Samstag, 20. August 2016

DTM: Robertg Wickens siegt am Samstag in Moskau

Robert Wickens
Bild: Jens Hawrda
Der Kanadier Robert Wickens hat das DTM-Samstagsrennen auf dem Moscow Raceway in Russland souverän gewonnen und damit gleichzeitig die Führung in der Fahrerwertung übernommen. Nach 22 Runden überquerte er im Mercedes-AMG C63 DTM mit einem Vorsprung von über zehn Sekunden vor dem Zweitplatzierten Paul Di Resta die Ziellinie.

Für Wickens ist es der fünfte Sieg seiner DTM-Karriere und der zweite in dieser Saison. „Die Bedingungen waren wirklich schwierig“, sagte Sieger Wickens im Ziel. „Nachdem ich die Führung von Gary übernommen hatte, war die bessere Sicht sicher der Schlüssel zum Erfolg.“ Das Podium komplettierte Gary Paffett, der von der Pole-Position in das Rennen gestartet war und als Dritter die Zielflagge sah. Maximilian Götz holte als Vierter nicht nur sein bisher bestes DTM-Ergebnis sondern komplettierte damit auch den überlegenen Erfolg von Mercedes-AMG in Moskau. Das elfte DTM-Saisonrennen wurde wegen starker Regenfälle hinter dem Safety-Car gestartet und nach Ablauf der dritten Runde freigegeben.
Als bester Audi-Pilot wurde Mattias Ekström abgewinkt: Der Schwede wurde Fünfter vor dem besten BMW-Piloten, Maxime Martin. Siebter wurde Jamie Green, der in der Fahrerwertung zwar vom zweiten auf den dritten Platz zurückfiel, den Punkterückstand auf die Tabellenspitze aber insgesamt verkürzte. Ohne Punkte blieb am Samstag Marco Wittmann, der bis dato die Fahrerwertung angeführt hatte. Der BMW-Pilot kam lediglich auf Platz 20 ins Ziel.

Der Kampf um den DTM-Titel bleibt weiter spannend: In der DTM-Fahrerwertung liegt Wickens nach elf von 18 Saisonrennen mit 108 Punkten auf Platz eins vor Marco Wittmann (105 Punkte) und Jamie Green (104 Punkte). Edoardo Mortara und Paul Di Resta liegen punktgleich (92 Punkte) dahinter. Auch in der Hersteller-Wertung sind die Abstände äußerst gering. Mercedes-Benz liegt mit 375 Punkten vor Audi (370 Punkte) und BMW (366 Punkte).

DTM: Mercedes dominiert Quailiying

Pole für Gary Paffet
Foto: Jens Hawrda
Gary Paffet holt doe Pole vor Robert Wickens, Paul Di Resta und Maximilian Götz (alle Mercedes). Erst auf Platz fünf folgt mit Mattias Ekström der erste Audi-Pilot, bester BMW-Fahrer ist Maxime Martin auf Platz sechs.

Ein sensationelles Qualifying zeigte Felix Rosenqvist bei seinem ersten Einsatz im DTM-Mercedes, Platz 9 in der heutigen Startaufstellung kann sich sehen lassen.


Ergebnis Qualifying 1:

Quelle: dtm.com

DTM: Zweites Freies Training dominieren Audi u. Mercedes

Obwohl der Regen zu Beginn des zweiten Freien Trainings aufgehört hatte, war die Strecke noch sehr nass. Alle Piloten absolvierten die zweite Session des Wochenendes durchgehend auf Regenreifen. Dementsprechend langsam fielen die Rundenzeiten aus. Besonders bei den BMW. Unter trockenen Bedingungen hatten die Münchener am Freitagabend noch einen starken Eindruck hinterlassen, fuhren nun jedoch hinterher.

Ergebnis 2. Freies Training (Top-Ten):

Quelle: dtm.com

DTM: Wittmann Schnellster im ersten Freien Training

Wittmann Schnellster im ersten Freien Training
Foto: Jens Hawrda
Marco Wittmann fuhr im Freien Training am Freitagnachmittag die schnellste Zeit. Auf die Plätze zwei und drei folgten die beiden Mercedes Piloten Vietoris und Juncadella. Platz vier ging mit Lucas Auer an einen weiteren Mercedes-Pilot. Die Plätze fünf und sechs gingen an die BMW-Fahrer Farfus und Blomqvist. Als bestzer Audi-Pilot schaffte es Edoardo Mortara auf Platz sieben, achter wurde Mattias Ekström (Audi).

Und Neuling Felix Rosenqvist? Der zog sich bei seiner DTM-Premiere mehr als achtbar aus der Affäre. Zwischenzeitlich hielt er für einige Minuten die Bestzeit im zweiten Sektor und landete am Ende mit 1,028 Sekunden Rückstand auf Wittmann auf dem 19. Platz. Damit verwies der Schwede gleich vier Ex-DTM-Champions – Mike Rockenfeller, Gary Paffett, Martin Tomczyk und Timo Scheider – auf die Plätze.

