Montag, 23. März 2015

Augusto Farfus bei den 12h von Sebring nach Defekt nur Platz acht

Bill Auberlen, Augusto Farfus und Dirk Werner (v.l.)
Foto: BMW-Motorsport
Mit den 12 Stunden von Sebring (US) stand am Samstag der zweite Lauf der United SportsCar Championship (USCC) auf dem Programm. In der GTLM-Klasse verpasste das BMW Team RLL das Podium nur knapp. Lucas Luhr (DE), John Edwards (US) und Jens Klingmann (DE) belegten im BMW Z4 GTLM mit der Startnummer 24 den vierten Platz – nach einer spannenden und turbulenten Schlussphase. Ihre Teamkollegen Dirk Werner (DE), Bill Auberlen (US) und Augusto Farfus (BR) mussten wegen eines Defekts mit dem BMW Z4 GTLM mit der Nummer 25 einen unplanmäßigen Stopp einlegen. Nach einer langen Reparaturphase kam das Auto schließlich auf dem achten Rang ins Ziel. In der GTD-Klasse belegten BMW Werksfahrer Andy Priaulx (GB), Boris Said (US), Markus Palttala (FI) und Michael Marsal (US) im BMW Z4 GTD von Turner Motorsport ebenfalls den achten Rang.
Fahrt in die Nacht in Sebring
Foto: BMW-Motorsport
Augusto Farfus (#25 BMW Z4 GTLM, Platz 8):

„Ich bin schon sehr enttäuscht von diesem Rennverlauf. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Selbst, wenn wir keinen Defekt gehabt hätten, wäre unsere Pace auf die gesamte Distanz nicht gut genug gewesen. Trotzdem muss ich sagen, dass das Team einen großartigen Job gemacht hat. Ich freue mich auf viele weitere Rennen in den USA. Jetzt ist es jedoch an der Zeit, mich auf Europa und die DTM zu konzentrieren.“
Foto: BMW-Motorsport


Sonntag, 22. März 2015

Timo Scheider besteht Härtetest in Südafrika

Timo Scheider im Ziel des Cape Epic
Foto: Audi-Motorsport
Sechs Wochen vor Beginn der neuen DTM-Saison bestritt Timo Scheider eine ganz besondere Form der Saisonvorbereitung: Der zweimalige DTM-Champion trat mit dem Werksteam des Radherstellers Bulls beim Etappenrennen Cape Epic in Südafrika gegen die weltbesten Mountainbiker an.

750 km und 16.000 Höhenmeter fordern alles
Foto: Audi-Motorsport
Nach der Bewältigung von insgesamt 740 Kilometern und 16.000 Höhenmetern von der Universität von Kapstadt am Fuße des Tafelbergs bis zum Weingut Meerendal beendete Scheider die anspruchsvolle Acht-Tages-Veranstaltung auf Platz 52 seiner Klasse. Insgesamt begrüßten die Veranstalter über 600 Teilnehmer.


Timo Scheider bei der Zieldurchfahrt nach 750 Km
Foto: Audi-Motorsport
„Im Nachhinein war es ein geiles Event. Ich habe es sehr genossen, obwohl wir Hitze, Staub, Steinen und Stürzen trotzen mussten“, sagte Scheider. „Aber ich bin auch froh, dass ich den Sattel bald gegen das Cockpit meines Audi RS 5 DTM eintauschen kann.“

Mittwoch, 18. März 2015

Nachgefragt bei ... Dieter Gass

Dieter Gass
Foto: Audi-Motorsport
Herr Gass, hinter den Kulissen hat man lange am neuen Format der DTM-Rennwochenenden gefeilt. Nun stehen die Eckdaten fest. Sind Sie als Leiter DTM bei Audi Sport mit dem Ergebnis zufrieden?

Wir Hersteller haben gemeinsam mit der Serienvermarkter ITR und dem Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) intensiv und lange über das neue Format diskutiert. Es gab zahlreiche konstruktive Ideen und Vorschläge. Ich denke, dass wir einen guten Weg gefunden haben. Die DTM-Fans dürfen sich auf eine spannende Saison und DTM-Wochenenden mit hohem Unterhaltungswert freuen. Es geht Schlag auf Schlag und unsere Teams haben speziell nach dem ersten Samstagrennen eine Menge Arbeit vor sich.

