Samstag, 8. Juli 2023

Erste Pole-Position im ADAC GT Masters für Salman Owega

#3 Petru Umbrarescu (ROU) / Maximilian Götz (DEU) / Haupt Racing Team / Mercedes-AMG GT3 Evo
Foto: ADAC-Motorsport

Beste Ausgangslage auf dem engen Stadtkurs von Nürnberg für Salman Owega: Mit 0:49,384 Minuten sicherte sich der Kölner im Mercedes-AMG GT3 den ersten Startplatz für das dritte Saisonrennen des ADAC GT Masters am Norisring. Der Pilot von Landgraf Motorsport freute sich über seine erste Pole-Position. „Die erste Pole im ADAC GT Masters fühlt sich super an. Mir ist es gelungen, möglichst nah an die Mauern zu fahren, ohne sie dabei zu berühren. Die Überholmöglichkeiten auf dem Norisring sind begrenzt, da der Kurs etwas enger ist. Deshalb ist Startplatz eins nochmal von größerer Bedeutung“, sagte der 18-Jährige. Jannes Fittje (Langenhain/Huber Motorsport) komplettierte im Porsche 911 GT3 R die erste Startreihe.

Bei strahlendem blauem Himmel sowie Temperaturen von 22 Grad Celsius begannen die Piloten mit ihren Supersportwagen von Audi, BMW, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche auf dem 2,2 Kilometer langen Kurs in Nürnberg die Zeitenjagd. Der Kampf um die Pole-Position entschied sich erst in der Schlussphase des Qualifyings. Letztlich nahm Owega den Pirelli Pole Position Award von Iris Hagemann, Leiterin Business Development der bitkasten AG, in Empfang. Dem zweitplatzierten Fittje fehlten lediglich 0,054 Sekunden auf den Pole-Setter. Dritter in der 20-minütigen Session wurde Benjamin Hites (CHL/GRT Grasser-Racing-Team) im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 (+0,142 Sekunden). Für den vierten Rang qualifizierte sich Tim Zimmermann (Huber Racing). Der Meisterschaftsführende aus Langenargen brauchte im Porsche 911 GT3 R 0:49,665 Minuten für seine schnellste Runde auf dem Stadtkurs. Die Top-Fünf komplettierte Finn Gehrsitz (Stuttgart/ Team Joos by Racemotion) in einem weiteren GT3-Boliden von Porsche (+0,411 Sekunden).

Maximilian Götz markiert bei seinem Heimspiel die Tagesbestzeit

#48 Salman Owega (DEU) / Elias Seppänen (FIN) / Landgraf Motorsport / Mercedes-AMG GT3 Evo
Foto: ADAC-Motorsport


Besser hätte das Saisondebüt im ADAC GT Masters für Maximilian Götz (Haupt Racing Team) nicht beginnen können: Dem Uffenheimer gelang auf dem Norisring in seinem Mercedes-AMG GT3 mit 0:49,671 Minuten die schnellste Runde des Tages. Alain Valente (CH/Haupt Racing Team) und Jaxon Evans (NZ/Huber Racing) komplettierten die Top Drei.

Unter dem strahlend blauen Himmel in Nürnberg bei bis zu 30 Grad Celsius Außentemperatur bereiteten sich die Teams mit Supersportwagen der Premiumhersteller Audi, BMW, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche in zwei Freien Trainings auf den zweiten Saisonstopp des ADAC GT Masters vor. Der Mittelfranke Götz fuhr am Nachmittag auf Platz eins. „Nach dem ersten Training, das wir auf Rang acht abschlossen, haben wir das Auto stark verbessert. Es ist sicherlich von Vorteil, dass ich die Strecke kenne. Allerdings haben die anderen Piloten auch einen großen Schritt gemacht, die Konkurrenz schläft nicht. Das Qualifying morgen wird eine ganz enge Kiste“, wagte der ADAC GT Masters-Champion von 2012 bereits einen Ausblick auf den Samstag. Mit dem 2,3 Kilometer langen Stadtkurs in Nürnberg verbindet Götz ganz besondere Erinnerungen: „Ich komme seit 1994 an den Norisring und habe früher als Kind Autogramme gesammelt. Jetzt darf ich selbst den jüngsten Besuchern Fanartikel signieren, das ist toll. Außerdem gewann ich hier 2021 meinen Titel in der DTM.“

