Freitag, 31. März 2017

Geschärfte Optik für neuen Audi RS 5 DTM

  • Audi enthüllt Rennwagen-Designs für DTM-Saison 2017
  • Erster Auftritt in KW 14 bei Testfahrten in Hockenheim
  • Gemeinsamer Test für Teams, Fahrer und neue Renningenieure
das Audi-Fahrzeugdesign für die Saison 2017
Foto: Audi-Motorsport
Rund einen Monat vor dem Saisonstart der DTM präsentiert Audi die Designs der sechs Audi RS 5 DTM. Die Ingenieure der Audi-Motorsportabteilung haben die Rennwagen in den vergangenen beiden Wochen gemeinsam mit den Teams aufgebaut. Von Montag bis Donnerstag kommender Woche (3. bis 6. April) sind die neuen DTM-Autos bei abschließenden Testfahrten in Hockenheim im Einsatz.

Audi setzt in der DTM auch in der kommenden Saison auf seine bewährten Partner, die jeweils Namensgeber für einen der sechs Audi RS 5 DTM sind: die Fachzeitschrift AUTO BILD MOTORSPORT (Fahrer: René Rast), das Motorenöl Castrol EDGE in Kombination mit dem Hochleistungskraftstoff ARAL ultimate (Loïc Duval), der Systempartner für Qualitätswerkzeuge Hoffmann Group (Jamie Green), das Premium-Lifestyle-Magazin für Männer Playboy (Nico Müller), der Energy-Drink-Hersteller Red Bull (Mattias Ekström) und das Technologie-Unternehmen Schaeffler (Mike Rockenfeller).

Auf allen Audi RS 5 DTM sind zudem die Markenzeichen von Audi Sport, Akrapovič und Castrol EDGE abgebildet. Weitere Partner von Audi in der DTM-Saison 2017 sind Alpinestars, DIE WELT, MAN, Gerolsteiner und die Brauerei Hofmühl.

Beim abschließenden Test in Hockenheim sind alle sechs Audi-Piloten im Einsatz. Vier von ihnen haben in der Saison 2017 neue Renningenieure: Mattias Ekström arbeitet mit Arnau Niubó zusammen, der im vergangenen Jahr Ingenieur von Mike Rockenfeller war. Laurent Fedacou, bisher Renningenieur von Timo Scheider, übernimmt diese Funktion bei Rockenfeller. Mathieu Le Nail, zuletzt Entwicklungsingenieur im WEC-Programm von Audi, ist für Loïc Duval zuständig. Und das Auto von René Rast betreut Florian Rinkes, der die DTM bereits als Performance-Ingenieur intensiv kennengelernt hat.

Die drei Audi Sport Teams ABT Sportsline, Phoenix und Rosberg setzen beim Test in Hockenheim erstmals die neuen Audi RS 5 DTM auf der Rennstrecke ein. Das Audi Sport Testteam unterstützt mit einem Testträger, der mit zusätzlichen Sensoren und Messgeräten Daten sammelt. Am Montag fahren die Autos von 14 bis 18 Uhr auf dem Rundkurs. An den drei folgenden Tagen finden die Testfahrten jeweils von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr statt. Ein Teil der Tribünen ist für Fans geöffnet, der Eintritt ist frei.

DTM-Saisonauftakt ist vom 5. bis 7. Mai ebenfalls auf dem Hockenheimring. Tickets und Audi Fan Packages gibt es online unter www.audi.com/dtm.

Die Audi Sport Teams in der DTM 2017

Audi Sport Team Abt Sportsline

#5 Mattias Ekström (S), Red Bull Audi RS 5 DTM (Ingenieur: Arnau Niubó)
#51 Nico Müller (CH), Playboy Audi RS 5 DTM (Daniel Grunwald)

Audi Sport Team Phoenix

#77 Loïc Duval (F), Castrol EDGE Audi RS 5 DTM (Mathieu Le Nail)
#99 Mike Rockenfeller (D), Schaeffler Audi RS 5 DTM (Laurent Fedacou)

Audi Sport Team Rosberg

#33 René Rast (D), AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM (Florian Rinkes)
#53 Jamie Green (GB), Hoffmann Group Audi RS 5 DTM (Erich Baumgärtner)

