Donnerstag, 16. April 2015

2. Testtag Oschersleben: Rookie Tom Blomqvist mit Bestzeit

Tom Blomqvist, Sohn von Rallye-Legende Stig Blomqvist und in diesem Jahr Neueinsteiger in der DTM, fuhr am Dienstag die Tagesbestzeit. Mit einer Zeit von 1:20,216 Minuten lag er am Ende 0,093 Sekunden vor Gary Paffett im Mercedes-AMG C63 DTM. Mattias Ekström belegte am Mittwoch Platz drei für Audi.
Tom Blomqvist Tagesschnellster am zweiten Testtag
Foto: Jens Hawrda
Timo Scheider, der am Vormittag für Audi fuhr, wurde am Nachmittag von seinem Teamgefährten Mike Rockenfeller abgelöst. Beide verzichteten jedoch auf eine Teilnahme an der Zeitenjagd und beendeten den Test auf den Positionen neun (Scheider) und 13 (Rockenfeller).

Ebenfalls am Mittwoch am Start waren Martin Tomczyk (BMW, Platz vier), Pascal Wehrlein (Mercedes-Benz, Platz fünf), Maxime Martin (BMW, Platz sechs), Timo Glock (BMW, Platz sieben), Jamie Green (Audi, Platz acht), Paul Di Resta (Mercedes-Benz, Platz zehn), Edoardo Mortara (Audi, Platz elf) sowie Daniel Juncadella (Mercedes-Benz, Platz zwölf). Insgesamt platzierten sich die ersten elf Piloten innerhalb von einer Sekunde.

In Sachen Distanz fuhren die 13 beteiligten Fahrer am Mittwoch 1.575 Runden auf dem 3,696 Kilometer langen Kurs in der Magdeburger Börde und legten dabei 5.821 Kilometer zurück, fleißigster Fahrer war Ekström, der alleine 158 Runden (=552 Kilometer) abspulte.


Die Schnellsten am zweiten Testtag (Top-Five):


1. Tom Blomqvist BMW M4 DTM  
2. Gary Paffett Mercedes-AMG C63 DTM
3. Mattias Ekström Audi RS 5 DTM
4. Martin Tomczyk BMW M4 DTM
5. Pascal Wehrlein Mercedes-AMG C63 DTM

1. Testtag Oschersleben: DTM-Champion Wittmann setzt die erste Bestzeit

Am ersten der drei Testtage in Oschersleben fuhr der letztjährige Meister Marco Wittmann die Tagesbestzeit. Im BMW M4 DTM umrundete Marco Wittmann den 3,696 Kilometer langen Kurs in 1:19,913 Minuten und war damit der einzige Fahrer, der unter der 1:20-Minuten-Marke blieb. Auf Platz Zwei folgte der Kanadier Robert Wickens (Mercedes) mit 0,220 Sekunden Rückstand. Dritter war Timo Glock (BMW).  Den schnellsten Audi RS5 DTM pilotierte Nico Müller, der 2015 seine zweite Saison in der DTM bestreitet, auf Position acht. Der Rückstand auf die Tagesbestzeit betrug 0,628 Sekunden.
der Vorjahresmeister setzt die erste Tagesbestzeit
Foto: Jens Hawrda
Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen knapp unter 20 °C waren insgesamt zwölf DTM-Fahrzeuge im Einsatz – vier von jedem Hersteller. In Summe absolvierten die Piloten dabei 1.437 Runden. Das entspricht einer Distanz von 5.269 Kilometern. Die meisten Runden absolvierte Timo Scheider. Für den Audi-Werksfahrer standen am Ende stolze 172 Umläufe und über 635 Kilometer zu Buche.

Mercedes-Neuzugang Maximilian Götz hatte Pech, sein Mercedes-AMG C63 DTM quittierte bereits bei der Boxenausfahrt den Dienst, womit der Deutsche zum Zusehen verurteilt war.


