Dienstag, 4. Dezember 2018

ADAC-GT-Masters 2019: Sieben Events, 76 Rennen

  • Starkes Rahmenprogramm beim ADAC GT Masters 2019 
  • ADAC Formel 4 und ADAC TCR Germany weiterhin dabei
  • Neue ADAC GT4 Germany sorgt für noch mehr GT-Action
  • Porsche Carrera Cup Deutschland feiert Jubiläum und startet bei sechs Veranstaltungen
Foto: Jens Hawrda

Starkes Motorsport-Powerpack beim ADAC GT Masters: Im kommenden Jahr tritt das ADAC GT Masters gemeinsam mit der neuen ADAC GT4 Germany, der ADAC TCR Germany, der ADAC Formel 4 und dem Porsche Carrera Cup Deutschland in einem Veranstaltungspaket an. Nur bei den ersten beiden Veranstaltungen ist das Programm leicht abweichend. Insgesamt dürfen sich Fans bei den sieben Veranstaltungen auf 76 Rennen freuen. Teams können sich ab dem 3. Dezember für die vier Serien des ADAC einschreiben, Saisonstart ist vom 27. bis 29. April in der Motorsport Arena Oschersleben. Tickets für alle sieben Veranstaltungen sind im Vorverkauf online unter adac.de/motorsport erhältlich. Wer sich bis Ende Dezember Tickets sichert, profitiert von günstigen Angeboten. 

Die Zuschauer erwartet an den Rennstrecken erneut ein abwechslungsreiches Paket vom Formelsport über Tourenwagen bis zu GT-Sportwagen. Fester Bestandteil des Rahmenprogramms sind weiterhin die ADAC Formel 4 und die ADAC TCR Germany. Die ADAC TCR Germany liefert bei allen sieben Läufen reichlich Tourenwagenaction. In der Nachwuchsserie ADAC Formel 4 kämpfen die Motorsportstars von morgen um Siege und Pokale. Die Youngster treten außer in Most bei allen Rennwochenenden an, im Rahmen des Mercedes-Benz Formel 1 Grand Prix von Deutschland auf dem Hockenheimring (26. bis 28. Juli) steht das einzige Rennwochenende außerhalb des ADAC GT Masters auf dem Programm. 

Erstmals am Start ist die neue ADAC GT4 Germany, die in ihrer Debütsaison 2019 mit Ausnahme der Veranstaltung in Most bei allen Events des ADAC GT Masters antritt. Junge Talente und Amateurfahrer können hier ihre ersten Schritte im GT-Sport unternehmen. Der Porsche Carrera Cup Deutschland hat bereits in diesem Jahr die Fans des ADAC GT Masters begeistert und feiert 2019 das 30. Jubiläum. Im Rahmen des ADAC GT Masters ist der Porsche Carrera Cup Deutschland im kommenden Jahr gleich sechs Mal am Start. Lediglich die Veranstaltung in Oschersleben lässt Deutschlands schnellster Markenpokal aus. 

Beim Saisonstart in Oschersleben und in Most ist auch die Spezial Tourenwagen Trophy (STT) am Start, in Tschechien gibt der Octavia Cup ein einmaliges Gastspiel. Auch neben den Rennstrecken ist für Kurzweil gesorgt: der freie Zugang zum Fahrerlager, der Pitwalk und die Autogrammstunde sind weiterhin fester Bestandteil eines jeden Events. 

Rahmenrennserien ADAC GT Masters 2019 

Oschersleben: 
ADAC GT Masters, ADAC TCR Germany, ADAC GT4 Germany, ADAC Formel 4, STT 

Most: 
ADAC GT Masters, ADAC TCR Germany, Porsche Carrera Cup Deutschland, Octavia Cup 

Red Bull Ring, Zandvoort, Nürburgring, Hockenheimring, Sachsenring:
ADAC GT Masters, ADAC TCR Germany, ADAC GT4 Germany, ADAC Formel 4, Porsche Carrera Cup Deutschland 


Termine ADAC GT Masters 2019

26. - 28.04.2019 Motorsport Arena Oschersleben
17. - 19.05.2019 Autodrom Most (CZ)
07. - 09.06.2019 Red Bull Ring (A)
09. - 11.08.2019 Circuit Zandvoort (NL)
16. - 18.08.2019 Nürburgring
13. - 15.09.2019 Hockenheimring Baden-Württemberg
27. - 29.09.2019 Sachsenring