Freitag, 19. August 2016

Premierensaison der ADAC TCR Germany vor der Entscheidung

  • Heimspiel in Zandvoort für Bas Schouten: „Immer etwas Besonderes“
  • Files vor nächstem Schritt zum Titel? „Alles kann passieren“
  • Lautenschlager will Führung in der Juniorenwertung festigen
Foto: Jens Hawrda
Die Entscheidung in der Premierensaison der ADAC TCR Germany rückt immer näher: Auf dem Dünenkurs im niederländischen Zandvoort biegt die Tourenwagenserie am Wochenende mit den Saisonrennen elf und zwölf in ihre vorletzte Runde ein. Im Mittelpunkt wird Tabellenführer Josh Files (25, Großbritannien, Target Competition) stehen, der in den Niederlanden einen „Matchball“ hat und sich im Honda Civic TCR vorzeitig zum ersten Meister krönen könnte. SPORT1 überträgt beide Rennen der ADAC TCR Germany am Samstag (16.55 Uhr) und Sonntag (09.30 Uhr) live, online sind die Rennen im Livestream unter www.sport1.de und www.adac.de/tcr-germany zu sehen.

„Die Rennen am Nürburgring waren gut, jetzt kann ich in Zandvoort schon den Titelgewinn perfekt machen“, sagte Files, der Anfang August auf dem Nürburgring seinen fünften Saisonsieg gefeiert hatte. Dennoch will Files nichts von einer Vorentscheidung im Titelrennen wissen. „In Zandvoort kann alles passieren. Ich bin dort noch nie gefahren, habe die Strecke noch nicht einmal gesehen. Wir werden also wieder etwas dazulernen“, meinte er.

In der Gesamtwertung führt der Mann aus Norwich bei noch vier verbleibenden Rennen mit 168 Punkten vor den Verfolgern Harald Proczyk (40, Österreich, HP Racing) im Seat Leon TCR mit 118 Punkten und Steve Kirsch (37, Chemnitz, Team Honda ADAC) mit 108 Zählern. Bester VW Golf GTI TCR ist Benjamin Leuchter (28, Duisburg, Racing one), der als Vierter 92 Punkte auf dem Konto hat.

Auf ein ganz besonderes Rennen freut sich Bas Schouten (21, Niederlande, ST Motorsport). Für den einzigen Niederländer im Fahrerfeld ist das Wochenende in Zandvoort ein echtes Heimspiel. „Auch wenn ich die deutschen Fans für ihre Leidenschaft und ihren Enthusiasmus für den Motorsport liebe - vor heimischer Kulisse zu fahren, ist immer etwas Besonderes“, sagte Schouten: „Viele Freunde und zahlreiche Familienmitglieder werden da sein, um mich in Action zu sehen. Ich bin auf dem Kurs groß geworden. Mein Großvater und mein Vater sind dort bereits Rennen gefahren, schon als Kind war ich ständig hier.“

Den Kurs an der niederländischen Nordseeküste beschreibt Schouten als attraktiv und technisch anspruchsvoll mit vielen engen Kurven und Ecken. „Gerade die Tarzanboocht (die sehr steile erste Kurve nach Start-und-Ziel, d. Red) ist berühmt. Ich genieße es, hier zu fahren. Ich hoffe auf ein gutes Qualifying, und ich möchte natürlich in beiden Rennen aufs Podium. Das ist auch sehr wichtig, weil ich in der Gesamtwertung unbedingt noch Dritter werden will“, sagte der 21 Jahre alte Schouten, der mit seinem Seat bislang 77 Punkte gesammelt hat und Siebter ist.

Mit viel Selbstvertrauen nach den letzten Ergebnissen reist der von der ADAC Stiftung Sport geförderte Tom Lautenschlager (17, Grafenau, Liqui Moly Team Engstler) nach Zandvoort. In den vergangenen Tagen standen Einheiten am Simulator und im Fitness Studio auf dem Programm – an seinem Ziel, die Juniorenwertung zu gewinnen, hält der Golf-Pilot unverändert fest. In dieser Wertung hat der 17-Jährige aktuell mit 201 Punkten die Nase vorn. Dominik Fugel (19, Chemnitz, Team Honda ADAC) folgt mit 161 Zählern.

Nach seinem gelungenen ADAC TCR Germany-Debüt in Spielberg wird Finlay Crocker (46, Großbritannien, VFR Racing) auch in Zandvoort im Honda Civic TCR starten. Erstmals dabei ist Junior Simon Larsson (19, Schweden, Target Competition) im Seat Leon TCR.

Sport1 überträgt beide Rennen live. Beide Rennen werden zudem auf Sport1+ und www.SPORT1.de sowie im Livestream auf www.adac.de/tcr-germany übertragen.