Mittwoch, 12. Mai 2021

Dominik Fugel zieht Honda NSX aus ADAC GT-Masters zurück

Der Honda NSX GT3 Evo startet nicht im ADAC GT-Masters 2021
Foto: Jens Hawrda

Der Honda NSY GT3 wird nicht im ADAC GT-Masters antreten. Dominik Fugel der mit diesem Fahrzeug antreten wollte zieht sich überraschend aus der Meisterschaft zurück und kündigt statt dessen an in der ADAC TCR Germany um den Titel kämpfen zu wollen.

Grund für den Rückzug ist wohl ein Problem mit dem zweiten Piloten, dem Norweger Marcus Paverud. Das Fahrzeug bleibt bei Dominik Fugel in der Werkstatt, wird also nicht verkauft. Ein Einsatz im ADAC GT-Masters in diesem Jahr ist aber unwahrscheinlich.

Schade ist es auf jedem Fall, denn dem ADAC GT-Masters entgeht damit ein schönes Fahrzeug im Feld.

Die IDM startet in Oschersleben in die Saison

Foto: Jens Hawrda


In zwei Wochen geht es in der Motorsport Arena Oschersleben rund: Vom 21. bis 23. Mai startet auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde die Internationale Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in die Saison 2021. Dem Streckenbetreiber wie auch der Motor Presse Stuttgart als Promoter und Veranstalter der IDM haben die verantwortlichen Behörden „grünes Licht“ für die Veranstaltung signalisiert, auch wenn wegen der momentanen Corona-Welle ein strenges Hygienekonzept unabdingbar ist und Zuschauer nicht zugelassen sind.

„Nachdem die ersten beiden IDM-Veranstaltungen aufgrund der COVID-19-Entwicklungen abgesagt werden mussten, sehen wir jetzt Licht am Ende des Tunnels“, sagt Normann Broy. Der IDM-Serienmanager hofft, dass die Lage anhält, „aber Oschersleben ist Stand heute nicht in Gefahr. Eine Woche vor uns wird das ADAC GT Masters ausgetragen und es gibt derzeit keinen Grund, weshalb wir danach nicht fahren sollten.“ 

Broys Hoffnungen, anschließend den überwiegenden Teil der IDM durchziehen zu können, beruhen auf den Fortschritten der Impfkampagne in der Bevölkerung und sinkende Inzidenzzahlen. „Wenn das Virus im Griff ist, können wir auch zur Normalität zurückkehren. Nicht nur die Fahrer und Teams sind heiß auf die Rennen, sondern auch die Fans und Organisatoren. Alle sind in Lauerstellung, denn die IDM ist dafür bekannt, dass es auf der Strecke so richtig abgeht. Wir haben Fahrer aus insgesamt 17 Nationen am Start.“

In Oschersleben wird in den Klassen IDM Superbike 1000, IDM Supersport 600 und IDM Supersport 300 gekämpft. Das Rahmenprogramm bestimmen der Northern Talent Cup, der Pro Superstock Cup sowie der Twin Cup. Das Publikum muss nicht auf die Rennaction der IDM verzichten: Die Rennen werden wie gewohnt auf www.idm.de im Livestream übertragen.

Das sind die Champions im Starterfeld des ADAC GT Masters

  • Zehn ehemalige oder aktuelle Meister starten in der Deutschen GT-Meisterschaft
  • Michael Ammermüller und Christian Engelhart: Titelverteidiger als Gegner

