Donnerstag, 19. Mai 2016

DTM: Stimmen der BMW-Piloten vor dem Rennen in Spielberg

Marco Wittmann
Foto: Jens Hawrda
Marco Wittmann (Startnummer 11, BMW Team RMG):
"Erlich gesagt, Spielberg gefällt mir wirklich. Ich erzielte dort mein erstes Podium in der DTM und gewann im Jahr 2014. Es ist wenn man so will auch das Heimrennen für meinen neuen Partner Red Bull. Ich freue mich auf die vielen Fans an der Strecke. Es wird sicherlich ein besonderes Wochenende zu sein. "
Timo Glock
Foto: Jens Hawrda
Timo Glock (Startnummer 16, BMW Team RMG):
"Der Red Bull Ring ist zweifellos einer der schönsten Rennstrecken der Welt, und ein Ich habe eine Menge schöne Erinnerungen von dort. Hier erzielte ich mein erstes DTM-Podium im Jahr 2013 und habe viele Rennen während meiner Formel-3-Tagen dort bestritten. Abgesehen vom letzten Jahr lief es in Spielberg immer gut für mich."

Bruno Spengler (Startnummer 7, BMW Team Mtek):
"Die Strecke in Spielberg ist besonders. Für mich als Rennfahrer, hat sie alles, was ich an einer Rennstrecke liebe: schnelle Kurven, langsame Kurven, Berauf,-Bergabpassagen und eine lange Gerade mit Überholmöglichkeiten. Hinzu kommen die leidenschaftlichen Motorsportfans in Österreich. Ich bin sehr gespannt auf das Wochenende. "

Augusto Farfus (Startnummer 18, BMW Team Mtek):
"Spielberg ist eine der attraktivsten Rennstrecken in Europa. Dort zu fahren, ist immer äußerst angenehm. Nach den guten Ergebnissen in Hockenheim, freue ich mich sehr auf Spielberg. Wir werden natürlich unser Bestes geben, und wollen so weit wie möglich nach vorn kommen."


Tom Blomqvist (Startnummer 31, BMW Team RBM):
"Ich genieße es wirklich in Spielberg zu fahren. Hier erzielte ich einige gute Ergebnisse es während meiner Zeit in Einsitzer-Rennenwagen. Deshalb bin ich schon sehr gespannt, nach Österreich zurückzukehren. Im vergangenen Jahr war es offensichtlich nicht besonders gut für uns, wegen des Wetters. Die Umgebung ist schön, aber, und es ist ein großer Spaß auf dieser Strecke zu fahren. "


Maxime Martin (Startnummer 36, BMW Team RBM):
"Ich freue mich wirklich auf Spielberg, obwohl wir dort im vergangenen Jahr einige Probleme hatten. Aber jetzt ist eine neue Saison und es kann ganz anders verlaufen. Ich denke, wir haben eine gute Chance, einige wertvolle Punkte für BMW erzielten. Die Strecke selbst ist sehr hügelig und hat eine sehr lange Gerade. Allerdings das faszinierendste, das ist die Landschaft. Es gibt wenige Orte die so schön sind. "


António Félix da Costa (Startnummer 13, BMW Team Schnitzer):
"Der Red Bull Ring hat viele Herausforderungen, es ist nicht so einfach, eine schnelle Rundenzeit zu erzielen. Die Rennstrecke hat alles, um sicherzustellen, dass wir großartige DTM-Rennen sehen werden."


Martin Tomczyk (Startnummer 100, BMW Team Schnitzer):
"Spielberg ist einer meiner persönlichen Highlights der Motorsport-Saison. Auf der einen Seite, weil es eine schöne Rennstrecke ist. Selbst als Rennfahrer, kann man nicht dem einen oder anderen Seitenblick auf die Landschaft widerstehen. Darüber hinaus ist die Strecke in einem Top-Zustand und hat ein tolles Layout. Sie hebt sich von einigen anderen Strecken in dieser Hinsicht ab. Sie hat auch eine Menge Möglichkeiten auf den Geraden zu überholen, was offensichtlich dazu beiträgt die Rennen wirklich spannend zu machen. "

Dienstag, 17. Mai 2016

Mattias Ekström siegt auch in Belgien

Mattias Ekström siegt auch in Belgien und führt die WM an
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström ist der Mann der Stunde in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft: Nur eine Woche nach dem Doppelsieg seines Teams EKS im Rahmen der DTM in Hockenheim gewann der schwedische Audi-Pilot auch den WM-Lauf in Mettet (Belgien). Zum dritten Mal in Folge war Ekström mit seinem Audi S1 EKS RX quattro nach den vier Qualifikationsrennen der „Top Qualifier“. Nach souveränen Siegen im Halbfinale und im Finale ist der zweimalige DTM-Champion nun erstmals in seiner Rallycross-Karriere alleiniger WM-Spitzenreiter. Sein Team EKS führt weiter die Teamwertung der Rallycross-WM an.

