Freitag, 25. März 2016

Ex-DTM-Champion Martin Tomczyk startet beim GT Masters in Oschersleben

Beim Auftakt in die zehnte Saison des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben geht Martin Tomczyk für Schubert Motorsport im neuen BMW M6 GT3 an den Start.
Martin Tomczyk
Foto: Jens Hawrda
"Ich freue mich sehr darauf, die BMW Motorsport Junioren beim Saisonauftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben unterstützen zu dürfen", sagt Tomczyk. "Wie wichtig BMW die Förderung junger Talente schon immer war, habe ich selbst erfahren, als ich im Alter von 16 Jahren im BMW ADAC Formel Junior Cup gestartet bin. In dieser Zeit habe ich den Grundstein für meine Karriere gelegt. Nun unterstütze ich die neue Generation von BMW Junioren sehr gerne mit meiner Erfahrung. Dass ich dabei die Gelegenheit bekomme, mit dem BMW M6 GT3 im ADAC GT Masters zu starten, freut mich besonders. Die Rennserie zählt zu den am härtesten umkämpften GT-Serien und bietet großartigen Motorsport. Noch dazu trete ich gemeinsam mit dem Team Schubert an, das ich von meinen Einsätzen bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring bestens kenne. Bei ihrem Heimspiel in Oschersleben für sie zu fahren, wird eine tolle Sache."

Pirelli gut gerüstet für zweite Saison im ADAC GT Masters

  • Erfolgreiches Debütjahr für den Exklusiv-Reifenpartner Pirelli
  • Michael Blaufuss, Leiter Motorsport Pirelli Deutschland, im Interview
  • Mit reichem Erfahrungsschatz und Tatendrang in die Saison 2016
Foto: Jens Hawrda
Das Premierenjahr im Rückspiegel, die zweite Saison kurz vor dem Start. Nach dem erfolgreichen Debüt im vergangenen Jahr vertraut das ADAC GT Masters auch in der Saison 2016 auf Reifen von Exklusivreifenpartner Pirelli. Bevor die „Liga die Supersportwagen“ vom 15. bis 17. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die zehnte Saison startet, spricht Michael Blaufuss, Leiter Motorsport Pirelli Deutschland, über die Aussichten für die zweite Saison als Reifenpartner des ADAC GT Masters.

Wie haben Sie die erste Saison als Exklusivreifenpartner des ADAC GT Masters und der ADAC Formel 4 im vergangenen Jahr erlebt?

Michael Blaufuss: „Das Jahr 2015 war für Pirelli ein optimaler Einstand als exklusiver Reifenlieferant für das ADAC GT Masters und auch die ADAC Formel 4. Der Verlauf der gesamten Saison mit seinen sehr unterschiedlichen, wetterbedingten Anforderungen an Menschen und Material war außergewöhnlich, extrem faszinierend und eine echte Herausforderung.“

Wie fiel die Rückmeldung der Teams und der Fahrer aus?

„Durchweg sehr positiv - sowohl während als auch nach der Saison. Das betrifft in erster Linie die Performance der Rennreifen, aber auch die logistische Leistung im Hintergrund sowie unsere Unterstützung der Teams an der Rennstrecke bei Service und Montage. Ohnehin hat der Austausch wunderbar funktioniert. Die transparente Zusammenarbeit mit den Teams, deren Feedback sowie die Unterstützung seitens Pirelli führten zu direkten und zumeist erfolgreichen Ergebnissen. Das sind für uns wertvolle Details, die teilweise direkt in die Weiterentwicklung der Reifen einfließen können und am Ende vielleicht den Weg in die Serienproduktion für Straßenfahrzeuge finden. Genau diese offene Kommunikation braucht man, um das Maximum an Erfahrung und Informationen zu sammeln.“

Spielt die große Markenvielfalt im ADAC GT Masters eine Rolle bei Ihrer Arbeit?

