Donnerstag, 2. Juni 2016

Motorsport Festival am Lausitzring steht in den Startlöchern

kommt zum Lausitzring, mehr Motorsport an einem Wochenende geht nicht
Foto: DTM-Media
Es ist angerichtet - fünf Rennserien und 170 Fahrer bieten am bevorstehenden Wochenende Motorsport vom Feinsten. Im Mittelpunkt der außergewöhnlichen Veranstaltung: die DTM und das ADAC GT Masters, die zum ersten Mal seit acht Jahren wieder gemeinsam an den Start gehen. Komplettiert wird das sportliche Programm von der Nachwuchsserie ADAC Formel 4, dem Porsche Carrera Cup Deutschland und den schnellen Motorrädern der Superbike*IDM – mehr Motorsport geht nicht.
 
Bereits am Freitag geht es ab 8 Uhr los mit den erste Trainings und Qualifyings. Am Samstag und Sonntag folgen die Highlights mit den spektakulären Rennen Schlag auf Schlag.

DTM: Drei Fragen an Gary Paffett

Garry Paffett
Foto: Jens Hawrda
An den ersten beiden Rennwochenenden in Hockenheim und Spielberg gab es auch abseits der Strecke einen Schlagabtausch unter den Fahrern. Hat sich hier in dieser Saison etwas verändert?

Gary Paffett: „Die ersten beiden Rennwochenenden der Saison wurden schon immer sehr intensiv geführt. Es gibt viele Berührungen und ist einiges los. In diesem Jahr gehen die Fahrer vielleicht etwas offener damit in der Öffentlichkeit um. Ich persönlich habe nichts gegen junge Fahrer oder Rookies. Ich war generell von der Art des Fahrens überrascht und auch enttäuscht. Dann finde ich es den Fans gegenüber nur fair, wenn wir unsere Gefühlslage zum Ausdruck bringen. Der Motorsport verändert sich und die Fans haben immer mehr Kontakt zu den Fahrern. Deshalb sollten wir Fahrer unseren Teil dazu beitragen und unsere Emotionen mit ihnen teilen. Es ist ja nicht so, dass wir uns voreinander verstecken und hinter dem Rücken schlecht übereinander sprechen. Ich habe zum Beispiel in Spielberg direkt nach dem Rennen unter Männern mit Timo gesprochen. Aber wir alle sollten unsere Meinung viel öfter offen sagen.“

Reden wir über den Lausitzring. Du hast dort schon dreimal in der DTM gewonnen. Gibt es etwas, das dir an dieser Strecke besonders liegt und kannst du an diesem Wochenende einen weiteren Sieg einfahren?

Gary Paffett: „Ich hoffe es. Wir hatten ein großartiges Auto in Hockenheim und auch in Spielberg fühlte es sich im Rennen gut an. Dort fehlte uns nur leider die Qualifying-Pace. Jetzt freue ich mich darauf, in der Lausitz wieder vorne mitzukämpfen. Mein Ziel ist es, zumindest meinen ersten Podestplatz in dieser Saison einzufahren. Die Strecke selbst ist ziemlich einzigartig. Es ist der einzige Kurs im Rennkalender, auf dem wir einen Teil eines Ovals befahren. Die Strecke bietet viel Grip und entwickelt sich im Laufe des Wochenendes stark weiter. Ich mache dort nichts großartig anders als sonst, aber ich habe meinen Fahrstil im Laufe der Jahre sicher auf die Strecke eingeschossen.“

Abseits der Rennstrecke bist du neuerdings Jugendtrainer in deinem örtlichen Tennisverein. Wie kam es dazu?