Die Schnellsten am ersten Testtag (Top-Five):


1. Marco Wittmann BMW M4 DTM  
2. Robert Wickens Mercedes-AMG C63 DTM
3. Timo Glock BMW M4 DTM 
4. Antonio Félix da Costa BMW M4 DTM
5. Tom Blomqvist BMW M4 DTM


Freitag, 10. April 2015

Formel 4: Volles Starterfeld mit prominenten Namen

  • Schumacher, Newey, Cecotto: Bekannte Namen aus der Formel-1-Welt 
  • Drei Damen am Start: Michelle Halder, Marylin Niederhauser und Carrie Schreiner
  • Internationale Top-Teams setzen auf ambitionierte Kart-Aufsteiger und Talente mit Formel-Erfahrung
Die neue ADAC Formel 4 startet mit einem attraktiven Teilnehmerfeld in die Debütsaison 2015. 18 Teams mit insgesamt 42 Einschreibungen haben sich für die Teilnahme an der neuen Formel-Nachwuchsserie des ADAC entschieden. Beim Saisonauftakt in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben vom 24. bis 26. April 2015 können sich die Zuschauer auf ein spannendes und abwechslungsreiches Starterfeld freuen. Ambitionierte Kart-Aufsteiger treffen auf Nachwuchstalente mit Erfahrung im Formelsport. Piloten aus weltweit 13 Nationen treten mit 160 PS starken Rennwagen auf der Strecke gegeneinander an.
Mick Schumacher betritt in Oschersleben die Bühne des Formel-Sports
Foto: Jens Hawrda
Seine ersten Schritte im Automobilrennsport unternimmt Mick Schumacher. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher steigt für Van Amersfoort Racing ins Cockpit. Mit dem Gewinn der Vize-Welt- und Europameisterschaft 2014 in der KF Junior-Kartsportklasse konnte der 16-Jährige sein Motorsporttalent bereits unter Beweis stellen.
letzte Anweisungen an Mick Schumacher vor der ersten Testsession
Foto: Jens Hawrda
Das Medienaufgebot an den offiziellen Vorsaisontesttagen war wohl vor allem durch den Namen Schuhmacher besonders hoch. Richtigerweise verzichtete Mick Schuhmacher aber auf jegliche Medienarbeit und konzentrierte sich nur auf seine sportlichen Aufgaben. Der Druck durch den bekannten Namen auf ihn ist sicher schon hoch und sollte durch die Medien nicht noch erhöht werden.
Mick Schumacher geht ans Limit und einmal auch etwas darüber hinaus
Foto: Jens Hawrda
 
Bei Van Amersfoort Racing trifft Schumacher auf einen weiteren Nachwuchspiloten mit prominentem Namen. Harrison Newey tritt ebenfalls für den niederländischen Rennstall an. Der Sohn von Formel-1-Designer Adrian Newey, der unter anderem die Weltmeister-Autos von Sebastian Vettel baute, sammelte im Oktober vergangenen Jahres erstmals Erfahrung im Formelsport. In der französischen Formel-4-Meisterschaft traf Harrison Newey bereits auf den Australier Joey Mawson, seinen neuen Teamkollegen bei Van Amersfoort Racing. Zu einem späteren Zeitpunkt der Saison stößt ein weiterer Fahrer zu Van Amersfoort Racing hinzu.

Weltmeister-Sohn Jonathan Cecotto bei Motopark

Mit Jonathan Cecotto bereichert ein weiteres Talent die ADAC Formel 4, dessen Vater auf eine erfolgreiche Karriere im Motorsport zurückblickt. Der 15-Jährige ist der Sohn des früheren Formel-1- und DTM-Piloten sowie Motorrad-Weltmeisters Johnny Cecotto. Jonathan Cecotto setzt die Rennsport-Tradition seiner Familie in diesem Jahr beim Team Motopark aus Oschersleben fort. Sein älterer Bruder Johnny Cecotto Junior fuhr zuletzt in der GP2-Serie, die im Rahmen der Formel 1 gastiert. ADAC Stiftung Sport Förderpilot Jannes Fittje, Joel Eriksson und Michael Waldherr sind die weiteren Piloten des Team Motopark. Waldherr kehrt nach einem erfolgreichen Formel-Gastspiel in Asien als Gesamtsieger der AsiaCup Super 6 Meisterschaft nach Deutschland zurück.

