Mittwoch, 12. April 2023

Start der DTM Saison 2023: Erstes Kräftemessen der DTM am Red Bull Ring

  •      Der Alpenkurs ist Austragungsort der Test- und Medientage
  •     Fans dürfen sich auf neue Teams, neue Piloten und neue Fahrzeuge freuen
  •     Zuschauer haben freien Eintritt inklusive Zugang ins Fahrerlager

Foto: Jens Hawrda


An diesem Wochenende kommt es endlich zum ersten Kräftemessen in der DTM 2023. Der Red Bull Ring in Österreich ist am 15. und 16. April Schauplatz der offiziellen Test- und Medientage. Alle Teams und Fahrer haben die Möglichkeit, ihre Boliden unter Wettkampfbedingungen optimal für den Saisonstart in der Motorsport Arena Oschersleben (26. bis 28. Mai) abzustimmen. Insgesamt stehen an beiden Tagen knapp 13 Stunden Trainingszeit in sechs Sessions auf dem Programm. Freie Fahrt gilt auch für die Fans: Der Eintritt ist kostenlos, die Zuschauer können die Rennaction von der Steiermark-Tribüne aus verfolgen. Auch der Zugang ins Fahrerlager ist frei und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen inklusive Autogramm und Selfie mit den Piloten.

Die Besucher bekommen an den beiden Testtagen einen Vorgeschmack darauf, was sie in rund sechs Wochen beim Auftakt in Oschersleben erwartet. Dazu zählen eine Vielzahl von Neuheiten. Mit dem Porsche 911 GT3 R (Generation 992), dem Ferrari 296 GT3 und dem Lamborghini Huracán GT3 Evo2 feiern drei spektakuläre Fahrzeuge ihr DTM-Debüt. Neu auf der Starterliste stehen Emil Frey Racing, das Liqui Moly Team Engstler Motorsport, das Mercedes-AMG Team Landgraf und Toksport WRT. Dazu kehrt der Rennstall Manthey EMA in die DTM zurück. Für Sheldon van der Linde (23/ZA) beginnt auf dem Red Bull Ring die Mission Titelverteidigung. Der BMW-Werksfahrer trifft auf erfahrene DTM-Piloten wie Maro Engel (37/D), Lucas Auer (28/A) oder Marco Wittmann (33/Fürth) sowie auf Debütanten wie den ehemaligen Formel-1-Fahrer Jack Aitken (27/GB) oder den aktuellen Porsche Carrera Cup Deutschland Champion Laurin Heinrich (21/Würzburg).

Die Markenvielfalt ist groß, die Fans können sich am Red Bull Ring auf Autos der sechs renommierten Hersteller Audi, BMW, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche freuen. Angetrieben werden die Boliden mit dem nachhaltigen Kraftstoff von Shell, der zu 50 % aus erneuerbaren Komponenten besteht. Auf dem Red Bull Ring ist das Feld der DTM auch erstmals auf Reifen von Exklusivreifenpartner Pirelli unterwegs.

Dienstag, 11. April 2023

Starkes Fahrerduo im Joos-Porsche

Foto: Jens Hawrda

Mit einem erfahrenen Porsche Driver und einem jungen Nachwuchstalent geht das Team Joos Sportwagentechnik in die Saison 2023 des ADAC GT Masters. Während Porsche Driver Sven Müller seit Jahren ein etablierter Top-Pilot im Porsche-Kader ist und auf viele Erfolge zurückblicken kann, hat Nachwuchsstar und ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Finn Gehrsitz seit seinem Aufstieg vom Kartsport in den Automobilrennsport schon einige Ausrufezeichen setzen können. Zusammen mit der Mannschaft von Joos Sportwagentechnik, die im letzten Jahr den Vizetitel errang, geht das Duo mit großen Ambitionen in die Saison 2023.


Nach dem Gewinn der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr startet das Team Joos Sportwagentechnik auch in der Saison 2023 mit einer starken Fahrerpaarung im ADAC GT Masters. Am Steuer des neuen Porsche 911 GT3 R werden sich Porsche GT-Werksfahrer Sven Müller und das aufstrebende Talent Finn Gehrsitz abwechseln.

Sven Müller gehört seit dem Jahr 2017 zum Porsche-Werkskader. Der 31-Jährige ist zudem seit einigen Jahren fester Bestandteil des ADAC GT Masters, konnte bereits zwei Siege erringen und fuhr acht Mal auf das Podest. Neben seinen Einsätzen im ADAC GT Masters war der offizielle Porsche Driver unter anderem auch bei den 24h von Le Mans, in der GT World Challenge sowie den 24h auf dem Nürburgring aktiv und erfolgreich.

