Samstag, 24. Mai 2025

Prototype-Cup: Danny Soufi holt sich Lausitz-Pole

Danny Soufi holt Pole am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda

Nach zwei freien Trainings stand am späten Nachmittag auf dem Dekra Lausitzring noch das erste Qualifying des Prototype Cup Germany auf dem Programm. Bei sonnigem, aber kühlem Wetter eroberte Danny Soufi (21/USA, Konrad Motorsport) die beste Startposition für das erste Rennen des Wochenendes, das am morgigen Samstagnachmittag stattfindet. Hinter dem US-Amerikaner erreichte Valentino Catalano (19/Westheim, Gebhardt Intralogistics Motorsport) den zweiten Platz vor Mattias Bjerre Jakobsen (18/DEN, BWT Mücke Motorsport). 

„Ich bin happy mit meiner Runde, es war insgesamt ein gutes Qualifying“, so Soufis erste Reaktion. „Ich muss mich bei meinem Team Konrad Motorsport für das tolle Auto bedanken, denn ohne sie wäre so eine Rundenzeit nicht möglich gewesen. Gegen Ende der Session wurde die Strecke immer schneller und ich habe das Auto teilweise auch hart rangenommen.“ Der Texaner war mit einer Bestzeit von 1:19,853 Minuten 0,455 Sekunden schneller als der zweitplatzierte Catalano. „Ich bin eigentlich glücklich mit meiner Leistung, viel mehr wäre nicht gegangen“, schätzte der unterlegene Gebhardt-Mann. „Vielleicht hätte ich noch eine oder 1,5 Zehntelsekunden schneller fahren können, aber das war es dann. Danny Soufis Team Konrad hat für seinen Ligier offenbar eine wirklich gute Abstimmung gefunden. Ich bin bester Duqueine im Feld und denke, dass wir auch für das Rennen eine gute Pace haben werden. Aus der ersten Startreihe ist sowieso alles möglich.“

Jakobsen, der anfangs noch seine Mühe mit dem Lausitzring hatte, war mit seinem dritten Rang ebenfalls zufrieden. „Zu Beginn des Qualifyings hatte ich Probleme, meine Reifen ordentlich auf Temperatur zu bringen. Nach ein paar Runden war dann irgendwas links hinten, was wahrscheinlich einfach nur etwas Pick-Up war, den ich aufgesammelt hatte, mir aber einen kleinen Schreck eingejagt hat. Am Ende lief das Qualifying dann wirklich gut, ich konnte einen weiteren großen Schritt nach vorne machen. Und ich denke, ich habe noch Potenzial nach oben.“

Jakobsen gewann das teaminterne Duell gegen Maksymilian Angelard (17/POL, BWT Mücke Motorsport), der gerade einmal 0,097 Sekunden langsamer war als der Däne. Zino-Ferret Fahlke (18/Hergiswil, Konrad Motorsport) sicherte sich in seinem ersten Zeittraining im Prototype Cup Germany die fünfte Position vor Sven Barth (44/Eberbach, Aust Motorsport). Im Duell der beiden Trophy-Piloten setzte sich Michael Herich (47/Brühl, Gebhardt Intralogistics Motorsport) durch, er belegte Platz sieben vor seinem Trophy-Rivalen Thomas Ambiel (45/Eppingen, Rinaldi Racing). 

Quelle: ADAC-Motorsport


GT-Masters: Finn Wiebelhaus eröffnet die Saison mit Trainingsbestzeit

Finn Wiebelhaus mit Bestzeit im Training am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda

Starker Einstand für den neuen Ford Mustang GT3 des Haupt Racing Teams. Finn Wiebelhaus (19/Obertshausen) setzte mit 1:20.348 Minuten die Freitags-Bestzeit zum Auftakt in die ADAC GT Masters Saison 2025 auf dem Lausitzring. „Wir lernen noch jeden Tag etwas Neues über das Auto. Heute Morgen waren die Gripverhältnisse auf der Strecke sehr gut und auch meine Runde war in Ordnung. Das gibt mir ein gutes Gefühl für morgen“, sagte Wiebelhaus, der sich sein Auto mit Salman Owega (19/Köln) teilt.

