Freitag, 19. August 2022

ADAC TCR Germany startet auf dem DEKRA Lausitzring

ROJA will beim Heimspiel die Wende

  • Meisterschaft der ADAC TCR Germany geht in die heiße Phase
  • Family & Friends Festival lädt in vielseitige Erlebniswelten ein
  • Saisonrennen neun und zehn live im kostenlosen Stream bei sport.de

Foto: Jens Hawrda

Nach nur einem Wochenende Pause ist die ADAC TCR Germany wieder da und es geht direkt mit Vollgas weiter. Tabellenführer Martin Andersen (27, Dänemark, Liqui Moly Team Engstler) feierte im Honda Civic auf dem Nürburgring die Halbzeitmeisterschaft. Daran will der Däne auf dem DEKRA Lausitzring anknüpfen und weitere Schritte im Kampf um die Krone der ADAC TCR Germany machen. Andersen reist mit 29 Punkten Vorsprung zu den Saisonrennen neun und zehn. Die größte Konkurrentin des Dänen ist die Schwedin Jessica Bäckman (24) von ROJA Motorsport. Die Hyundai-Speerspitze will bei der vierten Ausgabe der ADAC TCR Germany auf dem DEKRA Lausitzring die Meisterschaft damit weiter offenhalten. Die beiden TCR-Rennen des Wochenendes (Samstag 16.55 Uhr und Sonntag 11.30 Uhr) sind live und kostenfrei bei sport.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.

„Wir werden um jeden Platz und jeden Punkt kämpfen und hoffen, dass wir das Maximum rausholen können“, zeigt sich Tabellenführer Martin Andersen vor dem Rennwochenende kämpferisch. Nachdem er auf dem Nürburgring die maximale Punktzahl erbeutete, hofft er darauf, dieses Kunststück zu wiederholen: „Wir haben genug Zeit zu testen und uns auf die Strecke einzuschießen. Wir hoffen auf ein gutes Wochenende.“

Auch seine ärgste Konkurrentin Jessica Bäckman zeigt sich angriffslustig und will das Blatt beim Heimspiel ihres Teams in der Meisterschaft zu ihren Gunsten wenden. „Ich will wieder auf dem ersten Platz stehen und weitere Punkte sammeln. Martin Andersen fährt schon die ganze Saison über sehr stark und konstant, natürlich hoffe ich auch, dass er vielleicht mal ein wenig schwächelt. Mein Ziel ist es vor ihm zu landen und zu gewinnen. Wir werden sehen, ob das klappt, da der Lausitzring eine neue Strecke für mich ist. Ich bin dort noch nie gefahren, deswegen kann es zu Beginn ein wenig tricky werden.“

Ähnlich eng wie in der Fahrerwertung, geht es auch in der Teamwertung zur Sache. Hier liegt das Liqui Moly Team Engstler 31 Zähler vor ROJA Motorsport. ROJA-Fahrer Robin Jahr (31, Potsdam) hat jedoch einen klaren Plan, wie er sein Team zurück auf P1 bringen will: „Mit Fahrern wie Jessica Bäckman, René Kircher und mir sind wir in der Lage, in diesem Jahr noch Großes zu erreichen. Ich habe einen großen Traum als Teaminhaber und Fahrer in dieser Saison. Ich will ein reines ROJA-Podium sehen. Mit diesen Fahrern ist das definitiv möglich“, freut sich Jahr auf sein Heimrennen in Brandenburg.

In der Junior-Wertung bestimmt Szymon Ladniak (19, Polen, Liqui Moly Team Engstler) aktuell vor René Kircher (22, Hünfeld, ROJA Motorsport by ASL Lichtblau) und Max Gruhn (22, Dannenberg, Gruhn Stahlbau Racing) das Geschehen. Der Pole hat 85 Punkte, Kircher und Gruhn liegen mit 67 und 48 Zählern dahinter.

