Freitag, 2. März 2018

BMW Motorsport interpretiert traditionelle BMW M Farben für die DTM-Saison 2018 neu

Tradition trifft auf Moderne: Die klassischen BMW M Farben werden auch in der DTM 2018 wieder vertreten sein - allerdings in einem völlig neuen BMW M Motorsport Design. Die BMW Driving Experience M4 DTM wird in dieser Saison vom zweifachen DTM-Champion Marco Wittmann (GER) gefahren.
Der BMW M4 DTM von Marco Wittmann für die Saison 2018
Foto: BMW-Motorsport
Hellblau, Dunkelblau und Rot waren schon immer eng mit BMW in der Motorsport-Szene verbunden. Bereits in den 1970er Jahren haben BMW Rennwagen mit dem charakteristischen Streifendesign auf der internationalen Bühne Erfolge gefeiert. Heute ist der neue BMW M8 GTE nur eines der Autos, die mit den traditionellen Farben im neuen Design fahren.
 
BMW Team RMG Fahrer Wittmann wird diese Woche bei den DTM Tests in Vallelunga (ITA) am Freitag und Samstag (2. und 3. März) im neuen BMW M Motorsport Design auf die Strecke gehen. "Als ich das neue Design meines Autos zum ersten Mal sah, war ich überwältigt", sagte Wittmann. "Es ist mir eine Ehre, in den klassischen Farben zu erscheinen und BMW M Motorsport mit diesem neuen Design auf der Strecke zu repräsentieren. Hellblau, Rot und Dunkelblau - für mich sind diese drei Farben seit den 80er und 90er Jahren ikonisch und stehen für die Erfolgsgeschichte von BMW im Motorsport. Ich werde mein Bestes geben, um diese Geschichte in der DTM-Saison 2018 zu ergänzen. "
Marco Wittmann startet bei den Testfahrten in Vallelunga bereits im neuen Fahrzeugdesign
Foto: BMW-Motorsport
Der zweitägige Test in Vallelunga ist für BMW Motorsport die erste Gelegenheit, die Änderungen an der Version 2018 des BMW M4 DTM auf der Strecke zu bewerten. Das Auto wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften für die neue Saison überarbeitet. Veränderungen der Aerodynamik haben unter anderem den Abtrieb deutlich reduziert. Die neue Saison beginnt am 5. Mai in Hockenheim (GER).

HTP Motorsport mit zwei „Mambas“ und starkem Fahrerquartett

  • Rennstall baut Kooperation mit Partner MANN-Filter weiter aus
  • Starkes Fahrerquartett um Ex-Champion Götz und Neuzugang Pommer
  • Teamchef Norbert Brückner: „Möchten in diesem Jahr unser wahres Potenzial zeigen“
HTP-Motorsport setzt 2018 zwei Mercedes-AMG GT3 ein
Foto: Jens Hawrda
Gelb-grün und giftig: HTP Motorsport setzt im ADAC GT Masters auf zwei Mercedes-AMG GT3 im auffälligen Design von MANN-Filter. Gefahren werden die Boliden im „Mamba“-Look von einem starken Quartett mit reichlich GT-Erfahrung: Ex-DTM-Pilot Maximilian Götz (32/Uffenheim) teilt sich das Cockpit mit HTP-Neuzugang Markus Pommer (27/Neckarsulm). Maximilian Buhk (25/Dassendorf) kehrt nach vierjähriger Pause in die Serie zurück und wechselt sich mit Indy Dontje (25/NL) ab. Startschuss ist der erste Lauf des Jahres vom 13. bis 15. April in der Motorsport Arena Oschersleben. Alle 14 Rennen der „Liga der Supersportwagen“ werden live und in voller Länge von SPORT1 im Fernsehen übertragen.

Mit dem starken Fahrerquartett soll 2018 um Siege gekämpft werden. „Im vergangenen Jahr konnten wir zwar positive Akzente setzen, doch die Ergebnisse haben oft nicht unser wahres Potenzial widergespiegelt“, sagt HTP-Teamchef Norbert Brückner. Drei Podestplätze standen am Ende des vergangenen Jahres zu Buche. Vor dem Saisonstart blickt Brückner aber optimistisch in die Zukunft: „Mit den zwei bärenstark besetzten Mercedes-AMG GT3 möchten wir in dieser Saison gegen hochklassige Gegner angreifen.“

Neben den drei arrivierten Kräften Maximilian Buhk, Indy Dontje und Maximilian Götz verstärkt mit Markus Pommer ein Fahrer das Team, der weiß, wie man im ADAC GT Masters gewinnt. Im vergangenen Jahr triumphierte der frühere Formel-Pilot im zweiten Rennen auf dem Nürburgring. Zusammen mit Götz, dem ADAC GT Masters-Champion des Jahres 2012, bildet Pommer ein erfahrenes Duo, das es auf über 100 Starts in der „Liga der Supersportwagen“ bringt. Auch Buhk stand in seiner Karriere im ADAC GT Masters bereits dreimal ganz oben auf dem Treppchen und möchte in diesem Jahr mit seinem Teamkollegen Indy Dontje weitere folgen lassen. Die beiden 25-Jährigen bilden dabei eines der jüngsten Duos im Starterfeld.

