Montag, 21. April 2025

Neues Auto, klare Mission: René Rast will seinen vierten DTM-Titel

  • Rast startet mit einem brandneuen BMW M4 GT3 Evo
  • BMW-Werksfahrer geht in seine achte DTM-Saison

Renè Rast
Foto: Jens Hawrda

René Rast zählt als dreifacher Champion und mit 28 Rennsiegen zu den Top-Stars der DTM. Dieses Jahr greift der gebürtige Mindener im neuen BMW M4 GT3 Evo an. Gemeinsam mit Schubert Motorsport aus Oschersleben bestreitet Rast seine bereits achte DTM-Saison. Für sein Team beginnt die neue Saison vom 25. bis 27. April in der Motorsport Arena Oschersleben direkt mit einem Heimspiel. Im Interview spricht der 38-Jährige über die Herausforderung Titelkampf, das enge Teilnehmerfeld und seine Begeisterung für die DTM.

Spürt man als dreifacher Champion vor dem Saisonstart trotzdem noch das Kribbeln?

Ja, absolut. Ich gehe in meine achte DTM-Saison, aber ehrlich gesagt fühlt es sich jedes Jahr ein Stück weit wie die erste an. Es kommen neue Fahrer, neue Teams und neue Autos dazu. Niemand weiß im Vorfeld, wer wirklich vorne mitmischen wird. Genau das macht die DTM jedes Mal aufs Neue spannend. Über den Winter arbeitet man mit Simulator-Sessions, gemeinsamen Meetings und Team-Workshops intensiv auf diesen Moment hin. Sobald man wieder im Auto sitzt, ist sofort klar: Jetzt geht es wieder los. Und genau dieses Gefühl ist einfach großartig.

Was sind die Erwartungen für die neue Saison?

Erwartungen sind schwer zu formulieren, weil man im Vorfeld nie genau weiß, wie stark man im Vergleich zur Konkurrenz wirklich ist. Letztes Jahr haben wir den Teamtitel gewonnen. In dieser Saison wollen wir auch in der Fahrerwertung nach ganz vorne. Entscheidend ist vor allem Konstanz: Man muss nicht jedes Rennen gewinnen, aber regelmäßig punkten und Ausfälle vermeiden. Am Ende zählt das Gesamtpaket aus Auto, Fahrer, Team und Strategie. Wer das am besten zusammenbringt, hat die größten Chancen auf den Titel.

Renè Rast bei  DTM Test in Oschersleben am 02.04.2025
Foto: Jens Hawrda

Welche Verbesserungen bringt das Evo-Paket vom BMW M4 GT3 mit?

Es ist mein drittes Jahr mit BMW, das Fahrzeug ist im Kern dasselbe geblieben. Ich kenne das Auto gut und fühle mich wohl. Das neue Evo-Paket bringt hoffentlich noch ein bisschen mehr Performance und macht das Auto noch besser beherrschbar. In den Rennen waren wir meistens stark, unsere Schwäche lag letztes Jahr im Qualifying. Wenn wir die abstellen können, sieht es gut für uns aus.

Im Starterfeld war viel Bewegung drin – neue Fahrer, Teams und Hersteller sind dabei. Welche Veränderungen bringt das mit sich?

Ich denke, dass es mit 24 Fahrzeugen auf der Strecke teilweise etwas eng werden kann – vor allem im Qualifying. Wenn man da keine freie Runde erwischt, steht man schnell ganz hinten. Von den hinteren Plätzen nach vorne zu fahren, ist bei so einem großen Feld alles andere als einfach. Dazu sorgen neue Gesichter im Starterfeld für zusätzliche Spannung. Ich bin sehr gespannt auf das erste Kräftemessen beim Saisonauftakt in Oschersleben und bin mir sicher, dass sich die Fans auf viele spannende Rennen freuen können.

Timo Glock feiert dieses Jahr sein DTM-Comeback. Was kann man von ihm erwarten?

Timo ist ein starker Fahrer, war in der Formel 1 erfolgreich und hat auch in der DTM viel gezeigt. Ich erinnere mich noch an sein Duell mit Gary Paffett vor ein paar Jahren in Hockenheim, das läuft heute noch in Highlight-Videos. Ich freue mich, ihn wieder im Feld zu haben.

Wie lief die Vorbereitung auf dein drittes BMW-Jahr in der DTM ab?

