Freitag, 12. Februar 2016

Stimmen der Mercedes-Piloten zur kommenden DTM-Saison

Gary Paffett (Startnummer 2): „Hoffentlich kann ich ein Wörtchen im Kampf um die Meisterschaft mitreden.“
„Ich freue mich auf 2016. Im vergangenen Jahr hatte ich eine gute Saison mit ART, in der wir gemeinsam viel gelernt haben. Persönlich habe ich mich gegenüber 2014 stark gesteigert und damit eine gute Messlatte für diese Saison gelegt. In diesem Jahr möchte ich diesen Trend fortsetzen und die drei Podestplätze aus dem vergangenen Jahr mit ein paar Siegen übertreffen, um so hoffentlich ein Wörtchen im Kampf um die Meisterschaft mitreden zu können.“
Foto: Jens Hawrda
Paul Di Resta (Startnummer 3): „Das gesamte Team möchte daran anknüpfen, wo wir im vergangenen Jahr mit Pascal aufgehört haben.“
„Das vergangene Jahr verlief für unser Team sehr erfolgreich. Nach der langen Winterpause bin ich nun heiß darauf, wieder ins Auto zu steigen und die neue Generation unseres Mercedes-AMG C63 DTM auf der Strecke zu sehen. Hoffentlich ist unsere Performance genauso stark wie im letzten Jahr, sodass wir um die Meisterschaft mitkämpfen können. Das ist mein klares Ziel für diese Saison. Das gesamte Team möchte daran anknüpfen, wo wir im vergangenen Jahr mit Pascal aufgehört haben.“

Robert Wickens (Startnummer 6): „Ich bin überzeugt, dass ich gestärkt in die neue Saison gehen werde.“
„Ich bin wirklich happy, 2016 wieder zurück im Team zu sein. 2015 war kein besonders starkes Jahr für mich. Mein Highlight war sicher der Norisring mit einem Sieg und einem zweiten Platz. In der zweiten Saisonhälfte lief es nicht mehr rund. Ich bin jedoch überzeugt, dass ich gestärkt in die neue Saison gehen werde.“

Christian Vietoris (Startnummer 8): „Mein Ziel ist es, einer der bestplatzierten Mercedes-Fahrer zu sein.“
„Hinter uns liegt eine wirklich lange Winterpause. Für mich verlief die vergangene Saison nicht ideal, umso mehr freue ich mich darauf, jetzt wieder die Chance zu erhalten, neu anzugreifen. Mein Ziel ist es, einer der bestplatzierten Mercedes-Fahrer zu sein, was mir 2013 und 2014 jeweils gelungen ist. Jetzt wird es Zeit, dass es wieder losgeht.“

Daniel Juncadella (Startnummer 12): „Ich möchte mindestens ein Rennen gewinnen.“
„Es ist ein schönes Gefühl, wieder zurück zu sein. Seit dem letzten Rennen ist viel Zeit vergangen. Entsprechend freue ich mich sehr darauf, wieder im Auto zu sitzen und in die neue Saison zu starten. Mein Ziel ist klar: Ich möchte mindestens ein Rennen gewinnen. Je früher, desto besser. Denn dann fällt es leichter, ganz vorne mitzukämpfen.“
Foto: Jens Hawrda
Lucas Auer (Startnummer 22): „In meinem zweiten DTM-Jahr sollten mir viele Dinge einfacher fallen.“
„Es ist super, dass ich 2016 wieder Teil des Mercedes-AMG DTM-Kaders sein darf. Ich habe mich über den Winter gut erholt und viel trainiert. In meinem zweiten DTM-Jahr sollten mir viele Dinge einfacher fallen. Es ist wichtig, mich weiter zu steigern, vor allem im Qualifying, und regelmäßig in die Punkte zu fahren. Ich bin zuversichtlich, dass wir ein konkurrenzfähiges Auto haben werden. Jetzt freue mich riesig darauf, bald wieder darin zu sitzen.“