Aufgrund von Reparaturarbeiten an der Strecke, musste das erste Training unterbrochen und nach einer längeren Unterbrechung fortgesetzt werden. An die Bestzeit des HRT-Piloten war aber kein Herankommen mehr - weder nach Wiederaufnahme der Session noch im verkürzten zweiten Training. 

Die zweitschnellste Runde des Tages drehte Leo Pichler (23/AT/razoon – more than racing). Der Österreicher fuhr in seinem Porsche 911 GT3 R eine Zeit von 1:20.501 Minuten. „Der Tag lief wirklich sehr gut. Wir sind zwei Qualifying-Simulationen und einen Longrun gefahren. Wir haben das richtige Setup für das Wochenende gefunden und ich freue mich, wenn es jetzt endlich richtig losgeht“, erklärte Pichler, der zusammen mit Simon Birch (18/DNK) fährt. „Ich finde es super, dass wir jetzt so viele Endurance-Rennen fahren, das macht die Meisterschaft noch spannender.“

Die Top-3 wurden von Tim Zimmermann (28/Langenargen) und Leyton Fourie (19/Südafrika/beide FK Performance Motorsport) abgerundet. Die beiden Piloten im BMW M4 GT3 Evo fuhren in beiden Trainings unter die besten Drei. Platz vier erzielte Julian Hanses (27/Hilden/FK Performance Motorsport) in einem weiteren BMW. Die Top-5 komplettierte Niklas Kalus (19/Duisburg/Haupt Racing Team), der mit 1:20.834 Minuten die Bestzeit des Nachmittags setzte.

Am Samstagmorgen starten die Piloten der GT3-Nachwuchsliga des ADAC um 8:30 Uhr in ihr erstes Qualifying der Saison. Hier entscheidet sich, wer im ersten Meisterschaftslauf um 14:10 Uhr von der Pole-Position ins Rennen geht. Die Fahrer, die das Zeittraining am Samstag bestreiten, fahren im 80-minütigen Endurance-Rennen den ersten und dritten Stint. Ihre Teamkollegen übernehmen nach dem ersten Boxenstopp. 

Quelle: ADAC-Motorsport


Gounon startet perfekt ins DTM-Wochenende am Dekra Lausitzring

  • Franzose belegt in beiden Trainings-Sessions Platz eins
  • Ben Dörr im McLaren zweitschnellster Pilot in der Lausitz
  • Geringe Abstände im Feld: Top-15 innerhalb von gut 0,5 Sekunden

Jules Guonon, Schnellster im Training am Freitag
Foto: Jens Hawrda

Starkes Statement von Jules Gounon (F) am Dekra Lausitzring: Beim Auftakt zum zweiten DTM-Stopp war der Mercedes-AMG-Pilot am Donnerstag in beiden Freien Trainings schnellster Fahrer und erzielte in der zweiten Session mit 1:20,595 Minuten die Tagesbestzeit. „Ein guter Start ins Wochenende! Wichtig war es, das Auto optimal für das Qualifying einzustellen. Das ist uns gelungen. Ich mag den Lausitzring. Mit seinen langsamen, technisch anspruchsvollen Kurven, den schnellen Geraden und der tückischen Mauer ist er sehr speziell“, erklärte der 30-Jährige vom Mercedes-AMG Team Mann-Filter.

Ben Dörr (McLaren #25) mit starkem Wochenendauftakt und Platz 2 im Training
Foto: Jens Hawrda

Ben Dörr (Butzbach) beendete das Freie Training im McLaren 720S GT3 Evo mit dem hauchdünnen Rückstand von 0,011 Sekunden auf Platz zwei. „Mir ist eine super Runde gelungen. Wir haben in den letzten Monaten viel Arbeit in die Fahrzeugabstimmung gesteckt, das zahlt sich Stück für Stück aus. Dazu haben wir den Peak des Reifens perfekt getroffen, damit hatten wir vergangenes Jahr oft Probleme. Natürlich war es nur ein Training, aber die Entwicklung stimmt und das fühlt sich gut an“, freute sich Dörr. Dritter wurde Lucas Auer (A) vom Mercedes-AMG Team Landgraf, Rang vier belegte Thierry Vermeulen (NL) im Ferrari 296 GT3 von Emil Frey Racing. Lokalmatador Maximilian Paul (Dresden) fuhr im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 von Paul Motorsport die fünftschnellste Zeit.

