Montag, 16. Februar 2015

BMW Motorsport und Shell gehen künftig in der DTM, USCC und in der „Grünen Hölle“ gemeinsam an den Start

Wenn BMW Motorsport 2015 in der DTM, der United SportsCar Championship (USCC) und beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife (DE) an den Start geht, wird Shell als neuer Premium Technology Partner mit von der Partie sein.
 
Shell künftig neuer Werbepartner von BMW in der DTM
Foto: BMW-Motorsport
Ab 2015 ist Shell zugleich der einzige von der BMW AG weltweit empfohlene Motorenöl-Hersteller für original BMW Motorenöle im Aftersales Geschäft. Diese exklusive Zusammenarbeit wird im Rahmen einer neuen Partnerschaft jetzt auch auf die Rennstrecke ausgeweitet, wo die Teams mit Shell Helix Ultra und Pennzoil Platinum Motorenölen an den Start gehen werden.

Das Logo Shell Helix Ultra ist zukünftig in der DTM auf allen acht BMW M4 DTM von BMW Motorsport, auf der Teamkleidung sowie auf den Fahrerhelmen und -overalls zu sehen. Shell Helix Ultra gehört zu einer Reihe von Spitzenmotorenölen, die auf der einzigartigen Shell PurePlus Technology basieren. Dabei handelt es sich um einen revolutionären Gas-to-Liquid (GTL) Prozess, bei dem Erdgas in kristallklares Grundöl, die Hauptkomponente von Motorenölen, umgewandelt wird, das nahezu frei von den im Erdöl vorhandenen Verunreinigungen ist. Verbindet man diese Technologie mit einer Auswahl an High-Performance Zusätzen, wird der Motor aktiv geschützt und sauber gehalten. Eines der Fahrzeuge, der Shell BMW M4 DTM, tritt komplett im markanten rot-gelben Design des Unternehmens an.

Außerdem wird Shell gemeinsam mit den Ingenieuren von BMW Motorsport die Entwicklung von Hochleistungsölen für den Einsatz in BMW Rennfahrzeugen vorantreiben. Diese Entwicklung wird sich durch die Testfahrten sowie durch die Saisons in den betreffenden Rennserien hindurchziehen. Ihr Fokus wird auf der schrittweisen Verbesserung von Leistungsfaktoren wie der Reduzierung von Reibung und Verschleiß liegen.

„Wir alle bei BMW Motorsport freuen uns sehr darüber, dass wir zukünftig sowohl in der DTM als auch in der USCC und beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf die Unterstützung von Shell zählen können“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Shell Helix Ultra und Pennzoil Platinum sind leistungsstarke Marken, die perfekt zu unseren Motorsport-Projekten passen. Wir vertrauen in diese Hochleistungs-Schmierstoffe und hoffen, mit der neuen Zusammenarbeit den Grundstein für viele gemeinsame Erfolge auf der Rennstrecke zu legen.“

Mark Gainsborough, Executive Vice President für Shell Lubricants, sagt: „Shell hat eine Leidenschaft für Motorsport in all seinen Facetten. Das beweist unser langfristiges Engagement auf der internationalen Motorsport-Bühne. Wir freuen uns sehr, dieses Engagement um die Partnerschaft mit BMW Motorsport erweitern zu können, nachdem wir bereits der von BMW empfohlene Motorenöl-Hersteller für das Aftersales Geschäft sind. Diese Partnerschaft unterstreicht den signifikanten Beitrag, den unsere Motorenöle, insbesondere Shell Helix Ultra und Pennzoil Platinum, zur Performance von BMW Rennfahrzeugen leisten. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit mit dem BMW Motorsport Team, bei der wir versuchen werden, Produkte zu entwickeln und zu liefern, die die Antriebsleistung der BMW Rennfahrzeuge optimieren. Dank dieser Zusammenarbeit werden beide Unternehmen die Entwicklung von Motorenölen und Motoren hoffentlich auf ein neues Level heben können, von dem letztlich der normale Fahrer eines Straßenfahrzeugs profitieren kann.“

Auch im GT- und Langstreckensport vertraut BMW Motorsport künftig auf Shell Helix Ultra mit PurePlus Technology – ein Premium-Produkt, das Leistung und Lebensdauer des Antriebs entscheidend verbessert. Diese Eigenschaften sind gerade auf der härtesten Rennstrecke der Welt, der Nürburgring-Nordschleife, unverzichtbar. Deshalb werden die BMW Motorsport Einsatzteams beim 24-Stunden-Marathon in der „Grünen Hölle“ ebenfalls von Shell unterstützt. Die BMW Z4 GT3 werden auch das Shell Helix Ultra Logo tragen.