Donnerstag, 1. März 2018

Precote Herberth Motorsport setzt im ADAC GT Masters auf Mischung aus Routine und Jugend

  • Porsche Young Professional Mathieu Jaminet wird Teamkollege von Robert Renauer
  • Rennstall aus Jedenhofen setzt erneut einen Porsche 911 GT3 R ein
  • Teamchef Alfred Renauer: "Haben ein schlagkräftiges Paket am Start"
 
Das Team Precote Herberth Motorsport geht im ADAC GT Masters 2018 mit dem Fahrerduo Robert Renauer (32/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F) an den Start. Renauer fährt bereits seit einigen Jahren für das Team aus dem bayerischen Jedenhofen. Neuzugang Jaminet kommt vom KÜS Team75 Bernhard. Zum Einsatz kommt erneut ein Porsche 911 GT3 R. Die "Liga der Supersportwagen" bestreitet vom 13. bis 15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren ersten Lauf des Jahres. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 im Fernsehen übertragen.
Mathieu Jaminet
Foto: ADAC-Motorsport
Die Teilnahme von Precote Herberth Motorsport im ADAC GT Masters ist mittlerweile eine feste Größe. Seit dem Debüt im Jahr 2011 ging die Mannschaft um den heutigen Teamchef Alfred Renauer bereits fünfmal an den Start. "Die Entscheidung für ein erneutes Engagement ist bereits 2017 gefallen", sagt Renauer. "Durch das große, hochkarätige Starterfeld und die Live-TV-Übertragung bietet das ADAC GT Masters eine ideale Plattform für uns und unsere Partner. Mit Robert und Mathieu haben wir ein schlagkräftiges Paket, das um Spitzenpositionen mitfahren kann", so der Zwillingsbruder von Stammfahrer Robert Renauer weiter.
 
Jaminet gehört seit 2017 zu den Young Professionals der Porsche-Nachwuchsförderung und bestritt im selben Jahr seine Premieren-Saison im ADAC GT Masters. Bereits beim Auftaktrennen in Oschersleben fuhr der Neuzugang in der "Liga der Supersportwagen" seinen ersten Sieg ein und stellte mit Rang acht in der Gesamtwertung sein Können unter Beweis. Teamkollege Renauer ist bereits 95-mal im ADAC GT Masters an den Start gegangen und feierte vier Siege. Nach Gesamtrang 12 im vergangenen Jahr blickt der Routinier optimistisch in die Zukunft: "2017 hatten wir einige Male ziemliches Pech, was uns gute Ergebnisse gekostet hat. Ich hoffe, wir werden diesmal öfter für unsere Arbeit belohnt", so der Jedenhofener. "Mathieu ist ein talentierter Fahrer, der sicher für Top-Platzierungen sorgen wird."

Mittwoch, 28. Februar 2018

Formel E: Audi stellt sich Herausforderung in Mexiko

  • Fünfter E-Prix der Saison für Daniel Abt und Lucas di Grassi
  • Champion di Grassi erwartet erneut Rückversetzung in der Startaufstellung
  • Teamchef McNish: „Werden alles geben, um das Maximum herauszuholen“
 
Nach einem schwierigen ersten Saisondrittel mit technischen Problemen und Zwischenfällen startet das Team Audi Sport ABT Schaeffler am Samstag, den 3. März, zum fünften Lauf der Formel E im Herzen von Mexiko-Stadt. Die beiden Piloten Daniel Abt und Lucas di Grassi stellen sich einem weiteren herausfordernden Rennwochenende.

