Samstag, 16. September 2017

Red Bull Air Race auf dem Lausitzring

Tausende Fans feiern sechsten Platz von Weltmeister Dolderer beim Qualifying

Matthias Dolderer holt im Qualifying Platz sechs
Foto: Jens Hawrda
Weltmeister Matthias Dolderer ist mit einem sechsten Platz beim Qualifying der siebten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2017 vor Tausenden Fans auf dem Lausitzring in sein Heimrennen gestartet. „Wir steigern uns von Runde zu Runde. Es ist eine gute Tendenz zu erkennen. Jetzt freue ich mich auf morgen und die Stimmung hier“, so der 47-jährige Tannheimer, der nun in der morgigen ersten Runde am Renntag auf Juan Velarde aus Spanien trifft. Den Sieg beim Qualifying sicherte sich an seinem 46. Geburtstag der Australier Matt Hall.

Das Qualifying der siebten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2017 auf dem Lausitzring wartete mit packender Action und denkbar knappen Entscheidungen auf. Am Ende hatte Geburtstagskind Matt Hall (46) aus Australien vor Tausenden begeisterten Fans in 50,227 Sekunden die Nase vorne und verwies Petr Kopfstein (Tschechische Republik/50.299) und Yoshihide Muroya (Japan/50.400) auf die Plätze. Lokalmatador Matthias Dolderer, der am Freitag 47 Jahre alt wurde, bestätigte mit einem sechsten Rang (50.751) seine aufsteigende Form und trifft nun in der morgigen ersten K.-o.-Runde des Renntages auf den Spanier Juan Velarde. Der Lausitzring ist nach 2010 und 2016 zum dritten Mal Austragungsort eines Red Bull Air Race.

„Ich bin nicht unzufrieden, wir steigern uns von Runde zu Runde. Es ist eine gute Tendenz zu erkennen“, so Dolderer. „Wir wissen wo der Fehler liegt. Du musst hier ans Limit gehen. Der heutige Tag war gut für das Selbstvertrauen. Jetzt freue ich mich auf morgen und die Stimmung hier. Die Leute hier auf der Tribüne vor unserm Hangar – das ist der Hammer. Das Motorsportfeeling hier auf dem Lausitzring ist für das Red Bull Air Race etwas ganz besonderes. Das ist ein einmaliges Gefühl hier.“

Im vergangenen Jahr flog Dolderer bei seinem Heimrennen auf Rang zwei und sicherte sich beim drauffolgenden Rennen in Indianapolis den WM-Titel. Zwei Rennen vor Ende der Saison liegt der 47-Jährige mit 27 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Martin Šonka (54 Punkte) aus der Tschechischen Republik auf Rang sechs im WM-Ranking. Den Piloten aus der Tschechischen Republik und seine drei engsten Verfolger Pete McLeod (50 Punkte) aus Kanada, Kirby Chambliss aus den USA (47 Punkte) und den Japaner Yoshihide Muroya (44 Punkte) trennen aktuelle gerade einmal zehn Punkte voneinander.

Der Stopp auf dem Lausitzring ist das erste Rennen 2017, das über dem Festland stattfindet und zugleich auch das erste auf einem Speedway-Track. Es ist nicht nur ein richtungsweisender Event mit Blick auf die Meisterschaft, sondern auch eine gute Vorbereitung auf das Saisonfinale Mitte Oktober auf dem Indianapolis Motor Speedway.

ServusTV zeigt am Sonntag, den 17. September, die Round of 14 live ab 14.45 Uhr (bis 15.50 Uhr) und das Finale live ab 16.50 Uhr. Über den Red Bull Air Race Webcast können das Rennen und die Pressekonferenz live verfolgt werden.  Live dabei ist auch Sport1 am Sonntag, den 17. September, ab 16.00 Uhr. Am Montag, den 18. September, und Dienstag, den 19. September, folgen die Highlights im Free-TV auf Sport1, Sport1+ zeigt am 23. und 26. September ebenfalls nochmals die Highlights vom Lausitzring.

Tickets für die Rückkehr des Red Bull Air Race auf den Lausitzring am 16./17. September sind nach wie vor erhältlich. Alle Neuigkeiten und weitere Informationen, u.a. zu den Tickets: www.redbullairrace.com.

