Dienstag, 5. März 2019

ADAC GT4 Germany mit Junior- und Trophy-Wertung

Foto: ADAC-Motorsport
In der neuen ADAC GT4 Germany kämpfen die Teilnehmer in diesem Jahr nicht nur um den Gesamtsieg. Nachwuchspiloten punkten zudem in der Junior-Wertung, ambitionierte Hobbyrennfahrer können sich in der Trophy-Wertung messen. Den Auftakt zu den sechs Veranstaltungen der ADAC GT4 Germany im Rahmen des ADAC GT Masters bilden die ersten beiden Saisonläufe vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben. 

In der Junior-Wertung haben junge Nachwuchspiloten die Möglichkeit, im direkten Vergleich mit gleichaltrigen Piloten, die ebenfalls das 20. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, um Punkte zu kämpfen. Alle Fahrer der FIA-Fahrereinstufungen Silber und Bronze, die jünger als 20 Jahre sind, sammeln in der Junior-Wertung punkte. Auch die Gentleman-Fahrer profitieren in der ADAC GT4 Germany von einem separaten Klassement. Die Trophy-Wertung richtet sich an all jene Piloten der FIA-Fahrereinstufung Bronze, die bereits 35 Jahre oder älter sind. 

Sowohl im Gesamtklassement als auch für die Junior- und Trophy-Wertung punkten die ersten 15 Fahrerpaarungen. Sieger erhalten 25 Punkte, für Rang 15 wird noch ein Punkt vergeben (Punkteschlüssel 25-20-16-13-11-10-9-8-7-6-5-4-3-2-1 für die Plätze 1 bis 15). 

In der Junior- und der Trophy-Wertung gibt es dazu Faktoren, für die die Einstufung der Fahrerpaarungen ausschlaggebend sind. Im Sinne der sportlichen Fairness erhalten Kombinationen aus einem Silber- und Bronze-Fahrer Punkte mit dem Faktor 1,5. Teilen sich zwei Bronze-Fahrer ein Fahrzeug, erhalten sie doppelte Punkte. Treten in der Juniorwertung zwei Fahrer der Einstufung Silber gemeinsam an, erhalten sie die einfache Anzahl Punkte.


Montag, 4. März 2019

Aston Martin Vantage DTM von R-Motorsport feiert Rennstrecken-Debüt in Jerez

  • Erfolgreicher Roll-Out vor erstem Testeinsatz am 5. März in Südspanien
  • Neuer Aston Martin Vantage DTM absolviert beim Roll-Out problemlos erste Testkilometer
  • Paul Di Resta: „Ein ganz besonderer Moment, bei der Weltpremiere am Steuer des Aston Martin DTM zu sitzen“
  • Team Principal Dr. Florian Kamelger: „Ein DTM-Rekord, dass der Aston Martin Vantage DTM in weniger als 100 Tagen auf die Rennstrecke gebracht wurde.“
Rennstreckenpremiere des neuen Aston Martin Vantage DTM in Jerez
Foto: r-motorsport.com

Gelungene Weltpremiere des Aston Martin Vantage DTM in Jerez. Paul Di Resta startete am Montag, dem 4. März um 15.00 Uhr zur ersten Installationsrunde beim Roll-Out des brandneuen DTM-Fahrzeugs. Nach den geplanten sechs Runden stellten Paul und das Team fest, dass alles im „grünen Bereich“ war und der Aston Martin Vantage DTM nach nur 90 Tagen Entwicklungs- und Bauzeit seine Feuertaufe erfolgreich bestanden hat.

Am Dienstag, dem 5. März, dem ersten Tag im Rahmen der gemeinsamen Testtage mit Audi und BMW beginnt dann das intensive Testprogramm von R-Motorsport mit dem Aston Martin Vantage DTM. Das Testprogramm an den ersten beiden Tagen wird von Paul Di Resta absolviert.