Montag, 16. Mai 2016

Audi-Pilot Mortara einer der Favoriten in Spielberg

  • Italienischer DTM-Star mit besonderer Beziehung zum Red Bull Ring
  • Zwei Siege, drei Podien und zweimal Startplatz eins
  • Edoardo Mortara: „Ich mag die Strecke, aber auch die Umgebung“
Hat Edoardo Mortara die Favoritenrolle am Red-Bull-Ring
Foto: Jens Hawrda
Edoardo Mortara ist mit einem Sieg in die neue DTM-Saison gestartet. Er liegt als bester Fahrer von Audi Sport auf dem dritten Tabellenrang und gilt als einer der Top-Favoriten für die beiden nächsten DTM-Rennen am 21. und 22. Mai auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Zur österreichischen Rennstrecke hat „Edo“ eine ganz besondere Beziehung: Zwei seiner bisherigen vier DTM-Siege feierte Mortara auf dem Red Bull Ring (2012 und 2015). Im vergangenen Jahr stand er trotz einer Handverletzung nach beiden Rennen auf dem Podium. Schon zweimal sicherte sich der Audi-Pilot in der Steiermark den besten Startplatz.

„Der Red Bull Ring ist ganz klar eine meiner Lieblingsstrecken in der DTM“, sagt der in der Schweiz lebende Italiener aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline. „Ich mag die Strecke, aber auch die schöne Umgebung mit den Bergen und der grünen Natur. Ich komme immer wieder gerne nach Spielberg.“
 
Auch die DTM-Fans lieben den Red Bull Ring. Der pittoresk gelegene Kurs in der Nähe von Graz hat den Ruf, Schauplatz besonders ereignisreicher Rennen mit harten Positionskämpfen und Überholmanövern zu sein. Ausverkaufte Tribünenplätze sind bei der DTM in Spielberg keine Seltenheit.
Foto: Jens Hawrda
Auch dieses Mal dürfte das Interesse groß sein, denn nach dem turbulenten und heiß diskutierten Saisonauftakt in Hockenheim sind die Gemüter noch immer erhitzt. „Wie einige Fahrer in Hockenheim gefahren sind, war inakzeptabel“, kritisiert Mortara, der im zweiten Rennen am Sonntag kurz nach dem Start umgedreht wurde und die Tabellenführung verlor. Seine Konsequenz daraus für Spielberg und den Rest der Saison: „Wir müssen in der Startaufstellung einfach so weit wie möglich vorne stehen, um dem Chaos im Mittelfeld zu entgehen.“ 
 
Diese Erkenntnis hat seit Hockenheim auch Nico Müller. Der mit 24 Jahren jüngste Audi-Pilot holte beim Saisonauftakt die erste Pole-Position in der DTM, das erste Podium und in beiden Rennen Punkte. Müllers Playboy Audi RS 5 DTM hatte nach den beiden Auftaktrennen kaum Kratzer. „Ich hoffe, dass es so weitergeht“, sagt der Schweizer, der im vergangenen Jahr in Spielberg Fünfter wurde – sein bis dahin bestes Ergebnis in der DTM. „Auch ich mag den Red Bull Ring – ich kann es kaum erwarten, dort wieder in meinem RS 5 DTM zu sitzen.“
 
Den DTM-Streckenrekord in Spielberg hält seit dem Jahr 2014 Mike Rockenfeller (1.25,266 Minuten). Mit Mattias Ekström (Ellmau) und Timo Scheider (Lochau) leben zwei der acht Audi-Piloten in Österreich und betrachten den Red Bull Ring als eine Art Heimspiel.
 
