Samstag, 12. Oktober 2024

IDM: Der Terminkalender für 2025

Foto: Jens Hawrda

Nach dem Saisonfinale der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) steht der Terminkalender für die Saison 2025 fest. Die Motor Presse Stuttgart als Promoter und Ausrichter der Serie gibt sieben Veranstaltungen auf sechs Rennstrecken bekannt.

Die Saison beginnt im Mai in der Motorsport Arena Oschersleben, anschließend findet die zweite Veranstaltung auf dem Schleizer Dreieck statt. Im Gegensatz zu den letzten Jahren rückt der Termin auf der Naturrennstrecke um zwei Monate nach vorn. Drei Wochen später geht es zum ersten Mal ins Nachbarland. Die Rennen im tschechischen Most stehen seit der IDM-Rückkehr vor sechs Jahren wie gewohnt im IDM-Kalender. Anfang Juli geht es noch einmal zurück nach Oschersleben, bevor auf dem TT Circuit in Assen die zweite Halbzeit beginnt. In der „Cathedral of Speed“, die speziell für Motorräder konzipiert wurde, wird seit 1949 auch jedes Jahr ein WM-Lauf ausgetragen.

Auch der Nürburgring ist weiter fester Bestandteil in der Saisonplanung. So viele Fans wie nie zuvor ließen sich das IDM-Spektakel heuer nicht entgehen. Anfang September geht es in die nächste Runde. Das große Saisonfinale findet dann wie gewohnt auf dem Hockenheimring statt. Da der Termin des EWC-Finales Bol d’Or 2025 verschoben wurde, rückt das IDM-Finale um eine Woche nach hinten.

„Wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Teams und Fahrern einen abwechslungsreichen Terminkalender präsentieren zu können. Auch die Fans können sich auf die Termine einstellen. In jedem Monat von Mai bis September findet mindestens eine IDM-Veranstaltung statt“, sagt IDM-Serienmanager Normann Broy.

IDM-Termine 2025

09.05.-11.05.2025 – Oschersleben 1

30.05.-01.06.2025 – Schleiz

20.06.-22.06.2025 – Most (CZ)

04.07.-06.07.2025 – Oschersleben 2

15.08.-17.08.2025 – Assen (NL)

05.09.-07.09.2025 – Nürburgring

26.09.-28.09.2025 – Hockenheim


Freitag, 11. Oktober 2024

Titel-Dreikampf in Hockenheim: Wer holt sich die DTM-Krone?

  •  Mirko Bortolotti möchte den ersten DTM-Titel für Lamborghini holen
  •  Kelvin van der Linde könnte Jubiläumssaison von Abt Sportsline krönen
  •  Maro Engel träumt vom ersten Gesamtsieg in seinem achten DTM-Jahr

Mercedes-AMG-Fahrer Maro Engel bringt die Erfahrung aus 106 DTM-Starts mit
Foto: dtm.com


Drei Fahrer, drei Teams und ein Ziel: den DTM-Meistertitel 2024 holen. Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg steigt vom 18. bis 20. Oktober der finale Showdown um den DTM-Meisterpokal. Mirko Bortolotti (I) geht im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 von SSR Performance als Tabellenführer und damit leichter Favorit ins entscheidende letzte Rennwochenende. Mit nur 15 Punkten Rückstand ist Audi-Pilot Kelvin van der Linde (ZA) von Abt Sportsline der schärfste Verfolger. Auch Maro Engel (Monaco) kann als Gesamtdritter mit einem starken Auftritt beim Finale den Titel holen – der Fahrer vom Mercedes-AMG Team Winward liegt 20 Punkte hinter Bortolotti. Die Ausgangslage verspricht Hochspannung, maximal 56 Zähler gibt es in Hockenheim noch zu holen. Tickets für das DTM-Finale sind bereits ab 39 Euro online unter dtm.com erhältlich. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

Bortolotti liefert Top-Leistungen unter Druck

Als einziger aller drei Titelanwärter hat Bortolotti mit 204 Punkten die Entscheidung in eigener Hand. Der Italiener kämpfte sich nach einem schwierigen Start in die Saison und ist pünktlich zur entscheidenden Schlussphase in Topform. Am Red Bull Ring verbuchte Bortolotti sein erfolgreichstes DTM-Rennwochenende des Jahres – dank des ersten Saisonsieges eroberte er die Tabellenspitze zurück. Eiskalt zeigt sich Bortolotti vor allem im Qualifying. Unter Zeitdruck liefert der 34-Jährige regelmäßig Topleistungen ab. Siebenmal begann er dieses Jahr ein DTM-Rennen aus der ersten Startreihe. Dazu weiß der Wahl-Wiener genau, was ihn in Hockenheim erwartet. Bereits in den vergangenen beiden Saisons reiste Bortolotti als Titelkandidat zum Finale. „Ich freue mich auf den Kampf im Hockenheim. Ob man Gejagter oder Verfolger ist, macht in der Herangehensweise keinen großen Unterschied. Fehler darfst du so oder so nicht machen“, sagt Bortolotti und gibt sich optimistisch: „Wir performen als Team konstant stark. Das ist in der DTM nicht selbstverständlich und stimmt mich zuversichtlich.“