Foto: Jens Hawrda

Das Starterfeld des ADAC GT Masters präsentiert sich auch 2021 hochkarätig: Gleich zehn Titelgewinner, dazu ein Weltmeister und zwei Weltcup-Gewinner, treten am kommenden Wochenende (14.–16. Mai) in Oschersleben beim Saisonauftakt der Deutschen GT-Meisterschaft an. Beide Rennen werden am Samstag und Sonntag live ab 16 Uhr vom neuen TV-Partner NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind die Rennen kostenlos bei TVNOW und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Angeführt wird das Aufgebot der Titelgewinner von den letztjährigen Champions Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster) und Christian Engelhart (34/Starnberg). Im Vorjahr noch Teamkollegen, gehen sie in dieser Saison getrennte Wege und versuchen mit neuen Partnern die schwierige Mission Titelverteidigung – etwas, das in den bisherigen 14 Saisons des ADAC GT Masters noch keinem Piloten gelungen ist. Ammermüller bleibt dem letztjährigen Meisterteam SSR Performance treu und bestreitet sein zweites Jahr mit den Münchnern. Der Bayer gilt als Porsche-Spezialist und hat in den vergangenen Jahren vor allem in den Markenpokalen des schwäbischen Herstellers für Furore gesorgt. Im ADAC GT Masters startet er mit Unterbrechungen seit 2010, seinen Durchbruch feierte der ehemalige Red-Bull-Formel-1-Testfahrer im vergangenen Jahr mit dem Titelgewinn. Ammermüllers neuer Teamkollege ist Ex-Champion Mathieu Jaminet (26/F). Der Franzose feierte 2017 mit der Pole-Position und dem Sieg beim Auftaktrennen in Oschersleben ein sensationelles Debüt im ADAC GT Masters, schon im Folgejahr gewann er den Titel. Porsche verpflichtete ihn anschließend als Werksfahrer und setzt ihn bei internationalen Rennen ein. Im März holte er einen Klassensieg bei den 12 Stunden von Sebring.

Christian Engelhart (34/Starnberg), Teil zwei des 2020er-Meisterduos, hat über den Winter den Rennstall gewechselt und tritt nun in einem Porsche 911 GT3 R des Küs Team Bernhard an, der Mannschaft des zweimaligen Le-Mans-Siegers und FIA-WEC-Weltmeisters Timo Bernhard. Engelhart ist einer der erfolgreichsten Fahrer in der Historie des ADAC GT Masters. Seit seinem siegreichen Debüt 2011 auf dem Red Bull Ring stand der Bayer insgesamt 15 Mal ganz oben auf dem Podium. Im vergangenen Jahr gelang ihm endlich der ersehnte Titelgewinn.

Ebenfalls zum „Elfer“-Aufgebot gehört Robert Renauer (36/Vierkirchen), gemeinsam mit Jaminet Meister 2018. Der 36-Jährige ist einer der erfolgreichsten Kundenpiloten von Porsche in den vergangenen Jahren. Ungewöhnlich bei Renauer: Zusammen mit Zwillingsbruder Alfred ist er auch Teamchef von Precote Herberth Motorsport. Anfang 2021 gewann Renauer den GT-Titel in der Asian Le Mans Series und sicherte sich damit erstmals einen Startplatz bei den legendären 24 Stunden von Le Mans.

Zurück im ADAC GT Masters ist Mercedes-AMG-Werksfahrer Jules Gounon (26/F). Der Franzose startete bereits 2016 und 2017 in der Rennserie und gewann in dieser Zeit mit Callaway Competition nicht nur sechs Rennen, sondern in seiner zweiten Saison sowohl den Fahrertitel als auch die Pirelli-Junior-Wertung. In den vergangenen drei Saisons startete er international als Bentley-Werksfahrer und gewann unter anderem 2020 die 12 Stunden von Bathurst. In dieser Saison fährt Gounon im Mercedes-AMG GT3 Evo des Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing.

Gleich fünf ehemalige ADAC GT Masters-Titelgewinner setzen 2021 in der Deutschen GT-Meisterschaft auf den Audi R8 LMS. Mit den Neuverpflichtungen Sebastian Asch (34/Ammerbuch) und Daniel Keilwitz (31/Villingen-Schwenningen) hat Aust Motorsport in diesem Jahr zwei der prägendsten Piloten der Seriengeschichte in seinen Reihen. Mehrmals erbitterte Titelrivalen, teilen sie sich jetzt erstmals ein Auto. Asch ist seit 2008 dabei und ist mit 177 absolvierten Rennen Rekordstarter im ADAC GT Masters. Zweimal gewann der Schwabe die Meisterschaft: 2012 knapp vor Vizechampion Keilwitz und 2015 – damit ist der zehnmalige Rennsieger einer von nur zwei Doppelchampions. Teamkollege Keilwitz schrieb sich vor allem mit seinen Saisons mit Callaway Competition in die Serienannalen ein. 22 Rennsiege – so viele wie kein anderer Pilot – und die Meisterschaft 2013: So lautet seine Erfolgsbilanz.

