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| das siegreiche EKS-Racing Team Foto: Audi-Motorsport |
Montag, 6. Juli 2015
Ekström siegt erneut bei Rallycross-WM in Schweden
Superbike*IDM Hungaroring: Sieg für Xavi Forès
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| Sieg für den Vorjahresmeister Xavi Forès Foto: Superbike*IDM |
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| Kampf um jeden Meter zw. Reiterberger und Forès Foto: Superbike*IDM |
Xavi Forés:
„Das war ein wirklich hartes Rennen. Ich war so enttäuscht, dass es im ersten Lauf nicht mit dem Sieg geklappt hatte. Also änderte ich meine Strategie und ließ Reiti vorbei, um ihn zu lesen. In der letzten Runde lag ich vorn und er versuchte, an mir vorbeizukommen. Aber ich war später auf der Bremse. Ich bin sehr glücklich. Es war wichtig für uns, jetzt zu gewinnen.“
Markus Reiterberger:
„Ich habe alles gegeben und bin kontrolliert ans Limit gegangen. Ich dachte, ich kann ihn in der letzten Runde nochmal packen. Der Kampf war absolut geil.“
Bastien Mackels:
„Das war das zweite Rennen, das ich in dieser Saison zu Ende gefahren habe und mein erster Podiumsplatz. Gerechnet habe ich damit nicht und jetzt bin ich einfach nur glücklich. Nach und nach lerne und verstehe ich die neue BMW.“
Rennergebnis Rennen 2 (Top-Five):
1. Xavi Forès (Ducati 1199 Panigale R),
2. Markus Reiterberger (BMW S 1000 RR),
3. Bastien Mackels (BMW S 1000 RR),
4. Lorenzo Lanzi (Ducati 1199 Panigale R),
5. Marvin Fritz (Yamaha YZF-R1M).
Meisterschaftsstand (Top-Five):
1. Markus Reiterberger 240 Pkt.
2. Xavi Forès 185 Pkt.
3. Lorenzo Lanzi 144 Pkt.
4. Max Neukirchner 101 Pkt.
5. Jan Halbich 84 Pkt.
Sonntag, 5. Juli 2015
Hoch-Sommermärchen für Mercedes-Benz-Duo Asch/Ludwig
- Tabellenführer Asch/Ludwig feiern zweiten Saisonsieg auf dem Lausitzring
- Duell zwischen Porsche und BMW um Platz drei begeistert Fans
- Corvette-Pilot Lips geht als Gentlemen-Tabellenführer in die Halbzeitpause
Perfektes Ende einer ersten Saisonhälfte in der Hitze des Lausitzrings: Sebastian Asch (29, Ammerbuch) und Luca Ludwig (26, Bonn/beide Team Zakspeed) sahen im Mercedes-Benz SLS AMG am Sonntag als erste die von Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, geschwenkte Zielflagge und fuhren von der Pole Position zum zweiten Saisonsieg. Der Erfolg in der Lausitz krönte eine beeindruckende erste Saisonhälfte der zwei Rennfahrersöhne: In allen acht Saisonläufen fuhren die Tabellenführer und neuen "Halbzeitchampions" in die Top-Vier. Andreas Wirth (30, Heidelberg)/Daniel Keilwitz (25, Villingen/beide Callaway Competition) fuhren in ihrer Corvette auf Rang zwei. In einem spannenden und harten Zweikampf sicherten sich Klaus Bachler (23, A)/Martin Ragginger (27, A/beide GW IT Racing Team Schütz Motorsport) im Porsche 911 den dritten Rang. "Wir können uns blicken lassen, würde man auf schwäbisch sagen", lachte Asch nach dem Sieg. "Das Ergebnis ist perfekt, aber wir haben in diesem Jahr noch acht Rennen vor uns, in denen noch viel passieren kann. Nun können wir aber mal durchschnaufen und uns über unsere Erfolge der ersten Saisonhälfte freuen."
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| Keilwitz dominierte zum wiederholten mal die erste Rennhälfte Foto: Jens Hawrda |
Die erste Rennhälfte war eine Kopie der bisherigen drei Sonntagrennen des ADAC GT Masters. Corvette-Pilot Keilwitz ging von Startplatz vier aus in der ersten Runde in Führung und lag bis zum Fahrerwechsel an der Spitze. Nach dem Boxenstopp machte Asch im Mercedes-Benz Druck auf Spitzenreiter Wirth und zog in Runde 26 in Führung. Bis zum Rennende setzte sich Asch um bis zu fünf Sekunden von der Corvette ab, ehe er mit 2,6 Sekunden Vorsprung den Sieg perfekt machte und gemeinsam mit Ludwig den Siegerpokal von Ministerpräsident Woidke entgegennahm.
