Die Starterfelder für die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) 2021 entwickeln sich bestens: „Allein in der IDM Superbike rechne ich mit rund 30 internationalen Fahrern“, berichtet Serienmanager Normann Broy. Auch nach dem Aufstieg von IDM-Champion Jonas Folger in die Superbike-Weltmeisterschaft zeichnet sich bereits knapp drei Monate vor dem Saisonstart in der IDM Superbike 1000 das stärkste Fahrerfeld seit langem ab. Der Saisonauftakt ist vom 30. April bis zum 2. Mai 2021 auf dem Lausitzring angesetzt. Die IDM wird vom Special-Interest-Medienhaus Motor Presse Stuttgart veranstaltet und vermarktet.
Wenn es nach dem zweifachen IDM-Superbike-Champion Ilya Mikhalchik (UKR) geht, dann könnte die Meisterschaftssaison sofort starten. Der 25-jährige BMW-Fahrer hat den dritten IDM-Titel fest im Visier. „Ich bin hungrig, nachdem ich im vergangenen Jahr Zweiter geworden bin“, sagt der Ukrainer, der seinen dritten IDM-Titel nach 2018 und 2019 gewinnen will. Der Vizemeister bleibt dem EGS-alpha-Van Zon-BMW Team (BEL) von Meistermacher Werner Daemen treu.
Neben seinem IDM-Engagement gehört der Ukrainer auch zu Daemens Fahrertrio in der Langstreckenweltmeisterschaft. Im Fokus 2021 wird allerdings sein IDM-Titel stehen. „Dafür habe ich in den letzten Wochen sehr hart trainiert, denn das Level in der IDM ist stark gestiegen.“ Daran hat auch sein Team einen ordentlichen Anteil: Daemen setzt gleich vier BMW S 1000 RR ein. Neben Mikhalchik und Tim Eby (Blumberg) treten der Niederländer Pepijn Bijsterbosch (NLD) und der 22 Jahre alte Youngster Jan Mohr (AUT) für das werksunterstützte BMW-Team an.
Aber auch das zweite BMW-Topteam in der IDM stockt auf. Neben seinem Stammfahrer, dem Ex 125er-Meister Florian Alt (Wiehl), gibt Fahrwerksspezialist Benny Wilbers (Nordhorn) dem IDM-Superbike-Talent Marco Fetz (Kleinbreitenbronn) eine Chance. Der 21-jährige Franke steigt damit nach seiner SBK-Debütsaison von einer Suzuki auf eine BMW um. Die ohnehin schon starke BMW-Fraktion erhält mit Langstrecken-WM-Umsteiger GERT54 (Pirna) zusätzliche Schlagkraft. Das Team aus Sachsen setzt wie zuletzt in der WM auf die Le-Mans-Stocksport-Sieger Toni Finsterbusch (Hohenossig) und Lucy Glöckner (Zschopau), die somit beide ihr IDM-Comeback feiern.
Auch Yamaha ist in der IDM Superbike 2021 stark vertreten. Mit dem ehrgeizigen Eidgenossen Dominic Schmitter (CHE) macht sich der letztjährige IDM-Dritte auf die Verfolgung der starken BMW-Fahrer, angeführt von Ilya Mikhalchik und Florian Alt. Wie beide Mitstreiter hält auch Schmitter seinem Team die Treue und bestreitet die zweite Saison auf einer YZF R1-M der Equipe von Konrad Hess. Der 26-jährige Yamaha-Pilot war im Vorjahr der einzige Fahrer, der Überflieger Jonas Folger eine Pole Position abluchsen konnte und im Rennen mit nur fünf Sekunden Rückstand hinter dem Ex-MotoGP-Piloten ins Ziel kam. Ein Grund für Schmitters Selbstbewusstsein, wenn er sagt: „Natürlich macht mich das zum Titelkandidaten.“ Das Meisterteam Bonovo action/MGM Racing vertraut in der IDM weiter auf die Dienste von Marc Moser (Dieburg) und holt Philipp Steinmayr (AUT) als Teamkollegen dazu.