In Nordamerika geht BMW Motorsport in die zweite Saison der USCC und will seiner Erfolgsgeschichte gemeinsam mit dem neuen Premium Partner Shell weitere Kapitel hinzufügen. Ab 2015 werden die beiden BMW Z4 GTLM des BMW Team RLL mit dem Schriftzug Pennzoil Platinum, einem weiteren Motorenöl von Shell, das mit PurePlus Technology hergestellt wurde, in der Startaufstellung stehen.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Dupré Engineering Motorsport mit Audi im ADAC GT Masters

  • Neueinsteiger mit Audi im ADAC GT Masters
  • Dupré Engineering Motorsport plant Einsatz eines ehemaligen DTM-Piloten
  • Planungen für einen zweiten Audi R8 laufen
Duprè Engineering Motorsport ist ab 2015 in der ADAC GT-Masters dabei
Foto: ADAC-Motorsport
Der Testeinsatz im vergangenen Jahr beim Finale in Hockenheim hat Lust auf mehr gemacht: Nachdem Dupré Engineering Motorsport zum Saisonabschluss 2014 erstmals ADAC GT Masters-Luft schnupperte, startet das Team aus dem Saarland nun in die erste volle Saison im ADAC GT Masters. Dupré hat sich bereits frühzeitig einen Startplatz für die „Liga der Supersportwagen“ gesichert und setzt auf einen rund 550 PS starken Audi R8. Das von Christoph Dupré in zweiter Generation geleitete Team ist seit knapp 50 Jahren im Motorsport aktiv und startete vor rund 20 Jahren schon im ADAC GT Cup, dem Vorgänger des ADAC GT Masters.
Duprè Engineering Motorsport hier beim 2014'er Testeinsatz in Hockenheim
Foto: ADAC-Motorsport
Teamchef Dupré, der im vergangenen Jahr in Hockenheim gemeinsam mit Thomas Schöffler im Audi R8 startete, plant sich in diesem Jahr auf die Rolle an der Boxenmauer zu konzentrieren. „Der Testeinsatz in Hockenheim hat uns gut gefallen. Daher haben wir uns dazu entschlossen, in diesem Jahr im ADAC GT Masters zu starten. Die Verhandlungen mit potenziellen Fahrern laufen derzeit. Wir planen mit einem jungen Nachwuchsfahrer in Kombination mit einem ehemaligen DTM-Piloten und hoffen, dass dies klappt.“

Darüber hinaus arbeitet das Team am Einsatz eines zweiten Audi im ADAC GT Masters: „Wir möchten am liebsten mit zwei Audi R8 antreten. Wir haben dazu bereits einen jungen Nachwuchspiloten. Allerdings fehlt uns momentan noch ein zweiter Fahrer und etwas Unterstützung seitens Sponsoren, um den Einsatz zu realisieren. Unser ganz klares Ziel ist es, uns im ADAC GT Masters zu etablieren.“

Dienstag, 10. Februar 2015

DTM: Bruno Spengler beim „Ball des Sports"

Bruno Spengler
Foto: Jens Hawrda
Baldessarini Smoking statt Rennoverall: BMW DTM-Fahrer Bruno Spengler (CA) war am Samstag zu Gast beim „Ball des Sports“ in Wiesbaden (DE). Die traditionsreiche Veranstaltung zu Gunsten der Stiftung Deutsche Sporthilfe fand 2015 bereits zum 45. Mal statt. Rund 1.600 Gäste, darunter zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Sport und Showbusiness, erlebten im Kurhaus Wiesbaden ein spektakuläres Gala-Programm. „Ich bin immer sehr gern beim ‚Ball des Sports‘. Das Ambiente ist einfach einzigartig“, sagte Spengler. „Man trifft so viele verschiedene Athleten aus anderen Sportarten und kann einen wunderbaren Abend mit vielen interessanten Gesprächen und einem tollen Programm verbringen – und dabei den guten Zweck unterstützen.“ Der „Ball des Sports“ ist Europas erfolgreichste Benefizveranstaltung für den Sport. Nach seinem Besuch bei der Gala reiste Spengler direkt zum „Circuit of the Americas“ in Austin, Texas (US), wo er in dieser Woche gemeinsam mit BMW DTM-Fahrer Martin Tomczyk (DE) an der Fahrzeugvorstellung des BMW X5 M und des BMW X6 M teilnehmen wird.