De Phillippi holte erste Pole-Position der Saison für Audi

  • US-Amerikaner knapp vor Mercedes-AMG-Pilot Sebastian Asch
  • Tabellenführer Jules Gounon geht von Startplatz 17 ins Rennen
  • SPORT1 übertragt Rennen am Samstag ab 13.00 Uhr live
Foto: Jens Hawrda
50 Tausendstelsekunden entschieden den Kampf um die Pole-Position: In einem engen ersten Zeittraining auf dem Sachsenring sicherte sich Connor De Phillippi (24/USA, Montaplast by Land-Motorsport) den besten Startplatz für das Samtagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring. Der US-Amerikaner holte damit die erste Pole-Position des Jahres für den Audi R8 LMS. Mercedes-AMG-Pilot Sebastian Asch (31/Ammerbuch, BWT Mücke Motorsport) wurde vor seinem Markenkollegen Nicolai Sylvest (20/DK, Mercedes-AMG Team ZAKSPEED) Zweiter. Das elfte Saisonrennen wird von SPORT1 ab 13.00 Uhr live und in voller Länge übertragen und ist online im Livestream auf sport1.de und adac.de/motorsport zu sehen.

De Phillippi stellte auf seiner Pole-Runde trotz kühler Temperaturen von knapp zehn Grad mit 1.17,542 Minuten auf dem neuasphaltierten Sachsenring einen neuen Qualifying-Rekord auf. Er unterbot die im Vorjahr aufgestellte Bestmarke um 0,7 Sekunden. "Wir haben mit dem Auto seit gestern einen großen Schritt nach vorn gemacht", so der letztjährige ADAC GT Masters-Champion nach seiner vierten Pole Position in der Serie. "Es hat alles gepasst. Auf der Pole zu stehen, ist ein toller Start in das Wochenende. Es war ziemlich kalt, daher habe ich viel Wert daraufgelegt, auf meinen ersten beiden Runden die Reifen auf Temperatur zu bringen. Danach war das Auto perfekt und ich konnte zwei, drei schnelle Runden drehen. Heute Nachmittag wird es wärmer. Wir müssen mal sehen, wie es dann läuft, da wir am Freitag keine Long-Runs gefahren sind."

Sebastian Asch, der sich den Mercedes-AMG erstmals mit DTM-Star Edoardo Mortara teilt und im Freien Training Schnellster war, verpasste mit 1.17,592 Minuten die Bestzeit nur knapp. Als Dritter sicherte sich Markenkollege Nicolai Sylvest seinen besten Startplatz der Saison. Dahinter folgte als Vierter Indy Dontje (24/NL, Mercedes-AMG Team HTP Motorsport) in einem weiteren GT3-Sportwagen mit Stern. Norbert Siedler (34/A, Team HB Racing) wurde im besten Lamborghini Huracán Fünfter vor ADAC GT Masters-Neuling Alessio Picariello (24/B, BWT Mücke Motorsport), der sich im Audi R8 mit DTM-Titelanwärter Jamie Green (35/GB) abwechselt.

Schwierig verlief das Zeittraining für Tabellenführer Jules Gounon (22/F, Callaway Competition). Dem Corvette-Pilot fehlten 0,8 Sekunden auf die Bestmarke, was Startplatz 17 bedeutete. Seine Titelrivalen, BMW -Pilot Philipp Eng (27/A, BMW Team Schnitzer) und Kelvin van der Linde (21/ZA, Aust Motorsport) im Audi, gehen vor ihm von den Positionen zehn und elf ins Rennen. Ihre Fahrzeuge wurden im ersten Zeittraining von ihren Teamkollegen Nicky Catsburg (29/NL) und Sheldon van der Linde (18/ZA) qualifiziert.

