Freitag, 13. April 2018

Lamborghini-Pilot Bortolotti startet mit Bestzeit in die Saison

  • Bortolotti Schnellster im 1. Freien Training
  • ADAC GT Masters-Saisonauftakt in der Motorsport Arena Oschersleben
  • SPORT1 überträgt beide Rennen vom ersten Lauf live
Bortolotti fährt Bestzeit im ersten Training
Foto: ADAC-Motorsport / Gruppe C GmbH
Die Winterpause ist vorbei: Mit dem ersten Freien Training startete das ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben in seine zwölfte Saison. Die Bestzeit in der Sitzung gelang Lamborghini-Pilot Mirko Bortolotti (28/I, ORANGE1 by GRT Grasser). Die beiden Rennen des ersten Laufes werden am Samstag und Sonntag ab 13:00 Uhr von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.

Bortolotti, der bereits bei den offiziellen Testtagen Ende März in Oschersleben mit schnellen Runden glänzte, gelang seine Bestmarke von 1.23,911 Minuten bereits früh in der Sitzung. „Ein guter Start in die Saison. Es ist toll, dass es wieder losgeht“, so der Italiener. „Ich bin zufrieden mit der Bestzeit. Wir werden uns der zweiten Sitzung weiter auf den Rest des Wochenendes vorbereiten. Ich bin immer wieder gerne in Oschersleben. Es ist eine Strecke, die ich mag.“

0,174 Sekunden hinter dem Lamborghini-Werkspiloten kam der Mercedes-AMG von Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide MANN-FILTER Team HTP) auf den zweiten Rang. Danach folgte das Audi-R8-Duo von Montaplast by Land-Motorsport. Alessio Picariello (24/B) und Christopher Mies (28/Heiligenhaus), sie waren mit einer Bestzeit von 1.24,112 Minuten genau 49 Tausendstelsekunden schneller als ihre Teamkollegen Sheldon van der Linde (18/ZA) und Kelvin van der Linde (21/ZA). Die Top-fünf komplettierte der neue Ferrari 488 GT3 von HB Racing, der von Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn) pilotiert wird.

Die Sitzung wurde zwischenzeitlich wegen Reparaturarbeiten an der Leitplanke nach einem Unfall von Lamborghini-Pilot Rolf Ineichen (39/CH, GRT Grasser Racing Team) für längere Zeit unterbrochen.

Neues Highlight-Magazin bei n-tv

In einem neuen Magazin zeigt n-tv in dieser Saison die Höhepunkte von den Rennwochenenden des ADAC GT Masters und der ADAC Formel 4. „PS – ADAC GT Masters“ zeigt in 30 Minuten alles Wichtige von den Läufen der „Liga der Supersportwagen“ und der ADAC-Formelschule. Premiere des Magazins ist am Samstag, 21. April um 9:30 Uhr, die Wiederholung wird am 22. April um 7:30 Uhr ausgestrahlt.

Fan-Highlights in Oschersleben

Auch abseits des Geschehens auf der Rennstrecke lohnt sich der Besuch des Saisonauftaktes des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena. In den zwei Pit Walks am Samstag (10:15–10:45 Uhr) und Sonntag (10:45–11:15 Uhr) können die Fans einen Blick in die Boxen der 23 Rennställe werfen. Autogrammwünsche werden beim Meet the Drivers am Samstag (15:45–16:15 Uhr) vor der ADAC Hospitality erfüllt. Zudem feiert ein neuer Service für die Fans vor Ort Premiere: das Fan-TV. Auf den Videoscreens an den Strecken werden Hintergründe, Interviews und Highlights gezeigt.

DTM-Neuling Frijns beeindruckt im Audi RS 5 DTM

  • Niederländer fährt bei DTM-Tests in Hockenheim die zweitbeste Zeit
  • Audi-Piloten spulen an vier Tagen 6.756 Testkilometer ab
  • Saisonauftakt am 5. und 6. Mai in Hockenheim live bei SAT.1

