Freitag, 2. September 2016

Air Race Piloten überfliegen Lausitzer Seenlandschaft

Foto: Red Bull Air Race

Bei perfektem Wetter lud der deutsche Pilot Matthias Dolderer als Willkomensgruss und Einstimmung auf sein Heimatrennen auf dem Eurospeedway  Lausitz, seine Master Class Pilotenkollegen Kirby Chambliss  (USA) und Nicolas Ivanoff (Frankreich) zu einem Überflug über die Gegend an dem am 03./04.09.2016 das Red Bull Air Race stattfindet ein.
Foto: Red Bull Air Race


Dabei zeigte er Ihnen die Sehenswürdigkeiten der Lausitzer Seenlandschaft  im Osten in Deutschlands. Der größte See in der Gegend ist der glitzernde Senftenberger See, den die drei Piloten aus der Luft erkundeten.
Fotos: Red Bull Air Race

DTM: Drei Fragen an Pascal Wehrlein

Pascal Wehrlein war 2014/2015 DTM-Pilot für Mercedes und wurde 2015 Meister
Foto: Jens Hawrda
Pascal, hinter dir liegen deine ersten 13 Formel 1-Rennen. Wie fällt deine bisherige Zwischenbilanz aus?

Pascal Wehrlein: Sehr positiv. Die Formel 1 war bislang eine richtig coole Erfahrung für mich. Damit ist für mich ein Traum wahr geworden. Ich konnte auch schon einige Highlights setzen, allen voran natürlich meine erste Punkteplatzierung in Spielberg. Dank dieses Ergebnisses stehen wir in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft vor Sauber. Das ist eine großartige Platzierung für unser Team, die wir nun bis zum Saisonende verteidigen möchten.

Welche Ziele hast du dir für den Rest der Saison gesetzt?

Pascal Wehrlein: Vor Saisonbeginn fiel es mir schwer, Ziele zu setzen. Mein großer Wunsch war, zusammen mit Manor Punkte einzufahren. Aber ich wusste, dass das angesichts unserer Situation keine einfache Aufgabe werden würde. Das Team hat in diesem Jahr einen riesigen Schritt nach vorne gemacht und das Auto auch während der Saison extrem gut weiterentwickelt. So gesehen haben wir unsere Ziele erreicht und auch einige Highlights wie in Bahrain, Österreich oder im Qualifying am vergangenen Wochenende in Belgien gesetzt. Wenn man dann seine ersten Ziele erreicht hat, setzt man sich natürlich immer höhere Ziele. Uns ist der Anschluss an das Mittelfeld gelungen. Jetzt möchten wir für den Rest der Saison weitere Schritte nach vorne machen. In dieser Hinsicht ist das kommende Rennwochenende in Monza sehr wichtig, da wir uns dort dank unserer starken Mercedes-Power Unit noch einmal gute Chancen ausrechnen.

Wie beurteilst du den bisherigen Saisonverlauf in der DTM und wem traust du deine Nachfolge als neuer DTM-Champion zu?

Pascal Wehrlein: Natürlich drücke ich meinen ehemaligen Mercedes-Teamkollegen weiterhin die Daumen. Aus ihrer Sicht ist die Saison bislang sehr gut verlaufen. Darüber habe ich mich sehr gefreut, da das Team zu Beginn ja nicht genau wusste, wo es mit dem neuen Auto stehen würde. Aber Mercedes war gerade auf Strecken, auf denen man es aus den letzten paar Jahren nicht unbedingt hätte erwarten können, sehr konkurrenzfähig und konnte dort das Beste herausholen. Im Titelkampf rechne ich mit einem Duell zwischen BMW und Mercedes. Meine beiden Favoriten sind Marco Wittmann und Robert Wickens. Ihnen traue ich im Moment am meisten zu, die Meisterschaft in dieser Saison zu gewinnen. Bei den letzten Rennen konnte man aber erkennen, dass sich jeder Hersteller auf ein bis zwei Fahrer konzentriert. Auch bei Herstellern, die sich im vergangenen Jahr lautstark beschwert haben, sehe ich in dieser Saison, dass sie extrem auf Strategie setzen. Deshalb möchte ich unter den ersten fünf bis sechs Fahrern in der Gesamtwertung noch keinen im Titelrennen abschreiben.