"Luca hat mir das Auto auf Platz zwei übergeben und ich musste schon extrem pushen, um die Spitze zu übernehmen", sagte Asch. "Unser Boxenstopp war perfekt, die Corvette konnte anschließend nicht unseren Speed gehen, nach einem kleinen Fehler von Wirth konnte ich in Führung gehen. Wir sind froh, dass unser Auto bei den extremen Temperaturen so schnell war."
"Ich bin einfach sehr glücklich, dass unsere Saison bisher so konstant und fehlerfrei läuft", sagte Ludwig, der nach der Pole Position auch im Rennen mit der schnellsten Runde glänzte. "Im Qualifying stehen wir immer weit vorn, das sind schon beste Voraussetzungen für gute Ergebnisse. Heute der Sieg war extrem wichtig, nachdem wir gestern das Podium verpasst haben. Wir müssen aber weiter hart arbeiten, denn in der zweiten Saisonhälfte warten noch einige Herausforderungen auf uns."
Kampf um Platz drei begeistert
Spannend bis zur letzten Sekunde war der Kampf um Platz drei. Ragginger verteidigte im Porsche in einem harten Zweikampf den letzten Podiumsplatz gegen den BMW Z4 der Samstagsieger Dominik Baumann (22, A)/Jens Klingmann (24, Leimen/beide BMW Sports Trophy Team Schubert). Eine starke Teamleistung zeigten die beiden Audi R8 des kfzteile24 MS Racing Team. Daniel Dobitsch (31, A)/Edward Sandström (36 S), fuhren auf Rang fünf zu ihrem besten gemeinsamen Saisonergebnis, als sechste sahen Florian Stoll (33, Rickenbach)/Marc Basseng (36, Löbau) die Zielflagge.
Luca Stolz (19, Brachbach)/Jeroen Bleekemolen (33, NL/beide Bentley Team HTP) setzten sich im Bentley Continental GT3 gegen den BMW Z4 von Claudia Hürtgen (43, Aachen)/Uwe Alzen (47, Betzdorf/beide BMW Sports Trophy Team Schubert) durch und fuhren auf Rang sieben. Der zweite Bentley beendete das Rennen mit Clemens Schmid (24, A)/Fabian Hamprecht (20, A/beide Bentley Team HTP) auf Rang neun. Rahel Frey (29, CH)/Philip Geipel (28, Plauen/beide YACO Racing) fuhren im Audi R8 LMS wie bereits am Samstag auf Rang zehn.
Dritter Saisonsieg für Corvette-Pilot Lips
Remo Lips (32, CH) geht als Tabellenführer in der Gentlemen-Wertung in die Sommer. In seiner Corvette fuhr der Schweizer mit Unterstützung mit Sven Barth (34, Weinheim/beide RWT Racing Team) zu seinem dritten Saisonsieg und baute damit seine am Samstag eroberte Tabellenführung weiter aus. Jakub Knoll (24, CZ/Senkyr Motorsport), Klassensieger am Samstag im BMW Z4, belegte im zweiten Lauf Rang zwei.
Beide Rennen auf dem Lausitzring waren von extremer Hitze bei Spitzenwerten von 38 Grad geprägt. "Das Wetter hat Fahrer, Team, Organisation und auch die Zuschauer an diesem Wochenende vor besondere Herausforderungen gestellt", sagte ADAC Motorsportchef Lars Soutschka. "Trotz der heißen Temperaturen haben alle einen kühlen Kopf behalten und wir haben an allen drei Tagen tollen Motorsport gesehen. Unser besonderer Dank gilt den engagierten Streckenposten, die an diesem Wochenende bei Extrem-Temperaturen außergewöhnliches geleistet haben."
Nach dem Rennen auf dem Lausitzring geht das ADAC GT Masters in eine sechswöchige Sommerpause. Auf dem Nürburgring startet die "Liga der Supersportwagen" vom 14. bis 16. August in die zweite Saisonhälfte.