Das erste Freie Training am Donnerstagmittag nutzten die meisten Teams, um das Setup der Fahrzeuge an das Strecken-Layout des Lausitzrings anzupassen. Mit 1:20,623 Minuten fuhr Gounon die schnellste Runde. In der zweiten Session am Nachmittag standen auch Qualifying-Simulationen auf dem Programm. Auer legte als Erster vor und hielt lange Zeit die Bestmarke. Rund acht Minuten vor Schluss übernahm Dörr die Führung, ehe Gounon kurze Zeit später die Top-Zeit des Tages gelang. In beiden Trainings-Sessions waren die Abstände denkbar knapp, die ersten 15 Fahrer lagen innerhalb von gut 0,5 Sekunden.


Donnerstag, 22. Mai 2025

Prototype Cup Germany erstmals in 2025 im Rahmen der DTM

  • Rennen auf dem Dekra Lausitzring ist Heimspiel für BWT Mücke Motorsport
  • Zino-Ferret Fahlke gibt Debüt in der deutschen LMP3-Serie

Foto: Jens Hawrda

Zu seinem fünften und sechsten Saisonlauf tritt der Prototype Cup Germany am kommenden Wochenende (23. – 25. Mai) erstmals in diesem Jahr im Rahmen der DTM an. Auf dem Dekra Lausitzring wollen Danny Soufi (21/USA) und Pavel Lefterov (27/BUL, beide Konrad Motorsport) ihre Führung in der Fahrerwertung der vom ADAC und der Creventic organisierten LMP3-Serie verteidigen. Doch mit Mattis Pluschkell (20/Elmenhorst) und Maksymilian Angelard (17/POL) sowie Mattias Bjerre Jakobsen (18/DEN) und Riccardo Leone Cirelli (17/ITA) lauern vier schnelle Youngster vom Team BWT Mücke Motorsport, die den beiden Konrad-Piloten das Leben so schwer wie möglich machen möchten. Aber auch Soufi und Lefterov haben in dieser Saison erstmals Unterstützung durch ein zweites Fahrzeug, denn Zino-Ferret Fahlke (18/Hergiswil) wird am Steuer eines Konrad-Ligier sein Debüt im Prototype Cup Germany geben. Beide Rennen sowie das zweite Qualifying können auch von den Zuschauern unter youtube.com/adacmotorsports live verfolgt werden.

Der US-Amerikaner Soufi kommt mit einem guten Gefühl an den Lausitzring, denn im Vorjahr konnte er auf dieser Strecke zusammen mit seinem damaligen Partner Torsten Kratz zwei Läufe gewinnen und einmal als Zweiter über die Ziellinie fahren. Aber auch Cirelli erinnert sich gerne an sein erstes Gastspiel 2024 auf dem Lausitzring, er konnte damals zusammen mit Julien Apothéloz ebenfalls dreimal das Podium erklimmen. Nun möchte der Italiener, der sich seinen Duqueine mit Jakobsen teilt, näher an die Tabellenführer Soufi / Lefterov rücken und sie im Optimalfall sogar von der Spitze verdrängen. Für Cirelli und Jakobsen ist das Rennwochenende auf dem Lausitzring ein ganz besonderes, denn es ist das Heimspiel ihres Teams BWT Mücke Motorsport. Der Rennstall aus Berlin ist gerade einmal eine Autostunde vom Lausitzring entfernt beheimatet.