„Die verschiedenen Fahrzeugkonzepte sind natürlich eine Herausforderung. Doch aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im GT3-Bereich können wir auf ein entsprechendes Know-how zurückgreifen. Zudem rüsten wir viele Serienpendants der Fahrzeuge, die im ADAC GT Masters starten, aus. Daher sind unseren Ingenieuren die individuellen Parameter der Modelle exakt bekannt. Es besteht eine starke Wechselwirkung zwischen Rennsport- und Serientechnologie, von der beide Seiten profitieren.“

Sie sind zu jedem Rennwochenende mit rund 500 Reifen für das ADAC GT Masters angereist. Plus 650 Reifen für die ADAC Formel 4. Wie bewältigt man so ein Mammutprogramm?

„Voraussetzungen zur erfolgreichen Bewältigung dieser Aufgabe sind eine sehr gute und wohldurchdachte Planung, eine klare Organisation sowie eine enge Abstimmung und gute Zusammenarbeit mit allen Partnern. Und vor allem ein extrem motiviertes Team, mit einer gehörigen Portion Leidenschaft für den Motorsport im Blut.“

2016 steht nun die zweite Saison von Pirelli im ADAC GT Masters vor der Tür. Wie nimmt Pirelli die Saison in Angriff?

„Infolge der positiven Entwicklung und des gewachsenen Starterfelds sowie des sich daraus ergebenden größeren Volumens und engeren Zeitfensters für Service und Montage muss Pirelli die Aktivitäten vor Ort teilweise neu bewerten. Zudem haben wir uns auf viele neue Teams und Fahrer einzustellen, mit denen wir nun die Zusammenarbeit starten und die von uns Premiumreifen und Topservice erwarten. Doch aufgrund unserer Erfahrung aus dem Vorjahr sind wir darauf gut vorbereitet und optimistisch, dass auch 2016 eine starke Saison mit faszinierendem Motorsport wird.“

In diesem Jahr gehen zahlreiche neue Supersportwagen an den Start. Welche Herausforderungen stellt das an Pirelli?

„Der größte Teil der neuen Fahrzeugmodelle ist für Pirelli nicht mehr ganz neu. Wir haben unseren Reifen bereits 2015 gemeinsam mit den Herstellern erfolgreich getestet und eingesetzt. Die Weichen für den breiten Einsatz 2016 sind somit gestellt. Vor Ort an der Rennstrecke werden wir selbstverständlich auch jene Teams, die neue Modelle oder Fahrzeuge anderer Hersteller einsetzen, tatkräftig und professionell unterstützen.“

Auf welcher der sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters 2016 werden die Reifen am meisten beansprucht?

„Die verschiedenen Strecken stellen unterschiedliche Anforderungen, von denen viele für die Reifen extrem sind. Im Rennkalender 2016 ist sicherlich der Sachsenring hervorzuheben. Bedingt durch die Bergauf- und Bergab-Passagen sowie die kurzen Geraden stellt diese Stecke die Reifen vor schwierige Aufgaben. Die Längs- und Querkräfte, die auf die Reifen wirken, sind enorm. Aus der Charakteristik der Strecke resultiert eine permanente Belastung für die Reifen, durch die zudem recht kontinuierlich eine gewaltige Menge an Energie geleitet wird.“

Donnerstag, 24. März 2016

Mattias Ekström präsentiert privates Rallycross-Team für 2016

Foto: Audi-Motorsport
Audi-Pilot Mattias Ekström geht in diesem Jahr erneut neben der DTM auch in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft auf Titeljagd. Der 37-jährige Schwede wird mit seinem privaten Rallycross-Team EKS bei ausgewählten WM-Läufen selbst an den Start gehen. Am Steuer des zweiten Audi S1 EKS RX quattro des Team EKS sitzt in dieser Saison erstmals der Finne Toomas Heikkinen.

