Freitag, 5. Juni 2015

ADAC GT Masters mit neuen Highlights am Red Bull Ring

  • Premiere für zwei neue Lamborghini im ADAC GT Masters
  • Steirer Klaus Bachler kommt als Tabellenführer zu seinem Heimrennen
  • Heimspiel für fünf Österreicher im ADAC GT Masters
  • DTM-Pilot Lucas Auer besucht ADAC GT Masters in Spielberg
das zweite Rennwochenende der ADAC GT-Masters am Red Bull Ring
 verspricht spannenden Rennsport
Foto: Jens Hawrda
Das ADAC GT Masters startet nach einem rasanten Saisonbeginn am kommenden Wochenende (5. bis 7. Juni) in Österreich in die zweite Runde. Auf dem Red Bull Ring in der Steiermark steht das erste von drei Auslandsgastspielen der „Liga der Supersportwagen“ (Samstag und Sonntag live bei SPORT1 ab 13:00 Uhr) mit neuen Highlights an. Mit Porsche-Pilot Klaus Bachler (23, A / GW IT Racing Team – Schütz Motorsport) startet ein Steirer als Tabellenführer zu seinem Heimspiel vor traumhaftem Alpenpanorama, dazu feiern zwei neue Supersportwagen Premiere im ADAC GT Masters. Bei dem Österreich-Gastspiel starten erstmals der neue Lamborghini Huracán und die finale Entwicklungsstufe des Lamborghini Gallardo.

Wer schlägt die Red-Bull-Ring-Dauersieger Keilwitz und Corvette?

Wer auf einer der schnellsten Strecken im Kalender des ADAC GT Masters ganz nach oben auf das Treppchen will, muss auf dem Red Bull Ring erst einmal an Daniel Keilwitz (25, Villingen / Callaway Competition) vorbei. Der Corvette-Pilot, der sich seinen US-Sportwagen mit Andreas Wirth (30, Heidelberg) teilt, hat in der Steiermark eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz und gewann dort die letzten vier Rennen. Das gelang noch keinem anderen Fahrer vor ihm. Doch der Saisonstart in Oschersleben hat gezeigt, wie hart umkämpft die Spitze im ADAC GT Masters ist. Ganz vorn zu fahren ist auch für Lokalmatador Bachler Ehrensache. Der Steirer kommt gemeinsam mit Teamkollege Christian Engelhart (28, Kösching) im Porsche 911 als erster Tabellenführer der jungen Saison zu seinem Heimrennen, in dem neben Corvette und Porsche mit Audi, Bentley, BMW Lamborghini, Mercedes-Benz und Nissan Supersportwagen von acht Marken um die Siege kämpfen.
„Dass ich als Tabellenführer zu meinem Heimrennen komme, und so gut in meine erste Saison im ADAC GT Masters starte, habe ich ganz sicherlich nicht erwartet“, sagt Bachler. „Ich wohne nur 25 Kilometer vom Red Bull Ring entfernt, daher wird das Wochenende sehr besonders für mich. Gegen die starke Konkurrenz wird es dort nicht einfach, die beiden Rennen werden sehr spannend. Man muß auch immer das Wetter mit auf der Rechnung haben, denn die Bedingungen sind am Red Bull Ring oft wechselhaft, was allerdings ein Vorteil für unseren Porsche sein könnte.“

Fünf Österreicher und ein Team aus der Steiermark kämpfen um Laufsiege

Neben Tabellenführer Bachler starten noch vier weitere Österreicher bei ihrem Heimspiel. Dominik Baumann (22, A / BMW Sports Trophy Team Schubert) greift im BMW Z4 mit Jens Klingmann (24, Leimen) an, während sich Daniel Dobitsch (30, A / kfzteile24 MS RACING) einen Audi R8 mit dem Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring, Edward Sandström (36, S) teilt. Beim Saisonstart in Oschersleben ist Bentley mit einem Debütsieg in die erste ADAC GT Masters-Saison gestartet, davon will auch Clemens Schmid (24, A) profitierten, der im Bentley Continental mit dem Wahl-Österreicher Fabian Hamprecht (19) startet. Gleich mit seinem eigenen Team tritt Hari Proczyk (39, A) bei seinem Heimrennen an. Der gebürtige Knittelfelder startet mit Andreas Simonsen (25, S) im Mercedes-Benz SLS AMG seiner eigenen Mannschaft HP Racing und fuhr bei Saisonstart gleich in beiden Rennen auf das Podium.


