Donnerstag, 23. Juni 2016

Volle Renn-Action auf 2,3 Kilometern – die DTM auf dem Norisring

Er ist nur 2,3 Kilometer lang und verfügt lediglich über drei wirkliche Kurven: die Grundig-Kehre, das Schöller-S und die Dutzendteichkehre. Klingt simpel - ist für die DTM-Piloten jedoch eine große Herausforderung. Auf dem Norisring ist punktgenaues Fahren so wichtig wie auf keiner anderen Strecke. Hier zählt jeder Millimeter, der kleinste Fehler zieht enormen Zeitverlust nach sich. Der Stadtkurs-typische wellige Asphalt macht die Aufgabe für die Piloten zudem nicht gerade leichter. Ein Profil, das Mercedes-AMG besonders liegt. Die Stuttgarter sind in Nürnberg – beim Heimspiel des Konkurrenten Audi - eine Macht. Umso mehr brennen die Ingolstädter darauf, die Siegesserie der Sternenfahrer beim vierten DTM-Wochenende der Saison 2016 (24. bis 26. Juni) zu stoppen. Und auch BMW hat in diesem Jahr gezeigt, dass sie auch auf ungeliebten Strecken ein Wörtchen um die Ränge auf dem Podium mitreden können. Die Zuschauer dürfen sich auf ein mitreißendes Kräftemessen freuen, zumal die Ausgangslage in den Gesamtwertungen spannender kaum sein könnte.
DTM-Rennen Norisring 2015
Foto: Jens Hawrda
13 Mal in Folge feierten Mercedes-AMG-Piloten auf der obersten Stufe des Siegerpodestes. Für vier dieser Erfolge zeichnet Jamie ‚Mr. Norisring’ Green verantwortlich und ist damit der erfolgreichste DTM-Pilot auf dem Norisring. Seit 2013 sitzt der jedoch in einem Audi und zählt auch an diesem Wochenende zu den großen Herausforderern der Stuttgarter. „Es kommt darauf an, sehr genau zu fahren, die Bremspunkte exakt zu finden. Das liegt mir“, sagt Green, der im Titelkampf mit 13 Punkten Rückstand auf dem vierten Platz liegt und in den vergangenen drei Rennen nie schlechter war als Platz vier. Sechs unterschiedliche Sieger brachten die sechs Rennen der Saison bisher hervor. Green zählt nicht dazu. Nur zu gern würde er erneut in seinem ‚Wohnzimmer’ triumphieren.

Einer, der sich in den vergangenen Jahren anschickt, Greens Rekordmarke in Nürnberg anzugreifen, ist Robert Wickens. Der Kanadier fuhr seit 2013 zweimal auf den zweiten und zweimal auf den ersten Platz. In seinem fünften DTM-Jahr kommt er darüberhinaus als Gesamtführender an den Norisring. Auch er konnte sich 2016 noch nicht in die Liste der Sieger eintragen, fuhr jedoch einmal auf Platz zwei und zuletzt zweimal auf den dritten Rang. „Der Norisring ist für mich immer ein ganz spezielles Rennen. Der Stadtkurs macht sehr viel Spaß und fordert die Fahrer und Autos nochmal ganz anders. Noch dazu ist die Atmosphäre richtig cool und die Fans sind gefühlt noch näher dran am Geschehen“, sagt Wickens. „In den vergangenen Jahren war ich immer sehr erfolgreich auf dieser Strecke. Daran möchte ich natürlich anknüpfen.“ Gelingt dies kann sich Wickens in den zwei Rennen des Wochenendes nicht nur ein Polster in der Fahrerwertung herausfahren, sondern im Optimalfall auch nach Norisring-Siegen mit Green gleichziehen.

