Mittwoch, 21. Januar 2015

Marco Wittmann in Nürnberg geehrt


Marco Wittmann
Foto: BMW-Motorsport

DTM-Champion Marco Wittmann (DE) konnte am Freitag voriger Woche eine weitere Auszeichnung entgegen nehmen. Die Stadt Nürnberg (DE) würdigte die Erfolge des BMW DTM-Fahrers in der Saison 2014 im Rahmen ihrer Sportlerehrung. Bei der feierlichen Veranstaltung im Historischen Rathaussaal werden alljährlich Personen und Sportler aus Nürnberger Sportvereinen ausgezeichnet, die sich um den Sport in Nürnberg besonders verdient gemacht haben. Wittmann ist Mitglied im Motorsport Club Nürnberg. „Ich freue mich über diese Ehrung“, sagte Wittmann. „Mein Heimrennen am Norisring, das der Motorsport Club Nürnberg mit viel Aufwand und Engagement organisiert, ist immer ein Highlight für mich. Es ist toll, in meiner Heimat ein Rennen zu fahren, bei dem viele meiner Freunde dabei sein können.“

Drei Fragen an… Bruno Spengler

Wie hat Ihnen Ihr Tag als „Biathlet“ gefallen?

Bruno Spengler: „Obwohl ich schon seit einigen Jahren in meiner Freizeit selbst Biathlon betreibe, habe ich noch nie ein Rennen live gesehen. Aber ich muss sagen, der Weltcup in Ruhpolding war ein super Event. Vor allem das Treffen mit Ole Einar Bjørndalen hat den Tag für mich zu einem außergewöhnlichen Erlebnis gemacht. Ich bin ein großer Fan von ihm und schaue mir seine Rennen regelmäßig im Fernsehen an. Was er leistet, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Ich hatte in Ruhpolding außerdem die Gelegenheit, mit Fritz Fischer zu trainieren. Zwar fahre ich Ski, seit ich zehn Jahre alt bin, aber er konnte mir beim Skaten noch einige Tricks zeigen. Ohnehin ist Biathlon für mich der perfekte Sport, um mich im Winter für die anstehende DTM-Saison fit zu halten. Beim Skifahren wird jeder Muskel beansprucht und die Ausdauer verbessert. Die Schießübungen helfen, selbst bei einer enormen Pulsfrequenz die Konzentration hochzuhalten. Sowohl Ausdauer als auch Konzentration sind entscheidend, um ein kräftezehrendes DTM-Rennen durchzustehen.“
Bereits in der kommenden Woche steigen Sie in den USA wieder ins Cockpit. Was haben
Bruno Spengler beim Langlauftraining
Foto: BMW-Motorsport
Sie sich für die 24 Stunden von Daytona vorgenommen, bei denen Sie mit dem BMW Team RLL und dem BMW Z4 GTLM starten werden?

Spengler: „Am Dienstag geht es los, dann fliege ich in die USA. Ich bin noch nie ein 24-Stunden-Rennen gefahren - außer im Kart. Beim Vorbereitungstest vor knapp einer Woche hatte ich die Gelegenheit, erstmals im BMW Z4 GTLM über den Daytona International Speedway zu jagen. Es hat großen Spaß gemacht, ist allerdings etwas ganz anderes, als in einem DTM-Auto zu sitzen. Aber die Jungs vom BMW Team RLL haben es mir leicht gemacht, mich schnell an den BMW Z4 GTLM zu gewöhnen. Jetzt komme ich gut mit dem Fahrzeug zurecht. Neu für mich ist auch der Verkehr, der bei einem 24-Stunden-Rennen herrscht. Außerdem habe ich auch noch nie ein Rennen in der Nacht bestritten. Das alles macht Daytona zu einer Herausforderung für mich. Aber wir sind gut vorbereitet, haben eine top Fahrerbesetzung. Dennoch kann ich zu den Erwartungen wenig sagen. Vielleicht reden wir nach 20 Stunden im Rennen noch einmal darüber.“
Ole Einar Bjørndalen, Bruno Spengler und Fritz Fischer (v.l.) genießen den Abend
Foto: BMW-Motorsport
In der DTM werden künftig zwei Rennen pro Wochenende gefahren. Wie gefällt Ihnen diese Änderung?

