Mittwoch, 5. Juli 2017

Rückkehr nach Oschersleben: Dritte Runde der ADAC TCR Germany

  • Gemeinsames Rennwochenende mit der TCR International
  • Meister Josh Files: "Oschersleben hat einen besonderen Platz in meinem Herzen"
  • Honda Rookie Challenge: Engstler und Reicher liegen gleichauf an der Spitze
Foto: Jens Hawrda
Hochspannung in der Magdeburger Börde: Setzt Josh Files (26, Großbritannien, Target Competition) seine Siegsträhne auch bei der Rückkehr nach Oschersleben vom 7. bis 9. Juli fort oder schlägt die Konkurrenz in der ADAC TCR Germany zurück? Der britische Champion strebt in der Motorsport Arena seine nächsten Erfolge an - doch seine Rivalen wollen den Rückstand auf den in der Gesamtwertung führenden Honda Civic TCR-Piloten verkürzen. Mit den Rennen fünf und sechs steuert die Tourenwagenserie des ADAC auf die Halbzeit in ihrer zweiten Saison zu.

38 Fahrzeuge werden dabei wieder für umkämpfte Rennen und Spektakel sorgen. Motorsport-Fans können sich erneut auf die Tourenwagen Audi RS3 LMS, Honda Civic TCR, Seat Leon TCR, VW Golf GTI TCR und Opel Astra TCR freuen. SPORT1 überträgt beide Rennen live, zudem wird es wie gewohnt Livestreams auf www.SPORT1.de und www.adac.de/motorsport geben. In Oschersleben fährt die ADAC TCR Germany gemeinsam mit der TCR International Series, und die Motorsport Arena feiert ihr 20-jähriges Jubiläum mit einem großen Fest. Am Samstagabend werden die Kult-Ostrocker von "City" ein Konzert im Infield der Strecke geben.

Nach den ersten beiden Rennwochenenden der laufenden Saison ist klar: Auch in diesem Jahr ist Josh Files einer der Favoriten in der Meisterschaft. Drei der bisherigen vier Rennen hat der 26-Jährige gewonnen, darunter den ersten Lauf in Oschersleben und beide Rennen auf dem Red Bull Ring. Einzig Florian Thoma (21, Schweiz, Liqui Moly Team Engstler) im VW Golf GTI TCR und Tim Zimmermann (20, Langenargen, Target Competition) im Audi RS3 LMS waren im zweiten Rennen in Oschersleben schneller.

Files hat neun der bisherigen 18 Rennen der ADAC TCR Germany-Geschichte gewonnen, und in Oschersleben stand er in vier von sechs Läufen ganz oben. Deshalb hat der Kurs "einen besonderen Platz in meinem Herzen", betont der Brite lächelnd. In der Gesamtwertung hat er 152 Punkte auf dem Konto und liegt damit souverän in Führung. "Ich konzentriere mich nur auf mich, und mit Target habe ich ein Team im Rücken, das mir die Arbeit leicht macht", sagt er.

Die Konkurrenz will sich jedoch noch längst nicht geschlagen geben. "Die Saison ist noch lang, es kann noch viel passieren", sagt etwa Moritz Oestreich (25, Fulda, Honda Team ADAC Sachsen), der am Red Bull Ring seine erste Podiumsplatzierung in seinem Honda Civic TCR einfuhr und in der Gesamtwertung auf Rang 13 liegt: "Und auch Josh Files kann mal einen schlechten Tag haben und ausfallen." Auch Audi-Fahrer Max Hofer (18, Österreich, AC Mayen e.V. im ADAC) will angreifen. "Ich habe immer gesagt, mein Ziel sind die Top Five. Dort will ich hin, und dort gehöre ich auch hin", sagt der Österreicher.

Zweiter der Gesamtwertung ist Audi-Pilot Sheldon van der Linde (18, Südafrika, AC Mayen e.V. im ADAC) mit 97 Zählern vor Kris Richard (22, Schweiz, Target Competition) im Honda, der 82 Punkte hat. Honda-Pilot Steve Kirsch (37, Chemnitz, Honda Team ADAC Sachsen) folgt mit 78 Zählern auf Rang vier vor Mike Halder (21, Meßkirch, Wolf-Power Racing) im Seat Leon TCR und Dino Calcum (27, Lubner Motorsport) im Opel Astra TCR. Bester VW-Pilot ist Florian Thoma als Siebter.

