Freitag, 14. Mai 2021

ADAC TCR Germany startet in Oschersleben in die Saison

  • Auftakt der sechsten Saison der ADAC TCR Germany
  • Rennen und Qualifyings live bei TVNOW
  • 17 Starter mit Tourenwagen von sechs Herstellern am Start

Foto: Jens Hawrda

Die lange Zeit der Vorbereitung ist vorbei, jetzt geht es in der ADAC TCR Germany endlich zur Sache. An diesem Wochenende startet die Tourenwagenserie des ADAC in ihre sechste Saison, in der Motorsport Arena Oschersleben sind bei den ersten beiden Saisonrennen 17 Starter mit Tourenwagen von sechs Herstellern dabei. Die Rennen und erstmals auch die beiden Qualifyings werden live im Stream bei TVNOW, dem Streamingportal der RTL-Gruppe, und auf adac.de/motorsport übertragen. Um die Rennen auf TVNOW.de zu sehen, ist keine Anmeldung oder Registrierung erforderlich.

Die Herausforderer Audi, Cupra, Honda, Opel und VW wollen Titelverteidiger Hyundai vom Thron stoßen, und WTCR-Fahrer Luca Engstler (21, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) hat bei seiner Rückkehr in die ADAC TCR Germany natürlich den Titel im Visier. Der Hyundai-Werksfahrer, 2018 Vizemeister der Tourenwagenserie des ADAC, absolviert 2021 die gesamte Saison in Deutschland und will nun den Meistertitel holen.

Es wäre der dritte Meistertitel nacheinander für das Team Hyundai Team Engstler. Im Vorjahr hatte Antti Buri (32, Finnland) die Meisterschaft gewonnen, 2019 war Max Hesse (19, Wernau) der Champion. „Ich freue mich auf die Saison, das Ziel ist natürlich ganz klar, in Oschersleben um den Sieg zu kämpfen. Aber im Sport weiß man nie – ich will einfach das Maximale aus dem Auto und mir herausholen“, sagt Luca Engstler, der beim Vorsaisontest in Oschersleben mit der Bestzeit bereits sein Tempo unter Beweis gestellt hatte: „Da lief es ganz gut. In erster Linie ging es darum, den Reifen wieder kennenzulernen und mich im Auto zurechtzufinden.“

An Engstlers Seite starten 2021 Martin Andersen (26, Dänemark), Nico Gruber (19, Österreich) und Routinier Roland Hertner (61, Heilbronn), der 2021 in der neuen Trophy-Wertung für ambitionierte Gentlemen-Fahrer an den Start gehen wird.

In dieser Wertung schickt Wimmer Werk Motorsport gleich drei Fahrer ins Rennen. Christian Voithofer und Günter Benninger sitzen dabei im Cupra León Competición, ihr österreichischer Landsmann Peter Gross startet im Audi RS3 LMS. Ich denke, dass wir mit unseren drei Piloten in der Trophy sehr gut aufgestellt sind und freue mich, dass wir ihnen hier ein tolles Aufgabengebiet bieten können. Es wird nicht leicht für sie, aber wenn’s gut läuft, können wir auch vorne dabei sein. Das ist auch das erklärte Ziel“, sagt Teamchef Felix Wimmer.

Foto: Jens Hawrda

Mit Eric Scalvini (26, Italien) schicken die Österreicher zudem einen Piloten mit Meisterschaftsambitionen ins Rennen. „Ich kenne Eric schon seit Jahren als superschnellen Fahrer in der TCR Italy“, sagt Felix Wimmer über den früheren Vizemeister der italienischen Serie: „Den sogenannten Favoriten wollen wir es nicht ganz so einfach machen.“

Im Kreis der Favoriten findet sich auch ein alter Bekannter wieder. Dominik Fugel (24, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen), im Vorjahr Meisterschaftsdritter, hat sich kurzfristig für einen Start in der ADAC TCR Germany entschieden und wird nicht wie geplant im ADAC GT Masters starten. Er wird im Honda Civic TCR an der Seite seines Bruders Marcel Fugel (20, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen) starten, der 2020 die Honda Junior Challenge gewonnen hat und sich nun in der Spitze des Feldes etablieren will.