Van der Linde überzeugt mit Konter-Qualitäten

Als zweifacher Sieger des ADAC Ravenol 24h Nürburgring zählt Kelvin van der Linde zu den besten GT3-Piloten weltweit – ein DTM-Titel fehlt dem Südafrikaner aber noch in seiner Trophäensammlung. Dabei war van der Linde in der laufenden Saison so lange Tabellenführer wie kein anderer Fahrer. Dreimal verdrängte ihn Bortolotti von der Spitze, zweimal blieb er cool und schlug zurück. In Hockenheim muss das dem 28-Jährigen ein drittes Mal gelingen, wenn er sich zum Champion krönen möchte. Der Titel wäre für sein Team Abt Sportsline der perfekte Abschluss eines Jubiläumsjahres. Die Mannschaft aus Kempten fährt ihre 25. DTM-Saison. In Spielberg bewies van der Linde zuletzt Kämpferherz und verbesserte sich in den beiden Rennen um insgesamt 15 Positionen gegenüber den Startplätzen. „Ich fahre gerne in Hockenheim. Dort war ich eigentlich immer erfolgreich. Es ist noch alles drin und ich bin hochmotiviert“, verspricht ein angriffslustiger van der Linde, der in Hockenheim vor zehn Jahren seinen ersten von zwei Titeln im ADAC GT Masters holte. In der DTM steht er dieses Jahr bei 189 Punkten und konnte als einziger Titelanwärter bereits zwei Rennsiege einfahren.

Engel spielt seine Erfahrung voll aus

Für maximale Konstanz steht in diesem Jahr Engel. Der Wahl-Monegasse wartet zwar noch auf seinen ersten Saisonsieg, holte aber schon sieben Podiumsplätze – so viele wie sonst kein anderer Fahrer. Allein in den vergangenen sieben Meisterschaftsläufen platzierte Engel seinen Mercedes-AMG GT3 fünfmal unter den Top-Drei. Die Form des Routiniers stimmt also vor dem Finale in Hockenheim. Auf der Strecke spielt Engel seine Erfahrung aus 106 DTM-Starts in acht Saisons voll aus: In Oschersleben fuhr er vom zehnten Startplatz bis auf Rang zwei vor, am Dekra Lausitzring ging es sogar elf Positionen nach vorne auf den zweiten Platz. Der Mercedes-AMG-Pilot präsentiert sich als versierter Taktiker und kann sich zudem auf seine starke Boxen-Crew verlassen. In drei Rennen gelang der Winward-Mannschaft am Fahrzeug von Engel der schnellste Reifenwechsel. „Wenn man mit Titelchancen zum Finale reist, ist man eine starke Saison gefahren. Wir nehmen eher eine Außenseiterrolle ein, aber glauben an unsere Chance und werden alles geben“, sagt Engel.

Sonntag, 6. Oktober 2024

ADAC GT Masters: Historischer Fünffachsieg für Mercedes-AMG Customer Racing Teams

Fittje/Wiebelhaus, Mercedes #3
Foto: Jens Hawrda

Erfolgreich verlief das Wochenende in Spielberg auch im ADAC GT Masters. Nachdem Max Reis (GER) im Qualifying am Samstag mit der #5 vom Haupt Racing Team seine erste Pole Position einfahren konnte, waren die fünf Mercedes-AMG GT3 auch im Rennen stark unterwegs. Seine HRT-Teamkollegen Jannes Fittje und Finn Wiebelhaus (beide GER) sicherten sich ihren ersten Saisonsieg, der gleichzeitig der 40. AMG Erfolg in der renommierten GT3-Serie war. Salman Owega und David Schumacher (beide GER) wurden Zweite und verhalfen HRT so zum Doppelsieg. Platz drei ging an Tom Kalender (GER) und Elias Seppänen (FIN) von Landgraf Motorsport, die damit ihre Führung in der Fahrerwertung weiter ausbauen konnten. Der historische Fünffachsieg wurde von zwei weiteren Mercedes-AMG GT3 des Haupt Racing Teams auf den Plätzen vier und fünf komplettiert. Die fünftplatzierten Gaststarter Dennis Fetzer und Hubert Haupt (beide GER) gewannen bei ihrem Seriendebüt außerdem die Pro-AM-Klasse.