DTM-Neuling Robin Frijns (26) hat bei den offiziellen DTM-Testfahrten auf dem Hockenheimring einen starken Eindruck hinterlassen. Der Niederländer fuhr mit dem Audi RS 5 DTM die zweitschnellste Zeit des viertägigen Tests.
Audi Fahrerkader 2018
Foto: Audi-Motorsport
Der Neuzugang aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline verpasste die Testbestzeit von Ex-DTM-Champion Bruno Spengler im BMW um lediglich 45 Tausendstelsekunden. „Das war eine starke Runde von Robin“, sagte Andreas Roos, Projektleiter DTM bei Audi. „Dabei stand die Jagd nach der schnellsten Runde bei uns in dieser Woche nicht im Vordergrund. Wir haben vielmehr versucht, die vier Tage optimal zu nutzen, um uns auf die neue Aerodynamik und die geänderten Setup-Optionen einzustellen. Das ist uns gut gelungen. Wir haben viele verschiedene Dinge ausprobiert. Aus den Daten gilt es nun, die richtigen Schlüsse für den Saisonauftakt Anfang Mai zu ziehen.“
 
Die drei Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg hatten in Hockenheim fünf Rennautos und einen Testträger im Einsatz. „Der Test war vielversprechend“, sagte Robin Frijns. „Nachdem es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch geregnet hatte, war die Strecke am Mittwochmorgen am schnellsten. Davon habe ich bei meinen Qualifying-Simulationen profitiert. Aber auch die Long-Runs, Startübungen und Boxenstopps haben mir viel gebracht.“
 
Mit 303 Runden war der DTM-Neuling auch einer der fleißigsten Fahrer im 18-köpfigen DTM-Starterfeld. Insgesamt spulten die sechs Audi-Piloten von Montag bis Donnerstag 1.477 Runden ab. Das entspricht einer Gesamt-Kilometerleistung von 6.756 Kilometern. Abgesehen von einem Getriebeproblem, das Titelverteidiger René Rast am Dienstag längere Zeit an der Box festhielt, liefen die Audi RS 5 DTM ohne nennenswerte Probleme. Der amtierende DTM-Champion fuhr zum Abschluss des Tests am Donnerstag die Tagesbestzeit.
 
„Wir können mit dem Test zufrieden sein“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Unsere Fahrer haben übereinstimmend berichtet, dass sich das Auto auch mit dem neuen Aerodynamik-Paket gut anfühlt. Wir hoffen weiterhin, dass alle drei Marken wieder sehr eng zusammenliegen. Wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen, werden wir aber frühestens beim Saisonauftakt in Hockenheim wissen. Es wird auf jeden Fall spannend.“
 
Die neue DTM-Saison beginnt am 5. und 6. Mai ebenfalls auf dem Hockenheimring. Tickets und Audi-Fanpakete sind im Internet unter www.audi.com/dtm erhältlich. In Deutschland überträgt der neue TV-Partner SAT.1 den Saisonauftakt live.
 
Die sechs Einsatzautos werden von den Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg bis zum Saisonauftakt noch einmal komplett durchgecheckt und mit den Rennmotoren für die Saison 2018 bestückt. In Kempten, Meuspath und Neustadt an der Weinstraße stehen Boxenstopp-Trainings und letzte Funktionschecks auf dem Programm, ehe es Anfang Mai in Hockenheim zum ersten Mal richtig ernst wird.

ADAC GT Masters-Auftakt in Oschersleben: Das sind die Fakten

  • Zwölfte Saison der "Liga der Supersportwagen" beginnt am Wochenende
  • Hochkarätiges Starterfeld mit 36 Autos von acht Marken und 23 Teams
  • SPORT1 überträgt beide Rennen in Oschersleben live
Foto: Jens Hawrda
 
Die Spannung steigt: Nur noch zwei Tage, bis das ADAC GT Masters in Oschersleben in seine zwölfte Saison startet. Wissenswertes zum ersten Lauf des Jahres am kommenden Wochenende (13.-15. April). Die beiden Rennen der "Liga der Supersportwagen" werden am Samstag und Sonntag ab 13:00 Uhr von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.
 
