Montag, 20. Oktober 2014

Robert Wickens und Bruno Spengler nachträglich bestraft

Das Ergebnis des DTM-Rennens in Hockenheim wurde nachträglich geändert. Die Sportkommissare haben gegen Robert Wickens eine 30-Sekunden-Ersatzstrafe (anstelle einer Drive-Through-Strafe) verhängt. Der Mercedes-Benz-Pilot erhielt die Strafe wegen einer Kollision mit Augusto Farfus (BMW). Wickens fällt damit von der achten auf die 17. Position zurück. Aufgrund dieser Entscheidung verliert der Kanadier wichtige Punkte und fällt von der neunten auf den zwölften Tabellenplatz zurück.

die Strafe für Bruno Spengler dürfte erstmalig in der DTM-Geschichte verhängt worden sein
Foto: Jens Hawrda
Auch Bruno Spengler wurde nach dem Rennen von den Sportkommissaren bestraft. Der Kanadier hatte im Anschluss an eine Kollision mit Daniel Juncadella absichtlich so stark gebremst, dass der Spanier eine Kollision nicht mehr verhindern konnte. Für dieses unsportliche Verhalten wurde Spengler mit drei Stunden gemeinnütziger Arbeit belegt, die in Absprache mit dem DMSB abzuleisten sind.

Nachgefragt bei ... Dr. Wolfgang Ullrich

Herr Dr. Ullrich: Kann man sagen, Hockenheim stand ganz im Zeichen der Vier Ringe?

Absolut. Die Vier Ringe hatten in Hockenheim wirklich einen großen Auftritt – und zwar an allen drei Tagen. Am Freitag haben wir den Audi Sport TT Cup präsentiert, eine neue Rennserie, die 2015 im Rahmen der DTM ausgetragen wird. Am Samstag hatten wir im DTM-Qualifying sechs Autos in den Top Acht und drei ganz vorne. Das gibt es in der DTM nur ganz selten. Am Sonntag hat Audi dann erst mit dem sportlichsten pilotierten Auto der Welt Vorsprung durch Technik gezeigt und anschließend mit einer eindrucksvollen Performance im DTM-Finale. Es war ein rundum perfektes Wochenende für Audi – vor einer tollen Kulisse.
Dr. Wolfgang Ullrich (l.) und Dieter Grass mit dem Pokal für den besten Hersteller
Foto: Audi-Motorsport
Was bedeutet der Gewinn des DTM-Herstellertitels für Audi?

Dass Audi in der DTM 2014 der beste Hersteller war und eine insgesamt starke Leistung gezeigt hat. Der Audi RS 5 DTM war vom ersten Rennen an schnell. Er stand schon beim Saisonauftakt auf der Pole-Position und war bei allen zehn Veranstaltungen siegfähig. Wir haben in diesem Jahr die meisten Podiums geholt. Nur mit dem Sieg wollte es lange einfach nicht klappen. Das war hart für die Mannschaft, die aber nie aufgegeben hat. In Zandvoort ist der Knoten endlich geplatzt und der Dreifachsieg beim Finale ist natürlich ein toller Saisonabschluss.

155.000 Zuschauer haben das DTM-Wochenende in Hockenheim erlebt – eine eindrucksvolle Kulisse ...

Wenn ich richtig informiert bin, waren das mehr Zuschauer als im Sommer beim Formel-1-Grand-Prix. Das spricht eindeutig für die DTM, zumal die Entscheidung in der Fahrerwertung schon gefallen war. Ich denke, die Zuschauer haben eine Menge geboten bekommen – und dürfen sich schon auf die Saison 2015 freuen.
Audi - Konstrukteurmeister 2014
Foto: Audi-Motorsport

Dann startet im Rahmen der DTM auch der neue Audi Sport TT Cup. An wen richtet sich diese neue Rennserie?

Mit dem Audi Sport TT Cup ermöglichen wir den Einstieg in den Motorsport mit Audi. Wir suchen weltweit Talente, die sich in einem tollen Umfeld – der DTM – beweisen dürfen. Dem Sieger winkt eine Förderung im GT-Sport. Und wer weiß: Vielleicht entdecken wir auch neue Talente für die DTM oder die WEC.