Dies kann auch Wickens Landsmann Bruno Spengler gelingen, der in Nürnberg bisher dreimal triumphieren konnte und mit dem dritten Rang im Vorjahr die BMW-Fahne auf dem Stadtkurs hochhielt. Doch in dieser Saison will es bei ihm noch nicht so richtig klappen, mit zwölf Punkten liegt er auf dem 17. Rang. Wesentlich besser läuft es bei Marco Wittmann, der in Spielberg bereits einen Sieg einfahren konnte. Der aus Fürth stammende BMW-Pilot kommt zu seinem Heimspiel als Zweitplatzierter der Gesamtwertung, hat drei Punkte Rückstand auf Wickens. Dass er auch auf Strecken, die seinem Hersteller traditionell nicht so liegen, für gute Ergebnisse infrage kommt, bewies er beim vergangenen Rennwochenende auf dem Lausitzring: Platz vier und sechs. Wittmann: „Der Norisring liegt der Konkurrenz besser. Aber, vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung. Ein Podiumsrang bei meinem Heim-Auftritt wäre natürlich ein Hammer!“

Ob Seriensieger, oder Außenseiter. Die DTM-Saison 2016 hat gezeigt, dass in diesem Jahr alles möglich scheint. Sechs unterschiedliche Sieger in sechs Rennen, jeder Hersteller durfte dabei zweimal jubeln. Den Zehnten der Fahrerwertung, Augusto Farfus, trennen lediglich 27 Punkte vom Gesamtführenden (58 Punkte). Die Voraussetzungen für einen packenden Kampf zwischen dem 24. und 26. Juni sind optimal.

Neben den beiden DTM-Rennen (Sa. ab 13:25/So. ab 13:10 Uhr) dürfen sich die Zuschauer auf die Duelle in der FIA Formel-3-Europameisterschaft, dem Audi Sport TT Cup und dem Porsche Carrera Cup Deutschland freuen. Auch hier ist mitreißende Rennaction auf Top-Niveau garantiert.

Abgerundet wird das Programm mit Public Viewing zur Fußball-EM und jeder Menge Unterhaltung im Fahrerlager. Tickets sind im Vorverkauf unter DTM.com/tickets oder an der Tageskasse erhältlich.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Stimmen der BMW-Piloten vor dem Rennen am Norisring

Marco Wittmann (Startnummer 11, BMW Team RMG): "Ich freue mich riesig auf mein Heimspiel. Das Ambiente auf und neben der Strecke ist absolut einzigartig. Ich kenne dort sehr viele Leute, zum Beispiel die Streckenposten oder die Mitglieder des Motorsport Club Nürnberg. Dazu kommen viele Freunde und Verwandte. Umso schöner ist es für mich, dort mit dem Rückenwind guter Ergebnisse und Platz zwei in der Fahrerwertung anzutreten."

Timo Glock (Startnummer 16, BMW Team RMG): "Die Stimmung auf dem Norisring ist traumhaft. Wie gut es für uns sportlich laufen wird, müssen wir abwarten. Wir werden auf jeden Fall versuchen, auch auf dem einzigen Stadtkurs im Rennkalender das Maximum herauszuholen."

Bruno Spengler (Startnummer 7, BMW Team MTEK): "Ich habe an den Norisring super Erinnerungen. Im vergangenen Jahr stand ich am Sonntag auf der Pole und kam im Rennen auf Platz drei. Das war für mich, mein Team und alle bei BMW Motorsport eine riesige Erleichterung. Ab diesem Zeitpunkt lief es für uns in der Saison viel besser als vorher. Aber auch davor hatte ich am Norisring schon viele tolle Rennen gehabt und konnte drei Siege feiern. Ich liebe den Kurs und die Atmosphäre. Es ist einfach fantastisch, dort anzutreten."
Tom Blomqvist (l.) u. Augusto Farfus Am Norisring 2015
Foto: Jens Hawrda
Augusto Farfus (Startnummer 18, BMW Team MTEK): "Der Norisring scheint auf den ersten Blick eine einfache Rennstrecke zu sein. Dort aber die richtige Abstimmung zu finden, ist extrem schwierig. Auf kaum einem anderen Kurs ist die Herausforderung größer als dort. Ich hatte auf dem Norisring schon einige verrückte Rennen. Das Event ist großartig, und ich freue mich sehr darauf."