Zwei neue Lamborghini vor ADAC GT Masters-Debüt

Vor einem Heimspiel und einer Premiere steht Grasser Racing. Der Rennstall aus Knittelfeld am Red Bull Ring bringt bei einem Gaststart den neuen Lamborghini Huracán in das ADAC GT Masters. Gefahren wird der Huracán bei seinem ersten Einsatz bei einem Sprintrennen von Mirko Bortolotti (25, I) und Adrian Zaugg (28, RSA). „Ich bin zuversichtlich für unser Heimspiel, denn das Auto hat schon gezeigt, dass es schnell ist“, sagt Teamchef Gottfried Grasser. „Es ist schön, dass Lamborghini seine Zustimmung für den Start mit dem neuen Auto bei unserem Heimrennen im ADAC GT Masters gegeben hat. Von der Charakteristik sollte der Lamborghini mit seinem Mittelmotor dem Red Bull Ring entgegen kommen. Ich gehe davon aus, dass wir konkurrenzfähig sind. Im vergangenen Jahr sind wir am Red Bull Ring Vierte geworden. Mit dem neuen Auto sollte nun ein Platz auf dem Podium möglich sein.“

Neben dem Huracán debütiert ein zweiter Lamborghini im ADAC GT Masters. Reiter Engineering wechselt vom Chevrolet Camaro auf die neu entwickelte finale Ausbaustufe des Lamborghini Gallardo. Nicht nur das Auto ist bei Reiter in Österreich neu, sondern auch der Fahrer. Tomas Enge (38, CZ / Reiter Engineering) teilt sich den Lamborghini mit dem Australier David Russell (33).

Neue Herausforderung für Reifen von Pirelli

Der schnelle Red Bull Ring stellt auch die Reifen von ADAC GT Masters-Exklusivreifenpartner Pirelli vor Herausforderungen. Anna Playford, Trackside Engineer von Pirelli: „Signifikant für die Strecke sind die Höhenunterschiede, die bei Fahrern und Fans für viel Freude und Begeisterung sorgen. Der Mix von Vollgas-Passagen und harten Bremspunkten am Red Bull Ring bringt mit sich, dass hohe Quer- und Längskräfte auf die Reifen wirken.“

Autogrammstunde mit DTM-Pilot Lucas Auer und volles Rahmenprogramm

Das ADAC GT Masters geht in Österreich mit einem starken Rahmenprogramm an den Start. Neben der neuen ADAC Formel 4 treten erstmals die GT4 European Series und die Formel Renault NEC 2.0 im Rahmen der „Liga der Supersportwagen an. Dazu sorgt der Renault Clio Cup Central Europe für ein volles Programm an allen drei Tagen. Einen Abstecher zum ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring macht auch Mercedes-Benz-DTM-Pilot Lucas Auer, der am Samstag bei einer Autogrammstunde den Fans zur Verfügung steht.

Tickets inklusive Fahrerlager ab 20 Euro

Fans, die das ADAC GT Masters live an der Rennstrecke erleben wollen, erhalten ab sofort Karten im Vorverkauf bereits ab 20 Euro inklusive Zugang zum Fahrerlager. ADAC Mitglieder profitieren beim Ticketkauf über das ADAC Vorteilsprogramm. Erhältlich sind die Tickets online unter
www.adac.de/gt-masters, in allen ADAC Geschäftsstellen, unter www.eventim.de oder in einer von europaweit mehr als 20.000 Vorverkaufsstellen von Eventim.


