Samstag, 13. August 2016

IDM Assen: Marvin Fritz holt Superpole

Marvin Fritz ist auch in Assen der Favorit
Foto: Jens Hawrda
Marvin Fritz (Yamaha) holte sich die Superpole in Assen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die beiden Superstock-Pilöten Jan Bühn (BMW) und Danny de Boer (Yamaha). Bereits im ersten Freien Training war Honda-Pilot Jan Halbich mit seiner Fireblade gestürzt und hat sich einen Muskelriss im rechten Bizeps zugezogen.

Die Plazierungen nach der Superpole (Top-Five):

1. Marvin Fritz (Yamaha)
2. Jan Bühn/STK (BMW)
3. Danny de Boer/STK (Yamaha)
4. Pepijn Bijsterbosch/STK (BMW)
5. Florian Alt (Yamaha)

Freitag, 12. August 2016

Faszination Zandvoort – eine Perle des ADAC GT Masters

  • Ex-Formel-1-Strecke Austragungsort des vorletzten ADAC GT Masters-Events 2016
  • Circuit Park Zandvoort fahrerisch sehr anspruchsvoll
  • Urlaubsflair durch Nähe zum Nordseestrand
Foto: Jens Hawrda
Der Titelkampf im ADAC GT Masters 2016 geht in seine entscheidende Phase. Austragungsort der vorletzten Veranstaltung der „Liga der Supersportwagen“ ist Zandvoort (19. bis 21. August). Der ehemalige Formel-1-Kurs in den Nordseedünen ist nicht nur fahrerisch anspruchsvoll, sondern auch abseits des sportlichen Geschehens ein ganz besonderer Ort.

Wellen rauschen an den weißen Strand, Kinder bauen Sandburgen, die unverwechselbaren Strandbars laden zum Verweilen ein, zahlreiche Fischbuden frittieren Meeresfrüchte aller Art – das ist Zandvoort. Die niederländische Gemeinde in der Provinz Nordholland ist dank ihrer Lage direkt an der Nordsee ein echtes Urlaubsparadies. Von den knapp 17.000 Einwohnern arbeitet rund jeder zweite in der Tourismusbranche.

„Zandvoort bietet wirklich ein wunderbares Ambiente“, sagt Audi-Pilot Xavier Maassen (36, NL/Aust Motorsport). „Meine Freundin freut sich immer, wenn ich ein Rennen in Zandvoort habe. Dann kommt sie gar nicht mit an die Strecke, sondern biegt gleich Richtung Strand ab und macht ein Wochenende lang Urlaub. Es gibt in Europa viele Rennstrecken, die im wahrsten Sinne des Wortes im Nichts liegen. Da kann man abends nur froh sein, ins Hotel zu gehen. In Zandvoort hat man noch genug Möglichkeiten, seine freie Zeit anders zu verbringen.“

Zum Beispiel mit einem Besuch im drei Kilometer entfernten Bloemendaal. „Dort tummeln sich die jungen Leute. In den zahlreichen Strandbars kann man abends gut feiern“, sagt Maassens Landsmann, Lamborghini-Pilot Kelvin Snoeks (28, NL/HB Racing WDS Bau). Für einen Tagesausflug hat er noch eine weitere Empfehlung in puncto Unternehmungen: „Einfach in den Zug setzen und in das 30 Kilometer entfernte Amsterdam fahren. Das ist immer eine Reise wert.“

Zandvoort ist aber auch Motorsport mit Tradition. Der gerade einmal 350 Meter vom Nordseestrand entfernt gelegene Circuit Park Zandvoort wurde 1948 in Betrieb genommen. Zwischen den 1950er- und 1980er-Jahren trug die Formel 1 30 Grand-Prix-Rennen auf der ursprünglichen Streckenführung aus. Nach einem Umbau wird heutzutage nur noch auf der aktuell 4,307 Kilometer langen Variante gefahren. 2012, 2014 und 2015 war der mitten in einem weitläufigen Dünengebiet gelegene Kurs Bestandteil des ADAC GT Masters-Rennkalenders. Auch 2016 trägt die „Liga der Supersportwagen“ zwei Rennen in Zandvoort aus. Insbesondere die niederländischen Lokalmatadoren freuen sich auf ihr persönliches Saisonhighlight.