Das pilotierte Fahren zieht bei Audi also noch nicht in den Motorsport ein?

Noch müssen Eki, Rocky & Co keine Angst vor AJ und Bobby haben. Aber ich denke, jeder, der den fahrerlosen Audi RS 7 piloted driving concept heute auf dem Hockenheimring gesehen hat, wird beeindruckt gewesen sein, was technisch heute schon möglich ist. Ich finde es toll, dass Audi den Motorsport und die Rennstrecke nutzt, um den Stand der Technik einem breiten Publikum zu präsentieren. Es zeigt einmal mehr den engen Bezug zwischen Motorsport und Serie bei Audi und zielt darauf ab, noch mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu generieren.

Stimmen der Audi-Piloten nach dem DTM-Finale

Mattias Ekström lässt es zum Saisonfinale noch einmal richtig krachen
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 1
 Reifen: Standard/Option
„Mein Audi war auch heute wieder fantastisch. Seit es im Qualifying besser läuft, klappt es auch in den Rennen wieder. Das war ein schönes Saisonende für Audi, das Team Abt Sportsline und auch mich vor einer fantastischen Kulisse. Mehr kann man sich nicht wünschen, um sich in die Winterpause zu verabschieden.“
Mike Rockenfeller
Foto: Audi-Motorsport
Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Platz 2
 Reifen: Standard/Option
„Das war ein super Rennen heute. Ich bin von Platz sieben gestartet und Zweiter geworden. Am Ende ging es darum, wer gewinnen wird: Mattias (Ekström) oder ich. Ich habe versucht, in seinem Windschatten die Reifen zu schonen, um später anzugreifen. Dann kam das Safety-Car und hat alles ein bisschen durcheinandergebracht. Ich hatte dann keine Chance mehr, zu überholen. Ich ziehe aber trotzdem ein positives Fazit: Audi hat die Herstellerwertung gewonnen, ich bin noch Dritter in der Fahrerwertung geworden, obwohl ich mir vor der Saison natürlich mehr erhofft hatte. Wir werden 2015 zurückkommen und dann alles dafür geben, damit 2016 wieder die Startnummer 1 auf dem Auto steht.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM), Platz 3
 Reifen: Option/Standard
„Ich bin glücklich, die Saison mit einem Podiumsergebnis zu beenden. Ich bin, wie ich meine, ein gutes Rennen gefahren, lag nach der ersten Runde vorn und konnte mich von Pascal Wehrlein absetzen. Ich hätte das Rennen aber auch ohne das Safety-Car nicht gewonnen, denn ‚Eki’ (Mattias Ekström) und ‚Rocky’ (Mike Rockenfeller) waren zum Rennende mit den weicheren Reifen schneller. Wegen des Safety-Cars musste ich am Ende ein wenig härter arbeiten, um auf das Podium zu kommen. Es war ein perfekter Tag für mich und für Audi.“

Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Platz 6
 Reifen: Option/Standard
„Ein gutes Rennen mit einer guten Performance und ein versöhnlicher Saisonabschluss für Audi. Leider habe ich am Anfang zu lange hinter Pascal Wehrlein und Miguel Molina gehangen, so dass Jamie (Green) vorne wegfahren konnte. Am Ende hat mich das Safety-Car als Standardfahrer noch einmal zwei Positionen gekostet.“

Miguel Molina (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 9
 Reifen: Option/Standard
„Ich bin von der Pole-Position gestartet, habe mich aber in der zweiten Kurve verbremst und bin zurückgefallen. Das war sehr schade, ich werde daraus lernen. Im kommenden Jahr kehre ich gestärkt zurück. Jetzt freue ich mich mit meinem Team über ein gutes Hockenheim-Ergebnis und mit Audi über den Gewinn der Herstellerwertung.“

