Freitag, 29. August 2014

BMW: DTM-Test Lausitzring abgeschlossen

Kovalainen testet am Lausitzring einen BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen: Nur gut eine Woche nach dem Sieg von Marco Wittmann (DE) auf dem traditionsreichen Nürburgring (DE) hat sich BMW Motorsport im Rahmen eines viertägigen Tests auf den Saisonendspurt in der DTM vorbereitet. Von Montag bis Donnerstag legten die BMW Piloten auf dem Lausitzring (DE), auf dem am 14. September der achte Lauf der Tourenwagenserie ausgetragen wird, über 3.000 Kilometer zurück.

Foto: BMW-Motorsport
Seine Premiere am Steuer des BMW M4 DTM feierte während der Testfahrten auf dem „EuroSpeedway Lausitz“ der ehemalige Formel-1-Pilot Heikki Kovalainen (FI). Der 32 Jahre alte Rennfahrer aus dem finnischen Suomussalmi bestritt in der Zeit von 2007 bis 2013 insgesamt 111 Rennen in der höchsten Formel-Klasse. Beim ersten Grand-Prix-Sieg von Kovalainen 2008 auf dem Hungaroring (HU), auf dem die DTM im Juni dieses Jahres zu Gast war, stand der aktuelle BMW DTM-Fahrer Timo Glock (DE) neben ihm als Zweitplatzierter auf dem Treppchen.
 
Kovalainen nahm auf dem Lausitzring die Chance wahr, sich einen Eindruck vom BMW M4 DTM zu verschaffen. Darüber hinaus standen für BMW Motorsport während der Testfahrten zahlreiche Long-Runs auf Standard- und Optionsreifen auf dem Programm. Zudem prüften die Ingenieure mehrere Set-Up-Varianten, die im Rahmen der begrenzten Trainingszeit an den Rennwochenenden der DTM ansonsten nicht gefahren werden konnten. Das Besondere an dem Test war, dass er an gleicher Stelle stattfand, an der in gut zwei Wochen der achte DTM-Lauf ausgetragen wird. Somit konnte BMW Motorsport die vier Tage in der Lausitz nutzen, um sich intensiv auf das bevorstehende Rennen vorzubereiten.

Heikki Kovalainen im BMW M$ DTM
Foto: BMW-Motorsport
Heikki Kovalainen:„Zu allererst möchte ich mich bei BMW Motorsport für die Chance bedanken, ihr Auto fahren zu können. Ich habe mich wirklich auf diese interessante Erfahrung gefreut. Ehrlich gesagt wusste ich nicht genau, was mich erwartet, da ich noch nie zuvor ein solches Auto gefahren war. Aber ich habe mich im BMW M4 DTM vom ersten Moment an wohl gefühlt. Es ist ein beeindruckendes Fahrzeug. Natürlich ist es schwerer als ein Formel-1-Auto und hat weniger Leistung, aber die Aerodynamik ist sehr gut und man kann sehr schnell durch Kurven fahren. Das Team hat mir sehr dabei geholfen, mich mit allem zurechtzufinden. Man sieht sofort, wie hoch professionell dort gearbeitet wird. Ich habe den Tag wirklich genossen.“
 
Marco Wittmann:„Die Testrunden im BMW M4 DTM sind sehr gut verlaufen. Ich konnte über 500 Kilometer absolvieren. Wir hatten keinerlei Probleme mit dem Auto. Alles lief vollkommen normal. Ich bin mit den Testergebnissen sehr zufrieden. Wir konnten wertvolle Erkenntnisse sammeln - gerade im Hinblick auf das nächste Rennen in gut zwei Wochen, das an gleicher Stelle stattfindet. Für den achten DTM-Lauf auf dem Lausitzring und den Saisonendspurt sind wir gut gerüstet.“
 
Bruno Spengler:„Es war ein tolles Gefühl, wieder am Lausitzring zu sein. Hier habe ich 2012 den ersten Sieg für BMW beim Comeback geholt. Das war sensationell. Da das Rennen auf dieser Strecke in der vergangenen Saison nicht ganz so erfolgreich für uns gelaufen ist, war es wichtig, hier noch einmal zu testen. Wir haben hart gearbeitet, viele Daten gesammelt und das Set-Up des Autos weiter verbessert. Das war eine perfekte Vorbereitung auf die verbleibenden drei Saisonrennen in der DTM.” 

