Sonntag, 25. September 2016

Marvin Fritz holt Superpole in Hockenheim

Marvin Fritz holt Superpole in Hockenheim
Foto: Jens Hawrda

Die Dominanz von Marvin Fritz ist erdrückend. In Hockenheim holt sich der Yamaha-Pilot die Superpole mit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz.

Zeiten nach der Superpole:

 1. 1.26,117 Marvin Fritz
 2. 1.26,668 Danny de Boer
 3. 1.27,360 Florian Alt
 4. 1.27,388 Dominic Schmitter
 5. 1.27,472 Jan Bühn
 6. 1.27,493 Lukas Trautmann
 7. 1.27,526 Roman Stamm
 8. 1.27,702 Luca Grünwald
 9. 1.28,685 Max Neukirchner

Audi dominiert auch drittes Freies Training

Edoardo Mortara scheint nicht zu stoppen
Foto: Jens Hawrda
Audi bringt auch im dritten Freien Training am Sonntag Vormittag am Hungaroring alle Piloten in die Top -Ten. Von Platz eins bis neun stehen, bis auf eine Ausnahme, .wieder nur Audi-Piloten. Lediglich Antonio Felex da Costa (BMW) gelingt es auf Platz sieben in die Audi-Phalanx einzubrechen.

Dabei gelingt es Edoardo Mortara wiederum die beste Zeit vorzulegen, gefolgt von Jamir Green und Timo Scheider. Die Titelmitbewerber Marco Wittmann und Robert Wickens landen nur auf den Plätzen zwölf und vierzehn. Das Qualifying startet um . Uhr.

Samstag, 24. September 2016

Perfekter Tag für Audi und Edoardo Mortara

  • Sechsfach-Triumph im Samstagsrennen der DTM auf dem Hungaroring
  • Vierter Saisonsieg für Titelkandidat Edoardo Mortara
  • Audi in der Hersteller- und Teamwertung wieder an der Spitze
Mortara meldet sich im Titelkampf zurück
Foto: Audi-Motorsport
Perfekter Samstag für Audi und Edoardo Mortara bei der DTM in Budapest (Ungarn): Mit seinem vierten Saisonsieg verkürzte der Audi-Pilot den Rückstand auf Marco Wittmann (BMW) in der Fahrerwertung auf 14 Punkte. In der Herstellerwertung holte Audi mit einem Sechsfachsieg die Führung zurück. Bei den Teams liegt das Audi Sport Team Abt Sportsline wieder auf Platz eins.

Es war ein historischer Tag für Audi: Zum ersten Mal überhaupt gelang es einem Automobilhersteller, sich in der DTM mit allen acht Autos die besten acht Startpositionen zu sichern – und das, nachdem das Zeittraining zuletzt in Moskau und auf dem Nürburgring nicht die größte Stärke gewesen war. Mit seiner dritten Pole-Position in der DTM sicherte sich Edoardo Mortara im Castrol EDGE Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline eine perfekte Ausgangsposition für das erste Rennen.

Der Italiener mit Wohnsitz in der Schweiz feierte anschließend einen souveränen Start-Ziel-Sieg und drehte auch die schnellste Rennrunde. „Was für ein Samstag!“, jubelte der Audi-Pilot nach seinem vierten Saisonsieg. „Wir waren an diesem Wochenende von Anfang an schnell. Im Freien Training lief alles perfekt, genauso im Zeittraining. Mein Start war nicht brillant, aber gut genug, um die Führung zu behaupten. Danach konnte ich den Vorsprung kontrollieren und die Reifen und Bremsen schonen. Mein Audi RS 5 DTM war heute einfach perfekt.“

Die gute Nachricht für alle DTM-Fans: Schon nach dem ersten der beiden Rennen in Ungarn steht fest, dass die Entscheidung im Titelkampf erst beim Finale auf dem Hockenheimring am 15./16. Oktober fallen wird. Noch vier Fahrer aller drei Marken können sich den Fahrertitel sichern, darunter mit Edoardo Mortara und Jamie Green gleich zwei Audi-Piloten.

