Mittwoch, 21. September 2016

Wichtiges DTM-Wochenende für Audi in Ungarn

  • Kampf um DTM-Titel geht in die entscheidende Phase
  • Audi mit Chancen in allen drei Meisterschaften
  • Youngster Nico Müller hält DTM-Streckenrekord auf dem Hungaroring
Edoardo Mortara kämpft um die Meisterschaft
Foto: Jens Hawrda
Vom 23. bis 25. September gastiert die DTM in Ungarn. Für Audi Sport ist das Wochenende auf dem Hungaroring bei Budapest überaus wichtig: Der Titelkampf in der DTM spitzt sich vor den letzten vier Saisonrennen weiter zu.

Audi Sport ist mit dem Ziel in die Saison 2016 gestartet, in allen drei Meisterschaften den Titel zu holen. Vier Rennen vor Schluss sind beim Ungarn-Gastspiel die Titelchancen in allen drei Wertungen weiter intakt. Audi-Pilot Edoardo Mortara ist als Zweiter der Fahrerwertung mit einem Rückstand von 33 bei 100 noch zu vergebenden Punkten der schärfste Verfolger von Tabellenführer Marco Wittmann (BMW). In der Herstellerwertung liegt Audi 35 Punkte vor Mercedes-Benz und 57 Punkte hinter BMW auf Rang zwei. In der Teamwertung hat das Audi Sport Team Abt Sportsline (Edoardo Mortara/Mattias Ekström) lediglich neun Punkte Rückstand auf das BMW Team RMG (Marco Wittmann/Timo Glock).

„Es ist klar, dass wir am Budapest-Wochenende mehr Punkte als die Konkurrenz erreichen müssen, um uns in eine gute Ausgangsposition für die finale Attacke in Hockenheim zu bringen“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Deshalb hatten wir vor Budapest einige Hausaufgaben zu erledigen. In erster Linie wollen wir unsere Qualifying-Performance verbessern und unsere Autos  in der Startaufstellung weiter nach vorne bringen. Das wird auf dem Hungaroring besonders schwierig, weil wir uns dort genau damit bereits 2014 schwergetan haben. Allerdings war die Renn-Performance 2014 mit sechs Autos in den Punkten anschließend sehr vielversprechend. Darauf und auf das starke Sonntagsrennen am Nürburgring können wir aufbauen.“

Mit 4,381 Kilometern ist der kurvenreiche Hungaroring der zweitlängste Kurs im DTM-Kalender. Beim Auftritt der DTM in Ungarn im Jahr 2014 erlebten die Fans ein unterhaltsames Rennen, in dem Miguel Molina vom achten auf den zweiten Platz nach vorn fuhr und Edoardo Mortara nach harten Duellen mit den beiden BMW-Piloten Timo Glock und Bruno Spengler als Vierter nur knapp das Podium verpasste – und das von Startplatz zwölf.

„Vor zwei Jahren hatte ich im Training etwas mit dem Auto zu kämpfen“, erinnert sich Mortara. „Aber ich habe inzwischen viel mehr Vertrauen in das Auto und im Moment läuft es sehr gut. Wir benötigen ein weiteres gutes Wochenende, um den Rückstand auf Marco Wittmann zu reduzieren. Meine Titelchancen sind intakt und wir werden bis zuletzt kämpfen.“

Mortara erhält in der spannenden Schlussphase der Meisterschaft volle Unterstützung von der ganzen Audi-Mannschaft und in Budapest zudem von vielen Audi-Mitarbeitern. Das Audi-Werk in Győr befindet sich nur eineinhalb Autostunden von der Rennstrecke entfernt. Mit mehr als 11.000 Mitarbeitern ist Audi einer der größten Arbeitgeber der Region.

Nach 1988 und 2014 ist es der dritte Auftritt der DTM in Ungarn, einem Land mit großer Motorsport-Begeisterung. Schon am Donnerstag ist ein Korso mit den DTM-Safety-Cars und DTM-Rennwagen durch die Innenstadt von Budapest geplant. Am Freitag um 17 Uhr steht das erste Freie Training auf dem Programm. Das erste der beiden DTM-Rennen startet am Samstag um 14.55 Uhr, das zweite am Sonntag um 15.10 Uhr.

Ekström siegt in Barcelona

Mattias Ekström erobert die Führung in der WM zurück
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström hat sich in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft eindrucksvoll zurückgemeldet. Nachdem der Schwede in den beiden vergangenen Läufen jeweils im Halbfinale mit Reifenschäden die Chance auf den Sieg verspielte, gelang ihm mit seinem Team EKS auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya der vierte Saisonsieg. Gleichzeitig eroberte der Audi-DTM-Pilot die Führung in der Fahrer-Weltmeisterschaft zurück. Nach neun von zwölf Läufen liegt Ekström zehn Punkte vor dem amtierenden Weltmeister Petter Solberg. In der Team-Wertung liegt EKS nun 21 Zähler vor dem zweitplatzierten Team Peugeot Hansen. Der zehnte WM-Lauf findet am 1. und 2. Oktober in Riga statt.

Dienstag, 20. September 2016

IDM Superbike/Superstock: Rennen 2 Lausitzring

Florian Alt holt Sieg am Sonntag
Foto: Jens Hawrda
Unmittelbar vor Rennstart am späten Sonntag Nachmittag fing es wieder an leicht zu regnen. Die Rennleitung ordnete daher zwei Warm-up Runden an und verkürzte die Renndistanz auf 15 Runden.

