Montag, 11. Juli 2016

Suzuki-Pilot Kevin Wahr siegt in Zolder/Belgien

Kevin Wahr (Nagold/Suzuki) gewann in Zolder/Belgien den 2. Lauf in der Superstock 600-Klasse
Foto: Hermann Rüger
Bei der dritten Veranstaltung zur Superbike*IDM ging Kevin Wahr aus Nagold erstmals für das HPC-Power Suzuki-Team von Denis Hertrampf aus Nordhorn in der Superstock 600-Klasse an den Start. Kevin Wahr, der 2013 Deutscher Meister in der Supersport-Kategorie war, nimmt seit drei Jahren an der Supersport-Weltmeisterschaft teil. Im Vorjahr feierte Kevin Wahr beim IDM-Finale in Hockenheim einen Doppelsieg. Der Schwarzwälder kam mit der Suzuki GSX-R 600 gleich gut zurecht und erzielte im ersten Zeittraining auf dem 4 km langen Circuit in Zolder/Belgien die drittschnellste Zeit. Im zweiten Training verbesserte sich Kevin Wahr um über eine Sekunde und bescherte sich und dem HPC-Power Suzuki Team die erste Pole Position in dieser Saison.
 
Im ersten Rennen am Samstag über 12 Runden kämpfte ein Quartett um die Spitze, zwei Runden vor Rennende ging Bryan Schouten (Yamaha) in Führung, doch der Niederländer stürzte in der letzten Runde und musste aufgeben. Damit siegte Kawasaki-Pilot Christian Stange (Heidenau) mit nur 1,294 Sekunden vor Kevin Wahr. Im zweiten Lauf am Sonntag gelang Kevin Wahr ein souveräner Start-Ziel-Erfolg, im Ziel nach 15 Runden hatte er einen Vorsprung von 7,938 Sekunden vor Bryan Schouten. Für Kevin Wahr und das HPC-Power Suzuki-Team war dies der erste IDM-Saisonsieg. „Es war wieder eine tolle Erfahrung ein Rennen in der deutschen Meisterschaft zu bestreiten. Die letzten Rennen in der Supersport-Weltmeisterschaft waren nicht so einfach. Daher war es umso schöner mal wieder in einem Rennen um den Sieg zu kämpfen und dann auch zu gewinnen. Ich habe gezeigt, dass ich immer noch zu den Top-Piloten in Deutschland zähle. Die Suzuki vom HPC-Team war Neuland für mich, doch wir konnten das Motorrad sehr gut auf mich abstimmen. In beiden Rennen ging ich gleich nach dem Start in Führung, im ersten Lauf musste ich mit dem zweiten Platz zufrieden sein. Im zweiten Rennen habe ich mehr Druck gemacht und gleich einen Vorsprung herausgefahren, am Ende lag ich acht Sekunden vorne. Vielen Dank an Denis Hertrampf und seine Jungs vom HPC-Power Suzuki-Team“, freute sich Kevin Wahr.
 
Im Gesamtklassement der Superstock 600-Klasse führt nach 6 von 14 Läufen Christian Stange mit 114 Punkten vor Maurice Ullrich (Wörrstadt/Yamaha) mit 105 Zählern, der Vierter und Fünfter wurde. Mit nur zwei Rennen liegt Kevin Wahr mit 45 Punkten bereits auf dem achten Rang in der Tabelle.

Text : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

Fritz holt auch den Sieg im zweiten Rennen in Zolder

Marvin Fritz gewinn auch Rennen Zwei in Zolder
Foto: Jens Hawrda
Den Start gewann Mathieu Gines aber schon aus der ersten Rund kam Marvin Fritz als erster. Dem Führungsduo folgeten Jan Halbich (Honda), Bastian Mackels (BMW), Luca Grünwald (Yamaha) und Danny de Boer (Yamaha). An der Spitze wurde erbittert um die Führung gekämpft, mal lag Gines vor Fritz, der aber schon wieder konterte. Der Rest des Feldes, egal ob Superbike oder Superstock, hatte gegen das Führungs-Duo keine Chance.
Zur Halbzeit hatten die beiden 12 Sekunden Vorsprung.