  • Die Motorsport Arena Oschersleben ist zum elften Mal Austragungsort des ersten Laufes des ADAC GT Masters. 26 Rennen der "Liga der Supersportwagen" Rennen fanden bisher in der Magdeburger Börde statt
  • Der Kalender umfasst 2018 insgesamt sieben Läufe in Deutschland, Tschechien, Österreich und den Niederlanden
  • Das ADAC GT Masters startet 2018 erstmals in Tschechien. Das Land ist das insgesamt sechste nach Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Slowakei, in dem die Serie antritt
  • Der einzige neue Kurs im Kalender ist das Autodrom Most. Es ist die 13. Strecke der Seriengeschichte
  • Sieben ehemalige ADAC GT Masters-Champions starten in Oschersleben in die Saison: Christopher Haase (2007), Sebastian Asch (2012 und 2015), Maximilian Götz (2012), Daniel Keilwitz (2013), Kelvin van der Linde (2014), Luca Ludwig (2015) und Christopher Mies (2016)
  • Mit dem zweimaligen FIA-WEC-Champion Timo Bernhard und dem ehemaligen FIA-GT1-Titelträger Lucas Luhr sind zwei Automobil-Weltmeister im Starterfeld
  • Mit 19 Siegen hat Daniel Keilwitz so viele Rennen gewonnen wie kein Fahrer im ADAC GT Masters. Der Corvette-Pilot hält auch den Rekord für die meisten Saisonsiege: 2014 triumphierte er sechsmal
  • Mit Timo Bernhard, Victor Bouveng, Andrea Caldarelli, Jake Dennis, Christopher Dreyspring, Philip Ellis, Jimmy Eriksson, Max Hofer, Mikkel Jensen, Lucas Luhr, Giorgio Maggi, Frank Perera, Timo Scheider, Kim-Luis Schramm, Jan-Erik Slooten, Oscar Tunjo, Aaro Vainio, Dries Vanthoor und Christopher Zoechling debütieren 19 Piloten in Oschersleben im ADAC GT Masters
  • Mit Rückkehrerin Claudia Hürtgen und Rahel Frey starten 2018 zwei Frauen im ADAC GT Masters. Sie haben bereits sieben beziehungsweise zwei Rennen in der "Liga der Supersportwagen" gewonnen
  • Zwei Piloten sind in dieser Saison im ADAC GT Masters auch gleichzeitig Teamchef: Timo Bernhard startet für das KÜS Team75 Bernhard, dass dem Sportwagen-Star zusammen mit Vater Rüdiger gehört. Jan-Erik Slooten steuert den Porsche seines Rennstalls IronForce by RING POLICE
  • Auch 2018 ist das Starterfeld des ADAC GT Masters international. Beim Saisonauftakt treten Fahrer aus 15 Nationen an. Am stärksten vertreten ist Deutschland mit 35 Piloten, also fast der Hälfte des Feldes, vor der Schweiz (7) sowie Belgien und Österreich (jeweils 4)
  • Jüngster Fahrer im Starterfeld ist wie im Vorjahr Audi-Pilot Ricardo Feller. Der Schweizer ist beim Saisonauftakt 17 Jahre alt
  • Fast 20.000 PS hat das 36 Fahrzeuge von Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Honda, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche umfassende Feld des ADAC GT Masters
  • Der Audi R8 LMS ist mit 13 Fahrzeugen das unter den Teams beliebteste Modell im ADAC GT Masters, danach folgen der Mercedes-AMG GT3 mit sechs und der Lamborghini Huracán GT3 mit fünf Autos
  • Audi ist mit insgesamt 31 Siegen auch die bisher erfolgreichste Marke der Serie, dicht gefolgt von Corvette mit 29 Triumphen und Lamborghini mit 27 ersten Plätzen
  • Neueinsteiger Honda ist die 18. Marke in der Geschichte der "Liga der Supersportwagen". Die Lokalmatadore Honda Team Schubert Motorsport setzen den NSX GT3 ein
  • Ferrari kehrt in diesem Jahr erstmals seit 2012 in das GT Masters zurück. 2007 und 2011 holten die italienische Marke bereits drei Siege
  • Callaway Competition startete bereits in der ADAC GT Masters-Premierensaison 2007. Mit 27 Siegen ist der Rennstall aus Leingarten so erfolgreich wie kein anderer
  • Das BMW Team Schnitzer, BWT Mücke Motorsport sowie die ADAC GT Masters-Rückkehrer Phoenix Racing und Team Rosberg holten in der DTM insgesamt fünf Fahrertitel und 54 Rennsiege
  • Mit AutoArenA Motorsport, EFP by TECE, IronForce by RING POLICE und Team ISR starten 2018 vier Rennställe erstmals in der "Liga der Supersportwagen"
  • Gute Schule: Zahlreiche Fahrer im ADAC GT Masters starteten ihre Karriere in den Formel-Nachwuchsserien des ADAC: Dazu zählen unter anderem Klaus Bachler, Maximilian Buhk, Indy Dontje, Christian Engelhart, Ricardo Feller, Maximilian Götz, Mikkel Jensen, Marvin Kirchhöfer, Remo Lips, Giorgio Maggi, Dennis Marschall, Stefan Mücke, Mike David Ortmann, Jeffrey Schmidt, Kim-Luis Schramm und Luca Stolz. Aus der ADAC TCR Germany steigt in diesem Jahr Max Hofer auf