Ebenfalls zu den erfahrensten Piloten im Starterfeld zählt Audi-Sport-Pilot Christopher Haase (33/Kulmbach). Der Kulmbacher trat bereits 2007 bei der Rennpremiere des ADAC GT Masters an und holte sich im Auftaktjahr gleich den Titel. Im vergangenen Jahr gelang ihm auf dem Lausitzring sein zwölfter Rennsieg in der Meisterschaft. Im Schwesterfahrzeug von Montaplast by Land-Motorsport tritt ein weiterer Fahrer aus dem Audi-Sport-Kader an: Christopher Mies (31/Heiligenhaus) bestreitet seine insgesamt sechste Saison mit dem Rennstall aus dem Westerwald, mit dem er 2016 Champion wurde.

Das Meister-Quintett in den Audi R8 LMS wird von Patric Niederhauser (29/CH) abgeschlossen. Der Schweizer wurde 2019 Meister und gehört seit dem vergangenen Jahr zur Fahrermannschaft der vier Ringe. In diesem Jahr tritt er erstmals für Phoenix Racing in der Deutschen GT-Meisterschaft an.

Neben den ADAC GT Masters-Champions finden sich im Starterfeld weitere namhafte Piloten, die ebenfalls wichtige Titel eingefahren haben. So gewann Ex-Formel-1-Pilot Markus Winkelhock (40/Berglen-Steinach, Car Collection Motorsport) die FIA-GT1-Weltmeisterschaft, Lamborghini-Werkspilot Mirko Bortolotti (31/I, GRT Grasser Racing Team) holte sich die Meisterschaft in der Formel 2. Die Mercedes-AMG-Fahrer Maro Engel (35/Monte Carlo, Mercedes-AMG Team Toksport WRT) und Raffaele Marciello (26/I, Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR) siegten beim FIA GT World Cup. Insgesamt haben 29 der eingeschriebenen Fahrer – das ist rund die Hälfte – bereits mindestens ein Rennen im ADAC GT Masters gewonnen.


Dienstag, 11. Mai 2021

Die Deutsche GT-Meisterschaft startet in die Saison 2021

  •  NITRO sendet am Samstag und Sonntag live ab 16 Uhr
  •  TVNOW überträgt die Rennen im Online-Livestream
  •  Vorjahresmeister Engelhart und Ammermüller: von Teamkollegen zu Konkurrenten

Foto: Jens Hawrda

„Start your engines“: Das ADAC GT Masters startet am Wochenende (14. bis 16. Mai) in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2021 und geht erstmals als Internationale Deutsche GT-Meisterschaft an den Start. Ein Feld von rund 30 Supersportwagen verspricht packende Rennen auf der anspruchsvollen Strecke bei Magdeburg. Beide Rennen werden am Samstag und Sonntag live ab 16 Uhr vom neuen TV-Partner NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind die Rennen kostenlos bei TVNOW und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Keyfacts, Motorsport Arena Oschersleben, Saisonrennen 1 und 2 von 14

Streckenlänge: 3.667 Meter

Layout: 14 Kurven (sieben Rechts-, sieben Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren

Sieger 2020, Rennen 1: Michael Ammermüller/Christian Engelhart (SSR Performance, Porsche 911 GT3 R)

Sieger 2020, Rennen 2: Philip Ellis/Raffaele Marciello (Knaus-Team HTP-Winward-Mercedes-AMG GT3 Evo)