Das müssen Sie uns erklären ...

Wir fahren in diesem Jahr zwei Rennen pro Wochenende – eines am Samstag und eines am Sonntag. Nach dem ersten Rennen bleibt nicht viel Zeit, um die Autos für den nächsten Tag vorzubereiten – vor allem dann, wenn es im ersten Rennen zu Unfällen kommt. Das wird logistisch eine große Herausforderung. Wir müssen jede Minute noch besser nutzten.

Das erste Rennen an den DTM-Wochenenden führt über 40 Minuten ohne Boxenstopp, das zweite über 60 Minuten mit Boxenstopp. Was bedeutet das?

Zum einen müssen die Reifen im ersten Rennen 40 Minuten lang durchhalten – das ist prinzipiell kein Problem, auf der einen oder anderen Rennstrecke aber durchaus eine kleine Herausforderung. Außerdem sind beim ersten Rennen das Qualifying und die Startposition besonders wichtig, denn ohne Boxenstopp können die Fahrer nur auf der Strecke überholen. Deshalb dürfen sie in diesem Jahr das DRS, also den Klappflügel, dreimal pro Runde betätigen. Das soll zu möglichst vielen Überholmanövern führen – natürlich auch beim zweiten Rennen am Sonntag.

Auch das Qualifying wurde geändert: Q1, Q2, Q3 oder gar Q4 sind DTM-Geschichte ...

Die Devise lautet: „Keep it simple.“ Pro Rennen gibt es jetzt nur noch ein 20-minütiges Qualifying – der Schnellste steht vorne. Bei nun 24 Autos und so knapper Zeit sind Konflikte vorprogrammiert. Es kommt darauf an, im richtigen Moment auf die Strecke zu gehen und nicht in Verkehr zu geraten. Während sich die Fahrer früher im Q1 noch einfahren konnten, muss jetzt jeder sofort die volle Leistung bringen. Die Fans können sich also auf sehr intensive 20 Minuten freuen, in denen fast immer alle 24 Autos auf der Strecke zu sehen sein werden. Ich bin jetzt schon gespannt ob sich jemand traut, nur einmal rauszufahren, um sich einen Reifensatz für das Rennen aufzusparen; dafür ist die Startposition zu wichtig. Es wird spannend für die Zuschauer.

Was bedeutet die Aufstockung von zehn auf 18 Rennen?

Dass ein oder zwei Null-Punkte-Rennen nicht gleich dazu führen, dass man keine Chance mehr auf die Meisterschaft hat. Ich gehe davon aus, dass wir künftig mehr Fahrer länger im Titelkampf sehen. Ich hoffe, dass wir bei Audi davon profitieren, schließlich haben wir einen besonders homogenen Fahrerkader, mit dem wir im vergangenen Jahr den Herstellertitel geholt haben. Wir sind die einzige Marke, die 2015 keinen neuen Fahrer in der Aufstellung hat. Das werte ich als Vorteil für Audi.

SUPERBIKE*IDM-Moto3 startet im Rahmen der MotoGP auf dem Sachsenring

Die neue Moto3 Standard / Moto3 GP Klasse darf sich in dieser Saison auf ein ganz besonderes Rennwochenende freuen. Vom 10. bis 12 Juli gastiert sie im Rahmen des Motorrad Grand Prix Deutschland. Der ADAC verständigte sich mit dem MotoGP-Hauptvermarkter Dorna Sports S.L. darauf, die deutsche Moto3 Standard / Moto3 GP am Grand-Prix-Wochenende zu integrieren. Neben dem ADAC Junior Cup powered by KTM wird sich demnach mit der Moto3-Klasse eine weitere wichtige Kategorie des deutschen Rennsports vor etwa 200.000 enthusiastischen Fans auf dem sächsischen Kurs präsentieren.
die IDM-Moto 3 startet 2015 im Rahmen der MotoGP auf dem Sachsenring
Foto: Jens Hawrda
„Die Fahrer der Moto3 Standard / Moto3 GP Klasse haben die unvergleichliche Chance, sich direkt vor den Augen ihrer Vorbilder, aber auch - und besonders - vor den wachsamen Blicken von Teams und Sponsoren der Weltmeisterschaft zu präsentieren“, erklärt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. „Unser Dank geht an die Dorna, die uns die Intergration der neuen deutschen Moto3 in das Rennwochenende am Sachsenring ermöglicht.“

