Sonntag, 14. Mai 2017

TREFFEN DER MOTORSPORTGIGANTEN AM LAUSITZRING

DTM UND ADAC GT MASTERS VOM 19. BIS 21. MAI GEMEINSAM ERLEBEN

Die Zuschauerresonanz im Vorjahr war überwältigend
Foto: Jens Hawrda
Mehr als 500 PS, ein gewaltiger Motorensound und neun actiongeladene Rennen – das sind die Grundzutaten für ein packendes Motorsportwochenende. Wenn die beiden populärsten deutschen Automobilrennserien im Tourenwagen- und GT-Motorsport, die DTM und das ADAC GT Masters, exklusiv am Lausitzring gemeinsam am selben Wochenende ihre Saisonläufe 3 und 4 ausfahren, können die zehntausenden Fans wieder mit harten Positionskämpfen, Verfolgungsjagden im Zehntelbereich und Lackaustausch freuen. Im Rahmenprogramm erwarten die Zuschauer mit dem Porsche Carrera Cup Deutschland und der ADAC Formel 4 zwei weitere hochkarätige Meisterschaften. Der gemeinsame Auftritt am Lausitzring gilt als absolutes Highlight im diesjährigen Motorsportkalender, denn mit mehr als 120 Fahrern und über sechs Stunden Renn-Action, verteilt auf insgesamt neun Rennen am Wochenende, gehört das Motorsportfestival Lausitzring zu den größten Motorsportveranstaltungen des Jahres in Deutschland.

Die DTM setzt in diesem Jahr auf einen in vieler Hinsicht verbesserten Auftritt. Durch eine vereinfachte Aerodynamik, einer höheren Motorleistung und neuen Slickreifen werden die Fähigkeiten der Fahrer wieder mehr in den Vordergrund gerückt. Auch die überarbeiteten Regeln zum Einsatz des DRS-Systems und der Neustart im Indy-Format nach einer Safetycar-Phase, bei dem die Fahrer ab dieser Saison in zwei Reihen das Rennen wieder aufnehmen, haben bereits bei den Auftaktrennen in Hockenheim für weitere Überholmanöver und mehr Spannung gesorgt. Das neue Konzept findet bei Fans und Fahrern daher durchweg positive Resonanz.

Ein Blick auf die Ergebnisse des Saisonauftakts zeigt auch, dass die Leistungsdichte in der DTM erneut sehr hoch ist. Sechs verschiedene Fahrer aller drei Marken konnten nach der Zieldurchfahrt der beiden Rennen das Podium betreten. Während am Samstag noch der Österreicher Lucas Auer (Mercedes-AMG) seinen ersten Saisonsieg feiern durfte, überquerte am Sonntag Jamie Green (GB, Audi) die Ziellinie als erster.
In der Gesamtwertung führt Lucas Auer, der erst im vergangenen Jahr am Lausitzring seinen Premierensieg in der DTM feiern konnte, die Tabelle nun mit 40 Punkten an, vor Jamie Green und Gary Paffett mit jeweils 26 Punkten und Timo Glock mit 25 Punkten.

Saisonauftakt der ADAC GT-Masters in Oschersleben vor zwei Wochen
Foto: Jens Hawrda
Ähnlich spannend sieht es nach den beiden Auftaktrennen in Oschersleben im ADAC GT Masters aus. Mit Porsche, BMW, Corvette und Audi feierten bereits vier der sieben Marken einen Podestplatz. Nach dem Sieg im 150. Rennen der „Liga der Supersportwagen“ führt das Duo von BMW Schnitzer, Ricky Collard (GB)/ Philipp Eng (AUT), mit 26 Punkten vor den Porsche-Teams von Mathieu Jaminet (FR)/ Michael Ammermüller (KÜS Team75 Bernhard, 25 Punkte) sowie Robert Renauer/ Sven Müller (Precote Herberth Motorsport, 21 Punkte) die Gesamtwertung an. Erfreulich aus regionaler Sicht: Das Berliner Team BWT Mücke Motorsport stellt in der Gesamtwertung aktuell den besten Mercedes-AMG GT3, pilotiert von Stefan Mücke und Sebastian Asch. Die Berliner vertrauen in ihrer ersten Saison im ADAC GT Masters auch dem erst 17 Jahre alten Lokalmatador Mike David Ortmann. Gemeinsam mit Frank Stippler zeigte er im Audi R8 LMS eine gelungene Aufholjagd von Startplatz 23 bis auf Rang 12 im ersten Rennen in Oschersleben, während Markus Winkelhock und Filip Salaquarda den zweiten Audi in Rennen 2 sogar auf Rang 7 ins Ziel brachten. Gute Voraussetzungen also für Team und Fahrer für weitere TopErgebnisse beim Heimrennen am Lausitzring vor den eigenen Fans.

