Freitag, 6. Juni 2025

DTM: 2. Freies Training Zandvoort-BMW stark aber Preining Schnellster

Thomas Preining, Porsche #91
Foto: Jens Hawrda

Die schnellste Zeit im 2. Freien Training in Zandvoort für Thomas Preining im Porsche vor Marco Wittmann in BMW und Ayhancan Güven (Porsche). Renè Rast im zweiten Porsche wurde vierter vor Jack Aitken im Ferrari. Arjun Maini im Ford wurde Sechster vor einem wieder starken Benn Dörr im McLaren auf Platz sieben.

Für Timo Glock lief es nicht so gut er wurde diesmal Vorletzter. Auch Lucas Auer im ersten Training noch Schnellster landete nur auf Platz 16.

Ergebnis 2. Freies Training Zandvoort (Top-Ten):

  1. Thomas Preining, Porsche
  2. Marco Wittmann, BMW
  3. Ayhancan Güven, Porsche
  4. Renè Rast, BMW
  5. Jack Aitken, Ferrari
  6. Arjun Maini, Ford
  7. Ben Dörr, McLaren
  8. Tim Kalender, Mercedes
  9. Thierry Vermeulen, Ferrari
  10. Luca Engstler, Lamborghini


DTM: Lucas Auer Schnellster im 1. Freien Training in Zandvoort

#22 Lucas Auer (AUT / Mercedes-AMG GT3 / Mercedes-AMG Team Landgraf)
Foto: dtm.com / ADAC-Motorsport

Lucas Auer (Mercedes) war der schnellste Pilot im ersten Freien Training in Zandvoort, vor Jordan Pepper im Lamborghini und Renè Rast im BMW.  Marco Wittmann im zweiten Schubert BMW wurde vierter, vor Thomas Preining im Porsche und Luca Engstler (Lamborghini). Diese erste sechs Piloten fuhren alle Zeiten unter 1:35 min.

Gut zurecht kam nun auch offensichtlich Timo Glock im McLaren den siebenden Platz belegte und damit knapp schneller war als sein Teamkollege Ben Dörr auf Platz 8.

Ergebnis 1. Freies Training Zandvoort (Top-Ten)

  1. Lucas Auer, Mercedes
  2. Jordan Pepper, Lamborghini
  3. Renè Rast, BMW
  4. Marco Wittmann, BMW
  5. Thomas Preining, Porsche
  6. Luca Engstler, Lamborghini
  7. Timo Glock, McLaren
  8. Ben Dörr, McLaren
  9. Ricardo Feller, Audi R8
  10. Mirko Bortolotti, Lamborghini


Dienstag, 3. Juni 2025

Highspeed am Strand: Das ADAC GT Masters in Zandvoort

  • Erstes Sprint-Wochenende der Saison beim Auslandsgastspiel in den Niederlanden
  • Lokalmatador Dante Rappange hofft auf Podium im Lamborghini
  • Alle Rennen im kostenlosen Livestream bei SPORT1, Joyn, ServusTV ON und Youtube

Foto: Jens Hawrda

Schneller Pfingstausflug für das ADAC GT Masters. Das erste von drei Auslandsgastspielen steht an diesem Wochenende in den Niederlanden an. Vom 6. bis zum 8.06. gastiert die Nachwuchsliga des ADAC zu ihrem zweiten Saisonevent auf dem Circuit Zandvoort an der Nordseeküste. Im Rahmen der DTM warten legendäre Streckenabschnitte wie die Tarzanbocht oder die Steilkurven des Formel-1-Kurses auf die Teams. Das erste Rennen startet am Samstag um 15.15 Uhr, das Sonntagsrennen um 14.25 Uhr. Alle Läufe des ADAC GT Masters gibt es live und auf Abruf im kostenlosen Stream auf sport1.de, Joyn, ServusTV ON sowie bei youtube.com/adacmotorsports, das Sonntagsrennen wird auch bei SPORT1 live im TV übertragen.