René Kircher (20, Hünfeld, Volkswagen Team Oettinger) setzt im VW Golf GTI TCR alles daran, die Honda Junior Challenge im nächsten Anlauf zu gewinnen. Doch mit Albert Legutko (20, Polen, Albert Legutko Racing) im Honda, Nico Gruber im Hyundai, Szymon Ladniak (18, Polen, JP Motorsport) im VW und Philipp Regensperger (22, Neumarkt St. Veit, Lubner Motorsport) im Opel Astra TCR hat Kircher harte Konkurrenz im Rennen um den Junior-Titel.

Neu sind zudem Robin Jahr (30, Blankenfelde, Roja Motorsport by ASL Lichtblau), Patrick Sing (28, Crailsheim, RaceSing) und Jonas Karklys (31, Litauen, NordPass), die allesamt auf den Hyundai i30 N TCR setzen.

Neben der neuen Trophy-Wertung gibt es auch Änderungen im Ablauf des Wochenendes. Anders als zuletzt gibt es nun zwei Qualifyings – eines am Samstagmorgen und eines am Sonntagmorgen. Sie entscheiden über die Startreihenfolge der Rennen am jeweiligen Tag und werden in dieser Saison besonders wertvoll sein. Für die Pole Position gibt es zehn Meisterschaftspunkte, für Platz zwei acht und für Rang drei sechs. Startplatz acht wird mit einem Zähler belohnt. Auch in den Team-, Trophy, und Junior-Wertungen werden die Leistungen im Qualifying mit Punkten honoriert.


Donnerstag, 13. Mai 2021

ADAC GT4 Germany startet mit 23 Sportwagen in die Saison 2021

  • Markenvielfalt: Sieben verschiedene Modelle am Start
  • Attraktiv für Neueinsteiger: Acht Teams geben das Seriendebüt
  • Champion Nicolaj Møller Madsen will im Porsche die Titelverteidigung

Foto: Jens Hawrda

Die ADAC GT4 Germany geht mit einem starken und abwechslungsreichen Feld in die Saison 2021. Beim Saisonauftakt vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben sorgt ein Feld von 23 Fahrzeugen für Spannung. Wie attraktiv die Serie in ihrem dritten Jahr ist, zeigt die hohe Anzahl von Neueinsteigern: Unter den 16 Teams sind acht Mannschaften, die erstmals in der Serie antreten. Mit Aston Martin, Audi, BMW, KTM, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche begeistert das Feld mit großer Vielfalt. Alle Rennen werde live und kostenlos bei Deutschlands führender Streamingplattform TVNOW sowie auf adac.de/motorsport übertragen. Lauf 1 beginnt am Samstag um 13.40 Uhr. Für Lauf 2 springen die Ampeln am Sonntag um 12.40 Uhr auf Grün. Erstmals werden 2021 auch die beiden Qualifyings (Samstag ab 9:35 Uhr und Sonntag ab 9.00 Uhr) im Livestream gezeigt.

Als amtierender Champion reist Nicolaj Møller Madsen (28, Team Allied-Racing) in die Magdeburger Börde. Der schnelle Däne hat mit Dennis Fetzer (19/Buseck) für die Saison 2021 einen neuen Teamkollegen im Porsche 718 Cayman GT4 bekommen. „Ich freue mich riesig auf Oschersleben, da es eine meiner Lieblingsstrecken ist. Zudem ist es etwas ganz Besonderes, nun mit Startnummer 1 anzutreten. Wir haben uns richtig gut auf das Rennwochenende vorbereitet“, erklärt Møller Madsen. „Für uns steht dort die Fahrt auf das Podium im Vordergrund. Oschersleben ist das erste von sechs Rennwochenenden der Saison 2021. Somit ist es wichtig, gleich viele Punkte mitzunehmen. Mit Dennis komme ich super zurecht.“

Foto: Jens Hawrda

Für Gabriele Piana (34/ITA, Hofor Racing by Bonk Motorsport) ist Oschersleben ein erfolgreiches Pflaster. Bereits 2019 und 2020 konnte er auf der 3,667 Kilometer langen Strecke einen Laufsieg einfahren. „Ich liebe Oschersleben, denn dort bin ich immer konkurrenzfähig“, strahlt Piana, der sich den BMW M4 GT4 wie 2020 wieder mit Michael Schrey (38/Wallenhorst) teilt. „Die ADAC GT4 Germany ist seit jeher eine hart umkämpfte Meisterschaft. Das Kräfteverhältnis in diesem Jahr kann ich bislang noch nicht wirklich einschätzen. Mercedes-AMG wirkt stark. Wir versuchen auf jeden Fall, das Maximum herauszuholen. Michael und ich sind die Vize-Meister der ADAC GT4 Germany. Wir wollen 2021 in der Gesamtwertung einen Platz nach oben kommen. Der Kampf dafür beginnt bereits in Oschersleben.“