Am Sonntag ließen Tom Kalender und Elias Seppänen den nächsten Sieg für Mercedes-AMG folgen. Von der Pole Position aus erzielte das Duo den vierten Saisonerfolg für Landgraf Motorsport und untermauerte damit weiter seine Meisterschaftsambitionen. Vor dem Saisonfinale in Hockenheim beträgt der Vorsprung in der Fahrerwertung 29 Punkte. Fetzer und Haupt schlossen den durch eine rote Flagge vorzeitig beendeten Lauf erneut auf der fünften Position und Platz eins in der Pro-AM-Kategorie ab.

Mittwoch, 2. Oktober 2024

DTM in Spielberg: Mercedes-AMG holt drei Podestplätze und peilt Herstellertitel an

  •  Platz zwei und drei durch Maro Engel und Arjun Maini im DTM-Samstagsrennen
  •  Mercedes-AMG baut Führung in der Markenwertung vor dem Finale weiter aus

Maro Engel, Mercedes #130
Foto: Jens Hawrda

 
Mercedes-AMG und Maro Engel (GER) haben ihre Titelambitionen am siebten und vorletzten DTM-Rennwochenende der Saison in Spielberg weiterhin gewahrt. Der Fahrer vom Mercedes-AMG Team WINWARD sicherte sich am Samstag mit Rang zwei seinen siebten Podestplatz der diesjährigen DTM-Saison. Arjun Maini (IND) vom Mercedes-AMG Team HRT wurde im ersten Rennen auf dem Red Bull Ring Dritter und machte damit das Doppelpodium perfekt. Eine starke Vorstellung zeigte der Inder auch am Sonntag, als er von der achten Startposition aus durch einen gelungenen Overcut erneut auf den dritten Platz fuhr. Maro Engel konnte mit Platz acht ebenfalls wertvolle Meisterschaftspunkte sammeln. Er reist nun mit 20 Punkte Rückstand auf den Meisterschaftsführenden zum Saisonfinale nach Hockenheim, wo in Summe noch 56 Punkte vergeben werden. In der Herstellerwertung baute Mercedes-AMG dank des starken Gesamtresultats den Vorsprung auf 24 Punkte aus.

Samstagsrennen: Pole Position und Doppelpodium für Mercedes-AMG

Bereits zu Beginn des Wochenendes stellte der Mercedes-AMG GT3 sein Potenzial unter Beweis. Im ersten Qualifying am Samstagvormittag avancierte Arjun Maini bei herausfordernden Bedingungen auf der abtrocknenden Strecke zum Mann der Stunde. Der Mercedes-AMG Performance-Fahrer schloss seine letzte Runde mit einer Zeit von 1:30,128 Minuten ab und holte die erste Pole Position seiner DTM-Karriere. Noch nie zuvor konnte sich ein indischer Fahrer in der DTM für den ersten Startplatz qualifizieren. Titelkandidat Maro Engel, vor dem Wochenende 15 Punkte hinter dem Meisterschaftsführenden, ging das Samstagsrennen von der dritten Position an. Mit Luca Stolz und Lucas Auer in Startreihe drei platzierten sich alle vier Mercedes-AMG Fahrer innerhalb der Top Sechs.  
Das einstündige Rennen am Nachmittag fand ebenfalls auf abtrocknendem Asphalt statt, weshalb sich alle vier Mercedes-AMG Piloten zunächst für Regenreifen entschieden. Noch in der ersten Runde übernahm Maro Engel mit der #130 die Führung, musste sie aber Mitte des ersten Stints aufgrund des zu hohen Reifendrucks abgeben und platzierte sich fortan auf der zweiten Position. Kurz vor Rennhälfte war die Strecke trocken genug, um auf Slicks zu wechseln. Entsprechend früh bogen die vier Mercedes-AMG Fahrer nach Öffnung des Boxenstoppfensters zum Reifenwechsel ab. Maro Engel konnte kontinuierlich Boden auf den Erstplatzierten gutmachen und fuhr mit einer Zeit von 1:29,929 Minuten die schnellste Runde des Rennens. Für eine entscheidende Attacke reichte es allerdings nicht mehr. Er beendete den ersten Lauf des Wochenendes mit 1,161 Sekunden Rückstand als Zweitplatzierter vor Arjun Maini, der sein zweites Saisonpodium einfuhr. Mainis Teamkollege in Diensten des Mercedes-AMG Team HRT, Sachsenring-Sieger Luca Stolz, erreichte Platz vier. Lucas Auer wurde bei seinem Heimrennen in der #22 vom Mercedes-AMG Team MANN-FILTER als Siebter abgewunken und rundete damit ein sehr starkes Markenergebnis für Mercedes-AMG ab.