Lokalmatador Dante Rappange träumt vom Heim-Podium

Kaum ein Fahrer im ADAC GT Masters kennt den Circuit Zandvoort besser als Dante Rappange (21/NDL/Liqui Moly Team Engstler by GRT). Er wohnt nur knapp 30 Kilometer entfernt in Amsterdam und war zu Beginn seiner Karriere fast wöchentlich auf dem Kurs unterwegs, um das Rennfahren zu lernen. „Ich bin die meisten Runden meines Lebens dort gefahren“, sagte Rappange, der im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 auf ein Top-Ergebnis hofft. „Das ist das Rennen, auf das ich mich das gesamte Jahr am meisten freue. Dort aufs Podium zu fahren, wäre ein Traum. Egal ob Regen, Sturm oder Sand - in Zandvoort komme ich mit allem klar, denn es ist einfach Heimat und pure Motivation. Ich empfinde keinen Druck, weil ich die Strecke liebe, mich dort wohlfühle und mit allen Menschen in meiner Muttersprache sprechen kann.“

Neben dem Lokalmatador liegt besonderes Augenmerk auf den Doppelsiegern vom Saisonauftakt am Lausitzring: Leo Pichler (23/AT)/Simon Birch (18/DNK/beide Razoon – more than racing) im Porsche 911 GT3 R. „Wir werden wieder unser Bestes geben“, sagte Pichler. „Ich war bisher zweimal mit der ADAC GT4 Germany auf der Strecke, aber noch nie mit einem GT3-Auto. Das wird interessant.“ Sie werden vom neuen Ford Mustang GT3 des Haupt Racing Teams gejagt, der am Lausitzring zweifach auf dem Podium stand. Aber auch die erfahrenen Audi-Piloten Nico Hantke (21/Hürth)/Denis Bulatov (26/beide Scherer Sport PHX) sowie Jannes Fittje (25/Langenhain)/Moritz Wiskirchen (22/Euskirchen) im Mercedes-AMG von SR Motorsport by Schnitzelalm rechnen sich nach ihren Top-3-Ergebnissen beim Saisonauftakt gute Chancen aus. Gleiches gilt für die Vorjahressieger von FK Performance Motorsport im BMW M4 GT3 Evo.

Sprint-Auftakt in den Dünen beim Zandvoort-Jubiläum

Das ADAC GT Masters feiert sein zehntes Jubiläum auf dem 4,259 km langen Circuit Zandvoort, erstmals gastierte die Serie 2014 auf dem Dünenkurs. Die Strecke ist nicht nur für ihre Wetterkapriolen oder den aus den Dünen auf den Asphalt angewehten Sand bekannt, sondern vor allem für die im Kalender einzigartigen Steilkurven. Die Kurven drei und 14 weisen eine Neigung von teils 32 Prozent auf und so verbessern sich die Überholmöglichkeiten – vor allen nach der langen Start-Ziel-Geraden und in Kurve drei. Breite Kiesbetten neben der Strecke fordern Präzision von den Pilotinnen und Piloten und bieten nur wenig Spielraum.

In Zandvoort kehrt das ADAC GT Masters zum bewährten Sprint-Format zurück. Am Samstag und Sonntag werden jeweils zwei 60-minütige Rennen mit einem Pflichtboxenstopp absolviert. Mit fünf Siegen liegt Audi in der ewigen Bestenliste der Hersteller an der Spitze auf dem Dünenkurs – darunter drei von Land-Motorsport. Das Team reist als erfolgreichstes an die Nordseeküste und hofft, mit Carrie Schreiner (26/Völklingen)/Alain Valente (28/CHE) im Audi R8 LMS GT3 Evo2 diese Bilanz weiter aufzustocken. Im vergangenen Jahr gingen die Siege an Mercedes-AMG und BMW. Die meisten Pole-Positions sicherte sich seit dem Streckenumbau Lamborghini mit drei Qualifying-Bestzeiten.