Wir haben uns natürlich persönlich getroffen, um Strategien durchzugehen, Erfahrungen aus dem Vorjahr zu teilen und als Team wieder in den Rhythmus zu kommen. Viel an Abstimmung findet heute digital statt. Aber wir hatten auch Teambuilding-Treffen und einen gemeinsamen Grillabend, das stärkt den Zusammenhalt. Was Marco und mir als Fahrerduo hilft: Wir bringen beide viel Erfahrung mit und sprechen dieselbe Sprache. Das erleichtert der ganzen Mannschaft die Arbeit. Ohne ein starkes Team – ob Mechanik, Strategie oder Kommunikation – funktioniert im Motorsport gar nichts.

Was sind deine persönlichen Highlights im DTM-Kalender?

Der Norisring ist definitiv eine Strecke, die mir sehr liegt. Das Event findet mitten im Sommer statt, die Tribünen sind voll und die Stimmung bei den Fans ist einfach unglaublich. Durch das enge Layout und die kurze Streckenführung sind die Rennen dort fast immer von viel Action geprägt. Sportlich gesehen ist der Red Bull Ring für BMW traditionell ein gutes Pflaster, was auch mein Sieg im Vorjahr unterstreicht. Am meisten freue ich mich aber auf Zandvoort: Eingebettet in die Dünen, direkt am Meer, mit schnellen Kurven und kaum Auslaufzonen – das macht diese Strecke für mich besonders reizvoll.


Samstag, 19. April 2025

SR Motorsport by Schnitzelalm startet mit Mercedes-AMG GT3 im ADAC GT Masters

  • Erste volle Saison im ADAC GT Masters für SR Motorsport by Schnitzelalm
  • Jannes Fittje und Moritz Wiskirchen pilotieren den Mercedes-AMG GT3
  • Team aus dem Allgäu arbeitet an Einsatz von zweitem Auto

Erste volle Saison im ADAC GT Masters für SR Motorsport by Schnitzelalm
Foto: Siegerdesign

Das ADAC GT Masters Starterfeld wächst erneut: SR Motorsport by Schnitzelalm bestreitet 2025 die komplette Saison. Pilotieren werden den eingesetzten Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 21 Jannes Fittje (25 / Langenhain) und Moritz Wiskirchen (22 / Euskirchen).

Zum ersten Mal wird das Team aus dem Allgäu beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters auf dem Dekra Lausitzring im Rahmen der DTM vom 23. bis 25. Mai starten. Bisher absolvierte SR Motorsport by Schnitzelalm 2023 und 2024 Gaststarts auf dem Nürburgring und in Hockenheim. Dabei gelangen zwei Podiumserfolge sowie eine Pole-Position.

Jannes Fittje ist kein Unbekannter im ADAC GT Masters. Er fährt seit 2020 in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC und feierte bisher zwei Siege und sechs Podiumsplatzierungen. „Ich freue mich sehr mit SR Motorsport im ADAC GT Masters an den Start zu gehen. Die letzten Jahre war ich immer vorne mit dabei, aber am Ende hat das letzte Quäntchen Glück gefehlt, um die Meisterschaft zu gewinnen. Es ist in diesem Jahr auch ganz klar das Ziel, um den Titel zu fahren und ihn dann am Ende auch hoffentlich zu holen“, sagt Fittje.

Moritz Wiskirchen sammelte mit dem Mercedes-AMG GT3 von SR Motorsport by Schnitzelalm bereits Erfahrungen in anderen Serien sowie bei zwei Gaststarts im ADAC GT Masters und kann den Saisonauftakt kaum erwarten. „Die Serie war seit meiner Kindheit ein Traum von mir und dass dieser jetzt wahr wird, freut mich natürlich sehr“, so Wiskirchen. „Ich glaube, dass Jannes und ich gut zusammenpassen und wir auf jeden Fall vorne mitfahren können!“

Teamchef Thomas Angerer arbeitet derzeit am Einsatz eines zweiten Mercedes-AMG GT3 und sucht die richtigen Piloten. Die Begeisterung bei SR Motorsport by Schnitzelalm ist groß, die komplette Saison in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC bestreiten zu können. „Es freut mich besonders, dass wir mit Moritz, der in den vergangenen zwei Jahren bereits mit uns zusammengearbeitet hat, den Aufstieg schaffen. Ich glaube, dass wir mit Jannes Fittje einen erfahrenen und starken Fahrer als Partner für ihn haben. Wir brennen auf die Saison und sind stolz darauf, dass wir in dieser hochwertigen GT3-Serie die komplette Saison bestreiten“, sagt Angerer.