Auch Kawasaki weitet das Engagement aus. Das Team von Emil Weber setztab jetzt nicht nur eine, sondern zwei Ninja ZX10-RR ein: Valentin Debise (FRA) folgt auf seinen Landsmann Erwan Nigon und mit Nico Thöni (AUT) steigt der erste Gesamtsieger des Pro Superstock Cups in die IDM-Königklasse auf. Viel Arbeit in die neue Honda CBR 1000 RR-R „Fireblade“ hat Teamchef Jens Holzhauer (Wittenberge) über den Winter investiert. Wie viele Motorräder er einsetzen wird, steht noch nicht fest. Bestätigt ist bislang nur Publikumsliebling Alessandro Polita (ITA).
Nach dem offiziellen IDM-Ausstieg von Suzuki bleibt von den ehemaligen Teams wahrscheinlich nur die Mannschaft von Denis Hertrampf (Nordhorn) in der IDM. Der Motorradhändler könnte die Saison mit einer anderen Marke bestreiten, denn sein Unternehmen ist breit aufgestellt. Das neue IDM-Starterfeld bei den Superbikes verspricht große Klasse und spannende Rennen, die wie 2020 per Livestream übertragen werden sollen.
Aber nicht nur in der IDM-Königsklasse zeichnet sich ein Spitzenfeld ab. Auch in der IDM Supersport 600 wird die Luft an der Spitze nochmals dünner. Zwar steht noch nicht fest, wo Vorjahresmeister Luca Grünwald fährt. Aber mit dem aus Kroatien stammenden Vizemeister Martin Vugrinec (Bochum) auf Yamaha bewirbt sich ein äußerst erfolgshungriger Fahrer um die Nachfolge. Dazu kommt mit dem zweifachen IDM-Meister Max Enderlein (Hohenstein-Ernstthal) und seinem neuen Teamkollegen Jan-Ole Jähnig (Altenberg) eine neue, extrem starke Fahrerpaarung, die ebenfalls auf Yamaha setzt. Die beiden Ex-Freudenberg-Piloten haben ein eigenes Team gegründet.
Neu in der Klasse, aber nicht unbekannt, ist das Team FÜSPORT RT Motorsports by SKM Kawasaki. Bisher engagierte es sich ausschließlich in der 300er-Klasse für den Nachwuchs. Jetzt geht es zusätzlich eine Stufe nach oben. Mit dem Niederländer Rob Hartog (NLD) und Dino Iozzo (ZAF) haben sich die Chefs Rob Vennegoor und Frank Krekeler zwei besonders schnelle Fahrer gesichert. Bei Bonovo action/MGM Racing soll auf Yamaha mit dem WM-erfahrenen Patrick Hobelsberger (AUT) und wie schon 2020 mit Milan Merckelbagh (NLD) gepunktet werden. Bei Hess Racing startet Marcel Brenner (CHE). Technisch werden die Motorräder der 600er-Klassen wie auch in der Supersport 300 ab dieser Saison auf Slickreifen von Ausrüster PIRELLI umgestellt. Diese Reifen werden auch in der Weltmeisterschaft gefahren.
Auch in der IDM-Nachwuchsklasse Supersport 300 rückt die Konkurrenz noch enger zusammen. Das Team von Michael und Carsten Freudenberg (Bischofswerda) setzt auf die schnellen KTMs mit Titelverteidiger Lennox Lehmann (Dresden), Dirk Geiger (Mannheim) und dem WM-Piloten Victor Steeman (NLD). Nach seinem einjährigen Ausflug in die leistungsstärkere IDM Supersport 600 ist der 20-jährige Holländer zum sächsischen KTM-Team zurückgekehrt. Als Neuzugang komplettiert der 16 Jahre alte Leo Rammerstorfer (AUT) das Fahrerquartett. Bei FÜSPORT RT Motorsports by SKM Kawasaki sind Marvin Siebdrath (Wildenfels), Luca de Vleeschauwer (BEL) und Jorke Erwig (Gescher) gesetzt. Die Entscheidung für den vierten Fahrerplatz ist ebenso noch offen wie auch der Nachfolger für die Kawasaki des Australiers Harry Khoury bei Benjan Racing (NLD), der in die WM aufsteigt.
Neben der IDM-Nachwuchsklasse entwickelt sich die IDM auch sonst weiter zu der Bühne für den Motorradnachwuchs. Der erstmals in Deutschland ausgetragene Yamaha R3 bLU cRU Cup wird vier Mal im Rahmen der IDM antreten. Der Northern Talent Cup (NTC) ist drei Mal dabei und der ebenfalls auf KTM R4C ausgetragene Austrian Talent Cup wird seinen Finallauf am IDM-Wochenende auf dem Red Bull Ring bestreiten.