Abseits der Rennstrecke können sich die Fans ebenfalls über einige Neuerungen freuen. Mit dem neuen Pit View, dem DTM Fan-Village und einem Konzertprogramm auf der großen Showbühne an der Haupttribüne am Freitag- und Samstagabend wird das Zuschauererlebnis weiter aufgewertet. Und mit Matthias Dolderer ist der erste deutsche und amtierende Weltmeister des Red Bull Air Race zu Gast am Lausitzring.

Donnerstag, 11. Mai 2017

DTM: Drei Fragen an Maro Engel

Maro Engel
Foto: Mercedes-Motorsport
Maro, dein erstes DTM-Rennwochenende nach fünf Jahren liegt hinter dir. Wie verlief die Rückkehr für dich?

Maro Engel: Es hat riesig Spaß gemacht, das Auto zu fahren und mit dem Team zu arbeiten. Die Atmosphäre beim DTM-Auftakt in Hockenheim ist immer ein fantastisches Highlight. Was mir am meisten Freude bereitet hat, war natürlich die Tatsache, dass wir ein gutes Auto haben. Die harte Arbeit des Teams über den Winter hat also Früchte getragen. Wir haben ein starkes Auto, mit dem wir uns auf die weitere Saison freuen können. Aus Sicht des Teams war das Wochenende sehr erfolgreich: Lucas hat das erste Rennen gewonnen und wir führen alle drei Meisterschafts-Wertungen an. Persönlich blicke ich ebenfalls auf einen positiven Auftakt zurück, vor allem was die Qualifyings angeht. Zwei Top-10-Startplätze waren ein guter Beginn. Darauf kann ich aufbauen. Am Sonntag habe ich dann auch meinen ersten Punkt geholt. Das ist schön, aber es war mit Sicherheit noch mehr drin.

Hand aufs Herz: Hattest du vor dem Wochenende Sorgen, dass du vielleicht nicht auf dem Niveau der anderen Fahrer sein könntest? Du hattest ja nicht besonders viel Zeit, um dich im Auto auf den Saisonstart vorzubereiten...

Maro Engel: Eineinhalb Testtage mit dem Auto und den neuen Reifen ist natürlich minimal. Aber ich habe versucht, das alles auszublenden und nicht groß über Ergebnisse nachzudenken. Es ging nur darum, meinen Job zu erledigen. Vorher konnten wir nicht genau wissen, wo wir stehen. Wir wussten, dass wir einen guten Test hatten, aber auch noch einiges an Arbeit vor uns lag. Deswegen war es positiv, zu sehen, dass wir voll dabei waren. Zweifel gab es nicht wirklich, aber ich konnte mir auch nicht sicher sein. Ich wusste, dass beim Testen noch ein gewisser Abstand da war. Ich konnte mir weder sicher sein, noch hatte ich Mega-Zweifel. Du kannst in der DTM aber ohnehin in jedem Qualifying plötzlich auf dem letzten Startplatz stehen. Deshalb war es schon eine Erleichterung, zu sehen, dass wir voll dabei waren.

Du fährst im Mai an vier Wochenenden vier Rennen. Wie schwierig ist es, dich jeweils wieder auf ein anderes Auto einzustellen und vom Mercedes-AMG C 63 DTM in den Mercedes-AMG GT3 umzusteigen?

