Montag, 26. März 2018

VW-Piloten vom Team Engstler im ersten Test vorn

Florian Thoma Schnellster im ersten Test
Foto: Jens Hawrda
Die beiden VW-Piloten vom Team Engstler, Florian Thoma und Luca Engstler, dominierte die erste Testsession in Oschersleben am Montag Vormittag. Am Ende setzte sich Florian Thoma mit 1:32:275 kanapp gegen seinen Teamkollegen Luca Engstler durch. Drittschnellster war Petr Fulin im Seat Cupra TCR.
 
Ergebnisse der ersten Testsession (Top-Five):
 
1. F.Thoma Team Engstler Europe VW Golf GTI TCR 2018,
2. L.Engstler Liqui Moly Team Engstler VW Golf GTI TCR 2018,
3. P.Fulin Vekra Racing Team Cupra TCR,
4. M.Hesse PROsport Performance Audi RS 3 LMS,
5. M.Halder Team Honda ADAC Sachsen Honda Civic TCR 2018.

Lamborghini in ersten Testsesssion stark

Bei nasser Strecke und kühlen Morgentemperaturen von fünf Grad waren die Lamborghini-Piloten vom Grasser-Racing-Team aus Österreich die Schnellsten auf der Strecke. M.Bortolotti (Ita) markierte mit 1:23:592 die schnellste Runde vor seinem Markenkollegen R.Ineichen (CHE) (beide Lamborghini Huracan GT3). Drittschnellster war L.Stolz vok Team ZAKSPEED im Mercedes-AMG GT3.
Bortolotti (rechts) setzte erste Bestzeit in Oschersleben
Foto: Jens Hawrda
"Es ist toll, so die Saison zu beginnen", so Bortolotti nach dem ersten Training. "Auch wenn es eigentlich um nichts geht. Ich bin zufrieden, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns. Es ist zu dieser Jahreszeit in Oschersleben immer kalt. Daher könnte der Test eine gute Vorbereitung für den Saisonauftakt Mitte April sein, denn im vergangenen Jahr war es beim ersten Lauf auch kalt."
 
Hier die Ergebnisse der erstern Testsession (Top-Five):

1. M.Bortolotti(ITA) ORANGE1 by GRT Grasser(AUT) Lamborghini Huracan GT3
2. R.Ineichen(CHE) GRT Grasser-Racing-Team(AUT) Lamborghini Huracan GT3
3. L.Stolz(DEU) Team ZAKSPEED BKK Mobil Oil Racing Mercedes-AMG GT3
4. F.Perera(FRA) GRT Grasser-Racing-Team(AUT) Lamborghini Huracan GT3
5. R.Renauer(DEU) Precote Herberth Motorsport(DEU) Porsche 911 GT3 R

Sonntag, 25. März 2018

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

  • Neueinsteiger präsentiert Porsche 911 GT3 R im auffälligen Design
  • Lucas Luhr und Jan-Erik Slooten als Teamkollegen
  • YouTube-Star JP Kraemer unterstützt das Porsche-Team
Porsche 911 GT3R von IronForce by RING POLICE
Foto: IronForce by RING POLICE
IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.

Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

Am Montag und Dienstag (26.-27. März) bereiten sich die 23 Teams der "Liga der Supersportwagen" in der Magdeburger Börde auf den Saisonauftakt vor, der vom 13.-15. April an gleicher Stelle ausgetragen wird. Fans sind beim Test herzlich willkommen. Tagestickets zum Preis von jeweils fünf Euro sind ausschließlich an der Tageskasse erhältlich.

IronForce by RING POLICE ist neben AutoArenA Motorsport, EFP by TECE und dem Team ISR eines von vier neuen Teams im ADAC GT Masters.

Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

  • Honda NSX GT3 feiert Premiere in der "Liga der Supersportwagen"
  • Rennstall aus Oschersleben kehrt nach einem Jahr Pause zurück
  • Zwei Nachwuchsfahrer bilden Pilotenduo
Schubert-Motorsport setzt 2018 auf den Honda NSX GT3
Foto: ADAC-Motorsport
Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.

Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurü̈ck. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
Der Honda NSX GT3 von Schubert-Motorsport
Foto: ADAC-Motorsport
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spü̈re im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

Christopher Dreyspring und Giorgio Maggi haben bereits erste Sportwagen-Erfahrungen gesammelt. Beide starteten schon in GT-Sportwagen, Maggi hat schon LMP2- und LMP3-Einsätze absolviert. Beide Piloten werden neben der Fahrerwertung auch in der Pirelli-Junior-Wertung um Punkte kämpfen. Diese Kategorie wird speziell für Teilnehmer unter 25 Jahren, die der FIA-Kategorie "Silber" oder "Bronze" eingestuft werden, ausgeschrieben.

Freitag, 23. März 2018

Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

  • Zweimaliger DTM-Champion teilt sich BMW M6 GT3 mit Mikkel Jensen
  • Zweites Fahrzeug pilotieren Dennis Marschall und Victor Bouveng
  • Team setzt erstmals zwei BMW M6 GT3 ein
Timo Scheider startet 2018 im ADAC GT-Masters für BMW
Foto: Jens Hawrda
Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
BMW M6 GT3
Foto: Jens Hawrda
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."
 
Jensen ist seit 2017 Mitglied des BMW-Motorsport-Junior-Programms und gewann 2014 das ADAC Formel Masters. "Es ist eine Ehre für mich, an der Seite von Timo Scheider beim BMW Team Schnitzer fahren zu können", so der Däne. "Ich freue mich sehr darauf, von Timo und dem Team zu lernen. Ich habe alle Beteiligten bereits kennengelernt und bin beeindruckt von der Professionalität und Erfahrung. Auch auf die Rückkehr ins Umfeld des ADAC GT Masters freue ich mich sehr."
 
Den zweiten BMW M6 pilotieren Dennis Marschall und Victor Bouveng. Marschall bestritt 2017 seine erste Saison im ADAC GT Masters und holte in einem Audi R8 LMS mehrere Podestplätze in der Junior-Wertung. "Auch wenn ich noch nicht im BMW M6 GT3 gefahren bin, habe ich doch schon einige Erfahrung mit GT3-Fahrzeugen", sagt Marschall. "Ich denke, das wird mir ebenso helfen wie die Tatsache, dass ich fast alle Rennstrecken und die Rennserie bereits kenne. Ich bin BMW Motorsport unglaublich dankbar für das fantastische Programm, das ich in dieser Saison absolvieren darf. Von Schnitzer und Timo Scheider lernen zu können ist eine großartige Chance für mich." Teamkollege Bouveng hat dagegen im BMW M6 GT3 bereits jede Menge Erfahrung. "Als ich 2015 Teil des BMW-Motorsport-Junior-Programms war, hatte ich das Ziel, mich in der GT3-Klasse zu etablieren", so der Skandinavier. "Dieses Ziel habe ich dank der Hilfe von BMW Motorsport erreicht. Ich freue mich sehr auf die Herausforderung im ADAC GT Masters."