Dienstag, 23. August 2016

Yamaha-Pilot Marvin Fritz reist mit Titelchancen zum Endurance-WM Finale nach Oschersleben

Marvin Fritz startet kommendes Wochenende in der Langstecken-WM
Foto: Hermann Rüger
Der Motorradrennfahrer Marvin Fritz aus Neckarzimmern reist mit Titelchancen zum Finale der FIM Endurance-WM am Wochenende (26.-28. August) zur German Speedweek in die Motorsport Arena nach Oschersleben in der Nähe von Magdeburg. Für den 23-jährigen Yamaha-Pilot ist dies der zweite WM-Einsatz nach dem Rennen in Portimao/Portugal im Juni. Dort belegte der Deutsche Supersport-Meister (auf Yamaha) von 2014 bei seinem WM-Debüt mit seinen Teamkollegen einen hervorragenden vierten Rang beim 12-Stunden-Rennen. Vor dem WM-Finale auf der 3,667 km langen Rennstrecke in Oschersleben liegt das Yamaha Austria Racing Team (YART) mit 60 Punkten punktgleich mit dem SRC Kawasaki-Team auf dem dritten Rang und hat noch Titelchancen.

Für das YART-Yamaha Team von Teamchef Mandy Kainz aus Österreich wäre dies bereits der zweite WM-Titel nach 2009. Das WM-Klassement führt das Suzuki-Team (April Moto Motors Events) mit 68 Zählern an. Neben Marvin Fritz starten der Australier Broc Parkes und der MotoGP-Pilot Bradley Smith aus England. Yamaha-Pilot Marvin Fritz ist in der Superbike-IDM der überragende Fahrer in dieser Saison und führt die Meisterschaft vor den letzten zwei Veranstaltungen auf dem Lausitzring (17.-18. September) sowie beim IDM-Finale in Hockenheim (24.-25. September) souverän an.

Das Acht-Stunden-Rennen zur Langstrecken-Weltmeisterschaft in Oschersleben wird am Samstag (27. August) um 14 Uhr gestartet und endet um 22 Uhr. Weitere Informationen über die German Speedweek gibt es im Internet unter www.German-Speedweek.de sowie unter www.Motorsportarena.com .

Text : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

Sonntag, 21. August 2016

Sieg und Rückeroberung der Tabellenführung für Wittmann

Vierfach-Erfolg für BMW in Moskau am Sonntag

Seiner siebten Pole-Position in der DTM folgte der siebte Sieg: Marco Wittmann hat mit einer souveränen Vorstellung das zweite Rennen auf dem Moscow Raceway am Sonntag gewonnen. In seinem 50. DTM-Rennen gewann der DTM-Champion von 2014 vor seinem BMW-Markenkollegen Tom Blomqvist und eroberte damit gleichzeitig die Tabellenführung in der Fahrerwertung zurück. „Wir haben heute alles richtig gemacht und ich bin super glücklich“, freute sich Sieger Wittmann im Ziel. „Es lief heute einfach perfekt. Wir haben immer einen Blick auf das Wetter gehabt, denn im Trockenen waren wir hier am ganzen Wochenende schnell unterwegs.“ Dritter in einem spannungsgeladenen Rennen wurde nach 40 Runden auf der 3,931 Kilometer langen Rennstrecke mit Bruno Spengler ein weiterer BMW-Pilot. Den Vierfach-Erfolg der Münchener machte Augusto Farfus perfekt.
Podium vom Sonntag
Foto: DTM-Media
Während Wittmann und Blomqvist an der Spitze einen Vorsprung von fast 20 Sekunden auf die Verfolger herausgearbeitet hatten, wurde im Kampf um die Positionen dahinter – vor allem in der Schlussphase – um jeden Zentimeter gekämpft. Mercedes-AMG-Pilot Robert Wickens verteidigte seinen fünften Platz gegen Edoardo Mortara mit 0,067 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Gegen Rennende hatte Wickens per Funk über Probleme mit der Servo-Lenkung geklagt und auch bei seinem Boxenstopp gab es Verzögerungen, die den Kanadier Zeit kosteten. Von Startplatz 17 hat sich Mortara auf Platz sechs nach vorne gekämpft und damit seine Chancen im Titelkampf gewahrt. Ohne Punkte blieben am Sonntag hingegen Jamie Green und Paul Di Resta. Während Green gleich zwei Drivethrough-Strafen kassierte – erst wegen einer Kollision mit António Félix Da Costa und dann wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse – verursachte Di Resta in der Schlussphase eine Kollision mit Timo Glock und wurde ebenfalls bestraft.