Maro Engel: Es sind vor allem vier Highlights, auf die ich mich extrem freue. Der Mai ist ein Mega-Rennmonat für mich. Das ist ganz klar eine Herausforderung. Aber bisher ist mir das immer sehr gut gelungen. Je öfter man zwischen den Fahrzeugen hin und herwechselt, desto besser stellt man sich darauf ein. Jedes Auto hat seine eigenen Eigenschaften und Geheimnisse, die du beim Fahrstil berücksichtigen musst. Jetzt hoffe ich, dass es mir in diesem Jahr genauso gut glückt wie in der Vergangenheit.

BMW-Pilot Jan Bühn hofft auf drittes Podium in Folge beim IDM-Auftakt auf dem Nürburgring

BMW-Pilot Jan Bühn traf im Technik Museum in Speyer
DTM-Champion Marco Wittmann (BMW/rechts)
Foto: Michael Sonnick
Am Wochenende (12.-14. Mai) findet auf dem Nürburgring der Auftakt zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) statt. In der Superbike-Klasse möchte Jan Bühn aus dem badischen Kronau zum dritten Mal in Folge auf dem Podium stehen. Der Supersport-IDM Meister von 2015 wurde im Vorjahr als bester BMW-Pilot gleich Gesamtdritter in der Superstock 1000-Klasse. In diesem Jahr wurde die Superstock- und Superbike-Klasse  zusammengelegt, es gibt nur noch eine Wertung. Jan Bühn startet wie im Vorjahr für das Van-Zon-Remeha-BMW Team von Ex-Rennfahrer Werner Daemen aus Belgien. Im BMW-Team fahren neben Jan Bühn der zweifache Superbike-IDM Champion (von 2013 und 2015) Markus Reiterberger aus Obing, der Niederländer Danny de Boer und Arnaud Friedrich (Limbach-Oberfrohna). Der 26-jährige Jan Bühn freut sich auf den IDM-Auftakt: „Die eine Superbike-Klasse wird noch härter umkämpft sein, aber wir sind gut vorbereitet. Ich habe im April noch einen Test in Hockenheim absolviert und bei gutem Wetter verschiedene Pirelli-Reifen probiert. Das Feeling und die Rundenzeiten waren gut, so gut vorbereitet bin ich bisher noch nie in eine Saison gestartet. Mein Ziel ist ein Platz unter den ersten Fünf, im Vorjahr konnte ich im ersten Superstock-Rennen auf dem Nürburgring gleich auf das Podium fahren, vielleicht gelingt es mir diesmal auch wieder. Der Nürburgring liegt mir, in den letzten zwei Jahren stand ich bei vier Läufen dreimal auf dem Podest. Ich habe jetzt mit der BMW viel mehr Erfahrung und von meinem Teamkollegen Markus Reiterberger, der zweimal IDM Superbike-Meister war, können wir sicherlich alle im Team profitieren.“ Bereits am Freitag findet auf dem Nürburgring das freie Training statt, am Samstag beginnt auf der 3,618 km langen Kurzanbindung des Eifelkurses ab 8.30 Uhr das Zeittraining. Am Sonntag ist das Warm-up bereits ab 8.30 Uhr, die ersten Rennen werden dann um 9.25 Uhr gestartet. Die zwei Superbike-Rennen finden am Sonntag um 10.55 Uhr und 15.35 Uhr über jeweils 18 Runden statt. Der Veranstalter vom ADAC Siegerlandpreis ist der MSC Freier Grund aus Siegen. Die Eintrittskarten sind am Samstag und Sonntag für jeweils 14,- Euro an der Tageskasse erhältlich, das Wochenendticket kostet 25,- Euro. Kinder bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Weitere Informationen über die Motorrad-IDM gibt es unter www.IDM.de bzw. über Jan Bühn unter www.jan-buehn.de oder unter www.nuerburgring.de.