Finn Gehrsitz gehört zu den hoffnungsvollsten Talenten des deutschen Motorsports. Der heute 18-Jährige konnte im Kartsport sowohl national als auch international Erfolge einfahren. Im Alter von 16 Jahren wechselte er in den Automobilrennsport und war seitdem sowohl bei den GT-Sportwagen als auch in den LMP3-Rennern erfolgreich unterwegs. Seit dieser Saison ist Finn Gehrsitz Mitglied des Bundeskaders Motorsport Team Germany und wird von der ADAC Stiftung Sport gefördert.

Teamchef Michael Joos: „Mit Sven und Finn haben wir ganz sicher eine sehr schlagkräftige Fahrerpaarung, mit der wir um Siege kämpfen können. Sven ist seit Jahren eine feste Größe in dieser Meisterschaft und über seine Qualitäten braucht man keine Worte verlieren. Finn kenne ich schon lange und habe seinen Weg verfolgt. Ich bin sicher, dass er mit Sven den optimalen Partner hat, um sich weiterzuentwickeln. Ich finde es sehr wichtig, den Nachwuchs zu fördern und das ADAC GT Masters gibt uns in diesem Jahr die optimale Plattform dafür. Sehr dankbar bin ich all unseren Partnern, die uns auch in dieser Saison die Treue halten!“

Sven Müller, Fahrer: "Auf diese Saison freue ich mich extrem. Ich arbeite das erste Mal mit dem Team Joos Sportwagentechnik. Es ist ein junges Team, das sich aber in den letzten Jahren zu einer Top-Mannschaft entwickelt hat. Der neue Porsche 911 GT3 R ist ein gutes Auto, mit dem wir auf jeden Fall konkurrenzfähig sein sollten. Auch mit Finn habe ich mich auf Anhieb gut verstanden, sodass ich sehr zuversichtlich bin, dass wir ein gutes Paket geschnürt haben, um voll anzugreifen. Das Ziel ist ganz klar die Meisterschaft!"

Finn Gehrsitz, Fahrer: "Über die Möglichkeit, im ADAC GT Masters zusammen mit Joos Sportwagentechnik und Sven Müller an den Start gehen zu können, freue ich mich sehr! In Kombination mit dem erstklassigen Team, dem erfahrenen Porsche-Fahrer Sven Müller und dem neuen Porsche 911 GT3 R  bin ich überzeugt, dass wir für die Saison sehr stark aufgestellt sind."

Quelle: ADAC-Motorsport

Donnerstag, 6. April 2023

Mercedes-AMG Customer Racing mit erstklassigem Fahrerkader für die Motorsportsaison 2023

Foto: Jens Hawrda

Mercedes-AMG erweitert für das Motorsportjahr 2023 seinen Fahrerkader und positioniert sich so für die anstehenden Herausforderungen der noch jungen Saison. Das Line-up der Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach vergrößert sich auf 18 etablierte Piloten und aufstrebende Talente. Dabei setzt Mercedes-AMG auf elf erprobte Performance-Fahrer, zwei Experts und fünf Junioren. Zusammen unterstützen sie die Kunden- und Performance-Teams in der neuen Saison bei Renneinsätzen auf allen Kontinenten.

Fokus liegt auch auf DTM

Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auch auf dem Gewinn der Meisterschaften in der DTM und der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. In der DTM baut Mercedes-AMG Customer Racing dabei auf drei Fahrerpaarungen, bestehend aus je einem Performance– und einem Junior-Fahrer. DTM-Vize-Champion Lucas Auer gehört auch in diesem Jahr wieder zum Teilnehmerfeld der prestigeträchtigen Sprintserie, wo er gemeinsam mit David Schumacher (GER) für das Mercedes-AMG Team WINWARD startet. Das Mercedes-AMG Team HRT setzt im zweiten Jahr in Folge auf Luca Stolz und Junior-Fahrer Arjun Maini (IND). Neuzugang und Mercedes-AMG Junior Jusuf Owega (GER) gibt an der Seite von Maro Engel sein DTM-Debüt für das Mercedes-AMG Team Landgraf.