Der Bochumer Calcum holte auf dem Red Bull Ring die erste Pole Position für den Opel Astra TCR - im Rennen reichte es dann zu Rang drei. Daran will der 27-Jährige, der im Team mit Jasmin Preisig (24, Schweiz) fährt, in Oschersleben anknüpfen. "Ich reise zuversichtlich und positiv gestimmt nach Oschersleben", sagt er und nannte als Ziel "eine Top-Ten-Platzierung. Wir werden alles daran setzen, an den jüngsten Erfolg anzuknüpfen."
Auch Florian Thoma kehrt "mit einem guten Gefühl nach Oschersleben" zurück, wo er als Sieger des zweiten Saisonrennens den bisher größten Erfolg seiner Karriere feiern konnte. "Die Strecke liegt mir, und der Golf scheint dort auch besser zu funktionieren, als am Red Bull Ring. Ich bin zuversichtlich, dass ich ein ähnlich gutes Resultat erzielen kann, das Podest ist mein Ziel."

Derzeit ist es vor allem die Konstanz, die Files von der Konkurrenz abhebt. Der Honda-Pilot spult sein Programm nahezu fehlerfrei und dabei auf dauerhaft hohem Niveau ab. "In der TCR haben viele Faktoren Einfluss. Das Setup muss stimmen, das Fahrerische natürlich auch", sagt Harald Proczyk (41, Österreich, HP Racing), der 2017 noch auf eine Spitzenplatzierung wartet: "Und wenn alles passt, dann geht's auch weit nach vorne. So ist das aktuell bei Files und Target."

In der Honda Rookie Challenge liegen derzeit Luca Engstler (17, Wiggensbach, Liqui Moly Team Engstler) und Simon Reicher (17, Österreich, Certainty Racing) mit jeweils 24 Punkten gleichauf an der Spitze. Dicht dahinter folgt Robin Brezina (18, Dauchingen, Aust Motorsport) mit 23 Punkten und Rudolf Rhyn (19, Schweiz, Topcar Sport) mit 17 Zählern. Sie alle haben einen besonderen Anreiz: Der Sieger der Nachwuchswertung darf sich am Saisonende über einen Honda Civic als Prämie freuen.

Auf Engstler, der beim Saisonauftakt in Oschersleben zweimal bester Rookie war, wartet ein besonders spannendes und aufreibendes Wochenende. Der 17-Jährige wird als Gaststarter auch in der TCR International fahren. "Ich werde beide Rennserien mit einem VW Golf GTI TCR bestreiten", sagt Engstler junior, der aber klarstellt: "Priorität hat die Rookie-Meisterschaft der ADAC TCR Germany. Dort versuche ich, meine Meisterschaftsführung zu verteidigen mit dem klaren Ziel, zweimal maximale Punkte zu sammeln."

Stimmen der Audi-Piloten nach den Rennen am Norisring

Die Zuschauer in Nürnberg erlebten ein spektakuläres Norisring-Wochenende. Audi verteidigte seine Führung in allen drei Wertungen der DTM. Neuer Spitzenreiter der Fahrerwertung ist Mattias Ekström. Das Sonntagsrennen wurde von einem schweren Unfall überschattet, bei dem sich Mike Rockenfeller eine Verletzung am linken Fuß zuzog. Die Stimmen aus dem Audi-Lager.
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström:
„Ein schönes Wochenende mit vielen Punkten, sehr abwechslungsreich, nur leider kein Sieg. Aber ich bin jetzt Meisterschaftsführender. Im ersten Rennen war es zunächst sehr nass. Als es abtrocknete, musste ich kämpfen. Über Platz drei am Samstag kann ich mich nicht beklagen. Mein Rennen am Sonntag war sehr abwechslungsreich. Ich habe auf dem Weg zu Platz vier viel Staub geschluckt. Der Start war nicht so toll, aber dann war ganz schön viel los bis zur Roten Flagge. Danach bin ich hinter der Spitze gefahren, habe von den Kämpfen vor mir profitiert und hatte ein Podium vor Augen. Leider gab es in der letzten Kurve einen kleinen Schubser von Marco Wittmann. Damit bin ich wieder auf Platz vier gelandet.“