Donnerstag, 28. August 2014

SUPERBIKE*IDM 2015 wieder mit Moto3-Klasse

Die kleinste Klasse kommt zurück. SUPERBIKE*IDM Promoter MotorEvents, der Deutsche Motorsport Bund (DMSB) und der ADAC machen gemeinsame Sache. Sie holen die Moto3 wieder auf den Plan. Koordinator wird die deutsche Rennsport-Ikone Ralph Bohnhorst, ehemaliger Seitenwagen-Europameister und jetzt Chef der Racing Academy in der Motorsport Arena Oschersleben.
auf der ADAC-Pressekonferenz in Oschersleben wurde das Projekt Moto3 für 2015 vorgestellt
Foto: ADAC-Motorsport
 
Sie wird sich in zwei Kategorien aufteilen: Moto3 GP und Moto3 Standard. Erstere fahren nach Grand-Prix-Reglement, die anderen auf einheitlichen Honda NSF250-Motorrädern. In beiden wird um den deutschen Meistertitel gefahren.
 
„Wenn wir den Talenten den Weg an die Spitze im Straßenrennsport ebnen wollen, ist eine funktionierende Moto3 Klasse unverzichtbar“, sagt DMSB-Präsident Hans- Joachim Stuck zur neuen Moto3. ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk ergänzt: „Aufstrebende, talentierte Fahrer benötigen eine angemessene Kategorie, in der sie ihre Fahrfähigkeiten, ihr Wissen und Geschick weiter ausbauen können, um eines Tages dort anzukommen, wonach jeder Motorradrennfahrer strebt: der Weltmeisterschaft.“
 
Das Projekt erhält auch Unterstützung durch die Dorna Sports S.L., dem Vermarkter der MotoGP™ und der Eni World Superbike, dessen Chef Carmelo Ezpeleta sagt: „Zusammen mit HRC denken wir darüber nach, drei oder vier Fahrer dieser Moto3 Serie zu fördern.“
 
Die neue Moto3-Klasse hat den Anschub nötig. Nach dem Wechsel von der 125 ccm-Klasse auf die 250er-Viertakt-Motorräder musste die Klasse 2014 in der SUPERBIKE*IDM wegen zu geringem Teilnehmerzuspruch und zu hohen Kosten aus dem Plan gestrichen werden.
 
Laut des neuen Konzepts bietet der DMSB die Standardbike für zehn Teilnehmer für 17.850 Euro, inklusive 1.190 Euro Ersatzteilkit, an. Laut Reglement dürfen an ihnen nur verschiedene Hebel, Fußrasten, Verkleidung, Felgen, Übersetzung und Bremsbeläge, beziehungsweise Bremsscheiben, verändert werden. Auch alle anderen originalen NSF 250 sind in der Moto3-Standard-Klasse zugelassen. Die Reifenmarke ist den Teilnehmern freigestellt. Allerdings dürfen pro Rennwochenende (beide Zeittrainings und Rennen) lediglich fünf Reifen verwendet werden.
 
Die erfolgreichsten Fahrer können aus einem Preisgeldtopf schöpfen. Honda schüttet knapp 15.000 Euro aus. Um das Paket attraktiv zu gestalten, erlässt SUPERBIKE*IDM-Promoter Motor Events den Teilnehmern 50 Prozent der Nenn- und Einschreibegebühr, die somit auf 2.753,00 Euro reduziert ist. Einschreiben können sich interessierte Teenager ab 14 Jahren schon ab dem 1. September 2014, ab 16 Jahre auch mit einer B-Lizenz. Für die Wertung mit den Motorrädern in der GP-Wertung ist eine A-Lizenz erforderlich.
 
Wie in den Jahren zuvor, wird der Kalender der SUPERBIKE*IDM Saison 2015 erneut acht Rennveranstaltungen in Deutschland und den Nachbarländern umfassen. Dazu kommt ein Auftakttraining. Die Moto3-Piloten absolvieren an den Wochenenden jeweils Freie Trainings, zwei Zeittrainings und ein Rennen, womit sie auf eine Gesamtfahrleistung von etwa 2.400 Kilometer kommen. Somit kann eine komplette Saison mit nur einer Revision bestritten werden.

Vor Ort stehen den Moto3-Fahrern Ersatzteildienst und Reifendienst zur Verfügung. Die Reifenmarke ist den Teilnehmern freigestellt. Allerdings dürfen pro Rennwochenende lediglich fünf Reifen verwendet werden. Auch die Drehzahl der Motoren soll reduziert werden, um die Moto3 Standard Klasse noch kostengünstiger zu machen. Hier wird der Nachwuchs auf bestem Niveau für die Folgeserien wie Supersport und Superbike in der SUPERBIKE*IDM oder gar einen Einstieg auf WM-Ebene vorbereitet.