Gary Paffett: „Meine Kinder mögen Sport genauso sehr wie ich. Ich habe dem Verein bei einigen Wettkämpfen ausgeholfen und der Cheftrainer fragte mich, ob ich das Team nicht managen möchte. Da ich wegen meiner Kinder ohnehin bei den meisten Spielen bin, habe ich zugesagt. Das gibt mir die Gelegenheit, die Spiele zu organisieren und die Spieler auszuwählen. Es macht richtig viel Spaß, mit den Kids zusammen zu arbeiten und zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln.“

MOTORSPORT FESTIVAL LAUSITZRING

ÜBER 17 STUNDEN ACTION UND ZWÖLF RENNEN AM WOCHENENDE

 
 
Es wird ernst! Nur noch ein Tag, bis das große Motorsport Festival am Lausitzring Premiere feiert. Und die Vorzeichen für die Rennen der DTM, des ADAC GT Masters, der SUPERBIKE*IDM sowie der ADAC Formel 4 und des Porsche Carrera Cup Deutschland könnten nicht besser sein. 

DTM: Audi, BMW und Mercedes-Benz begegnen sich auf Augenhöhe
 
Nach den ersten vier Rennen der DTM in Hockenheim und Spielberg lässt sich nur eines ganz sicher sagen: Alle drei Hersteller sind in der Lage, Rennen zu gewinnen. Während bisher sowohl Audi als auch Mercedes-Benz je einmal die Siegertrophäe in die Höhe strecken durften, konnte BMW zuletzt eindrucksvoll mit Siegen von Marco Wittmann (Champion 2014) und Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock in beiden Rennen zurückschlagen. 
 
Vier Sieger in vier Rennen und elf verschiedene Fahrer unter den Top 3, das verspricht auch für die beiden Rennen in der Lausitz jede Menge Spannung und harte Kämpfe um die Punkte. Im vergangenen Jahr zeigten vor allem Jamie Green mit seinem Doppelsieg und Mattias Ekström (beide Audi) mit zwei Podiumsplätzen am Lausitzring eine starke Leistung. Dass mit ihnen auch in dieser Saison zu rechnen sein wird, konnten sie zuletzt im vierten Rennen in Spielberg mit den Rängen 2 (Ekström) und 3 (Green) unter Beweis stellen. Mercedes-Benz erlebte dort zuletzt ein kleines Debakel mit nur einem siebten Platz und mageren sechs Punkten für Paul di Resta, der damit aber dennoch als Gesamtführender mit drei Zählern Vorsprung vor Edoardo Mortara und weiteren drei Punkten vor Timo Glock in die Lausitz kommt. 

„Besonders spannend wird es für die Zuschauer sein, die unterschiedlichen Fahrzeugkonzepte und Rennformate der DTM und des ADAC GT Masters im direkten Vergleich miteinander erleben zu können“, stellt Josef Meier, Geschäftsführer des Lausitzrings die große Besonderheit des Wochenendes hervor.
in der DTM können alle gewinnen, es geht immer knapp zu
Foto: Jens Hawrda
 
ADAC GT Masters: Markenvielfalt in der „Liga der Supersportwagen“
 
Während bei der DTM jeweils ein Fahrer die beiden Rennen in Angriff nimmt, teilen sich im ADAC GT Masters zwei Fahrer dasselbe Cockpit. Diese besondere Würze sorgt ebenfalls für spannende Rennen, die oft erst spät im Rennen eine Entscheidung erahnen lassen. Mit den insgesamt acht Marken Audi, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes-AMG, Nissan und Porsche und einem Starterfeld von über 30 Fahrzeugen ist für die Zuschauer auf jeden Fall eine Menge geboten. Am besten starteten die amtierenden Meister, Sebastian Asch und Luca Ludwig, im neuen Mercedes-AMG GT3 des Teams Zakspeed mit zwei Siegen in die Saison. Die Tabelle führt derzeit mit Connor de Phillippi und Christopher Mies ein anderes Duo an. Mit ihrem Audi R8 LMS des Teams Montaplast by Land Motorsport überquerten sie in drei der vier bisherigen Rennen die Ziellinie jeweils als Zweite und erarbeiteten sich somit einen knappen Sechs-Punkte-Vorsprung in der Tabelle. Daniel Keilwitz, Meister des Jahres 2013, und sein Fahrerkollege Jules Gounon lauern dahinter mit ihrer Corvette C7 GT3-R und konnten mit ihrem Sieg im letzten Rennen viel Selbstvertrauen tanken. 
Supersportwagen von acht Herstellern treffen in der ADAC GT-Masters aufeinander
Foto: Jens Hawrda
 