Bei den Rahmenrennen sind weiter der Twin Cup und der Pro Superstock Cup an Bord. Im Twin Cup sind trotz des Suzuki-Ausstiegs aus der IDM Motorräder der Marke weiter zugelassen. Außerdem bleiben die IDM Sidecar-Meisterschaften im Programm. Noch offen ist, bei welchen Veranstaltungen die Gespanne starten. Der IDM-Saisonauftakt mit allen Meisterschaftsklassen ist vom 30. April bis 2. Mai auf dem Lausitzring geplant.
IDM-Termine 2021 im Überblick
30.04. - 02.05. Eurospeedway Lausitzring
07.05. - 09.05. ADAC Sachsenring Classic (IDM Superbike 1000)
20.05. - 23.05. Speedweek Oschersleben (IDM SBK 1000, SSP/SST 600, SSP 300)
11.06. - 13.06. Autodrom Most (CZE)
16.07. - 18.07. Truck Grand Prix Nürburgring (IDM Superbike 1000)
23.07. - 25.07. Schleizer Dreieck
13.07. - 15.08. TT Circuit Assen (NLD)
27.08. - 29.08. Red Bull Ring (AUT)
24.09. - 26.09. Hockenheimring
Freitag, 5. Februar 2021
IDM plant 2021 mit neun Rennwochenenden
Freitag, 29. Januar 2021
Testfahrten der DTM in Hockenheim und auf dem Lausitzring
- Zwei offizielle Tests vor dem ersten Rennwochenende im Juni in Monza
- Auch Nachwuchsserie DTM Trophy bei Testfahrten dabei
- BMW M2 Cup testet erstmals am Lausitzring
Die DTM startet mit ersten offiziellen Testfahrten in Hockenheim und auf dem Lausitzring in die Saison 2021. Zur gemeinsamen Vorbereitung auf den Saisonstart, der vom 18. bis 20. Juni 2021 auf dem italienischen Traditionskurs in Monza stattfindet, treffen die DTM-Teams erstmals am 07./08. April 2021 auf dem Hockenheimring aufeinander. Der zweite Test folgt vom 04. bis 06. Mai 2021 auf dem Lausitzring. Für die Saison 2021 stehen dann acht Rennwochenenden in Deutschland und im nahe gelegenen Ausland im Kalender. Der späte Auftakt Mitte des Jahres soll auch die Chance erhöhen, wieder Fans vor Ort zulassen zu können.
Frederic Elsner, Direktor Event und Operations bei der ITR, verantwortlich für das Serienmanagement der DTM: „Auch in der neuen Saison bleibt die DTM ihrer DNA treu: Sprintrennformat, Profifahrer ohne Fahrerwechsel, Performance-Pflichtboxenstopp, reichweitenstarke Übertragung am Samstag und Sonntag ab 13 Uhr von unserem TV-Partner Sat.1. Neu ist das geänderte technische Reglement, das den Fans endlich wieder die langersehnte Markenvielfalt garantiert.“
Auch die seriennahen GT-Sportwagen der Nachwuchsserie DTM Trophy werden ihre offiziellen Vor-Saison-Testfahrten gemeinsam mit der DTM in Hockenheim (07./08. April) und auf dem Lausitzring (04. bis 06. Mai) absolvieren. Die Nachwuchsserie punktete bereits in der Premierensaison 2020 mit einer attraktiven Markenvielfalt und verzeichnet auch für die Saison 2021 starkes Interesse bei ambitionierten Nachwuchsfahrern, die auf der DTM-Bühne ihr Können zeigen und sich damit für die renommierte Rennserie empfehlen. Ben Green, der 2020 für FK Performance Motorsport im BMW M4 an den Start ging und die Saison als bester Junior-Pilot beendete, qualifizierte sich für eine Testfahrt in einem DTM-Auto, die er in den nächsten Monaten absolvieren wird. Mit diesem Preis hat er nun die Möglichkeit, sich im Umfeld bedeutender Teams und Hersteller zu präsentieren.