Tom Lautenschlager Juniorchampion der ADAC TCR Germany

  • Der 17-Jährige ist „stolz und glücklich, das Saisonziel erreicht zu haben“
  • ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Lautenschlager: Über Urlaub zum Motorsport
  • Motorsport 24 Stunden am Tag: „Will mich immer weiter steigern“

Als Tom Lautenschlager (17, Grafenau, Liqui Moly Team Engstler) sein persönliches Saisonziel erreicht hatte, schien er sich zunächst gar nicht so recht zu freuen. „Ich hätte mir etwas mehr Racing und eine längere Rennzeit gewünscht“, sagte der ADAC Stiftung Sport-Förderpilot, nachdem er sich im verkürzten zweiten Rennen der ADAC TCR Germany in Zandvoort vorzeitig den Titel des besten Juniors in der Premierensaison der neuen Tourenwagenserie des ADAC gesichert hatte. „Aber natürlich bin ich stolz und glücklich darüber, das Saisonziel erreicht zu haben“, fügte er lächelnd an.

Diese kurze Szene vom vergangenen Rennwochenende beschreibt Lautenschlager perfekt. Motorsport ist seine große Leidenschaft – nicht nur auf, sondern auch abseits der Rennstrecke. Lautenschlager ist ehrgeizig, bereitet sich auf jedes Rennen akribisch vor, analysiert die Strecken und steht im stetigen Austausch mit seinen Mechanikern. „Ich finde es sehr interessant, die Motortechnik der Autos, das Fahrwerk und so weiter gut zu kennen“, sagt er: „Ich finde es wichtig, dass man sich mit dem Auto gut auskennt. Denn tut man das nicht, könnte man nicht richtig mit den Mechanikern arbeiten und hätte somit keinen Erfolg.“

Dieses Konzept ging im Laufe der Saison gut auf, im mit hochkarätigen und erfahrenen Piloten besetzten Fahrerfeld der ADAC TCR Germany sammelte Lautenschlager in seinem VW Golf GTI TCR bereits 21 Punkte. Platz fünf im zweiten Rennen auf dem Red Bull Ring ist sein bis dato bestes Ergebnis, und den Sieg in der Juniorenwertung – sein selbsternanntes Saisonziel - hat er seit dem zweiten Zandvoortrennen in der Tasche.

Tom Lautenschlager entstammt einer Rennfahrerfamilie – sein Urahne Christian Lautenschlager gewann 1908 in Dieppe und 1914 in Lyon im legendären Mercedes-Rennwagen den Großen Preis von Frankreich. Über 100 Jahre später träumt Tom Lautenschlager nun davon, in die großen Fußspuren zu treten. „Ich habe ihn natürlich nicht persönlich kennengelernt, aber er ist auf jeden Fall mein Vorbild“, sagt Tom Lautenschlager: „Das spornt mich an, immer besser zu werden und konsequent an mir zu arbeiten.“

Der 17-Jährige, der seine Freizeit gerne mit Freunden und Sport wie Tennis oder Fußball verbringt, macht im kommenden Jahr sein Abitur und will anschließend Maschinenbau studieren. „Ich habe vielleicht keine Einser“, sagt er, „aber es funktioniert gut, ich komme gut durch. Meine Schule unterstützt mich und stärkt mir den Rücken.“

Dass Lautenschlager überhaupt den Weg in den Motorsport gefunden hat, ist eher dem Zufall geschuldet. „Ich bin recht spät in den Motorsport eingestiegen. Mit zwölf Jahren war ich das erste Mal auf der Kartbahn. Das war im Urlaub auf Mallorca, uns war langweilig, und dann hat mein Vater beschlossen, auf die Kartbahn zu gehen“, erzählt der Juniorenmeister lächelnd.