SUPERBIKE*IDM:
Motorradsport der Extraklasse mit 35 Startern
 
Auch in der SUPERBIKE*IDM mit ihren Königsklassen Superbike und Superstock 1000 geht es im Meisterschaftskampf eng zu. Derzeit führt dort Franzose Mathieu Gines (Van Zon-Remeha-BMW) auf seiner BMW S 1000 RR mit 80 Punkten die Wertung bei den hochgetunten Superbikes an. Nur zwei Punkte dahinter befindet sich der Lokalmatador Max Neukirchner (Team Yamaha MGM), der sich allerdings nach einem Sturz bei Reifentests in der vergangenen Woche verletzte und daher am Lausitzring keine weiteren Attacken setzen kann. Mit 74 Punkten ist aber auch Marvin Fritz (Team Bayer-Bikerbox Langenscheidt) mit seiner Yamaha YZF-R1M in absoluter Schlagdistanz. Ähnlich knapp liest sich auch die Tabelle der seriennahen Klasse Superstock 1000. Hier führt Luca Grünwald des Freudenberg-Teams auf seiner Yamaha YZF-R1M nach drei Siegen und einem zweiten Platz mit 95 Punkten knapp vor Danny de Boer (SWPN Racing) aus den Niederlanden, ebenfalls mit einer Yamaha YZF-R1M unterwegs, der nach einem Sieg und drei zweiten Plätzen nur 10 Punkte weniger auf dem Konto hat.
kommt als Meisterschaftsführender zum Lausitzring: Mathieu Gines
Foto: Jens Hawrda
 
ADAC Formel 4: Down Under ganz oben – Ein Australier mischt die Szene auf
 
Mick Schumacher, der Sohn des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher (Prema Powerteam), geht bereits in seiner zweiten Saison in der ADAC Formel 4 an den Start. Klares Ziel ist dabei die Meisterschaft, in der er aktuell mit 91 Punkten hinter dem Australier Joey Mawson (126 Punkte, Van Amersfoort Racing) auf Platz 2 rangiert. Mawson gelang es in der aktuellen Saison als einzigem Fahrer, in jedem Rennen auf das Podium zu fahren, darunter dreimal als Sieger. Mike-David Ortmann, der für den ADAC Berlin-Brandenburg das Heimspiel am Lausitzring bestreitet, lauert dahinter nach zuletzt zwei Siegen auf Rang 3 mit 71 Punkten. 
Mick Schuhmacher derzeit auf Platz zwei in der Meisterschaft
Foto: Jens Hawrda

Porsche Carrera Cup Deutschland: Gleichstand an der Spitze
 
Ein fester Bestandteil im Rahmenprogramm jeder DTM-Veranstaltung ist der Porsche Carrera Cup Deutschland. Als einer der traditionsreichsten Markenpokale der Welt ist er zugleich ein großer Anziehungspunkt für die Fans der Kultsportwagenschmiede aus Zuffenhausen, der immer für mitreißende und zweikampfstarke Rennen steht. Das beweist auch die momentane Tabellensituation, denn nach sechs von 16 Rennen stehen mit Sven Müller (Konrad Motorsport) und Christian Engelhart (MRS GT-Racing) gleich zwei Fahrer punktgleich mit 101 Punkten an der Spitze, gefolgt von dem besten Rookie Dennis Olsen (86 Punkte) aus Norwegen. 
mit dem Porsche Carrera Cup kommt der traditionsreichste Markenpokal zum Lausitzring
Foto: Jens Hawrda

Lausitzring-Chef Josef Meier zieht ein positives Fazit: „Auf welche Serie man auch blickt, für jedes einzelne Rennen ist die Spannung schon jetzt spürbar. Unsere Zuschauer können sich auf viele heiß umkämpfte Rennen freuen, so viel ist sicher.“ 
 
Weitere Informationen zum Motorsport Festival Lausitzring gibt es unter www.dtm.com, www.adac.de/gt-masters und www.lausitzring.de. Wochenendtickets gibt es schon ab 29 Euro, der Zutritt zum Fahrerlager kostet 25 Euro. Dieser ist bei Tickets in der Kategorie Gold bereits inbegriffen. Für den Familienausflug ist das Familienticket ab nur 105 Euro inklusive Zugang zum Fahrerlager für jeweils zwei Erwachsene und zwei Kinder bis 14 Jahre erhältlich.