Daniel Abt
Foto: Audi-Motorsport
In den vergangenen Wochen haben die Renningenieure von Audi Sport die technischen Probleme am Audi e-tron FE04 intensiv analysiert. „Jetzt sind wir zuversichtlich, dass wir sowohl die Ursache als auch eine Lösung gefunden haben“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Leider erlaubt uns das Reglement der FIA eine Umsetzung der Änderungen erst nach einer Frist von 30 Tagen.“ Das entsprechende Update wird also erst beim Lauf in Punta del Este am 17. März zum Einsatz kommen. Dieter Gass: „Obwohl wir mit dieser Situation natürlich nicht glücklich sind, sind wir optimistisch, dass eine permanente Rennstrecke – so wie bei den Testfahrten vor der Saison – keine Probleme hervorruft.“
 
Bei den ersten beiden E-Prix in Mexiko-Stadt überquerte Lucas di Grassi die Ziellinie jeweils als Erster – im vergangenen Jahr nach einer spektakulären Aufholjagd vom Ende des Feldes. „Mein Sieg im Vorjahr war sicher mein erstaunlichster in der Formel E“, sagt Lucas di Grassi. Auch dieses Jahr muss der amtierende Champion sein Kämpferherz zeigen: Weil nach seinem Ausfall in Santiago das Siegel des Inverters aus einem seiner Autos für eine Reparatur geöffnet werden musste, muss der Brasilianer laut Reglement in Mexiko mit einer Rückversetzung um zehn Plätze in der Startaufstellung rechnen.
 
Daniel Abt holte in Mexiko bisher immer Punkte. „Die mexikanischen Fans sind mega-enthusiastisch, die Atmosphäre ist toll und ich mag die Strecke“, sagt Abt. „Ich fühle mich sehr wohl dort, bin hoch motiviert.“ Zusammen mit seinem Teamkollegen reist der Deutsche direkt von einer Fitnesswoche aller Audi-Werksfahrer auf Lanzarote nach Mexiko.
 
„Wir erleben gerade eine harte Phase in unserer jungen Formel-E-Geschichte. Aber wir sind wie immer fest entschlossen und werden alles geben, um mit Daniel und Lucas trotz der aktuellen Herausforderungen das Maximum herauszuholen“, sagt Allan McNish, Teamchef bei Audi Sport ABT Schaeffler. „Wir wissen alle, wie unberechenbar ein Renntag in der Formel E sein kann – das hat der spektakuläre Sieg von Lucas im Vorjahr deutlich gezeigt.“
 
Der E-Prix in Mexiko ist nicht nur wegen der beeindruckenden Kulisse ein Rennen der Superlative. Die Metropolregion ist mit rund 20 Millionen Einwohnern eine der größten der Erde. 2016 hat Audi in Mexiko eines seiner modernsten Werke eröffnet. Die Marke produziert dort den Premium-SUV Audi Q5 für den Weltmarkt.
 
Der fünfte Saisonlauf der Formel E 2017/2018 führt über 47 Runden und startet am Samstag um 16 Uhr Ortszeit (23 Uhr MEZ). In Deutschland überträgt Eurosport ab 22.45 Uhr live. International zeigen rund 70 Sender die Rennen der Formel E. Eine vollständige Liste ist im Internet unter www.fiaformulae.com verfügbar.

Dienstag, 27. Februar 2018

Die Startnummern der 18 DTM-Fahrer stehen fest

Der Meister bleibt bei der 33

 
Der Nummernsalat ist entschlüsselt. Die 18 Fahrer haben sich entschieden. Die wichtigste Nachricht vorweg: Die 1 werden die DTM-Zuschauer in dieser Saison vergeblich in der Startaufstellung suchen. Denn René Rast macht es wie Lewis Hamilton in der Formel 1 und Marc Márquez in der MotoGP: Er behält als Champion seine angestammte Startnummer und verzichtet auf die 1. Den Audi des Titelverteidigers ziert weiter die 33 - vorbehaltlich der Zustimmung der DTM-Kommission. Der bislang letzte DTM-Champion, der seine Titelverteidigung mit der 1 in Angriff nahm, war übrigens Marco Wittmann 2015.
Der Meister Renè Rast bleibt bei Startnummer 33
Foto: Jens Hawrda
Rast befindet sich mit der Nummer 33 in illustrer Gesellschaft. Auch Basketball-Legende Kareem Abdul-Jabbar und einer der besten Eishockey-Torhüter aller Zeiten, Patrick Roy, trugen die 33 auf ihren Trikots. Aus diesem Anlass wird die Nummer bei den Los Angeles Lakers und den Milwaukee Bucks in der NBA sowie bei den Montreal Canadiens und den Colorado Avalanche in der NHL nicht mehr vergeben.
 
Pascal Wehrlein sichert sich die Nummer 94. Mit ihr trat der Champion von 2015 bereits in seiner ersten DTM-Zeit an und krönte sich in einem Mercedes-AMG C 63 DTM zum jüngsten Meister in der Geschichte der Rennserie.
 
