Samstag, 25. Mai 2019

E-Prix Berlin: Pole-Position für Sebastien Buemi

Sebastien Buemi hat sich die Pole-Position beim Formel-E Rennen in Berlin E-Prix gesichert. Der Schweizer im Rennwagen von Nissan setzte sich in der Super-Pole mit einer Superrunde durch und holte sich nicht nur Startplatz 1 und die damit verbundenen drei Punkte, sondern auch noch den Streckenrekord. Zweiter wurde sensationell Stoffel Vandoorne im HWA. Auf dem dritten Startplatz folgte Audi-Fahrer Lucas di Grassi. Vorjahressieger Daniel Abt geht von Rang 7 ins Heimrennen, Pascal Wehrlein wurde 11. Maximilian Günther landete auf Rang 15. Andre Lotterer verlor durch schlechtes Timing und alle Chancen auf einen vorderen Platz in der Startaufstellung, def er seine schnellste Runde begann als die Zeit für das Qualifying abgelaufen war, er muss nun vom Ende des Feldes ins Rennen gegen.

Freitag, 24. Mai 2019

Formel E: Aktuelles und Buntes aus Berlin

  • Lucas di Grassi auf dem roten Teppich bei den Filmfestspielen in Cannes
  • Daniel Abt trifft DJ-Duo Pan-Pot im Club OST
  • Team Audi Sport ABT Schaeffler mit 1.000 Gästen

Berlin E-Prix 2019 Audi Sport ABT Schaeffler
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Die Formel E ist an diesem Wochenende zu Gast in Deutschland (Samstag ab 12.50 Uhr live im Ersten und auf Eurosport). Doch auch bei den Filmfestspielen in Cannes war Audi Sport ABT Schaeffler am Donnerstag vertreten.

Vor dem E-Prix in Berlin hatte Lucas di Grassi einen Auftritt auf dem roten Teppich bei den Filmfestspielen in Cannes. Der Audi-Pilot ist einer der Hauptdarsteller der Dokumentation „And We Go Green“ über die Formel E, die von Oscar-Gewinner Leonardo DiCaprio, Fisher Stevens und Malcolm Venville produziert wurde und am Donnerstagabend in Cannes ihre Weltpremiere feierte. 
Daniel Abt und das DJ Duo Pan-Pot im Club OST
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel

Der TV-Sender CNN begleitete Audi-Pilot Daniel Abt am Mittwoch in den Club OST. Dort traf der Audi-Fahrer das angesagte Berliner DJ-Duo Pan-Pot. Die beiden zeigten dem Musikliebhaber, wie man Technomusik professionell auflegt. 

Um nicht mit dem DFB-Pokalfinale zwischen dem langjährigen Audi-Partner FC Bayern München und RB Leipzig zu kollidieren, beginnt das Formel-E-Rennen in Berlin am Samstag ausnahmsweise bereits um 13 Uhr (live im Ersten). Die beiden freien Trainingssitzungen wurden auf Freitag vorgezogen. Am Samstagmorgen um 8.45 Uhr geht es ohne weiteres Training direkt in das Qualifying.

Mit Hans-Joachim Rothenpieler (Technische Entwicklung) und Wendelin Göbel (Personal und Organisation) verfolgen zwei Vorstände der AUDI AG das Formel-E-Rennen live vor Ort. Vom Technologiepartner Schaeffler sind CEO Klaus Rosenfeld, Matthias Zink (Vorstand Automotive), Uwe Wagner (zukünftiger Vorstand Technologie), Jochen Schröder (Leiter E-Mobilität) und Tim Hosenfeldt (Leiter Zentrale Innovation) in Berlin. Insgesamt hat das Team Audi Sport ABT Schaeffler in Berlin 1.000 Gäste, die eine komplette Tribüne am Beginn der Start-Ziel-Geraden füllen.

Erstmals in diesem Jahr ist der Audi e-tron Vision Gran Turismo bei der Formel E im Einsatz. Der futuristische Elektrorennwagen wird von Rahel Frey pilotiert. Prominenter Beifahrer am Samstag ist Sänger Andreas Bourani.

Der ehemalige Profiboxer Arthur Abraham drückt dem Team Audi Sport ABT Schaeffler beim Heimspiel die Daumen. Der mehrmalige Weltmeister lebt in Berlin und ist großer Motorsportfan.

Parallel zum E-Prix findet in Berlin-Tempelhof das von Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg initiierte Green Tech Festival statt. In der Ausstellung geht es um nachhaltiges Leben und die Zukunft der Mobilität. Zu sehen ist in Halle 5 auch ein Prototyp des „Pop.Up Next“. Das neuartige Flugtaxi-Konzept von Audi, Airbus und Italdesign kombiniert ein selbstfahrendes Elektroauto mit einer Passagierdrohne.

Audi Deutschland präsentiert beim E-Prix in Berlin im E-Village an der Rennstrecke den neuen Audi e-tron*, den Audi e-tron Vision Gran Turismo, die E-Sportwagen-Studie Audi PB18 e-tron und den Audi e-tron FE05 aus der Formel E. Der Audi e-tron Playground bietet zudem einen eScooter-Parcours, virtuelle Rennen auf der Playstation und Bobby Cars für die jüngsten Besucher. Auf innovativen Schaukeln können die Besucher sogar mithelfen, den Playground mit Strom zu versorgen. 