DTM: Stimmen der Mercedes-Piloten zum Rennen am vergangenen Sonntag

Daniel Juncadella (24 Jahre, Spanien) 6. Platz:

„Mir sind in dieser Saison bislang sehr gute Starts gelungen. Ein Raketenstart ist hier besonders wichtig. Ich machte auf der ersten Runde zwei Plätze gut. Danach war meine Pace gut. Das Auto funktionierte gut und ich möchte mich beim Team dafür bedanken. Ich hatte eine starke Pace. Das hat Spaß gemacht. Am Ende habe ich Mortara angegriffen. Sein Manöver empfand ich nicht als 100% fair. Er verteidigte sich komplett auf der Innenseite, das ist in Ordnung. Ich bremste dann sehr spät und versuchte es außen herum. Für mich sah es so aus, als ob er in mich reingelenkt und mir keinen Platz gelassen hätte. Deshalb musste ich in die Wiese ausweichen. Aber zumindest habe ich es probiert.“
Christian Vietoris bester Mercedespilot am Sonntag
Foto: Jens Hawrda

Christian Vietoris (26 Jahre, Deutschland) 7. Platz:

„Das war ein gutes Rennen. Vielmehr war von meiner Startposition nicht drin. Das Team hat über Nacht gute Arbeit geleistet und das Auto deutlich verbessert. Wir haben dieses Wochenende einfach mit dem falschen Setup begonnen. Von Freitag bis heute haben wir es stetig verbessert. Das ist positiv, aber beim nächsten Rennen müssen wir mit einer besseren Basis anfangen.“
Pascal Wehrlein schlechter Start wegen Kupplungsproblemen
Foto: Jens Hawrda
Pascal Wehrlein (20 Jahre, Deutschland) 13. Platz:

„Am Start hatte ich das gleiche Problem mit der Kupplung wie gestern. Leider konnten wir sie über Nacht nicht wechseln, weil die Zeit durch die Parc Fermé-Regelung zu knapp war. Bei meinem Überholmanöver gegen Da Costa war ich in meinen Augen ganz klar vorne. Er ist mir hinten links drauf gefahren. Aber letztlich ist das egal, denn mein Start war nicht gut. Dadurch habe ich viele Plätze verloren. So war es schwierig, in die Punkteränge zu fahren.“
Paul di Resta
schweres Wochenende, fühlte sich nicht wohl im Auto
Foto: Jens Hawrda
Paul Di Resta (29 Jahre, Schottland) 15. Platz:

„Ein sehr schwieriger Tag für mich. Ich fühlte mich im Training, Qualifying und Rennen nicht wohl im Auto. Es ging um Schadensbegrenzung. Hoffentlich können wir die Probleme bis zum nächsten Rennen lösen. Der Norisring ist eine besondere Strecke. Leider gab es heute keine Punkte. Es gibt noch viel zu tun, um alle Bereiche zu optimieren.“
Maximilian Götz, am Lausitzring wieder viel gelernt
Foto: Jens Hawrda
Maximilian Götz (29 Jahre, Deutschland) 16. Platz:

„Das war kein einfaches Rennen. Ich konnte einige Positionen gutmachen, habe aber nicht allzu viel riskiert. Unser Setup war nicht ganz optimal. Ich habe in den entscheidenden Kurven, um ins DRS-Fenster reinzukommen, ein bisschen verloren. Als die anderen Piloten aus der Box herausfuhren, habe ich versucht, meine Pace weiterzugehen. Es war ein harter Fight und ich habe wieder viel gelernt. Es ist nicht das Ergebnis, das wir uns vielleicht erwünscht hatten. Aber gestern war für mich mit Platz 15 ein sehr gutes Ergebnis.“

Robert Wickens (26 Jahre, Kanada) 18. Platz:

„Ein Tag zum Vergessen. Im Qualifying fühlte sich alles gut an. Leider wurde ich auf meiner Runde aufgehalten. Somit startete ich von Platz 16. Ich hatte einen guten Start und lag nach der ersten Runde auf Position zwölf. Wir hatten aber nicht genug Speed, um weiter nach vorne zu gelangen. Ich bekam kein DRS von den vorausfahrenden Autos und musste mich das gesamte Rennen über stets verteidigen. Letztlich habe ich mich zu sehr verteidigt und einen Fehler gemacht. Damit war es vorbei. Ein Wochenende zum Vergessen. Jetzt freue ich mich auf den Norisring.“
Lucas Auer
Foto: Jens Hawrda
Lucas Auer (20 Jahre, Österreich) ausgefallen:

„Der Start und die erste Runden waren in Ordnung. Dann kam ich ein bisschen in Schwierigkeiten. Ich lag vor einem langen Zug, sodass alle DRS nutzen konnten, nur ich nicht. Nach meinem relativ späten Boxenstopp fuhr ich ziemlich alleine meine Runden und konnte konstant fahren. Am Ende wollte ich wohl ein bisschen zu viel. Ich bekam ein bisschen Übersteuern am Bremspunkt und habe das Auto leider verloren.“

Gary Paffett (34 Jahre, England) ausgefallen:

„Ich hatte einen guten Start und lag danach auf Platz zehn. Als ich dann aus Kurve sieben herausfuhr, konnte ich nicht mehr aus dem dritten Gang hochschalten. Damit war das Rennen für mich leider gelaufen.“

Donnerstag, 4. Juni 2015

DTM: Wittmann enthüllt BMW Maxi-Scooter mit der Nummer 1

Im Rahmen des Rennwochenendes am Lausitzring (DE) wurde BMW Team RMG Pilot Marco Wittmann (DE) eine besondere Ehre zuteil: Der DTM-Champion enthüllte im Beisein von Henning Putzke, Leiter BMW Motorrad Deutschland, und BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt den ersten BMW Maxi-Scooter C 600 Sport im Design seines Ice-Watch BMW M4 DTM, mit dem er 2014 den Fahrertitel gewonnen hatte. Dank der Originalunterschrift des Champions, der Startnummer 1 und der speziell gestalteten Sitzbank in den Ice-Watch Farben ist der sportliche Maxi-Scooter ein optisches Highlight – genauso wie die BMW M4 DTM Champion Edition, die von der BMW M GmbH als Anerkennung für Wittmanns DTM-Triumph bereits 2014 aufgelegt worden war.
Marco Wittman präsentiert den neuen BMW-Maxi-Scooter im Ice-Watch Design
Foto: BMW-Motorsport

Drei Fragen an... Marco Wittmann.

 
Marco, nach der BMW M4 DTM Champion Edition jetzt auch der C 600 Sport: Wie gefällt Ihnen das Design Ihres Meisterautos am Maxi-Scooter von BMW Motorrad?

Marco Wittmann: „Natürlich finde ich das großartig. Ich habe mich schon extrem gefreut, als ich die BMW M4 DTM Champion Edition beim Finale in Hockenheim 2014 zum ersten Mal gesehen habe. Das war hier am Lausitzring bei der Enthüllung des C 600 Sport nicht anders. Vielen Dank an BMW Motorrad für diese Sonderedition. Ich finde, das Ice-Watch Design sieht immer super aus – ganz gleich, ob auf vier oder auf zwei Rädern.“
 
Schon bald werden Sie häufiger auf zwei Rädern anzutreffen sein...

Wittmann: „Ja, ganz genau. Ich mache aktuell meinen Motorrad-Führerschein. Das hatte ich schon eine ganze Weile vor, allerdings hat es aus zeitlichen Gründen nie so ganz gepasst. Jetzt bin ich die Sache aber endlich angegangen. Ich kann es kaum erwarten, die eine oder andere Maschine von BMW Motorrad selbst auszuprobieren.“
 
Auf dem Lausitzring hatten Sie das Glück nicht auf Ihrer Seite und Sie mussten sich mit den Plätzen 13 und 17 begnügen. Wie fällt ihr Fazit aus?