Strand, Steilkurven, Spannung: Die DTM gastiert in Zandvoort

  • Erster Auslandsstopp des Jahres auf dem niederländischen Küstenkurs
  • Morris Schuring und Thierry Vermeulen fiebern Heimspiel entgegen
  • BMW-Pilot Marco Wittmann feiert in Zandvoort DTM-Jubiläum

Foto: Jens Hawrda

Für die DTM geht es am anstehenden Pfingst-Wochenende (6. bis 8. Juni) in die niederländischen Nordseedünen. Der Circuit Zandvoort begeistert nicht nur mit seiner einmaligen Kulisse, sondern verspricht auch sportliche Hochspannung. Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer (A) reist als Tabellenführer zum dritten DTM-Stopp – für einen Strandurlaub bleibt allerdings keine Zeit: Markenkollege Jules Gounon lauert mit nur sechs Punkten Rückstand hinter dem Österreicher. Die niederländischen DTM-Fans dürfen sich zudem auf zwei Lokalmatadore freuen: Porsche-Pilot Morris Schuring und Thierry Vermeulen, der in einem Ferrari 296 GT3 startet. Tickets für das Wochenende in Zandvoort gibt es ab 49 Euro online unter dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. ProSieben zeigt beide Rennen live im TV, im kostenlosen Stream sind die beiden Meisterschaftsläufe bei Joyn und bei ServusTV ON zu sehen. Am Samstag beginnt das Rennen um 13:30 Uhr, Sonntag springt die Startampel um 16:30 Uhr auf Grün.

Keyfacts, Circuit Zandvoort, Zandvoort, Saisonrennen 5 und 6 von 16

Streckenlänge: 4.259 Meter

Layout: 14 Kurven (zehn Rechts-, vier Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren

Sieger 2024, Rennen 1: Jack Aitken (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3)

Sieger 2024, Rennen 2: Marco Wittmann (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3)

Auer und Gounon lassen den Stern strahlen

Der Mann der Stunde in der DTM ist aktuell Auer. Der 30-jährige Tiroler holte sowohl in Oschersleben als auch am Dekra Lausitzring jeweils einen Sieg, verbuchte in seinem Mercedes AMG GT3 zudem bereits zwei Pole-Positions. Auer kommt also formstark nach Zandvoort, wo er bislang allerdings noch kein DTM-Rennen gewinnen konnte. Einen Top-Start in seine erste DTM-Saison legte Markenkollege Gounon hin: Auers schärfster Verfolger fuhr in den bisherigen vier Meisterschaftsläufen immer unter die Top-Fünf, zweimal gelang dem Franzosen sogar der Sprung aufs Podium. In den Fokus rückt in Zandvoort auch Titelverteidiger Mirko Bortolotti (I). Der Lamborghini-Werksfahrer steht nach einem mäßigen Saisonstart unter Druck und muss auf dem Küstenkurs Punkte aufholen, um nicht schon frühzeitig den Kontakt zur Spitze zu verlieren. Auf dem Lausitzring setzte der Wahl-Wiener ein erstes Ausrufezeichen, als er sich vom 20. Startplatz bis auf Rang sechs vorkämpfte.

Doppeltes Heimspiel und ein Jubiläum

Ein besonderes Wochenende erwartet Schuring und Vermeulen: Die beiden Niederländer freuen sich auf ihr Heimspiel. „Da ich inzwischen in Amsterdam lebe, ist Zandvoort sehr nah an meinem Zuhause. Es ist einfach schön, an einem DTM-Event die Familie und viele Freunde dabei zu haben“, sagt Schuring, der großer Fan der Steilkurven ist: „Ich finde besonders die Hugenholtzbocht im ersten Sektor spannend. So ein hohes Banking sieht man auf anderen Strecken kaum. Es ist ziemlich anspruchsvoll, dort die perfekte Linie zu fahren.“ Auch Vermeulen hat eine favorisierte Passage: „Der mittlere Streckenabschnitt ist noch sehr alt, gerade da kann man viel herausholen. Wenn du dich da verschätzt, kann dich das dein ganzes Wochenende kosten. Deshalb ist es eine der entscheidenden Passagen, die man wirklich sauber erwischen muss.“