Mittwoch, 1. Juni 2016

DTM: Stimmen der BMW-Piloten vor dem Rennwochenende am Lausitzring

Marco Wittman
Foto: Jens Hawrda
Marco Wittmann (Startnummer 11, BMW Team RMG):
"Das Rennwochenende auf dem Lausitzring wird sicherlich ein großes Ereignis werden. Es wird nicht nur die DTM dort fahren, sondern auch die ADAC GT Masters und der IDM. Was auch immer geschieht, es wird spannend sein - vor allem für die Zuschauer. Der Lausitzring war nicht immer der glücklichste Tummelplatz für BMW, aber ich habe dort im Jahr 2014 den Fahrertitel für BMW gesichert. Aus diesem Grund habe ich persönlich sehr gute Erinnerungen an diese Strecke. "
 
Timo Glock (Startnummer 16, BMW Team RMG):
"Es wird ein tolles Erlebnis für die Fans werden, so viel ist sicher. Die Organisatoren haben gemeinsam ein spannendes Programm auf die Beine gestellt, dass eine Menge Renn-Action mit der DTM, ADAC GT Masters und der IDM verspricht. Ich hoffe natürlich, dass wir wieder gut abschneiden können. Wir hatten auf dieser Strecke in den letzten Jahren Probleme, aber ich habe ein gutes Gefühl in dieser Saison. "
 
Bruno Spengler
Foto: Jens Hawrda
Bruno Spengler (Startnummer 7, BMW Team Mtek):
"In erster Linie, wird das Wochenende ein großes Fest des Motorsports zu sein, mit den drei großen Serien des deutschen Motorsports. Es wird bestimmt cool zu sein. Ich habe einige gute Erinnerungen an die Strecke, und haben dort ein paar Mal in der Vergangenheit gewonnen. Ich mag das Layout der Strecke. Aus diesem Grund bin ich sehr gespannt auf das Wochenende und vor allem auf die Fans und die tolle Atmosphäre. "
 
Augusto Farfus (Startnummer 18, BMW Team Mtek):
"Der Lausitzring ist traditionell nicht der beste Ort für uns als BMW-Piloten. Allerdings ist auch diese Veranstaltung wichtig für die Meisterschaft. Im Moment sind wir auf dem richtigen Weg, und wir müssen auf diesem Weg zu bleiben. Ich hoffe, ich kann meine Ergebnis aus dem Jahr 2012 wiederholen. Für das Team auf dem Podium zu stehen ist eine große Belohnung für all die harte Arbeit des Shell BMW M4 DTM Teams."

Tom Blomqvist (Startnummer 31, BMW Team RBM):
"Der Lausitzring ist das komplette Gegenteil von Spielberg. Die Strecke ist sehr eng, technisch anspruchsvoll und uneben, was bedeutet, dass es eine ganz andere Herausforderung für uns sein wird. Ich denke aber, wir haben es dieses Jahr etwas einfacher als in der Vergangenheit, aber unsere Konkurrenten werden es uns nicht einfach zu machen. "
 
Maxime Martin (Startnummer 36, BMW Team RBM):
"Die Dinge sind in der Vergangen heit auf dem Lausitzring nicht immer nach Plan für BMW gelaufen. Ich hoffe, dass es diesmal anders sein wird. Im vergangenen Jahr lief es relativ gut für mich am Lausitzring. Aus diesem Grund freue ich mich auf das Wochenende und werden versuchen, ein paar Punkte zu holen, so wie ich es schon in den ersten vier Rennen des Jahres getan habe."
 