Teamkollege Daniel Juncadella wechselt. Der DTM-Rückkehrer hat die 12 gegen die 23 eingetauscht. Die BMW-Neulinge Philipp Eng (25) und Joel Eriksson (47) treten mit einer zweistelligen Zahl an und Audi-Newcomer Robin Frijns setzt auf die 4. Die weiteren zwölf Fahrer treten mit derselben Startnummer wie im vergangenen Jahr an.
 
Die Startnummern in der Übersicht:
 
#2 Gary Paffett (Mercedes-AMG): "Ich habe die 2 gewählt, weil mir jemand meine Lieblingsnummer gestohlen hat. Nein, Spaß beiseite: Mit der Nummer habe ich im Kart meine erste nationale Meisterschaft gewonnen. Deshalb ist sie für mich etwas Besonderes."
 
#3 Paul Di Resta (Mercedes-AMG): "Mit der 3 habe ich 1997 meine erste Kart-Meisterschaft gewonnen. Ich mag außerdem ungerade Zahlen."
 
#4 Robin Frijns (Audi): "Die Zahl vier hat mich während meiner erfolgreichen Jahre im Formelsport begleitet und mir viel Glück gebracht. Und das wird sie hoffentlich auch weiterhin tun."
 
#7 Bruno Spengler (BMW): "Ich habe damals zwischen der 7 und der 17 geschwankt, weil ich die 17 früher auf meinem Kart hatte. Aber die 7 wird für mich, aufgrund meines DTM-Titelgewinns 2012 mit dieser Nummer, natürlich immer einen ganz besonderen Stellenwert haben."
 
#11 Marco Wittmann (BMW): "Zweimal die 1 ist immer gut - und außerdem bin ich im November geboren. Die 11 ist so etwas wie mein Markenzeichen geworden."
 
#15 Augusto Farfus (BMW): "Zu Beginn meiner Karriere hatte ich im Kartsport immer die Nummer 18. Es war an der Zeit für ein bisschen Abwechslung. So ist es die 15 geworden. Dahinter steckt jedoch keine größere Überlegung."
 
#16 Timo Glock (BMW): "Ich wollte eigentlich die Nummer 5, aber die hat mir damals Mattias Ekström weggeschnappt. Die 16 habe ich dann genommen, weil man daraus ganz gut meine Initialen TG ableiten kann."
 
#22 Lukas Auer (Mercedes-AMG): "Die 22 hat mir immer viel Glück gebracht. Mit ihr habe ich schon im Kart sehr viel Gutes erlebt. Und ich bin happy, dass ich sie auch in der DTM habe."
 
#23 Daniel Juncadella (Mercedes-AMG): "Ich wollte die 5, aber das ist ‚Ekis' Nummer. Die 33 war leider auch nicht frei. Ein sehr enger Freund von mir starb letztes Jahr bei einem Motorradunfall und er hatte die Nummer 33. Er wurde am 5. Mai geboren. 2 plus 3 ergibt 5 und 2 Dreien sind 33. Deshalb die 23."
 
#25 Philipp Eng (BMW): "Für mich ist es etwas ganz Besonderes, die aus der BMW-Motorsport-Historie legendäre Nummer 25 auf meinem BMW M4 DTM zu haben. Ich werde mit viel Stolz mit dieser Nummer an den Start gehen."
 
#33 René Rast (Audi): "Ich finde die 33 von der Optik her einfach cool und ich kann mir eine Doppelnummer leicht merken."
 
#47 Joel Eriksson (BMW): "Ich hatte die 47 bereits im Kartsport und bin mit dieser Nummer schwedischer Kart-Champion geworden. Daher habe ich sie nun erneut gewählt."
 
#48 Edoardo Mortara (Mercedes-AMG): "Die 48 stammt noch aus meiner Kart-Zeit, damals hat sie mir Glück gebracht."
 
#51 Nico Müller (Audi): "Mein Cousin hatte früher an seinem Kart die Nummer 50. Als ich sein Teamkollege wurde, war es nur logisch, die 51 zu nehmen. Ich habe mit dieser Startnummer viele Rennen im Kart und später auch den Titel in der Formel Renault gewonnen."
 
#53 Jamie Green (Audi): "Mit der Nummer 53 ist schon mein Vater Rennen gefahren."
 
#77 Loïc Duval (Audi): "Ich hatte in meiner Karriere schon öfter die 7. Die war aber in der DTM nicht frei. Deshalb dachte ich mir, vielleicht bringt die Doppel-7 ja doppelt Glück."
 
#94 Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG): "Ich habe die 94 gewählt, weil ich 1994 geboren und sie ziemlich cool aussieht."
 
#99 Mike Rockenfeller (Audi): "Die 9 ist meine Glückszahl - da dachte ich mir, doppelt hält besser..."