Rang zwei belegte Valente (+0,065 Sekunden): Dem Mercedes-AMG-Piloten glückte in der Schlussphase der zweiten Session der Sprung hinter den Trainingsschnellsten Götz. Evans, Sieger des ersten Saisonrennens, sicherte sich im Porsche 911 GT3 R die drittschnellste Zeit (+0,087 Sekunden). Am Vormittag drehte Teamkollege Tim Zimmermann (Langenargen) mit 0:50,229 Minuten die schnellste Runde. Vierter im Tagesklassement wurde Nico Menzel (Kelberg/Huber Motorsport) mit einer persönlichen Bestzeit von 0:49,759 Minuten. Rang fünf ging an Marco Mapelli (I) im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 des GRT Grasser-Racing-Teams (+0,094 Sekunden).


Pole, Sieg und Tabellenführung

Sheldon van der Linde triumphiert auf den Straßen von Nürnberg

  • Der aktuelle DTM-Champion jubelt über ersten Erfolg auf dem Norisring
  • René Rast macht als Zweiter Doppelsieg für Schubert Motorsport perfekt
  • DTM spannend wie nie: Fünf Rennen, fünf verschiedene Sieger von fünf Herstellern
Für Sheldon van der Linde ist es der fünfte Sieg in der DTM
Foto: dtm.com

Der Knoten ist geplatzt, Sheldon van der Linde (ZA) hat am Samstag in seiner fünften DTM-Saison endlich den ersten Erfolg auf dem Norisring eingefahren. Der Titelverteidiger ging nach seiner ersten Pole-Position auf dem Stadtkurs in Nürnberg von der Spitze des Feldes ins Rennen und überquerte im BMW M4 GT3 nach 69 Runden als Erster die Ziellinie. „Es ist großartig, das erste Mal am Norisring gewonnen zu haben, wo ich noch nie auf dem Podium stand. Dass ich nach dem schwachen Auftakt in Oschersleben jetzt sogar Tabellenführer bin, ist einfach nur unglaublich”, freute sich der 24-Jährige über seinen insgesamt fünften DTM-Sieg. Sein Teamkollege René Rast (Bregenz) sorgte als Zweiter für einen Doppelerfolg von Schubert Motorsport. Dennis Olsen (N) verbesserte sich im Porsche 911 GT3 R um acht Plätze und krönte eine starke Aufholjagd mit Rang drei.

Keyfacts, Norisring, Saisonrennen 5 von 16

Streckenlänge: 2.200 Meter

Wetter: 31 Grad, sonnig

Pole-Position: Sheldon van der Linde (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 #1), 48,775 Sekunden

Sieger: Sheldon van der Linde (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 #1)

Schnellste Rennrunde: Laurin Heinrich (Team75 Motorsport, Porsche 911 GT3 R #75), 49,492 Sekunden

Pole-Setter Sheldon van der Linde konnte beim Start seine Führung gegen Ayhancan Güven (TR/Porsche 911 GT3 R) souverän behaupten. Rast machte gleich vier Plätze gut und übernahm Platz drei, dahinter folgten Kelvin van der Linde (ZA) im Audi R8 LMS GT3 Evo2 sowie Mirko Bortolotti (I) im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 auf Rang vier und fünf. Verlierer der Startphase war der bis dahin Gesamtführende Thomas Preining (A), der mit seinem Neunelfer von Position zwei auf acht zurückfiel. Nach mehreren Kollisionen in der ersten Rennhälfte wurden einige Fahrer mit Strafen belegt, zweimal kam das Safety-Car zum Einsatz. Die Reihenfolge an der Spitze blieb allerdings gleich – das änderte sich nach den Boxenstopps.