Die Dorna engagiert sich seit jeher für die Nachwuchsklassen zahlreicher Länder, aus denen sie junge Talente in die Weltmeisterschaft voranbringen wollen. Besonders der deutsche und der nordeuropäische Raum rücken nun in den Fokus. Dorna- Hauptgeschäftsführer im Bereich Events, Javier Alonso, sagt: „Wir sind sehr glücklich, dass wir dabei helfen können, junge Fahrer für die Zukunft im Motorradrennsport zu unterstützen.“

Die Saison 2015 der Moto3 Standard / Moto3 GP wird im Rahmen der SUPERBIKE*IDM und der German Speedweek ausgetragen. Premiere der neuen Nachwuchsklasse ist vom 1. bis 3. Mai auf dem Lausitzring. Weitere Rennen werden auf dem Nürburgring (12. bis 14. Juni), auf dem Schleizer Dreieck (31. Julis bis 2. August), in Assen (7. bis 9. August), in Oschersleben (20. bis 23. August) und in Hockenheim (25. bis 27. September) ausgetragen. Ein weiteres Rennwochenende ist bereits in Planung. Das Rennen im Rahmen des Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring  ist der Saisonhöhepunkt.

DTM-Pilot Augusto Frafus startet beim den 12h von Sebring

Das BMW Team RLL und BMW Motorsport sind gerüstet für den zweiten Lauf der United SportsCar Championship (USCC) 2015: Die 12 Stunden von Sebring (US) werden am Samstag zum 63. Mal ausgetragen – und für BMW Motorsport wird es ein besonderes Rennen. BMW feiert das 40. Jubiläum seines ersten großen Sieges in einem Sportwagen-Rennen in den USA. Mit dem Triumph des BMW 3.0 CSL auf dem „Sebring International Raceway“ 1975 begann die Geschichte von BMW Motorsport in Nordamerika. Um dieses Jubiläum zu feiern, werden die beiden BMW Z4 GTLM in Sebring mit besonderen Designs an den Start gehen, die an den Look des siegreichen BMW 3.0 CSL angelehnt sind.
BMW startet zum Jubiläum im historischen Design des siegreichen BMW 3.0 CLS
Foto: BMW-Motorsport
Beim Saisonauftakt der USCC 2015, dem 24-Stunden-Rennen in Daytona (US), belegte das BMW Team RLL die Plätze zwei (Nr. 25) und vier (Nr. 24). Im vergangenen Jahr hatte die Mannschaft in Sebring den dritten Platz in der GTLM-Klasse errungen und stand auf dem Podium. Wie in Daytona wird sich BMW DTM-Werksfahrer Augusto Farfus (BR) mit den Stammpiloten Bill Auberlen (US) und Dirk Werner (US) das Cockpit des BMW Z4 GTLM mit der Startnummer 25 teilen. BMW Werksfahrer Jens Klingmann (DE) startet gemeinsam mit John Edwards (US) und Lucas Luhr (DE) im BMW Z4 GTLM mit der Nummer 24. In Sebring werden auch viele Mitglieder des BMW Motorsport Teams von 1975 sein, darunter Jochen Neerpasch, der erste Geschäftsführer der BMW Motorsport GmbH, sowie die Fahrer Brian Redman (GB) und Hans-Joachim Stuck (DE).

Augusto Farfus (BMW Z4 GTLM):
„Ich bin 2010 mit dem BMW M3 GT2 in Sebring gefahren. Da war eine tolle Erfahrung. Es ist eine sehr technische Strecke. Das BMW Team RLL hat in Daytona einen tollen Job gemacht, und wir haben den Sieg um weniger als eine Sekunde verpasst. Sebring sollte unserem Auto wesentlich besser liegen, und ein Sieg wäre ein großartiges Geschenk zum 40. Jubiläum.“