Mittwoch, 16. Januar 2019

Autogrammstunde mit ServusTV-Experte Stefan Bradl auf der Motorradmesse Leipzig

  • ServusTV-Experte Stefan Bradl zur Autogrammstunde auf dem Stand des ADAC
  • Tickets für den Motorrad Grand Prix auf der Motorradmesse Leipzig erhältlich

Stefan Bradl
Foto: ADAC-Motorsport / Schneider
Autogrammstunde mit ServusTV-Experte Stefan Bradl, eine MotoGP-Maschine von KTM, ein Moto3-Bike von Prüstel GP und das offizielle BMW M Safety Car der MotoGP: Der Stand des ADAC in Halle 5 (Stand 5057) auf der Motorradmesse Leipzig vom 18. bis 20. Januar steht ganz im Zeichen des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland (5. bis 7. Juli 2019). 

Auf der Messe können sich die Besucher beim ADAC umfassend über das MotoGP-Rennen auf dem Sachsenring informieren, sich gratis das offizielle Veranstaltungsposter, Sachsenring-Luftaufnahmen und Sticker sichern und direkt auf der Messe Tickets für das Motorsport-Highlight kaufen. Dabei profitieren Messebesucher von den bis Ende Januar gültigen vergünstigten Ticketpreisen und erhalten zudem einen Sachsenring Event-Becher. 

Am Samstagnachmittag kommt Stefan Bradl zu einer Autogrammstunde zum des HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland in die Halle 5. Bradl ist in der Saison 2019 als Experte für den TV-Sender ServusTV im Einsatz, der in diesem Jahr in Deutschland alle MotoGP-Rennen live im frei empfangbaren TV überträgt. Im Interview auf der Hauptbühne gibt Bradl am Samstag ab 13.30 Uhr seine Einschätzung zur MotoGP-Saison 2019 und steht anschließend auf dem Stand des Motorrad Grand Prix für Autogramme und Selfies zur Verfügung. MotoGP-Fans haben sogar die Chance auf ein Meet & Greet mit Bradl in Leipzig: ServusTV verlost auf dem Facebook-Kanal @servusmotogp ein exklusives Treffen mit dem Rennfahrer. 

Die Motorradmesse Leipzig findet vom 18. bis 20. Januar zwischen 9 und 18 Uhr in der Messe Leipzig statt. Tickets kosten an der Tageskasse 14 Euro, Schüler, Studenten und Personen mit Behinderung zahlen 12 Euro. Im Onlinevorverkauf unter zweiradmessen.de sparen Besucher 10% auf den Ticketpreis. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist der Eintritt frei. 

Tickets für den HJC Helmets Motorrad Grand Prix Deutschland gibt es online unter adac.de/motogp sowie unter Hotline 03723/8099111 (Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr). 


Josef Sattler und Uwe Neubert feiern IDM-Meistertitel und freuen sich auf die Seitenwagen-WM

Weltmeister Rolf Steinhausen (von links), Europameister Markus Reiterberger und
IDM-Meister Josef Sattler
Foto: Hermann Rüger
Bei der IDM-Meisterfeier für die Seitenwagen-Champions Josef Sattler und Beifahrer Uwe Neubert kamen fast 200 Gäste in die Bushalle der Firma Speckmaier-Reisen nach Zeilarn-Babing. Auch der Bürgermeister von Zeilarn Werner Lechl ehrte die Seitenwagen-Meister, der Motorsportclub Zeilarn half bei der Feier mit. Auch Superbike-Europameister Markus Reiterberger kam zur Meisterfeier, sein Vater Thomas Reiterberger steht Josef Sattler mit Rat und Tat zur Verfügung. 

Für Josef Sattler ist es nach 2014 der zweite IDM-Titel, den ersten errang er dort mit Beifahrer Stefan Trautner. Durch den Abend führte Helmut Haudum vom Polizei-Sportverein in Wels/Österreich, für den Josef Sattler seit 2011 startet. Der Bayer bedankte sich bei seinen Sponsoren, Gönnern und Helfern für den Einsatz. „Die Saison ist mit dem Meistertitel beim Finale in Hockenheim super gelaufen, ich hätte gerne auch noch das letzte Rennen gewonnen, aber ich wollte kein Risiko eingehen. Ich möchte mich auch noch bei meinem ganzen Team und den Sponsoren sowie allen Helfern bedanken, im nächsten Jahr möchten wir unseren Titel verteidigen.“ 