Text: Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

Montag, 8. Mai 2017

Hattrick für Ekström in Hockenheim

  • Mattias Ekström gewinnt auch dritten Lauf in der Rallycross-Weltmeisterschaft
  • Schwede bleibt in der Saison 2017 ungeschlagen und baut Gesamtführung aus
  • Ekström: „Mein Team hat wieder einmal einen großartigen Job gemacht“
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström und sein Team EKS bleiben in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft 2017 das Maß der Dinge. Auch beim dritten Saisonlauf auf dem Hockenheimring war der amtierende Weltmeister nicht zu schlagen. Bei schwierigen Witterungsverhältnissen setzte sich der Schwede kurz vor dem DTM-Qualifying für Rennen zwei in einem mitreißenden Finale gegen seine Landsmänner Johan Kristoffersson und Timmy Hansen durch. In der Fahrerwertung baute Ekström seine Führung aus. In der Teamwertung liegt der Weltmeister EKS hinter dem Team PSRX Volkswagen Sweden weiter auf Rang zwei.

Auf dem Hockenheimring wiederholte Ekström mit einem Parforceritt seinen Erfolg aus dem Vorjahr. „Hier in Hockenheim zu gewinnen, vor den vielen DTM- und Rallycross-Fans, ist ein unbeschreibliches Gefühl“, sagte Ekström mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Lange sah es nicht danach aus, als könne der Schwede einen weiteren Erfolg feiern. Zwar qualifizierten sich Ekström und seine Teamkollegen Reinis Nitišs sowie Toomas Heikkinen erneut alle für das Halbfinale der zwölf besten Fahrer, doch die Positionen vier, elf und zwölf waren keine gute Ausgangslage.
Foto: Audi-Motorsport
„Wir hatten am Freitag und am Samstag einige Probleme, das Tempo der Konkurrenz mitzugehen“, konstatierte Ekström. „Durch meinen Doppeleinsatz in der Rallycross-WM und in der DTM konnte ich leider nicht viel Zeit mit dem Team verbringen und mithelfen, diese in den Griff zu bekommen. Aber die Jungs haben sich seit Donnerstag die Nächte um die Ohren geschlagen und wieder einen großartigen Job gemacht.“ Bei Nieselregen rundete Heikkinen auf dem extrem rutschigen Kurs mit Rang sechs im Finale das gute Teamergebnis von EKS ab.

In der Fahrerwertung liegt Ekström nach drei von zwölf Saisonläufen mit 85 Punkten an der Spitze. Der Vorsprung auf den Zweitplatzierten Kristoffersson beträgt nun 16 Zähler. Bereits am kommenden Wochenende geht es für Audi und EKS in der Rallycross-WM weiter. Im belgischen Mettet findet am 13. und 14. Mai der vierte Saisonlauf statt. An den Circuit Jules Tacheny hat Ekström beste Erinnerungen. Im vergangenen Jahr gewann der Weltmeister auf dem technisch sehr anspruchsvollen Kurs in der Wallonie.

DTM Hockenheim: Stimmen der Audi-Piloten

Der DTM ist auf dem Hockenheimring vor 79.500 Zuschauern (am Wochenende) ein toller Saisonstart mit zwei spektakulären Rennen gelungen. Nach Platz drei am Samstag gelang Audi am Sonntag der erste Sieg des neuen Audi RS 5 DTM. Die Stimmen nach dem Auftakt-Wochenende der DTM 2017.
Jamie Green macht im Regen alle nass
Foto: Audi-Motorsport
Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53) Platz 18 / Platz 1
„Der Samstag war sehr hart für mich. Ich war im Qualifying Zwölfter und wurde im Rennen beim Überholen in der vierten Runde in einen Zwischenfall verwickelt. Das war ein frustrierender Tag. Am Sonntag herrschten im Qualifying und Rennen gemischte Bedingungen, was immer schwierig ist. Wir haben als Team einen tollen Job gemacht und hatten immer die richtigen Reifen zur richtigen Zeit. Ich bin stolz auf das Ergebnis. Trotz der Strafe konnte ich vorn bleiben. Es ist toll, zu siegen und den Mechanikern etwas zurückzugeben, die so viele Stunden Arbeit investiert haben, um das Auto vorzubereiten. Das ist die beste Belohnung, die ich ihnen geben konnte.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM #99) Platz 3 / Platz 7
„Nach dem Qualifying am Samstag waren wir erst einmal alle schockiert. Aber im Rennen konnten wir unsere Stärke zeigen. Das Auto hat in Hockenheim wirklich gut funktioniert. Von 16 auf drei zu fahren war natürlich toll für mich. Am Sonntag lief es im Freien Training und auch im Qualifying sehr gut. Es war sogar die Pole-Position drin, aber auch Startplatz fünf war top. Ich hatte einen guten Start, war Dritter und dachte, um den Sieg fahren zu können, doch nach dem Restart war alles anders. Der frühe Stopp war angesichts des drohenden Regens auch nicht ganz optimal. Immerhin hat es noch zu Platz sieben gereicht. Wir haben viel gelernt, ich war im Trockenen und im Regen schnell. Deshalb freue ich mich schon sehr auf die nächsten Rennen.“

Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM #51) Platz 9 / Platz 5
„Ich nehme die zehn Punkte aus den ersten beiden Rennen gerne mit, aber für mich war es ein Wechselbad der Gefühle. Am Samstag war ich im Qualifying schnellster Audi, allerdings nur auf Startplatz acht. Im ersten Stint habe ich mir im Verkehr die Vorderreifen kaputt gefahren. Hinzu kam ein Boxenstopp, bei dem eine Mutter verloren ging und wir sechs oder sieben Sekunden liegen gelassen haben. Ich konnte mich dann noch von Platz 14 auf neun vorkämpfen. Die Quali am Sonntag fing gut an, doch auf der trockenen Strecke bin ich am Ende im Verkehr hängen geblieben. In der ersten Kurve war ich im Sandwich mit Wickens. Dass ich Loïc (Duval) mitgenommen habe, tut mir sehr leid für ihn. Ich habe mich nach einem Plattfuß und einem Ausritt in den Kies auch dank des Regens wieder auf Platz fünf vorgekämpft.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM #5) Platz 5 / Platz 11
„Der Sieg im Rallycross war natürlich fantastisch, aber in der DTM lief es leider nicht so prickelnd. Ich bin ganz zufrieden mit meiner Zeit hinter dem Lenkrad, doch am Ende haben wir nicht die Platzierungen erzielt, die eigentlich möglich gewesen wären. Daher bin ich schon ein wenig enttäuscht.“

René Rast (AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM #33) Platz 6 / Ausfall
„Gemischte Gefühle: auf der einen Seite sehr positiv, weil die Leistung vom Team gestimmt hat. Auch mit meiner Performance war ich zufrieden. Am Samstag aus der Boxengasse auf Platz sechs zu fahren hat Spaß gemacht. Nach der ersten Runde hatte ich zwölf Sekunden Rückstand auf den Führenden, nach der letzten nur fünf. Es wäre also noch mehr drin gewesen als der sechste Platz. Mit dem Ergebnis am Sonntag kann natürlich keiner zufrieden sein. Wenn man von Platz zwei startet, will man natürlich auf dem Podium ankommen. Der Start war schlech, und in Turn 2 wurde ich von Paffett rausgedrückt. Das hat mich ganz nach hinten gespült. Der Restart war nicht schlecht, doch dann wurde ich in Turn 2 von einem BMW umgedreht. Das war’s leider.“

Loïc Duval (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM #77) Platz 14 / Ausfall
„Es war mein erstes DTM-Wochenende, auf das ich mich sehr gefreut habe. Erwartungsgemäß war es nicht einfach, in eine neue Serie mit einem so hohen Niveau einzusteigen. Es waren schwierige Rennen, aus denen ich leider keine Punkte mitnehmen konnte. Das Positive ist, dass wir uns nach den Schwierigkeiten am Samstag am Sonntag stark verbessert haben. Mit einem glücklicheren Timing im Qualifying hätten wir vielleicht sogar noch weiter vorne stehen können. Im Rennen bin ich zunächst gut vom Start weggekommen, aber leider war für mich nach der Kollision in Kurve eins das Rennen beendet.“