Kampf um ADAC GT Masters-Titel spitzt sich in der Eifel zu

Vom High-Speed-Kurs in der Slowakei zur Rush-Hour auf den Nürburgring: Nach dem Rennen auf der schnellsten Strecke im Kalender des ADAC GT Masters tritt die „Liga der Supersportwagen“ zum sechsten von acht Rennwochenenden vom 29. bis 31. August auf Nürburgring an. Das ADAC GT Masters startet auf der 3.629 Meter langen Sprint-Variante des Nürburgrings, einer der kürzesten Strecken im Kalender. Das garantiert in beiden Läufen am Samstag und am Sonntag (jeweils live bei kabel eins ab 11:45 Uhr) harte Duelle um jeden Zentimeter Piste bis zur letzten Runde.

Keyfacts Nürburgring
 
Sprintstrecke, Nürburg, Saisonläufe 11 und 12
Streckenlänge: 3.629 Meter
Layout: 10 Kurven (4 Links-, 6 Rechtskurven), im Uhrzeigersinn befahren
Vorjahressieger Rennen 1: Maximilian Buhk/Maximilian Götz (Polarweiss Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3)
Vorjahressieger Rennen 2: Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3)

Harter Kampf um Tabellenspitze
 
So eng, wie es auf dem Nürburgring im Kampf um die beiden Laufsiege zugehen wird, so spannend ist es drei Rennwochenenden vor dem Saisonende an der Tabellenspitze. Angeführt von BMW liegen Supersportwagen von fünf Marken auf den ersten fünf Rängen der Meisterschaft. Um den ADAC GT Masters-Titel kämpfen in der heißen Phase der Saison noch BMW, Porsche, Audi, Corvette und Mercedes-Benz.
 
Claudia Hürtgen kommt mit Dominik Baumann als Tabellenführer zum Nürburgring
Foto: Jens Hawrda

Lokalmatadorin Claudia Hürtgen (42, Aachen) und Dominik Baumann (21, A / beide PIXUM Team Schubert) kommen im BMW Z4 als Tabellenführer zum Nürburgring. Im Vorjahr holten Hürtgen/Baumann in der Eifel einen Laufsieg. Hürtgen erwartet eines der schwierigsten Rennwochenenden der Saison: „Der Nürburgring ist eine der kürzesten Strecken im Kalender, schon im Qualifying wird es auf jede Hundertstel-Sekunde ankommen.“

Porsche und Audi jagen BMW
 
Dicht auf den Fersen des BMW-Duos sind Jaap van Lagen (37, NL / GW IT Racing Team Schütz Motorsport) im Porsche 911 und Kelvin van der Linde (18, ZA) mit René Rast (27, / Frankfurt / beide Prosperia C. Abt Racing) im Audi R8. Van Lagen, der von Christian Engelhart (27, Kösching) unterstützt wird, und die Audi-Piloten standen im Verlauf der bisherigen Saison bereits an der Tabellenspitze und liegen nun vier und fünf Punkte hinter Hürtgen/Baumann.
 
Für Rast ist das Rennen auf dem Nürburgring etwas besonders: „Es ist mein erster Start auf dem Nürburgring, seitdem ich dort im Juni das ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen gewonnen habe. Ich freue mich schon wieder, zurückzukommen.“ Schützenhilfe im Titelkampf bekommt Rast von einem weiteren 24-Stunden-Sieger: Ex-Formel-1-Pilot und FIA GT1-Weltmeister Markus Winkelhock (24, Berglen-Steinach), gemeinsam mit Rast Sieger beim 24-Marathon in der Eifel und auch Ende Juli im belgischen Spa, startet mit Christer Jöns (27, Ingelheim) in einem weiteren Audi R8 aus dem Team von Ex-DTM-Pilot und ADAC GT Masters-Champion Christian Abt.

die Corvette und auch der Camaro werden immer stärker
Foto: Jens Hawrda
Corvette gewann zuletzt drei von vier Rennen
 
Titelverteidiger Daniel Keilwitz (25, Villingen / Callaway Competition) erlebte bisher einen Traumsommer. In seiner Corvette gewann Keilwitz drei von vier Rennen und wahrte damit die Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung. In der Eifel hofft Keilwitz auf weitere Pokale, immerhin hat er mit Andreas Wirth (29, Heidelberg) den erfolgreichsten Fahrer des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring an seiner Seite. In der Eifel holte Wirth bereits vier Laufsiege.
 