Die Favoriten

Schon beim Vorsaisontest in Oschersleben begeisterte das ADAC GT Masters mit enormer Leistungsdichte: Rund 20 Fahrzeuge lagen dabei in nur einer Sekunde und gaben einen Vorgeschmack auf ein spannendes erstes Rennwochenende. Der Kurs in Sachsen-Anhalt steht zudem für abwechslungsreiche Rennen: Mit Audi, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche siegten in den vergangenen fünf Jahren in der Motorsport Arena sechs verschiedene Marken. Siegkandidaten gibt es daher beim Auftaktwochenende viele. Gute Chancen darf sich unter anderem Titelverteidiger Christian Engelhart (34/Starnberg) ausrechnen, dessen neuer Teamkollege beim Küs Team Bernhard, Thomas Preining (22/A), im Porsche 911 GT3 R beim Vorsaisontest die absolute Bestzeit fuhr. Mit vier Siegen in Oschersleben ist Engelhart auch der erfolgreichste der aktuellen Piloten auf dem Kurs. Aus dem diesjährigen Fahrerfeld haben 16 Fahrer bereits einen Laufsieg in Oschersleben eingefahren – darunter auch Engelharts letztjähriger Co-Champion Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster), der mit dem Porsche-Team SSR Performance seinen Titel verteidigen will.

Die Neuheiten

Erstmals erhält das ADAC GT Masters vom Deutschen Motorsport Bund (DMSB) in dieser Saison das Prädikat Internationale Deutsche GT-Meisterschaft, das höchste vom DMSB im Automobil-Rundstreckensport vergebene Prädikat. Eine Weltpremiere im Automobilsport feiert die Penalty-Lap, mit der Fahrer in den Rennen für kleinere Vergehen bestraft werden. Eine Aufwertung erfährt das Zeittraining, in dem im vergangenen Jahr bis zu 30 Fahrzeuge in einer Sekunde lagen: Erstmals werden für die Top Drei Punkte vergeben. Der ADAC setzt sich zusammen mit dem neuen Partner BWT für mehr Nachhaltigkeit an den Rennstrecken der Deutschen GT-Meisterschaft ein. Getreu der Botschaft „Change the world, sip by sip“ wird das Fahrerlager bei der langfristigen Partnerschaft ab diesem Jahr zu einer „Bottle Free Zone“.

Die Rennen im TV und Livestream

Der neue TV-Partner NITRO berichtet ausführlich aus Oschersleben. Jeweils ab 16.00 Uhr überträgt der Sender am Samstag und Sonntag im Free-TV live von der Strecke. Neben der Übertragung der beiden Rennen runden eine Vorberichterstattung und eine Rennanalyse sowie Highlights das Programm ab. Die beiden Zeittrainings und die Rennen gibt es zudem im Livestream auf adac.de/motorsport sowie im kostenlosen Free-Bereich bei TVNOW.

Die Strecke

Bereits zum 17. Mal tritt das ADAC GT Masters am Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben an. Seit der Premierensaison der Rennserie ist die 3,667 Kilometer lange Strecke, die rund 40 Kilometer westlich von Magdeburg liegt, fester Bestandteil des Saisonkalenders. Oschersleben ist traditioneller Auftaktort der neuen Saison, schon zwölf Mal startete das ADAC GT Masters dort in das Jahr. Neben dem ADAC GT Masters starten am ersten Rennwochenende auch die ADAC GT4 Germany, die ADAC TCR Germany sowie der Porsche Carrera Cup Deutschland.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage sind am ersten Saisonwochenende keine Zuschauer zugelassen. Fans, die bereits Tickets im Online-Vorverkauf gekauft haben, können diese in Karten für eine andere ADAC GT Masters-Veranstaltung umtauschen oder zurückgeben. In ADAC-Geschäftsstellen oder Eventim-Vorverkaufsstellen gekaufte Tickets können dort zurückgegeben werden.

Der Lokalmatador

Oschersleben ist das Heimspiel von ADAC GT4 Germany-Aufsteiger Hugo Sasse, der aus dem rund 40 Kilometer von der Rennstrecke entfernten Aschersleben kommt. Der 17 Jahre alte Förderpilot der ADAC Stiftung Sport ist der jüngste Pilot im Feld und startet in einem Lamborghini Huracán GT3 Evo von T3 Motorsport.

