Montag, 12. Februar 2018

Daniel Juncadella zurück im DTM-Cockpit

Nach einem Jahr DTM-Rennpause tritt Daniel Juncadella in der Saison 2018 wieder im Mercedes-AMG C 63 DTM an
  • Daniel absolviert 2018 seine fünfte DTM-Saison für das Team
  • Daniel Juncadella: „Nach einem Jahr DTM-Rennpause bin ich richtig heiß, wieder ins Auto zu steigen“
  • Ulrich Fritz: „Daniel kennt das Auto und die Teammitglieder aus der Vergangenheit und fügt sich nahtlos in die Truppe ein“
Daniel Juncadella gibt 2018 sein Comeback in der DTM
Foto: Jens Hawrda
Daniel Juncadella ist zurück in der DTM: Der Spanier kehrt nach einem Jahr DTM-Rennpause ins Cockpit seines Mercedes-AMG C 63 DTM zurück. Im vergangenen Jahr absolvierte Daniel eine Doppel-Rolle als DTM-Ersatzfahrer des Teams und mit Renneinsätzen im Mercedes-AMG GT3 in der VLN, der Blancpain GT Series und beim 24-Stundenrennen am Nürburgring.
 
„Es ist ein super Gefühl, dieses Jahr wieder in der DTM Rennen zu fahren“, sagte Daniel. „Nach einem Jahr DTM-Rennpause bin ich richtig heiß, wieder ins Auto zu steigen. Durch meine GT-Einsätze habe ich im vergangenen Jahr weiter Rennpraxis gesammelt und als Test- und Ersatzfahrer war ich die gesamte Saison über immer nah am Team dran. Dadurch bin ich mit der neuen Fahrzeuggeneration und den Regeländerungen in der DTM bestens vertraut. Jetzt freue ich mich, dass ich endlich wieder DTM-Rennen fahren kann. Ich habe mit der DTM nie so richtig abgeschlossen und hatte immer das Gefühl, mich unter Wert geschlagen zu haben. Diese offene Rechnung will ich jetzt begleichen.“
 
Daniel ist kein Unbekannter in der DTM. Zwischen 2013 und 2016 ging er vier Saisons lang für die Marke mit dem Stern in der DTM an den Start. Dabei fuhr er in 56 Rennen 75 Punkte ein. Durch seine Rolle als Test- und Ersatzfahrer war er auch 2017 immer nah am Geschehen dran und das gesamte Jahr über fester Bestandteil der Mannschaft.

„Daniel kennt unser Team aus den vergangenen Jahren sehr gut und er war auch 2017 als Test- und Ersatzfahrer an den Rennwochenenden involviert“, sagte Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef Ulrich Fritz. „Somit benötigt er keine große Eingewöhnungszeit. Er kennt das Auto und die Teammitglieder aus der Vergangenheit und fügt sich nahtlos in die Truppe ein. Ich bin überzeugt, dass er das Team in dieser Saison mit seiner Erfahrung und seinem Speed sehr gut unterstützen wird.“

Samstag, 10. Februar 2018

Zakspeed mit Sebastian Asch und Luca Stolz im ADAC GT Masters

  • Ex-Champion Sebastian Asch kehrt zum Meisterteam von 2015 zurück
  • Luca Stolz bestreitet zweite Saison mit Zakspeed im ADAC GT Masters
  • Teamchef Peter Zakowski will mit zwei Mercedes-AMG um den Titel kämpfen
Zakspeed setzt 2018 zwei Mercedes-AMG ein
Foto: Jens Hawrda
Das Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing hat in seinem Jubiläumsjahr 2018 ehrgeizige Ziele: Die Traditionsmannschaft will im 50. Jahr ihres Bestehens im ADAC GT Masters um den Titel kämpfen und hat mit dem zweimaligen Champion Sebastian Asch (31/Ammerbuch) und Luca Stolz (22/Brachbach) die ersten Fahrer ihrer beiden Mercedes-AMG GT3 verpflichtet. Die "Liga der Supersportwagen" startet vom 13. bis 15. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 im Fernsehen übertragen.

Sebastian Asch blickt gespannt auf die neue Saison. Der Schwabe kehrt nach einem Jahr zu dem Team zurück, mit dem er 2015 seinen zweiten Titel im ADAC GT Masters gewonnen hat. "Schon mein Vater Roland konnte große Erfolge mit Zakspeed feiern", so Asch. "Ich brenne darauf, zusammen mit Zakspeed wieder um den Titel zu kämpfen. Ich freue mich auf die erneute Zusammenarbeit."

Vorfreude auf die neue Saison herrscht auch bei Luca Stolz. "Ich freue mich über die Möglichkeit, auch 2018 im ADAC GT Masters für einen Traditionsrennstall wie Zakspeed hinter dem Steuer zu sitzen", so der Westerwälder. "Peter Zakowski und seine Jungs machen immer einen tollen Job. Dieses Jahr heißt die Mission Titelgewinn."