Montag, 9. Februar 2015

Drei Fragen an… Tom Blomqvist.

Er ist das neue Gesicht im Fahreraufgebot von BMW Motorsport: Tom Blomqvist (GB) wird 2015 im BMW Team RBM seine Debütsaison in der DTM bestreiten. Damit erfüllt sich für den 21-Jährigen ein Traum: Seit er die DTM als Formel-3-Pilot im Rahmenprogramm kennengelernt hatte, war es sein Ziel, eines Tages in der Tourenwagenserie zu starten. Seine ersten Runden im BMW M4 DTM absolvierte er im Dezember 2014 bei Testfahrten in Jerez (ES). Dabei konnte der Sohn des früheren Rallye-Weltmeisters Stig Blomqvist (SE) überzeugen und wurde Anfang dieser Woche als achter BMW DTM-Pilot bestätigt.

Tom Blomqvist
Foto: BMW-Motorsport
Tom, was bedeutet es Ihnen, als Werksfahrer von BMW in der DTM anzutreten?
 
Tom Blomqvist: „Zuallererst möchte ich BMW für die großartige Chance danken. Ich habe in meiner gesamten bisherigen Karriere hart dafür gearbeitet, professioneller Rennfahrer zu werden. Dass mir dies nun gelungen ist, bedeutet mir unheimlich viel. Ich freue mich schon sehr darauf, ein Teil der BMW DTM-Familie zu sein und gemeinsam mit dem BMW Team RBM an den Start zu gehen. Ich bin überglücklich, aber ich stehe erst am Anfang und weiß, dass ich noch viel Arbeit vor mir habe.“
 
Wird es schwierig für Sie, sich an einen Rennwagen mit Dach zu gewöhnen?
 
Blomqvist: „Nein, ich denke nicht. Ich habe beim Test gezeigt, dass ich mich recht schnell auf den BMW M4 DTM einstellen konnte. Ich weiß, dass ich noch eine Menge lernen muss, deshalb werde ich nun nicht zu euphorisch. Es gibt sicherlich noch einiges, woran ich mich gewöhnen muss, wie zum Beispiel die Boxenstopps. Doch ich freue mich auf die Herausforderung.“
 
Wie lauten Ihre persönlichen Ziele für die Saison 2015?
 
Blomqvist: „Ich habe mir einiges vorgenommen, aber ich muss auch realistisch bleiben, denn in der DTM gehen viele erfahrene und schnelle Piloten an den Start. Ich bin ein Rookie und muss noch viel lernen, doch ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass BMW eine erfolgreiche Saison absolviert. Ich nehme es, wie es kommt. Alles, was ich tun kann, ist mein Bestes zu geben. Dann werde ich sehen, wie weit mich das bringt.“

Sonntag, 8. Februar 2015

Mercedes-Benz DTM-Team im Fitnesscamp

  • Mercedes-Benz DTM-Piloten tanken Kraft für die anstehende Saison
  • Alle acht Werksfahrer gemeinsam im Fitnesscamp in La Manga, Spanien
  • Robert Wickens: „Jetzt sind wir alle heiß darauf, wieder in unsere Rennautos zu steigen.“ 
Mercedes DTM-Team im Fitnesscamp in Spanien
Foto: Mercedes-Motorsport
Start frei für die Saisonvorbereitung: Nur wenige Tage nach der offiziellen Bestätigung des Mercedes-AMG DTM Fahrerkaders für die Saison 2015 machten sich die acht Werksfahrer auf den Weg ins spanische La Manga. Dort stand vom 02. bis 06. Februar das Fitnesscamp des Teams auf dem Programm.
 