Stimmen vor dem Rennwochenende

Christian Engelhart (Küs Team Bernhard, Porsche 911 GT3 R): „Der Vorsaisontest lief für uns gut, wir haben ihn mit der Bestzeit abgeschlossen. Oschersleben war schon immer ein gutes Pflaster für mich. Ich habe dort schon viele Erfolge gefeiert und vergangenes Jahr dort den Titel im ADAC GT Masters gewonnen, deshalb reise ich immer sehr gerne an die Strecke. Der Kurs macht sehr viel Spaß. Er hat viele lange Kurven, in denen es vor allem auf eine gute Balance ankommt. Das Auto darf nicht zu sehr untersteuern. Wir rechnen uns mit dem Porsche gute Chancen aus.“

Maro Engel (Mercedes-AMG Team Toksport WRT, Mercedes-AMG GT3 Evo): „Der Vorsaisontest hat gezeigt, dass es wieder wahnsinnig eng zugeht. Die Saison wird wieder heiß umkämpft. Das Level im Starterfeld ist wahrscheinlich noch stärker, es sind einige Topautos und -fahrer dazugekommen. Wir freuen uns, dass es losgeht. Wir sind ein sehr gut eingespieltes Team und wollen diesen Vorteil gut nutzen.“

Callaway Competition setzt im ADAC GT Masters auf zwei Rennsieger

  •  Marvin Kirchhöfer kehrt zum schwäbischen Rennstall zurück
  •  Zweite Saison für Jeffrey Schmidt in der Corvette C7 GT3-R
  •  Callaway startet seit der Serienpremiere 2007 im ADAC GT Masters

Die Corvette C7 GT3-R bekommt für 2021 ein neues Design
Bild: Siegerdesigns

Knapp eine Woche vor dem Saisonauftakt des ADAC GT Masters hat Callaway Competition das Fahreraufgebot bekannt gegeben: Marvin Kirchhöfer (27/Leipzig) und der Schweizer Jeffrey Schmidt (27) teilen sich in dieser Saison die Corvette C7 GT3-R des Rennstalls aus Baden-Württemberg. Seine Premiere feiert das neu zusammengestellte Duo in der kommenden Woche (14.–16. Mai) beim Saisonauftakt der Deutschen GT-Meisterschaft in Oschersleben. Der neue TV-Partner NITRO überträgt beide Rennen live und in voller Länge.

„Wir freuen uns sehr, dass sich unter den aktuellen Umständen die Chance ergab, Marvin für eine Rückkehr zu gewinnen. Wir konnten schnell eine Einigung erzielen“, sagt Teamgründer und Geschäftsführer Ernst Wöhr, der die Corvette in neuem Design an den Start schicken wird. Teamchef Mike Gramke ist für die neue Saison optimistisch: „Marvin ist ein schneller und sehr professionell eingestellter Fahrer. Ich freue mich sehr, dass wir wieder zusammenarbeiten und gemeinsam mit Jeffrey eine starke Fahrerpaarung präsentieren können.“

Kirchhöfer startete bereits 2018 und 2019 für Callaway Competition und gewann in dieser Zeit mit dem dienstältesten Rennstall im ADAC GT Masters insgesamt sechs Rennen. 2018 wurde er Dritter der Gesamtwertung. Nach einer Saison Pause kehrt der Sachse nun in das ADAC GT Masters und damit auch zur mit 34 Rennsiegen, zwei Fahrer- und zwei Teamtiteln erfolgreichsten Mannschaft der Serienhistorie zurück. „Natürlich bin ich gespannt, wie die bevorstehende Saison nach einem Jahr Pause laufen wird“, sagt Kirchhöfer. „Callaway Competition ist super eingespielt und hat in meinen beiden Saisons immer einen guten Job gemacht. Das Team und das Auto waren immer konkurrenzfähig und für Podestplatzierungen gut, was auch dieses Jahr unser Ziel sein sollte.“

Jeffrey Schmidt will in dieser Saison auf seine im Vorjahr mit dem bulligen V8-Sportwagen gemachten Erfahrungen aufbauen und an den Sieg auf dem Sachsenring anknüpfen. „Marvin und ich waren bereits 2012 im ADAC Formel Masters schon einmal Teamkollegen und kennen uns schon seit dem Kartsport“, so der Schweizer. „Wir kommen auch abseits der Rennstrecke sehr gut miteinander aus, was die Arbeit um einiges leichter macht. Marvin ist ein schneller Teamkollege und wir können uns gegenseitig gut pushen. Ich denke, dass wir eine sehr starke Fahrerpaarung sind und dementsprechend hoch sind meine Ziele. Ich will wieder aufs Podest und das nicht nur einmal.“