Startschuss in Oschersleben: ADAC TCR Germany mit Vollgas in die dritte Saison

  • Buntes Feld: Sieben Marken, 30 Starter, ein Fußball-Nationalspieler
  • SPORT1 zeigt die Rennen der ADAC TCR Germany im TV
  • Honda Rookie Challenge geht in die nächste Runde
Foto: Jens Hawrda
Das lange Warten hat ein Ende, die ADAC TCR Germany gibt wieder Vollgas: Am Wochenende (13. bis 15. April) startet die Tourenwagenserie des ADAC in ihre dritte Saison. Fast schon traditionell findet der Auftakt in der Motorsport Arena in Oschersleben statt. 30 Fahrer, die sieben Marken Audi, Cupra, Honda, Renault, Peugeot, VW und Opel mit 350 PS starken Tourenwagen sowie ein Team eines Fußball-Nationalspielers sind vor Ort - SPORT1 wird die Rennen der ADAC TCR Germany im Fernsehen zeigen. Online sind die beiden Läufe am Samstag (11.55 Uhr) und Sonntag (10.00 Uhr) im Livestream unter adac.de/motorsport, sport1.de und youtube.com/adac zu sehen.
 
Das Fahrerfeld ist bunt gemischt. Aufstrebende Talente fordern erfahrene Piloten heraus, mit Jasmin Preisig (25, Schweiz, Steibel Motorsport) im Opel Astra TCR und Michelle Halder (18, Meßkirch, Profi-Car Team Halder) im Cupra TCR sind auch zwei Damen dabei. Fußball-Nationalspieler Max Kruse hat sein eigenes Team gegründet und setzt auf Benjamin Leuchter (30, Duisburg) im VW Golf GTI TCR als Fahrer. Leuchter ist ein alter Bekannter in der ADAC TCR Germany: Er war bereits 2016 dabei und greift in diesem Jahr in einer neuen Umgebung an.
 
"Unsere Tests liefen gut, aber eine Prognose ist unheimlich schwer. Da gibt es viele unbekannte Punkte und Faktoren", sagt Leuchter. "Ich hatte 2017 ein sehr erfolgreiches Jahr in der Langstrecke und habe daher natürlich eine gewisse Erwartungshaltung. Aber ich bin auch realistisch. Wir sind ein neues Team. Jeder muss seine Position finden. Ich hoffe, dass wir im vorderen Bereich mitfahren können."
 
Michelle Halder, die Schwester des Vizemeisters Mike Halder (22, Meßkirch, Team Honda ADAC Sachsen), wird wie fünf weitere Starter als Rookie gewertet und in der Honda Rookie Challenge antreten. In dieser Wertung werden neben Michelle Halder auch Opel-Pilot Luke Wankmüller (16, Straubenhardt, HP Racing International), Max Hesse (16, Wernau, Prosport Performance) im Audi RS3 LMS, Marcel Fugel (17, Chemnitz, Profi-Car Team Halder) im Honda Civic TCR, Loris Prattes (17, Neuhemsbach, Topcar Sport) im Cupra TCR und VW-Fahrer Justin Häußermann (17, Forchtenberg, Liqui Moly Team Engstler) antreten, der Sieger der Honda Rookie Challenge erhält am Saisonende einen Honda Civic.
 Für Mike Halder, im Vorjahr nur von Josh Files (27, Großbritannien, Target Competition) geschlagen, zählt in dieser Saison nur der Titel. "Ich möchte eine Steigerung haben zum letzten Jahr", sagt Halder, der 2018 im Honda Civic TCR des Team Honda ADAC Sachsen sitzt: "Als Vizemeister muss das also dann der Titel sein."
 
Weil Files und sein Team Target Competition, die 2016 und 2017 sowohl Fahrer- als auch Teammeister geworden waren, in diesem Jahr nicht mehr in der ADAC TCR Germany, sondern in der TCR Europe fahren, sind die Karten neu gemischt. Halder rechnet sich große Chancen auf den Titel aus, aber "wo wir wirklich stehen, sehen wir erst am Freitag", betont der 22-Jährige. Dann geht es in Oschersleben zur Sache, nach zwei freien Trainings folgt am Abend ab 17.20 Uhr das Qualifying.
 
 "Es gibt natürlich viele offene Fragen, wir wissen nicht, wer bei den Tests was gezeigt hat", sagt  Halder, der im Fahrerfeld vor allem Niels Langeveld (30, Niederlande, Racing One) stark  einschätzt: "Er war schon im vergangenen Jahr sehr gut und hat im Audi RS3 LMS im Team  Racing One ein sehr schnelles Paket."
 
