Dienstag, 17. März 2015

Formel-E - Rennen 5 in Miami Sieg für Prost

Vor ausverkauften Rängen mit 20.000 Zuschauern endete das Formel-E Rennen in den USA. Der E-Prix von Miami sah nach einem spannenden Finale Nico Prost als Sieger, der damit auch die Meisterschaftsführung übernahm. Prost ist damit der fünfte Sieger im fünften Rennen, was für eine ausgeglichene Meisterschaft mit siegchancen für jeden Fahrer und jedes Team spricht.
das Siegertrio von Miami
Scott Speed, Nicolas Prost und Daniel Abt (v.l.)
Foto: Formel-E-Media
Ein großer Anwärter auf den Sieg im Miami ePrix war der Lokalmatador, Scott Speed. Der Amerikaner, der Fahrt für das Andretti-Team an den Start ging, gab in Miami sein Debüt in der Serie. Nach einem schwierigen Qualifying ging er aus der fünften Starreihe in Rennen. Dank der Teamstrategie kämpfte er aber in der Schlußphase um den Sieg. Zuerst ging er problemlos an Daniel Abt vorbei und dann jagte er Prost konnte Ihn aber nicht mehr angreifen.
noch führt Daniel Abt, aber Nicolas Prost sitz ihm bereits im Nacken'
Foto: Formel-E-Media
Daniel Abt führte den ePrix von Miami an, bezahlte seine aggressive Strategie am Schluss und musste Energie sparen. Dadurch war er eine leichte Beute für Prost und Speed.

Der sechte Meisterschaftslauf der Formel-E findet am 04.April in Long Beach (Kalifornien) statt, bevor die Formel-E am 09.05.2015 mit den Rennen in Monaco nach Europa kommt.

Rennergebnis FIA Formel E Championship – Miami ePrix (Top-Five) :
1. Nicolas Prost, e.dams-Renault,
2. Scott Speed, Andretti Autosport,
3. Daniel Abt, Audi Sport ABT,
4. Jerome D’Ambrosio, Dragon Racing,
5. Nelson Piquet Jr, China Racing,



Meisterschaftsstand Fahrerwertung (Top-Five):
1. Nicolas Prost - 67 Pkt.
2. Lucas di Grassi - 60 Pkt.
3. Sam Bird - 52 Pkt.
4. Nelson Piquet Jr – 49 Pkt.
5. Sebastien Buemi - 43 Pkt.

Montag, 16. März 2015

DTM 2015: Neues Rennformat mit zwei Meisterschaftsläufen pro Wochenende

Die DTM bietet den Zuschauern in der Saison 2015 ein neues Rennformat mit zwei gleichwertigen Rennen pro Wochenende und wird damit für die Zuschauer noch attraktiver. Bei sämtlichen Rennveranstaltungen wird sowohl am Samstag, als auch am Sonntag jeweils ein Meisterschaftslauf durchgeführt, wobei es für beide Läufe volle Meisterschaftspunkte gibt. An beiden Tagen wird jeweils ein 20-minütiges Qualifying gefahren, welches für die Startpositionen des nachfolgenden Rennens maßgebend sein wird.
Foto: Jens Hawrda
Die Rennen am Samstag und Sonntag unterscheiden sich durch ihre Dauer und die Anzahl der Boxenstopps. Am Samstag dauert der Lauf 40 Minuten plus eine vollständige Runde, wobei kein Reifenwechsel vorgesehen ist. Die Fahrer können sich also mit einem einzigen Reifensatz über die gesamte Renndistanz kämpfen, was eine spezielle Herausforderung darstellt. Das Rennen am Sonntag dauert 60 Minuten plus eine vollständige Runde, und die Fahrer müssen ihre Box einmal für einen Reifenwechsel ansteuern.

Das neue Format wird erstmals beim DTM-Saison-Auftakt in Hockenheim vom 30. April bis 3. Mai 2015 angewendet.

Hans Werner Aufrecht, Vorstandsvorsitzender des DTM-Rechteinhabers und -Vermarkters ITR e.V. dazu: „Mit zwei Meisterschaftsläufen pro Wochenende bieten wir den Zuschauern das, worauf es ankommt jetzt im Doppelpack: mehr Zweikämpfe, spannende Entscheidungen und fesselnden Motorsport. Wir sind überzeugt, dass die unterschiedlichen Wettbewerbsformate für abwechslungsreiche und spannende Rennen sorgen werden.“

Termine 2015:

30. April - 3. Mai Hockenheimring
29. - 31. Mai Lausitzring
26. - 28. Juni Norisring
10. - 12. Juli Zandvoort / NED
31. Juli - 2. August Red-Bull-Ring / AUT
28. - 30. August Moskau / RUS
11. - 13. September Oschersleben
25. - 27. September Nürburgring
16. - 18. Oktober Hockenheimring

Freitag, 13. März 2015

Jetzt doch - SUPERBIKE*IDM-Lauf auf dem Schleizer Dreieck

Jetzt ist es fix, die SUPERBIKE*IDM wird auch in dieser Saison auf dem Schleizer Dreieck zu Gast sein. Heute unterzeichneten SUPERBIKE*IDM-Promoter MotorEvents und der Veranstalter AMC „Schleizer Dreieck“ den Vertrag über die Ausrichtung der SUPERBIKE*IDM-Veranstaltung 2015.
gute Nachricht - auch 2015 startet die Superbike*IDM in Schleiz
Foto: Jens Hawrda
Nachdem für diese Saison lange Zeit rechtliche Unsicherheit über die Durchführung von Rennveranstaltungen auf dem Schleizer Dreieck herrschte und man sich praktisch schon gedanklich von weitere Renne verabschiedet hatte, ist die Freude über den Vertragsabschluss auf beiden Seiten nun umso größer. Wie schon im vorläufigen Kalender geplant, wird der Lauf auf dem Schleizer Dreieck nun Anfang August ausgetragen (31.07. - 02.08.2015).

