Montag, 10. Oktober 2022

Nach Sieg von Lucas Auer am Samstag: DTM vor spannender Titelentscheidung am Sonntag

  •  Herzschlagfinale: Sieger Auer rückte bis auf zwei Punkte an Sheldon van der Linde heran
  •     Ereignisreiches Rennen am Samstag mit Unfällen, Safety-Car und Rennunterbrechung
  •     Vier Fahrer noch mit Titelchancen – am Sonntag ab 13:00 Uhr live auf ProSieben  

Lucas Auer im #22 WINWARD Mercedes-AMG gewann am Samstag in Hockenheim
ein ereignisreiches DTM-Rennen und verkürzte vor dem entscheidenden Lauf am Sonntag
den Rückstand auf Tabellenführer Sheldon van der Linde auf zwei Punkte © DTM

Der DTM steht am Sonntag ein Herzschlagfinale bevor: Mit seinem Sieg im Samstagrennen hat der Österreicher Lucas Auer den Rückstand auf den Meisterschaftsführenden Sheldon van der Linde auf nur noch zwei Punkte verkürzt. Im WINWARD Mercedes-AMG eroberte Auer die Pole-Position und feierte schließlich seinen zweiten Saisonsieg. Der Südafrikaner Sheldon van der Linde sah seine Chancen bereits schwinden, als er nach einem Regelverstoß seines Teams Schubert Motorsport im Qualifying vom sechsten auf den 16. Platz zurückversetzt wurde. Doch der 23 Jahre alte BMW Werksfahrer stürmte in einem ereignisreichen Rennen bis auf den zweiten Platz nach vorne. Den dritten Platz auf dem Podium beim DTM Hockenheimring powered by AUDI belegte der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann (GER) im Walkenhorst BMW.

„Es war ein hartes Rennen, und ich bin froh, dass sich bei den Unfällen niemand ernsthaft verletzt hat“, so Lucas Auer. „Es waren wirklich enge Kämpfe mit Marco Wittmann und auch mit Dev Gore am Ende. Ich bin jedoch sehr glücklich.“

Das 15. und vorletzte Saisonrennen, gleichzeitige das 100. Rennen der DTM auf dem Hockenheimring, wurde nicht nur vom Titelkampf geprägt, sondern auch von Unfällen, die zwei Safety-Car-Phasen und eine Rennunterbrechnung zur Folge hatten. Schon in der Startrunde drehte sich Arjun Maini im HRT Mercedes-AMG von der Strecke und schlug rückwärts in die Streckenbegrenzung ein. Damit löste der Inder die erste Safety-Car-Phase aus. Nach dem Restart folgte in der ersten Kurve gleich der nächste Unfall, in dem Rolf Ineichen (SUI, GRT Lamborghini), sein Teamkollege Clemens Schmid (AUT) und Marius Zug (GER, Attempto Audi) involviert waren. Noch in der gleichen Runde kollidierten Thomas Preining (AUT, Team Bernhard Porsche) und David Schumacher (GER, WINWARD Mercedes-AMG) sowie wenige Meter dahinter Ricardo Feller (SUI, ABT Audi) und Dennis Olsen (NOR), aus dessen SSR Porsche unter Feuer sogar der Motor herausgerissen wurde. Nach der Kontrolle der beteiligten Fahrer im Medical Center wurden Schumacher, Olsen und Ineichen für weitere Untersuchungen in umliegende Krankenhäuser gebracht, die sie jedoch wenig später wieder verlassen konnten. Zumindest Schumacher wird am Sonntag nicht starten, weil sein Mercedes-AMG an der Rennstrcke nicht repariert werden kann.

Neben Sheldon van der Linde mit nunmehr 149 Punkten und Lucas Auer mit 147 Punkten haben am Sonntag – Rennstart um 13:30 Uhr MESZ, ab 13:00 Uhr live auf ProSieben – auch der dreimalige DTM-Champion René Rast (GER, ABT Audi, 128) und Mirko Bortolotti (ITA, GRT Lamborghini, 121) noch rechnerische Chancen auf den Titel. Rast kam als Fünfter hinter dem Amerikaner Dev Gore, der nach einem sehr frühen Boxenstopp das Rennen im Rosberg Audi bis kurz vor Schluss angeführt hatte, ins Ziel, Bortolotti wurde hinter dem Österreicher Philipp Eng (Schubert BMW) Siebter.  