Ergebnis Rennen 2 (Top-Five):
1. Sebastian Asch/Luca Ludwig (Team Zakspeed-Mercedes-Benz SLS AMG GT3),
2. Andreas Wirth/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3),
3. M.Ragginger/K.Bachler (GW IT Racing Team Schütz Motorsport-Corvette Z06.R GT3),
4. Dominik Baumann/Jens Klingmann (BMW Sports Trophy Team Schubert-BMW Z4 GT3),
5. Daniel Dobitsch/Edward Sandström (kfzteile24 MS RACING-Audi R8 LMS ultra).
2. Andreas Wirth/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3),
3. M.Ragginger/K.Bachler (GW IT Racing Team Schütz Motorsport-Corvette Z06.R GT3),
4. Dominik Baumann/Jens Klingmann (BMW Sports Trophy Team Schubert-BMW Z4 GT3),
5. Daniel Dobitsch/Edward Sandström (kfzteile24 MS RACING-Audi R8 LMS ultra).
Hungaroring erstes Rennen: Reiterberger siegt vor Forès
Xavi Forés (Ducati) startete von der Pole-Position und führte das Feld an, gefolgt von Markus Reiterberger (BMW), Lorenzo Lanzi (Ducati) und Bastien Mackels (BMW). Forès und Reiterberger konnte schnell eine Lücke zwischen sich und die Verfolger bringen. Mit etwa fünf Sekunden Abstand kam Lanzi und dicht dahinter Mackels.
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| Forès konnte seine Pole nicht in einen Sieg umsetzen Foto: Superbike*IDM |
Dahinter attackierte Mackels Lanzi wiederholt, kam aber nicht am Italiener vorbei. In der vorletzten Runde gelang es Reiterberger dann endlich an Forès vorbei zu gehen und als erster durchs Ziel zu fahren.
„Wir haben ein schönes Spielchen gemacht“, sagte Reiterberger. „Im Training war Forés schneller und wir haben sogar nach dem Warm-up heute noch eine Änderung gemacht, damit ich attackieren kann. Das hat geklappt und auch mein Gefühl wurde von Runde zu Runde besser. Während er unter Druck stand, konnte ich am Ende meine Taktik ausspielen und ihn überholen.“
In der letzten Runde ging Mackels mit aller Gewalt an Lanzi vorbei, übertrieb es dabei aber und stürzte.
Rennergebnis Rennen 1 (Top-Five):
1. Markus Reiterberger (BMW),
2. Xavi Forès (Ducati),
3. Lorenzo Lanzi (Ducati),
4. Mathieu Gines (Yamaha),
5. Roman Stamm (Kawasaki).
Samstag, 4. Juli 2015
BMW-Duo Baumann/Klingmann siegt im heißesten ADAC GT Masters-Rennen aller Zeiten
- Zweiter Saisonsieg für BMW-Duo beim 38 Grad auf dem Lausitzring
- Packendes Fotofinish um Platz zwei zwischen Mercedes-Benz und BMW
- Erster Gentlemen-Sieg für BMW-Pilot Jakub Knoll
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| Sieg im Samstagsrennen für Baumann/Klingmann Foto: ADAC-Motorsport |
Ragginger führt im Porsche in der ersten Rennhälfte
Das Rennen startete mit einer Geduldsprobe für Fans, Fahrer und Teams. Nach einem Startunfall hinterließ der Audi R8 von Stefan Wackerbauer (19, Landshut/C.Abt Racing) eine Ölspur über knapp drei Kilometer Länge von der ersten Kurve bis zur Boxeneinfahrt. Um die Strecke zu reinigen, ging in der zweiten Runde erst das Safety-Car auf die Strecke, ehe das Rennen nach zwölf Minuten für eine Dauer von 53 Minuten unterbrochen wurden, um die Strecke von der Ölspur zu reinigen. Beim Restart über die auf 40 Minuten verkürzte Renndistanz setzte sich Polesetter Martin Ragginger (27, A/GW IT Racing Schütz Motorsport) im Porsche 911 an die Spitze, dicht gefolgt von Daniel Dobitsch (31, A/beide kfzteile24 MS RACING) im Audi R8 und Sebastian Asch (29, Ammerbuch/Team Zakspeed) im Mercedes-Benz SLS AMG.
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| Polesitter Ragginger führte die erste Rennhälfte Foto: ADAC-Motorsport |
Nach dem Fahrerwechsel fand sich Raggingers Teamkollegen Klaus Bachler (23, A) allerdings nur noch auf Rang drei wieder. Durch einen schnellen und perfekt getimten Boxenstopp überholten die BMW von Klingmann und Alzen den Porsche. Während Klingmann sich von Alzen absetzte und ungefährdet mit 4,3 Sekunden Vorsprung zum zweiten Saisonsieg fuhr, musste Alzen seine Position hart verteidigen. In einem Duell in der letzten Rennrunde verhinderte Mercedes-Pilot Simonsen einen BMW-Doppelsieg. In einem mutigen Überholmanöver in der letzten Kurve zog der Schwede an Alzen vorbei auf Rang zwei.