Erstmals in dieser Saison konnte Vincent Radermecker (55, Belgien, Maurer Motorsport) auf dem Nürburgring in beiden Rennen die Trophy-Wertung für sich entscheiden. In der Wertung liegt Vorjahres-Trophy-Champion Roland Hertner (62, Heilbronn, Liqui Moly Team Engstler) jedoch mit 18 Punkten Vorsprung weiterhin vor dem Belgier, der zusammen mit Michael Maurer (29, Schweiz, Maurer Motorsport) den dritten Rang in der Teamwertung belegt.

Auf dem DEKRA Lausitzring ist auch neben der Rennstrecke für viel Action gesorgt: Familien kommen beim Family & Friends Festival voll auf ihre Kosten. Verschiedene Erlebniswelten sind über das gesamte Gelände verteilt und bieten für Groß und Klein und jeden Geschmack viele Informationen und beste Unterhaltung. Am Samstagabend tritt das deutsche DJ-Duo „Gestört aber geil“ auf und sorgt für ordentlich Stimmung. Tickets sind an diesem Wochenende für einmalig günstige Preise bereits ab 5 Euro online unter adac.de/motorsport zu haben. Für Kinder unter 16 Jahren ist das abwechslungsreiche Event in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.


Donnerstag, 18. August 2022

Im ADAC GT Masters beginnt auf dem DEKRA Lausitzring die heiße Meisterschaftsphase

  • Viel Spannung bei den Rennen neun und zehn in der Deutschen GT-Meisterschaft
  • Mercedes-AMG-Werkspilot Raffaele Marciello will Tabellenführung verteidigen
  • Tickets für das Family & Friends Festival mit spektakulärem Motorsport bereits ab 5 Euro

Foto: Jens Hawrda

Ein heißes und erlebnisreiches Rennwochenende erwartet die Fans beim fünften Stopp des ADAC GT Masters auf dem DEKRA Lausitzring (19. bis 21. August). Für die Supersportwagen stehen die Läufe neun und zehn auf dem Programm, der Titelkampf geht in seine entscheidende Phase. Viele Fahrer liegen noch aussichtsreich im Meisterschaftsrennen, doch Fehler darf sich bei der Ausgeglichenheit des Feldes keiner mehr erlauben. Im Rahmenprogramm sorgen vier weitere Rennserien für nonstop Action auf dem 3,478 Kilometer langen Kurs in Klettwitz. Neben der Strecke lädt am Samstag und Sonntag das Family & Friends Festival in vielseitige Erlebniswelten ein. Tickets sind für einmalig günstige Preise bereits ab 5 Euro online unter adac.de/motorsport zu haben. TV-Partner NITRO überträgt die Rennen des ADAC GT Masters live am Samstag und Sonntag jeweils ab 12:30 Uhr.

Keyfacts, Lausitzring, Klettwitz, Läufe 9 und 10 von 14 Saisonrennen

Streckenlänge: 3.478 Meter

Layout: zwölf Kurven (fünf Rechts-, sieben Linkskurven), gegen den Uhrzeigersinn befahren

Sieger 2021, Rennen 1: Ricardo Feller/Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS Evo)

Sieger 2021, Rennen 2: Igor Jakob Walilko/Jules Gounon (Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing, Mercedes-AMG GT3 Evo)