Jamie Green verpasste im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg den besten Startplatz um lediglich 82 Tausendstelsekunden und folgte Edoardo Mortara im Rennen vom Start bis ins Ziel wie ein Schatten. Miguel Molina holte im Teufel Audi RS 5 DTM das erste Podium seit seinem Sieg auf dem Lausitzring im Mai. Den Audi-Triumph komplettierten Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM) und Adrien Tambay (Speedweek.com Audi RS 5 DTM) mit den Plätzen vier bis sechs. Rockenfeller holte damit das beste Saisonergebnis für das Audi Sport Team Phoenix, für das auch Timo Scheider im AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM auf Rang neun punktete.

Ohne Zähler blieb am Samstag nur Mattias Ekström, der im Red Bull Audi RS 5 DTM nach seinem mäßigen Start beim Anbremsen der zweiten Kurve von einem BMW-Fahrer ins Aus befördert wurde. Anschließend fuhr Ekström vom 23. Platz auf Rang 19 nach vorn und unterhielt die Zuschauer an der Rennstrecke – darunter rund 2.500 begeisterte Audi-Mitarbeiter aus dem Werk Győr – mit sehenswerten Überholmanövern.


„Ein geiler Tag – das kann man nicht anders sagen“, meinte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport nach dem Audi-Sechsfacherfolg. „Wir hatten ein wirklich perfektes Qualifying und ein sehr, sehr, sehr gutes Rennen. Wenn man mit acht Autos vorne steht, ist es eine Illusion zu glauben, man kommt auch mit allen acht da vorne durch. Aber mit sechs haben wir es geschafft und das ist fantastisch. Wir sind zurück im Meisterschafts-Rennen. Und ich glaube, wir haben den Fans und unseren Kollegen aus Győr eine gute Show geboten.“

Im zweiten Rennen am Sonntag (Start um 15.10 Uhr, ab 15 Uhr live im „Ersten“) hat Edoardo Mortara die Chance, die Tabellenführung zu erobern und sich eine perfekte Ausgangsposition für das Finale in Hockenheim zu sichern. In der Herstellerwertung führt Audi nach dem Samstagsrennen mit 554 Punkten vor BMW (527) und Mercedes-Benz (434). In der Teamwertung hat das Audi Sport Team Abt Sportsline zehn Punkte Vorsprung auf das BMW Team RMG.

Jan Bühn möchte beim Finale in Hockenheim seinen dritten Rang verteidigen

MW-Pilot Jan Bühn (Kronau) möchte beim Finale in Hockenheim seinen dritten Rang verteidigen
(Foto: Hermann Rüger)

Bei der siebten Veranstaltung zur Superbike*IDM verpasste Motorradrennfahrer Jan Bühn aus dem badischen Kronau mit den Plätzen vier und fünf nur knapp das Podium. Auf dem 4,265 km langen Lausitzring fanden die zwei Läufe zur Superstock 1000-IDM im Rahmenprogramm zur Superbike-WM statt. Jan Bühn konnte sich für die Superpole qualifizieren und ging als Achter aus der dritten Startreihe in das erste Rennen am Samstag. Dort siegte Luca Grünwald (Waldkraiburg/Yamaha) mit 0,913 Sekunden vor Danny de Boer (NL/Yamaha) sowie 9,292 Sekunden vor Pepijn Bijsterbosch (NL/BMW). Jan Bühn verpasste nur um 0,321 Sekunden Rückstand als Vierter das Podium. Im zweiten Lauf am Sonntag gewann Danny de Boer vor dem Österreicher Stefan Kerschbaumer (Kawasaki). Jan Bühn wurde mit 15,895 Sekunden Rückstand Fünfter.

Nach den Rennen war der Kronauer nicht ganz zufrieden: „Leider hatten wir diesmal nur ein freies Training und dadurch wenig Fahrzeit zum Abstimmen des Motorrads. Im ersten Lauf kämpfte ich mit meinem BMW-Teamkollegen Pepijn Bijsterbosch. Eigentlich war ich schneller und habe ihn zweimal überholt, aber er hat gleich wieder gekontert. Beim zweiten Rennen war die Strecke noch leicht feucht und bei der Startaufstellung fing es wieder kurz zu regnen an. Dadurch war ich in den ersten fünf Runden nicht schnell genug, danach war der Speed okay, aber es war dann zu spät. Auf das Finale am Wochenende in Hockenheim freue ich mich, auf meiner Heimstrecke wurde ich im Vorjahr Supersport-Meister. Dort konnte ich auch mit der BMW schon testen und möchte bester BMW-Pilot bleiben sowie meinen dritten Gesamtrang verteidigen.“