Mit Luca Engstler und ADAC Stiftung Sport Förderpilot Cedric Piro treten zwei weitere Rennfahrersöhne in der ADAC Formel 4 an. Engstler ist der Sohn des früheren Tourenwagen-Weltmeisterschaft-Teilnehmers Franz Engstler, der mit seinem eigenen Team Engstler Motorsport in der Highspeedschule des ADAC startet. Piro tritt in die Fußstapfen seines Vaters und früheren Formel Super V-Piloten Erwin Piro.

Drei Damen stellen sich dem Wettbewerb

Bei Piro Sports trifft Cedric Piro auf seine beiden Teamkollegen Toni Wolf und Carrie Schreiner. Die Förderpilotin der ADAC Stiftung Sport ist eine von drei Damen im diesjährigen Starterfeld der ADAC Formel 4. Die Schweizerin Marylin Niederhauser gibt mit Race Performance an der Seite von Landsmann Alain Valente ihr Debüt im Formelsport. Michelle Halder, die von der ADAC Stiftung Sport unterstützt wird und unter eigener Bewerbung an den Start geht, macht ihre ersten Schritte im Formel-4-Rennwagen.

DTM-Champion Timo Scheider mit eigenem Formel-Team

Timo Scheider unternimmt als Teamchef seine ersten Schritte im Formelsport. Der zweimalige DTM-Champion tritt mit seinem neu gegründeten Team Scheider in der ADAC Formel 4 an. Mit Leon Wippersteg steigt ein Fahrer aus Scheiders Kart-Team in den Automobilsport auf. Sein brasilianischer Teamkollege Mauro Auricchio sorgt für weiteres internationales Flair in der ADAC Formel 4.

Ferrari Driver Academy-Junior startet für Prema Powerteam

Mit dem Prema Powerteam hat sich ein weiteres international renommiertes Team für die Teilnahme an der ADAC Formel entschieden. Der Traditionsrennstall aus Italien nahm 2014 an der Italienischen F.4 Meisterschaft teil. In der Nachwuchsserie des ADAC kommt beim Prema Powerteam mit Zhou Guan Yu ein junger Fahrer zum Einsatz, der seit 2014 zum Nachwuchskader der Ferrari Driver Academy gehört. Sein Teamkollege Ralf Aron kann bereits erste Erfolge im Formelsport vorweisen. 2014 gewann der Este die Vize-Meisterschaft im Formel Renault 1.6 NEC.

ADAC GT Masters startklar für Saison 2015

  • Corvette mit Bestzeit beim offiziellen Vorsaisontest in Oschersleben
  • Erfolgreiche Generalprobe für den Saisonstart
  • Erster intensiver Test der ADAC GT Masters-Teams mit den neuen Reifen von Pirelli

Das ADAC GT Masters gibt wieder Gas: Am Mittwoch und Donnerstag bereiteten sich die Teams der „Liga der Supersportwagen“ beim offiziellen Vorsaisontest in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben auf den Saisonstart an gleicher Stelle vom 24. bis 26. April vor. Der zweitägige Test stand ganz im Zeichen des neuen Exklusivreifenpartners Pirelli. Insgesamt 18 von 25 Fahrzeugen, die für die ADAC GT Masters-Saison 2015 eingeschrieben sind, nutzten den Vorsaisontest, um sich in insgesamt sechs Testsession mit den Reifen aus Italien vertraut zu machen.

Der schnellste Start in die Saison 2015 gelang bei der Generalprobe der Corvette von Andreas Wirth (30) und Daniel Keilwitz (25, beide Callaway Competition). Die beiden Corvette-Piloten fuhren am Donnerstag mit 1:26,936 Min. die schnellste Rundenzeit des Tests und konnten in zwei der sechs Sessions eine Bestzeit setzen. Keilwitz: „Unser Fokus bei diesem Test lag darauf, uns mit dem Pirelli-Reifen vertraut zu machen, wir haben gerade im Bereich der Fahrwerksabstimmung viele Dinge ausprobiert. Grundsätzlich sind wir zufrieden, bis zum Saisonstart in zwei Wochen müssen wir allerdings noch an einigen Details arbeiten.“
fuhr Bestzeit in der letzten Session Nissan GT-R (Team MRS GT-Racing)
Foto: Jens Hawrda
Die Bestzeiten in den insgesamt sechs Testsessions teilten sich Supersportwagen von vier unterschiedlichen Marken. Neben den zwei Corvette-Bestzeiten lag auch Audi zwei Mal mit Titelverteidiger Kelvin van der Linde (18)/Stefan Wackerbauer (19) und Andreas Weishaupt (42)/Christer Jöns (27, alle C.Abt Racing) vorn. Eine Bestzeit ging an das neue Mercedes-Benz-Team HP Racing um Hari Proczyk (39). In der letzten Session lag der Nissan GT-R von Dominic Jöst (36) und Florian Scholze (41, beide MRS GT-Racing) an der Spitze.