Donnerstag, 30. März 2017

Mehr Rennaction in der DTM-Saison 2017

Foto: Jens Hawrda
Der Countdown zur DTM-Saison 2017 läuft: In weniger als 40 Tagen startet die populäre Tourenwagenserie mit einem angepassten Format in die Saison. Das neue sportliche Reglement sieht zwei gleich lange Rennen pro Veranstaltungswochenende mit jeweils einem vorgeschriebenen Boxenstopp vor – nur zwei Gründe, warum sich die Fans der Serie in diesem Jahr auf noch mehr DTM-Action freuen können. In Kombination mit den technischen Neuerungen – die neuen Boliden von Audi, BMW und Mercedes-AMG Motorsport haben über 500 PS Leistung, weniger Abtrieb und sind damit anspruchsvoller zu fahren – stehen die Zeichen auf Vollgas für eine spannende und abwechslungsreiche DTM 2017.

Zwei gleichwertige Rennen pro Wochenende

Jeder der 18 Wertungsläufe führt in der bevorstehenden Saison über die Distanz von 55 Minuten plus eine Runde. Somit verlängert sich die Renndauer eines Wochenendes gegenüber dem Vorjahr um zehn Minuten. „Das neue Format fordert Teams und Fahrer stärker als bisher zu abwechslungsreichen Strategien und perfekter sportlicher Leistung. Den Zuschauern soll die DTM dadurch an beiden Tagen des Rennwochenende mehr spektakuläre Rennen und Unterhaltung bieten.“, sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger.

Zudem wird der Einsatz von Heizdecken verboten, wodurch die Fahrer ihre Reifen sowohl beim Start als auch nach dem Boxenstopp erst auf die optimale Temperatur bringen müssen. Champion Marco Wittmann freut sich über diese Neuerungen: „Die Boxenstopps mit Reifenwechsel in beiden Rennen bringen in Verbindung mit den neuen Reifen von Hankook und dem Verbot von Reifenheizdecken deutlich mehr taktische Möglichkeiten und werden hoffentlich für mehr Überholmanöver auf der Strecke sorgen. Für unsere Fans und für uns Fahrer bedeuten diese Änderungen ein deutliches Plus an Action auf der Strecke.“ Die Anzahl der Slick-Reifen ist pro Rennwochenende auf acht Sätze limitiert und mit dem neuen Rennformat wurden auch die Regeln für die Boxenstopps deutlich vereinfacht. In diesem Jahr gibt es keine Vorschrift mehr, wann die vier Reifen bei einem Stopp gewechselt werden müssen – der Boxenstopp kann nach der ersten und muss vor der letzten Rennrunde absolviert werden, was den Teams viele taktische Möglichkeiten eröffnet.

Teams bei den Boxenstopps deutlich mehr gefordert

Die Boxenstopps erhalten in der kommenden Saison einen höheren Stellenwert: Die Teams müssen die Reifenwechsel während der Rennen mit deutlich weniger Personal als bisher durchführen und dürfen dabei lediglich zwei Schlagschrauber einsetzen – je einer pro Fahrzeugseite. Pro Auto sind nur noch acht Mechaniker bei einem Boxenstopp zugelassen. Die Standzeit der Autos wird sich dadurch zwangsläufig verlängern und jeder einzelne Mechaniker bekommt zusätzliche Aufgaben und somit mehr Verantwortung als bisher.

Vier Stunden Tracktime für die DTM-Fahrzeuge

Die DTM-Boliden von Audi, BMW und Mercedes-AMG Motorsport sind nun noch länger auf der Strecke zu sehen: neben den beiden Rennen weiterhin in den Freien Trainings – jeweils über 30 Minuten am Freitag, am Samstag und am Sonntag – sowie in den beiden Qualifyings über je 20 Minuten. In Summe ergibt sich so eine Gesamtfahrzeit von vier Stunden am Rennwochenende.

Die DTM-Saison 2017 startet am Wochenende vom 5. bis 7. Mai traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg in die neue Saison. Tickets für das Auftakt-Wochenende und die acht weiteren Veranstaltungen sind über DTM.com sowie telefonisch über die Ticket-Hotline +49 (0) 1806 456 456 (20 ct/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis maximal 60 ct/Anruf) erhältlich.