Fünf talentierte Nachwuchspiloten bereichern Mercedes-AMG Fahrerkader

Zu den vielen bekannten Namen gesellen sich 2023 fünf aufstrebende Junior-Fahrer, die mit dem Mercedes-AMG GT3 Erfahrungen auf höchstem Motorsportniveau sammeln können. Arjun Maini (25/IND) und David Schumacher (21/GER) nehmen 2023 erneut an der DTM und zudem am Fanatec GT World Challenge Europe Endurance Cup teil. Mainis Programm beinhaltet zusätzlich Einsätze in der Nürburgring Langstrecken-Serie und dem 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife. Komplettiert wird das Junior-Aufgebot durch die Neuzugänge Ralf Aron (25/EST), Jordan Love (24/AUS) und Jusuf Owega (20/GER).

Jusuf Owega verfügt trotz seines noch jungen Alters über umfassende Erfahrung im Motorsport. So war der 20-Jährige bereits in der ADAC GT4 Germany, im ADAC GT Masters und in der GT World Challenge Europe aktiv und machte dort mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. In diesem Jahr startet er für das Mercedes-AMG Team Landgraf in der DTM.

PUMA und Mercedes-AMG erweitern ihre Zusammenarbeit auf den Kundensport

Mercedes-AMG geht nicht nur mit einem verstärkten Fahrerkader in die Customer Racing Saison 2023, sondern auch mit einem neuen Kooperationspartner. PUMA stattet als offizieller Partner von Mercedes-AMG Motorsport die Mercedes-AMG Fahrer im GT-Sport mit exklusiven PUMA Rennanzügen, Schuhen, Handschuhen, Rennunterwäsche und Balaclavas aus. Der deutsche Sportartikelhersteller ist bereits seit vielen Jahren als Official Supplier of Technical Clothing and Footwear des Mercedes-AMG PETRONAS Formel 1 Teams für das Design der Rennkleidung verantwortlich und erweitert die erfolgreiche Zusammenarbeit nun auch um den GT-Sport. Das markante Logo wird auf allen Rennanzügen und Performance-Fahrzeugen zu sehen sein. Zudem wird ab sofort zweimal jährlich eine PUMA x Mercedes-AMG Motorsport Sportstyle Kollektion erscheinen, mit der die Welten der Mode, des Motorsports und der Autokultur auf besondere Art und Weise verschmelzen. 

Mittwoch, 5. April 2023

Premiere für das Haupt Racing Team im ADAC GT Masters

  •  Eingesetzt wird ein Mercedes-AMG GT3 Evo
  •  Internationale Fahrerpaarung mit Ralf Aron aus Estland und dem Schweizer Alain Valente

Das Haupt Racing Team feiert mit einem Mercedes-AMG GT3 Evo Premiere im ADAC GT Masters
(Foto: HRT)

Das Starterfeld des ADAC GT Masters wächst: Mit dem Haupt Racing Team startet in diesem Jahr ein weiteres neues Team in der Serie und setzt einen Mercedes-AMG GT3 Evo ein. Die beiden Nachwuchstalente Ralf Aron (24) aus Estland und der Schweizer Alain Valente (26) treten für den Rennstall von Hubert Haupt an, der sein DTM Programm damit um das ADAC GT Masters ergänzt. Das ADAC GT Masters startet beim „Festival of Dreams“ am Hockenheimring Baden-Württemberg am 10. Juni in die neue Saison. TV-Partner SPORT1 überträgt alle zwölf Saisonrennen live in voller Länge im Free-TV.

„Mit dem neuen Fahrerkonzept des ADAC GT Masters war es für uns logisch, unser Engagement auf diese Rennserie auszuweiten. Wir sehen vor allem auch Synergie- und Performancepotenziale mit der DTM. Das ADAC GT Masters ist auf den gleichen Rennstrecken und mit den gleichen Reifen wie die DTM unterwegs. So können sich die jungen Fahrer, zumindest indirekt, mit den Kollegen aus der DTM messen. Ein Einsatz in beiden Serien gibt uns auch die Möglichkeit, ein paar Dinge mehr auszuprobieren und die Erkenntnisse dann umzusetzen. Wir sehen das als großen Vorteil und unsere jungen Talente im GT3-Sport, vielleicht auch für die DTM, weiterzuentwickeln“, sagt Ulrich Fritz, Geschäftsführer des Haupt Racing Teams. Das ADAC GT Masters gastiert insgesamt viermal auf der zuschauer- und reichweitenstarken DTM Plattform.