Kelvin van der Linde, der am Mittwoch im Audi R8 die Tagesbestzeit setzte, war nach dem ersten Aufeinadertreffen mit der Konkurrenz zufrieden. „Der Reifen von Pirelli macht einen sehr guten Eindruck. Für mich war aber beim Test die perfekte Zusammenarbeit mit meinem neuen Teamkollegen Stefan Wackerbauer noch wichtiger. Er ist sehr schnelle Zeiten gefahren, das macht mich sehr zuversichtlich für die Saison.“
der bullige Bentley Continental zieht die Blicke auf sich
Foto: Jens Hawrda
Viele Blicke zog bereits beim Vorsaisontest der neue Bentley Continental auf sich. Die beiden von HTP Motorsport eingesetzten Power-Coupés aus England bereiteten sich konsequent auf den Saisonstart in rund 14 Tagen vor. „Wir sind nicht auf Zeitenjagd gegangen, sondern haben konsequent an unserer Rennperformance gearbeitet und sind viele Dauerläufe gefahren“, sagt Luca Stolz (19), der einen der beiden Continental steuern wird.

Zufrieden war auch Rahel Frey (29), die sich im zweiten Jahr in Folge einen Audi R8 gemeinsam mit Philip Geipel (28, beide YACO Racing) teilt. „Wir haben zwei Tage sehr konstruktiv gearbeitet und gute Fortschritte gemacht. Im Vordergrund stand natürlich, den neuen Reifen von Pirelli kennen zu lernen. Der Reifen scheint sehr sensibel zu sein und gibt dem Fahrer ein sehr gutes Feedback. Das ist nicht nur für den Profi gut, sondern dürfte auch den Gentlemen-Fahrern entgegenkommen. Die Rundenzeiten lagen beim Test sehr eng zusammen, das verspricht schon jetzt wieder spannende Rennen in diesem Jahr.“

Für Schubert Motorsport testete im BMW Z4 neben Claudia Hürtgen (43), Dominik Baumann (22) und Jens Klingmann (24) auch Uwe Alzen (47), der mit dem Team aus Oschersleben in seine erste volle ADAC GT Masters-Saison startet. „Ich konnte am Donnerstagnachmittag sehr viel fahren, habe einen neuen Reifensatz ausprobiert und bin einen Dauerlauf gefahren, beides war sehr gut“, sagte Alzen. „Im habe das ADAC GT Masters im vergangenen Jahr oft im Fernsehen verfolgt und freue mich jetzt auf das erste Rennen hier in zwei Wochen.“

Schnell präsentierten sich in Oschersleben auch die Nissan GT-R, in denen Florian Scholze in der abschließenden Session die Bestzeit fuhr. Florian Strauß (30, MRS GT-Racing), der einen von zwei Nissan im ADAC GT Masters fahren wird, war nach dem Test zuversichtlich. „Wir waren an beiden Tagen hier schon schneller als erwartet. Oschersleben ist eine Strecke, die unserem Auto von Ihrer Charakteristik nicht unbedingt entgegenkommt und unsere gute Leistung hier macht uns zuversichtlich für die Saison. Allerdings ist ein Test noch kein Rennen, in zwei Wochen beim ersten Rennen wird es richtig spannend.“

Kombinierte Bestzeiten ADAC GT Masters-Test Oschersleben (Top-Five):