Erste Pole Position für Rookie Luca Engstler

  • Der VW Golf GTI TCR-Pilot landet vor Hari Proczyk und Sheldon van der Linde
  • Spitzenreiter Josh Files wird Elfter, Verfolger Halder Siebter
  • Kris Richard sichert sich die Pole für zweites Rennen am Sonntag
Erste Pole für Luca Engstler
Foto: Jens Hawrda
Premiere für Luca Engstler (17, Wiggensbach, Liqui Moly Team Engstler): Der Führende der Honda Rookie Challenge hat sich erstmals in der ADAC TCR Germany die Pole Position gesichert. Der 17-Jährige drehte auf dem Sachsenring im VW Golf GTI TCR in 1:26.731 Minuten die schnellste Runde und landete vor Vizemeister Hari Proczyk (41, Österreich, HP Racing) im Seat Leon TCR und Sheldon van der Linde (18, Südafrika, AC Mayen e.V. im ADAC) im Audi RS3 LMS.

Für Titelverteidiger und Spitzenreiter Josh Files (26, Großbritannien, Target Competition) reichte es im Honda Civic TCR zum elften Platz, sein Verfolger Mike Halder (21, Meßkirch, Wolf-Power Racing) fuhr Startplatz sieben ein. Der Meisterschaftsdritte Niels Langeveld (29, Niederlande, Racing One) verpasste die zweite Phase des Qualifyings und startet in beiden Rennen von Startplatz 18. Am Samstag (ab 12.00 Uhr) und Sonntag (ab 10.50 Uhr) steigen die Saisonrennen elf und zwölf, die von SPORT1 und SPORT1+ übertragen werden. Zudem gibt es Livestreams auf www.SPORT1.de, www.adac.de/motorsport und www.youtube.com/adac.

„Erste Pole für mich. Ich bin mega happy, und auch schon ein bisschen nervös. Aber das kriegen wir schon hin. Ich bin erst 17 und fahre hier gegen die besten TCR-Fahrer der Welt“, sagte Engstler: „Ich habe alles gegeben. Ich wollte meinem Team den Erfolg schenken, ich wollte ihnen zeigen, dass wir vorne mitmischen können. Wir haben eine super Truppe. Sehr viel Spaß, aber auch immer hochprofessionell. Das war der Schlüssel zum Erfolg.“

Hinter dem Spitzentrio belegte Moritz Oestreich (25, Fulda, Honda Team ADAC Sachsen) im Honda Civic TCR den vierten Rang. Fünfter wurde Alex Morgan (30, Großbritannien, Wolf-Power Racing), weil bei seinem Seat aber im Vorfeld des ersten Trainings der Motor gewechselt wurde, wird Morgan am Samstag im ersten Rennen am Ende des Feldes starten. Sechster wurde Lokalmatador Steve Kirsch (38, Chemnitz, Honda Team ADAC Sachsen), dahinter folgten Mike Halder im Seat, Antti Buri (28, Finnland, LMS Racing) im Audi, Tim Zimmermann (20, Langenargen, Target Competition) und Kris Richard (22, Schweiz, Target Competition), der sich als Zehnter die Pole Position für das zweite Rennen am Sonntag sicherte.

„Die Strecke hat mir auf Anhieb gefallen, ich bin ja das erste Mal hier“, meinte Richard: „Ich bin sehr zufrieden. Es hat gerade so gereicht, dass ich Q2 erreiche. Daher bin ich natürlich umso glücklicher, dass es hinten raus mit der Pole geklappt hat. Mal schauen, was möglich ist. Top fünf ist für Samstag das Ziel, am Sonntag möchte ich definitiv aufs Podium.“

Hinter dem Schweizer, der zum zweiten Mal auf der Pole stehen wird, starten Zimmermann, Buri, Halder und Kirsch. Morgan wird auf Position fünf stehen, es folgen Oestreich, van der Linde, Proczyk und Engstler. Files wird auch dieses Rennen vom elften Startplatz angehen.