Nico Müller (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 14
 Reifen: Standard/Option
„Über allem steht, dass es für Audi mit dem Gewinn der Herstellerwertung geklappt hat. Wir haben die gute Ausgangslage, die wir uns im Zeittraining geschafft haben, nutzen können. Schön zu sehen, dass mit Jamie (Green) mein Teamkollege auf dem Podest steht. Mein Rennen war leider nicht ganz so gut. Ich hatte von Anfang an Probleme mit der Kupplung. In meiner ersten Saison konnte ich viele Erfahrungen sammeln, die mir nächstes Jahr helfen werden. Aber nun gehe ich beruhigt in die Winterpause.“
Adrien Tambay
Foto: Audi-Motorsport
Adrien Tambay (Playboy Audi RS 5 DTM), Platz 19
 Reifen: Standard/Option
„Gratulation an Audi zum Gewinn der Herstellerwertung. Für mich persönlich lief es nicht gut. Beim Start hat sich mein Auto von selbst bewegt und somit habe ich eine Durchfahrtsstrafe wegen Frühstarts kassiert. Damit war mein Rennen gelaufen. Aber ich habe trotzdem nicht aufgegeben und konnte mich ein wenig nach vorn arbeiten. Kurz vor Rennende hatte ich dann eine Kollision mit Vitaly (Petrov). Schade, dass es so zu Ende gehen musste. Das Wichtigste ist aber, dass es uns beiden gut geht. Nun ist die Saison vorbei – es lief nicht gerade gut für mich. Ich freue mich aber schon auf das nächste Jahr.“

Edoardo Mortara (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 22
 Reifen: Standard/Option
„Ein schwieriges Rennen, denn ich hatte einige Probleme mit der Kupplung, dann hatte ich einige Berührungen mit Konkurrenten.“

Sonntag, 19. Oktober 2014

Dreifacherfolg für Audi beim DTM-Finale

Mit einem überragenden Triumph von Audi endete die DTM-Saison 2014. Die Ingolstädter belegten beim Saisonfinale in Hockenheim die ersten drei Plätze und sicherten sich den Herstellertitel in der populärsten internationalen Tourenwagenserie. Rennsieger war Mattias Ekström, der die Saison als Vize-Champion beendet. „Das ist großartig, vor so einer tollen Kulisse zu siegen. Nach so einer ereignisreichen Saison tut es gut, sich mit einem Erfolg in den Winter zu verabschieden. Wir hatten über das Jahr hinweg viele Höhen und Tiefen. Auch heute ging es wieder hart aber fair zu, das gehört einfach zur DTM dazu“, freute sich der Schwede über seinen zweiten Sieg in Folge. Mike Rockenfeller und Jamie Green komplettierten das Podest auf den Plätzen zwei und drei. Insgesamt 155.000 Zuschauer besuchten das zehnte Rennwochenende des Jahres.
 
Dreifachpodium für Audi
Foto: Audi-Motorsport
Ein packendes Duell um die vierte Position lieferten sich Paul Di Resta (Mercedes-Benz) und Marco Wittmann (BMW) in der Schlussphase. Am Ende setzte sich Di Resta in seinem DTM Mercedes AMG C-Coupé gegen den Fürther durch. „Ich hatte zunächst einen schwierigen Start und dadurch einige Plätze verloren. Gerne hätte ich noch Jamie Green kassiert, um einen Podestplatz zu erobern. Doch auch Platz vier ist gut. Danke an meine Mannschaft, die wirklich einen unglaublichen Job geleistet haben“, so Di Resta zufrieden.
führte das Rennen lange an, Jamie Green
Foto: Audi-Motorsport
Marco Wittmann steht bereits seit dem Rennen auf dem Lausitzring als Champion fest. Nach einer erfolgreichen Saison verlief das letzte Wochenende der Saison eher durchwachsen für den Franken. Der fünfte Platz des BMW-Piloten beim Finale in Hockenheim war das Endergebnis einer starken Aufholjagd. Nach einem enttäuschenden Qualifying musste der Fürther das Rennen nur von der 13. Position in Angriff nehmen. „Ich denke, ich habe das Maximum herausgeholt. Ich hatte nicht die beste Ausgangslage für dieses Rennen. In der DTM geht es so eng zu, da ist es schwierig, nach vorn zu kommen. Umso zufriedener kann ich mit dem fünften Platz sein“, blickte der vierfache Saisonsieger zurück.