In der DTM-Fahrerwertung liegt Wittmann nach zwölf von 18 Saisonrennen mit 130 Punkten auf Platz eins vor Robert Wickens (118 Punkte). Jamie Green ist mit 104 Punkten Dritter vor Edoardo Mortara (100 Punkte) und Paul Di Resta (92 Punkte).

25.000 Zuschauer verfolgten die DTM-Rennen auf dem Moscow Raceway. In drei Wochen finden auf dem Nürburgring vom 09. September bis 11. September die Saisonrennen dreizehn und vierzehn statt.

Ergebnis Rennen 2 Moskau:
Quelle: dtm.com

Regenschlacht in Zandvoort: Harald Proczyk gewinnt zweites Rennen der ADAC TCR Germany

  • Seat-Pilot wahrt eine Minimalchance auf den Titel
  • Buri und Halder komplettieren Dreifachsieg von Seat
  • Lautenschlager sichert sich den Titel in der Juniorenwertung
extrem schwierige Bedingungen beim Rennen der TCR Germany am Sonntag
Foto: ADAC-Motorsport
Harald Proczyk (40, Österreich, HP Racing) hat das von Wind und Regen geprägte zweite Rennen der ADAC TCR Germany im niederländischen Zandvoort gewonnen und die Entscheidung im Titelrennen bis zum Finalwochenende in Hockenheim (30. September bis 2. Oktober) vertagt. Der Seat-Pilot übernahm nach dem Start die Führung und behielt bei widrigen Bedingungen die Ruhe. Das Rennen wurde nach mehreren Ausrutschern in die Kiesbetten bei starken Regen vorzeitig nach sieben Runden mit der roten Flagge abgebrochen und nicht wieder neu gestartet. "Wir hatten ein super Auto, es hat viel zusammengepasst", sagte Proczyk: "Man darf aber auch die freie Sicht nicht unterschätzen." Neben Proczyk fuhren Samstagssieger Antti Buri (27, Finnland, LMS Racing) und Mike Halder (20, Meßkirch, Liqui Moly Team Engstler) im Seat León TCR aufs Podium. "Ich war noch nie in Zandvoort. Direkt am ersten Wochenende aufs Podium zu fahren, ist sehr gut", sagte Halder nach der Siegerehrung.

Grund zum Jubeln hatte auch Tom Lautenschlager (17, Grafenau, Liqui Moly Team Engstler): Der ADAC Stiftung Sport-Förderpilot wurde Neunter und sicherte sich damit vorzeitig den Titel in der Juniorenwertung. "Wir haben unser Ziel erreicht, es freut mich natürlich sehr und macht mich stolz", sagte Lautenschlager: "Ich hätte mir aber ein etwas längeres Rennen gewünscht, damit ich zeigen kann, was ich kann. Mit jeder Runde habe ich mich hier auf der Bahn besser eingefunden. Jetzt freue ich mich auf Hockenheim und will dann noch ein gutes Ergebnis holen."

Vierter wurde im VW Golf GTI TCR Tim Zimmermann (19, Langenargen, Liqui Moly Team Engstler) vor Meisterschaftsanwärter Josh Files (25, Großbritannien, Target Competition), der bester Fahrer im Honda Civic TCR war. Es folgten die beiden VW Golf-Piloten Niklas Mackschin (21, Barsinghausen, Liqui Moly Team Engstler) und Benjamin Leuchter (28, Duisburg, Racing One). Wie im ersten Rennen am Samstag wurde Niko Kankkunen (17, Finnland, LMS Racing) bester Junior. Der Sohn des viermaligen Rallye-Weltmeisters Juha Kankkunen wurde im Seat vor Lautenschlager Achter. Die Top Ten komplettierte Kai Jordan (47, Wolfsburg, JBR Motorsport) im VW Golf. Lautenschlager hat damit bereits am vorletzten Rennwochenende der ADAC TCR Germany die Juniorenwertung für sich entschieden. Vor dem Saisonfinale am Hockenheimring am ersten Oktoberwochenende hat der VW Golf-Pilot 67,5 Punkte Vorsprung auf Dominik Fugel (19, Chemnitz, Team Honda ADAC), der Zandvoort ohne Punkte verlässt.