„Wir haben als erstes Team heute im Rennen den Fahrerwechsel absolviert, das war für uns der Schlüssel zum Sieg“, sagte Baumann, der seinen Vorjahrestriumph auf dem Lausitzring wiederholte. „Zuvor hat uns ein Mercedes-Benz etwas aufgehalten. Nach dem Fahrerwechsel hatte Jens freie Fahrt, konnte pushen und so die Führung übernehmen.“
Klingmann: „Nach dem Boxenstopp war unser Auto extrem gut, zum Ende hin hat die Traktion stark nachgelassen. Ich war froh, dass ich zu dem Zeitpunkt schon einen soliden Vorsprung hatte.“
Die Tabellenführer Sebastian Asch und Luca Ludwig (26, Bonn) setzten ihre eindrucksvolle Serie auch auf dem Lausitzring fort und beendeten auch das siebte Rennen in Folge in den Top-Vier. Ragginger und Bachler konnten Rang drei in der zweiten Rennhälfte nicht halten und belegten Rang fünf. Die beiden Bentley Continental von Luca Stolz (19, Brachbach)/Jeroen Bleekemolen (33, NL) und Clemens Schmid (24, A)/Fabian Hamprecht (20, A/alle Bentley Team HTP) fuhren auf Rang sechs und sieben. Florian Stoll (33, Rickenbach)/Marc Basseng (36, Löbau/beide kfzteile24 MS RACING) wurde im Audi R8 LMS Rang Achte, während ihre in der ersten Rennhälfte auf Platz zwei liegenden Teamkollegen Daniel Dobitsch/Edward Sandström (36, S) kein Glück hatten und nach einen Getriebedefekt ausschieden.
Andreas Wirth (30, Heidelberg)/Daniel Keilwitz (25, Villingen/beide Callaway Competition) kämpften sich in ihrer Corvette noch auf Rang neun nach vorn, nachdem Wirth in der zweiten Runde von Audi-Pilot Jordan Lee Pepper (18, ZA/C.Abt Racing) umgedreht wurde und so auf den letzten Platz zurückfiel. Rahel Frey (29, CH)/Philip Geipel (28, Plauen/beide YACO Racing) beendeten das Rennen im Audi R8 als Zehnte.
BMW-Sieg auch in der Gentlemen-Wertung
Nicht nur der Gesamtsieg ging auf dem Lausitzring an BMW, sondern auch der Klassensieg in der Gentlemen-Wertung. Jakub Knoll (24, CZ) durfte sich über den ersten Sieg freuen, nachdem sein Teamkollege Lennart Marioneck (26, Bamberg/beide Senkyr Motorsport) in der letzten Runde die Corvette von Remo Lips (32/CH)/Sven Barth (34, Weinheim/beide RWT Racing Team) überholte, die Rang zwei in der Gentlemen-Klasse belegten. Audi-Pilot Andreas Weishaupt (42, Ulm/C.Abt Racing) wurde nach einer Durchfahrtsstrafe nach einem Vergehen beim Boxenstopp Dritter.
Tabellenführer starten am Sonntag vom ersten Startplatz
Nach Platz vier am Samstag stehen die Tabellenführer Asch/Ludwig schon vor dem achten Saisonrennen und dem Ende der ersten Saisonhälfte als Halbzeitchampions fest. Das Mercedes-Benz-Duo startet am Sonntag von der Pole und will die erste Saisonhälfte mit dem zweiten Saisonsieg beenden. Neben Ludwig startet Nicki Thiim (26, DK/C.Abt Racing) im Audi R8 aus der ersten Reihe, dahinter lauern Corvette-Pilot Keilwitz und Bachler im Porsche auf ihren Chancen. SPORT1 überträgt das Rennen am Sonntag ab 11:30 Uhr live und in voller Länge vom Lausitzring.
1. Dominik Baumann/Jens Klingmann (BMW Sports Trophy Team Schubert-BMW Z4 GT3),
2. Hari Proczyk/Andreas Simonsen (HP Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3),
3. Claudia Hürtgen/Uwe Alzen (BMW Sports Trophy Team Schubert-BMW Z4 GT3),
4. Sebastian Asch/Luca Ludwig (Team Zakspeed-Mercedes-Benz SLS AMG GT3),
5. M.Ragginger/K.Bachler (GW IT Racing Team Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R).
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