DTM ist wie ein Pokerspiel

 Große Vorfreude bei Allen auf das Saisonfinale in Hockenheim

  •     Fünf Werksfahrer hoffen auf „faires, spannendes Racing bis zur letzten Runde“
  •     DTM-Titelfavoriten: „Jeder von uns hätte es verdient“
  •     Christian Engelhart vor DTM-Premiere im SSR Porsche

 

Fünf Werksfahrer von fünf verschiedenen Herstellern im engen Kreis der Favoriten.
Der „Gejagte“: Sheldon van der Linde (Schubert Motorsport, BMW)
 

Zehn Fahrer, die rein rechnerisch noch Chancen auf den Titel haben, fünf Werksfahrer von fünf verschiedenen Herstellern die im engen Kreis der Favoriten sind und ein „goldener Oktober“ mit herrlichem Herbstwetter: Die Vorfreude auf die DTM Hockenheimring powered by AUDI (7. bis 9. Oktober), das große Finale einer bislang spannenden DTM-Saison 2022, ist groß. Das betonten bei der Pressekonferenz am Mittwoch auch der DTM Champion von 2012 Bruno Spengler sowie die Top 5, die vor den letzten beiden Rennen der Saison die ersten fünf Plätze in der Fahrerwertung belegen. Sheldon van der Linde (RSA, Schubert BMW, 130 Punkte), Lucas Auer (AUT, WINWARD Mercedes-AMG, 119 Punkte), René Rast (GER, ABT Audi, 118 Punkte), Thomas Preining (AUT, KÜS Team Bernhard Porsche, 116 Punkte) und Mirko Bortolotti (ITA, GRT Lamborghini, 114 Punkte), sprachen über ihre Chancen und ihre Erwartungen für das bevorstehende Saisonfinale. „Wir hoffen auf faires, spannendes Racing bis zur letzten Runde“, waren sich alle Fahrer einig. Unisono betonten sie auch: „Wer auch immer von uns den Titel einfährt, jeder hätte es verdient!“

Tabellenführer Sheldon van der Linde hat nach eigenem Bekunden „am meisten zu verlieren“. Dennoch geht der Südafrikaner mit Zuversicht ins Wochenende: „Mein Team und ich sind bestens vorbereitet.“ Das gleiche gilt für Lucas Auer, der am Mittwoch zusammen mit seiner Mannschaft noch Boxenstopptrainings absolviert. „Hockenheim liegt mir und auch unserem Mercedes-AMG.“ René Rast, der als einziger Fahrer im Quintett schon dreimal den DTM-Titel gewinnen konnte, verbrachte zusammen mit einigen anderen Fahrern in der vergangenen Woche zwei Testtage in Hockenheim. „Das war sehr kurzfristig, aber es war sehr gut als Vorbereitung“, betonte er. Thomas Preining, der zuletzt auf dem Red Bull Ring vor eigenem Publikum seinen zweiten Saisonsieg feierte, ist selbst leicht überrascht, dass er vor dem Finale zum engeren Kreis der Titelkandidaten gehört. „Das hatte vor der Premierensaison von Porsche und von unserem Team in der DTM kaum jemand erwartet.“ Mirko Bortolotti indes erklärt: „DTM ist wie ein Pokerspiel: Alles kann passieren. Das ist, was ich liebe, aber auch, was ich hasse …“

Am Morgen gab das Team SSR Performance einen Fahrerwechsel bekannt. Anstelle von Laurens Vanthoor (BEL) wird der 35-jährige Christian Engelhart (GER) den Porsche mit der Nummer 92 pilotieren.

Auf ein tolles Saisonfinale freut sich auch Bruno Spengler, der unter der Bewerbung von BMW Group Classic einen BMW 320i in der DTM Classic fährt. „Das wird ein schönes Wochenende mit vielen Fans, ich freue mich sehr darauf“, so der Kanadier.