Mit dem Rückenwind von acht Laufsiegen im ADAC GT Masters gibt Andreas Wirth (36/Waghäusel, Dörr Motorsport) sein Debüt in der ADAC GT4 Germany. Er fährt gemeinsam mit Phil Dörr (20/Butzbach) einen Aston Martin Vantage GT4. „Es ist sehr schön, wieder beim ADAC GT Masters-Wochenende dabei zu sein. Ich habe natürlich noch viele Freunde im Fahrerlager“, erläutert Wirth. „Die ADAC GT4 Germany ist eine richtig coole Serie. Es sind viele starke Piloten am Start. Insofern freue ich mich sehr auf den Saisonauftakt. Dörr ist ein hochprofessioneller Rennstall. In Oschersleben peilen wir die Fahrt in die Top Fünf an. Mein Teamkollege Phil ist ein richtig schneller Pilot. Er macht im Cockpit einen super Job. An ihm beeindruckt mich total, dass er unter der Woche selbst an den Rennautos arbeitet.“

Auch Seyffarth Motorsport steigt in die ADAC GT4 Germany ein

Wie attraktiv die ADAC GT4 Germany in ihrer dritten Saison ist, zeigt die Tatsache, dass in Oschersleben acht Rennställe ihr Seriendebüt geben. Schubert Motorsport, eines der erfolgreichsten Teams aus dem ADAC GT Masters, weitet sein Engagement auf die ADAC GT4 Germany aus und setzt einen BMW M4 GT4 ein. Ebenfalls auf den M4 GT4 setzen die Neueinsteiger vom Team Driverse, die mit Transgender-Rennfahrerin Charlie Martin (39/GBR) und Sandra van der Sloot (46/NLD) auf zwei Damen im Cockpit vertrauen. Overdrive Racing aus Bulgarien bringt zwei Porsche in die ADAC GT4 Germany. Das zuletzt hauptsächlich im Langstreckensport fahrende Black Falcon Team Textar und W&S Motorsport treten ebenfalls mit einem Rennwagen aus Weissach neu in der Serie an. Razoon - more than Racing aus Österreich bietet einen KTM-X-Bow GT4 auf. Das Besagroup Racing Team steigt mit einem Mercedes-AMG GT4 ein. Kurzfristig hat auch Seyffarth Motorsport den Einsatz in der ADAC GT4 Germany bestätigt. Das Team aus Querfurt feiert das Seriendebüt mit einem Audi R8 LMS GT4.

Mittwoch, 12. Mai 2021

Dominik Fugel zieht Honda NSX aus ADAC GT-Masters zurück

Der Honda NSX GT3 Evo startet nicht im ADAC GT-Masters 2021
Foto: Jens Hawrda

Der Honda NSY GT3 wird nicht im ADAC GT-Masters antreten. Dominik Fugel der mit diesem Fahrzeug antreten wollte zieht sich überraschend aus der Meisterschaft zurück und kündigt statt dessen an in der ADAC TCR Germany um den Titel kämpfen zu wollen.

Grund für den Rückzug ist wohl ein Problem mit dem zweiten Piloten, dem Norweger Marcus Paverud. Das Fahrzeug bleibt bei Dominik Fugel in der Werkstatt, wird also nicht verkauft. Ein Einsatz im ADAC GT-Masters in diesem Jahr ist aber unwahrscheinlich.

Schade ist es auf jedem Fall, denn dem ADAC GT-Masters entgeht damit ein schönes Fahrzeug im Feld.

Die IDM startet in Oschersleben in die Saison

Foto: Jens Hawrda


In zwei Wochen geht es in der Motorsport Arena Oschersleben rund: Vom 21. bis 23. Mai startet auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde die Internationale Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in die Saison 2021. Dem Streckenbetreiber wie auch der Motor Presse Stuttgart als Promoter und Veranstalter der IDM haben die verantwortlichen Behörden „grünes Licht“ für die Veranstaltung signalisiert, auch wenn wegen der momentanen Corona-Welle ein strenges Hygienekonzept unabdingbar ist und Zuschauer nicht zugelassen sind.