Max Neukirchner konnte nach seinem kapitalen Sturz vom Vortag nicht starten, da sein Bike in der Kürze der Zeit nicht wieder aufgebaut werden konnte. Die beiden BMW-Piloten Sikora und Mackels fehlen ebenfalls. Nach Ihren Stürzen vom Vortag lagen beide mit diversen Knochenbrüchen im Krankenhaus.
Marvin Fritz, der sich bereits am Vortag zum Superbike Meister grönte, trat zum Rennen nicht mehr an, warum auch.

Nach einem problemlosen Start kam Florian Alt als Führender aus der ersten Runde, Knapp dahinter folgte sein Teamkollege Lukas Trautmann. Ebenfalls in der Spitzengruppe mit dabei: Luca Grünwald, Pepijn Bijsterbosch, Danny de Boer und Blitzstarterin Lucy Glöckner.
Während sich die Teamkollegen Alt und Trautmann um den Superbike-Sieg balgten, ging es knapp dahinter zwischen den Superstock-Titelaspiranten Luca Grünwald und Danny de Boer anständig zur Sache. Um den dritten Platz kämpften derweil ein gutes halbes Dutzend Piloten.

Zwei Runden vor Schluss setzte sich Grünwald vor de Boer auf den ersten Superstock-Platz. Um Rang Drei kämpften derweil Kerschbaumer, Glöckner und Bijsterbosch. Den Superbike-Sieg machten Alt und Trautmann unter sich aus. Allerdings knallte es noch auf den letzten Metern. Grünwald flog ab und de Boer fuhr Sieg und Titel ein. Platz 2 ging an Stefan Kerschbaumer. Den dritten Platz feierte Lucy Glöckner.

Bei den Superbikes holte schließlich Florian Alt den Sieg. Zweiter wurde Trautmann, über Platz 3 durfte sich Baiocco freuen.

Ergebnisse Rennen 2 Superbike (nur drei Piloten im Ziel):

1. Florian Alt (Yamaha),
2. Lucas Trautmann (Yamaha),
3. Matteo Baiocco (Honda).

Ergebnis Rennen 2 Superstock 1000 (Top-Five):

1. Danny De Boer (Yamaha),
2. Stefan Kerschbaumer (Kawasaki),
3. Lucy Glöckner (BMW),
4. Pepijn Bijsterbosch (BMW),
5. Jan Bühn (BMW).

Montag, 19. September 2016

Superbike WM 2.Lauf Lausitzring

Aufgrund des pünktlich zum vorgesehenen Rennstarts 13.00 Uhr einsetzenden Regens musste der Start des Rennens um 30 Minuten verschoben und die Renndistanz auf 16 Runden gekürzt werden. Es war trotzdem ein chaotisches Rennen mit vielen Stürzen, bei unkalkulierbaren Bedingungen. Insgesamt gab es im Laufe des Rennen zwölf Stürze. Auch der deutsche BMW-Pilot Markus Reiterberger musste zu Boden und konnte damit seine Aussicht auf WM-Punkte begraben.
überlegener Sieg von Jonathan Rea im Regen
Foto: Jens Hawrda
Völlig unbeeindruckt von den Bedingungen und den vielen Stürzen raste Weltmeister Jonathan Rea zum Sieg. Bereits in der ersten Runde übernahm der Kawasaki-Pilot die Führung und fuhr systematisch einen beachtlichen Vorsprung heraus. Platz 2 ging schließlich an Alex De Angelis, der damit für das erste Aprilia-Podium der Saison 2016 sorgte. Für De Angelis ist es das erste Podium seit dem 21. Oktober 2012, damals gewann der 32-Jährige den Moto2-Grand-Prix in Sepang. Den dritten Rang sicherte sich Javier Fores (Ducati).
Javier Fores nutze seine Streckenkenntnis aus der IDM
Foto: Jens Hawrda
Nach dem Rennen unterstrich der Sieger noch einmal Kritik, die bereits andere Piloten zur Strecke äußerten: "Auf dem Lausitzring haben sie viel Arbeit, damit das eine gute Rennstrecke wird. Die Strecke ist unglaublich wellig, zudem gibt es zig verschiedene Asphaltarten. Die Bedingungen ändern sich dauernd. Das Layout der Strecke ist so schön, es wäre gut, wenn der Asphalt konstant wäre – im Trockenen und im Regen."

Der Lausitzring hat mit dem Ausrichter der Superbike - WM einen Dreijahresvertrag geschlossen und wird damit für das nächste Jahr eine Menge Arbeit vor sich haben um die kritisierten Punkte der Strecke zu verbessern.
das Podium vom Rennen zwei
Foto: Jens Hawrda

Rennergebnis 2. Rennen (Top-Five):

1. Jonathan Rea (Kawasaki),
2. Alex De Angelis (Aprilia),
3. Javier Fores (Ducati),
4. Leon Camier (MV Agusta),
5. Chaz Davies (Ducati).




Sonntag, 18. September 2016

Superbike WM-Lausitzring Rennen verschoben

nach der Einführungsrunde entschieden die Piloten - zu gefährlich
Foto: Jens Hawrda
Die Fahrer standen schon in der Startaufstellung, aber nach der Einführungsrunde haben Sie einstimmig beschlossen den Start zu boykottieren. Zu gefährlich ist es bei diesen Bedingungen ein Rennen zu fahren. Die Rennleitung hat sich der Meinung der Fahrervertreter angeschlossen und das Startprozedere abgebrochen. In der danach stattgefundenen Sitzung mit der Rennleitung erklärten die Fahrervertreter die Probleme: «Die Gischt ist viel zu stark und zwischen den zahlreichen Wellen steht das Wasser.»
Das Rennen wird vermutlich 13.45 Uhr neu gestartet.


es regnete zu stark - Start verschoben
Foto: Jens Hawrda