1. Wirth/Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), 1:26,936 Min. (Session 4)
2. Van der Linde/Wackerbauer (C.Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), 1:27,096 Min. (Session 3)
3. Lee Pepper/Thiim (C.Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), 1:27,388 Min. (Session 4)
4. Klingmann/Alzen (Schubert Motorsport-BMW Z4 GT3), 1:27,460 Min. (Session 3)
5. Weishaupt/Jöns (C.Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), 1:27,535 Min. (Session 3)
 

Donnerstag, 9. April 2015

Mercedes-AMG DTM Team stellt ART Grand Prix auf der Champs-Elysées in Paris vor

  • Präsentation des neuen DTM-Einsatzteams ART Grand Prix in Paris
  • Pressekonferenz mit den Piloten Lucas Auer und Gary Paffett
  • Mercedes-AMG C 63 DTM Fahrzeuge in der Mercedes-Benz Gallery ausgestellt
Präsentation des DTM-Teams ART Grand Prix in Paris
Foto: Mercedes-Motorsport
Die Avenue des Champs-Elysées in Paris hat schon viele sportliche Highlights erlebt. Normalerweise befindet sich auf einer der größten Prachtstraßen der Welt das Ziel der „Tour de France“. Am Mittwoch, 8. April fiel dort jedoch zur Abwechslung einmal ein Startschuss – jener für die erste DTM-Saison des französischen Rennstalls ART Grand Prix.

Wenige Wochen vor dem Saisonstart am 3. Mai in Hockenheim stellte sich das neue Mercedes-Benz Einsatzteam von Fréderic Vasseur in der Mercedes-Benz Gallery auf der Avenue des Champs-Elysées vor.

Mit dabei waren auch die beiden Fahrer Lucas Auer und Gary Paffett. Der Österreicher Auer absolviert in diesem Jahr, ebenso wie sein Team, seine Premierensaison in der DTM. Paffett, DTM-Champion des Jahres 2005, geht als Teamleader der französischen Mannschaft in seine zwölfte DTM-Saison.
Lucas Auer bei der Teampräsentation in Paris
Foto: Mercedes-Motorsport
ART Grand Prix absolvierte im vergangenen Monat seine ersten beiden Testfahrten mit dem Mercedes-AMG C 63 DTM in Portimao und Estoril. Die Partnerschaft mit Mercedes-Benz reicht jedoch viele Jahre zurück. Gemeinsam gewannen ART Grand Prix und die Marke mit dem Stern jeweils sechs Team- und Fahrertitel in der Formel 3 Euroserie. Im Verlauf ihrer Formel 3-Laufbahn starteten unter anderem die Formel 1-Fahrer Sebastian Vettel, Romain Grosjean, Nico Hülkenberg, Pastor Maldonado und Valtteri Bottas sowie Mercedes-Benz DTM-Pilot Paul Di Resta für das Team von Fréderic Vasseur.

Die Mercedes-Benz Gallery auf der Avenue des Champs-Elysées gewährt ihren Besuchern einen Blick in die faszinierende Welt der Marke. Damit knüpft Mercedes-Benz an eine lange Tradition auf der Pariser Prachtstraße an, auf der mit dem feudalen „Mercedes Palace“ schon Anfang des 20. Jahrhunderts der erste Ausstellungsraum eröffnet wurde. Im Jahr 1901 traten in Frankreich auch erstmals Daimler-Fahrzeuge unter der Bezeichnung „Mercedes“ an. Der Deutsche Wilhelm Werner erzielte beim Rennen Nizza-Salon-Nizza im ersten Rennen den ersten Sieg.

Frédéric Vasseur, Teamchef ART Grand Prix: „Die DTM ist eine neue Herausforderung für unser Team. Aber ich bin sehr froh, dass wir diese gemeinsam mit unserem langjährigen Partner Mercedes-Benz in Angriff nehmen dürfen. Wir haben in den vergangenen Monaten sehr hart gearbeitet, um uns bestmöglich auf unser DTM-Debüt vorzubereiten. Umso mehr freue ich mich darüber, dass wir unser Team in unserer Heimat in der Mercedes-Benz Gallery auf der berühmten Avenue des Champs-Elysées präsentieren durften. Die DTM in Paris! Das kann nur noch der Moment übertreffen, wenn Anfang Mai in Hockenheim endlich die Ampeln erlöschen.“