DTM-Legende Ruch über die Faszination Mustang und das Ford-Comeback

  • Kultfahrer begeisterte beim DTM-Test im 540 PS starken Ford Mustang 5.0 GT
  • Ruch: „Manche Fans kannten mein Leben besser als ich selbst“

Beim DTM-Test traf der alte Ford Mustang 5.0 GT auf zwei neue Ford Mustang GT3
Foto: ADAC-Motorsport

Gerd Ruch war mit dem Ford Mustang 5.0 GT ein echter Publikumsliebling. Von 1988 bis 1995 startete der Berliner mit seinem eigenen Team Ruch Motorsport in über 100 DTM-Rennen. Als Privatfahrer trat Ruch gegen die Werkskonkurrenz an. Mit viel Leidenschaft und unermüdlichem Einsatz bekam er schnell Kultstatus. Über 30 Jahre nach Ruchs letzten DTM-Rennen im legendären Mustang feiert Ford dieses Jahr sein Comeback. Das DTM-Renndebüt der beiden Mustang GT3 von HRT Ford Performance wird Ruch beim Auftakt in Oschersleben (25. bis 27. April) live vor Ort verfolgen und auch an der Autogrammstunde mit den DTM-Fahrern teilnehmen. Im Interview spricht Ruch über die DTM-Rückkehr von Ford, besondere Fan-Momente und das Leben als Underdog im Profi-Motorsport.

Wie hat es sich angefühlt, beim offiziellen DTM-Testtag in Oschersleben ein paar Runden in Ihrem alten Ford Mustang zu drehen?

Für mich war es ein riesiger Spaß. Auch wenn wir nur Demorunden gefahren sind: Es ist immer wieder schön, in diesem Fahrzeug zu sitzen. Einige Tage nachdem ich erfahren habe, dass Ford mit dem Mustang in die DTM zurückkehrt, bekam ich einen Anruf von Stefan Mücke. Er hat meinen alten Mustang neu aufgebaut und sagte mir, dass HRT Ford Performance gerne etwas mit mir machen möchte. Ich war überrascht, dass diese Anfrage von so hoher Stelle kam und man sich nach so vielen Jahren überhaupt noch an uns erinnert.

Das DTM-Comeback des Ford Mustangs hat eine große Euphorie ausgelöst. Wie erklären Sie sich diese Begeisterung?

Ich glaube, das liegt an der besonderen Zeit, die wir damals in der DTM erlebt haben. Es war eine großartige Atmosphäre, an die sich die Leute gerne zurückerinnern. Die DTM aus der damaligen Zeit versprüht auch nach Jahrzehnten noch ihren ganz eigenen Charme. Noch heute kommen Leute mit Autogrammwünschen auf mich zu. Der Mustang war eines der ersten Autos, mit dem sich die Leute identifizieren konnten. Eines, das man auch auf der Straße sieht. Ich bin überzeugt, dass auch die GT3-Version die Zuschauer der DTM begeistern wird.

Mit seinem Ford Mustang 5.0 GT wurde Gerd Ruch zum Publikumsliebling in der DTM
Foto: ADAC-Motorsport

Wie kam es zu Ihrer Faszination für den Ford Mustang?

Das war offen gesagt ein Zufall. Der Mustang war einfach das Auto mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Meine Begeisterung für Amerika ist erst danach entstanden. Ich habe in den USA 16.000 Dollar für 540 PS bezahlt – das war unschlagbar. Eine Motorrevision kostete rund 4.000 bis 5.000 Dollar, während man für einen Motor von BMW oder Mercedes schnell 80.000 Mark hinlegen musste.

In der DTM waren Sie als Privatfahrer in der Rolle des Underdogs. Woher kam die Motivation, gegen die Profis und Hersteller anzutreten?

Ich wollte immer gegen die Großen kämpfen und in der DTM fahren. Das war mit so einem kleinen Budget natürlich wie David gegen Goliath, aber mit unglaublich viel Herzblut. Am Donnerstagabend habe ich noch an dem Auto geschraubt, danach wurde es eingeladen und wir sind zur Rennstrecke gefahren. Viel Schlaf gab es für mich nicht, weil ich ja noch eine Firma hatte. Für uns galt damals in der DTM, den Anschluss zur Spitze nicht zu verlieren und möglichst oft die Zielflagge zu sehen.

