Montag, 31. März 2025

Neuer Look für Dörr Motorsport

Dörr Motorsport geht mit einem neuen Look in die zweite die zweite Saison. Kurz vor dem ersten Schlagabtausch der DTM beim offiziellen Vorsaisontest am 2. April in der Motorsport Arena Oschersleben präsentiert das McLaren-Team die Optik der beiden 720S GT3 Evo von Timo Glock und Ben Dörr.

Glock gibt in einem weiß/blau/roten McLaren mit der Startnummer #16 sein DTM-Comeback. McLaren-Juniorfahrer Ben Dörr nimmt seine zweite DTM-Saison im McLaren-typischen Papaya in Angriff, der mit zusätzlichen weißen Akzenten in einem neuen Look erstrahlt.

Die DTM testet am 2. April ganztägig in Oschersleben. Fans sind herzlich willkommen, Tickets gibt es für 5 Euro an der Tages

Mathias Bjerre Jakobsen wird vierter Mücke-Pilot

Foto: Jens Hawrda


Der Däne Mathias Bjerre Jakobsen komplettiert das Quartett des Teams BWT Mücke Motorsport für den Prototype Cup Germany. Der 18-Jährige kommt aus dem Formelsport und teilt sich einen Duqueine D08 mit dem Italiener Riccardo Leone Cirelli.

Mit Mathias Bjerre Jakobsen ist BWT Mücke Motorsport seiner Ausrichtung treu geblieben, in dieser Saison ausschließlich auf junge Talente zu setzen – denn auch Riccardo Leone Cirelli sowie die anderen beiden Piloten Maksymilian Angelard und Mattis Pluschkell sind nicht älter als 20 Jahre. „Wir haben die Entwicklung von Mathias in den vergangenen zwei Jahren genau verfolgt und waren von seiner Leistung beeindruckt", so Teamchef Stefan Mücke zur neusten Verpflichtung. „Ich bin sehr stolz, nun für Mücke Motorsport im Prototype Cup Germany anzutreten", strahlte Jakobsen. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung LMP3 und möchte mich als Fahrer weiterentwickeln. Ich glaube, mit Riccardo auf dem gleichen Auto habe ich einen guten Teamkollegen, von dem ich sicher noch etwas lernen kann. Denn im Gegensatz zu mir kann er schon auf eine Saison Erfahrung im Prototype Cup Germany zurückblicken.“

Jakobsen kommt aus der dänischen Formel 4, in der er zwei Jahre verweilte. 2024 gewann er die nunmehr Nordic 4 umbenannte Serie und wurde zudem als „Talent of the year“ in seiner Heimat Dänemark ausgezeichnet. Dann meldete er sich zu einem Shootout an, in dem das luxemburgische Team Racing Experience einen Start in der Prototype Winter Series auslobte. Jakobsen setzte sich gegen Rivalen aus zwölf Nationen durch und durfte die Farben der Mannschaft vertreten, die im Jahr 2023 auch Meister in Prototype Cup Germany war. „Wir waren 20 Kandidaten, haben erst im Simulator und dann in einem LMP3 auf einer realen Rennstrecke unser Können zeigen müssen. Dass ich das Shootout am Ende gewonnen habe, war ein sehr wichtiger Schritt in meiner Karriere.“

In der Prototype Winter Series teilte er sich ein Fahrzeug mit Wolfgang Payr und beide bejubelten in Aragon einen Podestplatz. „Für mich war es erstmal eine Umstellung. Zum einen ist der LMP3 viel leistungsstärker und schwerer als ein Formel-4-Renner, zum anderen sind die Strecken in Spanien und Portugal viel länger und größer als die in Dänemark, was höhere Geschwindigkeiten zulässt. Ich habe alles Schritt für Schritt auf mich zukommen lassen und auch mein Teamchef Christian Hauser hat mir keinen Druck gemacht. So konnte ich mich über die vier Rennwochenenden gut entwickeln.“ Das sah BWT Mücke Motorsport ebenfalls so; Jakobsen bekam eine Einladung zu einer Testfahrt und erhielt wenig später einen Vertrag für die Saison 2025. 