Mittwoch, 29. März 2017

Teameinteilung für die DTM-Saison 2017

Mercedes-AMG Motorsport gibt Teameinteilung der Fahrer für die DTM-Saison 2017 bekannt.
Lucas Auer fährt wir 2016 für BWT
Foto: Jens Hawrda
  • Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me: Robert Wickens & Gary Paffett
  • Mercedes-AMG Motorsport SILBERPFEIL Energy: Paul Di Resta & Maro Engel
  • Mercedes-AMG Motorsport BWT: Edoardo Mortara & Lucas Auer
Die Vorbereitung auf die neue DTM-Saison geht in diesen Wochen in ihre heiße Phase. Nach der Homologation des Mercedes-AMG C 63 DTM am 1. März stehen in der nächsten Woche in Hockenheim die letzten Testfahrten vor dem Saisonstart Anfang Mai auf dem Programm. Jetzt steht auch fest, in welcher Teamaufteilung die sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer in diesem Jahr an den Start gehen werden.

Team-Captain Gary Paffett und Robert Wickens treten für Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me an. Mercedes me ist der digitale Zugang in die Welt von Mercedes-Benz. Das Portal bündelt innovative Services, Produkte und Lifestyle-Angebote, die auch über das Produkt „Auto“ hinausgehen.

DTM-Rückkehrer Maro Engel fährt zusammen mit dem DTM-Champion von 2010, Paul Di Resta, für Mercedes-AMG Motorsport SILBERPFEIL Energy. Der österreichische Getränkehersteller SILBERPFEIL Energy ist bereits seit 2015 Partner des Teams.

Das dritte Fahrerduo bilden in der kommenden Saison Neuzugang Edoardo Mortara und Lucas Auer. Sie starten für Mercedes-AMG Motorsport BWT. BWT, Europas führendes Wassertechnologie-Unternehmen, schickt seit der Saison 2015 seine „ Pink Panther“ in der DTM an den Start. 2016 gewann Lucas Auer im leuchtenden BWT Mercedes-AMG C 63 DTM auf dem Lausitzring als erster Österreicher ein DTM-Rennen.

„Bei der Teameinteilung ist auch immer ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt“, sagte Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef. „Wir arbeiten zwar als ein Team zusammen, der Austausch mit dem direkten Teamkollegen ist meist aber noch etwas intensiver. Zum Glück haben wir ein ausgeglichenes Fahrerteam, dessen Zusammenhalt und Teamgeist sich über die letzten Jahre hinweg prächtig entwickelt hat. Wir gehen jedenfalls mit drei starken Teams in die Saison, die alle in der Lage sein sollten, um den Teamtitel zu fahren.“

Dienstag, 28. März 2017

Startschuss für Audi und EKS in der Rallycross-WM

  • EKS und Mattias Ekström starten in Barcelona als amtierende Weltmeister
  • Erster Einsatz des Teams mit Werksunterstützung von Audi
  • Ekström: „Unser Ziel: wieder beide WM-Titel gewinnen“
Bild: Audi-Motorsport
Die FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft startet in ihre vierte Saison. Zwölf Events auf drei Kontinenten stehen in diesem Jahr auf dem Programm. Den Auftakt macht am 1. und 2. April das Rennen in Barcelona – eine Premiere in mehrfacher Hinsicht: Es ist das erste Rennen, bei dem Audi das Team EKS werkseitig unterstützt. Der amtierende Weltmeister setzt zum ersten Mal drei Audi S1 EKS RX quattro ein. Und zum ersten Mal ist Barcelona Schauplatz des Saisonauftakts.


Mattias Ekström blickt dem Rennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya zuversichtlich entgegen: „In der vergangenen Woche haben wir noch einen dreitägigen Test in Frankreich absolviert und gehen sehr gut vorbereitet in die Saison“, sagt der Schwede, der bei EKS Fahrer und Teamchef in Personalunion ist. „Mit der Entwicklungsarbeit aus dem Winter bin ich sehr zufrieden. Unser Ziel für diese Saison ist klar: Wir möchten auch in diesem Jahr wieder den Fahrer- und den Teamtitel in der Rallycross-WM gewinnen.“


Der Rallycross-Kurs auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya befindet sich im Stadionbereich der Strecke und beinhaltet zwei der superschnellen Kurven, die auch in der Formel 1 gefahren werden – allerdings in umgekehrter Richtung. Er ist eine der wenigen Strecken mit sehr schnellen ersten Kurven auf Asphalt und vielen Vollgaspassagen. „Beim Gedanken an vergangenes Jahr bekomme ich ein Grinsen im Gesicht“, sagt Ekström. In Barcelona feierte der Schwede 2016 seinen vierten Saisonsieg und legte den Grundstein für den späteren WM-Erfolg. Basis war und ist der 560 PS starke Audi S1 EKS RX quattro, der vor dieser Saison noch einmal technisch überarbeitet wurde.