„Ich habe in Zandvoort schon so viele Rennen mit so vielen unterschiedlichen Rennwagen bestritten – und es ist jedes Mal eine große Freude“, so Peter Hoevenaars (21, NL/Montaplast by Land-Motorsport). „Die Streckenführung ist einfach einmalig. Das ist ein richtiger Oldschool-Kurs mit rauem Asphalt, es geht bergauf und bergab, es gibt Kuppen, die man im Prinzip blind fahren muss. Die Strecke ist fahrerisch sehr anspruchsvoll. Wenn man schnell sein will, muss man sehr aggressiv fahren.

Es gibt aber noch eine weitere für den Circuit Park typische Tücke, über die die Rennfahrer keine Kontrolle haben. „Der Wind kann in Zandvoort eine ganz große Rolle spielen“, sagt Lamborghini-Fahrer Jaap van Lagen (39, NL/HB Racing WDS Bau), der 2014 zusammen mit Kévin Estre (27, F/KÜS TEAM75 Bernhard) beide Rennen in Zandvoort gewann. „Wenn er von der Nordsee pfeift, dann trägt er sehr viel Sand auf die Strecke. Gerade im ersten Freien Training ist es dann sehr rutschig auf dem Asphalt. Da muss man aufpassen. Wenn der Wind dreht, kann es sein, dass die Rundenzeit eine bis zwei Sekunden schneller oder langsamer wird. Das ist schon verrückt.“

Für die Niederländer im ADAC GT Masters-Starterfeld 2016 ist das Rennwochenende in Zandvoort ein echtes Heimspiel. Entsprechend groß ist auch die Vorfreude. „Ich bin dort in meinen Motorsport-Anfangsjahren unzählige Rennen gefahren – fünf oder sechs pro Jahr“, sagt Christiaan Frankenhout (34, NL/MRS GT-Racing), der einen Nissan GT-R steuert. „In letzter Zeit bin ich aber nicht mehr so häufig dort gewesen. Deshalb ist die Strecke für mich wieder zu etwas Besonderem geworden. Ich freue mich riesig und ich möchte meinen Freunden, meiner Familie und den Sponsoren natürlich eine gute Show bieten.“ Für die Fans hat Frankenhout noch einen Geheimtipp: „Auf einem Hügel bei der Slotemakerbocht hat man einen perfekten Überblick über die beiden Teile der Rennstrecke.“

Mittwoch, 10. August 2016

DTM: Esteban Ocon steigt in die Formel 1 auf – Felix Rosenqvist gibt DTM-Debüt in Moskau

Fahrerwechsel im Mercedes-AMG DTM Team: Felix Rosenqvist ersetzt Esteban Ocon in Moskau
  • Mercedes-Junior Esteban Ocon steigt aus der DTM in die Formel 1 auf
  • Test- und Ersatzfahrer Felix Rosenqvist kommt mit Rückenwind durch Platz zwei bei den 24 Stunden von Spa in die DTM
  • Felix Rosenqvist: „Es ist eine riesige Chance für mich, in der DTM Rennen fahren zu dürfen.“
  • Ulrich Fritz: „Es ist fantastisch, dass mit Esteban und Pascal zwei unserer Mercedes-Junioren den Sprung aus der DTM in die Formel 1 geschafft haben.“
Esteban Ocon wechselt zu Manor Racing in die Formel-1
Foto: Jens Hawrda
Neue Fahrerkonstellation nach der Sommerpause: Das Mercedes-AMG DTM Team startet mit einem neuen Einsatzpiloten in das nächste Rennwochenende in Moskau (19.-21. August). Mercedes-Junior Esteban Ocon steigt nach zehn Rennen in der DTM in die Formel 1 auf. Dort wird der Franzose Teamkollege des amtierenden DTM-Champions Pascal Wehrlein bei Manor Racing, der bereits im Winter aus der DTM in die Formel 1 gewechselt ist.