„Nachdem die ersten beiden IDM-Veranstaltungen aufgrund der COVID-19-Entwicklungen abgesagt werden mussten, sehen wir jetzt Licht am Ende des Tunnels“, sagt Normann Broy. Der IDM-Serienmanager hofft, dass die Lage anhält, „aber Oschersleben ist Stand heute nicht in Gefahr. Eine Woche vor uns wird das ADAC GT Masters ausgetragen und es gibt derzeit keinen Grund, weshalb wir danach nicht fahren sollten.“ 

Broys Hoffnungen, anschließend den überwiegenden Teil der IDM durchziehen zu können, beruhen auf den Fortschritten der Impfkampagne in der Bevölkerung und sinkende Inzidenzzahlen. „Wenn das Virus im Griff ist, können wir auch zur Normalität zurückkehren. Nicht nur die Fahrer und Teams sind heiß auf die Rennen, sondern auch die Fans und Organisatoren. Alle sind in Lauerstellung, denn die IDM ist dafür bekannt, dass es auf der Strecke so richtig abgeht. Wir haben Fahrer aus insgesamt 17 Nationen am Start.“

In Oschersleben wird in den Klassen IDM Superbike 1000, IDM Supersport 600 und IDM Supersport 300 gekämpft. Das Rahmenprogramm bestimmen der Northern Talent Cup, der Pro Superstock Cup sowie der Twin Cup. Das Publikum muss nicht auf die Rennaction der IDM verzichten: Die Rennen werden wie gewohnt auf www.idm.de im Livestream übertragen.

Das sind die Champions im Starterfeld des ADAC GT Masters

  • Zehn ehemalige oder aktuelle Meister starten in der Deutschen GT-Meisterschaft
  • Michael Ammermüller und Christian Engelhart: Titelverteidiger als Gegner

Foto: Jens Hawrda

Das Starterfeld des ADAC GT Masters präsentiert sich auch 2021 hochkarätig: Gleich zehn Titelgewinner, dazu ein Weltmeister und zwei Weltcup-Gewinner, treten am kommenden Wochenende (14.–16. Mai) in Oschersleben beim Saisonauftakt der Deutschen GT-Meisterschaft an. Beide Rennen werden am Samstag und Sonntag live ab 16 Uhr vom neuen TV-Partner NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind die Rennen kostenlos bei TVNOW und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Angeführt wird das Aufgebot der Titelgewinner von den letztjährigen Champions Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) und Christian Engelhart (34/Starnberg). Im Vorjahr noch Teamkollegen, gehen sie in dieser Saison getrennte Wege und versuchen mit neuen Partnern die schwierige Mission Titelverteidigung – etwas, das in den bisherigen 14 Saisons des ADAC GT Masters noch keinem Piloten gelungen ist. Ammermüller bleibt dem letztjährigen Meisterteam SSR Performance treu und bestreitet sein zweites Jahr mit den Münchnern. Der Bayer gilt als Porsche-Spezialist und hat in den vergangenen Jahren vor allem in den Markenpokalen des schwäbischen Herstellers für Furore gesorgt. Im ADAC GT Masters startet er mit Unterbrechungen seit 2010, seinen Durchbruch feierte der ehemalige Red-Bull-Formel-1-Testfahrer im vergangenen Jahr mit dem Titelgewinn. Ammermüllers neuer Teamkollege ist Ex-Champion Mathieu Jaminet (26/F). Der Franzose feierte 2017 mit der Pole-Position und dem Sieg beim Auftaktrennen in Oschersleben ein sensationelles Debüt im ADAC GT Masters, schon im Folgejahr gewann er den Titel. Porsche verpflichtete ihn anschließend als Werksfahrer und setzt ihn bei internationalen Rennen ein. Im März holte er einen Klassensieg bei den 12 Stunden von Sebring.

Christian Engelhart (34/Starnberg), Teil zwei des 2020er-Meisterduos, hat über den Winter den Rennstall gewechselt und tritt nun in einem Porsche 911 GT3 R des Küs Team Bernhard an, der Mannschaft des zweimaligen Le-Mans-Siegers und FIA-WEC-Weltmeisters Timo Bernhard. Engelhart ist einer der erfolgreichsten Fahrer in der Historie des ADAC GT Masters. Seit seinem siegreichen Debüt 2011 auf dem Red Bull Ring stand der Bayer insgesamt 15 Mal ganz oben auf dem Podium. Im vergangenen Jahr gelang ihm endlich der ersehnte Titelgewinn.