Montag, 3. Dezember 2018

René Rast Rennfahrer des Jahres 2018

Renè Rast
Foto: Audi-Motorsport
Große Ehre für René Rast: Der Audi-Werksfahrer wurde von den Lesern der Fachzeitschrift AUTOBILD MOTORSPORT zum „Deutschen Rennfahrer des Jahres 2018“ gewählt. Rast nahm die prestigeträchtige Trophäe am Freitagabend im Rahmen der AUTOBILD MOTRSPORT Race Night auf der Essen Motor Show entgegen. „Diese Auszeichnung macht mich sehr stolz“, sagte Rast. „Die Saison war unglaublich. Nach dem schwierigen Saisonstart hätte ich nie damit gerechnet, am Ende sechs Rennen in Folge zu gewinnen und noch Vizemeister zu werden. Jetzt kann ich es kaum erwarten, dass die Saison 2019 beginnt. Die neuen Turboautos sind einfach mega."

In Essen ebenfalls geehrt wurde das Team Audi Sport ABT Schaeffler, das sich mit einer sehenswerten Aufholjagd den Teamtitel in der Elektrorennserie Formel E gesichert hatte. Stellvertretend für das Team nahmen Audi-Motorsportchef Dieter Gass, Hans-Jürgen Abt, Daniel Abt und Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer vom Audi-Partner Schaeffler den „Elektro Award“ der Redaktion entgegen. Die neue Formel-E-Saison beginnt bereits in zwei Wochen (15. Dezember).

Donnerstag, 29. November 2018

Die Reise beginnt: Audi startet Formel-E-Welttournee


  • Beide Audi e-tron FE05 auf dem Weg zum Saisonauftakt am 15. Dezember
  • Gut acht Tonnen Material für Daniel Abt und Lucas di Grassi unterwegs
  • Teamchef Allan McNish: „Große Aufregung und Vorfreude“
 Audi e-tron FE05
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel 



Der Countdown läuft: In 16 Tagen startet die Formel E in ihre neue Saison. Audi Sport ABT Schaeffler geht mit seinen Piloten Daniel Abt und Lucas di Grassi als Titelverteidiger ins Rennen. Jetzt haben die beiden rein elektrischen Audi e-tron FE05 ihre Welttournee angetreten, die sie über fünf Kontinente, durch elf Länder und über insgesamt mehr als 70.000 Kilometer führen wird.

Die Kisten sind geschlossen, die Frachtpapiere komplett: Insgesamt gut acht Tonnen Material sind jetzt auf dem Weg in die Formel-E-Saison. Erster Stopp ist Ad Diriyah vor den Toren von Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad. Dort nehmen die Mechaniker ihre beiden Audi e-tron FE05 zum Auftakt der Saison wieder in Empfang. Am 15. Dezember um 15 Uhr Ortszeit schaltet die Startampel zum ersten Mal wieder auf Grün. Es ist das erste Etappenziel einer langen Reise, die schon 2017 mit dem Entwicklungsstart des rein elektrischen Rennautos begann.

In den Containern und Boxen des Teams befinden sich nicht nur die Autos. Auch zwei komplette Sätze Bodywork sowie fünf Fahrzeugnasen inklusive Frontflügel als Reserve gehen mit auf die Reise. Zudem transportiert DHL – Logistikpartner der Serie und des deutschen Audi-Teams – die vollständige Ausstattung der Boxen, das gesamte Werkzeug der Mechaniker sowie zahlreiche weitere Verbrauchsmittel und Ersatzteile. Außerdem an Bord: eine italienische Espressomaschine, eine Stereoanlage und zwölf Schirme für Sonne oder Regen.