Sonntagsrennen: Overcut-Strategie bringt Arjun Maini nächstes DTM-Podest ein

Im Qualifying am Sonntag belegten Luca Stolz und Arjun Maini die Plätze sieben und acht. Lucas Auer sicherte sich die zehnte Startposition, Maro Engel ging von Platz 13 ins Rennen. Wie schon am Vortag, erwischte Maro Engel einen guten Start in das Rennen und machte in dieser Phase zwei Plätze gut. Bei Asphalttemperaturen von rund 20 Grad entschieden sich die Mercedes-AMG Teams für einen späten Boxenstopp und setzten auf einen Overcut. Diese Vorgehensweise sollte sich als die richtige Strategie herausstellen. Bei Schließung des Boxenstoppfensters rangierte Arjun Maini auf der dritten Position, die er trotz kalter Reifen erfolgreich verteidigen konnte und letztlich auch erfolgreich ins Ziel brachte. Maro Engel arbeitete sich noch bis auf Platz acht nach vorne, wofür er acht wichtige Meisterschaftspunkte erhielt. Luca Stolz stellte den Mercedes-AMG GT3 #4 aufgrund eines Defekts aus Sicherheitsgründen vorzeitig ab. Lucas Auer sah wegen eines Reifenschadens die Zielflagge ebenfalls nicht.

Am 19. und 20. Oktober findet auf dem Hockenheimring das Saisonfinale statt. In den letzten beiden DTM-Wertungsläufen des Jahres fallen unter anderem die Meisterschaftsentscheidungen in der Fahrer- und Herstellerwertung. Auf der Traditionsstrecke in Baden-Württemberg konnten die Fahrzeuge mit dem Stern in bislang 95 DTM-Rennen 36 Siege einfahren. Im Rahmenprogramm werden außerdem die finalen Saisonrennen des ADAC GT Masters und der ADAC GT4 Germany ausgetragen.

René Rast triumphiert auf dem Red Bull Ring – Schubert Motorsport führt Teamwertung an

Renè Rast, BMW #33
Foto: Jens Hawrda

Die Erfolgsserie von BMW M Motorsport der vergangenen Wochen hat sich auch am vorletzten DTM-Rennwochenende der Saison auf dem Red Bull Ring (AUT) fortgesetzt. René Rast (GER) triumphierte mit dem #33 RoboMarkets BMW M4 GT3 im Sonntagsrennen und feierte damit seinen zweiten und gleichzeitig den vierten Saisonsieg für Schubert Motorsport. Sheldon van der Linde (RSA) und Marco Wittmann (GER) fuhren am Sonntag auf die Plätze sechs und elf. Nach einem schwierigen Samstagsrennen meldete sich das Team Schubert mit dem Sieg für Rast einen Tag später stark zurück und baute seine Führung in der Teamwertung vor dem Saisonfinale aus. Mit 320 Zählern hat die Mannschaft aus Oschersleben (GER) 39 Punkte Polster im Titelkampf.

Rast hatte bereits im Qualifying am Sonntag mit der drittschnellsten Zeit seine Ambitionen unterstrichen, sich gegenüber dem neunten Rang im ersten Rennen am Samstag deutlich zu verbessern. In der ersten Hälfte des Sonntagsrennens lieferte sich Rast einige spannende Zweikämpfe und kam auf Position zwei zum Reifenwechsel. Dank einer hervorragenden Leistung des Teams Schubert beim Boxenstopp übernahm der #33 BMW M4 GT3 die Führung, die Rast in den letzten Runden stark gegen Thomas Preining (AUT, Porsche) verteidigte. Nach seinem insgesamt 28. DTM-Sieg und dem dritten für BMW M Motorsport rangiert Rast vor den letzten beiden Rennen der Saison in Hockenheim (GER) als bestplatzierter BMW M Motorsport Vertreter auf Position vier in der Fahrerwertung.