„Erfahrungsgemäß ist der Red Bull Ring Garant für spannende DTM-Rennen“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Da das Feld in diesem Jahr durch die Regeländerungen wie erwartet noch enger zusammengerückt ist, dürfen sich die Fans auf zwei interessante Renntage freuen. Ich persönlich hoffe, dass es nicht ganz so hektisch zugeht wie in Hockenheim...“

Sonntag, 15. Mai 2016

Die DTM kommt nach Spielberg

PS-Gewaltiges Spektakel in den Alpen


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Ein mitreißendes Motorsport-Festival – so kann man den DTM-Auftakt vom vergangenen Wochenende in Hockenheim überschreiben. Die 24 DTM-Piloten lieferten faszinierende Renn-Action auf allerhöchstem Niveau, gingen ans Limit und darüber hinaus. Kaum sind die Ereignisse der ersten beiden Rennen verdaut, geht das Spektakel in seine zweite Runde. Wenn der DTM-Tross zwischen dem 20. und 22. Mai zum zweiten Rennwochenende der Saison 2016 in Österreich seine Zelte aufschlägt, ist es mit der Idylle im beschaulichen Alpendorf Spielberg vorbei. Vieles spricht dafür, dass die DTM auch auf dem Red Bull Ring ein echtes Feuerwerk abbrennen wird. Zudem reisen die Protagonisten von Audi, BMW und Mercedes-Benz nicht alleine in die Steiermark. Mit der FIA Formel-3-Europameisterschaft und dem Porsche Carrera Cup Deutschland sind zwei weitere Garanten für packende Renn-Action im Rahmenprogramm vertreten.
 
Mit mächtig Rückenwind kommt Paul Di Resta an den Red Bull Ring. Der Schotte feierte am Sonntag einen souveränen Sieg, belegte beim Auftaktrennen den vierten Rang und führt die Gesamtwertung an. „Es sieht wirklich sehr gut aus. Ich kann die nächste Runde kaum erwarten“, so Di Resta. Ähnlich groß ist die Zuversicht seines Herstellers. Mit dem Gesamtzweiten Robert Wickens steht ein weiterer Mercedes-Benz-Pilot sehr gut da. „Natürlich sind wir mit unserem Abschneiden sehr zufrieden. Aber die wahren Sieger waren die Fans – es war spannendes Racing von A bis Z“, sagte Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM Teamchef. „Jetzt ist das ganze Team heiß auf Spielberg – Erfolg macht hungrig.“
 
Nach einem beeindruckenden Auftakt und dem Sieg von Edoardo Mortara schauten die Audi-Piloten am Sonntag dann doch etwas ernüchtert drein. Lediglich für Nico Müller und Mike Rockenfeller sprangen Punkte heraus. Nach zwei Ausfällen besonders frustriert war Timo Scheider: „Das, was wir beim Auftakt fabriziert haben, müssen wir schnellstmöglich wieder ausbügeln. Wir brauchen jetzt dringend Punkte.“ Das gilt auch für Mattias Ekström, der mit zwei Punkten auf dem Konto nach Spielberg reist. „Ich freue mich richtig darauf, nach Spielberg zu fahren. Die Strecke dort zählt zu meinen Highlights des Jahres. Ich kann die Rennen kaum erwarten“, so der Schwede. Als die heißesten Ingolstädter Eisen reisen jedoch Edoardo Mortara und Nico Müller an den Red Bull Ring. Besonders Müller scheint in seiner dritten DTM-Saison endgültig angekommen zu sein, liegt mit vier Punkten Rückstand auf Mortara auf dem vierten Gesamtrang.
 
Wenn die Tendenz vom Auftakt bei BMW anhält, darf sich die Konkurrenz in Spielberg auf einiges gefasst machen. Von Samstag auf Sonntag legten die Münchener in Hockenheim gehörig zu. Die Podestränge von Augusto Farfus und Maxime Martin sowie fünf Autos unter den Top 10 sprechen eine deutliche Sprache. „Das war eine fantastische Leistung. Wir haben tolle Rennen mit harten Zweikämpfen gesehen. Das macht Lust auf mehr. Spielberg kann kommen“, sagte BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt.
 
Wie immer ist es mit den Favoritenrollen in der DTM aufgrund der hohen Leistungsdichte auch in Spielberg so eine Sache. Der Ausgang von beiden Qualifyings und Rennen ist völlig offen – jeder, wirklich jeder, kann am Ende auf dem Red Bull Ring ganz oben stehen.
Ähnliches gilt für die FIA Formel-3-Europameisterschaft. Nach zwölf von insgesamt 30 Rennen konnte sich noch kein Pilot entscheidend absetzten. Immer wieder jubelten andere junge Formel-Talente auf dem Siegertreppchen. In Spielberg stürzt sich das Feld der Formel-3-Piloten in insgesamt drei Rennen – dramatische Rennverläufe sind in dieser Serie an der Tagesordnung. Als weitere Rahmenrennserie ist erneut der Porsche Carrera Cup Deutschland am Red Bull Ring mit am Start. In zwei Rennen kommt es zum Kräftemessen der baugleichen Boliden.
 