Auch Pluschkell und Angelard wollen beim Heimauftritt ihrer Mannschaft alles geben. Die beiden LMP3-Neulinge konnten bereits in Hockenheim überzeugen, als sie erstmals ein Rennen für sich entscheiden konnten. „Da lief alles glatt, selbst die Full-Course-Yellow-Phase hat uns etwas geholfen“, so Pluschkell. Dennoch sagte er auch: „Wir haben den Sieg nicht geschenkt bekommen.“ An den Lausitzring hat er nicht so gute Erinnerungen. „Bisher hatte ich dort immer Pech und konnte somit nie gute Ergebnisse holen. Deshalb ist mein Ziel für das Wochenende, endlich auch mal auf dem Lausitzring ein gutes Resultat zu erobern. Dafür müssen wir zwei saubere, fehlerfreie Läufe absolvieren. Auf jeden Fall wäre es toll, wenn wir wieder viele Punkte mitnehmen könnten.“ Dafür hat sich der 20-Jährige unter anderem im Simulator vorbereitet und kennt die Tücken der Piste in der Lausitz. „Der erste Sektor ist eine Aneinanderreihung von Kurven; da muss der Eingang unbedingt passen, um einen guten Rhythmus zu finden. Kurve sechs, fast eine 180-Grad-Kurve, ist eine andere Schlüsselstelle. Hier hat man kaum Anhaltspunkte, um den perfekten Bremspunkt zu treffen.“

Pluschkell wird am kommenden Wochenende mit Fahlke einen neuen, jungen Rivalen bekommen. „Ich habe 2023 zum ersten Mal den Prototype Cup Germany live gesehen und fand ihn direkt attraktiv. Damals bin ich noch im ADAC Tourenwagen Junior Cup unterwegs gewesen und hatte 2024 Kontakt mit Franz Konrad aufgenommen. Wir waren dann mal testen und in der Prototype Winter Series 2024/25 bin ich die beiden Rennen in Barcelona für ihn gefahren. Und nun bin ich hier und freue mich auf meine Premiere im Prototype Cup Germany“, fasste Fahlke, der parallel noch im Kartsport aktiv ist, zusammen. Ein Platztausch gab es bei Gebhardt Intralogistics Motorsport: Valentino Catalano (19/Westheim), der in Hockenheim noch alleine fuhr und dort als amtierender Meister sein Comeback feierte, wird nun den Platz neben Mikkel C. Johansen (37/DEN) im Duqueine einnehmen. Er ersetzt damit Oscar Tunjo.


Mittwoch, 21. Mai 2025

Start frei für die ADAC GT Masters Saison 2025 am Dekra Lausitzring

  • Starkes Starterfeld: 10 Teams und sechs verschiedene Hersteller
  • ADAC GT Masters im TV und Stream bei SPORT1, Joyn und ServusTV On
  • Neue Wochenendstruktur: Sprint- und Endurance-Events sorgen für Abwechslung

Foto: Jens Hawrda

Das ADAC GT Masters eröffnet seine 19. Saison auf dem Dekra Lausitzring und geht mit hohen Erwartungen und spannenden Neuerungen in die insgesamt zwölf Wertungsläufe. Zwei Rennen im Endurance-Format im Rahmen der DTM eröffnen die Saison am Wochenende (23. – 25. Mai) in der Lausitz. Zehn Teams mit Sportwagen von sechs Marken haben sich für die Saison 2025 eingeschrieben, die Fahrer kämpfen um einen Preisgeldtopf von 570.000 Euro und in der „Road to DTM“ Wertung um einen möglichen Aufstieg in die DTM. Das Rennen am Samstag startet um 14.10 Uhr und ist live im kostenlosen Stream auf SPORT1.de, Joyn, ServusTV ON und dem youtube.com/adacmotorsports des ADAC zu sehen. Das Rennen am Sonntag wird ab 15 Uhr live im TV bei SPORT1 übertragen und ist ebenfalls im Stream zu sehen.