Viele Veränderungen in der Tabelle, neuer Spitzenreiter

Raffaele Marciello (27/CH) vom Mann-Filter Team Landgraf zeigte mit seinem Fahrerkollegen Maro Engel (36/Monte Carlo) am Rennwochenende auf dem Nürburgring eine eindrucksvolle Leistung. Ein Sieg, ein zweiter Platz und zweimal die Pole-Position katapultierten den Mercedes-AMG-Werkspiloten von Rang fünf an die Spitze der Tabelle. Mit einer ähnlich starken Vorstellung könnte der 27-Jährige am DEKRA Lausitzring die Führung ausbauen und seinem ersten Titel in der Deutschen GT-Meisterschaft ein Stück näherkommen. Ein noch größerer Sprung nach vorn gelang den Markenkollegen Fabian Schiller (24/Troisdorf) und Jules Gounon (27/F). Die Kombination vom Drago Racing Team ZVO verbesserte sich nach dem zweiten Saisonsieg vom zwölften auf den zweiten Platz in der Meisterschaftstabelle und ist damit engster Verfolger von Spitzenreiter Raffaele Marciello. Als Dritte liegen Christian Engelhart (35/Starnberg) und Ayhancan Güven (24/TR) mit dem Porsche 911 GT3 R #91 vom Team Joos Sportwagentechnik ebenfalls in Schlagdistanz. Sven Müller (30/Bingen) und Joel Sturm (20/Brühl) machten in der Gesamtwertung neun Plätze gut und sind nach zwei Podiumsplätzen in der Eifel mit dem Neunelfer #22 von Allied-Racing Vierte. Vermeidbare Fehler und eine Strafversetzung kosteten Niklas Krütten (19/Trier) und Ben Green (24/GB) wichtige Zähler. Dennoch konnte sich das Youngster-Duo im BMW M4 GT3 mit der Startnummer zehn vom Team Schubert Motorsport in den Top-Fünf behaupten und kommt als Spitzenreiter der Pirelli Junior Wertung in die Lausitz.

Heimspiel für Paul Motorsport

Das Team Paul Motorsport mit Sitz in Dresden hat sich bei seinem Heimspiel viel vorgenommen. Maximilian Paul (22/Dresden) und Marco Mapelli (35/I) wollen am Steuer des Lamborghini Huracán GT3 Evo #71 einstellige Platzierungen einfahren. „Unser Ziel sind gute und konstante Resultate in beiden Rennen, die Top-Fünf haben wir uns vorgenommen. Im letzten Lauf auf dem Nürburgring hatten wir einen guten Speed. Darauf können wir aufbauen“, gibt Maximilian Paul die Marschroute vor. Einen Heimvorteil sieht der junge Dresdner, der 2020 auf dem DEKRA Lausitzring knapp die Pole-Position verpasste, nicht. „Der Lausitzring ist eine technisch schwierige Strecke mit langsamen Kurven, die ineinander übergehen. Verpatzt man eine, wird die nächste noch schlechter. Ich bin hier sehr viele Runden gefahren, aber das ist bei den Spitzen-Piloten im ADAC GT Masters kein Vorteil. Die guten Fahrer kennen alle Strecken und brauchen nur wenig Zeit, um sich an die jeweiligen Besonderheiten zu gewöhnen. Aber natürlich ist es immer schön, vor den eigenen Zuschauern zu fahren.“

Motorsportfest für die ganze Familie

Erstmals ist im Rahmen des ADAC GT Masters der Prototype Cup Germany zu sehen, der Le Mans-Prototypen ins Rennen schickt. In der hart umkämpften ADAC TCR Germany sind, ebenso wie in der Nachwuchsserie ADAC Formel 4, harte Rad-an-Rad-Duelle zu erwarten. Auf GT-Action vom Feinsten können sich Besucher beim Porsche Carrera Cup Deutschland einstellen. Das Rennwochenende auf dem DEKRA Lausitzring lässt mit einem hochkarätigen Programm nicht nur die Herzen der Motorsport-Fans höherschlagen: Familien kommen beim Family & Friends Festival voll auf ihre Kosten. Verschiedene Erlebniswelten sind über das gesamte Gelände verteilt und bieten für Groß und Klein und jeden Geschmack viele Informationen und beste Unterhaltung. Am Samstagabend tritt das deutsche DJ-Duo „Gestört aber geil“ auf und sorgt für ordentlich Stimmung. Tickets sind an diesem Wochenende für einmalig günstige Preise bereits ab 5 Euro online unter adac.de/motorsport zu haben. Für Kinder unter 16 Jahren ist das abwechslungsreiche Event in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.