Spengler: „Auch das ist etwas Neues für mich. In den elf Jahren, die ich in der DTM bin, habe ich noch nie zwei Rennen an einem Wochenende bestritten. Für die Fans ist das fantastisch. Wir bieten ihnen noch mehr Action und die doppelte Show. Ich kann mir gut vorstellen, dass es in den Rennen noch mehr zur Sache gehen wird. Und wir Fahrer freuen uns natürlich, dass wir noch mehr Zeit im Auto verbringen werden.“

Montag, 19. Januar 2015

DTM-Champion Bruno Spengler besucht Weltcup in Ruhpolding

Der BMW IBU Weltcup Biathlon macht in dieser Woche Station im bayrischen Ruhpolding. Unter den 11.500 Wintersport-Fans in der traditionell sehr gut besuchten Chiemgau Arena war am Freitag auch Bruno Spengler. Der Kanadier, im BMW M3 DTM Sieger des Deutschen Tourenwagen Masters 2012, bereitet sich derzeit auf die neue DTM-Saison vor und nutzte die Gelegenheit, seinen Leidenschaften Biathlon und Langlauf nachzugehen – und dies unter Anleitung eines Olympiasiegers.
Bruno Spengler und Fritz Fischer in Ruhpolding
Foto: BMW-Motorsport
Fritz Fischer – bis zu seinem Karriereende 1993 einer der besten deutschen Biathleten – betreibt in Ruhpolding das „BiathlonCamp Fritz Fischer powered by BMW“ und gab Spengler eine Trainingseinheit im Skaten, ehe es zum Schießen an den für den Weltcup bestens präpartierten Schießstand im Stadion ging. Der Gesamtweltcupsieger der Saison 1987/1988 hatte in Spengler einen überaus gelehrigen und fortgeschrittenen Schüler: Der 31-Jährige ist begeisterter Langläufer und auch im Biathlon kein Novize.
Bruno Spengler beim Langlauftraining unter Anleitung von Fritz Fischer
Foto: BMW-Motorsport
„Im Winter genieße ich es sehr, mich in meiner kanadischen Heimat mit Langlauf und Biathlon fit zu halten. Ich finde das unglaublich entspannend, gleichzeitig ist es ein exzellentes Grundlagentraining“, sagte Spengler. „Umso mehr habe ich den Tag beim BMW IBU Weltcup Biathlon genossen. Es ist faszinierend, mit welcher Präzision und welchem Tempo die Weltspitze zu Werke geht. Und das Training mit Fritz hat mir viel Freude bereitet. Von einem Haudegen wie ihm konnte ich eine Menge lernen.“
Bruno Spengler beim Schießtraining mit Ole Einer Bjoerndalen ....
Foto: BMW-Motorsport
Fischer, der 1992 in Albertville Gold in der Staffel gewann, war beeindruckt von Spenglers Leistungen. „Im BiathlonCamp fördern wir junge Athleten und wollen früh die Basis für den Spitzensport legen. Bruno ist leider kein Junior mehr, aber das Talent hat er allemal. Ich glaube wirklich, aus ihm wäre auch ein guter Biathlet geworden“, sagte der BMW Biathlon Botschafter. „Aber gut, als Rennfahrer hat er ja auch eine beeindruckende Karriere hingelegt. Er ist ein toller Sportler und ein klasse Typ, mit dem ich viel Spaß hatte.“
....und beim Schießen mit Fritz Fischer
Foto: BMW-Motorsport
Spenglers Biathlon-Tag klang mit einem Grillabend aus, den neben zahlreichen Medienvertretern auch das norwegische Biathlon-Team mit dem bis dato erfolgreichsten Biathleten und Olympioniken der Geschichte, Ole Einar Bjørndalen, besuchte. Auch Bjørndalen ist BMW Biathlon Botschafter. „Mit 13 olympischen Medaillen und seinen weiteren Rekorden ist Ole Einar nicht nur der herausragende Biathlet, sondern einer der erfolgreichsten Sportler überhaupt. Ich habe es sehr genossen, ihn zu treffen und mich mit ihm auszutauschen“, meinte Spengler. „Das ist das Schöne an der BMW Sport-Familie: Athleten unterschiedlichster Disziplinen kommen zusammen, und wir können viel voneinander lernen.“

Nachdem BMW den IBU Weltcup Biathlon vier Jahre als Hauptsponsor begleitet hatte, wurde das Unternehmen vor der laufenden Saison wichtigster Partner und Namensgeber des BMW IBU Weltcup Biathlon. BMW ist zudem „Offizieller Automobilpartner des BMW IBU Biathlon Weltcups und der IBU Weltmeisterschaften Biathlon“ sowie „Offizieller Presenting Sponsor der IBU Weltmeisterschaften Biathlon“, die zwischen dem 3. und 15. März 2015 im finnischen Kontiolahti stattfinden.