Damit sieht der Rennkalender 2015 folgendermaßen aus:

27.04. - 29.04.2015, Lausitzring - Auftakttraining
01.05. - 03.05.2015, Lausitzring
15.05. - 17.05.2015, Circuit Zolder (B)
29.05. - 31.05.2015, Lausitzring mit DTM
12.06. - 14.06.2015, Nürburgring
31.07. - 02.08.2015, Schleizer Dreieck
07.08. - 09.08.2015, TT Circuit Assen (NL)
20.08. - 23.08.2015, Motorsport Arena Oschersleben mit German Speedweek
25.09. - 27.09.2015, Hockenheimring

Frey/Geipel mit Audi erneut im ADAC GT Masters

Philip Geipel und Rahel Frey bilden auch 2015 wieder ein Team im ADAC GT-Masters
Foto: Audi-Motorsport
Die Fans des ADAC GT Masters können sich in der Saison 2015 auf eine weitere starke Audi-Fahrerpaarung freuen: Das Team YACO Racing aus Plauen im Vogtland besetzt seinen Audi R8 LMS ultra wie im Vorjahr mit der ehemaligen DTM-Pilotin Rahel Frey und ihrem Mitstreiter Philip Geipel. „Wir haben die Chance, von unseren Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr zu profitieren“, sagt Frey, die einen weiteren Know-how-Vorteil mitbringt: Sie kennt die neuen Einheitsreifen des GT Masters aus anderen Serien. Das Ziel 2015: „Konstant gute Ergebnisse einfahren“, sagt Geipel. Der Saisonauftakt wird am 25./26. April in Oschersleben ausgetragen.

Donnerstag, 12. März 2015

Audi in der DTM 2015: mehr Rennen, weniger Tests

DTM-Fans dürfen sich 2015 auf doppelte Rennaction freuen: Bei jeder der neun DTM-Veranstaltungen finden in diesem Jahr zwei Rennen statt – je eines am Samstag und eines am Sonntag. Die Zahl der Testtage hingegen hat sich weiter reduziert.

2015 bietet die DTM mehr Rennen für die Fans
Foto: Jens Hawrda
In der Vergangenheit organisierte der DTM-Veranstalter ITR vor Saisonbeginn zwei viertägige offizielle Tests. In diesem Jahr sind es nur noch zweimal drei Tage. Das verringert zwar den Aufwand, erhöht gleichzeitig aber auch den Druck auf die Techniker von Audi Sport: Jede Minute auf der Rennstrecke ist jetzt noch wertvoller als bisher.
 
Testfahrten in Portimão (Portugal) in der vergangenen Woche nutzte Audi deshalb vor allem dafür, die beiden offiziellen ITR-Tests in Estoril (Portugal) und Oschersleben (Deutschland) optimal vorzubereiten. Die Fahrer Mattias Ekström, Nico Müller und Mike Rockenfeller erarbeiteten mit zwei Testträgern des Audi RS 5 DTM ein Basis-Set-up für die Saison 2015, mit denen die Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg dann in die beiden ITR-Tests gehen.
 
Die Testträger unterscheiden sich dabei nicht nur durch ihr schwarzes Kohlefaserkleid von den Rennautos, die ab Estoril im Einsatz sind: Sie sind auch voller Sensoren und Messgeräte – gut erkennbar durch zusätzliche Antennen auf dem Dach und ein Pitot-Messrohr, mit dem man – wie bei Flugzeugen – die Geschwindigkeit besonders exakt erfassen kann.
 
In Portimão fuhren Mattias Ekström und Mike Rockenfeller zeitgleich mit identischen Programmen, aber unterschiedlichen Set-ups auf die Strecke. Das ermöglichte es den Ingenieuren von Audi Sport, vergleichbare Daten bei exakt gleichen Streckenbedingungen zu sammeln. Diese haben sie anschließend im Kompetenz-Center Motorsport in Neuburg ausgewertet.
 
„Weil wir die Autos gegenüber dem Vorjahr nicht verändern dürfen, geht es 2015 primär um das Feintuning und darum, bisher noch nicht genutztes Potenzial zu identifizieren und voll auszuschöpfen“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport.
 
Für die Techniker und Fahrer sind Testtage in der DTM harte Arbeit. Gefahren wird von früh morgens bis zum Abend. Und selbst während der Mittagspause analysieren sie Daten und nehmen Set-up-Änderungen vor.
 
„Natürlich machen Tests mehr Spaß, wenn man dabei ein neues Rennauto oder neue Teile entwickeln kann“, meint Mike Rockenfeller. „Die Tests jetzt sind eher Fleißarbeit, aber auch sehr wichtig. Es geht in der DTM schließlich um jedes noch so kleine Detail.“
 
„Genau wie den Fans sind auch uns Fahrern die Rennen lieber“, sagt Mattias Ekström. „Entwicklungstests sind jedoch ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Man kann dabei Dinge ausprobieren, die man an einem Rennwochenende nicht ausprobieren würde. Manchmal ist es auch wichtig zu wissen, was nicht funktioniert.“
 
Die Rundenzeiten bei Testfahrten sind relativ wenig aussagekräftig. Eine echte Standortbestimmung für die Mannschaft von Audi Sport gibt es vermutlich erst am 2. Mai beim ersten Qualifying in Hockenheim.