Ein historisches Rennwochenende steht in Zandvoort für BMW-Werkspilot Marco Wittmann bevor. Der zweimalige Champion feiert Jubiläum und bestreitet am Sonntag sein 200. DTM-Rennen. Sein DTM-Debüt gab der Fürther in der Saison 2013 – den letzten seiner bislang 19 Rennsiege feierte Wittmann vergangenes Jahr in Zandvoort. Mit Ferrari-Fahrer Jack Aitken (GB), Mercedes-AMG-Ass Maro Engel (Monaco), Audi-Pilot Ricardo Feller (CH), McLaren-Neuzugang Timo Glock (Kreuzlingen) und René Rast (Bregenz) von BMW zählen noch fünf weitere Zandvoort-Sieger zum aktuellen Starterfeld.

ADAC GT Masters, Porsche-Power und Formel-Action

Die DTM reist mit einem hochkarätigen Rahmenprogramm in die Niederlande: Beim ADAC GT Masters erleben die Zuschauer Motorsport mit Fahrzeugen von sechs verschiedenen Herstellern. Erstmals in diesem Jahr gastiert der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland bei der DTM. Für doppelte Markenpokal-Action sorgt in Zandvoort der Porsche Carrera Cup Benelux. Dazu gibt es mit der Formula Regional European Championship by Alpine eine Nachwuchs-Formelserie.


Doppelte Oranje-Power: Schuring und Vermeulen mit DTM-Heimspiel am Meer

  • Vermeulen über seine Beziehung zu Formel-1-Weltmeister Verstappen
  • Schuring erzählt von Kindheitsträumen und Mut-Kurven in Zandvoort

Morris Schuring hat in Zandvoort sein Heimrennen
Foto: Jens Hawrda

Wenn die DTM vom 6. bis 8. Juni in Zandvoort gastiert, schlagen die Herzen zweier Fahrer besonders hoch: Die beiden Lokalmatadore Morris Schuring (Manthey Junior Team) und Thierry Vermeulen (Emil Frey Racing) freuen sich auf ihr Heimspiel an der niederländischen Nordseeküste. Im Interview sprechen der Porsche-Youngster und der Ferrari-Fahrer über Kindheitserinnerungen an den Küstenkurs und Schlüsselstellen auf der Strecke. Außerdem verraten die beiden, welchen Einfluss Formel-1-Star Max Verstappen auf ihren Weg im Motorsport hatte.

Wie groß ist die Vorfreude auf das DTM-Wochenende in Zandvoort?

Vermeulen: Ich bin froh, dass Zandvoort auch dieses Jahr im Kalender der DTM steht und freue mich wahnsinnig darauf, alle Fans aus der Heimat zu sehen.

Schuring: Da ich inzwischen in Amsterdam lebe, ist Zandvoort sehr nah an meinem Zuhause. Es ist einfach schön, an einem DTM-Event die Familie und viele Freunde zu sehen. Außerdem passt mein orange-farbiges Auto natürlich perfekt. Ich bin mir sicher, dass es ein großartiges Wochenende wird.

Was für Kindheitserinnerungen verbindet ihr mit dem Circuit Zandvoort?

Vermeulen: Ich war früher öfter in Zandvoort, zum Beispiel als Max Verstappen beim Formel-3-Masters fuhr. Ich erinnere mich gut daran, dass sein Vater Jos damals ein paar Showruns gedreht hat. Das waren meine ersten Berührungspunkte mit der Strecke, die bis heute in guter Erinnerung habe.

Schuring: Als 13-Jähriger war ich bei der DTM in Zandvoort. Mein Vater kennt Philipp Eng von gemeinsamen Einsätzen auf der Nürburgring-Nordschleife und wir haben ihn damals besucht. Das war ziemlich cool! Zu der Zeit hatte ich selbst gerade mit dem Kartfahren angefangen.

Was sind die Schlüsselstellen in Zandvoort?