Ebenfalls zum „Elfer“-Aufgebot gehört Robert Renauer (36/Vierkirchen), gemeinsam mit Jaminet Meister 2018. Der 36-Jährige ist einer der erfolgreichsten Kundenpiloten von Porsche in den vergangenen Jahren. Ungewöhnlich bei Renauer: Zusammen mit Zwillingsbruder Alfred ist er auch Teamchef von Precote Herberth Motorsport. Anfang 2021 gewann Renauer den GT-Titel in der Asian Le Mans Series und sicherte sich damit erstmals einen Startplatz bei den legendären 24 Stunden von Le Mans.

Zurück im ADAC GT Masters ist Mercedes-AMG-Werksfahrer Jules Gounon (26/F). Der Franzose startete bereits 2016 und 2017 in der Rennserie und gewann in dieser Zeit mit Callaway Competition nicht nur sechs Rennen, sondern in seiner zweiten Saison sowohl den Fahrertitel als auch die Pirelli-Junior-Wertung. In den vergangenen drei Saisons startete er international als Bentley-Werksfahrer und gewann unter anderem 2020 die 12 Stunden von Bathurst. In dieser Saison fährt Gounon im Mercedes-AMG GT3 Evo des Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing.

Gleich fünf ehemalige ADAC GT Masters-Titelgewinner setzen 2021 in der Deutschen GT-Meisterschaft auf den Audi R8 LMS. Mit den Neuverpflichtungen Sebastian Asch (34/Ammerbuch) und Daniel Keilwitz (31/Villingen-Schwenningen) hat Aust Motorsport in diesem Jahr zwei der prägendsten Piloten der Seriengeschichte in seinen Reihen. Mehrmals erbitterte Titelrivalen, teilen sie sich jetzt erstmals ein Auto. Asch ist seit 2008 dabei und ist mit 177 absolvierten Rennen Rekordstarter im ADAC GT Masters. Zweimal gewann der Schwabe die Meisterschaft: 2012 knapp vor Vizechampion Keilwitz und 2015 – damit ist der zehnmalige Rennsieger einer von nur zwei Doppelchampions. Teamkollege Keilwitz schrieb sich vor allem mit seinen Saisons mit Callaway Competition in die Serienannalen ein. 22 Rennsiege – so viele wie kein anderer Pilot – und die Meisterschaft 2013: So lautet seine Erfolgsbilanz.

Ebenfalls zu den erfahrensten Piloten im Starterfeld zählt Audi-Sport-Pilot Christopher Haase (33/Kulmbach). Der Kulmbacher trat bereits 2007 bei der Rennpremiere des ADAC GT Masters an und holte sich im Auftaktjahr gleich den Titel. Im vergangenen Jahr gelang ihm auf dem Lausitzring sein zwölfter Rennsieg in der Meisterschaft. Im Schwesterfahrzeug von Montaplast by Land-Motorsport tritt ein weiterer Fahrer aus dem Audi-Sport-Kader an: Christopher Mies (31/Heiligenhaus) bestreitet seine insgesamt sechste Saison mit dem Rennstall aus dem Westerwald, mit dem er 2016 Champion wurde.

Das Meister-Quintett in den Audi R8 LMS wird von Patric Niederhauser (29/CH) abgeschlossen. Der Schweizer wurde 2019 Meister und gehört seit dem vergangenen Jahr zur Fahrermannschaft der vier Ringe. In diesem Jahr tritt er erstmals für Phoenix Racing in der Deutschen GT-Meisterschaft an.

Neben den ADAC GT Masters-Champions finden sich im Starterfeld weitere namhafte Piloten, die ebenfalls wichtige Titel eingefahren haben. So gewann Ex-Formel-1-Pilot Markus Winkelhock (40/Berglen-Steinach, Car Collection Motorsport) die FIA-GT1-Weltmeisterschaft, Lamborghini-Werkspilot Mirko Bortolotti (31/I, GRT Grasser Racing Team) holte sich die Meisterschaft in der Formel 2. Die Mercedes-AMG-Fahrer Maro Engel (35/Monte Carlo, Mercedes-AMG Team Toksport WRT) und Raffaele Marciello (26/I, Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR) siegten beim FIA GT World Cup. Insgesamt haben 29 der eingeschriebenen Fahrer – das ist rund die Hälfte – bereits mindestens ein Rennen im ADAC GT Masters gewonnen.