Der junge Däne träumt von einer Karriere im Prototypenbereich. „Mein langfristiges Ziel ist, 2030 in einem Hypercar zu sitzen. Das möchte ich über den Weg LMP3 und LMP2 erreichen. Ich mochte den Langstreckensport schon immer, denn Du musst als Team arbeiten, als Egoist kommst Du nicht weit.“ Dabei schaut er auch zu Tom Kristensen auf, den Rekordsieger der 24 Stunden von Le Mans, der ein Landsmann von Jakobsen ist. „Tom ist ein großes Idol und in Dänemark ein Star. Als wir mit einer Gruppe aus dänischen Talenten auf Lanzarote trainieren waren, war er auch dabei. Er konnte uns viele hilfreiche Tipps geben und es war toll, einen so großen Rennfahrer kennenzulernen.“ Aktuell arbeitet der neue Mücke-Pilot nach eigenen Angaben bis zu 60 Stunden pro Woche in der Tankstelle, dem Restaurant oder der Fleischfabrik seiner Eltern. „Ich weiß, dass ich das sicher nicht die nächsten fünf Jahre durchziehen kann, aber im Moment will ich alles dafür tun, damit ich die Möglichkeit habe, Rennen zu fahren und mir eine Karriere im Motorsport aufzubauen.“

Quelle: ADAC-Motorsport


Sonntag, 30. März 2025

Mercedes-AMG Team Winward greift mit Mamba und Ravenol-Power an

Foto: Jens Hawrda

Das Mercedes-AMG Team Winward Racing startet mit zwei prägnanten Designs in die DTM-Saison 2025: Jules Gounon steuert die gelb-grüne Mann-Filter-Mamba, während Maro Engel im markanten Ravenol-Look auf Punktejagd geht. Damit sorgt das Team aus Altendiez für eine optische Ansage – sportliche Ausrufezeichen sollen ab dem Auftakt in der Motorsport Arena Oschersleben (25. bis 27. April) folgen.

Das Design der Mann-Filter-Mamba genießt längst Kultstatus. Ihre auffällige Schlangenhaut-Optik zählt zu den bekanntesten Lackierungen im Motorsport und zieht nicht nur auf der Strecke, sondern auch im Fahrerlager die Blicke auf sich. Der Franzose Gounon geht 2025 in seine erste volle DTM-Saison. Zuletzt beeindruckte der 30-Jährige bei seinem Gaststart im Vorjahr auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg mit einem sechsten Platz und will nun mit der Mamba an diese Leistung anknüpfen.

Viel DTM-Erfahrung bringt Engel mit. Der Wahl-Monegasse startet bereits in seine neunte Saison und vertraut dabei auf den Mercedes-AMG GT3 im Design von Ravenol. Das Unternehmen aus Ravensberg gehört zu den Partnern der DTM und entwickelt seit Jahrzehnten Schmierstoffe, die im Motorsport unter härtesten Bedingungen bestehen.

Quelle: dtm.com


Nächstes Fahrer-Duo bei AVIA W&S für 2025 steht fest

Foto: Jens Hawrda

Hendrik Still und Philipp Gogollok teilen sich den Porsche 718 Cayman GT4 mit der Startnummer eins. Beide haben bereits Rennen in der ADAC GT4 Germany gewonnen.

AVIA W&S Motorsport gilt als eines der erfolgreichsten Teams in der ADAC GT4 Germany. Der Rennstall aus Ofterdingen in Süddeutschland räumte 2024 alle Titel ab und möchte in der anstehenden Saison erneut eine tragende Rolle spielen. Dafür hat das Team nun ein starkes Fahrer-Duo verpflichtet: Hendrik Still und Philipp Gogollok. Sie pilotieren den Porsche im AVIA-Design, mit dem Finn Zulauf und Josef Knopp im Vorjahr die Fahrer-Wertung gewannen - entsprechend ist der Porsche mit der Startnummer eins ausgestattet.