Antòniò Felix da Costa
Foto: Jens Hawrda
António Félix da Costa (Startnummer 13, BMW Team Schnitzer):
"Es macht wirklich Spaß, auf dieser Strecke zu fahren, obwohl ich nicht unbedingt dort meine besten Ergebnisse erzielt habe. Ich bin fest entschlossen, dass in diesem Jahr zu ändern. Ich denke, wir haben viel über diese Strecke in den letzten zwei Jahren gelernt. Daher ist es unser Ziel Punkte zu holen und im Rennen so weit wie möglich  nach vorn zu fahren. "
 
Martin Tomczyk (Startnummer 100, BMW Team Schnitzer):
"Mit der DTM, ADAC GT Masters und der IDM, es wird das ein ereignisreiches Wochenende auf dem Lausitzring zu sein, und die Massen können sich auf viel Action freuen. Es wird auch eine nette Abwechslung für uns Fahrer sein, obwohl es bestimmt sehr anstrengend sein wird. Ich habe auf dieser Strecke gute Erfahrungen gemacht, und haben hier in der Vergangenheit schon gewonnen. Jedoch wird das auch diesmal sicherlich nicht einfach sein. "

DTM: Stimmen der Mercedes-Piloten vor den Rennen am Lausitzring

Paul Di Resta (30 Jahre, Schottland):
·Team: Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
·Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich bin schon ganz heiß darauf, in der Lausitz wieder im Auto zu sitzen. Natürlich hoffe ich auf ein besseres Wochenende als zuletzt in Spielberg. Der Lausitzring hat uns in der Vergangenheit jedenfalls gut gelegen. Dennoch erwartet uns eine schwierige Aufgabe. Mein Ziel ist es, die Führung in der Meisterschaft wieder auszubauen und damit die harte Arbeit der Jungs im Team zu belohnen. Derzeit gibt es zwischen den Fahrern nicht nur auf der Strecke einen spannenden Schlagabtausch. Das sorgt für Unterhaltung und zeigt, dass wir eine Vielzahl an echten Persönlichkeiten in der DTM haben.“
Robert Wickens
Foto: Jens Hawrda
Robert Wickens (27 Jahre, Kanada):
·Team: SILBERPFEIL Energy/UBFS invest Mercedes-AMG
 (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
·Fahrzeug: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM
„Spielberg war ein kleines Desaster für uns. Aus irgendeinem Grund haben wir es im Qualifying nicht zusammenbekommen. Ich denke, wenn wir von weiter vorne gestartet wären, hätten wir dort einige Punkte mitnehmen können. Jetzt geht es zum Lausitzring. Dem Wochenende sehe ich optimistisch entgegen. Ich bin schnell und habe in dieser Saison schon einige gute Rennen gezeigt. Wenn wir es im Qualifying auf die Reihe bekommen, können wir an diesem Wochenende auch wieder gute Ergebnisse einfahren.“

Gary Paffett (35 Jahre, England):
·Team: EURONICS / FREE MEN'S WORLD Mercedes-AMG
 (Mercedes-AMG DTM Team ART)
·Fahrzeug: EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich reise in der Hoffnung an den Lausitzring, dass wir dort an unsere Form aus Hockenheim anknüpfen können. In Spielberg hatten wir Probleme, aber ich bin optimistisch, dass wir in der Lausitz wieder die Performance zeigen können, die wir von uns erwarten. Ich war nach dem Manöver von Timo Scheider in Spielberg enttäuscht. Denn es hat mich um eine Punkteplatzierung gebracht, die ich meiner Meinung nach verdient gehabt hätte. Ich denke, dass das Strafmaß hier in Zukunft gleichmäßiger ausfallen sollte. Hoffentlich läuft es am Lausitzring fairer ab, wenn wir uns dort wieder auf der Strecke begegnen sollten.“
Christian Vietoris
Foto: Jens Hawrda
Christian Vietoris (27 Jahre, Deutschland):
·Team: BWT Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team Mücke)
·Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich freue mich sehr auf das kommende Wochenende. In den letzten Jahren konnte ich am Lausitzring ein paar Mal auf das Podium fahren. Von daher gehört die Strecke definitiv zu meinen Lieblingsstrecken. Leider muss ich ehrlich sagen, dass die Strecke mittlerweile nicht mehr ganz so gut zu unserem Auto passt, wie das früher noch der Fall war. Aber nach dem tollen Ergebnis beim 24h-Rennen am Nürburgring reise ich mit viel Selbstbewusstsein in die Lausitz. Das Rennen auf der Nordschleife war natürlich der Hammer, wobei ich sagen muss, dass unser zweiter Platz für mich einer der unglücklichsten zweiten Plätze in meiner bisherigen Karriere ist. In der letzten Runde das Ding noch zu verlieren, ist extrem ärgerlich."