Alle 14 Rennen im ADAC GT Masters werden um 13 Uhr gestartet. Der TV-Sender NITRO präsentiert die Läufe ab 12:30 Uhr live. Auf RTL+, der führenden Streaming Plattform Deutschlands, kann die Rennaction live verfolgt oder anschließend in der Mediathek abgerufen werden. Die Qualifyings sind bei sport.de und adac.de/motorsport zu sehen.

Dienstag, 16. August 2022

DTM Classic liefert packende Positionskämpfe auf dem Nürburgring

  • Däne Steffen Lykke Gregersen feiert ersten Sieg im BMW
  • Vortagessieger Ronny Scheer Zweiter vor Norisring-Sieger Gerhard Füller im Opel
  • Zweimaliger DTM-Vizemeister Roland Asch: Pole-Position, aber kein Glück im Rennen

Platz 2 am Sonntag für Gerhard Füller im Opel 
Foto: Jens Hawrda

Das rasende Geschichtsbuch der DTM sorgte auch im Sonntagsrennen beim 49. AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring für beste Motorsport-Unterhaltung. Packende Positionskämpfe im gesamten Starterfeld und am Ende drei Marken auf dem Podium prägten den sechsten von zehn Läufen zum DTM Classic Cup, in dem vor allem Fahrzeuge der DTM-Ära von 1984 bis 2007 an den Start gehen. Bei Kaiserwetter in der Eifel eroberte der Däne Steffen Lykke Gregersen im BMW M3 E30 einen überlegenen Sieg. Der Vortageszweite distanzierte den Vortagessieger Ronny Scheer (GER) im Ford Sierra RS500 um 27 Sekunden. Dritter wurde wie schon im Samstagrennen Norisring-Sieger Gerhard Füller (GER) im Opel Vectra, der dritten Marke auf dem Podium.

„Wie am Samstag gab es auch im heutigen Rennen einen spannenden Kampf, allerdings nicht für lange, dann war ich vorne ziemlich einsam“, berichtete Steffen Lykke Gregersen, der seinen ersten Start im DTM Classic Cup absolvierte. „Das war nicht mein letzter Start, es hat viel Spaß gemacht.“ Sichtlich zufrieden war auch der Dresdner Ronny Scheer aus dem Team BWT Mücke Classic. „In der Schlussphase konnte ich das Potenzial des Autos nicht voll ausnutzen, da ich Vibrationen spürte. Ich wollte aber unbedingt ins Ziel kommen, so war es sehr schwer, Gerhard Füller hinter mir zu halten.“

Für einen kleinen Paukenschlag hatte am Morgen Roland Asch gesorgt. Der zweimalige DTM-Vizemeister war erstmals mit einem AMG-Mercedes 190E Evo 2.5-16V am Start, genau jenem Auto in Original-Sonax-Lackierung, mit dem er 1993 DTM-Zweiter geworden war. „Es macht so unglaublich viel Spaß, dieses Auto wieder zu fahren zu können“, sprudelte es aus dem mittlerweile 72-jährigen Ammerbucher heraus. Im Rennen hatte Asch allerdings Pech, denn sein Kampf um Platz zwei endete nach nur vier Runden mit einer großen Rauchwolke.

Neben dem Kampf um Rang zwei mit Scheer, Füller und dem letztlich viertplatzierten Moritz Horn (GER) im ALPINA-M3 E30 lieferten sich Guido Momm (GER) im ehemaligen Ford Mustang von Gerd Ruch, Peter Schumann (GER) im BMW 635 CSI, der am Vortag von DTM-Vizemeister Olaf Manthey gesteuert wurde, und Matthias Jochen (GER) im Original-Gilden-Kölsch-Opel Monza einen beherzten Dreikampf, der mit der ersten Top-10-Platzierung für Lokalmatador Momm aus dem Nürburgring-nahen Kelberg endete. Eine starke Leistung zeigte auch der ehemalige DTM-Pilot Leopold Prinz von Bayern (GER) im BMW 320i E30. Der 79-Jährige erkämpfte sich einen bemerkenswerten achten Rang. Bester Fahrer der drei gestarteten Volvo 850 war Klaus Niesen (GER) auf Rang 13.