Teamchef Peter Zakowski gibt ebenfalls den Champions-Pokal als Ziel aus: "Natürlich wollen wir auch diese Saison um Siege und den Titel kämpfen. Das Ziel muss es sein, den Titel nach 2015 wieder zurück in die Eifel zu holen."

Die beiden noch freien Fahrerplätze in den Mercedes-AMG GT3 des Teams werden demnächst vergeben. Der Anspruch der Eifelaner ist es, beide Autos gleichermaßen mit siegfähigen Fahrerpaarungen zu besetzen.

Engstler mit fünf VW Golf GTI TCR in der ADAC TCR Germany

  • Rookiemeister Luca Engstler und Florian Thoma gehen in ihre zweite Saison
  • Rallye-Weltmeistersohn Niko Kankkunen wechselt vom Team LMS Racing zu Engstler
  • TCR-Debüts für Justin Häußermann und den Franzosen Théo Coicaud
Luca Engstler
Foto: Jens Hawrda
Das Liqui Moly Team Engstler geht mit fünf VW Golf GTI TCR in die dritte Saison der ADAC TCR Germany. Wie im Vorjahr sind Luca Engstler (17, Wiggensbach), der Sieger der Honda Rookie Challenge 2017, und Florian Thoma (22, Schweiz) dabei. Justin Häußermann (17, Forchtenberg), Förderpilot der ADAC Stiftung Sport, wird in der Honda Rookie Challenge starten. Die Cockpits vier und fünf besetzen Niko Kankkunen (19, Finnland) und Théo Coicaud (18, Frankreich). Die ADAC TCR Germany startet am Wochenende vom 13. bis 15. April in Oschersleben in ihre dritte Saison. SPORT1 überträgt die Rennen der Tourenwagenserie des ADAC auch in diesem Jahr im Fernsehen.

„Mit dem Zugang von Kankkunen und Coicaud haben wir 2018 ein schlagkräftiges Team. Mit Justin Häußermann in der Rookie Challenge und mit Luca, Florian, Niko und Théo haben wir heiße Eisen um Podestplatzierungen im Feuer“, sagt Teameigner Franz Engstler: „Wir freuen uns auf die Herausforderungen der ADAC TCR Germany. Erste Testfahrten der neuen Piloten wurden bereits absolviert, das Ergebnis lässt uns zuversichtlich in die Meisterschaft gehen.“

Der Golf GTI TCR ist 350 PS stark – die 2018er-Version wurde im Dezember auf der Essen Motor Show vorgestellt und begeisterte Fans und Piloten gleichermaßen. Die Rennautos werden in den nächsten Tagen zu Engstler Motorsport nach Wiggensbach geliefert, erste Testfahrten sind bereits für März in Deutschland geplant.

Luca Engstler gewann mit dem 2017er-Modell im vergangenen Jahr die Honda Rookie Challenge, sein Teamkollege Florian Thoma siegte zum Saisonauftakt in Oschersleben und bescherte VW damals den ersten Erfolg in der ADAC TCR Germany.

Auch Niko Kankkunen, Sohn des viermaligen Rallye-Weltmeisters Juha Kankkunen, war bereits 2016 und 2017 in der ADAC TCR Germany am Start. Der 19-Jährige fuhr für das finnische Team LMS Racing an der Seite von Antti Buri (29, Finnland) im Audi RS3 LMS. Kankkunen belegte 2017 den 21. Platz und will in diesem Jahr erneut angreifen.

Der Franzose Coicaud war bislang im Formelsport aktiv und wird in diesem Jahr seine erste Saison im Tourenwagen absolvieren. Dabei erhält er prominente Unterstützung: Jean Karl Vernay, der Meister der TCR International Serie, ist Coicauds Mentor.

Freitag, 9. Februar 2018

IDM 2018 - Jetzt gehts voran !!!

Foto: Lightshots-Fotografie / Jens Hawrda
Das macht Lust auf Mehr. Nur wenige Tage nach dem offiziellen Startschuss für die Internationale Deutsche Meisterschaft 2018 haben die ersten Fahrer und Teams ihre verbindlichen Nennungen abgegeben. Jeden Tag kommen neue hinzu.

Am Start werden Fahrer auf sechs Marken sein: BMW, Honda, Kawasaki, KTM, Suzuki und Yamaha. In der Superbike 1000, der Topklasse in Deutschlands höchster MotorradStraßenrennsportserie, liegen dem ausrichtenden MOTORRAD action team die Unterlagen von Bastien Mackels und Felix Bauer Schwarz auf Weiß vor. Der 32-jährige Mackels kehrt nach einem Jahr Abstinenz in das Team zurück, das ihm einen seiner größten Erfolge ermöglichte. Der Belgier wurde vor zwei Jahren auf einer Wilbers-BMW Gesamt-Fünfter in der Meisterschaft und will dort wieder anknüpfen. Bei Felix Bauer wiederum handelt es sich um einen hartnäckig kämpfenden Privatier auf einer Honda.