Güven fiel nach einem späten Reifenwechsel auf Platz sechs zurück, da der Porsche-Pilot seine kalten Pirelli-Pneus nicht schnell genug ins optimale Temperaturfenster bringen konnte. Olsen profitierte dagegen von einem Blitz-Stopp und schob sich hinter Spitzenreiter Sheldon van der Linde, Rast und Kelvin van der Linde auf Rang vier vor. Lucas Auer belegte im Mercedes-AMG GT3 Platz fünf. Kurz vor Schluss schlug das Schicksal bei Kelvin van der Linde zu: Der Südafrikaner konnte nicht mehr schalten und musste sein Fahrzeug in Runde 64 vorzeitig abstellen. Damit rutsche Olsen auf den dritten Podiumsplatz, Güven komplettierte hinter Auer die Top-Fünf.

Bortolotti konnte trotz einer Zeitstrafe seinen sechsten Startplatz sichern. Hinter ihm wurde Maro Engel (Monaco) im Mercedes-AMG GT3 Siebter. Audi-Pilot Ricardo Feller (CH) und Lokalmatador Marco Wittmann (Fürth/BMW M4 GT3) folgten auf den Rängen acht und neun. Laurin Heinrich (Würzburg) machte nach einem Reifenschaden in der ersten Runde ein sensationelles Rennen und krönte eine spektakuläre Aufholjagd vom hintersten Platz mit Rang zehn. Dabei gelang dem jungen Porsche-Piloten mit 49,492 Sekunden auch die schnellste Rennrunde. Preining fiel nach einem schwachen Boxenstopp auf Platz 18 zurück, konnte jedoch als Zwölfter noch wichtige Zähler holen. Damit liegt der Porsche-Werksfahrer im Gesamtklassement hinter Sheldon van der Linde auf Rang zwei. Das Duo ist punktgleich, allerdings führt Sheldon van der Linde dank seines Erfolges am Norisring vor dem bisher sieglosen Preining.

Stimmen zum Rennen

Sheldon van der Linde: „Ich hatte einen guten Start und konnte die Führung behaupten. Auch der Boxenstopp lief einwandfrei und ich habe es genossen, an den vielen Fans auf der Steintribüne vorbeizufahren. Schade, dass mein Bruder als Dritter kurz vor Schluss ausgefallen ist. Aber das ist Motorsport.”

René Rast: „Ich bin von Startplatz sieben auf zwei vorgefahren, das ist ein super Resultat. Dazu war es mein erstes DTM-Podium mit BMW und ein Doppelsieg für Schubert Motorsport. Ich hatte einen perfekten Start, vor mir taten sich Lücken auf, die habe ich ausgenutzt. Danach hat mich Ayhancan Güven etwas aufgehalten, ich wollte aber nichts erzwingen und habe auf meine Chance gewartet. Die kam beim Pitstop, der ideal getimt war und perfekt lief.”

Dennis Olsen: „Ich bin sehr glücklich über dieses Podium. Ähnlich wie im letzten Jahr sind wir von den hinteren Rängen gestartet und konnten uns auf das Treppchen vorarbeiten. Diesmal war es allerdings im Auto unglaublich heiß. Ich habe trotzdem versucht, die Konzentration hochzuhalten, denn bei den Mauern und Leitplanken neben der Strecke kann jeder Fehler das Aus bedeuten. Höhepunkt für mich war das tolle Überholmanöver gegen Lucas Auer.”