Für die Gäste von Audi geht es nach dem E-Prix am Samstagabend direkt in die Audi City auf dem Berliner Kurfürstendamm. Dort erleben sie eine Liveübertragung des DFB-Pokalfinales. 
Spezielles Helmdesign von Daniel Abt für den E-Prix Berlin
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Daniel Abt fährt in Berlin mit einem speziellen Helmdesign in Erinnerung an seinen „Grand Slam“ im vergangenen Jahr. Bei seinem Heimrennen holte der Audi-Pilot 2018 in Berlin die Pole-Position, den Sieg und die schnellste Rennrunde. 

Roger Köhler, Teammanager von Audi Sport ABT Schaeffler, stand am Donnerstag einer Gruppe junger Frauen Rede und Antwort. Der Weltverband FIA zeigt mit seiner Aktion Girls on Track – Dare to be Different bei der Formel E, welche beruflichen Möglichkeiten der Motorsport jungen Frauen bietet. Ebenfalls in Berlin findet das alljährliche FIA Volunteers Weekend statt, mit dem sich der Weltverband für die Arbeit der vielen freiwilligen Helfer bedankt.

Zum ersten Mal zu Gast bei einem Formel-E-Rennen ist in Berlin der ehemalige Audi-Motorsportchef Dieter Basche.

Formel E Berlin: Schnellste Zeit im zweiten Freien Training holt sich Andre Lotterer

Andre Lotterer
Foto: Sam Bloxham / LAT Images
Schnellster Pilot im zweiten Freientraining zum E-Prix in Berlin war der deutsche Andre Lotterer im war im DS Techeetah. Mit einem neuen Streckenrekord auf dem Tempelhof-Ring - der ganze sieben Zehntelsekunden schneller war als die vorherige Bestzeit - sicherte er sich Platz 1 vor Edoardo Mortara. Der Venturi-Pilot zeigte sich wie schon im ersten Training in guter Form und landete vor BMW-Pilot Alexander Sims. Die Top 5 komplettierten Sebastien Buemi und Mitch Evans.

Formel E in Berlin: Jaguar-Pilot Mitch Evans Schnellster 1. Freies Training

Mitch Evens (Jaguar Racing)
Foto: Simon Galloway / Sutton Images
Das erste Freie Training der Formel E in Berlin ging an Jaguar Racing Pilot Mitch Evans. In 1:08.162 Minuten unterbot er den bisherigen Streckenrekord von Tempelhof um gut 1,3 Sekunden. Zweiter wurde Edoardo Mortara im Venturi. Einen starken Eindruck hinterließ zudem Stoffel Vandoorne vom deutschen HWA-Team als Dritter. Bester deutscher Fahrer war Vorjahressieger Daniel Abt (Audi) auf Position 9.

Audi Sport Team Rosberg erobert DTM-Führung

  • René Rast feiert achten Sieg im zehnten Rennen
  • Jamie Green erstmals seit Oktober 2017 wieder auf dem Podium
Renè Rast: achter Sieg im zehnten Rennen
Foto: Jens Hawrda

Mit einem souveränen Sieg von René Rast am Sonntag und einem starken Comeback von Jamie Green hat das Audi Sport Team Rosberg in Zolder (Belgien) die Führung in der Teamwertung der DTM erobert.

„Es war ein unglaublich hartes Wochenende“, sagte Teamchef Arno Zensen. „Unsere Jungs haben wie verrückt geschuftet. René war einmal mehr unglaublich. Aber mindestens genauso gefreut hat mich, dass Jamie wieder dabei ist.“

Green hatte zuletzt im Oktober 2017 ein DTM-Rennen gewonnen und seitdem kein Podiumsergebnis mehr erzielt. Nach Platz sechs im ersten Rennen am Samstag gelang es dem Briten am Sonntag, in der letzten Runde BMW-Pilot Sheldon van der Linde von Platz drei zu verdrängen. „Von Startplatz neun war das Ergebnis heute eine sehr angenehme Überraschung“, sagte Green. „Nach der für mich schwierigen letzten Saison tut das Podium sehr gut.“

René Rast sicherte sich an beiden Tagen einen Platz in der ersten Startreihe und damit in Zolder insgesamt vier Zusatzpunkte. Am Samstag fehlten ihm nur 42 Tausendstelsekunden zur Pole-Position, am Sonntag sogar nur sechs. Im ersten Rennen zählte Rast dann allerdings zu jenen Fahrern, denen ein Safety-Car-Einsatz einen dicken Strich durch die Rechnung machte. Rast musste seinen Pflichtboxenstopp nach dem Restart absolvieren und fiel so aus den Punkterängen heraus.

Infolge eines beschädigten Ladeluftkühlers wechselte seine Mannschaft über Nacht vorsorglich den Motor seines Audi RS 5 DTM. „Die Jungs haben bis in die frühen Morgenstunden gearbeitet“, sagte Rast. „Trotzdem war mein Auto im Qualifying am Sonntag gleich wieder perfekt.“

Im Rennen holte Rast trotz einer Safety-Car-Phase von Startplatz zwei einen souveränen Sieg. Für Rast war es der insgesamt zwölfte Triumph in der DTM und der achte in den letzten zehn Rennen. Zudem ist er der erste Fahrer, dem in der neuen Turbo-Ära der DTM zwei Siege gelungen sind.