Der 25-jährige Badener vom Van-Zon-Remeha-BMW Team bleibt mit 163 Punkten auf dem dritten Gesamtrang in der IDM-Superstock 1000-Klasse vor seinem Teamkollegen Bijsterbsch mit 150 Zählern. Mit seinem achten Saisonsieg auf dem Lausitzring wurde der Niederländer Danny de Boer (Yamaha) bereits vorzeitig Deutscher Meister in der Superstock 1000-Klasse. Auch bei den Superbikes steht mit Yamaha-Pilot Marvin Fritz aus Neckarzimmern bereits der Deutsche Meister fest. Die zwei Finalrennen in Hockenheim finden am Sonntag um 11.45 und 14.35 Uhr statt. Weitere Informationen über Jan Bühn gibt es auf der Internetseite von Jan Bühn www.jan-buehn.de bzw. über die IDM unter www.Superbike-IDM.de sowie über das Finale in Hockenheim unter www.hockenheimring.de .

Text  : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

DTM: Audi dominiert Qualifying für Samstagsrennen

Das Bild vom zweiten Freien Training widerholt sich: Acht Audi auf den ersten acht Plätzen und Edoardo Mortara auf der Pole-Position. Der Abstand zum Führenden der DTM-Fahrerwertung, Marco Wittmann im BMW (1:35.893 Minuten), ist deutlich: Der steht in der Startaufstellung auf Platz zehn. Robert Wickens (1:36.081 Minuten), der ebenfalls noch Chancen auf den DTM-Titel hat, startet sogar nur von Platz 17 in das Samstagsrennen. Neben Mortara in Startreihe eins steht Jamie Green, der erst in der Schlusssekunde von Platz eins verdrängt wurde. Hinter den acht Audi-Piloten auf den ersten acht Plätzen steht Felix Rosenqvist (1:35.870 Minuten) als bester Mercedes-AMG-Pilot auf Startplatz neun vor Marco Wittmann.
Edoardo Mortara holt die Pole
Foto: Jens Hawrda
Stimmen der drei bestplatzierten Fahrer

Edoardo Mortara, Platz 1, Audi:
„Dieses Qualifying ist für mich absolut hervorragend gelaufen. Ich habe in der letzten Runde nochmal voll gepusht und mir die Pole-Position erkämpft. Jetzt habe ich sieben Markenkollegen direkt hinter mir, besser hätte ich es mir nicht erträumen können. Jetzt muss ich das Rennen auf jeden Fall gewinnen und ich hoffe sehr, dass wir als Audi-Mannschaft alle hervorragenden Startplätze auch ins Ziel bringen.“

Jamie Green, Platz 2, Audi:
„Es ist natürlich ärgerlich, wenn man in letzter Sekunde noch die Pole-Position verliert. Auf meiner letzten Runde habe ich schon sehr früh einen Fehler gemacht, weshalb ich diese in der Box beendet habe – leider konnte ich deshalb nicht nachlegen. Aber es läuft sehr gut und mit dem zweiten Startplatz kann man sehr zufrieden sein. Ich glaube, im Rennen habe ich nicht viele Optionen – ich werde für mein Team Audi Sport fahren müssen, schließlich liegt Edoardo in der Fahrerwertung vor mir.“

Miguel Molina, Platz 3 Audi:
„Ich bin froh, dass ich es mal wieder in die vorderen Startreihen geschafft habe. Für uns ist es im Qualifying wirklich sehr gut gelaufen – das Setup war extrem stark und wir haben keinen einzigen Fehler gemacht. Obwohl wir mit der gesamten Audi-Mannschaft die bestmöglichste Ausgangsposition haben, ist hier noch nichts vorbei – wir müssen uns nun im Rennen behaupten. Ich mag diesen Kurs sehr und war hier eigentlich immer schnell. Jetzt hoffe ich auf viele Punkte für mich, Audi und natürlich unseren derzeit besten Piloten, Edoardo Mortara.“