Ergebnis 1. Rennen, Norisring (Top-Five)

1. Sheldon van der Linde (ZA/Schubert Motorsport),

2. René Rast (D/Schubert Motorsport), +1,520 Sekunden

3. Dennis Olsen (N/Manthey EMA), +2,547 Sekunden

4. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Winward), +4,142 Sekunden

5. Ayhancan Güven (TR/Team75 Motorsport), +5,042 Sekunden


Sheldon van der Linde holt Pole am Samstag

Sheldon van der Linde Holt Pole am Norisring
Foto: dtm.com

Sheldon van der Linde (ZA) hat es endlich geschafft. Der Südafrikaner steht in seiner fünften DTM-Saison zum ersten Mal am Norisring auf der Pole-Position. Der aktuelle Champion startete im ersten Qualifying am Samstag in Gruppe B und erzielte in seiner 13. Runde mit 48,775 Sekunden die absolute Bestzeit.

Der Südafrikaner von Schubert Motorsport war bis zum Schluss skeptisch, ob es tatsächlich zu seiner ersten Pole-Position auf Deutschlands einzigem Stadtkurs gereicht hat. Noch beim Verlassen seine BMW M4 GT3 erkundigte er sich bei seinem Renningenieur und war sichtlich erleichtert, als der das Ergebnis bestätigte. „Ich bin überglücklich. In den letzten Jahren habe ich auf dem Norisring im Zeittraining gekämpft, bin aber immer auf hinteren Plätzen gelandet. Mir fällt ein Stein vom Herzen, dass es endlich geklappt hat. Ich habe alles gegeben, das Auto lief fantastisch und wir hatten von Beginn an viel Grip. Natürlich waren die Streckenverhältnisse für unsere Gruppe etwas besser, da wir später gestartet sind. Aber am Sonntag ist das ja umgekehrt. Im Rennen ist der erste Startplatz hier besonders wertvoll, weil das Überholen auf dem engen Stadtkurs schwierig ist. Wir brauchen einen guten Start, eine gute Strategie und wollen hier gewinnen”, freute sich der Sieger des Pirelli Pole Position Award.

Neben ihm steht Thomas Preining (A), der schnellste Fahrer der Gruppe A, in der ersten Startreihe. „Ich haben in meiner Gruppe gewonnen. Mehr kann ich nicht tun, die später startenden Fahrer waren eben insgesamt schneller. Wir haben uns gegenüber dem Freien Training noch einmal verbessert und bereiten uns nun sorgfältig auf das Rennen vor. Auf dem Norisring kommt es auf winzigste Details an, man hat nur vier Kurven, in denen man etwas herausholen kann”, erklärte der Pilot eines Porsche 911 GT3 R. Sein Markenkollege Ayhancan Güven (TR) bestätigte seine gute Form an diesem DTM-Wochenende und geht von Rang drei aus in den Samstagslauf. Auf Platz vier neben ihm steht mit Luca Stolz (Brachbach) der beste Mercedes-AMG-Pilot. Kelvin van der Linde (ZA), der Bruder des Pole-Setters, führt im Audi R8 LMS GT3 Evo2 als Fünfter die dritte Startreihe an. Mirko Bortolotti (I) nimmt als schnellster Lamborghini-Fahrer auf Platz sechs das Rennen in Angriff.

Beide Qualifyings wurden auf dem Stadtkurs in Nürnberg wegen des großen Teilnehmerfeldes in jeweils zwei Startgruppen ausgetragen, die Aufteilung ergab sich nach den Ergebnissen des Freien Trainings. Sheldon van der Linde als insgesamt schnellster Fahrer des Zeittrainings am Samstag steht auf der Pole-Position, neben ihm geht Thomas Preining als Erster der anderen Gruppe von Rang zwei aus ins Rennen. Ayhancan Güven mit der zweitschnellsten Zeit in der Gruppe des Pole-Setters ist demnach Dritter, dann wird wieder zur anderen Gruppe gewechselt. Die Startreihenfolge ergibt sich nicht aus den reinen Zeiten, sondern den Positionen nach den Zeittrainings, um die unterschiedlichen Bedingungen bei den zeitversetzten Qualifyings zu neutralisieren. 