In der Teamwertung sieht es deutlich besser aus. Schubert Motorsport konnte seine Führung ausbauen und geht mit guten Aussichten auf den zweiten Titelgewinn nach 2022 ins Saisonfinale. Dazu trugen auch die beiden Punkteergebnisse von Sheldon van der Linde auf dem Red Bull Ring bei. Nach Rang elf am Samstag vom letzten Startplatz aus verbesserte er sich am Sonntag im #31 Shell BMW M4 GT3 von Startposition zwölf um sechs Positionen und wurde Sechster. Marco Wittmann hatte im ersten Rennen Pech und schied mit technischen Problemen an seinem #11 Schaeffler BMW M4 GT3 aus. Im zweiten Lauf fuhr er ebenfalls um sechs Plätze nach vorn und wurde Elfter.

Podiumsplätze im ADAC GT Masters und in der ADAC GT4 Germany

Im ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring sind Leon Köhler (GER) und Maxime Oosten (NED) als Dritte im zweiten Rennen aufs Podium gefahren und haben damit beim Saisonfinale in Hockenheim als Zweite in der Fahrerwertung immer noch rechnerische Titelchancen. Allerdings beträgt ihr Rückstand auf die Spitze bereits 18 Punkte. Im ersten Rennen des Spielberg-Wochenendes war das FK Performance Motorsport Duo im #54 BMW M4 GT3 nicht über Platz neun hinausgekommen. Im Schwesterfahrzeug mit der Nummer 10 fuhren Eduardo Coseteng (PHI) und Pedro Ebrahim (BRA) die Plätze 13 und 15 ein.

In der ADAC GT4 Germany hatten Michael Schrey (GER) und Gabriele Piana (ITA) ein schwieriges Wochenende, verteidigten in ihrem #2 BMW M4 GT4 von Hofor Racing by Bonk Motorsport aber ihre Führung in der Fahrerwertung. Nach den Plätzen vier und sechs in Spielberg sind ihre Chancen auf den Titelgewinn weiterhin gut. Den einzigen Podiumsplatz für den BMW M4 GT4 fuhren am Sonntag Leyton Fourie (RSA) und Max Rosam (GER) ein. Sie wurden im Fahrzeug mit der Nummer 46 von FK Performance Motorsport Zweite.

Stimmen nach den Rennen

René Rast (#33 RoboMarkets BMW M4 GT3): „Ich freue mich sehr über das Happy End des Wochenendes mit meinem Sieg am Sonntag. Insgesamt hatten wir uns von den Rennen auf dem Red Bull Ring mehr erhofft, und am Samstag ging leider nicht viel. Aber am Sonntag war mein dritter Platz im Qualifying der Schlüssel zum Erfolg. Von dieser guten Position aus konnte ich im Rennen eine starke Pace und einige schöne Überholmanöver zeigen. Dazu hatten wir eine sehr gute Strategie und einen tollen Boxenstopp. Von daher war der Sieg verdient, denke ich, auch wenn es ein hartes Stück Arbeit war. Nun gehen wir nach Hockenheim und schließen dort die Saison hoffentlich stark ab.“

Sheldon van der Linde (#31 Shell BMW M4 GT3): „Gratulation an René und das Team zum Sieg und zur guten Ausgangslage in der Teammeisterschaft. Wir werden gemeinsam in Hockenheim alles daran setzen, diesen Titel nach Hause zu bringen und die Saison auf einem Hoch zu beenden. Für mich persönlich war das Spielberg-Wochenende enttäuschend. Wir haben auf unserer Seite der Garage nicht alles so hinbekommen, wie es nötig gewesen wäre. In so einer hochklassigen Meisterschaft reicht es einfach nicht, Durchschnitt zu sein. Wir waren in den Qualifyings zu weit hinten und damit in den Rennen von Beginn an im Hintertreffen, auch wenn ich dort eine wirklich gute Pace hatte und viele Plätze gutmachen konnte. Darauf bin ich sehr stolz.“

Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 GT3): „Mir hat das gesamte Wochenende im Vergleich zu meinen BMW Kollegen etwas der Top-Speed gefehlt, was natürlich gerade auf einem Kurs wie dem Red Bull Ring ein Problem ist. Mit Blick auf das Saisonfinale in Hockenheim müssen wir uns genau anschauen, woran es gelegen hat und wie wir es beheben können. Dass ich am Samstag den technischen Defekt hatte und keine Punkte holen konnte, war sehr schade. Am Sonntag lief es zumindest etwas besser. Generell war es aber für das Team ein super Wochenende mit dem Sieg von René Rast am Sonntag. Herzlichen Glückwunsch!“