Harald Proczyk (42, Österreich, HP Racing International), der Vizemeister der Premierensaison,  hat bei den Tests im Opel Astra TCR ebenfalls bewiesen, dass mit ihm zu rechnen sein wird.  Schnell war auch der VW Golf GTI TCR des Liqui Moly Team Engstler, das mit Luca Engstler (18,  Wiggensbach) und Florian Thoma (22, Schweiz) zwei starke Piloten in seinen Reihen hat. Antti  Buri (30, Finnland, LMS Racing) greift erneut im Audi an, Steve Kirsch (38, Chemnitz, Besagroup  Racing Team) hat dagegen die Marke gewechselt. Der ehemalige Honda-Pilot fährt nun einen  der neuen Renault Mégane TCR.
 
Apropos neu: Auch der Peugeot 308 TCR feiert seine Premiere in der ADAC TCR Germany, Lukas  Niedertscheider (23, Österreich, Niedertscheider Motorsport) wird den 350 PS starken Wagen  steuern. Als siebtes Fabrikat ist der Cupra TCR dabei, auf den insgesamt fünf Fahrer setzen.

DTM: Christian Vietoris wird Test- und Ersatzfahrer bei Mercedes

Noch ein DTM-Comeback: Christian Vietoris komplettiert den Fahrerkader für die Saison 2018 als Test- und Ersatzfahrer

Christian Vietoris
Foto: Jens Hawrda
  • Christian blickt auf sechs Jahre DTM-Erfahrung und zwei vierte Plätze in der Fahrerwertung zurück
  • Christian Vietoris: „Nach einem Jahr Pause freue ich mich natürlich, wieder zurück im Motorsport und in der Mercedes-Familie zu sein.“
  • Ulrich Fritz: „Wir kennen Christian schon sehr lange und wissen, dass er nicht nur ein sehr schneller Rennfahrer, sondern auch ein super Teamplayer ist.“
 
Der DTM-Saisonstart 2018 in Hockenheim rückt immer näher: Mit der Verpflichtung von DTM-Rennsieger Christian Vietoris komplettiert das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team seinen Fahrerkader für die anstehende Jubiläumssaison. Der Rückkehrer wird das Team an allen zehn Rennwochenenden als Test- und Ersatzfahrer verstärken und im Fall der Fälle einspringen, sollte einer der sechs Einsatzfahrer nicht starten können.
 
„Nach einem Jahr Pause freue ich mich natürlich, wieder zurück im Motorsport und in der Mercedes-Familie zu sein. Die Akkus sind voll aufgeladen und ich bin bereit für meine Aufgaben als Ersatzfahrer in der DTM“, sagte Christian, der neben Daniel Juncadella und Pascal Wehrlein der dritte DTM-Rückkehrer im diesjährigen Fahrerkader des Teams ist. „Nach sechs DTM-Jahren zusammen mit Mercedes verfüge ich über viel Erfahrung und bin einsatzbereit, wenn das Team mich braucht.“
 
Christian startete zwischen 2011 und 2016 sechs Jahre lang für Mercedes-AMG Motorsport in der DTM. In dieser Zeit fuhr er einen Sieg, drei Pole Positions, neun Podestplätze und zwei schnellste Rennrunden ein. Seine beiden erfolgreichsten Saisons absolvierte er in den Jahren 2013 und 2014, als er als bester Fahrer des Teams jeweils Vierter in der Fahrerwertung wurde. Zu den Highlights seiner bisherigen DTM-Laufbahn gehört sein Debütsieg in Oschersleben 2014, als er bei schwierigen und wechselhaften Wetterbedingungen mit der richtigen Strategie von Startplatz 16 bis aufs oberste Podesttreppchen fuhr.
 
„Wir kennen Christian schon sehr lange und wissen, dass er nicht nur ein sehr schneller Rennfahrer, sondern auch ein Teamplayer ist“ , sagte Mercedes-AMG Motorsport DTM-Teamchef Ulrich Fritz. „Er kennt das Team sowie die Abläufe und besitzt mehrere Jahre DTM-Erfahrung. Genau diese Eigenschaften wünschst du dir bei einem Ersatzfahrer, der notfalls kurzfristig bereit sein muss, um ins Auto zu springen und Leistung abzurufen. Wir wissen, was wir an Christian haben und sind froh, dass wir mit ihm einen erfahrenen Piloten gefunden haben, der unseren Fahrerkader komplettiert.“