Sonntag, 22. Mai 2016

DTM Drittes Freies Training am Sonntag von Audi dominiert

Edoardo Mortara
Foto: Jens Hawrda
Erneut war es Edoardo Mortara, der als schnellster Audi-Pilot auch die Bestzeit des Trainings markierte. Seine Rundenzeit von 1:22.654 Minuten konnten weder Markenkollege Jamie Green (1:22.759 Minuten) noch das Phoenix-Duo Timo Scheider (1:22.805 Minuten) und Mike Rockenfeller (1:22.857 Minuten) unterbieten.

Als bester Mercedes-Benz-Pilot wurde der Gesamtführende Paul Di Resta auf dem fünften Platz gezeitet, der drei Tausendstel schneller war, als der beste BMW-Fahrer Tom Blomqvist (1:22.941 Minuten).
Während mit Blomqvist lediglich ein Akteur des Münchener Herstellers unter den zehn schnellsten Zeiten auftauchte, positionierte Audi dort sieben Autos. Mattias Ekström, Adrien Tambay und Nico Müller absolvierten den Kurs ein wenig schneller als DTM-Rookie Esteban Ocon, der die zehntschnellste Zeit setzte.

Samstag, 21. Mai 2016

DTM: Sieg für Wittmann - BMW ganz stark

Marco Wittmann
Foto: Jens Hawrda
Marco Wittmann fährt im Rennen am Samstag am Red Bull Ring einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg nach Hause. Von der Pole gestartet hatte er das Rennen unter Kontrolle, obwohl seine Verfolger Tom Blomqvist und Edoardo Mortara durch die Möglichkeiten des DRS ihm bis zum Schluss im Nacken saßen.
 
Bereits in der ersten Kurve dreht sich Mattias Ekström und muss als Letzter dem Feld hinterherfahren. In Runde Fünf geraden die Markenkollegen Vietoris und Juncadella (beide Mercedes) aneinander. Während Juncadella sein Fahrzeug mit Aufhängungsschaden an der Strecke abstellen muss, schafft es Vietoris noch in seine Box, aber dort ist auch für ihn Schluss.
volle Ränge und spannender Motorsport das ist die DTM am Red Bull Ring 2016
Foto: DTM-Media
Bis zur Halbzeit des Rennens sah es so aus als ob Timo Glock und auch Martin Tomczyk auf den Plätzen vier und fünf Edoardo Mortara gefährlich werden könnten. Als beide aber ihre DRS-Möglichkeiten verbraucht hatten fielen sie leicht zurück und fuhren auf Platz vier und fünf ins Ziel. Mit Maxime Martin wird ein weiterer BMW-Pilot Sechster.
 
Damit bringt BMW sechs Fahrzeuge in die Top-Ten und zeigt eine starke Vorstellung. Für Marco Wittmann ist es bereits der zweite DTM-Sieg am Red Bull Ring, er hatte hier bereits 2014 gewonnen.
 
 

DTM: Qualifying am Red Bull Ring - Erste Startreihe für BMW

BMW trumpft im ersten Qualifying am Red Bull Ring ganz groß auf und stellt mit Wittman und Blomqvist zwei Fahrzeuge in der erste Startreihe. Marco Wittmann fuhr mit 0,019 Sekunden Vorsprung die schnellste Rund vor seinem Markenkollegen Tom Blomqvist, der Startplatz zwei für BMW sichert. Für Wittmann ist es die sechste Pole-Position in seiner DTM-Karriere. Zuletzt stand er 2015 beim DTM-Rennen in Moskau auf der Pole-Position.
 
Hinter den beiden BMW-Piloten stehen mit Adrien Tambay und Edoardo Mortara, der das Auftaktrennen in Hockenheim gewonnen hat, zwei Audi in der zweiten Startreihe. Bestplatzierter Mercedes-Benz-Pilot im ersten Qualifying in Spielberg war Paul Di Resta. Der Führende der DTM-Gesamtwertung steht hinter Timo Glock und Maxime Martin auf Startplatz sieben.

STIMMEN DER DREI BESTPLATZIERTEN FAHRER

Marco Wittman
Foto: Jens Hawrda
Marco Wittmann, Platz 1, BMW:
„Wir wollten natürlich ein perfektes Auto für das Qualifying haben. Gestern Abend lief es gut, der 13. Platz im Freien Training heute Morgen war jedoch wieder ein kleines bisschen ernüchternd. Aber klar, das Feld ist extrem eng. Es muss einfach alles passen, um ganz vorne zu stehen – das ist in der DTM ja nichts Neues. Im ersten Stint meines Qualifying lief es dann richtig gut. Das Auto hat sich super angefühlt. Es war aber nicht die ganz perfekte Runde. Ich glaube, im zweiten Stint wäre noch mehr drin gewesen. Leider ist mit da aber der Herr Green ein wenig in die Quere gekommen. Aber, letztlich hat es gereicht und ich bin extrem froh, auf der Pole-Position zu stehen. Ein Ergebnis, dass für das vergangene schwierige Wochenende in Hockenheim entschädigt. Wir hatten die Pace und sind mit nur vier Punkten nach Hause gefahren. Fürs Team war das auch extrem enttäuschend. Umso schöner, dass ich nun von ganz vorne starten kann.“
 