Die Nachfolge des überragenden Meisters Markus Reiterberger von 2017 und dessen Teamkollegen Jan Bühn im alpha Racing-Van Zon-BMW-Team treten Julian Puffe, Christof Höfer und der Ukrainer Illias Mykhalchyk. Damit schickt die Meister-Crew drei absolute IDM-Neulinge auf der BMW S 1000 RR ins Rennen. Vorsicht: Mykhalchyk könnte sich als Granate erweisen. Der 21-Jährige kommt aus den Top Ten der 1000 ccm-Europameisterschaft und wurde im Finale von Jerez 2017 ganz locker Zweiter hinter dem damaligen Gastfahrer und Sieger Markus Reiterberger. Nun ist der Weg nach vorn für Mykhalchyk frei. 

Der Konter von Kawasaki heißt Mathieu Gines. Es handelt sich um ein Kaliber der Extraklasse. Gines ist der IDM Superstock 1000 Champion von 2016. Es folgte der logische Aufstieg in die IDM Superbike 1000, in der auch lange die Führung innehatte. Seine Kollision mit einer aufgewirbelten Pylone und zwei gebrochenen Unterarme auf dem Schleizer Dreieck beendete den Traum vom nächsten Titel. Nun ist die Zeit dafür reif. Gines ist heiß auf Siege und hat bei Weber Motos angeheuert, dem Team von der größten Kawasaki-Vertretung in der Schweiz.

Suzuki setzt mit Janusch Prokop auf einen 20jährigen Youngster, der sich seine ersten Lorbeeren in der IDM Supersport 600 verdiente, bevor er sich auf die GSX-R 1000 schwang. Die Werks-Teams von Yamaha und Honda stecken noch mitten in den Verhandlungen. Ein großes Rätselraten bleibt um Danny de Boer. Dem Niederländer gelang es als einzigem Fahrer, im vergangenen Jahr den einzigartigen Markus Reiterberger zu besiegen. Er kann sich seinen Platz für 2018 aussuchen und muss sich noch zwischen mehreren Angeboten entscheiden.

Die IDM Superbike 1000 präsentiert sich wieder sehr international und lässt auf ein starkes Teilnehmerfeld hoffen. Die kleineren Klassen stehen in nichts nach. In der IDM Supersport 600 führt der Weg zum Titel über Kevin Wahr. Sein Tuner Diego Romero wollte den Rennsport eigentlich aufgeben, doch nach der Schlappe mit dem verlorenen Titel im vergangenen Jahr nehmen Beide das Projekt noch einmal in Angriff und geben der Yamaha R6 die Sporen. Mit Vasco van der Valk hat sich auch hier schon Konkurrenz aus den Niederlanden angemeldet.

Das Feld in der IDM Supersport 300 wird eine Macht, nicht zuletzt, weil sich jetzt auch KTM in der IDM engagiert. Zudem hat sich erneut eine starke Armada aus den Niederlanden angemeldet. Das MOTORRAD action team steht als Ausrichter der IDM außerdem mit dem niederländischen Verband in Kontakt.  In der IDM Sidecar werden die Nennungen intern über die Interessengemeinschaft Gespannrennen gebündelt und am Ende komplett dem IDM-Ausrichter übergeben.  

Formel-E: Doppelsieg für Team Techeetah in Santiago

Andre Lotterer (l.) und Jean-Eric Vergne heben den Daumen
nach dem ersten Doppelsieg in der Geschichte der Serie
Foto: Formel-E Media / LAT Photographic
Die Formel E hat beim vierten Saisonlauf in Santiago wieder für viel Gesprächsstoff gesorgt.Nicht nur der packende Fünfkampf um den Sieg, sondern auch die Duelle im Hinterfeld und die umstrittenen Entscheidungen nach dem Rennen lassen Diskussionen aufkommen.

Am Ende setzte sich Jean-Eric Vergne in einem knallharten Duell gegen Techeetah-Teamkollege Andre Lotterer durch und konnte seinen zweiten Sieg in der Elektrorennserie feiern. Lotterer war jedoch kein leichter Gegner er hilt hart dagegen und machte seinem Teamkollegen das Leben schwaermachte Vergne das Leben jedoch mehr als schwer. Der Kampf zwischen den beiden wurde so hart geführt das Lotterer seinen französischen Teampartner einmal sogar fast ins Aus schob. Letztlich sicherten sich beide jedoch den Doppelsieg, für Lotterer war es der erste Podestplatz in der Formel E. Rang drei ging an Ex-Champion Sebastien Buemi (Renault e.dams).


Interessant wurde es nach dem Rennen, wo Vergne und Lotterer noch einmal um Ihre Position bangen mussten. Letztlich wurden Sie aber die vom Team begangene Manipulationn am Sicherheitsgurt nur mit einer Geldstrafe geahndet.

Ergebnis Santiago ePrix (Top-Five):

1. Jean-Eric Vergne
2. Andre Lotterer
3. Sebastien Buemi
4. Felix Rosenqvist
5. Sam Bird


Stand Fahrerwertung (Top_Five)

1. Jean-Eric Vergne  71 Pkt.        
2. Felix Rosenqvist   66 Pkt.       
3. Sam Bird               61 Pkt.        
4. Sebastien Buemi   37 Pkt.   
5. Nelson Piquet jr.    33 Pkt.