Jamie Green:

„Das war ein hartes Wochenende. Schon im Freien Training haben wir keine gute Balance hinbekommen. Unsere Abstimmung hat sich nicht ausgezahlt und wir waren zu langsam. Wenn am Norisring auch nur ein oder zwei Zehntel fehlen, steht man in der Startaufstellung weit hinten. Die Trainings und Qualifyings waren schwierig. So ging es in den Rennen einfach nur darum, durchzukommen. Das haben wir geschafft und ein paar Punkte gesammelt.“


Nico Müller:

„Wir waren eigentlich gut unterwegs, haben aber leider aus unserer Pace deutlich zu wenig gemacht. Am Samstag wäre mehr als Platz neun drin gewesen, aber die Bedingungen waren sehr schwierig. Am Sonntag hatten wir von Startplatz drei das Podium anvisiert, doch dann ging alles schief. Ich hatte keinen allzu guten Start und nach dem Boxenstopp habe ich die Reifen nicht auf Temperatur gebracht und Zeit verloren. Als ich versuchte, meine Position zu verteidigen, habe ich mir einen Bremsplatten eingefahren. Außerdem hatte ich einen Kontakt mit Bruno (Spengler), danach ging gar nichts mehr.“


René Rast:

„Wir haben am Norisring nur zwei Punkte herausgeholt, und die nicht einmal aus dem Rennen, sondern im Qualifying. Die Pace war in beiden Qualifyings da. Am Samstag bin ich im Rennen leider über die gelbe Linie an der Boxenausfahrt gefahren, sonst wäre ein Podium drin gewesen. Am Sonntag habe ich es im Qualifying nicht auf den Punkt gebracht. Im Rennen hatte ich eine Kollision mit Robert Wickens. Insgesamt kein schönes Wochenende.“


Mike Rockenfeller:

„Der Start zum zweiten Rennen war okay, dann wurde es turbulent. Unsere Strategie war nicht perfekt, aber das müssen wir noch besprechen. Dann passierte der Unfall mit Gary (Paffett). Ich konnte nichts machen, ich war bereits in der Kurve. Es gab einen Riesenschlag. Ich bin froh, dass unsere Autos so sicher sind. Aber ich habe leider einen gebrochenen Mittelfuß, vielleicht ist es halb so schlimm. Ich hoffe, dass ich in Moskau wieder dabei bin.“

Loïc Duval:

„Auch wenn es ein paar positive Momente gab, war das definitiv kein gutes Wochenende und ich habe keine Punkte gesammelt. Das Rennen am Sonntag war besser als der Lauf am Samstag. Die Strecke ist sehr speziell. Zuletzt bin ich hier vor 13 Jahren gefahren und ich habe ein bisschen gebraucht, um mich wieder daran zu gewöhnen. Leider war mein letzter Sektor nie so gut. Bis zur Safety-Car-Phase sah es ganz ordentlich aus, auch wenn da noch viele Runden zu fahren waren. Leider kann man nie abschätzen, ob und wann es eine Gelbphase geben könnte. So musste ich an die Box kommen, als alle anderen ihre Stopps schon erledigt hatten. Das hat mir mein Rennen ruiniert. Aber generell zeigt meine Lernkurve in der DTM nach oben.“

Montag, 3. Juli 2017

DTM: Doppel-Podium für die „Pink Panther“ von Mercedes

Platz zwei und drei für die "Pink Panther" von Mercedes
Foto: Mercedes-Motorsport
Spektakulärer Schluss-Spurt im zweiten Rennen auf dem Norisring: Die beiden „Pink Panther“ Lucas Auer und Edoardo Mortara fuhren im zweiten Lauf vor 125.000 Zuschauern (am gesamten Wochenende) in ihren BWT Mercedes-AMG C 63 DTM auf den Plätzen zwei und drei auf das Podium. Lucas Auer verbesserte sich in einem dramatischen Rennen, das nach einem Unfall für eine halbe Stunde unterbrochen wurde, von Startplatz sechs bis auf Rang zwei nach vorne. Damit liegt er in der Fahrerwertung mit 87 Punkten nur noch zwei Zähler hinter dem Tabellenführer Mattias Ekström (Audi).
 