Thomas Preining Tagesschnellster beim Auftakt am Norisring

  • Der Tabellenführer unterstreicht Favoritenstellung mit bester Trainingszeit
  • Porsche überzeugt beim dritten DTM-Stopp mit drei Fahrzeugen unter den Top-Fünf
  • Die schnellsten fünf Piloten liegen innerhalb von einer Zehntelsekunde

Thomas Preining erzielte am Freitag die Trainingsbestzeit auf dem Norisring
Foto: dtm.com

Porsche hat am Freitag beim dritten DTM-Tourstopp mit einer starken Gesamtleistung auf dem Norisring überzeugt. Thomas Preining (A) umrundete die 2,2 Kilometer lange Strecke beim zweiten Freien Training am Nachmittag in 49,201 Sekunden und erzielte damit im Porsche 911 GT3 R die Tagesbestzeit. Der 24-Jährige vom Team Manthey EMA sicherte sich so beim Zeittraining am Samstag einen Platz in der ersten Startgruppe. Wegen des großen Teilnehmerfeldes werden die Qualifyings auf dem einzigen Stadtkurs Deutschlands in jeweils zwei Gruppen ausgetragen. Auf Basis der Zeiten in den beiden Trainings-Sessions gehen die Fahrer auf den ungeraden Plätzen ab 9:35 Uhr auf die 20-minütige Zeitenjagd. Die Fahrer auf den geraden Positionen folgen um 10:00 Uhr.

„Wie erwartet, geht es auf dem Norisring eng zu und wir sind nur eine Tausendstelsekunde schneller als der Zweite. Es war ein positiver Start ins Wochenende. Die enge Strecke und die harten Bremsmanöver liegen mir und dem Porsche, im Qualifying am Samstag wird es ernst. Mit den hohen Temperaturen kam ich gut klar, da ich im Winter häufig in die Sauna gehe und dadurch auf solche Bedingungen vorbereitet bin,” erklärte Preining, der in der vergangenen Saison auf dem Norisring den ersten DTM-Sieg für Porsche holte.

Nur eine Tausendstelsekunde langsamer als der Österreicher war dessen Markenkollege Ayhancan Güven (TR) vom Team75 Motorsport. Mirko Bortolotti (I) erzielte im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 von SSR Performance die drittschnellste Tageszeit. Lokalmatador Marco Wittmann (Fürth) reihte sich dahinter mit dem BMW M4 GT3 von DTM-Neuling Project 1 auf Platz vier ein. Der Würzburger Laurin Heinrich präsentierte sich auf seiner Heimstrecke ebenfalls in guter Form und steuerte den dritten Porsche 911 GT3 R unter die Top-Fünf. Lucas Auer (A), der in der ersten Session am Mittag die Bestzeit gefahren war, wurde im Mercedes-AMG GT3 hinter Porsche-Pilot Dennis Olsen (N) Gesamtsiebter.

Während es im ersten Freien Training am Freitagmittag über zehn Minuten dauerte, ehe ein Fahrer die 50-Sekunden-Marke knackte, gelang das in der zweiten Session bereits nach wenigen Runden. Bei Temperaturen von 30 Grad Celsius erlebten die Piloten einen Vorgeschmack auf das Wochenende, für das eine noch größere Hitze vorhergesagt ist. Die Zuschauer sahen auf dem Kurs im Herzen von Nürnberg rasanten Rennsport mit einem von Anfang an attackierenden Preining. Der Porsche-Werksfahrer fuhr in Runde 19 die absolute Bestzeit, die Güven im 28. Umlauf um eine Tausendstelsekunde verfehlte. Nach einer Kollision zwischen Audi-Fahrer Luca Engstler (Wiggensbach) und Lamborghini-Pilot Franck Perera (F) ging das zweite Zeittraining in den letzten drei Minuten mit einem Full Course Yellow zu Ende. Wie eng es in der DTM auf Deutschlands einzigem Stadtkurs zuging, verdeutlichen die knappen Zeitabstände. Die ersten fünf Fahrzeuge lagen innerhalb von einer Zehntelsekunde.