Mit Aron und Valente sitzen zwei Youngster im Cockpit des Mercedes-AMG GT3 Evo. Valente fuhr bereits in der Saison 2022 in der GT World Challenge Europe für das Team aus Drees unweit des Nürburgrings. Neuzugang Aron feiert 2023 sein Debüt für das Haupt Racing Team sowie im ADAC GT Masters. Für ihn schließt sich damit der Kreis in den vielfältigen ADAC Rennserien, denn 2015 jubelte er in der Premierensaison der ADAC Formel 4 am Nürburgring über einen Sieg.

Dienstag, 4. April 2023

GERT56: Erstes Team-Rollout 2023 in Kroatien absolviert

Team GERT56 ist startklar für die Superbikesaison 2023
Foto: Team GERT56

Nach einem umfangreichen, personellen Umbau auf der Fahrerseite, traf sich GERT56 auf dem Autodrom Grobnik im kroatischen Rijeka zum ersten „Come Together“ auf der Rennstrecke. Nach dem Aufbau der drei neuen BMW M 1000 RR und der individualisierten Jahresvorbereitung der Fahrer war dies der erste strukturierte Teamtest mit Crewchiefs, Mechanikern und Fahrwerkspartner MototechSPV. Während sich Patrick Hobelsberger (Pax) unter spanischer Sonne auf das Superbike eingeschossen hatte, spulten Toni Finsterbusch  und Jan-Ole Jähnig ihr „Einfahrprogramm“ im italienischen Misano ab.

 Am ersten Tag war das Wetter von Mischverhältnissen geprägt und man staunte morgens bei der Anfahrt nicht schlecht, als bei der Anfahrt auf den Gipfeln rund um Grobnik Schnee lag. Auf dem Hochplateau besserten sich die Bedingungen aber minütlich und so besichtigten Pax und J-O mit Regenreifen die Piste, während sich der erfahrene FiBu das Treiben bei einem Kaffee anschaute.

Am Montag den 27.03. um 14 Uhr war es dann so weit: Erstmals gingen all drei GERT56-Fahrer für die IDM-Superbike-Saison 2023 gemeinsam auf die Strecke. Ein „Big-Moment“ für Teamchef Karsten Wolf (KW), der nach dem Fahrerwechsel im Winter auch harte persönliche Kritik über sich ergehen hatte lassen müssen.  

Bei sich ständig bessernden Verhältnissen waren an Tag eins die SC1 und an Tag zwei die SC0 Mischungen von Pirelli die richtige Wahl. So konnte neben den vielen Einstellarbeiten auch an der nächsten Suspension-Generation des SPV2 Pro gearbeitet, sowie geometrisch einiges probiert und angepasst werden. Während Finsterbusch und Hobelsberger von Anfang an eine hohe Pace an den Tag legten, ging es für Jähnig bei seinen ersten Kilometern in Rijeka vor allem um Streckenkenntnis und weitere Schritte in Richtung Superbike. Mit diesen zeigten sich JO und Team nach zwei Tagen sehr zufrieden. Ein Sturz am Ende von Tag 2 kostete ihn etwas Trainingszeit, da das Bike mit dem „kleinen mitgeführten Besteck“ so nicht reparabel war.

Nach einem umfangreichen Trainingsprogramm in Eigeninitiative steht Hobelsberger nun bei rund 4.500 Trainingskilometern, die er seit seinem Umstieg auf das IDM-Superbike der BMW M 1000 RR Erfahrungen sammeln konnte.

Ein großer Dank geht an die Organisatoren rund um Laurenz und Fifty, besonders für deren Eventmanagement. Sie sorgten dafür, dass es für die Profis am Mittag und Abend spezielle Turns gab, in denen man nicht auf Hobbyfahrer achten musste. Mit diesen konnte man sich dann aber beim gemeinsamen Abendessen in der Rennstreckenklause zur großen Fischplatte treffen. 

GERT56 hatte in Rijeka aber auch eine Doppelbox bestückt und so konnte auch Rico Löwe (Rixi) ein paar Runden drehen, ebenso wie Udo Reichmann (ProSuperstock) und Torsten Leven (BMW Cup). Selbst der GERT56-Hausbäcker vom Backland Otte hatte seine Super-Duke mitgebracht. 