Maximilian Götz (30 Jahre, Deutschland):
·Team: Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
·Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Eines der härtesten Rennen der Welt auf dem Podium zu beenden – nicht so schlecht für eine Pappnase würde ich sagen. Ich hoffe, dass das Ergebnis mir ein bisschen Schwung Richtung Lausitzring mitgibt. Gefühlt bin ich top drauf, voll motiviert und konnte Selbstvertrauen tanken. Der Lausitzring liegt mir eigentlich auch, und im letzten Jahr war meine Leistung dort gar nicht mal so schlecht. Wir müssen jetzt an den Speed anschließen, den wir in Spielberg im Rennen gezeigt haben und endlich ein gutes Qualifying abliefern. Dann sind Punkte drin. Ich denke, das Wochenende wird für die Fans auf jeden Fall ein Motorsport-Spektakel vom Feinsten mit dem GT Masters und den Motorrad-Jungs im Rahmenprogramm. Die Freude auf das Wochenende ist bei mir riesig.“
Daniel Juncadella
Foto: Jens Hawrda
Daniel Juncadella (25 Jahre, Spanien):
·Team: SILBERPFEIL Energy / UBFS invest Mercedes-AMG
 (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
·Fahrzeug: UBFS invest Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich reise gut vorbereitet in die Lausitz. Am Montag hatte ich einen Termin in Andorra. Da habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, mit dem Fahrrad dorthin zu fahren. Das war eine gute Trainingseinheit und eine perfekte Vorbereitung auf das Rennwochenende. Der Lausitzring ist eine riesige Herausforderung. Dennoch ist es eine coole Strecke. Der Asphalt ist nicht eben, sondern von vielen Bodenwellen geprägt. Deshalb muss man viel mit dem Setup spielen. Ich bin aber ganz zuversichtlich, dass der Kurs unserem neuen Auto liegen wird.“

Lucas Auer (21 Jahre, Österreich):
·Team: BWT Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team Mücke)
·Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM
„Der Lausitzring ist die Heimstrecke meines Teams Mücke Motorsport. Daher freuen wir uns alle natürlich sehr auf das Wochenende. Ich hoffe allerdings, dass das Heimrennen meines Teams besser läuft als mein persönliches in Spielberg. Zudem ist es mit dem GT Masters und den weiteren Rahmenserien drum rum ein besonderes Highlight für die Fans. Am Wochenende habe ich noch die Jungs beim 24h-Rennen am Nürburgring besucht. Das war richtig cool und hat mich echt gefreut, dass Mercedes so abgestaubt hat. So darf es dieses Wochenende gerne weitergehen.“

Esteban Ocon (19 Jahre, Frankreich):
·Team: EURONICS / FREE MEN'S WORLD Mercedes-AMG
 (Mercedes-AMG DTM Team ART)
·Fahrzeug: FREE MEN'S WORLD Mercedes-AMG C 63 DTM
„Der Lausitzring ist für mich eine Unbekannte. Ich bin dort noch kein Rennen gefahren und kenne die Strecke nur von ein paar Runden im Renntaxi! Das heißt, ich muss mich darauf einstellen, dass ich am Wochenende viel Neues entdecken werde. Vorher werde ich mit meinem Team alle Videoaufzeichnungen und Daten durchgehen. Ich bin mir sicher, dass wir gut vorbereitet in der Lausitz ankommen werden. Jetzt freue ich mich darauf, das Blatt zu wenden und ein besseres Ergebnis als in Spielberg einzufahren. Der Saisonstart war hart. Aber wir geben alles, um bis an die Spitze zu gelangen. Denn das ist unser Ziel.“