In 180 Ländern wird die Rallycross-WM live übertragen. Fans in Deutschland können die Rennen auf dem Pay-TV-Kanal ProSieben FUN verfolgen. An jedem Rennsonntag der insgesamt zwölf Läufe überträgt der Sender eine zweistündige Show mit Interviews, Hintergrundberichten und den Highlights aller vier Vorläufe sowie den Live-Bildern der Halbfinal- und Finalläufe. Die Berichterstattung vom Saisonauftakt aus Barcelona beginnt am Sonntag, 2. April, um 14.00 Uhr. Eine Übersicht aller TV-Sender steht unter www.fiaworldrallycross.com/tv_listings zur Verfügung. Auch online werden die Rennen in ausgewählten Märkten via Livestream übertragen (www.fiaworldrallycross.com/live).

Montag, 27. März 2017

TCR: große internationale Nachfrage nach Audi RS 3 LMS

  • Zweimaliger TCR-International-Series-Champion Stefano Comini fährt 2017 Audi
  • Target Competition in ADAC TCR Germany mit vier Audi-Rennwagen am Start
  • Insgesamt 90 Audi RS 3 LMS in Debütsaison weltweit unterwegs
Audi RS 3 LMS
Foto: Audi-Motorsport
Der neue Audi RS 3 LMS steht vor seiner ersten Rennsport-Saison. Weltweit kann der Rennwagen an 14 Serien teilnehmen, darunter an der TCR International Series und an der stark besetzten ADAC TCR Germany. Der Titelverteidiger der TCR International Series, Stefano Comini, fährt ab der Saison 2017 Audi. Auch in der ADAC TCR Germany verdient sich der Audi RS 3 LMS erste Vorschusslorbeeren: Das Vorjahres-Meisterteam Target Competition hat vier Fahrzeuge bestellt.


Stefano Comini holte sich in den ersten beiden Jahren der TCR International Series 2015 und 2016 jeweils den Gesamtsieg. Der Schweizer wechselt nun in das Audi-Lager und wird die Startnummer „1“ auf der Seite seines RS 3 LMS des belgischen Teams Comtoyou Racing tragen. Die Saison beginnt am 1. April im georgischen Rustavi. In den folgenden Wochen starten weltweit weitere nationale TCR-Rennserien, zum Beispiel in Belgien, Italien, Russland, Portugal, Spanien und Skandinavien.

Die ADAC TCR Germany startet am 28. April in Oschersleben und umfasst sieben Rennen. In dieser Serie setzt unter anderem Target Competition ab der Saison 2017 auf Audi: Im Vorjahr gewann die Mannschaft aus Andrian bei Bozen in Südtirol die Fahrer- und die Teamwertung in der deutschen Serie, ein Jahr zuvor die Fahrer- und die Teamwertung in der TCR International Series – der ranghöchsten TCR-Serie weltweit. „Wir sind stolz, dass auch das erfolgsverwöhnte Team von Andreas und Markus Gummerer nun mit Audi seine Titel verteidigen will“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „In Deutschland und weltweit haben wir insgesamt 90 Audi RS 3 LMS an unsere Kunden verkauft. Ihnen allen wünschen wir viel Erfolg.“ Aktuell umfasst die Nennliste für die ADAC TCR Germany 41 Einträge, darunter 15 Audi RS 3 LMS. Neben Target Competition treten auch Racing One, Prosport Performance, LMS Racing, das Certainty Racing Team, Steibel Motorsport sowie German Flavours Racing mit Audi an. 

Doch der Audi RS 3 LMS ist nicht nur für die Sprintrennen der nationalen oder regionalen TCR-Rennserien in Europa und Asien geeignet. Der bis zu 350 PS starke Rennwagen hat in der Saison 2017 auch seine Qualitäten bei ersten Langstreckenrennen unter Beweis gestellt. Im Januar gewann das Team Cadspeed Racing with Atech die TCR-Klasse bei den 24 Stunden von Dubai, im März setzte sich Bonk Motorsport auf Anhieb bei den 12 Stunden von Mugello in der TCR-Kategorie durch. Vom 25. bis 28. Mai wird der Audi RS 3 LMS auch beim größten Autorennen in Deutschland zu sehen sein – den 24 Stunden auf dem Nürburgring.