Josef Sattler, der in Pfarrkirchen geboren wurde, stieg 2011 in die Seitenwagen-IDM ein. „Ich bin früher Solorennen gefahren und kam über Beifahrer Peter Adelsberger, der 2008 mit Harald Hainbucher Deutscher Meister bei den Seitenwagen war, zum Gespannsport. Bei einem Test bei einem Bergrennen stellte mir Rudi Schmied (RSR-Racing) aus Wartenberg ein RSR-Gespann zur Verfügung und dann habe ich 2011 zum ersten Mal an der Seitenwagen-IDM teilgenommen.“ 

Für Beifahrer Uwe Neubert war es der erste IDM-Meistertitel, der Sachse hatte zuerst mit dem Kartfahren angefangen und hat von 1994 bis 1996 dreimal in Folge den Formel-Cup gewonnen. Zu den Seitenwagen ist er 1996 über Mike Roscher gekommen, der im Nachbarort wohnt. Sein Debüt gab Uwe Neubert, der am 29. Februar geboren wurde, in Most. Bei Josef Sattler war Uwe Neubert das erste Mal in Zolder/Belgien 2015 als Beifahrer im Gespann. Josef Sattler freut sich auf die neue Saison: „Wir gehen 2019 in der Seitenwagen-WM mit einem neuen Adolf-RS2 Gespann mit einem Kawasaki-Motor an den Start. Wir möchten regelmäßig in die Top Ten fahren und bei einigen Rennen auch unter die ersten Sechs kommen. Ich bin Adrian Kornas, dem Geschäftsführer der Adolf Präzisionsteile GmbH, und dem zweifachen Weltmeister Rolf Steinhausen sehr dankbar, sie haben super Beziehungen. Wir freuen uns auf die WM, mein erster WM-Lauf war 2013 mit einer Wildcard auf dem Sachsenring. Da die Termine von der Seitenwagen-WM nicht mit den IDM-Terminen kollidieren, möchten wir auch wieder an der IDM teilnehmen und versuchen unseren Titel zu verteidigen.“ 

Die FIM hat die Termine für die Seitenwagen-WM jetzt auch veröffentlicht, es werden 10 Rennen in sechs Ländern ausgetragen. Das Auftaktrennen zur Seitenwagen WM ist am 20. April 2019 in Le Mans/Frankreich, der WM-Lauf in Deutschland wird am 21. Juli in Oschersleben ausgetragen. Der IDM-Auftakt findet vom 17.-19. Mai auf dem Lausitzring statt. Etwas enttäuscht war Josef Sattler, dass es von BMW keine Gratulation zum IDM-Meistertitel gab, obwohl BMW Poolpartner bei der IDM ist. 

Text: Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof


Montag, 14. Januar 2019

Wittmann und Spengler testen den BMW iFE.18 in Marrakesch

Einen Tag nach dem E-Prix von Marrakesch testet BMW i Andretti Motorsport den BMW iFE.18 auf dieser Strecke. Die Werksfahrer Bruno Spengler (CAN) und Marco Wittmann (GER) waren in Marokko im Rahmen der offiziellen Rookie-Tests der ABB FIA Formel E-Meisterschaft im Einsatz. 
Marco Wittmann im BMW iFE.18
Foto: BMW-Motorsport
Es war Wittmanns erster Auftritt am Steuer des vollelektrischen BMW iFE.18. Er war zufrieden mit seinem Debüt und sagte: „Mein erster Test im BMW iFE.18 war sehr interessant. Ich war überrascht, wie viel der Fahrer im Cockpit tun muss. Einfach einsteigen und fahren - so funktioniert es nicht. Die Formel E stellt völlig andere Herausforderungen als herkömmliche Motorsportklassen wie die DTM. Deshalb können und sollten die beiden Plattformen nicht miteinander verglichen werden. Formel E und DTM sind zwei verschiedene Welten - aber beide sind auf ihre Art attraktiv. “
Bruno Spengler beim  Test in Marrakesch
Foto: BMW-Motorsport
Spengler, der bereits einige Auftritte für das BMW i Andretti Motorsport-Team hat und offizieller Ersatz- und Testfahrer dieser Saison ist, sagte: „Nach einigen Testfahrten während der Entwicklung des BMW iFE.18 war es sehr schön, das Auto wieder auf einer richtigen Formel-E-Strecke zu fahren. Ich war zuletzt vor ein paar Monaten im BMW iFE.18 unterwegs, also musste ich mich erst wieder daran gewöhnen, aber nach ein paar Runden war ich wieder im Groove und es hat großen Spaß gemacht. “