 
Stimmen aus dem Team:

Toni Finsterbusch:
Mit dem ersten Test bin ich definitiv zufrieden. Wir haben von Anfang an konzentriert unser Ding durchgezogen und ausprobiert, was wir ausprobieren wollten. Am Ende haben wir eine andere Abstimmung gefunden, die etwas anders ist, als letztes Jahr. Darauf können wir aufbauen und das am Sachsenring dann noch etwas weiter verfeiern.“

Patrick „Pax“ Hobelsberger:
„Der erste Team-Roll-Out war ganz okay. Es war aber schwierig an den ersten Tagen, weil da ziemlich viel Verkehr war und mich das etwas zum Verzweifeln gebracht hat. Wir haben aber Vor- und Nachmittag einen Testplan durchziehen, den wir abarbeiten konnten. Am vorletzten Tag haben wir dann aber den letzten Turn noch genutzt, um mit neuen Reifen zu schauen, was Pace-mäßig geht. Wir sind auf alle Fälle sehr zufrieden. Ronny und Rüdiger kannte ich ja schon vom Test in Cartagena. SPV hat die vierte Evolutionsstufe des Federbeins gebracht und das hat super funktioniert, gerade mit gebrauchten Reifen. Auf neuen Reifen waren Toni und ich leider noch etwas zu langsam – aber das haben wir schon analysiert und noch ein paar Dinge gefunden. Mein Mechaniker Christoph ist auch gut in die Mannschaft integriert worden. Ich habe enormes Vertrauen in Ronny und wir haben auch permanent Kontakt. KW hat mir auch sehr stark unter die Arme gegriffen und viel mehr geholfen und gemacht, als anfänglich mal ausgemacht war. Ich fühle mich im Team sehr gut aufgehoben und aufgenommen. Das sind alles super-coole Typen bei GERT56 – das passt von vorn bis hinten und ich bin super-happy in dieser Mannschaft. Die sind alle da, weil sie Bock darauf und Spaß daran haben – und das macht sich eben bemerkbar und das zieht die Leute mit und wir wollen alle Erfolg haben.“

Jan-Ole Jähnig:
„Mit dem Verlauf der ersten Vorsaisontests bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Den Test in Misano konnten wir nutzen, um nach der Winterpause erstmal den ‚Rost‘ aus den Knochen zu fahren. In Rijeka haben wir uns besonders auf die Elektronik konzentriert und sind da auf einem guten Weg. Die erste Zusammenarbeit mit dem Team auf der Strecke hat super funktioniert! Vielen Dank an meine Crew, Holger und Ole und natürlich KW. Ich freue mich schon auf den nächsten Test im April auf dem Sachsenring.“

Karsten Wolf:
„Es war viel Arbeit alles technisch, personell, aber auch emotional zusammenzuführen. Jetzt hier zu stehen und unseren drei Fahrern bei ihrer ersten gemeinsamen Boxenausfahrt nach geschaut zu haben, ist ein hoch emotionaler Moment und der fassbare Beginn der neuen Saison. Was nehmen wir aus Rijeka mit? Die von RS Speedbikes rund um Ronny Schlieder neu aufgebauten BMW M 1000 RR funktionieren einwandfrei. Die Schritte beim Fahrwerk gehen ganz klar in Richtung Rennabstimmung, wir sind mit der Performance über die Renndauer bei allen drei Mischungen sehr zufrieden. Jetzt müssen wir noch am Quali-Modus arbeiten, aber das ist nach einheitlichen Aussagen der kleinere Schritt. Wir warten noch gespannt auf das neue Aerodynamik Kit und die Verkleidungen der MÜ von Ilmberger Carbon, um in den nächsten Tests die Auswirkungen dieser Veränderungen noch in die Abstimmung mit einzuarbeiten. Mein Fazit lautet Erstens, dass gute Rennfahrer Teams besser machen, und diese haben wir. Zweitens, dass gute Rennfahrer, um besser zu werden, gute Teams benötigen, und das haben wir auch. Und drittens, dass wenn sich verschiedene Charaktere hinter einem Ziel versammeln, der Kraft und der Erfahrung eines professionellen Umfelds vertrauen, sich der Nebel der Vergangenheit schnell legt und sich der Fokus schnell in Richtung gemeinsame Zukunft dreht. Man lernt sich nicht über ‚Fremdmeinungen‘ kennen, sondern nur aus gemeinsamen Erlebnissen und Rijeka war dafür ein guter Anfang. Und Spaß gemacht hat es auch. Nun stehen unserem Bike-Designer bei 4moto schon die Schweißperlen auf der Stirn, um die Verkleidungen noch rechtzeitig zum Saisonstart fertig foliert zu bekommen.“