Tom Blomqvist (Startnummer 31, BMW Team RBM): "Die Strecke ist einzigartig. Sie ist sehr kurz, und die Fans sind sehr nah am Geschehen. Das macht die Atmosphäre ganz speziell. Ich denke, wir haben viel aus dem vergangenen Jahr gelernt und gehen diesmal besser vorbereitet in das Rennwochenende."

Maxime Martin (Startnummer 36, BMW Team RBM): "Ich lebe in Monaco und sehe den Norisring immer als das Pendant dieser Strecke in der DTM. Die Fans dort sind positiv verrückt, die Tribünen immer voll. Das macht uns Fahrern natürlich viel Spaß und ist auch gut für die DTM. Ich komme immer wieder sehr gerne an den Norisring."

António Félix da Costa (Startnummer 13, BMW Team Schnitzer): "Das ist eines der coolsten Events der Saison. Ich hatte dort im vergangenen Jahr recht gute Rennen und hoffe, in diesem Jahr auf meine Erfahrungen aufbauen und wichtige Punkte holen zu können."

Martin Tomczyk (Startnummer 100, BMW Team Schnitzer): "Der Norisring ist kein einfach zu fahrender Kurs, obwohl er nur vier Kurven hat. Ich bin gespannt, wie das Kräfteverhältnis in Nürnberg aussehen wird. Unsere Konkurrenten waren dort in den vergangenen Jahren sehr stark, aber ich bin zuversichtlich, dass wir diesmal auch wieder eine gute Rolle spielen werden."

Dienstag, 21. Juni 2016

DTM: Durch die Stadt in einem BMW M4

Teams und Fahrer freuen sich auf die Rennen auf dem legendären Norisring

Foto: Jens Hawrda
Die Highlights folgen in der DTM Saison 2015  schnell aufeinander. Drei Wochen nach dem Motorsport-Festival auf dem Lausitzring, fahren die BMW DTM-Teams auf das einzige Stadtrennen  des Jahres auf dem Norisring. Seitdem die Serie zum ersten Mal im Jahr 1984 stattfand, hat der 2,3 Kilometer langen Stadtkurs  rund um den Dutzendteich  in Nürnberg  einen festen Platz im DTM-Kalender.

Nach sechs Saisonrennen kommt BMW als Führender der Herstellerwertung nach Nürnberg. Auch im Team-Wettbewerb, stellt BMW mit dem BMW Team RMG den Führenden der Gesamtwertung .  Marco Wittmann, der nicht weit entfernt in Fürth lebt, kommt als zur Zeit Zweiter der Fahrerwertung zu seinem Heimrennen am Norisring.

Im letzten Jahr konnten die BMW-Fahrer eine starke Leistung am Norisring verbuchen. Bruno Spengler (CA) sicherte der Pole-Position am Sonntag, und fuhr am Ende als Dritter aufs Podium. Für BMW war das damals ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Sieg in der Herstellerwertung am Ende der Saison.

Montag, 20. Juni 2016

DTM: Norisring - Heimspiel für Audi Sport

  • Saisonhöhepunkt auf dem Norisring in Nürnberg
  • Ekström mit offener Rechnung, Green schon viermal Sieger
  • Dieter Gass: „Audianer haben es verdient, einen Audi-Sieg zu sehen“
Foto: Jens Hawrda
Es ist das einzige Stadtrennen des Jahres und das Heimspiel von Audi Sport. „Deshalb gehen wir dort immer wieder gerne hin – auch wegen der besonderen Atmosphäre“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Umso schmerzlicher ist, dass wir am Norisring so lange nicht mehr gewonnen haben. Die vielen Audianer, die jedes Jahr nach Nürnberg kommen, haben es verdient, endlich wieder einen Audi-Sieg zu sehen – auch wenn es wie immer extrem schwierig wird.“

Der letzte Triumph eines Audi-Fahrers auf dem 2,3 Kilometer langen Stadtkurs zwischen Dutzendteich und Fußballstadion liegt 14 Jahre zurück. 2002 gelang es dem Franzosen Laurent Aiello im kompakten Audi TT, Mercedes-Benz-Pilot Bernd Schneider in der Zielkurve abzufangen und das Rennen zu gewinnen.