Ocons Cockpit im FREE MEN’S WORLD Mercedes-AMG C 63 DTM übernimmt am nächsten Rennwochenende auf dem Moscow Raceway der Test- und Ersatzfahrer des Teams Felix Rosenqvist. Der Schwede ist Mercedes-AMG bereits seit vielen Jahren verbunden. Gleich zweimal (2014 und 2015) gewann er den prestigeträchtigen Macau Formel 3 Grand Prix mit Mercedes-Power. In der vergangenen Saison krönte er sich zudem zum FIA Formel-3-Europameister.

In diesem Jahr war Rosenqvist bislang neben seinem Engagement als Test- und Ersatzfahrer in der DTM unter anderem auch in einem Mercedes-AMG GT3 im Einsatz. Vor eineinhalb Wochen fuhr er damit gemeinsam mit seinen Teamkollegen Renger van der Zande und Tristan Vautier beim 24-Stundenrennen in Spa-Francorchamps von Startposition 15 auf Platz zwei.

Felix Rosenqvist:
„Es ist eine riesige Chance für mich, in der DTM Rennen fahren zu dürfen. Ich bin schon seit vielen Jahren Teil der Mercedes-AMG Familie und dies war stets mein großes Ziel. Es wird eine echte Herausforderung für mich, während der Saison in eine so unglaublich starke Meisterschaft einzusteigen. Mir ist bewusst, dass ich innerhalb einer kurzen Zeit sehr viel lernen muss. Dass ich in dieser Saison bislang als Test- und Ersatzfahrer im Team gewesen bin, sollte mir dabei helfen. Ich bin Mercedes-AMG sehr dankbar dafür, dass sie mir diese Möglichkeit geben. Ich kann es kaum noch erwarten, in Moskau auf die Strecke zu gehen!“

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM-Teamchef:
„Die Motorsportwelt ist in ständiger Bewegung und bietet immer wieder neue Gelegenheiten. Es ist fantastisch, dass mit Esteban und Pascal zwei unserer Mercedes-Junioren den Sprung aus der DTM in die Formel 1 geschafft haben. Gleichzeitig eröffnet dies dem nächsten Talent in unserem Kader die Chance, sich in der DTM zu beweisen. Felix ist als unser Test- und Ersatzfahrer bestens auf einen Einsatz vorbereitet. Er hat die Mannschaft seit Saisonbeginn begleitet, war mit ihr im Fitnesscamp und kennt die Teammitglieder sowie das Auto. Seine starke Leistung beim 24-Stundenrennen in Spa spricht zudem für sich selbst. Deshalb ist es nur logisch, dass wir ihm in Moskau die Möglichkeit geben, ein DTM-Rennwochenende zu bestreiten. Ein besonderer Dank gilt natürlich Esteban für seine Leistungen in dieser Saison. Er hat sich in seinem Rookie-Jahr in der DTM gegen ein starkes Feld sehr gut behauptet. Jetzt drücken wir ihm alle die Daumen bei seinem Formel 1-Debüt in Spa. Viel Glück, Esteban!“

Montag, 8. August 2016

DTM: Nachgefragt ... bei Edoardo Mortara

Der Italiener über Vaterfreuden, einen Ausflug in den GT-Sport und seine DTM-Titelchancen.
Edoardo Mortara
Foto: Jens Hawrda
Sie sind vor knapp drei Wochen das erste Mal Vater geworden. Wie hat sich Ihr Leben durch die Geburt Ihrer Tochter Sofia geändert?

Es ist wirklich großartig Vater zu sein. Man trägt jetzt mehr Verantwortung, aber im Alltag hat sich das Leben für meine Frau deutlich mehr verändert als für mich. Durch das regelmäßige Stillen kommt sie zum Beispiel kaum noch zum Schlafen. Aber ich unterstütze sie bei allen anderen Dingen, soweit es geht.

Sie nutzten die kurze DTM-Sommerpause am vergangenen Wochenende zu einem Start beim 24-Stunden-Rennen in Spa. Wie war es?