Montag, 12. Januar 2015

Heißer Start in die Rennsaison

Die Berliner Stefan Mücke und Roland Rehfeld fahren beim 10. Hankook 24-Stunden-Rennen in Dubai vom 9.-10. Januar. Gleich zu Jahresbeginn – mitten im Winter – laufen die Reifen heiß beim 10. Hankook 24-Stunden-Rennen in Dubai. Unter den 95 Teams in sieben Klassen sind zwei Berliner Lokalmatadore, die im Wüstenstaat ihren ersten Renneinsatz in diesem Jahr bestreiten.
Stefan Mücke startet in Dubai
Foto: Alexander Trienitz 
Der erfahrene Sportwagen-Pilot Stefan Mücke fährt im Aston Martin Vantage GT3 für das englische Team KPM Racing 1. Im Wechsel mit seinen britischen Teamkollegen Paul White und Jonathan Adam muss er die Strecke von 5,399 Kilometer 24 Stunden lang hinterm Steuer bewältigen. Der 33-jährige Berliner geht 2015 bereits zum achten Mal in Folge als Aston-Martin-Werksfahrer in die Saison. „Wir hoffen auf ein problemloses Rennen und wollen am Ende einen Podestplatz in der GT3 einfahren“, zeigt sich Mücke optimistisch, „allerdings wird es kein einfaches Rennen, denn es sind 95 Autos am Start, unter denen ein großer Geschwindigkeitsunterschied herrscht.“
 
Roland Rehfeld startet für das Schweitzer Team Hofor-Racing in Dubai
Foto: Rehfeld
Der zweite Pilot aus Berlin ist Rennfahrer Roland Rehfeld. Der 37-Jährige ist seit Jahren auf den Langstreckenrennen zu Hause. Nach 2010 geht er nun zum zweiten Mal in Dubai an den Start – diesmal für das erfolgreiche, international besetzte Schweizer Team Hofor-Racing. Das Steuer des Mercedes SLS AMG GT3 teilt er sich mit seinem Landsmann Kenneth Heyer, den Schweizern Michael Kroll und Roland Eggimann sowie Christiaan Frankenhout aus den Niederlanden. Auch Rehfeld will mit seinem Team ganz vorn mitmischen: „Unser realistisches Ziel ist eine Platzierung unter den Top 5.“ Die besondere Herausforderung bei diesem Rennen in Dubai besteht für Rehfeld in der extremen Verkehrsdichte auf der Strecke, die an die 400 Rennwagen auf der Nordschleife des Nürburgringes entspräche. Wer sich mit Übersicht, Konstanz und funktionierender Technik durchkämpft sowie bei den Stopps schadlos hält, hat gute Siegchancen.
 
In Dubai treffen internationale Profifahrer-Teams auf leidenschaftliche Amateure und Gentleman-Fahrer. Diese Konstellation macht das 24-Stunden-Rennen so populär und spannend.
 
Wer von Deutschland aus das Rennen live verfolgen möchte, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen und einfach ins Internet unter www.24Hseries.com/live/onboard-9 gehen: Die Onboardkamera überträgt das Rennen live aus dem Cockpit des Schweizer Teams Hofor-Racing mit Roland Rehfeld.

Sonntag, 11. Januar 2015

FIA Formula E Championship: DTM-Pilot Félix da Costa siegt in Buenos Aires

Felix da Costa siegt in Buenos Aires
Foto: Formel-E-Media
BMW DTM-Fahrer António Félix da Costa (PT) hat das vierte Saisonrennen der FIA Formula E Championship in Buenos Aires (AR) gewonnen und damit seinen ersten Sieg in der Rennserie für rein elektrisch betriebene Formelfahrzeuge gefeiert. Vor 20.000 Zuschauern am ausverkauften Stadtkurs in der argentinischen Hauptstadt zeigte Félix da Costa vom achten Startplatz eine hervorragende Aufholjagd und gewann nach 35 Runden mit 5,354 Sekunden Vorsprung auf Nicolas Prost (FR).

Sie für da Costa
Foto: Formel-E-Media
„Ich habe schon im Qualifying gemerkt, dass wir den Speed haben, um ganz vorne mitfahren zu können“, sagte Félix da Costa. „Ich bin sehr glücklich, dass es sogar zum Sieg gereicht hat.“
 
In einem turbulenten Rennen, in dem es einige Unfälle gab, kam auch das BMW i8 Safety Car wieder zum Einsatz. Der nächste Lauf zur FIA Formula E Championship findet am 14. März in den Straßen von Miami (US) statt.


Ergebnisse Buenos Aires ePrix (Top-Five):
1. Antonio Felix da Costa    Amlin Aguri
2. Nicolas Prost                  e.dams-Renault 
3. Nelson Piquet jr.             China Racing 
4. Jaime Alguersuari           Virgin Racing
5. Bruno Senna                  Mahindra Racing   


Meisterschaftsstand (Fahrerwertung) Top-Five:
1. Lucas di Grassi     Audi Sport ABT   58 Pkt.
2. Sam Bird               Virgin Racing      48 Pkt.
3. Sébastien Buemi   e.dams Renault  43 Pkt.
4. Nicolas Prost         e.dams Renault  42 Pkt.
5. Nelson Piquet        China Racing     37 Pkt.