Schon in zwei Wochen (26.-28. August) gastiert die DTM Classic erneut in der Eifel. Beim „DTM Nürburgring powered by Mercedes-AMG“ gehen im DTM Classic DRM Cup die Rennwagen der Siebziger aus der ehemaligen Deutschen Rennsport-Meisterschaft (DRM) an den Start.


Tolle Show, spannendes Rennen

weiter Saisonsieg f+DTM Classic Cup begeistert Zuschauer beim 49. AvD-Oldtimer-Grand-Prix

  • Erfolgsgeschichte: Zweiter Saisonsieg für Ronny Scheer im Mücke-Ford RS 500
  • Enges Rennen: Top Drei innerhalb von 0,754 Sekunden
  • Enorme Hitze: Sommerliche Temperaturen sorgen für extra Herausforderung

Zweiter Saisonsieg für Ronny Scheer
Foto: Jens Hawrda

Beim 49. AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring, dem einzigen Auftritt der DTM Classic außerhalb ihrer eigenen Rennwochenenden, sorgte der DTM Classic Cup mit Autos aus den Jahren 1984 bis 2007 schon am Samstag für Begeisterung. In einer spannenden Schlussphase setzte sich der Dresdener Ronny Scheer im Ford RS 500 aus dem Team BWT Mücke Classic durch und überquerte die Ziellinie nach 13 Runden als Erster. Nur eine gute halbe Sekunde hinter ihm belegte der Däne Steffen Lykke Gregersen, der lange Zeit das Rennen anführte, im BMW M3 den zweiten Platz. Gerhard Füller kam im Opel Vectra als Dritter ins Ziel. Die Top Drei trennten nur 0,754 Sekunden.

Die sommerlich-heißen Temperaturen hatten am Samstag auch Auswirkungen auf die Technik. So konnte das schnellste Auto aus dem Qualifying, der Opel Calibra 2.5 V6 4x4, eingesetzt von BWT Mücke Classic, wegen eines Problems mit einem Ventilschaft im Rennen gar nicht erst antreten. Damit nahm Yannick Trautwein im BMW E36 des Teams Schnitzer Classic das Rennen von der Spitze aus in Angriff, musste es aber wegen eines Leistungsverlusts vorzeitig beenden. Auf den Plätzen drei und vier starteten der Däne Steffen Lykke Gregersen und Gerhard Füller im Opel Vectra STW. Beim Start setzte sich Gregersen gegen Trautwein durch und setzte sich in Führung, die er bis zur zehnten Runde behielt. Dann jedoch setzte Ronny Scheer, der sich im Ford Sierra von Startplatz sechs souverän durchgekämpft hatte, zum Überholen an und übernahm die Führung. Drei Runden später fuhr er seinen zweiten Saisonsieg nach Hause, hatte in der Schlussphase aber die heftig attackierenden Gregersen, der seinen ersten DTM Auftritt als zweiter beendete, und Füller, der schließlich Dritter wurde, im Nacken.

„Es ist ein wunderschönes Gefühl, in diesem Rahmen hier zu gewinnen“, sagte Sieger Ronny Scheer direkt nach dem Rennen. „Es war ein toller, absolut schöner, fairer Kampf um Platz eins.“ Auch Steffen Lykke Gregersen lobte das faire Miteinander: „Es war am Ende richtig eng und in der letzten Kurve waren wir zu dritt nebeneinander, aber es gab keine Berührungen. Ich bin richtig glücklich mit dem Ergebnis und hoffe, morgen nochmal einen Platz gut machen zu können.“

Moritz Horn kämpfte rundenlang sehr eng mit Leonard Batenburg und Marc Hessel. Die drei BMW-Markenkollegen kamen nach mehreren Positionswechseln in dieser Reihenfolge auf den Plätzen vier bis sechs ins Ziel, vor Thomas Wandel im PS- und lautstarken Audi 200 quattro. Der Österreicher Willy Salzgeber (Audi A4 STW), DTM-Legende Olaf Manthey (BMW 635 CSi) und Markus Reich (AUT, Audi A4 STW) komplettierten die Top Ten.