Starkes Teilnehmerfeld mit neuen Gesichtern

Fahrer aus elf Nationen werden zur neuen Saison auf der brandenburgischen Rennstrecke vertreten sein. Neu am Start ist Scherer Sport PHX, die in der abgelaufenen Saison das ADAC RAVENOL 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen haben. Sie setzen den Audi R8 LMS GT3 Evo2 mit Nico Hantke (21/Hürth) und Denis Bulatov (26/Köln) am Steuer ein. Ebenfalls ein Newcomer im ADAC GT Masters ist Razoon – more than racing, die einen Porsche 911 GT3 R ins Rennen schicken. Für das österreichische Team werden Leo Pichler (23/AUT) und Simon Birch (18/DEN) ins Rennen gehen. Neben Razoon ist Fach Auto Tech das zweite Team, das in der Saison auf einem Porsche 911 setzt. Die Schweizer treten unverändert mit Alexander Fach (22/CHE) und Alexander Schwarzer (36/DEU) an.

Keine Unbekannte ist das Haupt Racing Team - der Teammeister der vergangenen beiden Jahre. Neu ist allerdings das Einsatzfahrzeug. Ab 2025 setzt die Mannschaft aus Drees drei Ford Mustang GT3 im ADAC GT Masters ein. Damit kehrt die US-amerikanische Marke nach zehn Jahren in die GT3-Nachwuchsliga des ADAC zurück. „Ich bin schon sehr aufgeregt. Beim Test haben wir viel ausprobiert, und ich konnte mich gut an den Wagen gewöhnen. Ich freue mich schon auf die Fans, die tollen Autos und die unglaubliche Atmosphäre. Das ganze Spektakel live miterleben zu dürfen, ist einfach ein wahr gewordener Traum und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir gut abschneiden werden.“ sagt Niklas Kalus (19/Duisburg), der mit HRT seine erste Saison im ADAC GT Masters bestreiten wird. Ein weiterer Rückkehrer mit langer Tradition im ADAC GT Masters ist Schubert Motorsport. Das Team aus Oschersleben gibt nach einem Jahr Pause sein Comeback mit den Zwillingen Sandro und Juliano Holzem (20/DEU) im BMW M4 GT3 Evo. Eine lange Erfolgsgeschichte im ADAC GT Masters hat auch Land-Motorsport, der Rennstall aus dem Westerwald startet mit einem Audi R8 LMS GT3 Evo2 und dem Duo Carrie Schreiner (26/Völklingen)/Alain Valente (28/CHE).

Vom Gaststarter der vergangenen beiden Jahre zum permanenten Teilnehmer wird 2025 SR Motorsport by Schnitzelalm. Die Mannschaft aus dem Allgäu setzt den einzigen Mercedes-AMG GT3 im Feld ein, welchen Jannes Fittje (25/ Langenhain) und Moritz Wiskirchen (22/Euskirchen) pilotieren werden. Das Aufgebot der Supersportwagen wird durch den Lamborghini Huracán GT3 Evo2 komplettiert, mit dem das Liqui Moly Team Engstler und die DTM-Mannschaft Paul Motorsport am Start sein werden.

Routinier Tim Zimmermann (28/Lochau) wechselte in der Winterpause vom Lamborghini auf einen von zwei BMW M4 GT3 Evo, die FK Performance einsetzt und geht trotz der Umstellung ebenfalls optimistisch in die neue Saison: „Ich kann es kaum erwarten, dass es wieder losgeht. Wir haben den Anspruch, vorne mitzufahren – und ich bin bereit. Der M4 verlangt einen ganz anderen Fahrstil. Man muss ihn sauber und rund fahren, das war eine echte Umgewöhnung. Wir haben als Team gut zusammengearbeitet. Leyton ist schnell und das Team hochmotiviert. Damit haben wir eine gute Ausgangsposition für den Saisonstart.“

Mischung aus Endurance- und Sprint-Wochenenden

In der Saison 2024 stieß das neue Endurance-Format im ADAC GT Masters bei Fans und Involvierten auf so viel Begeisterung, dass ab dieser Saison die Hälfte aller Rennen als Langstrecken-Events ausgetragen werden. Beim Saisonauftakt am Dekra Lausitzring sowie am Nürburgring und dem Salzburgring wird es zwei Endurance-Rennen von jeweils 80 Minuten plus eine Runde geben. Der sonstige Ablauf mit zwei Trainings am Freitag und jeweils einem 20-minütigen Qualifying und folgendem Rennen am Samstag und Sonntag bleibt bestehen. Die drei Sprint-Veranstaltungen in Zandvoort, auf dem Red Bull Ring sowie in Hockenheim werden mit den bewährten 60 Minuten plus eine Runde Renndauer bestritten.