In der abschließenden Testwoche in der Lausitz wird auch der neue BMW M2 Cup am 07. Mai 2021 erstmalig offiziell auf die Testrecke gehen. Der BMW M2 Cup wird 2021/2022 exklusiv im Rahmenprogramm der DTM ausgetragen. Als weiterer wichtiger Eckpfeiler in der Jugendarbeit soll der neue Markenpokal Nachwuchsfahrern künftig als Sprungbrett in die DTM Trophy dienen und ihnen die Chance geben, ihr Talent im Umfeld der populären Rennserie unter Beweis zu stellen.
Donnerstag, 28. Januar 2021
Team WRT startet auch 2021 im ADAC GT Masters
- Belgische Mannschaft bleibt „Liga der Supersportwagen“ treu
- Erneut Einsatz von zwei Audi R8 LMS geplant
- Teamchef Vincent Vosse will auf starkem Debütjahr aufbauen
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| WRT startet auch 2021 mit zwei Audi's im ADAC GT-Masters Foto: ADAC-Motorsport |
„Insgesamt haben wir in unserem ersten Jahr eine gute Leistung gezeigt“, so Vosse. Im vergangenen Jahr setzte der Rennstall zwei Audi R8 LMS für Rolf Ineichen (42/CH) und Mirko Bortolotti (31/I) sowie Charles Weerts (19/B) und Dries Vanthoor (22/B). „Unsere Saison haben vor allem drei Punkte geprägt: Wir haben am Sonntag auf dem Lausitzring gleich an unserem ersten Rennwochenende im ADAC GT Masters von der Pole-Position aus gewonnen. Das war schon ein wenig unerwartet. Der zweite Punkt war unser Rückzug vom Red Bull Ring, was eine schwierige, aber absolut richtige Entscheidung war. Und beim Finale in Oschersleben haben wir am Sonntag die Saison mit einem starken zweiten Rang positiv beenden können. Wir haben gezeigt, dass wir an nahezu jedem Rennwochenende um Podestplätze kämpfen können, was eine starke Leistung des Teams war, denn es gibt im ADAC GT Masters viele sehr gute Fahrer und Teams mit viel Erfahrung. Natürlich hatten wir auch ein paar schwächere Rennen, aber das gehört auch dazu.“
Vosse ist vom ADAC GT Masters angetan: „Es ist eine der stärksten Serien überhaupt und unglaublich ausgeglichen. Es gibt viele Teams und Fahrer, die die Serie und Strecken sehr gut kennen. Das macht es nicht einfach, da das Niveau sehr hoch ist. Es gibt 20 sehr wettbewerbsfähige Autos und man muss kämpfen, um in die Top 10 zu fahren. Es ist großartig, dass sich der ADAC und die SRO bei der Terminplanung absprechen. Das ist für uns Teams sehr wichtig, da wir so in verschiedenen Rennserien antreten und Synergien nutzen können, was die Budgets deutlich reduziert.“
Obwohl das Team WRT sehr viel Erfahrung im GT3-Sport hat und zu den weltweit erfolgreichsten Teams zählt, musste es sich erst mal auf das ADAC GT Masters einschießen. „Die Regeln sind etwas anders als in den Serien, in denen wir vorher angetreten sind. Die Pirelli-Reifen sind die gleichen, aber es sind keine Reifenwärmer erlaubt. Und auch die Boxenstopps mit dem Fahrerwechsel laufen anders ab. Darauf mussten wir uns erst mal einstellen.“ Das Team profitierte dabei von der Erfahrung von Bortolotti und Vanthoor, die schon seit mehreren Saisons in der Serie antreten. „Ihre Erfahrungen haben uns sehr geholfen. Das war ein wichtiger Punkt für uns. Sie fahren auf einem sehr hohen Niveau. Und nicht zu vergessen ist Frédéric Vervisch, der am zweiten Lausitzring-Wochenende eingesprungen ist und eine Pole-Position geholt hat.“
Seinen Fahrercrews gibt Vosse daher gute Noten: „Ich war sehr froh, dass wir zwei solch starke Paarungen hatten. Dries und Charles hatten ein gutes Jahr, gekrönt vom Sieg auf dem Lausitzring. Natürlich hat man manchmal gemerkt, dass Charles als jüngstem Fahrer im Feld noch etwas Erfahrung fehlt. Aber das ist normal. Das Wichtige ist, dass man lernt und sich dadurch verbessert. Wenn man berücksichtigt, wie unerfahren er ist, hat er einen unglaublichen Job gemacht. Mirko und Rolf haben auch mehrere Podestplätze geholt und waren in Oschersleben nah am Sieg. Rolf ist als Amateurfahrer extrem stark. Er ist bei allem, was er macht, sehr ehrgeizig. Er ist fokussiert und bereitet sich sehr gut vor. “