Sie sind in Hockenheim mal auf dem zehnten Platz in die Punkte gefahren. Welche Erinnerungen haben Sie daran?

Das war ein schönes Erlebnis, die Zuschauer haben sich damals sehr für uns gefreut. Allerdings lag unser Fokus eigentlich immer auf dem Kampf mit den Privatfahrern wie Georg Severich und Günther Murmann. Wenn wir uns gegen sie behaupten konnten, war das für uns ein Erfolg. Generell war meine gesamte Zeit in der DTM ein Höhepunkt für mich.

Als Privatfahrer mit Ihrem eigenen Team waren Sie ein echter Publikumsliebling. Gab es besondere Momente mit den Zuschauern?

Die Treffen mit den Fans waren immer sehr positiv. Teilweise standen die Leute schon am Aufbautag mit ihren Alben bei uns am Zelt und wollten Autogramme haben. Verblüffend war auch, wie gut informiert die Fans teilweise waren. Manche kannten mein Leben besser als ich selbst, das war schon bemerkenswert.

Würde es Sie reizen, den aktuellen Ford Mustang GT3 zu fahren?

Darüber habe ich mit dem Team schon gesprochen. Das würde ich natürlich gerne mal machen. Für mich ist aber immer wichtig: Wenn ich mit anderen Autos fahren, möchte ich auf keinen Fall etwas kaputt machen. Aber grundsätzlich wäre das sicherlich etwas, was mich reizen würde.


Sonntag, 13. April 2025

DTM Testtag 02. April 2025 (Zusammenfassung in Fotos)

In folgendem Link habe wir für Euch noch einmal den DTM Testtag vom 02. April 20025 mit einigen Fotos und einer kurzen Vorstellung der einzelnen Team zusammengefasst:

DTM Testtag in Fotos

Ihr findet den Link auch rechts unter der Rubrik "Bilderserien"

(alle Fotos: Jens Hawrda)



Donnerstag, 10. April 2025

Mit Porsche-Spektakel und Elektro-Power: Spannendes Programm bei der DTM 2025

  • DTM-Events mit hochkarätigen Rahmenserien
  • Prototypen, GT-Serien, Formelnachwuchs und Tourenwagen im Programm
  • Vollelektrischer NXT Gen Cup im dritten Jahr bei der DTM am Start

Foto: Jens Hawrda

Die DTM wird auch 2025 zur Bühne für erstklassige und abwechslungsreiche Motorsport-Wochenenden. An allen acht Veranstaltungen erwartet die Zuschauer ein aufregendes Rahmenprogramm – vom ADAC GT Masters über die Porsche-Markenpokale bis hin zum vollelektrischen NXT Gen Cup. Ergänzt wird das Line-up durch Nachwuchsserien wie die ADAC GT4 Germany sowie den spektakulären Le-Mans-Prototypen aus dem Prototype Cup Germany, die mit ihrem markanten V8-Sound begeistern. Ein PS-starkes Highlight liefert die FIA European Truck Racing Championship auf dem Dekra Lausitzring. Tickets für alle DTM-Events 2025 gibt es ab 49 Euro online unter dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

ADAC GT4 Germany

Die ADAC GT4 Germany bestreitet 2025 ihre komplette Saison im Rahmen der DTM und ist in Oschersleben, beim Saisonhighlight auf dem Norisring, dem Nürburgring, Sachsenring, Red Bull Ring und beim Finale in Hockenheim dabei. Die GT4-Serie bietet packenden Motorsport und hat sich als Sprungbrett für Nachwuchs in höhere Klassen etabliert.

ADAC GT Masters

Die traditionsreiche Rennserie ist 2025 bei vier DTM-Events zu Gast. Am Lausitzring startet das ADAC GT Masters in die Saison, weitere Gastspiele sind in Zandvoort, am Red Bull Ring und in Hockenheim. Zwei Fahrer teilen sich einen Boliden von BMW, Ford, Lamborghini, Mercedes-AMG oder Porsche. Am Lausitzring fährt die Serie im Langstreckenformat, bei den weiteren Auftritten im Rahmen der DTM im bewährten Sprintformat.