Einmalig in der DTM-Geschichte: Spannender Zehnkampf um den Titel beim Finale in Hockenheim

  •  Furioses Finale: Zum 29. Mal wird in Hockenheim der DTM-Champion gekrönt
  •     Top 5: Fünf Werksfahrer von fünf Herstellern favorisiert
  •     Gerhard Berger: „So habe ich mir die DTM immer gewünscht!“


Zehn Fahrer können am Wochenende auf dem Hockenheimring noch DTM-Champion werden. Noch nie in der langen Geschichte dieser Rennserie gab es vor dem Finale so viele Titelkandidaten. Super eng geht es an Tabellenspitze zu: Nur 16 Punkte trennen die ersten Fünf, den Kreis der heißen Titelfavoriten, fünf Werksfahrer, die sich auf fünf Hersteller verteilen. Beim DTM Hockenheimring powered by AUDI vom 7. bis 9. Oktober geht es am Samstag und Sonntag noch um 58 Punkte. Die beiden Rennen werden jeweils um 13:30 Uhr MESZ gestartet und im deutschsprachigen Raum ab 13:00 Uhr live auf ProSieben übertragen.

Sheldon van der Linde (Schubert BMW) ist an der Spitze der Gejagte. Der 23-jährige Südafrikaner hat mit 130 Punkten elf Zähler mehr als der Österreicher Lucas Auer (119, WINWARD Mercedes-AMG), zwölf mehr als der Deutsche René Rast (118, ABT Audi). Mit 116 Punkten folgt der Österreicher Thomas Preining (KÜS Team Bernhard Porsche) auf dem vierten Tabellenrang vor dem Italiener Mirko Bortolotti (114, GRT Lamborghini). Für René Rast wäre es bereits der vierte DTM-Titel, für die anderen vier Fahrer jeweils der erste. Rein rechnerisch kommen auch Luca Stolz (GER, 102, HRT Mercedes-AMG), Nico Müller (SUI, 93, Rosberg-Audi), Dennis Olsen (NOR, 89, SSR Porsche) und Kelvin van der Linde (RSA, 80, ABT Audi) noch für den Titel noch in Frage, als Tabellenzehnter könnte sogar Maximilian Götz (GER, 74, WINWARD Mercedes-AMG) seinen Titel noch erfolgreich verteidigen.

„Die aktuelle Ausgangslage vor dem DTM-Finale ist unglaublich. Wir haben fünf heiße Titelfavoriten von fünf unterschiedlichen Herstellern und insgesamt sogar zehn Fahrer, die rein rechnerisch noch DTM-Champion werden können - das hat es in der DTM noch nie gegeben“, sagt Gerhard Berger. „Die Saison 2022 war bisher sehr spannend, mit bis zu 30 Weltklasse-Fahrern aus 16 unterschiedlichen Ländern von sechs starken Marken, die Rennen für Rennen in spannenden Rad-an-Rad-Duellen um Punkte gekämpft haben, und das mit zehn verschiedenen Siegern auch unglaublich ausgeglichen. So habe ich mir die DTM immer gewünscht! Jetzt erwarte ich ein hartes, aber faires Finale und bin selbst sehr gespannt, wie es ausgeht.“ Gerhard Berger ergänzt: „Die DTM genauso wie die DTM Trophy und die DTM Classic, immer wieder gepaart mit DTM Esports Elementen und DTM Electric Präsentationen, sind zu einem Motorsport-Paket gereift, das allumfänglich begeistert. Wir freuen uns jetzt noch einmal auf viele Fans an der Rennstrecke in Hockenheim, wo das DTM-Finale traditionell zu Hause ist.“

Bereits zum 29. Mal wird das DTM-Finale in Hockenheim ausgetragen. Die DTM als Top Act, die Talentschmiede DTM Trophy, der DTM Classic Cup für historische Tourenwagen vornehmlich aus der DTM-Ära von 1984 bis 2007 sowie der BMW M2 Cup und der Porsche Carrera Cup Benelux sorgen am Wochenende auf dem 4,574 km langen Kurs für ein furioses Finale. Eintrittskarten gibt es unter tickets.dtm.com und via Hotline (01806 991166). Alle Infos liefert die Website DTM.com.