2021 will das Team WRT auf den Erfahrungen aus dem Debütjahr aufbauen: „Wir haben sicherlich auch ein paar Fehler gemacht, aber die sollten mit der dazugewonnenen Erfahrung nicht mehr vorkommen. Um im Titelkampf dabei zu sein, müssen wir noch konstanter sein, aber ich bin mir sicher, dass uns das gelingen wird.“ Wer die beiden Audi pilotieren wird, steht noch nicht fest: „Zu den Fahrern kann ich noch nichts sagen. Aus verschiedenen Gründen werden wir aber ein etwas anderes Line-up haben.“
Termine ADAC GT Masters 2021, Änderungen vorbehalten
14.05. – 16.05.2021 Motorsport Arena Oschersleben
11.06. – 13.06.2021 Red Bull Ring (A)
09.07. – 11.07.2021 CM.com Circuit Zandvoort (NL)
06.08. – 08.08.2021 Nürburgring
10.09. – 12.09.2021 DEKRA Lausitzring
01.10. – 03.10.2021 Sachsenring
22.10. – 24.10.2021 Hockenheimring Baden-Württemberg
Montag, 18. Januar 2021
DTM Classic bringt auch 2021 Motorsport-Geschichte auf die Rennstrecke
Tourenwagen Legenden an sechs Rennwochenenden am Start
- Attraktives Starterfeld: Fahrzeuge und Fahrer, die DTM-Geschichte schrieben
- DTM Classic: ITR-Partner AvD koordiniert klassische Rennen der DTM-Plattform
- Nostalgie mit Speed: je zwei Rennen an sechs DTM-Wochenenden
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| Tourenwagen Legenden sechs Mal im Rahmen der DTM Classic © TWL/F.Bayer |
Faszination DTM: Tourenwagen, die immer noch begeistern
Legendäre Tourenwagen aus den Jahren 1984 bis 1996 wie AMG-Mercedes C-Klasse, Audi V8 quattro, Alfa Romeo 155 V6 und Opel Calibra V6 oder BMW M3, Ford Sierra Cosworth und Mercedes 190E Evo prägen das faszinierende Starterfeld. Und Tourenwagen-Legenden wie der dreimalige DTM-Champion Klaus Ludwig oder die Ex-Meister Kurt Thiim und Volker Strycek, erster Titelträger der DTM zeigen, dass sie nichts von ihrem Können verlernt haben.
Ihre Saisonpremiere auf der DTM-Bühne feiern die Tourenwagen Legenden (TWL) Anfang Juli auf dem Norisring, dem geschichtsträchtigen Stadtkurs in Nürnberg. Über Lausitzring, Zolder (BEL), Nürburgring und Assen (NED) bis hin zum Finale in Hockenheim führen die weiteren Stationen zu klangvollen Rennstrecken, die ebenfalls Teil der DTM-Geschichte sind.
Automobile Rennsport-Helden: Eine Attraktion für Generationen
„Vor allem die Tourenwagen Legenden sowie künftig auch historische Formel-1-Boliden und legendäre Gruppe-C-Sportwagen machen die DTM Classic zu einem emotionalen Motorsport-Erlebnis, das über Generationen hinweg begeistern wird“, äußert Frederic Elsner, Direktor Event der DTM-Dachorganisation ITR.
Die Koordination der klassischen Themen der DTM Classic hat der ITR-Partner AvD übernommen, dessen Expertise nicht nur auf der Durchführung des traditionellen AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring als Europas größter Event für historische (Renn-) Fahrzeuge gründet. „Wenn die Tourenwagen Legenden an sechs DTM-Wochenenden am Start sind, können die Zuschauer an den Bildschirmen und hoffentlich auch wieder an den Rennstrecken ein Wiedersehen mit den automobilen Rennsport-Helden der Vergangenheit feiern. Wenn dann ein dichtes Feld legendärer Rennwagen seine Runden dreht, wird das ein hoch emotionales Erlebnis für Motorsport-Fans, aber auch für die ganze Familie“, so Lutz Leif Linden, Generalsekretär des AvD.