Aquaplaning größte Herausforderung für das Fahrerfeld

Aufgrund des Dauerregens war die Strecke an der Nordseeküste komplett nass, was im Rennverlauf zu Ausrutschern ins Kiesbett von mehreren Teilnehmern führte und in der Folge zwei Safety Car-Phasen auslöste. Davon ließ sich Proczyk jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Nach einem weiteren Ausrutscher in den Kies von Honda-Pilot Finlay Crocker (46, Großbritannien, VFR Racing) wurde das Rennen nach sieben Runden mit der roten Flagge vorzeitig abgebrochen.

Mit seinem Sieg in Zandvoort wahrt sich Proczyk noch eine Minimalchance auf den Gewinn der Meisterschaft. Nach zwölf von 14 Saisonrennen fehlen dem Österreicher 41,5 Punkte auf den Gesamtführenden Files, in Hockenheim werden insgesamt noch 55 Punkte vergeben. "Da müssen wir in Hockenheim viel Glück haben, damit es noch klappt", sagte Proczyk: "Aber es ist natürlich schön, dass die Meisterschaft noch nicht entschieden ist."

Weitere Stimmen zur ADAC TCR Germany:

Harald Proczyk (Sieger, HP Racing): 
"Es gab viele Fahrer, die die Strecke im Regen nicht kennen. Erfahrung zahlt sich da aus."

Antti Buri (Zweiter, LMS Racing): 
"Es war ein sehr schwieriges Rennen. Über die Punkte sind wir sehr zufrieden, insgesamt war es ein positives Wochenende. Auf Hockenheim freue ich mich, das werden sicher gute Rennen."

Mike Halder (Dritter, Liqui Moly Team Engstler): 
"Ich bin eigentlich sehr zufrieden. Schade, dass es so wenig Rennen heute gab. Auch wenn ich einen Platz an Antti Buri herschenken musste, bin ich super zufrieden. Mal schauen, wie es in Hockenheim läuft."

Niko Kankkunen (Bester Junior, LMS Racing): 
"Es war wirklich nass, man konnte kaum etwas sehen, aber es hat Spaß gemacht. Ich bin sehr zufrieden, es lief für mich besser als erwartet."

Audi-Duo Frey/Geipel siegt im zweiten Zandvoort-Rennen des ADAC GT Masters

  • Von Startplatz 17 zum Sieg: Rahel Frey und Philip Geipel gelingt ein Taktik-Coup
  • Norbert Siedler und Jaap van Lagen werden im Lamborghini Zweite
  • De Phillippi/Mies kommen nach Platz vier als neue Tabellenführer zum Finale
von Startplatz 17 zum Sieg Philip Geipel und Rahel Frey
Foto: ADAC-Motorsport
Philip Geipel (29, Plauen) und Rahel Frey (30, CH/beide YACO Racing) heißen die Sieger im zweiten Rennen des ADAC GT Masters an der niederländischen Nordseeküste. Von Startplatz 17 aus bringen sie ihren Audi R8 LMS mit einem Vorsprung von 1,510 Sekunden nach 32 Runden vor Norbert Siedler (33, A)/Jaap van Lagen (39, NL/beide HB Racing WDS Bau) im Lamborghini Huracán ins Ziel. Schlüssel zum Sieg: Starkes Teamwork mit einem schnellen Reifenwechsel, als es zu Beginn des Rennens einen heftigen Regenschauer gab. Geipel absolvierte nach dem Fahrertausch und einem ebenso schnellen Wechsel zurück auf Trockenreifen die zweite Rennhälfte und verteidigte die enge Führung.