Dienstag, 4. Oktober 2022

Mosambikaner Rodrigo Dias Almeida siegt am Red Bull Ring

  • Team BWT Mücke Motorsport sorgt für ersten Saisonsieg eines Mercedes-AMG
  • Tim Heinemann sorgt mit Platz zwei für Vorentscheidung im Titelkampf
  • Tabellenzweiter Colin Caresani scheidet in der Steiermark vorzeitig aus


Erstmals gibt es in der Talentschmiede der hochkarätigen DTM-Plattform einen Sieger aus Mosambik. Rodrigo Dias Almeida gewann im Mercedes-AMG des Teams BWT Mücke Motorsport das Sonntagsrennen der DTM Trophy auf dem Red Bull Ring in Österreich. Der deutsche Toyota-Pilot Tim Heinemann (Toyota Gazoo Racing Germany powered by Ring-Racing) macht mit Platz zwei einen großen Schritt in Richtung Titelgewinn, der brasilianische Audi-Pilot Thiago Vivacqua (Heide-Motorsport) komplettiert als Dritter das Siegertreppchen.

„Das war ein unglaublicher Sieg! Vielen Dank ans Team, ich bin einfach überglücklich“, jubelte Almeida nach seinem ersten Triumph auf der DTM-Plattform. „Ich mag diese Strecke sehr, sie ist wirklich speziell. Wir mussten die Reifen gut managen, und das ist uns auch gelungen."

Almeida entpuppte sich im Laufe der 20 Rennrunden als zu schnell für seine Kontrahenten. Der Mercedes-AMG-Pilot startete von Position drei und lag ab Runde sieben in Führung. Zuvor überholte der Mann aus Mosambik den von der Pole-Position gestarteten Porsche-Fahrer Daniel Gregor aus dem KÜS Team Bernhard. Der 16-jährige Deutsche münzte die beste Ausgangslage zunächst in die frühe Führung im Rennen um, musste den Platz an der Sonne aber bald an Heinemann abgeben. Der Toyota-Pilot wurde jedoch von der Rennleitung aufgefordert, zwei Positionen abzugeben, weil er neben der Strecke einen Vorteil erlangt hatte. Durch diese Strafe gelangte schließlich Almeida in die führende Position und verteidigte diese fortan souverän. Für Mercedes-AMG war es der erste Saisonsieg in der mit seriennahen GT-Sportwagen ausgetragenen DTM Trophy.

Heinemann kämpfte sich vom dritten Platz wieder auf die zweite Position vor und wehrte in der Schlussphase die heftigen Angriffe von Vivacqua ab. Der Brasilianer startete nach einer Strafe von sechs Startplätzen vom zehnten Rang und arbeitete sich konsequent durch das Feld. An Heinemann biss sich der Audi-Fahrer jedoch die Zähne aus.

Für den Toyota-Piloten kommt dieser zweite Platz einer Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft gleich. Zum Finale in Hockenheim in zwei Wochen reist Toyota-Pilot Heinemann, 2020 der erste Titelträger der DTM Trophy, mit einem komfortablen Vorsprung von 50 Punkten auf Titelrivale Colin Caresani im Project 1 BMW. Der junge Niederländer blieb im Sonntagsrennen in der Steiermark aufgrund eines technischen Defektes ohne Zähler. Heinemann führt mit 196 Zählern souverän vor Caresani (146), neuer Dritter ist Vivacqua (129) vor Theo Oeverhaus (GER), der im Walkenhorst BMW nur als Neunter ins Ziel kam. Bei den zwei noch ausstehenden Rennen auf dem Hockenheimring können im Optimalfall noch 58 Punkte gewonnen werden. 