„Die DTM Classic ist das ideale Umfeld für unsere Tourenwagen Legenden. Wir sind sehr glücklich, an sechs Rennwochenenden der DTM ein wesentlicher Bestandteil des attraktiven Programms zu sein“, sagt Jörg Hatscher, Geschäftsführer Tourenwagen Legenden GmbH. „Der Schulterschluss mit der erfolgreichsten Motorsport-Plattform Europas ist auch für unsere Teilnehmer ein echter Höhepunkt. Das Gros unserer Fahrzeuge hat auf unvergessliche Art und Weise bereits Geschichte geschrieben.“ Die aufstrebende Rennserie der Tourenwagen Legenden geht 2021 in ihre dritte Saison.
Terminkalender der DTM Classic 2021
1 02.–04. Juli Norisring Deutschland
2 23.–25. Juli DEKRA Lausitzring (GP-Kurs) Deutschland
3 06.–08. August Zolder Belgien
4 20.–22. August Nürburgring Deutschland
5 17.–19. September Assen Niederlande
6 01.–03. Oktober Hockenheim Deutschland
Samstag, 16. Januar 2021
DTM 2021 mit acht Rennwochenenden
- Auftakt am 20. Juni in Monza – Finale am 03. Oktober in Hockenheim
- Automobil-Weltverband FIA bestätigt DTM-Terminkalender 2021
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| Die DTM Saison 2021 beginnt erst im Juni in Monza Foto: dtm.com |
Die DTM wird in der Saison 2021 an acht Rennwochenenden ausgetragen. Viermal startet die DTM, in der erstmals GT3-Sportwagen zum Einsatz kommen, auf traditionellen Rennstrecken in Deutschland, auf dem Norisring, Lausitzring, Nürburgring und Hockenheimring. Ebenfalls viermal fährt die DTM im nahen Ausland, in Monza (Italien), Zolder (Belgien), Assen (Niederlande) sowie auf dem Red Bull Ring (Österreich). Zum Auftakt reist die DTM vom 18. bis 20. Juni erstmals in den Königlichen Park von Monza. Bislang standen für den ersten Auftritt der DTM in Monza zwei Termine zur Auswahl. Nun wurde das dritte Juni-Wochenende fixiert. Der unter Vorbehalt geplante Termin Ende Mai in St. Petersburg (Igora Drive) wird nicht stattfinden. Das Finale steigt vom 01. bis 03. Oktober traditionell in Hockenheim. Der aktuelle DTM-Terminkalender wurde kurz vor Weihnachten vom Automobil-Weltverband FIA bestätigt.
„Die DTM bietet für die neue Saison eine interessante Mischung anspruchsvoller Rennstrecken mit klangvollen Namen“, sagt Frederic Elsner, Direktor Event der DTM-Dachorganisation ITR. Alle Rennen zur DTM werden im deutschsprachigen Raum live in SAT.1 übertragen.
Terminkalender der DTM 2021
1 18.–20. Juni Monza Italien
2 02.–04. Juli Norisring Deutschland
3 23.–25. Juli DEKRA Lausitzring (GP-Kurs) Deutschland
4 06.–08. August Zolder Belgien
5 20.–22. August Nürburgring Deutschland
6 03.–05. September Red Bull Ring Österreich
7 17.–19. September Assen Niederlande
8 01.–03. Oktober Hockenheim Deutschland
DTM Trophy: Nachwuchsserie an sieben Rennwochenenden am Start
Die Nachwuchsserie DTM Trophy startet an sieben DTM-Rennwochenenden. Es ist die zweite Saison der Rennserie, die mit seriennahen GT-Sportwagen ausgetragen wird. Alle Rennen zur DTM Trophy überträgt SPORT1 im deutschsprachigen Raum live.
Terminkalender der DTM Trophy 2021
1 18.–20. Juni Monza Italien
2 02.–04. Juli Norisring Deutschland
3 23.–25. Juli DEKRA Lausitzring (GP-Kurs) Deutschland
4 20.–22. August Nürburgring Deutschland
5 03.–05. September Red Bull Ring Österreich
6 17.–19. September Assen Niederlande
7 01.–03. Oktober Hockenheim Deutschland