Wittmann: „Es wäre deutlich mehr drin gewesen, doch an beiden Tagen haben Gründe, auf die wir keinen Einfluss hatten, bessere Resultate verhindert. Am Samstag wurde ich in der Startaufstellung strafversetzt, und die Strafe konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Damit war das Rennen von Anfang an schwierig für mich. Das Rennen am Sonntag war früh gelaufen, nachdem mich Robert Wickens ins Kiesbett gedrückt hatte, und ich am Ende des Feldes auf die Strecke zurückgekommen bin. Immerhin konnte ich danach noch ein paar Positionen gutmachen. Mein BMW Team RMG und ich schauen nun nach vorn: Ich freue mich auf mein Heimspiel Ende Juni auf dem Norisring.“

Reaktionen auf das zweite DTM-Rennwochenende aus dem BMW-Lager

Das zweite Rennwochenende der DTM-Saison auf dem Lausitzring ist für die BMW DTM-Teams nicht nach Wunsch verlaufen. In beiden Rennen kam lediglich Maxime Martin (BE) auf den Plätzen sieben und acht in die Punkteränge. Insgesamt hatten alle BMW M4 DTM mit der optimalen Nutzung der Reifen zu kämpfen.

Lesen Sie hier, was BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt und die acht BMW DTM-Fahrer nach den Rennen drei und vier der DTM-Saison 2015 zu sagen hatten.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Das war für uns heute das erwartet schwierige Rennen. Erneut schaffte es Maxime Martin als einziger BMW Fahrer in die Punkte, diesmal auf Position acht. Das ist für uns natürlich nicht zufriedenstellend. Auch nach der Safety-Car-Phase konnte man wieder sehen, dass wir zwei, drei Runden gebraucht haben, um die Reifen zum Arbeiten zu bringen. Wir schaffen es nicht, über die Gesamtdistanz das Performance-Maximum aus den Reifen zu holen. Das ist anders als das, was wir bei den ersten Wintertests analysieren konnten. Dafür müssen wir nun die Gründe untersuchen. Was ich als positiv aus diesem Wochenende mitnehme, ist die kämpferische Leistung von unseren Teams und Fahrern – auch wenn wir nicht viele Punkte mitnehmen konnten, hat mich das sehr gefreut.“

Maxime Martin (BMW Team RMG, So.: 8. Platz, Sa.: 7. Platz):
„Das Rennen war nahezu eine Kopie des Laufs am Samstag. Ich hatte größere Probleme als die anderen mit dem Abbau der Reifen. Das war besonders beim Restart nach der Safety-Car-Phase ein Problem. Insgesamt war dies aus BMW Sicht ein enttäuschendes Wochenende. Die Tatsache, dass ich in beiden Rennen der beste BMW Pilot war, ist das einzig Positive, das ich mitnehmen kann.“

Martin Tomczyk (BMW Team Schnitzer, So.: 11. Platz, Sa.: 12. Platz):
„Ich konnte mich aus der letzten Startreihe wieder einmal im Rennen weit nach vorn arbeiten. Das ist an sich positiv, denn das kann man bei solch einem Startplatz nicht unbedingt erwarten. Ich hätte mir gerne den letzten Punkt noch geholt, aber es hat leider nicht mehr ganz gereicht. Im Rennen schaffe ich es, auch mit einem nicht ganz perfekten Auto zurechtzukommen. Im Qualifying haben wir die Lösung unserer Probleme aber noch nicht gefunden."
Timo Glock war nicht zufrieden mit dem Wochenende
Foto: Jens Hawrda
Timo Glock (BMW Team MTEK, So.: 12. Platz, Sa.: 18. Platz):
„Bei uns ist das Qualifying der entscheidende Punkt. Wir müssen versuchen, da besser zu werden. Momentan gelingt es mir nicht, die neuen Reifen optimal zu nutzen. Ich war im Warm-up mit gebrauchten Reifen genauso schnell unterwegs wie dann in der Qualifikation mit neuen Reifen. Wir müssen herausfinden, woran das liegt, und uns in diesem Bereich verbessern. Mehr war an diesem Wochenende einfach nicht drin.“
Antònio Felix da Costa
Foto: Jens Hawrda
António Félix da Costa (BMW Team Schnitzer, So.: 14. Platz, Sa.: 19. Platz):
„Der Rennverlauf war ziemlich vorhersehbar. Ich hatte ein paar Berührungen mit anderen Fahrzeugen, aber das gehört in der DTM dazu. Letztlich sind wir einfach nicht schnell genug. Besonders in den Rennen bin ich mit der Balance meines Fahrzeugs nicht zufrieden.“