ADAC Tourenwagen Junior Cup

Der ADAC Tourenwagen Junior Cup eröffnet jungen Fahrern den Einstieg in den Tourenwagensport. Der 150 PS starke und von einem E-Fuel angetriebene VW up! GTI garantiert als einheitliches Rennfahrzeug maximale Chancengleichheit. Die Nachwuchsklasse startet beim Auftakt in der Motorsport Arena Oschersleben und präsentiert sich dabei erstmals auf der großen DTM-Bühne.

FIA European Truck Racing Championship

Ein echtes PS-Feuerwerk verspricht die Goodyear FIA European Truck Racing Championship. Die Trucks der FIA ETRC feiern 2025 ihr Debüt im Rahmen der DTM. Beim Rennwochenende auf dem Lausitzring liefern die über 1.000 PS starken Sattelzugmaschinen packende Zweikämpfe im XXL-Format. Dabei werden die Trucks ausschließlich vom klimafreundlichen Biokraftstoff HVO100 angetrieben, der aus erneuerbaren Quellen stammt und den CO2-Ausstoß um bis zu 90 Prozent reduziert.

Formula Regional European Championship by Alpine

Auf dem Circuit Zandvoort in den Niederlanden und beim Finale in Hockenheim runden die Formelrennen der Formula Regional European Championship by Alpine das Programm ab. Die Nachwuchstalente liefern in ihren leistungsstarken und einheitlichen F3-Boliden hochklassigen Formelsport und kämpfen an zehn Rennwochenenden in acht Ländern um Siege.

NXT Gen Cup

Die weltweit erste vollelektrische Junioren-Tourenwagenserie trägt dieses Jahr alle ihre Meisterschaftsläufe an DTM-Wochenenden aus. Bei vier Veranstaltungen sorgt der NXT Gen Cup für Elektro-Power – neben dem Auftakt in Oschersleben zählen auch Auftritte auf dem Norisring, dem Nürburgring und dem Sachsenring zum Kalender. Die jungen Piloten treten im bis zu 230 PS starken LRT NXT 1 auf Mini-Cooper-Basis gegeneinander an.

Porsche-Markenpokale

Die Markenpokale von Porsche gehören fest zur DTM-Familie. Mit einem Teilnehmerfeld von 28 permanenten Startern liefert der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland bei sechs Events der DTM hochkarätige Action. Zusätzlich gesellt sich auch das Benelux-Championat zum Rennwochenende in Zandvoort und bringt somit doppeltes Markenpokal-Spektakel an die niederländische Nordseeküste. In beiden Serien kommt als Einheitsfahrzeug der 510 PS starke Porsche 911 GT3 Cup zum Einsatz.

Prototype Cup Germany

Für Le-Mans-Flair bei der DTM sorgt der Prototype Cup Germany. Viermal treten in der anstehenden Saison Le-Mans-Prototypen der LMP3-Klasse an – am Lausitzring, auf dem Norisring in Nürnberg, auf dem Nürburgring und am Red Bull Ring in der österreichischen Steiermark. Der Prototype Cup Germany begeistert mit leistungsstarken V8-Saugmotoren und spannendem Langstrecken-Feeling.


DTM 2025 – Termine und Rahmenserien im Überblick

Motorsport Arena Oschersleben (25.–27. April 2025)

ADAC GT4 Germany

ADAC Tourenwagen Junior Cup

NXT Gen Cup

Dekra Lausitzring (23.–25. Mai 2025)

ADAC GT Masters

FIA European Truck Racing Championship

Prototype Cup Germany

Circuit Zandvoort (6.–8. Juni 2025)

ADAC GT Masters

Formula Regional European Championship by Alpine

Porsche Carrera Cup Benelux

Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland

Norisring (4.–6. Juli 2025)

ADAC GT4 Germany

NXT Gen Cup

Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland

Prototype Cup Germany

Nürburgring (8.–10. August 2025)

ADAC GT4 Germany

NXT Gen Cup

Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland

Prototype Cup Germany

Sachsenring (22.–24. August 2025)

ADAC GT4 Germany

NXT Gen Cup

Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland

Red Bull Ring presented by VKB-Bank (12.–14. September 2025)

ADAC GT4 Germany

ADAC GT Masters

Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland

Prototype Cup Germany

Hockenheimring Baden-Württemberg (3.–5. Oktober 2025)

ADAC GT4 Germany

ADAC GT Masters

Formula Regional European Championship by Alpine

Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland