Samstag, 24. August 2019

DTM Lausitzring: Rene Rast holt Pole für Audi

Renè Rast holt Pole für's Samstagsrennen am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
Der Meisterschaftsführende Rene Rast holt sich mit der schnellsten Zeit im Qualifying Startplatz eins für das heutige Rennen am Samstag, Auf den Plätzen zwei bis vier starten seine Markenkollegen Jamie Green, Nico Müller und Robin Frijns. 

Startplatz fünf sichert sich der in der Meisterschaft bestplazierte BMW-Pilot Marco Wittmann vor den Audi-Piloten Mike Rockenfeller und Pietro Fittipaldi.

Platz acht bis zehn geht an die BMW-Piloten Phillipp Eng, Timo Glock und Joel Erikson.

Damit bringt Audi sexhs Fahrzeuge in die Top-Ten und legt einen weiteen Grundstein für den vorzeitigen Gewinn der Markenwertung. Bester Aston Martin Pilot ist Jake Dennis auf Platz 13.

Freitag, 23. August 2019

DTM: Zweites Freies Trainig - Jamie Green Schnellster am Lausitzring

Schnellster im zweiten Freien Training: Jamie Green (Audi)
Foto: Jens Hawrda
Im zweiten Freien Traing holte sich Jamie Green die Bestszeit vor dem Schnellsten aus dem ersten Training Loic Duval (beide Audi). Auf den Plätzen folgen mit Robin Frijns, Jonathan Aberdein, Renè Rast und Nico Müller vier weitere Audi-Piloten.

Bester BMW-Pilot war Marco Wittmann auf Platz 7 vor Markenkollegen Timo Glock. Auf Platz 9 folgt mit Pietro Fittipaldi ein weiterer Audi-Pilot vor Bruno Spengler (BMW) auf Platz 10.

Damit schaffen es sieben der acht Audi-Fahrer in die Top-Ten - Audi scheint nach den Trainings am Lausitzring überlegen. Die Plätze 15-18  am Schluss des Feldes belegen die Aston Martin Piloten.

DTM: Loic Duval (Audi) Schnellster im ersten Freien Training am Lausitzring

Schnellster im ersten Freien Training: Loic Duval (Audi)
Foto: Jens Hawrda
Als einziger Pilot unterbot Loic Duval (Audi) die Marke von 1.36 min und war damit der schnellste im ersten Freien Training am Lausitzring. Hinter dem Audi Piloten fuhren Marco Wittmann (BMW) und Jamie Green (Audi) die zweit -und dritt schnellste Zeit.

Dahinter folgen die beiden Audi-Piloten Robin Frijns und Renè Rast vor Bruno Spengler (BMW) und Mike Rockenfeller (Audi). Timo Glock (BMW) wird Neunter vor Jonathan Aberdein (Audi) auf Platz 10.

Damit stellt Audi sieben Autos in die Top-Ten, immerhin Marco Wittmann der bestplatzierte BMW-Pilot setzt mit Platz zwei schon mal ein Ausrufezeichen. Der Meisterschaftsführende Rene Rast liegt vorerst  hinter ihm auf Platz 5.

Die Aston Martin Piloten beenden das erste Freie Training auf Platz 12 (Jake Dennis), Platz 14 (Daniel Juncadella), Platz 17 (Ferninand von Habsburg), für Paul Di Resta wurde keine Zeit notiert.

Das zweite Freie Trainig am Lausitzring beginnt um 16.20 Uhr.

Donnerstag, 22. August 2019

BMW M Motorsport gratuliert der DTM zum 500. Rennen

BMW M Motorsport gratuliert der DTM zum Erreichen eines besonderen Meilensteins auf dem Lausitzring. Die populärste Tourenwagen Serie in Europa wird an diesem Wochenende sein 500 Rennen bestreiten.  BMW war bisher an 315 Rennen beteiligt, von denen 87 gewonnen wurden. Das erste Rennen in der Geschichte der DTM am 11. th März 1984 in Zolder (BEL), wurde von Harald Grohs (GER) in einem BMW 635 CSi gewonnen.


Nach einer Pause stieg BMW 2012 wieder in die DTM ein und holte
mit Bruno Spengler sofort den Fahrertitel
Foto: Jens Hawrda
„Im Namen von BMW Motorsport möchte ich der DTM zu diesem Meilenstein gratulieren“, sagte BMW Group Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass wir einen Großteil der Geschichte dieser Serie aktiv mitgestaltet und zeitweise mitgeprägt haben. Wir haben 1984 mit Harald Grohs und dem BMW 635 CSi das allererste DTM-Rennen gewonnen und sind mit dem erfolgreichsten Tourenwagen aller Zeiten in der DTM gefahren - dem BMW M3. Seit 2012 sind wir Teil der "neuen DTM" und arbeiten eng mit Gerhard Berger, dem ITR und den anderen Herstellern an einer langen und erfolgreichen Zukunft der Serie. Wir freuen uns alle sehr auf weitere Rennen. “

Ein BMW Pilot hat seit 1984 sechs Mal die DTM-Fahrer-Meisterschaft gewonnen. Volker Strycek (GER) gewann den Titel in der Eröffnungssaison eines BMW 635 CSi. In den Jahren 1987 und 1989 triumphierten Eric van de Poele (BEL) und Roberto Ravaglia (ITA) in einem legendären BMW M3. Nachdem BMW von 1993 bis 2011 eine Pause von der DTM eingelegt hatte, gewann Bruno Spengler (CAN) prompt den Fahrertitel in einem BMW M3 DTM, als der bayerische Hersteller 2012 in die Serie zurückkehrte. 2014 und 2016 war Marco Wittmann (GER) wurde in der BMW M4 DTM zum Champion gekrönt.

Weitere Daten und Fakten zu BMW in der DTM:

  • Insgesamt 315 Rennen in der DTM seit 1984.
  • 116 Rennen seit der Rückkehr in die DTM im Jahr 2012.
  • 3 Herstellertitel seit dem DTM-Comeback 2012 (2012, 2013, 2015).
  • 87 Rennsiege in der DTM seit 1984.
  • 38 Rennsiege seit dem DTM-Comeback 2012.
  • 74 Pole-Positionen in der DTM seit 1984.
  • 44 Pole-Positionen seit dem DTM-Comeback 2012.
  • 295 Podestplätze in der DTM seit 1984.
  • 113 Podestplätze seit dem DTM-Comeback 2012.
  • 41 DTM-Siege für den BMW M3.
  • 28 DTM-Siege für den BMW M4 DTM.
  • Über 300.000 Kilometer Rennen in der DTM.
  • Über 80.000 Rennrunden in der DTM.

Stimmen der Aston Martin Piloten vor dem Rennwochenende am Lausitzring

Foto: Jens Hawrda
Jake Dennis
„Meine erste DTM-Saison bestand bislang aus den üblichen Höhen und Tiefen. Die Rennen in Assen und auf dem Norisring waren schwierig für mich, aber zum Glück konnte ich mich in Brands Hatch zurückmelden und unsere Probleme beseitigen. Deshalb bin ich gespannt auf die verbleibenden Rennwochenenden. Ich bin noch nie auf dem Lausitzring Rennen gefahren und kenne die Strecke nur von Testfahrten. Es ist eine Herausforderung, den Kurs zu lernen. Um schnell zu sein, musst du den richtigen Fluss finden. Die Vorbereitung auf eine unbekannte Strecke ist immer schwierig, man muss einfach am Freitag von Anfang an richtig in Schwung kommen. Dabei spielt die Simulator-Arbeit in der Fabrik eine wichtige Rolle. Mein Ziel ist es, in beiden Rennen in die Punkte zu fahren. Unsere Pace war zuletzt verbessert und wir kommen den anderen Herstellern immer näher. Das Qualifying wird schwierig, aber mit Blick auf den Reifenabbau während des Rennens können wir ganz sicher zurückschlagen.“

Paul Di Resta
„Grundsätzlich spielt es für mich keine Rolle, auf welcher Strecke wir fahren. Mit dem Lausitzring verbinde ich jedoch ganz besondere Erinnerungen, weil ich dort meinen allerersten DTM-Sieg einfahren konnte. Der Kurs zeichnet sich durch seine Bodenwellen und langsamen Kurven aus. Dadurch ist es ziemlich schwierig, einen guten Kompromiss zu finden. Der Reifenabbau kann je nach dem Streckenteil hoch oder niedrig sein. Die Strecke verlangt den Hinterrädern durch die starken Beschleunigungszonen viel ab. Mein Sieg im Jahr 2008 ist ganz klar meine schönste Erinnerung an den Lausitzring. In diesem Jahr ist es mein Ziel, in die Top-10 zu fahren und Punkte zu holen. In Brands Hatch hatten wir zuletzt sehr viel Pech, aber unsere Pace war in beiden Rennen sehr gut. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, auf dem Lausitzring in Bestform zu sein und dort alles abzurufen.“

Ferdinand von Habsburg
„Ich bin mit meinen Fortschritten in dieser Saison zufrieden. Ich konnte als jüngster Rookie im Feld zeigen, dass meine Qualifying- und Rennpace ermutigend sind und ich mich immer weiter verbessere. Dank der Testfahrten auf dem Lausitzring vor Saisonbeginn konnte ich schon vor dem Rennwochenende wertvolle Erfahrung mit dem Aston Martin Vantage DTM auf dieser Strecke sammeln – das ist dort zum ersten Mal in diesem Jahr der Fall. Das hilft mir hoffentlich in den Freien Trainings, in denen ich bislang immer aufholen musste, und auch bei meiner Qualifying-Performance. Auf dieser Strecke stehen vor allem die Bodenwellen sowie die Kerbs im Blickpunkt, ganz besonders in den Kurven sechs und sieben. Man muss ein gutes Gefühl für die Ideallinie haben, um in den richtigen Rhythmus zu kommen. Ich habe mir beim Test sehr viele Notizen gemacht und hoffe, dass mir diese bereits beim Freien Training helfen werden. Zwischen Brands Hatch und dem Lausitzring habe ich die Zeit genutzt, um mich etwas zu erholen und auf die letzten drei Rennwochenenden der Saison vorzubereiten. Ich war auch bei Vynamic, um mir die harte Arbeit aller Teammitglieder hinter den Kulissen anzusehen, die normalerweise nicht so sehr im Fokus liegt. Aber ohne sie wären wir heute nicht hier.“ 

Daniel Juncadella
„Ich bin mit dem bisherigen Saisonverlauf persönlich äußerst zufrieden. Die vergangenen Wochenenden waren sehr stark, ganz besonders das in Brands Hatch, wo wir einen großen Fortschritt bei der Performance erzielen konnten. Mit Blick auf meine Erwartungen für den Lausitzring kann ich nur sagen, dass ich gemeinsam mit meinen Ingenieuren alles geben werde, um das Maximum aus unserem Auto herauszuholen. Während der gemeinsamen Testfahrten im April waren wir auf dieser Strecke vor allem auf den Long Runs gut unterwegs. Entsprechend können wir dem Wochenende optimistisch entgegenblicken. Die Strecke ist eine echte Herausforderung und ich mag ganz besonders den zweiten Sektor. Wir sind dort früher auf der kurzen Streckenvariante gefahren, aber seit dem Vorjahr nutzen wir auch die lange Gegengerade. Die mittelschnellen Kurven sechs, sieben und acht sind eine sehr coole Passage. Meine schönste Erinnerung an den Lausitzring ist mein erstes Punkteergebnis in der DTM. Wenn ich mich richtig erinnere, bin ich damals in meiner ersten DTM-Saison 2013 vom 14. Startplatz bis auf Rang sechs vorgefahren. In dem Rennen hatte ich einen sehr guten letzten Stint, auf dem ich viele Autos überholen konnte, um mir mit ein paar schönen Überholmanövern den sechsten Platz zu sichern.“