Auch abseits der Strecke wird in Spielberg einiges geboten: Autogrammstunden mit den DTM-Piloten am Samstag und Sonntag, Grid-Girl-Fotoshootings, Taxifahrten, Pitwalks, Gewinnspiele, Live-Interviews und der Bummel durchs Fahrerlager bieten reichlich Abwechslung. Zudem wird der österreichische Musiker Lemo am Samstag (ab 15:55 Uhr) und Sonntag (ab 13:20 Uhr) Konzerte in der Boxengasse geben.https://www.youtube.com/channel/UCwKq447rYMVI5dAQWMmFnfg

Samstag, 14. Mai 2016

Maurice Ullrich feierte auf dem Nürburgring seinen ersten IDM-Sieg

Maurice Ullrich (Yamaha) feierte auf dem Nürburgring seinen ersten IDM-Sieg
zusammen mit Teamchef Diego Romero (Foto: Hermann Rüger)
Bei der zweiten Veranstaltung zur Superbike*IDM gewann der erst 16-jährige DMV-Fahrer Maurice Ullrich vom Räth-Romero-Yamaha-Racing Team auf der 3,618 km langen Kurzanbindung des Nürburgrings den ersten Lauf in der Superstock 600-Klasse.
 
Der Yamaha-Pilot aus Wörrstadt im Landkreis Alzey-Worms fuhr im Training die drittschnellste Zeit und ging aus der ersten Startreihe in das 16 Runden Rennen (Gesamtdistanz 57,888 km). Beim ersten Lauf am Samstag lagen vier Piloten sehr dicht zusammen. Maurice Ullrich war zu Rennbeginn mehrere Runden vorne, übernahm dann erst in der letzten Runde wieder die Führung und siegte mit nur 0,131 Sekunden vor den Kawasaki-Piloten Christian Stange (Heidenau) und Jonas Geitner (Wernberg-Köblitz), der mit 1,114 Sekunden Rückstand Dritter wurde. Mit seinem ersten IDM-Sieg ist Maurice Ullrich der jüngste Fahrer in der Geschichte der IDM, der in der Supersport bzw. Superstock 600 ccm-Klasse ein Rennen gewinnen konnte. Auch im zweiten Rennen am Sonntag kämpfte ein Quartett an der Spitze. Nach der Rennhälfte konnten sich der Niederländer Bryan Schouten (Yamaha) und Maurice Ullrich etwas absetzen. Schouten siegte mit 2,8 Sekunden Vorsprung vor Ullrich, der damit bei allen bisherigen vier Rennen auf dem Podium stand.
 
„Ich überließ die Führungsarbeit meinen Kontrahenten und habe sie dann studiert, nach meinem Überholvorgang bin ich in der letzten Runde dann Kampflinie gefahren und konnte so mein erstes IDM-Rennen knapp gewinnen. Im zweiten Lauf musste ich abreisen lassen, da die Reifen nicht mehr genug Grip hatten“, strahlte der Schüler. Auch Teamchef Diego Romero war bei seinem Heimrennen sehr zufrieden: „Der Maurice ist super gefahren, erst der Sieg am Samstag und dann der zweite Platz am Sonntag. Es macht Spaß und bei allen vier Rennen stand er auf dem Podest.“ Maurice Ullrich gewann auch im Vorjahr auf dem Nürburgring und zwar beim Yamaha-R6-Cup. Im Gesamtklassement wurde er mit vier Saisonsiegen Zweiter.
 
Mit seinem ersten Saisonsieg führt Maurice Ullrich zusammen mit Christian Stange die IDM-Wertung nach vier Läufen mit jeweils 81 Punkten an. Dritter ist der Niederländer Bryan Schouten mit 59 Zählern. Weitere Informationen über Maurice Ullrich gibt es unter www.Mauriceullrich.de bzw. über die Superbike*IDM unter www.Superbike-IDM.de.

(Text zur Verfügung gestellt von Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof)