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| Gary Paffett holt Pole im letzten Saisonrennen Foto: Jens Hawrda |
Sonntag, 18. Oktober 2015
DTM: Gary Paffett holt Pole für Rennen 2
DTM: Auer fährt Bestzeit im Warm-up am Sonntag
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| Lucas Auer, Bestzeit im Warm-up am Sonntag Foto: Jens Hawrda |
Pascal Wehrlein, der neue DTM-Champion, erreichte Platz sechs, eine Position hinter seinem Markenkollegen Christian Vietoris, der das Warm-up als Fünfter beendete. Die Top-10 komplettierten vier weitere Audi-Piloten: Mike Rockenfeller Miguel Molina, Edoardo Mortara und Timo Scheider auf den Positionen sieben bis zehn.
DTM: Stimmen der Mercedes-Piloten zu Rennen 1
Paul Di Resta (29 Jahre, Schottland,4. Platz
Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Herzlichen Glückwunsch an das Team zu dieser Leistung. Mein Qualifying war gut, ich war vorne dabei. Leider hatte ich nicht den besten Start. Danach fuhren wir hintereinander her. Aber wir haben ein sehr starkes Auto und können auch morgen vorne mitfahren. Wenn alles gut läuft, haben wir den Speed, um das Rennen zu gewinnen.“
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| Pascal Wehrlein ein achter Platz reicht zum Meistertitel 2015 Foto: Mercedes-Motorsport |
Team: gooix/Original-Teile Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: gooix Mercedes-AMG C 63 DTM
„So lange nichts sicher ist, darf man sich nicht zu früh freuen. Gerade in der DTM geht es sonst ganz schnell. Aber nach der Zieldurchfahrt ist der ganze Druck von mir abgefallen. Das ist einfach der Hammer. Vielen Dank an das gesamte Team für die super Arbeit in dieser Saison. Ich hatte heute ein schnelles Auto und konnte das gegen Ende des Rennens auch zeigen.“
Maximilian Götz (29 Jahre, Deutschland) ,10. Platz
Team: PETRONAS Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team Mücke)
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war ein tolles Rennen. Pascal ist Meister. Ich bin von Platz 17 gestartet und auf Rang zehn ins Ziel gekommen. Leider hat mich Mattias Ekström in der letzten Runde noch überholt, weil ich im Zweikampf mit Felix da Costa war. Aber meine Rennpace war gut und das Team hat einen super Job gemacht. Ich bin heute zum dritten Mal in Folge in die Punkte gefahren. Darüber freue ich mich ganz besonders.“
Christian Vietoris (26 Jahre, Deutschland),12. Platz
Team: gooix/Original-Teile Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: Original-Teile Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war ein ganz gutes Rennen. Ich bin vom letzten Startplatz bis auf Rang zwölf vorgefahren. Jetzt gilt es, im zweiten Rennen morgen eine bessere Ausgangslage zu haben. Dann können wir die Saison hoffentlich mit einem positiven Ergebnis abschließen.“
Daniel Juncadella (24 Jahre, Spanien), 13. Platz
Team: PETRONAS Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team Mücke)
Fahrzeug: PETRONAS Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war ein interessantes Rennen. Ich hatte einen guten Start, aber danach ist sehr viel passiert. Ich bin jedoch ruhig geblieben und konnte einige Plätze gutmachen. Von Startplatz 23 war es heute schwierig, in die Punkte zu gelangen. Jetzt konzentrieren wir uns auf morgen.“
Lucas Auer (21 Jahre, Österreich),17. Platz
Team: EURONICS/BWT Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team ART)
Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich hatte leider am Anfang einen Crash – danach war das Auto beschädigt. Ich bin das Rennen noch durchgefahren, um weiter Erfahrung zu sammeln. Das Qualifying lief heute gut, das müssen wir morgen wiederholen.“
Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
Fahrzeug: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich war zwischen zwei Autos und beschädigte bei der Aktion den Diffusor an meinem Fahrzeug. Ich konnte die Berührung nicht verhindern. Das tut mir sehr leid, aber es war wie gesagt leider nicht zu vermeiden. Danach hatte ich aufgrund des beschädigten Diffusors starke Probleme beim Bremsen.“
Gary Paffett (34 Jahre, England), ausgefallen
Team: EURONICS/BWT Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team ART)
Fahrzeug: EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich hatte einen richtig guten Start und war auf der Geraden in Richtung der ersten Kurve innen neben Lucas. Ich weiß nicht, ob er von jemand anderem angeschoben wurde, aber er drängte mich in die Boxenmauer und beschädigte mein Auto. Danach konnte ich mich nicht mehr gegen die anderen Autos verteidigen. Dann hat mich Molina abgeschossen. Damit war mein Rennen beendet.“
DTM: Stimmen der BMW-Piloten zum Rennen am Samstag
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| Maxime Martin bester BMW-Pilot auf Platz drei Foto: BMW-Motorsport |
„Ich freue mich sehr, hier beim Finale auf dem Podium zu stehen. Natürlich will man das Rennen gewinnen, wenn man von der Poleposition startet. Aber die Audis waren einfach einen Tick zu schnell für mich. Letztlich bin ich glücklich über die Punkte, die ich für das BMW Team RMG und für BMW in der Herstellerwertung geholt habe.“
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| Marco Wittmann (vorn) schlechtes Qualifying aber gutes Rennen Foto: BMW-Motorsport |
„Leider ist das Qualifying nicht gut gelaufen, aber das Rennen war deutlich besser. Ich bin super durch die erste Runde gekommen und konnte letztlich zehn Plätze gutmachen. Damit hatte ich nicht unbedingt gerechnet. Deshalb war das ein sehr gutes Rennen mit wichtigen Punkten für das Team und für BMW. Glückwunsch an meinen Nachfolger Pascal Wehrlein. Er war in dieser Saison der konstanteste Fahrer und hat daher den Titel verdient. Ich werde aber nächstes Jahr sicher wieder angreifen.“
Tom Blomqvist (BMW Team RBM, 7. Platz):
„Ich hatte einen sehr guten Start und bin weit nach vorne gekommen. Nach der Safety-Car-Phase habe ich mich zunächst schwer getan, doch dann fand ich wieder meinen Rhythmus und konnte den siebten Rang und die wichtigen Punkte für BMW sicher ins Ziel bringen.“
António Félix da Costa (BMW Team Schnitzer, 11. Platz):
„Ich war eigentlich sicher auf dem achten Platz, doch dann bekam ich wegen einiger Beschädigungen an meinem Auto immer heftigere Vibrationen und konnte den Speed nicht mehr halten. Es ist natürlich sehr enttäuschend, dass ich mich deshalb nicht in den Punkterängen halten konnte.“
Martin Tomczyk (BMW Team Schnitzer, 16. Platz):
„Das Rennen ging für mich sehr gut los. In den ersten Runden habe ich viele Plätze gutgemacht. Doch nach der Safety-Car-Phase konnte ich das Tempo nicht mehr mitgehen und bin zurückgefallen. Woran das lag, müssen wir mit Blick auf das Sonntagsrennen analysieren.“
Timo Glock (BMW Team MTEK, Ausfall):
„Ich hatte einen sehr schlechten Start und bin weit zurückgefallen. Ab dann war es natürlich schwierig, und ich steckte immer wieder in Zweikämpfen fest. Dann hat mich auch noch Edoardo Mortara umgedreht. Ich bin danach zwar noch weitergefahren, hatte aber Probleme mit den Bremsen. Das war auch der Grund, warum ich letztlich ins Kiesbett gerutscht bin.“
Bruno Spengler (BMW Team MTEK, Ausfall):
„Zu dem Rennen gibt es nicht viel zu sagen. Ich bin für einen aus meiner Sicht normalen Rennunfall bestraft worden. Es gab in diesem Rennen viele Zwischenfälle, die nicht geahndet wurden, meiner schon. Aber es ist wie es ist. Morgen ist ein neuer Tag.“
Augusto Farfus (BMW Team RBM, Ausfall):
„Einige Fahrer haben es heute übertrieben. Es gab einfach zu viele Kollisionen und Unfälle. Ich hatte einen fantastischen Start, wurde dann aber von hinten getroffen. Als Gary Paffett vor mir seinen Unfall hatte, hatte ich einfach keinen Platz um auszuweichen. Ich habe ihn getroffen, und mein Rennen war damit auch zu Ende. Immerhin war die Performance des Autos ziemlich gut. Das macht Mut für den Sonntag.“
Samstag, 17. Oktober 2015
DTM-Finale: Audi-Doppelsieg am Samstag
- Erster Erfolg für Timo Scheider seit Oktober 2010
- Jamie Green im Samstagsrennen auf Platz zwei
- Audi überholt Mercedes-Benz in der Herstellerwertung
Timo Scheider ist zurück: Der DTM-Champion der Jahre 2008 und 2009 gewann im AUTO TEST Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix souverän das erste der beiden DTM-Finalrennen in Hockenheim. Für Scheider war es der erste Sieg in der DTM seit Oktober 2010. Der in Österreich lebende Deutsche startete aus der ersten Reihe und überholte schon in der zweiten Runde den BMW des Trainingsschnellsten Maxime Martin. Anschließend setzte sich Scheider immer weiter von seinen Verfolgern ab, fuhr die schnellste Rennrunde und am Ende mit 2,875 Sekunden Vorsprung auf Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM/Audi Sport Team Rosberg) über die Ziellinie.
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| Timo Scheider, Sieg nach langer Durststrecke Foto: Audi-Motorsport |
Nach einem guten Zeittraining waren die minimalen Titelchancen von Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM) und Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM/beide Audi Sport Team Abt Sportsline) weiter intakt. Doch schon die erste Runde brachte die Vorentscheidung im Titelkampf: Mortara musste nach einer Berührung zum Reifenwechsel an die Box kommen und schied später nach einer weiteren Kollision ganz aus.
Mattias Ekström fiel am Start vom siebten auf den 18. Platz zurück. Im Duell mit Tabellenführer Pascal Wehrlein wurde er in Runde drei von dessen Markenkollegen Robert Wickens umgedreht. Von Position 20 kämpfte sich Ekström noch auf Rang neun nach vorn und verbesserte sich damit wieder auf den zweiten Tabellenrang.
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| Pascal Wehrlein hat Grund zum feiern: DTM-Champion 2015 Foto: DTM-Media |
Offen ist weiter die Herstellerwertung, in der Audi am Samstag an Mercedes-Benz vorbeizog und vor dem letzten Rennen am Sonntag 56 Punkte hinter BMW auf Rang zwei liegt. 98 Punkte sind noch zu holen. Wertvolle Punkte lieferten am Samstag Jamie Green und Mike Rockenfeller. Green kämpfte sich vom fünften Startplatz auf Rang zwei nach vorn und komplettierte damit den Audi-Doppelsieg. Der Brite überholte in harten Duellen den BMW von Maxime Martin und den Mercedes von Paul Di Resta, hielt beide anschließend ohne DRS-Hilfe in Schach und stand erstmals seit dem Lausitzring-Rennen Ende Mai wieder auf dem Podium. Rockenfeller kam im Schaeffler Audi RS 5 DTM auf Rang fünf ins Ziel.
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| Podium vom Samstagsrennen Foto: DTM-Media |
1. Timo Scheider (Audi RS5 DTM,
2. Jamie Green (Audi RS5 DTM),
3. Maxime Martin (BMW M4 DTM),
4. Paul Di Resta (Mercedes - AMG C63 DTM),
5. Mike Rockenfeller (Audi RS5 DTM).
Meisterschaftsstand Fahrerwertung (Top-Five):
1. Pascal Wehrlein (169 Pkt.),
2. Mattias Ekström (129 Pkt,),
3. Edoardo Mortara (128 Pkt.),
4. Jamie Green (125 Pkt.),
5. Bruno Spengler (119 Pkt.)
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