Freitag, 15. September 2017

Mercedes-AMG bestimmt erstes Training auf dem Sachsenring

  • Mercedes-AMG-Pilot Luca Ludwig fährt Bestzeit vor zwei Markenkollegen
  • Erste Runden der DTM-Stars Jamie Green und Edoardo Mortara im ADAC GT Masters
  • Beide Rennen am Samstag und Sonntag live und in voller Länge bei SPORT1
Schnellster im ersten Freien Training: Luca Ludwig (Mercedes-AMG Team ZAKSPEED)
Foto: Jens Hawrda
Gleich drei Merceders-AMG lagen am Ende des ersten Trainings zum vorletzten Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring vorn. Luca Ludwig (28/Bornheim, Mercedes-AMG Team ZAKSPEED) war vor seinem Teamkollegen Yelmer Buurman (30/NL) und Maximilian Götz (31/Uffenheim, Mercedes-AMG Team HTP Motorsport) Schnellster. Ihre ersten Runden in der "Liga der Supersportwagen" und auf dem Sachsenring drehten die DTM-Stars Jamie Green (35/GB) und Edoardo Mortara (30/I, beide BWT Mücke Motorsport). Die beiden Rennen der "Liga der Supersportwagen" werden am Samstag und am Sonntag (jeweils ab 13.00 Uhr) bei SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und unter youtube.com/adac zu sehen.

Ludwig markierte in der 60-minütigen Sitzung mit 1.18,654 Minuten die Bestzeit. "Es lief wirklich gut. Ich bin zufrieden", so der ADAC GT Masters-Champion von 2015. "Die Strecke liegt dem Auto. Wir schauen jetzt, was wir am Set-up noch verbessern können. Wir müssen noch etwas Feintuning machen und dann mal sehen, wie das Auto auf längere Distanz funktioniert."

0,124 Sekunden langsamer als Ludwig war Teamkollege Yelmer Buurman, der am Wochenende erstmals im Mercedes-AMG mit der Startnummer 20 zum Einsatz kommt. Auf Rang drei folgte mit Maximilian Götz, der 1.18,857 Minuten fuhr, ein weiterer "Stern"-Pilot. Auf Platz vier lag der Lamborghini Huracán von Marco Mapelli (30/I) und Norbert Siedler (34/A, beide Team HB Racing) vor dem Mercedes-AMG von Lokalmatador Marvin Kirchhöfer (23/Markkleeberg) und Indy Dontje (24/NL, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport). Tabellenführer Jules Gounon (22/F) und Partner Renger van der Zande (31/NL, beide Callaway Competition) kamen mit ihrer Corvette auf Rang 17.

Sheldon van der Linde vertritt erkrankten Markus Pommer

Kurzfristiger Fahrerwechsel bei Aust Motorsport: Da der Tabellendritte Markus Pommer (26/Neckarsulm) aus gesundheitlichen Gründen am Sachsenring nicht antreten kann, wird er von Sheldon van der Linde (18/ZA) vertreten, der auch in der ADAC TCR Germany antritt. Der Südafrikaner unterstützt am Wochenende im Audi R8 mit der Startnummer 3 seinen älteren Bruder Kelvin (21/ZA) im Titelkampf der "Liga der Supersportwagen". Im ersten Training kam das Duo auf Rang sechs. "Es ist wirklich schade, dass Markus nicht fahren kann. Ich wünsche ihm gute Besserung", so Kelvin van der Linde. "Es machte Sinn, Sheldon fahren zu lassen, da er in der letzten Woche den Audi in den USA getestet hat. Es ist das erste Mal überhaupt, dass wir uns ein Auto teilen. Bisher sind wir noch nicht einmal in der gleichen Rennserie gefahren."
Debüt im GT-Masters: Edoardo Mortara (l.) und Jamie Green
Foto: ADAC-Motorsport / Gruppe C GmbH
ADAC GT Masters-Debüt von Jamie Green und Edoardo Mortara

Zwei DTM-Stars geben an diesem Wochenende ihren Einstand im ADAC GT Masters: Jamie Green und Edoardo Mortara starten jeweils für BWT Mücke Motorsport, allerdings in verschiedenen Fahrzeugtypen. Green teilt sich den Audi R8 mit der Startnummer 24 mit dem frischgebackenen Audi R8 LMS Cup-Champion Alessio Picariello (24/B), der ebenfalls sein ADAC GT Masters-Debüt bestreitet. Mortara hingegen startet mit Sebastian Asch (31/Ammerbuch) im Mercedes-AMG des Teams. "Der Sachsenring ist anders als die Strecken, auf denen ich bisher gefahren bin", so Mortara. "Ich mag ihn. Es geht bergauf und bergab und es gibt viele mittelschnelle und schnelle Kurven. Die Strecke bietet sehr viel Grip." Auch Green war vom Kurs angetan: "Er ist wirklich herausfordernd. Viele Kurven sind blind zu fahren, man kann nicht in sie hineinschauen. Ich habe ziemlich viele Runden absolviert, was sehr hilfreich war. Denn so konnte ich einen guten Rhythmus finden und fühle mich schon recht zuhause auf der Strecke."