Dinamic Motorsport debütiert im ADAC GT Masters

  • Gaststart in der Deutschen GT-Meisterschaft am DEKRA Lausitzring
  • Porsche-Piloten-Duo vertraut mit der Rennserie
  • Family & Friends Festival lockt mit tollem Programm und einmaligen Preisen ab 5 Euro

Dinamic Motorsport gibt am DEKRA Lausitzring sein Debüt im ADAC GT Masters
Foto: ADAC-Motorsport

Das Interesse am ADAC GT Masters ist ungebrochen groß. Beim fünften Saisonstopp absolviert Dinamic Motorsport einen Gaststart und gibt damit sein Debüt in der Deutschen GT-Meisterschaft. Im Rahmen des Family & Friends Festivals am DEKRA Lausitzring schickt das italienische Team Klaus Bachler (31/AUT) und Adrien De Leener (33/B) in einem Porsche 911 GT3 R in die Rennen neun und zehn. TV-Partner NITRO überträgt die Läufe des ADAC GT Masters am Samstag und Sonntag jeweils ab 12:30 Uhr live.

Das Team aus Reggio Emilia in Norditalien wurde 2011 von Maurizio Lusuardi gegründet und ist seitdem vor allem in den Porsche Markenpokalen am Start. 2019 folgte das Debüt in der GT World Challenge, auch in der 24H Series ist die Mannschaft aktiv. Nun ergänzt das ADAC GT Masters als eine weitere Top-Serie die Teamhistorie von Dinamic Motorsport. „Wir werden die Gelegenheit haben, die Serie kennen zu lernen und wichtige Daten zu sammeln. Außerdem prüfen wir auch ein mögliches Engagement im Jahr 2023“, sagt Team Manager Giuliano Bottazzi. Mit ihrer Fahrerwahl setzt die Mannschaft auf zwei routinierte ADAC GT Masters-Piloten für den Gaststart am DEKRA Lausitzring. Sowohl Klaus Bachler als auch Adrien De Leener sind in der Vergangenheit bereits in der Deutschen GT-Meisterschaft angetreten und kommen zusammen auf fast 150 Rennen.

Adrien De Leener: „Zunächst einmal freue ich mich sehr darauf, wieder im ADAC Masters zu fahren, insbesondere mit Dinamic Motorsport und zusammen mit Klaus an den Start zu gehen. Gemeinsam haben wir 2018 gute Resultate erzielt. Die Konkurrenz in dieser Meisterschaft wird wie immer sehr stark sein, denn die Qualität der Teams und Fahrer ist erstklassig. Für Dinamic Motorsport ist es der erste Auftritt im ADAC GT Masters und die Crew bereitet sich akribisch auf diese Premiere vor. Klaus ist in diesem Jahr schon mit den neuen Reifen von Pirelli gefahren, so dass wir eine gute Ausgangsbasis für das Wochenende haben sollten. Wir werden unser Bestes geben, um das Maximum herauszuholen und ein gutes Ergebnis für das Team zu erzielen.“

Neben spektakulärem Motorsport erwartet die Besucher beim Family & Friends Festival eine einzigartige Mischung aus Technik-Highlights, Spaß, Shows, Präsentationen und ein Blick hinter die Kulissen des DEKRA Lausitzring. Spannende Erlebniswelten können auf dem gesamten Gelände erkundet werden und sind über einen Shuttle-Service schnell und bequem erreichbar. Auch Musikfans kommen auf ihre Kosten. Am Samstagabend tritt das deutsche DJ-Duo „Gestört aber geil“ auf und sorgt für ordentlich Stimmung. Tickets sind an diesem Wochenende für einmalig günstige Preise bereits ab 5 Euro online unter adac.de/motorsport zu haben. Für Kinder unter 16 Jahren ist das abwechslungsreiche Event in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.