Beim Kraft- und Konditionstraining arbeitete die Mannschaft am letzten Feinschliff für die bevorstehenden Testfahrten und den Saisonstart im Mai. Zum Ausgleich standen unter anderem Tennis, Golf und Rugby für die acht Piloten auf dem Trainingsplan.
 
Mit Lucas Auer und Maximilian Götz waren im Trainingslager in La Manga auch zwei Neulinge mit von der Partie. Die beiden DTM-Rookies legten in Spanien gemeinsam mit ihren Kollegen die Fitness-Basis für ihre anstehende Debütsaison im Mercedes-AMG C 63 DTM. Gleichzeitig erhielten sie die Gelegenheit, das Team und ihre neuen Fahrerkollegen noch besser kennenzulernen.
 
Lucas Auer:
„Mein erstes Trainingscamp mit Mercedes-Benz war eine lehrreiche Erfahrung. Ich habe viel trainiert und konnte im Training verschiedene Sportarten ausüben. Es war toll, zum ersten Mal die gesamte Truppe kennenzulernen. Eine rundum super Woche. Ich fühle mich jetzt gut vorbereitet auf die neue Saison.“
Maximilian Götz
Foto: Mercedes-Motorsport
Maximilian Götz:
„Das Fitnesscamp hat mir sehr gut gefallen. Ich habe zum ersten Mal meine neuen Teamkollegen getroffen. Natürlich kannten wir uns schon aus der Vergangenheit, aber es ist sehr schön, jeden nun noch einmal als Teamkollegen persönlich besser kennengelernt zu haben. Solche Teambuilding-Maßnahmen und das Training sind sehr wichtig, um gut ins Jahr zu starten.“

Paul Di Resta
Foto: Mercedes-Motorsport
Paul Di Resta:
„Es ist großartig, dass es endlich wieder richtig losgeht. Uns erwarten neue Ziele und neue Herausforderungen. Es war schön, das gesamte Team beisammen zu haben. Wir haben uns gut auf den ersten Test und die anstehende Saison vorbereitet.“
 
Daniel Juncadella:
„Es hat viel Spaß gemacht, nach der Winterpause wieder mit dem gesamten Team zusammen zu sein. Für mich war es besonders schön, dass das Fitnesscamp in Spanien stattgefunden hat. Ich war es bislang immer gewohnt, dafür in jedem Winter nach Österreich zu fahren. Diesmal durfte ich in meiner Heimat in wärmeren Gefilden bleiben, wo wir auch Radfahren und Golf spielen konnten. Das war richtig gut.“

Gary Paffett
Foto: Mercedes-Motorsport
Gary Paffett:
„Die Fitnesswoche verlief super. Wir hatten zwei Neulinge dabei und es war schön, etwas Zeit mit ihnen und den anderen Fahrern zu verbringen. Gleichzeitig haben wir hart trainiert, um fit und voll motiviert in die neue Saison zu gehen.“
 
Christian Vietoris:
„Das war eines der besten Fitnesscamps, an denen ich bisher teilgenommen habe. Die Stimmung war super. Wir Fahrer verstehen uns sehr gut. Wir haben wahrscheinlich den besten Teamspirit, den ich bisher erlebt habe. Wir sind eine coole Truppe und es macht Spaß, mit allen zusammenzuarbeiten. Ich freue mich auf die Saison, die Winterpause war lange genug.“
Foto: Mercedes-Motorsport
 
Pascal Wehrlein:
„Die Fitnesswoche ist ein klares Zeichen dafür, dass die Saison bald wieder losgeht. Bisher hat unser Fitnesscamp in Österreich stattgefunden. Diesmal waren wir zum ersten Mal in Spanien. Das war super. Wir hatten schönes Wetter und dadurch auch ganz andere Trainingsmöglichkeiten wie Tennis, Golf oder Fahrradfahren. So konnten wir uns gut auf die Saison vorbereiten.“
 
Robert Wickens:
„Vor der Fitnesswoche war es lange her, dass ich alle Teammitglieder gesehen hatte. Es hat wirklich viel Spaß gemacht und war eine produktive Woche mit guter Kameradschaft. Wir haben viel gelernt und sind als Team enger zusammengerückt. Das macht uns als Mannschaft noch stärker. Jetzt sind wir alle heiß darauf, wieder in unsere Rennautos zu steigen.“

Radtraining in Spanien
Foto: Mercedes-Motorsport