Marco Wittmann (BMW Team RMG, So.: 17. Platz, Sa.: 13. Platz):
„Das Positive an diesem Rennwochenende war sicherlich der Kampfgeist, den mein Team und ich an den Tag gelegt haben. Mein Start ins zweite Rennen war sehr gut, ich konnte schon in der ersten Runde Druck machen. Dann kam der Zwischenfall mit Robert Wickens. In Kurve sechs haben wir uns das erste Mal berührt, aber das war alles noch fair. In Kurve sieben hat er mich dann von der Strecke gedrückt. Ich bin ins Kiesbett gerutscht, konnte auf die Strecke zurückkommen, lag aber aussichtslos zurück. Auch die Safety-Car-Phase hat uns dann nicht mehr geholfen. Ich bin quasi das gesamte Rennen über nur Qualifying-Runden gefahren. Das war ein ganz schwieriges Wochenende. Jetzt heißt es nach vorn schauen. Bei meinem Heimspiel auf dem Norisring will ich wieder vorne dabei sein.“
Bruno Spengler
Foto: Jens Hawrda
Bruno Spengler (BMW Team MTEK, So.: 19. Platz, Sa.: 11. Platz):
„Das Rennen ist eigentlich gut gelaufen, und ich war mit unserer Pace zufrieden. Durch die Safety-Car-Phase hatte ich die Chance, an Adrien Tambay heranzukommen. Er hatte eine Berührung mit Nico Müller. Danach habe ich eine Lücke gesehen. Aber als ich in diese Lücke gegangen bin, hat das Rad leicht blockiert und ich habe ihn berührt. Er hat sich gedreht – und ich habe eine Strafe bekommen. Sonst wäre ich Zehnter gewesen. Das Positive ist, dass ich jetzt am Norisring mit wenig Gewicht an den Start gehe.“

Augusto Farfus (BMW Team RBM, So.: DNF, Sa.: DNF):
„Ich hatte wieder das gleiche Problem wie gestern. Der Frontsplitter ist gebrochen, dadurch konnten wir das Rennen nicht fortsetzen. Momentan haben wir einfach nicht die notwendige Pace. Das sind die derzeitigen Bedingungen. Im Qualifying lief es ganz gut für uns. Ich konnte mich recht gut platzieren. Aber in den Rennen müssen wir uns definitiv verbessern.“
Tom Blomqvist
Foto: Jens Hawrda
Tom Blomqvist (BMW Team RBM, So.: DNF, Sa.: 22. Platz):
„Ich war in der ersten Kurve nach dem Start in einem Zug von Fahrzeugen, und es wurde sehr eng. Ich habe das Auto vor mir leicht getroffen und mir zunächst nicht viel dabei gedacht. Aber offenbar war der Treffer so unglücklich, dass er meinen Kühler beschädigt hat. Sehr schade, dass mein Rennen viel zu früh beendet war.“

Mittwoch, 3. Juni 2015

DTM Lausitzring: Highlights Rennen 2 im Video


In folgendem Kurzvideo sind die Höhepunkte des Rennens vom Sonntag auf dem Lausitzring zusammengefasst. (zum starten des Videos in Bild klicken).
http://www.dtm.com/de/dtmtv/?pl=PLrjmhNF7Jz1zzwowW_KpkjDuar6FGISzN&v=eRpfwkxXSLs