Sein Teamkollege Edoardo Mortara erkämpfte sich auf den letzten Metern des Rennens im Foto-Finish gegen Mattias Ekström und Marco Wittmann (BMW) den dritten Platz. Mortara fuhr damit zum zweiten Mal an diesem Rennwochenende auf dem Norisring in die Punkteränge. Nach seinem achten Platz im ersten Rennen am Samstag, belegte er im zweiten Lauf am Sonntag Position drei.
 
Dahinter überquerte Paul Di Resta (Mercedes-AMG C 63 DTM) die Ziellinie auf Platz sechs. Robert Wickens (Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me) ging am Start von Startplatz zwei in Führung, fiel im Rennverlauf aber nach einer Berührung mit Audi-Pilot René Rast aus den Punkterängen heraus. Im weiteren Rennverlauf kämpfte er sich wieder bis auf den elften Platz nach vorne. Maro Engel (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM) beendete sein 50. DTM-Rennen auf Platz 14.
 
Gary Paffett (Mercedes-AMG C 63 DTM Mercedes me) schied nach einem Unfall kurz nach der Safety Car-Phase aus. Gary verlor nach einer leichten Berührung im Zweikampf mit Jamie Green (Audi) auf einer Bodenwelle die Kontrolle über sein Auto, schlug in der Streckenbegrenzung ein und krachte dann seitlich in das Auto von Mike Rockenfeller (Audi). Das Rennen wurde danach für eine halbe Stunde unterbrochen. Die beiden Fahrer konnten aus eigener Kraft aus ihren Autos aussteigen.  

Sonntag, 2. Juli 2017

Maxime Martin gewinnt Rennkrimi am Norisring

  • Maxime Martin feiert auf dem Norisring ersten Saisonsieg
  • Schwerer Unfall sorgt für Rennunterbrechung
  • Mattias Ekström verteidigt die Tabellenführung
Maxime Martin
Foto: Jens Harwrda
Der zweite Lauf der DTM am Rennwochenende auf dem Norisring war an Spannung nicht zu überbieten: Maxime Martin holte im BMW M4 DTM seinen ersten Saisonsieg vor Lucas Auer im Mercedes-AMG C 63 DTM. Die Entscheidung um Platz drei fiel erst auf den letzten Metern: Edoardo Mortara (Mercedes-AMG) setzte sich in einem dramatischen Fotofinish mit einem Vorsprung von nur zwei Tausendstelsekunden gegen Mattias Ekström (Audi) durch. Dieser rettete seinerseits hauchdünne 25 Tausendstel vor Lokalmatador Marco Wittmann (BMW) ins Ziel.

Das Sonntagsrennen der DTM musste nach einem schweren Unfall in Runde 33 mit der Roten Flagge unterbrochen werden. Nach einer Berührung mit Jamie Green (Audi) schlug Gary Paffett (Mercedes-AMG) in der Anfahrt zur ersten Kurve in die Streckenbegrenzung ein, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit Mike Rockenfeller (Audi). Paffett und Rockenfeller wurden vorsorglich im Klinikum Süd in Nürnberg untersucht. Während der Brite mit Prellungen davonkam, hat sich Rockenfeller am linken Fuß eine kleine Fraktur des fünften Mittelfußknochens zugezogen. Nach der rund halbstündigen Unterbrechung wurde das Rennen mit einer Restzeit von 25 Minuten fortgesetzt.