von Starplatz 13 auf Platz fünf vorgefahren und im Ziel bester BMW-Pilot: Marco Wittmann
Foto: BMW-Motorsport
Timo Scheider (Audi RS 5 DTM), Martin Tomczyk (BMW M4 DTM) und Robert Wickens (DTM Mercedes AMG C-Coupé) landeten auf den Plätzen sechs, sieben und acht. Als Neunter kam Pole-Setter Miguel Molina ins Ziel. Der Spanier verlor unmittelbar nach dem Start die Führung an Mattias Ekström. Beim Versuch, die Spitzenposition zurückzuerobern, verbremste sich Molina und fiel dadurch weit zurück. Noch mehr Pech hatte Pascal Wehrlein: Der Mercedes-Benz-Pilot lag bis zu seinem Reifenwechsel auf Podestkurs. Da er nach Meinung der Rennleitung beim Anfahren nach dem Boxenstopp einen Fahrer behinderte, wurde gegen den Youngster eine Durchfahrtsstrafe ausgesprochen – alle Hoffnungen auf ein Top-Ergebnis waren damit geplatzt.
 
Audi Leiter DTM Dieter Gass: „Ich freue mich nicht nur über den Dreifacherfolg, sondern vor allem über den Sieg von Mattias Ekström. Wie viel wurde in diesem Jahr über die jungen Wilden gesprochen – und dann kommt der alte Hase und holt zwei Siege hintereinander. Wir sind sehr glücklich über den Herstellertitel. Da wir aber natürlich wissen, dass der Fahrertitel noch ein bisschen mehr im Fokus der Öffentlichkeit steht, wollen wir den im kommenden Jahr auf jeden Fall auch wieder."
 
Mercedes-Benz Motorsportchef Toto Wolff: „Audi zeigte heute eine Top-Mannschaftsleistung – dagegen hatten wir keine Chance. Die Strafe für Pascal Wehrlein hätten wir vermeiden können. Dieser Fehler ist uns in der Hitze des Gefechts passiert. Auch wenn wir keinen Titel holen konnten, haben wir 2014 unser Potenzial andeuten können. Mit unseren drei Siegen müssen wir uns nicht verstecken.“
 
BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Im Qualifying gestern lief nicht alles perfekt. Wenn man dann aus dem Mittelfeld startet, kann man nicht erwarten, dass man ganz vorne landet – trotz toller Leistungen unserer gesamten Mannschaft im Rennen. Mit dem Ausgang der Saison bin ich natürlich hoch zufrieden. Wir sind Fahrer- und Teamchampion. In den vergangenen drei Jahren haben wir insgesamt sechs von neun Titeln geholt. Das ist doch für DTM-Neulinge – und so bezeichne ich uns immer noch – gar nicht so schlecht.”

Rennergebnis Saisonfinale Hockenheim (Top-Five):

1. Mattias Ekström (Audi),
2. Mike Rockenfeller (Audi),
3. Jamie Green (Audi),
4. Paul Di Resta (Mercedes),
5. Marco Wittmann (BMW).

Meisterschaftsendstand Fahrerwertung (Top-Five):

1. Marco Wittmann  156 Pkt.,
2. Mattias Ekström  106 Pkt.,
3. Mike Rockenfeller  72 Pkt.,
4. Christian Vietoris   69 Pkt.,
5. Edoardo Mortara   68 Pkt.

Meisterschaftsendstand Herstellerwertung:

1. Audi          411 Pkt.
2. BMW        380 Pkt.
3. Mercedes 219 Pkt.

Meisterschaftsendstand Teamwertung (Top-Five):

1. BMW Team RMG                       203 Pkt.,
2. Audi Sport Team Abt Sportsline 138 Pkt.,
3. Audi Sport Team Phönix            116 Pkt.,
4. Original Teile Mercedes AMG    105 Pkt.,
5. Audi Sport Team Abt                  104 Pkt.
 