„Es ist und bleibt das Rennen, das ich unheimlich gerne gewinnen möchte“, sagt Mattias Ekström. „Im Ziel war ich schon einmal Erster, aber ich durfte den Pokal nicht behalten. Ich werde in diesem Jahr erneut versuchen, den großen Pokal mit nach Hause zu nehmen. Es wird allerdings wieder ein enges Rennen.“

Ekström ist in Nürnberg schon viele starke Rennen gefahren, doch „König des Norisrings“ ist ein anderer Audi-Pilot: Jamie Green feierte in Nürnberg bisher vier Siege und stand dort auch nach seinem Wechsel zu Audi schon auf dem Podium. Nicht nur deshalb liebt Green den Stadtkurs. „Wenn es um spannendes Racing und packende Überholmanöver geht, ist der Norisring die beste Rennstrecke überhaupt“, sagt der Brite. „Das war schon vor der Zeit mit DRS-Klappflügeln so und ist es jetzt umso mehr. Auf dem Kurs geht es vor allem ums Bremsen, langsame Kurven und das Fahren mit wenig Abtrieb, wie wir es in der DTM sonst nicht kennen. Weil es nur Geraden und extrem langsame Kurven gibt, kann man auf dem Norisring näher an seinen Vordermann heranfahren. Dadurch sind die Zweikämpfe enger und spannender als auf jeder anderen DTM-Rennstrecke. Die Atmosphäre mit den vielen Fans sorgt für Gänsehaut – besonders natürlich bei uns Audi-Fahrern.“

Prognosen wagt in der DTM in diesem Jahr niemand mehr. Bei den ersten sechs Rennen gab es sechs verschiedene Sieger. Auch der beste Startplatz ging an sechs verschiedene Piloten. Die Top Sechs der Fahrerwertung liegen innerhalb von 15 Punkten. Drei davon sind Audi-Fahrer: Mattias Ekström (46 Punkte), Jamie Green (45 Punkte) und Edoardo Mortara (44 Punkte).

2015 lag das gesamte Starterfeld am Norisring im Qualifying am Sonntag innerhalb von 0,625 Sekunden. „In diesem Jahr ist das Feld in der DTM noch enger und die Ergebnisse nicht vorhersehbar“, sagt Dieter Gass. „Mich würde es nicht überraschen, wenn das ganze Feld dieses Mal innerhalb einer halben Sekunde liegt. Klar ist, dass am Norisring vor allem die Bremsen und die Bremsenkühlung stimmen müssen – und der Top-Speed.“

Sonntag, 19. Juni 2016

Honda-Pilot Josh Files übernimmt Tabellenführung mit Sieg

  • Niederländer Bas Schouten vom letzten Startplatz auf zwei, Tim Zimmermann Dritter
  • Lautenschlager auf zehn bester Junior
  • Zahlreiche Führungswechsel bei wechselhaften Bedingungen
Josh Files - Sieg am Sonntag und Tabellenführung
Foto: Jens Hawrda
Rutschpartie auf profillosen Slicks im Regen: Einsetzender Regen in der Startphase sorgte im zweiten Rennen der ADAC TCR Germany in der Motorsport Arena Oschersleben für eines der actionreichsten und spannendsten Rennen mit einem bis zur letzten Runde offenen Kampf um den Sieg. In einer spektakulären Finalrunde eroberte Josh Files (25, Großbritannien, Target Competition) im Honda Civic TCR die Spitze und siegte. Mit dem dritten Saisonsieg übernahm der Brite die Tabellenführung. "Ohne das wechselhafte Wetter wären wir niemals von Startplatz zehn zum Sieg gefahren", sagte Files. "Das Rennen war bestimmt spannend anzuschauen und es war vor allem großartig, mitzufahren."
 