Preisgeldtopf und „Road to DTM“-Förderung

Auch der neuen Saison profitieren die Fahrer und Teams von einem attraktiven Preisgeldtopf in Höhe von 570.000 Euro in Geld- und Sachpreisen, der an die erfolgreichen Teilnehmer ausgeschüttet wird. Das Aufstiegskonzept „Road to DTM“ für talentierte Nachwuchsfahrer bleibt ebenfalls Teil des ADAC GT Masters. Für die DTM 2026 erhält der beste Youngster unter 25 Jahren mit der Fahrereinstufung Silber eine Förderung in Form des Nenngeldes für die kommende Saison.

Nachhaltigkeit im Fokus

Pirelli hat für die Saison den neuen und nachhaltigen Slick-Reifen P Zero DHG entwickelt. Dieser kommt auch im ADAC GT Masters zum Einsatz und hat eine Naturkautschukkomponente. Sie ist vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert, was bedeutet, dass der Kautschuk auf Plantagen angebaut wird, die auf Biodiversität achten und Vorteile für die Menschen bringen, die in den Plantagengebieten leben und arbeiten. Ein weiterer wichtiger Baustein bei der Nachhaltigkeit wird der ab 2025 eingesetzte, klimafreundliche Kraftstoff. Der synthetische Kraftstoff „DTM Pro Climate“ ist zu 100% nachhaltig und trägt deutlich zur Reduzierung der CO2-Emmissionen bei.

Die Starterliste ADAC GT Masters 2025:

#1 Finn Wiebelhaus (Offenbach)/Salman Owega (Köln) - Haupt Racing Team - Ford Mustang GT3

#2 Dennis Fetzer (Gießen)/Jonathan Cecotto (VEN) - Haupt Racing Team - Ford Mustang GT3

#3 Max Reis (Ramstein)/Niklas Kalus (Duisburg) - Haupt Racing Team - Ford Mustang GT3

#4 Alexander Schwarzer (D)/Alexander Fach (CHE) - Fach Auto Tech - Porsche 911 GT3 R

#6 Szymon Ladniak (POL)/ Dante Rappange (NLD) - LIQUI MOLY Team Engstler by GRT - Lamborghini Huracán GT3 Evo2

#8 Jonas Karklys (LTU)/Emil Gjerdrum (NOR) - LIQUI MOLY Team Engstler by GRT - Lamborghini Huracán GT3 Evo2

#10 Eduardo Coseteng (PHL)/Julian Hanses (Hilden) - FK Performance Motorsport - BMW M4 GT3 Evo

#11 Tim Zimmermann (Lochau)/Leyton Fourie (ZFA) - FK Performance Motorsport - BMW M4 GT3 Evo

#14 Leo Pichler (AUT)/Simon Birch (DEN) - Team Razoon – more than racing - Porsche 911 GT3 R

#16 Nico Hantke (Hürth)/Denis Bulatov (Köln) - Scherer Sport PHX - Audi R8 LMS GT3 Evo2

#21 Jannes Fittje (Langenhain)/Moritz Wiskirchen (Euskirchen) - SR Motorsport by Schnitzelalm - Mercedes-AMG GT3

#33 Finn Zulauf (Königstein)/Simon Connor Primm (Großschirma) - Paul Motorsport - Lamborghini Huracán GT3 Evo2

#56 Sandro Holzem (Polch)/Juliano Holzem (Polch) - Schubert Motorsport - BMW M4 GT3 Evo

#68 Carrie Schreiner (Völklingen)/Alain Valente (CHE) - Land-Motorsport - Audi R8 LMS GT3 Evo2