Sonntag, 10. September 2017
Samstag, 9. September 2017
DTM: Auer gewinnt turbulentes Regenrennen am Nürburgring
- Dritter Saisonsieg katapultiert Auer in der Fahrerwertung auf Platz 2
- Vierfacherfolg von Mercedes-AMG im Samstagsrennen
- Tabellenführer Ekström verpokert sich und bleibt ohne Punkte
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Das Podest vom Samstag
Foto: dtm.com
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„Das war ein mega Rennen für uns“, freute sich Auer im Ziel. „Ich war nach meinem Boxenstopp etwas verwirrt, aber unsere Strategie ist bei den schwierigen Bedingungen aufgegangen.“ Hinter dem Mercedes-Quartett kam René Rast als bester Audi-Pilot auf Rang fünf vor seinem Markenkollegen Jamie Green ins Ziel. Augusto Farfus, der das Rennen in der Anfangsphase souverän angeführt hatte, wurde hinter Edoardo Mortara (Mercedes-AMG) Achter und war damit bester BMW-Fahrer.
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Vierfachsieg für Mercedes bei widrigen Bedingungen
Foto: dtm.com
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Pech hatte der Schwede Ekström, der das Rennen nur als 15. beendete, die Führung in der DTM-Fahrerwertung aber behält. „In dem Moment, als ich zum Reifenwechsel an die Box gekommen bin, hat es wieder angefangen zu regnen. Die eingeschränkte Kommunikation mit dem Team war sicher nicht vorteilhaft – aber das gilt ja für alle Fahrer. Es ist bei dem Wetter für uns einfach blöd gelaufen.“
Mit dem Rennergebnis aus dem Samstagsrennen am Nürburgring rückt die Fahrerwertung noch enger zusammen. Ekström führt die Tabelle nach 13 von 18 Saisonrennen mit 128 Punkten vor Auer (127), Rast (124), Rockenfeller (110), Green (107), Glock (104), Martin (102) und Titelverteidiger Wittmann (97) an. Bei noch 140 zu vergebenden Punkten in den verbleibenden fünf Rennen und Qualifyings bleibt der Titelkampf äußerst spannend.
Am Sonntag steht am Nürburgring das zweite Rennen des Wochenendes auf dem Programm. Start ist um 15:15 Uhr. Das Erste überträgt ab 15:00 Uhr live aus der Eifel. Zuvor entscheidet sich im Qualifying um 12:00 Uhr die Startaufstellung. Das wird auf dem Sender ONE ebenfalls live übertragen.
DTM: Erstes und zweites Freies Training gehen an Mercedes
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Paul Di Resta (Mercedes)
Foto: Jens Hawrda
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Auch beim zweiten Freien Training der DTM am Nürburgring lagen am Samstag zwei Mercedes-AMG-Fahrer vorne. Erneut waren es Paul Di Resta (1:35,935 Minuten) und Gary Paffett (1:36,237). Dieses Mal allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Hinter den beiden Piloten aus Stuttgart landete Timo Glock als bester BMW-Fahrer. Vierter wurde der DTM-Tabellenführer Mattias Ekström (1:36,567) vor Markenkollege René Rast (1:36,605).
Freitag, 8. September 2017
DTM: Drei Fragen an Lucas Auer
Die DTM läutet am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring den Endspurt der Saison 2017 ein. Lucas Auer kommt sicher gerne zurück in die Eifel, wo er in den vergangenen vier Qualifyings dreimal die Bestzeit gefahren ist. Zudem stand der Österreicher dort im vergangenen Jahr als Zweiter auf dem Podium. Auch Robert Wickens reist mit guten Erinnerungen an den Ring, auf dem er 2013 bei schwierigen Wetterbedingungen seinen ersten DTM-Sieg einfuhr. Gary Paffett und Edoardo Mortara können ebenfalls auf jeweils einen Sieg auf dem legendären Eifelkurs zurückblicken. Insgesamt teilen die sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer unter sich zwölf Podestplätze auf dem Nürburgring auf.
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| Lucas Auer Foto: Jens Hawrda |
Luggi, dieses Wochenende geht es an den Nürburgring, wo du deine erste Pole Position in der DTM eingefahren hast und immer schnell warst. Was ist dein Erfolgsgeheimnis in der Eifel?
Lucas Auer: Bis jetzt habe ich es immer geschafft, alles in den Freien Trainings auszusortieren und dann die Leistung im Qualifying zum richtigen Zeitpunkt abzurufen. Das ist mir in der Vergangenheit auf dem Nürburgring besser als auf jeder anderen Strecke gelungen. Es scheint so, als würden die Kurven in der Eifel und ich sehr gut zusammenpassen.
Wie beruhigend ist das Gefühl, nach einigen schwierigen Rennen jetzt an den Nürburgring zu kommen, wo du bislang immer stark warst?
Lucas Auer: Die letzten beiden Rennwochenenden in Moskau und Zandvoort waren komplett verschieden. In Moskau waren wir langsam, haben aber super Punkte mitgenommen. In Zandvoort waren wir auch langsam, haben jedoch keine Punkte eingefahren. Jetzt ist es an der Zeit, am Nürburgring wieder anzugreifen und generell mehr Mercedes in die Top-6 zu bringen. Dass ich auf dieser Strecke immer zu den Schnellsten gehört habe, ist eine gute Voraussetzung dafür.
Die Rennen in Zandvoort wurden teilweise sehr hart geführt. Hat die Zeit des Jahres begonnen, in der die Bandagen härter angezogen werden?
Lucas Auer: Meiner Meinung nach ist das Standard in der DTM. Wer am härtesten spielt und die breitesten Schultern hat, geht siegreich aus dem Kampf hervor. Das ist in der DTM aber kein Geheimnis mehr.
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