Noch spektakulärer war die Aufholjagd von Bas Schouten (21, Niederlande, ST Motorsport): Der Seat León-Pilot startete als Letzter und wurde am Ende Zweiter. "Es war ein schwieriges Rennen, vor allem, wenn man von ganz hinten kommt. Aber der Regen liegt mir", sagte Schouten nach der Siegerehrung. Als Dritter überquerte Tim Zimmermann (19, Langenargen, Liqui Moly Team Engstler) die Ziellinie. Lange sah es so aus, als würde der ehemalige Pilot der ADAC Formel 4 im Volkswagen Golf GTI TCR seinen ersten Sieg in der neuen Tourenwagenserie des ADAC feiern, in der letzten Runde wurde er jedoch von Files und Schouten überholt und war dementsprechend unzufrieden: "Ich habe im Ausgang der Schikane nicht damit gerechnet, dass Files auf der Innenseite ist. Aber auf einmal war er da, war innen und dann vorbei. Das war klar mein Fehler. Ich bin einfach enttäuscht."
 
Auf die Plätze vier und fünf fuhren die beiden Seat-Piloten Mike Halder (20, Messkirch, Liqui Moly Team Engstler) und Harald Proczyk (40, Österreich, HP Racing), der nach den Rennen in der Magdeburger Börde im Klassement fünf Punkte hinter Files (95 Punkte) liegt. Bester Junior wurde Halders Teamkollege Tom Lautenschlager (17, Grafenau, Liqui Moly Team Engstler) im VW Golf GTI TCR auf Platz zehn.
das Wetter machte das Rennen spannend
Foto: Jens Hawrda
Spannender Kampf an der Spitze bestimmte das Rennen

Bereits in der ersten Kurve überholte der auf zwei gestartete Seat-Pilot Antti Buri (27, Finnland, LMS Racing) den Sieger aus dem ersten Rennen, Dominik Fugel (19, Chemnitz, Team Honda ADAC) im Honda Civic TCR. Im weiteren Rennverlauf verlor Fugel immer mehr Positionen, ehe er eine Runde vor Schluss ausschied. Seine Führung in der Junior-Wertung behält Fugel dennoch.
 
Nach halber Renndistanz gab es bei Buris Seat technische Probleme, sodass der Finne die Führung an Zimmermann verlor und letztlich Sechster wurde. Eine Safety Car-Phase nach einem Ausrutscher bei den schwierigen Streckenbedingungen 13 Minuten vor Rennende bremste das Feld ein.

Stimmen zum Rennen:
 
Josh Files (Sieger, Target Competition): "Die Bedingungen waren gestern schon hart, aber heute noch schwieriger. Jeder ist heute sehr gut gefahren, es war schwierig, zu überholen. Wir sind nur so gut, weil Target so ein gutes Auto vorbereitet hat. Natürlich war das gestern mit der Strafe überhaupt nicht toll. Mir war klar, dass ich nur heute gewinnen konnte und dass das geklappt hat, kann ich eigentlich gar nicht glauben. Schön, dass ich in der Gesamtwertung Führender bin, aber es geht nur ums Gewinnen. Über das Klassement denken wir eigentlich nicht nach."
 
Bas Schouten (Zweiter, ST Motorsport): "Ich weiß nicht, was beim nächsten Rennen am Red Bull Ring Ende Juli möglich ist. Es gibt dort sehr viele Geraden, da haben andere Fahrer uns gegenüber einen Vorteil."
 
Tom Lautenschlager (bester Junior, Liqui Moly Team Engstler): "Ich war mitten im Geschehen, immer teilweise an Position fünf bis sechs liegend. Dann hat mich mein Teamkollege leider rausgedrückt und ich bin zurückgefallen auf Rang 12. In den letzten fünf Minuten konnte ich aber noch ein paar Plätze gut machen und auf Platz zehn vorfahren. Ich bin teils teils zufrieden. Immerhin war ich bester Junior, das war gut und der Speed war auch da. Ich werde mich möglichst gut auf die nächsten beiden Rennen vorbereiten."