"Ein unglaublicher Tag. Nach dem Qualifying heute morgen und dem 17. Startplatz war die Stimmung im gesamten Team komplett am Boden. Und das, nachdem es in den Freien Trainings ja eigentlich schon richtig gut lief", sagte Geipel nach seinem zweiten ADAC GT Masters-Sieg. "Als der Regen kam, wussten wir sofort, dass wir wechseln sollten. So nass, wie es im vorderen Teil der Strecke war, war klar, dass es lange dauert, bis es wieder trocken ist. Also sollte genug Zeit sein, um mit dem Wechsel zurück auf Slicks bis zum Fahrerwechsel zu warten. Das war eine Hammer-Teamleistung."

Regenschauer entscheidet Rennen

Bereits in der siebten Runde sorgte ein heftiger Regenschauer für die Vorentscheidung beim zwölften Saisonrennen. Nur einige Teams wechselten dafür auf Regenreifen, während die vier Erstplatzierten Fahrer - Polesetter Kévin Estre im Porsche, Jaap van Lagen im Lamborghini und die beiden Audi von Christopher Haase und Christopher Mies - auf profillosen Slicks blieben. Bis zum obligatorischen Fahrerwechsel zur Rennmitte trocknete die Strecke zwar wieder ab, doch der Vorteil der schnelleren Runden im Regen zahlte sich danke eines perfekten Wechsels zurück auf Slicks während des Fahrerwechsels besonders für Geipel/Frey aus. Hinter den Zweitplatzierten Siedler/van Lagen fuhren Sebastian Asch (30, Ammerbuch)/Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed) als Dritte auf das Podest - auch sie hatten zwischenzeitlich auf Regenreifen gewechselt und sich so von Startplatz sechs nach vorn gefahren. Allein: Die Chancen auf eine Titelverteidigung sind für das Mercedes-AMG-Duo bei einem Punkterückstand von 42 Zählern bei noch zu vergebenden 50 Punkten beim Finale in Hockenheim Ende September klein.

Dafür sind die von Connor De Phillippi (23, USA)/Christopher Mies (27, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport) gestiegen. Nach einem zweiten Platz im Samstagsrennen wurden sie mit ihrem Audi R8 LMS Vierte und reisen als neue Tabellenführer aus Zandvoort mit einem minimalen Vorsprung von zwei Punkten auf die bisherigen Tabellenführer Jules Gounon (21, F)/Daniel Keilwitz (27, Villingen/beide Callaway Competition), die in ihrer Corvette Fünfte wurden. De Phillippi baute mit einem weiteren Klassensieg zudem seine Führung in der Juniorwertung aus. Ein technischer Defekt am Porsche 911 GT3-R von David Jahn (25, Speyer)/Kévin Estre (27, F/beide KÜS TEAM75 Bernhard) warf die Sieger des Samstagsrennen im Kampf um den Titel zurück. Nach einem Fahrfehler im Regen rutschte Estre von der Strecke und musste das Rennen anschließend aufgeben. Vor dem Finale in Hockenheim hat Jahn mit 30 Punkten Rückstand aber noch Titelchancen.

Auf Rang sechs fuhren Robert Renauer (31, Jedenhofen)/Martin Ragginger (28, A/beide Precote Herberth Motorsport) vor Frédéric Vervisch (30, B) und Christopher Haase (28, Kulmbach/beide Montaplast by Land-Motorsport) über die Ziellinie. Platz acht und neun belegten die BMW M6-Duos Jesse Krohn (25, FIN)/Louis Delétraz (19, CH/beide Schubert Motorsport) und Jeroen den Boer (28, NL) und Claudia Hürtgen (44, München/beide Schubert Motorsport). Den Boer sicherte sich bei seinem ersten Rennen nach langer Pause auch den Sieg in der Trophy-Wertung. Die Top-Ten komplettierten Patrick Kujala (20, FIN)/Milos Pavlovic (33, SRB/beide Bonaldi Motorsport) im Lamborghini Huracán.

Stimmen der Sieger

Rahel Frey (YACO Racing, Audi R8 LMS):
"Mega, einfach nur mega - von Anfang bis Ende eine unglaubliche Teamleistung. Wir sind von Platz 17 zum Sieg gefahren! Das waren perfekte Absprachen und perfekte Boxenstopps - und wir beide waren auf der Strecke auch richtig schnell."