„Nach zwei Ausfällen jetzt drei Mal in Folge auf dem Podium zu stehen ist fantastisch“, sagte Maxime Martin nach dem Rennen. „Ich konnte das Potenzial des Autos voll ausschöpfen und so endlich meinen ersten Sieg in diesem Jahr holen.“ In der Schlussphase lieferte sich der Belgier einen spannenden Zweikampf mit dem Österreicher Auer um den Sieg. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass Lucas nach dem Restart an mir vorbeigehen würde“, sagte er. „Zum Glück konnte ich die Situation schnell wieder zu meinen Gunsten klären.“

Auer war mit Platz zwei sehr zufrieden, vor allem weil er in den drei Rennen zuvor punktelos geblieben war. „Ich habe gleich zu Beginn einige Positionen gutmachen können“, so der Österreicher. „In der Schlussphase hatte ich mit Krämpfen im linken Fuß zu kämpfen, mit dem ich normalerweise bremse – und das gerade auf dem Norisring, wo das Bremsen so wichtig ist. Ich habe dann mit dem rechten Fuß gebremst, was zu kleineren Fehlern geführt hat. Unter diesen Vorzeichen bin ich froh, dass ich Platz zwei ins Ziel retten konnte.“

Über seinen ersten Podestrang in Diensten von Mercedes-AMG freute sich Edoardo Mortara. „An die letzten Meter dieses Rennens werde ich mich noch lange erinnern“, ist sich der 30-Jährige sicher „Es war einfach ein Wahnsinnsgefühl, zu dritt nebeneinander auf die Ziellinie zuzufahren. Dass ich am Ende die Nase vorne hatte – umso besser. Gar nicht so schlecht, angesichts Startplatz 16.“

Die Fahrerwertung der DTM spitzt sich nach dem achten Lauf zu. Fahrer aller Hersteller sind auf den ersten drei Plätzen vertreten. Der erfahrene Audi-Mann Ekström führt das Tableau mit 89 Punkten knapp vor Mercedes-Youngster Auer an, der 87 Punkte hat. Rennsieger Martin holte auf dem Norisring im BMW insgesamt 46 Zähler und schob sich so auf Platz drei nach vorne. Mit Jamie Green (75), der im Sonntagsrennen Achter wurde, und René Rast (72) folgen zwei weitere Audi-Piloten auf den Ränegn vier und fünf.

Blomqvist (BMW) holt Pole für`s Sonntagsrennen

Die Pole-Position am Sonntag sicherte sich Tom Blomqvist im BMW M4 DTM mit einem Vorsprung 4 Tausendstelsekunden vor Robert Wickens im Mercedes-AMG C 63 DTM. Audi-Pilot Nico Müller holt Platz drei. Platz vier bis sechs belegen Bruno Spengler (BMW), Mattias Ekström (Audi) und Lucas Auer (Mercedes-AMG).

Tom Blomqvist holt Pole für`s Sonntagsrennen
Foto: Jens Hawrda
Stimmen nach dem Qualifying:


Tom Blomqvist
(BMW), Platz eins:
„Ich hatte eine sehr gute Runde, aber es ist alles so eng beieinander. Ich bin sehr froh, mein erster Lauf war nicht so gut, von meiner Seite aus. Wenn Du auf der Pole Position stehst, willst Du natürlich auch das Rennen gewinnen. Es ist ein langer Weg, das Auto ist gut, wir werden sehen.“


Robert Wickens
(Mercedes-AMG), Platz zwei:
„Heute bin ich viel zufriedener als gestern. Das ist das verrückte am Norisring. Auch gestern hatten wir ein gutes Auto, aber du musst hier eine perfekte Runde hinbekommen. Mein Team hat über Nacht hart gearbeitet, um das Auto zu reparieren. Sie haben einen phantastischen Job gemacht. Wir haben einige Veränderungen an der Balance vorgenommen, im Freien Training war das noch nicht optimal, aber im Qualifying hatte ich genau das zur Verfügung, was ich brauchte. Mir ist auch eine gute Runde gelungen. Ich will jedes Rennen gewinnen, es fehlt noch an der Konstanz. Auf dem Podium zu stehen, wäre ein Traum. Zu gewinnen wäre ein Märchen.“


Nico Müller
(Audi), Platz drei:
„Im Vergleich zu gestern haben wir den Schritt gemacht, den wir machen mussten. Mit dem ersten Satz bin ich nicht so auf Touren gekommen, mit dem zweiten Satz ging es dann. Von P3 loszufahren, ist eine schöne Ausgangslage, das kenne ich vom letzten Jahr. Erst mal einen guten Start und eine saubere erste Runde erwischen, dann schauen wir weiter. Ich freue mich, dass es aus den ersten beiden Reihen losgeht, das war das Ziel. Jetzt schauen wir weiter.“