Aber auch im Verfolgerfel, das von Jan Halbich (Honda) angeführt wurde ging es heiß her. Mit dabei noch Grünwald, de Boer, Mackels und Vincent Loinbois, der allerdings nur Punkte für die Niederländische Meisterschaft erhielt. Dann gelang es Gines doch sich etwas von Fritz abzusetzen, aber er überzog. Vier Runden vor Schluss musste Gines zu Boden und kam als Gesamt-Siebter und Vierter der Superbike-Wertung wieder zurück auf die Strecke.

Fritz war dadurch mit 17 Sekunden Vorsprung an der Spitze unterwegs und siegte schließlich vor Jan Halbich und Bastian Mackels. Sieger der Superstock-Wertung wurde de Boer, der sich noch an Grünwald vorbeigepresst hatte. Dritter wurde Jan Bühn.

Sonntag, 10. Juli 2016

Marvin Fritz holt Sieg im ersten Superbike-Rennen in Zolder

Das erste Superbike Rennen in Zolder gewann Marvin Fritz vor Mathieu Gines und Bastian Mackels, den Sieg in der Superstock 1000 Wertung holte sich Danny de Boer.
Marvin Fritz
Foto: Jens Hawrda
Nach dem Start übernahm Fritz sofort die Führung vor Polesetter Gines und Luca Grünwald. Nach einer Runde schlossen auch Bastien Mackels (BMW) und Danny de Boer (Yamaha) auf das Führungstrio auf. In Runde drei übernahm Gines die Führung vor Fritz, beide konnten sich leicht absetzen. In der Jacky Icks Schikane bremste sich Fritz aber wieder am Franzosen vorbei und im weiteren Rennverlauf konnten sich die beiden Führenden vom Rest des Feldes weiter absetzen.
 
Die Verfolger führte Superstock-Pilot de Boer an, der sich mit Grünwald zusammentat. Mackels konnte das Tempo nicht ganz mitgehen und war als Dritter der SBK-Wertung mit einigem Rückstand unterwegs. Rundenlang hielt Fritz den drängelnden Gines in Schach und seine Vorsprung pendelte sich bei 0,3 Sekunden ein. Fritz ging dann schließlich nach engem Kampf, bei dem sowohl Fritz als auch Gines mal mehr, mal weniger Glück beim Überrunden hatten, als Sieger über die Ziellinie. Gines hatte keine Weg mehr an ihm vorbei gefunden.

Kräftig bejubelt wurde der dritte Platz vom belgischen Lokalmatador Bastien Mackels. Der Sieg und die Führung in der IDM Superstock ging an de Boer, Bühn und Bijsterbosch hatten in der letzten Runde noch die Plätze getauscht.

Samstag, 9. Juli 2016

Superbike*IDM: Gines holt Superpole vor Fritz in Zolder

In der Klasse Superbike holt Mathieu Gines die Bestzeit vor Marvin Fritz und Bastien Mackels. Die Superstock 1000-Pole sichert sich Danny de Boer vor Luca Grünwald und Dominik Vincon.
Pole in Zolder: Mathieu Gines
Foto: Jens Hawrda
Die Superpole fand bei idealen äußeren Bedingungen statt und wie immer mischten im Feld der Superbikes einige Superstock 1000 Piloten kräftig mit.
 
Zeiten nach der Superpole (Top-Five):
 
1. 1,31,648 Mathieu Gines
2. 1.31,705 Marvin Fritz
3. 1. 32,456 Danny de Boer
4. 1.33,023 Luca Grünwald
5. 1.33,028 Dominik Vincon

DTM: Mercedes-AMG DTM-Fahrer im Fitnesscamp in Schladming

Fitnesscamp in Schladming (Österreich): Mercedes-AMG DTM-Fahrer holen sich den letzten Schliff für die zweite Saisonhälfte
 
  • Esteban Ocon: „Es ist immer gut, wenn wir alle als Team zusammenkommen und gemeinsam andere Sportarten ausüben.“
  • Christian Vietoris: „Nach dem Rennwochenende auf dem Norisring war es schön, ein bisschen rauszukommen und etwas Ablenkung zu finden.“
  • Paul Di Resta: „Nun ist es Zeit für die zweite Jahreshälfte und dafür, mit Nachdruck die gute Arbeit fortzusetzen.“
Foto: Mercedes-Motorsport
 
Nach acht Rennen, 333 Rennrunden und 1.145 Rennkilometern startet die DTM im Juli in die zweite Jahreshälfte 2016. Ein guter Anlass für die acht Mercedes-AMG DTM-Fahrer, um sich bei einem Fitnesscamp im österreichischen Schladming den letzten Schliff für die noch anstehenden fünf Rennwochenenden in dieser Saison zu holen.
 