Sonntag, 13. Januar 2019

Doppelpodium für den Audi e-tron FE05

  • Alle vier Audi e-tron FE05 in Marrakesch in den Punkterängen
  • Plätze zwei und drei für Audi-Kundenteam Envision Virgin Racing
  • Lucas di Grassi mit der schnellsten Rennrunde

Audi e-tron FE05 #4 (Envision Virgin Racing), Robin Frijns und Sam Bird
Copyright: Audi Communications Motorsport / Malte Christians

Durch das Kundenteam Envision Virgin Racing hat Audi als erster Hersteller mit der neuen Generation von Formel-E-Rennwagen ein Doppelpodium erzielt. Beim zweiten Lauf der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft in Marrakesch (Marokko) fuhren zudem alle vier Audi e-tron FE05 in die Punkteränge. Neben den Plätzen zwei, drei, sieben und zehn gingen auch die Zusatzpunkte für die Pole-Position und die schnellste Rennrunde auf das Konto des Audi e-tron FE05.

Nach dem schwierigen Saisonstart im Dezember in Saudi-Arabien hinterließ der neue Audi e-tron FE05 mit seiner von Audi und Technologiepartner Schaeffler gemeinsam entwickelten Motor-Generator-Unit (MGU) in Nordafrika einen starken Eindruck. In einem bis zum letzten Meter packenden Rennen fiel die Entscheidung zugunsten von Jérôme d’Ambrosio (Mahindra) nach einer späten Safety-Car-Phase in einem Ein-Runden-Sprint. Im Fotofinish überquerten die ersten sieben Autos die Ziellinie innerhalb von 1,633 Sekunden – und das zum Teil nebeneinander.

„Wir haben erneut ein sehr spannendes Formel-E-Rennen mit einem insgesamt guten Ergebnis für Audi gesehen“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Unsere beiden Kundenautos von Envision Virgin Racing kamen mit Robin Frijns und Sam Bird auf den Plätzen zwei und drei ins Ziel. Unsere Werksautos hatten mit Lucas (di Grassi) und Daniel (Abt) nach guten Starts am Ende etwas mehr zu kämpfen. Wir müssen verstehen, warum sie im Verlauf des Rennens langsamer wurden.“
Audi e-tron FE05 #11 (Audi Sport ABT Schaeffler), Lucas di Grassi und Daniel Abt
Copyright: Audi Communications Motorsport / Malte Christians
Nach einem nicht optimalen Qualifying sorgten di Grassi und Abt im Rennen mit sensationellen Starts für Furore. Di Grassi verbesserte sich in der ersten Runde um fünf Positionen, Abt sogar um sieben. Nach wenigen Runden hatten die beiden Piloten des Teams Audi Sport ABT Schaeffler, von den Startpositionen elf und 16 kommend, den Anschluss zur Spitzengruppe gefunden. Nach einem turbulenten Rennen belegten sie die Plätze sieben und zehn.

„Das war ein verrücktes Rennen“, sagte Lucas di Grassi. „Nach meiner Aufholjagd hat mir nicht viel zur Führung gefehlt, doch das Safety-Car hat unsere Strategie ziemlich kompromittiert. Platz sieben und die schnellste Rennrunde – wir sind auf jeden Fall wieder da.“

„Mein Start war richtig gut“, sagte Daniel Abt. „Auch danach fühlte sich alles gut an. Ich war schon Siebter und hatte Anschluss an die Führungsgruppe. Doch nachdem ich den Attack Mode das erste Mal aktiviert hatte, ging plötzlich nicht mehr viel. Wir müssen analysieren, warum.“

Allan McNish, Teamchef von Audi Sport Team Abt Schaeffler: „Lucas (di Grassi) hat fast das ganze Rennen über um einen Podiumsplatz gekämpft. Für ihn kam das Safety-Car zum falschen Zeitpunkt. Alle haben mit dem neuen Attack Mode etwas gepokert, leider hatten wir dabei kein Glück. Daniel (Abt) ist am Anfang schnell nach vorn gekommen. Auch er hatte etwas Pech mit dem Safety-Car. Die wichtigste Erkenntnis für uns ist, dass wir mit dem Audi e-tron FE05 ein schnelles Auto haben. Wir freuen uns, dass hier zwei Audi aufs Podium gefahren sind. Aber nun werden wir alles daransetzen, dass die Sonne in Santiago für unser Werksteam scheint.“


Der dritte Lauf der Elektrorennserie findet am 26. Januar in Santiago de Chile statt.