Tom Blomqvist, Platz 2, BMW:
„Das Auto fühlt sich schon das komplette Wochenende lang sehr gut an. In beiden Freien Trainings war ich der schnellste BMW-Pilot. Jetzt bin ich zwar nur der Zweitbeste, bin damit aber natürlich trotzdem total zufrieden. Leider ist mein zweiter Stint im Qualifying ganz schön in die Hose gegangen. Ich hatte einfach viel zu viel Verkehr. Unter anderem bin ich auf Paul di Resta aufgelaufen, der einen kleinen Fehler hatte. Eine Steigerung war somit leider nicht mehr möglich. Aber, ich stehe in der ersten Reihe – ein tolles Resultat für mich und für BMW.  Jetzt freue ich mich aufs Rennen und werde versuchen meine gute Ausgangsposition zu nutzen. Natürlich würde ich gerne noch einen Platz im Rennen gut machen. Aber, wir haben in Hockenheim gesehen, was in so einem Rennen alles passieren kann. Ich bin aber sehr optimistisch.“
 
Adrien Tambay, Platz 3, Audi:
„Es ist wirklich lange her, seit ich nach einer DTM-Session einen richtigen Grund zur Freude habe. Nach etwas mehr als einem Jahr ist es heute endlich wieder so weit. Ich habe den Red Bull Ring immer schon sehr gemocht, hab es aber bisher nicht geschafft, hier eine gute Runde im Qualifying hinzulegen. Jetzt dieses sehr gute Ergebnis. Ich bin der schnellste Audi und konnte endlich mal wieder mein Können zeigen. Als bester Fahrer meiner Marke habe ich nun auch eine Verantwortung für das Rennen. Ich muss und will mich mit den beiden BMW vor mir auseinandersetzten – und diesen Kampf nach Möglichkeit auch gewinnen. Wir haben es geschafft, mein Auto sehr gut auf meinen Fahrstil abzustimmen, die Strecke liefert sehr viel Grip. Das kommt mir alles sehr entgegen. Jetzt brauche ich nur noch ein problemloses Rennen.“

DTM: Zweites Freies Training am Red Bull Ring

Mike Rockenfeller
Foto: Jens Hawrda
Im zweiten Freien Training am Sonnabend setzt Audi-Pilot Mike Rockenfeller die Bestzeit. Dank exzellenter Wetterbedingungen waren die DTM-Piloten erneut sehr schnell unterwegs, deutlich schneller als noch am Freitag. Rockenfeller unterbot die gestrige Bestzeit Blomqvists (1:23.941 Minuten) und absolvierte die 4,362 Kilometer lange Strecke in 1:23.540 Minuten.
 
Nur vier Hundertstel dahinter setzte Timo Scheider die zweitschnellste Zeit. Maximilian Götz war erneut der schnellste Mercedes-Benz-Fahrer. 78 Hundertstel fehlten zur Bestzeit. Tom Blomqvist setzte als bester BMW-Pilot die viertschnellste Marke (1:23.651 Minuten). Einmal mehr trennten das Feld nur Nuancen. Augusto Farfus wurde mit lediglich 0,857 Sekunden Rückstand auf die schnellste Zeit – im Training nur  22. und damit Letzter.

Freitag, 20. Mai 2016

DTM: Blomqvist setzt erste Bestzeit am Red Bull Ring

Tom Blomqvist holt erste Bestzeit am Red Bull Ring
Foto: Jens Hawrda
Der BMW-Pilot unterbot als einziger Fahrer im Feld die 1:24-Marke und setzte in 1:23.941 Minuten die schnellste Zeit des ersten Freien Trainings. Paul Di Restas Vermutung im Vorfeld, dass die neu asphaltierte Strecke schnellere Zeiten ermöglichen könnte, hat sich also nach dem ersten Freien Training bestätigt.

So waren die Hälfte aller Piloten schneller, als im Samstagsqualifying des Vorjahres – die Pole-Zeit von Edoardo Mortara (1:27.714 Minuten) war damals die beste des gesamten Wochenendes.
 
Hinter Blomqvist reihten sich Audi-Pilot Edoardo Mortara (1:24.042 Minuten) und Mercedes-Benz-Pilot Maximilian Götz (1:24.202 Minuten) im Zeitentableau ein. Drei Marken auf den ersten drei Rängen und verdammt schnelle Zeiten – die erste Session des Wochenendes verspricht jede Menge Action und Spannung.

Wenn die trockene Witterung anhält, könnte im Samstagsrennen (ab 17.50 Uhr) der Rennrundenrekord von Mike Rockenfeller aus dem Jahre 2013 (1:25.266 Minuten) pulverisiert werden.