Ich habe immer sehr viel Spaß, wenn ich bei 24-Stunden-Rennen antrete – egal ob in Spa oder auf dem Nürburgring. In diesem Jahr bin ich das erste Mal bei beiden Rennen gestartet, das war wirklich eine tolle Erfahrung. Beide Rennen sind von ihrer Charakteristik sehr unterschiedlich. So gibt es auf dem Nürburgring unterschiedliche Klassen, in Spa starten dagegen ausschließlich GT3-Autos. Wir lagen in Spa zwischenzeitlich schon auf Rang fünf, leider warf uns ein Unfall in der Nacht etwas zurück und wir wurden am Ende Gesamtneunte. Ich bin Audi Sport und I.S.R. Racing dankbar, dass ich in Spa fahren durfte. Den Audi R8 LMS zu fahren macht immer wieder Spaß.

Apropos DTM: Sie sind derzeit Tabellendritter, aber der einzige Fahrer, der mehr als ein Rennen gewonnen hat, standen vier Mal auf dem Podest – ebenfalls Bestmarke – und haben die meisten Führungsrunden. Was ist noch drin?

Leider hat mich die unnötige Durchfahrtstrafe im Samstagsrennen in Zandvoort wertvolle Punkte gekostet, sonst läge ich nur wenige Punkte hinter dem Tabellenführer Marco Wittmann. Ich bin mit dem bisherigen Saisonverlauf aber ganz zufrieden. Es ist noch nichts entschieden. Ich werde in den verbleibenden acht Rennen alles geben, und dann werden wir sehen, was am Ende für mich herausspringt.

Sonntag, 7. August 2016

De Phillippi/Mies sorgen für ersten Audi-Saisonsieg im ADAC GT Masters

  • Erster Sieg für neuen Audi R8 im ADAC GT Masters
  • Stoll/Vanthoor sorgen für Doppelsieg für den neuen Audi R8
  • Zwei Porsche auf den Rängen drei und vier
Christopher Mies (l) und Connor De Philiippi holen Sieg im Sonntagsrennen
Foto: Jens Hawrda
Audi-Doppelsieg auf dem Nürburgring. Connor De Phillippi (23, USA) und Christopher Mies (27, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport) feierten im zweiten Eifel-Rennen ihren ersten Saisonsieg und sorgten damit für den ersten Triumph des neuen Audi R8 in der „Liga der Supersportwagen“. „Mit diesem Sieg haben wir noch einmal mit Nachdruck bewiesen, dass wir bereit sind, um den Titelgewinn im ADAC GT Masters 2016 zu kämpfen“, so De Phillippi, der zudem über seinen ersten persönlichen Sieg im ADAC GT Masters jubelte. Vier Rennen vor dem Saisonende spitzt sich durch den Erfolg der aktuell Tabellenzweiten der Titelkampf zu, denn die Spitzenreiter Jules Gounon (21, F)/Daniel Keilwitz (27, Villingen/beide Callaway Competition) blieben am Sonntag in ihrer Corvette C7 ohne Punkte. Florian Stoll (35, Rickenbach) und Laurens Vanthoor (25, B/beide kfzteile24 APR Motorsport) machten auf Rang zwei einen Audi-Doppelsieg perfekt. Die Sieger aus dem Samstagsrennen, David Jahn (25, Speyer)/Kévin Estre (27, F/beide KÜS TEAM75 Bernhard), starteten im Porsche 911 von der Pole-Position und kamen als Dritte ins Ziel.

Porsche-Duo hält Audi-Quartett zunächst in Schach

Zu Beginn des zehnten Saisonlaufs verteidigten die beiden aus der ersten Reihe gestarteten Porsche von Kévin Estre und Martin Ragginger (28, A/Precote Herberth Motorsport) ihre Spitzenpositionen vor einer Gruppe von vier Audi R8. Während Estre einen kleinen Vorsprung herausfuhr, musste der zweitplatzierte 911 von Ragginger dem Druck der direkt hinter ihm fahrenden Audi von Christopher Mies und Laurens Vanthoor standhalten. Eine perfekt ausgespielte Taktik sorgte dann nach den Boxenstopps für einen Führungswechsel. Das Team kfzteile24 APR Motorsport zögerte den Fahrerwechsel von Vanthoor auf Teammollege Stoll bis zum letztmöglichen Moment hinaus. Durch schnelle Rundenzeiten von Vanthoor direkt vor dem Stopp ging Stoll als Führender wieder auf die Strecke, stand aber schnell unter Druck von De Phillippi, der sich auf Rang zwei nach vorne gekämpft hatte.