Vermeulen: Der mittlere Streckenabschnitt ist noch sehr alt, gerade dort kann man viel herausholen. Das ist aber auch ein Bereich, in dem schnell Fehler passieren können. Wenn du dich dort verschätzt, kann dich das dein ganzes Wochenende kosten. Deshalb ist es eine der entscheidenden Passagen, die man wirklich sauber erwischen muss.

Schuring: Ich finde besonders die Hugenholtzbocht im ersten Sektor spannend. So ein hohes Banking sieht man auf anderen Strecken kaum. Es ist ziemlich anspruchsvoll, dort die perfekte Linie zu fahren. Aber wenn es passt, kann man dort viel Zeit gutmachen. Auch die Scheivlak-Kurve ist beeindruckend. Du kommst mit hohem Tempo an, siehst zunächst nur den Himmel, weil es leicht bergauf geht – und dann wird es plötzlich richtig schnell. Du brauchst als Fahrer viel Mut, um die Kurve wirklich gut zu treffen.

Welche niederländischen Rennfahrer waren in der Kindheit eure Vorbilder?

Vermeulen: Es gibt viele Fahrer, die ich als Kind verfolgt habe. Max Verstappen hat mir auf meinem Karriereweg besonders geholfen. Er war schon früh sehr engagiert und ich finde es beeindruckend, wie intensiv er sich auch abseits der Formel 1 mit Motorsport beschäftigt. Für mich war Max immer jemand, zu dem ich aufgeschaut habe.

Schuring: Max Verstappen hat in den Niederlanden enorm viel für den Motorsport bewegt. Aber es gibt auch andere Fahrer, die mich inspiriert haben. Ich denke zum Beispiel an Larry ten Voorde, Jeroen Bleekemolen oder Jaap van Lagen. Es ist großartig zu sehen, wie stark der niederländische Motorsport geworden ist. Und es macht mich stolz, dass wir heute sowohl in der Formel 1 als auch in der DTM vertreten sind. Jetzt selbst als Niederländer in der DTM zu fahren, ist einfach ein besonderes Gefühl.

Formel-1-Star Max Verstappen fuhr zuletzt im Ferrari 296 GT3 von Emil Frey Racing auf dem Nürburgring – gab es im Vorfeld Tipps für den Weltmeister?

Vermeulen: Wir kennen uns schon lange, aber Max braucht keine Tipps von mir. In den letzten Jahren haben wir mit Emil Frey Racing viele gemeinsame Testtage absolviert, da hat sich eine enge Zusammenarbeit entwickelt. Max kennt den Ferrari extrem gut, ist viel gefahren und, wie man gesehen hat, richtig schnell.

Welche Tipps habt ihr für junge Motorsport-Talente?

Schuring: Sim-Racing ist sehr wichtig geworden. Für mich war es eine große Hilfe, besonders während der Corona-Pandemie. Als ich danach zum ersten Mal wieder ins Rennauto gestiegen bin, haben mir die Erfahrungen aus dem Simulator enorm geholfen. Aber am wichtigsten ist: Du solltest den Sport genießen und Spaß daran haben. Das ist für mich das Entscheidende.

Vermeulen: Man muss auch in jungen Jahren offen für Kritik sein, um die eigenen Schwächen zu erkennen. Je mehr du an dir arbeitest und versuchst, dich zu verbessern, desto stärker wirst du auf der Strecke. Mein Vater hat mir immer gesagt: Am Ende zählt die Rundenzeit – denn nur die bringt Punkte und Pokale.

Wie lautet die Zielsetzung fürs DTM-Heimspiel in Zandvoort?

Schuring: So erfolgreich wie möglich zu sein. Ein Podiumsplatz beim Heimrennen wäre etwas ganz Besonderes. Ich habe beim Formel-1-Wochenende in Zandvoort vor zwei Jahren das Rennen im Porsche Mobil 1 Supercup gewonnen. Das war ein überragendes Gefühl.

Vermeulen: Vergangenes Jahr habe ich das DTM-Podium in Zandvoort als Vierter nur knapp verpasst. Dieses Mal wollen wir als Team alles richtig machen und es unter die Top-Drei schaffen.