„Das Auto fühlte sich gleich von Beginn gut an“, beschrieb Paul Di Resta seine ersten Fahreindrücke im Aston Martin Vantage DTM. „Das Team hat einen unglaublich guten Job gemacht, in so kurzer Zeit ein so schönes und hervorragend fahrbares Rennauto auf die Rennstrecke zu bringen. Beim Roll-Out hat alles perfekt funktioniert und ich hatte gleich ein gutes Gefühl im Auto. Ich freue mich schon auf den morgigen ersten Testtag.“

Das Aston Martin Vantage DTM Entwicklungsprojekt entstand und wurde umgesetzt unter der operativen Leitung der Vynamic GmbH, dem Joint Venture der AF Racing AG und der HWA AG, in Affalterbach. Entsprechend der Vorgaben des DTM-Reglements musste der Aston Martin Vantage DTM im Vergleich zu den Maßen des Serienfahrzeugs in der Länge, Breite und Höhe angepasst werden. Der Aston Martin Vantage DTM ist somit 4730 cm lang, 1950 cm breit und 1280 cm hoch.

Eine weitere Herausforderung war die Entwicklung und der Bau des neuen Vierzylinder-Turbomotors. Das Aggregat mit zwei Litern Hubraum ist als Frontmittelmotor hinter der Vorderachse eingebaut.

R-Motorsport Team Principal Dr. Florian Kamelger resümiert: „Das Technikteam hat eine grandiose Leistung erbracht. Es ist ein DTM-Rekord, dass der Aston Martin Vantage in weniger als 100 Tagen auf die Rennstrecke gebracht wurde. Das Fahrzeug ist obendrein optisch ein Hingucker, ein besonders schönes DTM-Auto. Die ersten Fahreindrücke von Paul sind vielversprechend. Jedoch haben wir noch viel Arbeit bis zum Saisonstart in Hockenheim vor uns, die wir jetzt in dem Bewusstsein angehen, dass die Basis des Autos schon einmal stimmt.“

Paul Di Resta wird das Testprogramm am Dienstag und Mittwoch beginnen, bevor Jake Dennis am Donnerstag und Ferdinand von Habsburg am Freitag ins Lenkrad des Aston Martin Vantage DTM greifen.

IDM Superbike 1000 kämpft vor Mega-Kulisse beim Truck-GP auf dem Nürburgring um Meisterschaftspunkte

Foto: Jens Hawrda
Der Einsatz der IDM-Organisation und des ADAC Mittelrhein als sportlicher Ausrichter des 34. Internationalen ADAC Truck Grand Prix vom 19. bis zum 21. Juli 2019 haben sich gelohnt. Der Start der IDM Superbike 1000 im Rahmen des Truck Grand Prix auf dem Nürburgring steht fest. Deutschlands höchste Klasse im Motorradstraßenrennsport trägt zwei Meisterschaftsläufe im Rahmen der Großveranstaltung in der Eifel aus.

„Wir freuen uns sehr, die Königsklasse der IDM bei diesem Mega-Event vor rund 120.000 Zuschauern präsentieren zu können“, sagt IDM-Serienmanager Normann Broy. „Der Auftritt vor einer so großen Zuschauerkulisse wird uns enorm helfen, mehr Motorsportfans für die IDM und den Motorradsport in Deutschland zu begeistern.“ Für die Fahrer der IDM-Topklasse mit den spektakulären, rund 220 PS starken Superbikes stehen 2019 nun insgesamt acht Rennwochenenden mit je zwei Wertungsläufen auf dem Terminkalender. Gleichzeitig meldet sich die IDM nach einer kurzen Auszeit auf dem legendären Nürburgring zurück.

Der Auftritt beim Truck Grand Prix gehört zu den Saisonhöhepunkten. Normann Broy betont: „Wir müssen uns beim sportlichen Ausrichter ADAC Mittelrhein und auch beim Veranstalter ETM bedanken, die für den Start der IDM bei der Traditionsveranstaltung viel möglich gemacht haben.“

Nach dem Saisonauftakt auf dem Lausitzring (17. bis 19. Mai) macht die IDM bei der German Speedweek in Oschersleben (6. bis 9. Juni), in belgischen Zolder (21. bis 23. Juni) und im tschechischen Most (12. bis 14. Juli) Station. Mit dem Truck Grand Prix beginnt für die IDM Superbike 1000 die zweite Saisonhälfte. Es folgen das Highlight in Schleiz (2. bis 4. August), das Wochenende auf der holländischen MotoGP-Strecke von Assen (6. bis 8. September) und das Saisonfinale in Hockenheim (27. bis 29. September).

Freitag, 1. März 2019

Vettel für Mercedes im ADAC GT-Masters

2019 in der "Gelben Mamba" am Start: Fabian Vettel
Foto: Jens Hawrda
Neuzugang im Fahrerfeld des ADAC GT-Master wird in diesem Jahr der Bruder von Formel-1 Fahrer Sebastian Vettel, Fabian Vettel, sein. Der 31järige Bruder des Forme-1 Stars wird 2019 für das Team HTP Motorsport auf einem Mercedes-AMG GT3 in der deutschen GT-Serie an den Start gehen.

Bisher war Fabian Vettel im Audi-TT-Cup und der Lamborghini Super Trofeo unterwegs, der Sprung in die deutsche GT-Masters Serie mit Fahrzeugleistungen zw. 500-600 PS wird deshalb nicht einfach und Fabian Vettel wird sicher Zeit brauchen um in der Serie anzukommen. Helfen soll im dabei sein Fahrerkollege Philip Ellis der gemeinsam mit ihm den Mercedes-AMG GT 3 pilotieren wird. Das Fahrzeug in seiner auffällig gelben Lackierung war in der Vergangenheit jedenfalls immer für Siege gut.

Dienstag, 26. Februar 2019

Alessandro Polita startet auch 2019 für HRP-Honda

Alessandro Polita startet auch 2019 für HRP-Honda in der IDM
Foto: Jens Hawrda
Alessandro Polita und das HRP-Honda-Team sind auch 2019 wieder ein Gespann. Mit dem Ziel, in diesem Jahr in die Top 3 zu fahren. „Die Saison wird zwar ganz vorne wieder zu einer BMW-Veranstaltung“, vermutet Teamchef Jens Holzhauer, „aber vielleicht können wir trotzdem dazwischenfunken.“  

Alex Polita war erst in der zweiten Saisonhälfte 2018 in die IDM Superbike 1000 eingestiegen, nachdem sich die Wege von HRP und dem bis dahin verpflichteten Stammfahrer Jan Halbich trennten. Der Tscheche stagnierte auch im vierten gemeinsamen Jahr erneut nach einem erfolgreichen Saisonauftakt. Laut Holzhauer hat er „die letzte Sekunde nicht gefunden.“ 
Alessandro Polita hat sich für die Saison 2019 viel vorgenommen
Foto: Jens Hawrda
Durch den ehemaligen Superbike-WM-Fahrer und Langstrecken-WM-Pilot Alex Polita kehrte der Spaß am Sport ins Team zurück. Die großen Ergebnisse kamen in den verbleibenden sechs Rennen noch nicht, allein drei davon wurden wegen technischer Probleme zu einer Nullrunde, doch in den anderen fuhr der Italiener in die Top Ten. Zum Saisonfinale gelang dem 34-Jährigen auf der Honda CBR 1000 RR ein sechster Platz. 

Die Erfolgskurve geht nach oben und jetzt hat das Team von Honda „eine Schubkarre voller Neuteile“ bekommen, wie Holzhauer sagt. „Alles, womit wir Probleme hatten, ist jetzt neu. Das betrifft Sensoren, den Kabelbaum, eine neue ECU mit neuer Elektronik. Wir haben damit viel mehr Einstellmöglichkeiten. Außerdem sind ein neuer Auspuff und eine modifizierte Verkleidung eingetroffen.“ Der erste offizielle Test findet am 12. März 2019 in Valencia statt. Es werden zwei nagelneue Motorräder aufgebaut. 
Alessandro Polita (Honda CBR 1000 RR)
Foto: Jens Hawrda
Polita wird in bester Verfassung in Spanien antreten. Er hat sechs Kilogramm abgenommen und seinen Job an den Nagel gehängt, um sich komplett auf die IDM vorbereiten zu können. Politas Ehefrau ist Inhaberin einer Mühle und er hat die Produkte mit dem Lkw ausgefahren. 

Quelle: www.idm.de, Anke Wieczorek