Stoll und De Phillippi lieferten sich einen packenden markeninternen Zweikampf, aus dem der Amerikaner schlussendlich als Sieger hervorging. Er sorgte beim Überqueren der Ziellinie für den ersten ADAC GT Masters-Sieg seines Teams Montaplast by Land-Motorsport. In der Fahrerwertung machte das Duo auf die beiden Tabellenführer Gounon/Keilwitz am Sonntag 25 Punkte gut, denn das Corvette-Duo schied nach einem Kontakt in der Startrunde aus und blieb punktelos. Hinter Mies und De Phillippi, der mit Gesamtrang eins auch den Sieg in der Junioren-Wertung holte, bedeutete der zweite Rang von Stoll/Vanthoor das beste Saisonresultat ihres Teams. Jahn/Estre freuten sich über einen weiteren Podestplatz, den Robert Renauer (31, Jedenhofen)/Ragginger auf Rang vier knapp verpassten.

Die Titelverteidiger Luca Ludwig (27, Bonn)/Sebastian Asch (30, Ammerbuch/beide AMG-Team Zakspeed) überquerten die Ziellinie auf Rang fünf. Das zweite Mal in die Punkte in dieser Saison fuhr der Audi R8 von Peter Hoevenaars (21, NL)/Frédéric Vervisch (30, B/beide Montaplast by Land-Motorsport), die Rang zwei in der Junioren-Wertung belegten. Wie schon im Samstagsrennen verbuchten Rolf Ineichen (38, CH)/Christian Engelhart (29, Kösching/beide GRT Grasser-Racing-Team) im Lamborghini Huracán auch am Sonntag nach Rang sieben ein gutes Resultat. Ineichen gewann erneut die Trophy-Wertung.

Außerhalb der Top Ten gestartet, innerhalb der Top Ten das Ziel überquert: Der Porsche 911 von Marvin Dienst (19, Lampertheim)/Klaus Bachler (25, A/beide bigFM Racing Team Schütz Motorsport) und der Audi R8 von Philip Geipel (29, Plauen)/Rahel Frey (30, CH/beide YACO Racing) belegten die Ränge acht und neun. Die Top Ten komplettierte der Audi von Serienneuling Dennis Busch (28, Bensheim) und Christopher Haase (28, Kulmbach/beide Car Collection Motorsport), die damit in beiden Rennen auf dem Nürburgring in die Punkteränge fuhren.

Stimmen der Sieger:

Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8):
„Nach dem Pech, was wir im Samstagsrennen mit dem Reifenschaden hatten, lief es im zweiten Rennen richtig gut. Mit unserem dritten Startplatz waren wir schon zufrieden. Dann habe ich einen guten Start erwischt. An den beiden Porsche vor uns war zunächst kein Vorbeikommen. Ich habe mich darauf konzentriert, die Reifen zu schonen. In der zweiten Rennhälfte hat Connor (De Phillippi) einen super Job gemacht und zwei Fahrzeuge überholt. Da die Tabellenführer heute keine Punkte geholt haben, sind wir mit 14 Punkten Rückstand wieder voll im Kampf um den Titel.“

Connor De Phillippi (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8):
„Nach dem unglücklichen Samstag mit einem Sieg zurückzukommen, ist natürlich eine traumhafte Geschichte. Damit haben wir noch einmal mit Nachdruck bewiesen, dass wir bereit sind, um den Titel in diesem Jahr zu kämpfen. Ebenso wie über unseren persönlichen Sieg freue ich mich über den ersten Sieg unseres Teams im ADAC GT Masters und natürlich über den ersten Triumph des neuen Audi R8 in dieser Serie.“