Mittwoch, 23. März 2016

Lausitzring mit neuen Saisonhighlights und mehr Besucherservice

Auf der gestern durchgeführten Pressekonferenz zog die EuroSpeedway Verwaltungs GmbH eine positive Bilanz für das Jahr 2015 und gab Ausblick auf die Saison 2016. Der Saisonkalender 2016 trumpft mit drei Veranstaltungshighlights und vielen Breitensport-Events auf.
gemeinsame Vorfreude auf eine spannende und abwechslungsreiche Saison 2016 am Lausitzring
(v.l.n.r.): Matthias Dolderer, Josef Meier, Max Neukirchner,
                                                  Christian Vietoris, Markus Reiterberger                                               
Bildnachweis: EuroSpeedway Verwaltungs GmbH
Den Auftakt in die 17. Saison leiten der ADAC Track Day (3. April) und die die Deutsche Rallycross Meisterschaft DRX (9. bis 10. April) ein.  Im Anschluss daran folgt die die deutsche Motorradmeisterschaft SUPERBIKE*IDM (29. April bis 1. Mai). Etwa einen Monat darauf gastieren mit der DTM, dem ADAC GT Masters und der SUPERBIKE*IDM die höchsten deutschen Motorsportmeisterschaften auf zwei und vier Rädern beim ersten „Deutschen Motorsportfestival“ vom 3. bis 5. Juni nur auf dem Lausitzring.

Auch die Freunde der Oldtimer kommen nicht zu kurz. Bei den ADMV Classics (30. bis 31. Juli) werden historische Fahrzeuge auf dem Lausitzer Kurs zuerleben sein. Anfang August heißt es „Konnichiwa Lausitzring“, wenn mit dem Reisbrennen (7. bis 9. August) Europas größtes Tuningevent für asiatische Fahrzeuge wieder auf dem Klettwitzer Grand-Prix-Kurs stattfindet.

Der September bietet mit dem Red Bull Air Race (3. bis 4. September) und der Motul FIM Superbike Weltmeisterschaft (16. bis 18. September) gleich zwei große Comebacks und ganz besondere Highlights, die sich kein Fan entgehen lassen sollte, bevor die Saison ihren Abschluss beim Schipkauer Oktoberfest (1. bis 3. Oktober) finden wird.

Lausitzring geht mit verbessertem Besucherservice in die neue Saison

Das Jahr 2016 startet auch mit dem Ziel, den Lausitzring als Veranstaltungsstätte in ausgesuchten Bereichen attraktiver auszurichten. „Hier war es uns ein großes Anliegen, den Lausitzring noch fanfreundlicher zu gestalten“, so Josef Meier. „Wir haben uns hierzu die Kritiken der Besucher, die wiederholt geäußert wurden, zu Herzen genommen“, fügt Meier an. Erste Schritte hierzu werden bereits in der Saison 2016 mit der Erneuerung der Anzeigentafeln durch großflächige LED-Videowalls in der Mitte und am Ende der Boxengasse eingeleitet.

Freie Platzwahl und Nutzung der Stehplatztribüne

Für die Motorradveranstaltungen SUPERBIKE*IDM und Superbike Weltmeisterschaft wird es freie Sitzplatzwahl geben. Auch die Stehplatztribüne S wird erstmals seit 2010 bei beiden Superbike Veranstaltungen reaktiviert. Weitere Maßnahmen werden folgen. Hierzu gehört beispielsweise auch das Rahmenprogramm rund um die Veranstaltungen.

„Wir möchten mehr Entertainment bieten und denken in Kategorien von Konzerten im Rahmen der Veranstaltungen, über verschiedenste Spiel- und Spaßwelten für Kinder, bis hin zu baulichen Veränderungen auf dem Areal nach, um das Besuchererlebnis zu verbessern“ so der Lausitzring-Chef abschließend.