„Mit Hendrik und Philipp haben wir eine sehr vielversprechende Fahrerpaarung für unser Meisterauto gefunden. Hendrik kennt das Team und die Serie bestens, während Philipp bereits in der vergangenen Saison sein großes Potenzial unter Beweis gestellt hat. Die Titelverteidigung wird keine leichte Aufgabe, aber wir sind optimal aufgestellt und werden alles dafür geben“, blickt Teamchef Daniel Schellhaas voraus.

Still ist bereits seit 2019 in der ADAC GT4 Germany aktiv und konnte 2020 und 2023 jeweils einen Laufsieg feiern. Darüber hinaus trat er auch schon im ADAC GT Masters an und zählt zu den erfahrensten Piloten auf der Nürburgring Nordschleife. „Die GT4 Germany bedeutet mir sehr viel, und ich bin außerordentlich stolz und dankbar für das Vertrauen des Teams, mit der Nummer 1 an den Start gehen zu dürfen“, blickt Still auf 2025 voraus. „Mit Philipp Gogollok habe ich einen schnellen und trotz seines jungen Alters bereits sehr erfahrenen Fahrer an meiner Seite. Die Zusammenarbeit zwischen den Mechanikern, Ingenieuren und mir hat sich über die Jahre hervorragend entwickelt. Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und bin zuversichtlich, dass wir eine starke Leistung zeigen werden. Natürlich gehört beim Kampf um den Titel auch etwas Glück dazu, aber genau das ist unser erklärtes Ziel.“

Gogollok hat sich in der ADAC GT4 Germany ebenfalls etabliert. Er war bereits mit Fahrzeugen von Mercedes-AMG und Aston Martin in der Serie unterwegs. Mit dem Porsche folgt nun sein drittes Fabrikat. Auf dem Red Bull Ring konnte Gogollok 2024 einen Laufsieg erzielen. „Ich freue mich außerordentlich, in der Saison 2025 für AVIA W&S Motorsport an den Start zu gehen. Es erfüllt mich mit besonderem Stolz, dass mir das Team das Vertrauen schenkt, das Meisterfahrzeug gemeinsam mit Hendrik Still zu pilotieren“, so Gogollok. Von seiner umfangreichen Erfahrung kann ich auf meinem noch jungen Weg sehr viel lernen.“


Der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland ist startklar für die neue Saison

Die Teams und Teilnehmer des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland haben sich mit offiziellen Testfahrten im italienischen Imola für die neue Saison warmgelaufen. Im Kalender stehen erneut acht Doppelrennen in fünf Ländern. Zunächst treten die Porsche 911 GT3 Cup zweimal im Rahmen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) an: Mitte April in Imola und Anfang Mai im belgischen Spa-Francorchamps.

Foto: Jens Hawrda

Außer auf den Schauplätzen des Großen Preis der Emilia-Romagna und des GP Belgien macht der Markenpokal auf zwei weiteren aktuellen Formel-1-Kursen Station. Teil der insgesamt sechs Auftritte im Rahmen der DTM sind der Circuit Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste und der Red Bull Ring in Österreich. Ein zusätzliches Highlight stellt die Rückkehr auf den Norisring dar: Auf dem spektakulären Stadtkurs in Nürnberg trat der deutsche Carrera Cup zuletzt 2019 an. Der Nürburgring, der Sachsenring und der Hockenheimring komplettieren das 2025er-Programm des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland.

Acht Teams – teilweise formell mit zwei getrennten Mannschaften – haben insgesamt 28 Fahrer permanent in den Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland eingeschrieben. Neben Titelverteidiger Proton Huber Competition sind auch Bonk Motorsport, Team75 Bernhard, ID Racing, Target Competition aus Italien und die niederländische Mannschaft GP Elite wieder am Start. Neu formiert ist das Team [a-workx] by Porsche Paderborn. Prominenter Neueinsteiger ist Schumacher CLRT. Die französische Equipe gewann in der zurückliegenden Saison Fahrer- und Teamwertung des internationalen Porsche Mobil 1 Supercup.