Philip Geipel (YACO Racing, Audi R8 LMS):
"Wir haben vor dem Rennen noch geflachst, dass ein Wolkenbruch doch auch was hätte. Und genau so kam es dann... Die Mechaniker haben heute einen Traumjob gemacht. Beide Räderwechsel jeweils unter 30 Sekunden, das war Weltklasse. Was für ein Rennen, was für ein Sieg. Und wie sagt man immer: 'No risk, no fun'."

Estre/Jahn auf Pole für den zweiten ADAC GT Masters-Lauf in Zandvoort

  • Kévin Estre glänzt im Regen mit überlegener Bestzeit im Qualifying
  • Titelkandidaten in den Top-Ten: Kampf um die Meisterschaft spitzt sich zu
  • SPORT1 überträgt das zweite Rennen heute live ab 13 Uhr
Estre holt Pole für Rennen 2 in Zandvoort
Foto: Jens Hawrda
Kèvin Estre (27,F) hat einen Lauf: Mit einem Vorsprung von 0,878 Sekunden sicherte der Franzose sich und seinem Teamkollegen David Jahn (25, Speyer/beide KÜS TEAM75 Bernhard) den besten Startplatz für den zweiten Lauf des ADAC GT Masters auf dem Traditionskurs in Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste. Die Rundenzeit des 27-Jährigen im Porsche 911: 1.49,749 Minuten. Für die Fahrer in der "Liga der Supersportwagen" hatte es das Qualifying zum drittletzten Rennen der Saison in sich: Heftiger, teilweise sintflutartiger Regen machte den anspruchsvollen Kurs zu einer noch größeren Herausforderung. SPORT1 überträgt das erste Rennen ab 13 Uhr live im Free-TV, online ist das Rennen im Livestream unter www.sport1.de und www.adac.de/gt-masters zu sehen.

"Ich mag Regen", erklärte Estre seine Bestzeit. "Aber wir haben darüber hinaus nicht nur ein Top-Team, sondern auch einen Top-Ingenieur und deshalb auch ein Top-Auto. Daraus resultiert Vertrauen. Und wenn du Vertrauen hast, dann läuft es einfach und du bekommst dieses kleine 'Extra'. Ich hatte ein gutes Gefühl von Anfang an. Zwei schnelle freie Runden haben gereicht. Im Moment läuft alles perfekt, jetzt möchte ich meine makellose Blanz von Siegen im Regen hier ausbauen." Mit dieser Pole-Position bringt Estre nicht nur sich, sondern seinen in der Fahrerwertung noch um 16 Punkte besser platzierten Teamkollegen Jahn in eine gute Position für den Titel-Endspurt.

Ebenfalls aus der ersten Startreihe gehen heute Mittag Frédéric Vervisch (30, B)/Christopher Haase (28, Kulmbach/beide Montaplast by Land-Motorsport) im Audi R8 ins Rennen. Startreihe zwei besetzen Norbert Siedler (33, A)/Jaap van Lagen (39, NL/beide HB Racing WDS Bau) im Lamborghini vor Connor De Phillippi (23, USA)/Christopher Mies (27, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport) im Audi R8. Keine schlechte Ausgangsposition, nachdem man gestern punktgleich zu den Führenden Keilwitz/Gounon (Callaway Competition) in der Fahrerwertung aufgeschlossen hatte und diese am Sonntag von Startplatz neun ins einstündige Rennen gehen. Das im Qualifying drittplatzierte Lamborghini-Duo Rolf Ineichen (38, CH)/Christian Engelhart (29, Kösching/beide GRT Grasser-Racing-Team) wird nach einer Sportstrafe für eine vermeidbare Kollision gestern im Rennen zehn Startplätze nach hinten versetzt. Die dritte Startreihe wird besetzt mit den amtierenden Champions Sebastian Asch (30, Ammerbuch)/Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed) im Mercedes-AMG sowie von Luca Stolz (21, Brachbach)/Mirko Bortolotti (26, I/beide GRT Grasser-Racing-Team) im Lamborghini Huracán.