Erstmals siegt mit Thomas Preining ein Österreicher beim Heimrennen 

  • Porsche-Werksfahrer Thomas Preining krönt sich beim Heimrennen zum Sieger 
  • Regenrennen: Schwierige Bedingungen fordern die Fahrer auf der Strecke 
  • Offenes Titelrennen beim großen DTM-Finale in zwei Wochen auf dem Hockenheimring


Erstmals hat ein Österreicher ein DTM-Rennen auf dem Red Bull Ring gewonnen. Porsche-Pilot Thomas Preining aus dem KÜS Team Bernhard erzielte im Sonntagsrennen der DTM Red Bull Ring powered by REMUS einen überzeugenden Heimsieg. Der 24-Jährige aus Linz  siegte vor den beiden Deutschen Luca Stolz (Mercedes-AMG Team HRT) und Maro Engel (Mercedes-AMG Team GruppeM Racing). Engel war von der Pole-Position ins Rennen gestartet, Preining vom achten Startplatz. Der Porsche-Werksfahrer, der mit einem besonderen Helmdesign in Gedenken an Motorsport-Legende Walter Lechner – Preinings früherem Teamchef und Freund – fuhr, konnte mit einer guten Strategie und sehenswerten Überholmanövern Plätze gut machen und erzielte nach 35 Runden seinen zweiten DTM-Sieg, nachdem er zuvor am Norisring  Porsche den allerersten DTM-Triumph beschert hatte. „Ich bin super zufrieden mit meiner Leistung! Ich war schon vor dem Start zuversichtlich und wusste, dass es wird ein gutes Rennen wird. Dass es aber so gut läuft, vor allem, dass es so schnell nach vorne gehen würde, damit hatte ich nicht gerechnet,“ äußerte Preining direkt nach dem Rennen.

Die DTM-Fahrer hatten am Sonntag mit schwierigen Verhältnissen zu kämpfen, und so blieb es spannend bis zuletzt. Preining: „Mir war am Anfang einfach nur wichtig, dass das Auto in einem Teil bleibt, gerade in der Startphase, da hat man wirklich nichts gesehen. Ich habe es mal ruhig angehen lassen und dann mit ein paar coolen Manövern, eines davon etwas am Limit, zum Glück gewonnen.“ Bis kurz vor Schluss kämpften die Piloten mit einer nassen und dann abtrocknenden Strecke und teilweise eingeschränkter Sicht. Das Resultat: etliche Dreher, besonders Ferrari-Pilot Felipe Fraga (Red Bull AlphaTauri AF Corse) drehte sich einige Male. Bereits in der Startrunde erwischte es auch den Meisterschaftsführenden Sheldon van der Linde, der sich in Kurve drei mit dem Schubert BMW drehte und als Letzter dem Feld hinterhereilen musste, blieb als Elfter jedoch ohne Punkte.

Der dreimalige DTM-Champion René Rast (ABT Audi), als Tabellenzweiter ins Rennen gegangen, verbuchte als Zehnter nur einen Punkt. Dagegen kämpfte sich der Tiroler Lucas Auer (Mercedes-AMG Team WINWARD) mit einer starken Schlussphase noch bis auf den sechsten Rang vor und holte sich für die schnellste Runde, den Autohero Fastest Lap Award, einen Zusatzpunkt für die Meisterschaft.

Der DTM steht in zwei Wochen auf dem Hockenheimring (7. bis 9. Oktober) ein furioses Finale bevor. Mit 130 Punkten ist der Südafrikaner Sheldon van der Linde unverändert Tabellenführer in der DTM-Fahrerwertung. Neuer Zweiter ist Lucas Auer mit 119 Zählern vor René Rast (118). Zum Kreis der Titelaspiranten zählt nun auch Thomas Preining, der mit seinem Sieg und mit nunmehr 116 Punkten auf die vierte Meisterschaftsposition vorgestürmt ist. Dahinter folgen der Italiener Mirko Bortolotti (GRT Lamborghini), der nach seinem achten Platz im Sonntagsrennen auf 114 Punkte kommt, und Luca Stolz mit 102 Zählern. In den beiden Rennen in Hockenheim werden insgesamt noch 58 Punkte vergeben.