Die Fahrer vertreten zehn Nationen, darunter auch Brasilien, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate. Das größte Kontingent stellt Deutschland mit zwölf Teilnehmern vor den Niederlanden mit sieben Startern. Zu ihnen zählt mit Emely de Heus (ID Racing) erstmals seit einem Jahrzehnt auch wieder eine Rennfahrerin. Die 22-Jährige ging zuletzt in der internationalen Rennserie F1 Academy an den Start. De Heus und vier weitere Neueinsteiger können in der Rookie-Klassifikation Punkte sammeln. Extrawertungen schreibt der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland außerdem für Teams und die sogenannte ProAm-Klasse aus, in der Routiniers ohne Ambitionen auf eine Profikarriere um den Titel kämpfen.

Porsche Deutschland fördert acht junge Fahrer erneut ganz gezielt. Dieser Talent Pool umfasst neben Emely de Heus auch den Österreicher Kiano Blum (ID Racing), Matheus Ferreira aus Brasilien (Target), den Briten Joseph Warhurst (Team Proton Huber Competition), die Niederländer Flynt Schuring (Schumacher CLRT), Kas Haverkort (Team GP Elite) und Senna van Soelen sowie Daniel Gregor aus Baden-Württemberg (beide Team75 Bernhard).

Im Starterfeld des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland finden sich zudem auch die beiden aktuellen Porsche-Junioren: Der Franzose Alessandro Ghiretti (Schumacher CLRT) kommt als amtierender Titelgewinner des Porsche Carrera Cup Asia und des Porsche Carrera Cup France in den deutschen Markenpokal. Theo Oeverhaus (Bonk Motorsport) war 2023 Rookie-Champion im deutschen Carrera Cup. Darüber hinaus hat der Osnabrücker in der zurückliegenden Saison den dritten Gesamtrang belegt und den Porsche Carrera Cup Middle East gewonnen.

Zwei amtierende Champions der Saison 2024 gehen auch in der neuen Saison an den Start. Rookie-Sieger und Talent Pool-Neuzugang Flynt Schuring hat nun eine Spitzenplatzierung in der Gesamtwertung im Visier. Der Sauerländer Sören Spreng (GP Elite) will seinen ProAm-Titel verteidigen. Nicht mehr dabei ist Rekordchampion und Titelverteidiger Larry ten Voorde. Der Niederländer widmet sich jetzt ganz seiner eigenen Fahrerakademie.

Pro Rennwochenende trägt der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland auch in der neuen Saison zwei Wertungsläufe über jeweils etwas mehr als 30 Minuten aus. Rennfahrzeug ist der bewährte Porsche 911 GT3 Cup der Generation 992.

„Seit 40 Jahren führt Porsche Markenpokale in Deutschland durch, der Carrera Cup geht bereits in seine 36. Saison. Wir haben uns erneut für die DTM als maßgebliche Plattform entschieden, die an sechs Wochenenden unser Gastgeber ist. Dazu kommen zwei Runden im Rahmen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Teams, Fahrer und Fans können sich also auf eine abwechslungsreiche Saison freuen, in der uns erneut Sixt als Titelpartner begleitet“, kommentiert Thorsten Rückert, Projektleiter des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. „Besonders gespannt bin ich auf die Vorstellungen der Fahrer aus dem Talent Pool, in dem ich Emely de Heus als einzige Pilotin ganz besonders begrüße.“

Rennkalender Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland 2025

18. – 20. April: Imola (ITA), FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC

8. – 10. Mai: Spa-Francorchamps (BEL), FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC

6. – 8. Juni: Zandvoort (NLD), DTM

4. – 6. Juli: Norisring Nürnberg (DEU), DTM

8. – 10. August: Nürburgring (DEU), DTM

22. – 24. August: Sachsenring (DEU), DTM

12. – 14. September: Red Bull Ring, Spielberg (AUT), DTM

3. – 5. Oktober: Hockenheimring (DEU), DTM

Quelle: Porsche - Motorsport