Trioval soll wiederbelebt werden

Ein weiterer Wunsch ist es, den Ovalrennsport zurück an den Lausitzring zu bringen. Dazu soll das 2-Meilen-Trioval, welches einzigartig in Europa ist, wieder nutzbar gemacht werden.
„Das Trioval als Alleinstellungsmerkmal möchten wir gern verwendenund die Begeisterung hierfür, die es bei der ChampCar-Serie 2001 und 2003 gab, erneut entfachen“, hält Meier fest. Und weiter: „Die aktuelle IndyCar-Serie in Deutschland sehen zu können, wäre sicher eine Sensation und würde vermutlich Besucher aus ganz Europa anlocken, aber auch die Nascar Whelen Euro Serie wäre mehr als spannend.“

Im kulturellen Bereich wird weiterhin das Ziel verfolgt, regelmäßig große Konzerte und Festivals an den Lausitzring zu holen. „In diesem Bereich sehen wir ein großes Potential, welches es auszuschöpfen gilt. Hierfür arbeiten wir weiter daran, einen passenden Partner zu finden, um dieses Ziel Wirklichkeit werden zu lassen“ erklärt Meier abschließend.

Mittwoch, 16. März 2016

ATS ab 2017 offizieller und exklusiver Felgenlieferant der DTM

ATS-Einheitsfelge für die DTM-Saison 2017
Foto: DTM-Media
Während das Auftakt-Rennwochenende der DTM 2016 in Hockenheim (6. bis 8. Mai) immer näher rückt, laufen parallel die Vorbereitungen für die folgenden Jahre. So unterzeichneten die DTM Dachorganisation ITR und die ATS Leichtmetallräder GmbH einen Vertrag, der die Produktion und Lieferung von Einheitsfelgen vorsieht. Ab 2017 werden sämtliche Tourenwagen der DTM markenübergreifend mit dem neuen ATS Schmiederad starten. ATS, als Marke der UNIWHEELS AG, wird damit Industriepartner der Serie, sowie offizieller und exklusiver Felgenlieferant der DTM. Der Vertrag sieht eine Laufzeit von mindestens drei Jahren vor.

Derzeit läuft in der ATS Motorsport- und Schmiederadproduktion in Fußgönheim bereits alles auf Hochtouren. Schon im Sommer dieses Jahres werden den Teams von Audi, BMW und Mercedes-Benz die ersten Testfelgen zur Verfügung gestellt. Es handelt sich hierbei um Aluminium-Schmiederäder in den Größen 12x18 für die Vorderachse und 13x18 für die Hinterachse, die für sämtliche DTM-Fahrzeuge aller drei Hersteller völlig identisch sind. Die neuen Aluminium-Schmiederäder werden aus einer hochfesten Sonderlegierung hergestellt. Zusammen mit einem durch computerunterstützte Simulationen optimierten, aber auch ästhetisch anspruchsvollem Raddesign erfüllen die Felgen auch extreme Anforderungen an Festigkeit und Steifigkeit. Durch verschiedene Qualitätsprüfungen in einem sehr komplexen Fertigungsprozess wird sichergestellt, dass alle Räder innerhalb einer sehr engen Gewichtstoleranz im Grenzbereich des vorgegebenen Mindestgewichts gefertigt werden, um die Chancengleichheit aller Fahrzeuge zu gewährleisten.

Dr. Thomas Buchholz, Vorstandsvorsitzender der UNIWHEELS AG: „Schon seit vielen Jahren ist unsere Marke ATS als exklusiver Räderausrüster in der Formel 3 vertreten. Jetzt kommt mit der generellen Ausrüstung der DTM noch die weltbeste Tourenwagen-Rennserie hinzu. Wir sind sehr stolz darauf, ab 2017 auch die DTM exklusiv ausrüsten zu können. Durch unsere Aktivitäten im Motorsport können wir das technische Knowhow von ATS und der gesamten UNIWHEELS Gruppe hervorragend demonstrieren.“

Hans Werner Aufrecht, Vorstandsvorsitzender der ITR, zeigt sich ebenfalls erfreut über den Vertragsabschluss: „Mit ATS konnten wir einen Partner für die DTM gewinnen, der auf seinem Gebiet über viel Know-How und große Erfahrung verfügt, was für die Qualität und Belastung der Felgen im Rennsport wichtige Voraussetzungen sind.“

Die künftige Felge wurde von ATS exklusiv für die DTM entwickelt und wird ausschließlich in Deutschland produziert. Somit garantiert man höchste Qualität und schnelle Reaktionszeiten.