E-Prix Marrakesch: Debakel für BMW Andretti Motorsport

da Costa vor Sims
Foto: BMW-Motorsport / Daniel Reinhard
Nach dem Sieg beim Saisonauftakt verzeichnete BMW i Andretti Motorsport im zweiten Lauf der ABB FIA Formel E-Meisterschaft eine starke Leistung - diesmal jedoch ohne ein ähnliches Ergebnis. Beim E-Prix von Marrakesch wurde Alexander Sims (GBR) Vierter und holte die ersten Punkte seiner Karriere in der Formel E, wobei er in einem spannenden Finale nur knapp das Podium verpasste. António Félix da Costa (POR) zog sich zurück, nachdem er nach Kontakt mit Sims in die Reifenwand gerutscht war. Sims verlor zwei Plätze, konnte aber weiterrennen.

Die beiden BMW i Andretti Motorsport-Piloten starteten vom vierten und sechsten Platz ins Rennen und beide erlebten einen hervorragenden Start und kamen schnell auf den zweiten und dritten Platz vor. Nach dem Rennen übernahm Félix da Costa die Führung, gefolgt von Sims als Zweiter. Das herausragende Tempo der beiden BMW iFE.18 ermöglichte es dem Duo, sich vom Rest des Feldes auf dem Podium zu entfernen. Beide Fahrer verfehlten jedoch ihre Bremspunkte, als Sims nur wenige Runden vor dem Ende versuchte, zu überholen. Félix da Costa rutschte von der Innenlinie in die Reifenwand und musste in den Ruhestand gehen, während Sims Ausweichmanöver ergreifen konnte, bevor er als Vierter ins Rennen zurückkehrte. Das BMW i8 Coupé Safety Car brachte das Feld dann wieder zusammen. Sims kämpften weiter um einen Podestplatz, als das Rennen wieder losging. Noch eine Runde, konnte aber nicht an der Konkurrenz vorbeikommen. Der Sieg ging an Jérôme D'Ambrosio (BEL, Mahindra Racing).

Reaktionen im Team auf den Marrakesch E-Prix:

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„In der Schlussphase des Rennens hatten beide BMW iFE.18 eine aussichtsreiche Position. Leider konnten wir unsere gute Leistung nicht nutzen. Kurz vor dem Ziel gab es Kontakt zwischen unseren Fahrern und António Félix da Costa musste sich dann zurückziehen. Alexander Sims konnte das Rennen auf Rang vier beenden. Wir haben den Vorfall mit beiden Fahrern analysiert und werden im Laufe der Saison davon lernen. Wir sind uns alle einig, dass ein solcher Vorfall nicht noch einmal vorkommen wird. “

Roger Griffiths (Teamchef BMW und Andretti Motorsport):
„Dies war leider ein enttäuschender Abschluss eines viel versprechenden Tages. Unsere Autos zeigten eine starke Leistung an der Spitze des Feldes und waren sehr wettbewerbsfähig. Unser Renntempo war extrem gut und ein Doppelsieg wäre möglich gewesen. Leider haben sich die Dinge nicht so entwickelt. Natürlich sind wir enttäuscht. Wir haben darüber als Team diskutiert und schauen nun nach vorne. Wir haben gemeinsam in Ad Diriyah gewonnen. Wir konnten das hier in Marrakesch nicht wiederholen und haben als Team zusammen verloren. Wir werden daraus lernen. “

Alexander Sims:
„Natürlich ist es eine große Schande für das gesamte Team. Das Rennen hätte nicht so enden dürfen. Wir alle - ich, António und das Team - werden aus den Ereignissen lernen. Wir sind uns alle bewusst, dass solche Vorfälle nicht akzeptabel sind. Es hat uns heute ein Doppelsieg gekostet. “

António Félix da Costa:
„Ich möchte mich bei dem gesamten Team entschuldigen. Alex hat heute einen tollen Job gemacht. Ich hielt mich am Boden fest, als er auf gleicher Höhe mit mir stand und meine Vorderräder blockierten. Das war mein Fehler und hatte negative Folgen für mich und für Alex. Ich hätte ihn gehen lassen und mit dem zweiten Platz zufrieden sein sollen. “