Esteban Ocon (Startnummer 34): „Ich könnte mir kein besseres Team vorstellen, um in der DTM zu fahren.“
„Es fühlt sich unglaublich an, Teil einer so professionellen und starken Rennserie zu sein. Ich bin sehr glücklich, für Mercedes-Benz aktiv fahren zu dürfen. Ich könnte mir kein besseres Team vorstellen, um in der DTM zu fahren. Ich bin allen für diese fantastische Chance sehr dankbar. Mercedes ist der erfolgreichste Hersteller in der Geschichte der DTM. Das erreicht man nur mit echter Leidenschaft und harter Arbeit. Diese Eigenschaften haben wir gemeinsam. Seit ich am letzten Rennwochenende der Saison 2015 am Freien Training in Hockenheim teilgenommen habe, bin ich heiß darauf, in der DTM Rennen zu fahren. Natürlich muss ich zu Beginn noch viel lernen, aber mein Ziel – und das von allen im Team – ist, so schnell wie möglich um Siege zu kämpfen.“
Foto: Jens Hawrda
Maximilian Götz (Startnummer 84): „Die Schonfrist ist vorbei.“
„Nach meiner Rookie-Saison ist die Schonfrist vorbei. Ich hatte im vergangenen Jahr eine starke zweite Saisonhälfte und werde versuchen, daran anzuknüpfen. Ich habe mich im Winter gut vorbereitet und bin stolz, erneut Teil des Mercedes-AMG DTM-Kaders sein zu dürfen. Die Voraussetzungen und Erwartungen sind in diesem Jahr andere als 2015. Für diese Saison habe ich mir Top-10-Ergebnisse zum Ziel gesetzt und vielleicht kann ich auch einmal in Richtung Podium schielen. Letztes Jahr war ich zweimal kurz davor, am Podium zu schnuppern. Wenn mir das dieses Jahr gelingen könnte, wäre das super.“

Donnerstag, 11. Februar 2016

DTM: Mercedes gibt Fahrerkader für die Saison 2016 bekannt

  • Ein Neuling, sieben erfahrene Piloten
  • GP3-Champion Esteban Ocon gibt 2016 sein DTM-Debüt
  • Zwei DTM-Champions und vier DTM-Rennsieger im Fahrerkader 
Foto: Mercedes-Motorsport
Kontinuität mit einer französischen Prise frischen Bluts: So lässt sich der Fahrerkader des Mercedes-AMG DTM Teams für die Saison 2016 beschreiben. Nach dem Gewinn der Fahrer- und Teammeisterschaft in der vergangenen Saison gehen in diesem Jahr sieben der acht Mercedes-AMG DTM-Piloten erneut für die Marke mit dem Stern in der DTM an den Start.

Neu unter den Einsatzpiloten ist der 19-jährige Esteban Ocon. Der Franzose ist kein Unbekannter innerhalb der Mercedes-Benz Familie: als Mercedes Junior gewann Ocon im vergangenen Jahr die GP3 Serie im Rahmen der Formel 1 und war als Test- und Ersatzfahrer des Mercedes-AMG DTM Teams bei allen DTM-Rennen vor Ort, um wertvolle Erfahrung zu sammeln. In dieser Rolle ersetzte Ocon beim Saisonfinale 2015 in Hockenheim den erkrankten Daniel Juncadella im Freitagstraining und gab sein Debüt an einem DTM-Rennwochenende. Estaban Ocon rückt für Pascal Wehrlein in den Fahrerkader nach, der ja, wie wir gestern meldeten, für das Team Manor in seine erste Formel-1-Saison gehen wird.

Mit den beiden DTM-Champions Paul Di Resta (Meister 2010, siebte DTM-Saison) und Gary Paffett (Meister 2005, dreizehnte DTM-Saison) sowie Robert Wickens (vierte DTM-Saison) und Christian Vietoris (sechste DTM-Saison) stehen in der kommenden Saison vier erfahrene DTM-Rennsieger im Fahrerkader des Mercedes-AMG DTM Teams. Der Spanier Daniel Juncadella gehört zu Beginn seines vierten DTM-Jahres ebenfalls zu den etablierten Piloten im Feld.

Maximilian Götz und Lucas Auer gehen 2016 jeweils in ihre zweite Saison in der international populären Tourenwagenserie. Schon in ihrer Debütsaison konnten beide Rookies erste Erfolge einfahren: Auer erzielte im ersten Lauf auf dem Nürburgring seine erste Pole Position in der DTM, Götz belegte im gleichen Rennen mit einem Top-5-Ergebnis sein bislang bestes DTM-Resultat.

In dieser Woche bereiten sich die acht Mercedes-AMG DTM-Piloten beim alljährlichen Fitnesscamp in La Manga auf die neue Saison vor. Die ersten Testfahrten des Jahres finden vom 23. bis 25. Februar in Monteblanco statt. Die DTM-Saison 2016 beginnt am 06.-08. Mai in Hockenheim.

Mittwoch, 10. Februar 2016

Pascal Wehrlein 2016 für Manor in der Formel 1 ?

Foto: Jens Hawrda
Die Anzeichen verdichten sich, dass wir im Jahr 2016 ein vierter deutscher Fahrer, neben Vettel, Rosberg und Hülkenberg, in der Formel 1 sehen werden. Der 21-Jährige DTM-Champion Pascal Wehrlein wird von den Kollegen von Sportbild mit den Sätzen zitiert: «Die Gespräche führt alle Toto Wolff für mich. Er hilft mir sehr, wofür ich sehr, sehr dankbar bin. Ein Traum hat sich jetzt erfüllt. Seit ich als Sechsjähriger meinen ersten Grand Prix besuchte, wollte ich Formel-1-Pilot werden.»