„Die Woche war sehr hart, aber wir hatten viel Spaß. Es war eine großartige Erfahrung“, blickt Gary Paffett zurück. „Ich war zum ersten Mal Canyoning. Das war ein schöner Adrenalin-Rausch.” Außerdem standen Bergwanderungen, ein Besuch am Gletscher und der Seethalerhütte, Mannschaftssportarten wie Fußball, Basketball und Beachvolleyball sowie Reflextraining auf dem Programm.
 
„Das Wetter war top und wir haben jeden Tag viel geschwitzt, aber auch viel gelacht“, fügt Maximilian Götz hinzu. „Wir haben uns bei den verschiedensten Sportarten vom Fußballplatz bis zum Klettergarten zusammen ausgepowert.“ Jetzt gilt es, diesen Fitnessstand für den Rest der Saison aufrechtzuerhalten.
 
„Wir hatten wirklich intensive Trainingseinheiten und gleichzeitig nette Freizeitaktivitäten in der Gruppe“, verrät Paul Di Resta. „Es war großartig, in den Alpen zu sein und sich an der frischen Luft sportlich zu betätigen.“ Auch Robert Wickens hatte viel Spaß daran, sich mit seinen Kollegen gegenseitig ans Limit zu treiben. „Aber die Woche war sehr hart“, so der Kanadier. „Jetzt freue ich mich erst einmal darauf, am Wochenende zu entspannen.“
 
Christian Vietoris nutzte die Gelegenheit, um den Ärger rund um Kollision und die verlorene Siegchance beim ersten Lauf auf dem Norisring zu verdrängen. „Es war schön, ein bisschen rauszukommen und etwas Ablenkung zu finden“ , sagte er. „Das Training hat großen Spaß gemacht und es waren coole Einheiten dabei. Teilweise war es auch extrem hart, aber glücklicherweise fand es immer in Kombination mit coolen Locations statt.“
 
Auch für DTM-Rookie Esteban Ocon war das Trainingslager eine willkommene Gelegenheit, um seinen Fitnessstand zu kontrollieren. „Das ist sehr wichtig, da wir während der Saison nicht sehr viel Zeit zur Verfügung haben“, so der Franzose. „Daher war es gut, noch einmal intensiv zu trainieren und uns für den Rest der Saison fit zu machen.“
Foto: Mercedes-Motorsport
Das Fitness-Training war aber nur ein Teilaspekt der Trainingswoche. „Diese Tage sind hilfreich für die Beziehung zwischen den Fahrern“, betont Di Resta. Im vollen Terminplan der Fahrer bleibt häufig wenig Zeit, damit sich alle abseits der Rennwochenenden an einem Ort treffen können. „Es ist immer gut, wenn wir alle als Team zusammenkommen und gemeinsam andere Sportarten ausüben können“, sagt Ocon. Robert Wickens stimmt seinem Teamkollegen zu: „Wir waren vorher schon Freunde und Teamkollegen, aber jetzt ist unser Verhältnis noch enger.“
 
Damit stärkte das Trainingscamp nicht nur die Fitness, sondern auch den Teamgeist der Mannschaft. „ Nun ist es aber an der Zeit für die zweite Jahreshälfte und dafür, mit Nachdruck die gute Arbeit der ersten vier Rennwochenenden fortzusetzen“, betont Di Resta. Weiter geht es mit dem Saisonhalbzeitrennwochenende in Zandvoort (15.-17. Juli). „Ich bin mir sicher, dass wir bis zum Ende vorne mitmischen werden“, so der DTM-Champion von 2010. „Und eins ist klar: Wir werden immer stärker!“