„Es ist ein bisschen wie beim Roulette: Nichts geht mehr“, schmunzelt Teamchef Allan McNish. „Unser neu entwickelter Antriebsstrang ist versiegelt, die Testfahrten sind beendet, die Rennautos verladen – wenn wir die Kisten wieder öffnen dürfen, startet endlich die neue Saison. Auf diesen Moment haben wir uns die vergangenen Monate intensiv vorbereitet, und entsprechend groß ist die Aufregung und Vorfreude.“

Nach dem ersten Rennen führt die Tournee die Teams nach Marrakesch, Santiago de Chile, Mexiko-Stadt, Hongkong und in den chinesischen Urlaubsort Sanya. Erst vor der Rückkehr der Formel E nach Europa im April kommen die Rennautos zurück zu Audi Sport nach Neuburg. Bis dahin werden sie direkt von Rennstrecke zu Rennstrecke transportiert – eine logistische Herausforderung, die DHL mit einer optimalen Kombination aus Flug-, Schiffs- und Landtransport meistert. Durch die Auswahl der effizientesten Transportmittel und Routen sowie den gemeinsamen Transport von Fahrzeugen und Materialien werden die Emissionen so gering wie möglich gehalten. Grundsätzlich verfolgt die Formel E das Ziel, ihre Emission stufenweise zu reduzieren und langfristig zu kompensieren.

In der zweiten Saisonhälfte geht es dann für Mannschaft und Technik quer durch Europa mit Rennen in Rom, Paris, Monaco, Berlin und Bern. Krönender Abschluss der mehr als 70.000 Kilometer langen Welttournee ist Mitte Juli 2019 das Saisonfinale in New York.

Mittwoch, 28. November 2018

DTM: Rookies und Routiniers testen den Audi RS 5 DTM

Loïc Duval, Audi Sport RS 5 DTM #28 (Audi Sport Team Phoenix)
Copyright: Audi Communications Motorsport / Malte Christians
Insgesamt sechs Fahrer bekommen die Gelegenheit, den Audi RS 5 DTM auf der Rennstrecke zu testen. Einer der Piloten, die vom 10. bis 12. Dezember im spanischen Jerez Erfahrung im 2018er-DTM-Audi sammeln dürfen, ist der 27 Jahre alte Rallycross-Star Andreas Bakkerud. Ebenfalls zum Einsatz kommen der dreimalige Le-Mans-Sieger und ehemalige Champion der Japanischen Super GT, Benoît Tréluyer (42), der im Kundensport-Programm von Audi Sport erfolgreiche Belgier Frédéric Vervisch (32) sowie der junge Italiener Mattia Drudi (20), der in dieser Saison bei Starts im Audi R8 LMS für Audi Sport Italia einen starken Eindruck hinterlassen hat. Auch zwei Formel-3-Fahrer werden hinter dem Steuer des über 500 PS starken Audi Platz nehmen: der Österreicher Ferdinand Habsburg (21) und Jonathan Aberdein (20) aus Südafrika. Außerdem wird das Team WRT um Teamchef Vincent Vosse erstmals die Möglichkeit nutzen, beim Test dabei zu sein, um sich auf die neue Herausforderung einzustellen.

Dienstag, 27. November 2018

IDM 2019: ADAC kehrt mit dem Junior Cup zurück

Der ADAC-Junior Cup startet ab 2019 wieder im Rahmen der IDM
Foto: ADAC-Motorsport
Der renommierte ADAC Junior Cup powered by KTM geht 2019 wieder im Rahmen der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) an den Start. Die deutlich gestiegene Attraktivität und das vermehrte Zuschauerinteresse an Deutschlands höchster Straßenrennsportserie für Motorräder haben Europas größten Mobilitätsclub nach drei Jahren zur Rückkehr mit der Nachwuchsklasse bewegt. Der Schulterschluss mit dem ADAC erstreckt sich 2019 zunächst auf drei IDM-Veranstaltungen: Lausitzring (17.-19. Mai 2019), Most (9.-11. August 2019) und das Hockenheim-Finale (27.-29. September 2019). Außerdem startet der ADAC Junior Cup powered by KTM im Rahmen der German Speedweek Oschersleben (6.-9. Juni 2019), wo auch alle IDM-Prädikatsklassen um Meisterschaftspunkte kämpfen.

Die Zusage des ADAC verleiht der IDM unter der Leitung der Motor Presse Stuttgart als Promoter noch mehr Rückenwind. Die Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer aus dem ADAC Junior Cup powered by KTM  bekommen wiederum die Chance, im deutschsprachigen Umfeld zu fahren und direkte Kontakte für ihren nächsten Karrieresprung zu knüpfen. Die Cup-Teilnehmer sind zwischen 13 und 21 Jahren alt. Sie fahren auf Einzylinder-Viertaktern von KTM mit einer Motorleistung von rund 40 PS. Bei jeder IDM-Veranstaltung werden zwei Wertungsläufe ausgetragen.