DTM: Performance-Gewichte werden abgeschafft

  • Hersteller entscheiden im Sinne der Serie
  • Berger: „Ein starkes Signal für die DTM“
Bereits im nächsten Rennen am Red Bull Ring könnten die erfolgsabhängigen
Ballastgewichte der Vergangenheit angehören
Foto: Jens Hawrda
Mit einer zukunftsweisenden Entscheidung haben die drei Hersteller der Tourenwagenserie DTM den Weg zur Abschaffung der umstrittenen Performance-Gewichte freigemacht. Gemeinsam mit der DTM-Organisation ITR verständigten sich Audi, BMW und Mercedes einvernehmlich darauf, die erfolgsabhängigen Ballastgewichte mit sofortiger Wirkung vollständig abzuschaffen.
 
Vorbehaltlich der Zustimmung des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) können damit bei den beiden verbleibenden Veranstaltungen der Saison am Red Bull Ring (22.-24. September) und in Hockenheim (13.-15. Oktober) alle Rennfahrzeuge mit demselben Gewicht an den Start gehen. Ballastgewichte in Abhängigkeit zur Performance eines Herstellers im Rennen würden nicht mehr verteilt werden.
 
„Alle Beteiligten haben die Stimmen der Fans gehört. Ich freue mich sehr, dass die Hersteller an einem Strang ziehen und im Sinne des Sports entschieden haben“, sagt der ITR-Vorsitzende Gerhard Berger und ergänzt: „Das ist ein starkes Signal für die DTM.“ Berger weiter: „Wir werden in Kürze beim DMSB einen Vorschlag einreichen. Da der DMSB bereits signalisiert hatte, einen einstimmig von ITR und Herstellern eingebrachten Vorschlag zu unterstützen, rechne ich mit der Zustimmung des Verbandes.“
 
Die Abschaffung des Handicap-Systems soll auch für die Jahre nach 2017 gelten. Die drei Hersteller haben zudem vereinbart, das Aerodynamik-Reglement der DTM für 2018 zu optimieren. So sollen für ausgewählte Aerodynamikbauteile standardisierte Geometrien vorgeschrieben werden.
 
Audi-Motorsportchef Dieter Gass: „Ich freue mich, dass die Diskussion über die Performance Gewichte endlich vom Tisch ist und der sportliche Wettkampf wieder im Vordergrund steht. Wir haben noch vier Rennen im Kampf um die Meisterschaft und jeder Hersteller ist mit mindestens einem Fahrer in den Top Vier vertreten. Es ist alles offen und wird sicherlich bis zuletzt spannend bleiben.“
 
BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Das ist ein guter Tag für die DTM, ihre Fans und echten Motorsport. Heute gibt es nur Gewinner. Wir haben in den vergangenen Wochen mit allen Parteien intensiv nach einer Lösung gesucht und sie im Konsens gefunden. Für die kommenden Monate werden wir darauf aufbauen und die DTM fit für die Zukunft machen. Diese Plattform wird noch attraktiver - und ist für weitere Hersteller offen.“
 
Mercedes-AMG Motorsport DTM-Teamchef Ulrich Fritz: „Es freut uns sehr, dass wir endlich eine Einigung erzielen konnten und der Weg somit frei ist die Performance-Gewichte abzuschaffen. Damit erfüllt die DTM den Wunsch der Fans und Fahrer. Ich bin sicher, dass uns ein heißer Kampf um den Titel bevorsteht. Darauf freuen wir uns jetzt umso mehr, dass die Diskussionen über die Gewichte endlich ein Ende haben und der Sport wieder stärker im Fokus steht.“