Der Deal wurde seitens des Manor Rennstalls noch nicht bestätigt, aber es scheint so als wäre man mit Mercedes zu einer Einigung gekommen. Mercedes liefert im Jahr 2016 Motoren an den Manor Rennstall. Damit scheint auch das Gesamtpaket bei Manor konkurrenzfähiger zu werden.

DTM-Champions als Fahrlehrer auf Schnee und Eis

Mattias Ekström und Timo Scheider als Instrukteure bei der Audi driving experience
Foto: Audi-Motorsport
Einen unvergesslichen Tag erlebten 14 Leser der Zeitschrift „Sport Bild“ bei der Audi driving experience im österreichischen Saalbach. Die Sieger eines Gewinnspiels erlebten den 367 PS starken Audi RS 3 Sportback auf Schnee und Eis als Beifahrer der beiden DTM-Champions Mattias Ekström und Timo Scheider. Anschließend durften sie unter Leitung von Chefinstruktor Sepp Haider selbst ans Steuer eines Audi S5. „Ein cooler Event mit jeder Menge Spaß für die Leser, aber auch für uns“, waren sich die beiden Audi-DTM-Stars einig.

Montag, 8. Februar 2016

DTM: Drei Fragen an... Timo Glock

Knapp drei Monate vor dem Start der DTM-Saison in Hockenheim (DE) sind die personellen Planungen von BMW Motorsport und den vier Einsatzteams abgeschlossen. 2016 werden dieselben acht Fahrer im BMW M4 DTM antreten wie schon 2015. Allerdings wechseln drei Fahrer erstmals in ihrer DTM-Karriere die Teams. Einer von ihnen ist Timo Glock (DE). Im Interview spricht er über seine Zeit beim BMW Team MTEK und die neuen Herausforderungen, die in der Saison 2016 beim BMW Team RMG auf ihn warten.
Foto: Jens Hawrda
Timo, seit Ihrem Einstieg in die DTM im Jahr 2013 sind Sie für das BMW Team MTEK an den Start gegangen. Jetzt wechseln Sie das Team. Was werden Sie am meisten vermissen?

Timo Glock: „Wenn man drei Jahre in einem Team fährt und gemeinsam zwei Siege gefeiert, aber auch schwierige Zeiten erlebt hat, dann schweißt das zusammen. Natürlich fühle ich mich mit dem BMW Team MTEK verbunden. Daher ist mir der Abschied nicht leicht gefallen. Aber ich freue mich auch auf die neue Herausforderung, die beim BMW Team RMG auf mich wartet. Deshalb gehe ich top-motiviert in die neue Saison. Aus meiner Sicht ist ein Teamwechsel nichts Ungewöhnliches. Darauf musst du als Rennfahrer immer vorbereitet sein. In der Vergangenheit hat BMW Motorsport häufig vor einer Saison Veränderungen bei den Teams vorgenommen, um neue Impulse zu setzen und dadurch das Optimum aus dem Gesamtpaket herauszuholen. Und der Erfolg in der DTM gibt BMW Motorsport absolut Recht."

Worauf freuen Sie sich besonders bei Ihrem neuen Team?

Timo Glock: „Es ist erstaunlich, wie klein die Motorsport-Welt ist. Ich kenne viele der Jungs beim BMW Team RMG noch aus meiner Formel-1-Zeit. Der Wechsel in die Eifel fällt mir dadurch definitiv leichter. Die Mannschaft um Teamchef Stefan Reinhold hat in den vergangenen Jahren gezeigt, was in ihr steckt. Die Jungs sind an ihren Aufgaben in der DTM gewachsen und haben mit dem Titelgewinn 2014 bewiesen, dass sie in der Serie zu den Besten der Besten gehören. Das BMW Team RMG ist stark. Hoffentlich sind wir 2016 gemeinsam noch stärker.“

In Marco Wittmann treffen Sie beim BMW Team RMG auf einen alten Bekannten. Schon einmal waren Sie im selben Team. Was zeichnet Wittmann als Teamkollegen besonders aus?

Timo Glock: „Er ist 2014, in seinem zweiten Jahr in der DTM, Champion geworden. Das allein sagt schon alles aus. Marco ist jung, schnell und bringt auf den Punkt Top-Leistungen. Normalerweise lernen im Rennsport junge Fahrer von älteren. In diesem Jahr ist das eher umgekehrt.“