Nach dem Mallorca-Urlaub folgten einige erfolgreiche Jahre im Kartsport und dann der Umstieg in den Tourenwagensport. „Die DTM und ähnliche Rennserien haben mich schon immer interessiert. Der Umstieg war nicht einfach. Ich hatte gerade anfangs ein paar Probleme, aber ich steigere mich“, erzählt Lautenschlager, der auch im kommenden Jahr in der ADAC TCR Germany fahren will und insbesondere die Präsenz im Fernsehen bei Deutschlands größtem Sportsender SPORT1 genießt. „Meine Freunde flippen völlig aus, wenn sie mich im TV sehen“, sagt Lautenschlager: „Seit ich dort zu sehen bin, ist es noch einmal etwas Anderes. Meine Freunde gucken sich das jedes Wochenende an und verfolgen die Serie, auch meine Familie ist stolz, wenn sie mich bei SPORT1 sehen.“

Einen großen Anteil an seiner erfolgreichen Karriere, so der 17-Jährige, hat auch die ADAC Stiftung Sport. „Sie machen viele gute und sehr lehrreiche Sachen wie Seminare und Fitnesstests. Da merkt man immer, auf welchem Stand man ist“, sagt Lautenschlager: „Die ADAC Stiftung Sport unterstützt mich in jeder Hinsicht, und ich bin froh, ein Teil davon zu sein.“

Mittwoch, 31. August 2016

Red Bull Air Race kehrt nach Deutschland zurück

Matthias Dolderer 2010 am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
Am kommenden Wochenende 3./4.September 2016 findet das sechste Saisonrennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft am Lausitzring statt. Damit kehrt die Meisterschaft nach Deutschland zurück, die lezttmalig im Jahr 2010 ihr Saisonfinale am Lausitzring austrug. Der damalige Sieger hieß Hannes Arch. 100.000 Zuschauer verfolgten damals den spannenden WM-Kampf zwischen Österrecher Hannes Arch und dem Britten Paul Bonhomme. Damals schon mit am Start war der Deutsche Matthias Dolderer. Doch diesses Jahr stehen die Vorzeichen anders als vor sechs Jahren Matthias Dolderer kommt als WM-Führender zum Lausitzring.
Matthias Dolderer
Foto: Jens Hawrda
Das letzte Wort im Titelkampf 2016 ist aber noch nicht gesprochen – auf Platz 2 lauert Hannes Arch. Ausgerechnet beim Heimrennen von Hannes Arch in Spielberg 2016, wo er am 24. April knapp Zweiter wurde, feierte Matthias Dolderer den ersten Red Bull Air Race Sieg seiner Karriere. Inzwischen hat sich der Deutsche mit 18,5 Punkten Vorsprung vor Hannes Arch an die Spitze der aktuellen WM-Tabelle gesetzt. Will der Österreicher noch aufschließen, muss es beim Heimspiel Dolderers am Lausitzring, eine Revanche für Spielberg liefern.

Dann nach dem Rennen am Lausitzring verbleiben nur noch zwei Stationen (Indianapolis 1./2. Oktober, Las Vegas 15./16. Oktober) dieses Jahr, dann steht der Weltmeister fest. Matthias Dolderer jedenfall hat gute Chancen seinen ersten Weltmeistertitel zu holen und dazu will er natürlich sein Heimrennen al Lausitzring nutzen.Wir werden an dieser Stelle ausführlich berichten und würden uns freuen wenn Ihr zahlreich vor Ort seit und die Piloten unterstützt.

Dienstag, 30. August 2016

DTM: Mit dem Audi RS 5 DTM auf öffentlichen Straßen

Foto: Jens Hawrda
Als Werbung für die DTM-Veranstaltung vom 09.-11. Septemer diesen Jahres am Nürburgring durfte Mike Rockenfeller mit seinem Audi RS 5 DTM in der Eifel für die ARD über öffentliche Straßen fahren. Das Video könnt Ihr hier sehen.