Samstag, 18. Oktober 2014

Stimmen der Audi-Piloten zum Qualifying

 
Miguel Molina holt Pole zum Saisonfinale
Foto: Audi-Motorsport
Miguel Molina (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Startplatz 1
„Es ist immer toll, auf der Pole-Position zu stehen, ganz besonders hier in Hockenheim beim Saisonfinale. Die harte Arbeit der letzten Wochen hat sich ausgezahlt. Mein Team hat einen tollen Job gemacht, ich bin sehr glücklich, dass ich etwas zurückgeben kann. Ich habe jetzt eine gute Chance, morgen meinen ersten Sieg in der DTM zu feiern.“
 
Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Startplatz 2
„Es macht immer Spaß, ein starkes Qualifying zu haben. Und 16 Tausendstelsekunden Rückstand auf die Pole-Position sind nicht viel. Für das Rennen sieht es gut aus: Ich hoffe, wir können morgen eine richtige Audi-Party feiern.“
 
Edoardo Mortara (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Startplatz 3
„Ich bin gerade einer der glücklichsten Männer im Fahrerlager. Wenn man zurückschaut, welche Probleme wir im Freien Training hatten, ist das ein fantastisches Resultat. Wir haben nach dem Freien Training einiges verändert und im Qualifying hat es dann gepasst. Jetzt hoffe ich, dass wir am Sonntag einen genauso guten Tag haben werden.“
Jamie Green, zufrieden mit Qualifying
Foto: Audi-Motorsport
Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM), Startplatz 5
„Das war ein gutes Qualifying für mich. Im den Freien Trainings hatten wir noch einige Probleme. Die haben die Vorbereitung für das Zeittraining nicht einfach gemacht. Dann lief es wirklich gut – ich war in jeder Session schnell unterwegs. In Q3 hatte ich dann nur eine Chance. Betrachtet man alle Umstände, ist Rang fünf eine gute Ausgangsposition für das Rennen.“
Mike Rockenfeller, nicht zufrieden mit Startplatz sieben
Foto: Audi-Motorsport
Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Startplatz 7
„Für Audi natürlich ein optimales Resultat. Ich persönlich bin mit Rang sieben nicht zufrieden. In Q2 bin ich noch die schnellste Runde gefahren, in Q3 konnte ich die Leistung mit nur einem Reifensatz nicht wiederholen. Das war schade. Irgendwie hat da der Grip gefehlt. Ich hoffe auf ein gutes Rennen.“
Timo Scheider, konnte sich in Q3 nicht steigern
Foto: Audi-Motorsport
Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Startplatz 8
„Glückwunsch an Miguel (Molina) und an Audi für die geschlossene Mannschaftsleistung. Persönlich müssen wir analysieren, warum ich mich nicht mehr verbessern konnte. Ganz im Gegenteil: Ich war in Q3 drei Zehntelsekunden langsamer als in Q2.“
 
Adrien Tambay (Playboy Audi RS 5 DTM), Startplatz 11
„Nachdem ich hier beim Auftaktrennen im Mai auf der Pole-Position stand, ist Rang elf natürlich nicht das, was ich mir erhofft hatte. In Q1 ist mir noch die drittschnellste Zeit gelungen – das war in Ordnung. In Q2 sind mir dann kleinere Fehler unterlaufen und das wirft dich in einer engen Rennserie wie der DTM weit zurück. Sehr schade, aber ich werde morgen beim Rennen wieder angreifen.“
 
Nico Müller (Audi Financial Services RS 5 DTM), Startplatz 18
„Nach dem Freien Training hatte ich eigentlich ein gutes Gefühl. Im Qualifying ging es dann leider von Anfang an nicht richtig voran. Das Auto fühlte sich ein wenig harzig an. Die Zeit kam einfach nicht, obwohl ich kaum Fehler gemacht habe. In Q2 gab es dann ein Problem mit meinem Reifensatz. Eine Verbesserung war nicht mehr möglich. Wir versuchen morgen einfach, das Beste daraus zu machen.“