Auf die erste Podiumsplatzierung der Saison hoffen die Mercedes-Benz-Teams BKK MOBIL OIL Zakspeed und ROWE Racing mit ihren SLS AMG. Die Vorzeichen für ein erfolgreiches Wochenende stehen gut: Im vergangenen Jahr siegte ein Flügeltürer auf dem Nürburgring. „Bei der hohen Leistungsdichte im ADAC GT Masters ist das allerdings keine Garantie, dass der SLS AMG an diesem Wochenende wieder an der Spitze fährt“, sagt Lokalmatador Luca Ludwig (25, Bonn), der in einem Mercedes-Benz SLS AMG vom Team BKK Mobil Oil Zakspeed gemeinsam mit Alon Day (22, ISR) startet.
 
Ebenso wie der Sohn von Nürburgring-Legende Klaus Ludwig hofft auch ROWE Racing in der Eifel mit dem Mercedes-Benz SLS AMG von Ex-Formel-Pilot Jaime Alguersuari (24, E) und Nico Bastian (24, Frankfurt) sowie dem ehemaligen DTM-Fahrer Maro Engel (28, München) und Jan Seyffarth (28, Querfurt) auf die ersten Pokale im ADAC GT Masters. Der Nürburgring ist auch für ROWE Racing ein Heimspiel. Nach vielen Erfolgen auf der Nürburgring-Nordschleife ist die Eifel zur zweiten Heimat der Mercedes-Benz-Mannschaft geworden.

Dienstag, 26. August 2014

Edoardo Mortara hat geheiratet

Edoardo Mortara und seine Frau
Foto: Audi-Motorsport
Edoardo Mortara und seine Verlobte Montserrat Retamal Aguilar haben sich das Jawort gegeben. Die Spanierin und der Audi-DTM-Pilot sind seit sechs Jahren ein Paar. Das junge Ehepaar feierte seine Hochzeit am Sonntag im Kreis von Familie und Freunden in Genf.

21. Internationales ADAC/DMYV Motorbootrennen in Grünau

EM-Sieg für Kay Kaschube 
 
In seinem ersten EM-Jahr holt der Brandenburger Kay Kaschube beim 21. Internationalen ADAC/DMYV Motorbootrennen in Berlin-Grünau gleich den Titel für den MRC-Berlin. Damit tritt der 31-Jährige in die Fußstapfen seines Vaters, dem 5-fachen Europameister Udo Kaschube, der im vergangenen Jahr ebenfalls in Grünau in der PS-starken Klasse Formel R 1000 zum Europameister gekürt wurde.

Kay Kaschube (Nr.16) sichert sich in Berlin-Grünau den Europameistertitel
Foto: Jens Hawrda
 Am ersten Renntag (Samstag, 23.8.) musste Kay Kaschube aufgrund eines technischen Defektes ausscheiden und verhalf dem Berliner Altmeister Reinhard Gerbert (74) zum Sieg des ersten von vier Läufen. Am Sonntag (24.8.) setzte Kaschube alles auf eine Karte. Nach einem Fehlstart räumte er das Feld spektakulär von hinten auf und ließ die Konkurrenz nahezu chancenlos zurück. Nach einem atemraubenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem stärksten Gegner Reinhard Gerbert erzielte er schließlich ein Foto-Finish auf den letzten Metern. Spannend blieb es auch in den weiteren zwei Läufen, mit denen sich der Mittenwalder schließlich den Tagessieg und damit auch den EM-Titel sichern konnte.
 
Pech für Mike Szymura, Platz Zwei für Berliner Uwe Brettschneider
 
Auch in den Läufen der ADAC Motorboot Masters lieferte sich die internationale Motorboot-Elite packende Duelle. Ganz vorne mit dabei: die Lokalmatadore Uwe Brettschneider und Mike Szymura. Nach einem spektakulären Sieg am ersten Renntag musste sich der 20-jährige Vorjahres-Vize Szymura in den Hauptrennen am Sonntag gegen Nikita Lijcs aus Lettland geschlagen geben. Ein technischer Defekt im letzten Rennen verbannte ihn auf Platz 6 in der Gesamtwertung. Sein Berliner Konkurrent Uwe Brettschneider nutzte die Chance und katapultierte sich prompt auf Platz 2 im Gesamtergebnis.

Mike Szymura Sieg im ersten Rennen, Pech im zweiten Lauf
Foto: Jens Hawrda
Ob Mike Szymura die Führung in der Serie zurück gewinnen kann, wird sich in den folgenden zwei Läufen in Rendsburg und Düren zeigen. Weiterhin zählt er zu den Top-Favoriten der Szene. Sein Sieg in der Support-Klasse der Formel 1 Weltmeisterschaftsserie, F-4S Eurofin Trophy, im vergangenen Jahr gilt sogar als Einstiegschance in die höchste Klasse des Motorbootsports.
 
Sascha Schäfer aus Berliner Team hängt Konkurrenz ab
 
Im ADAC Motorboot Cup kämpften sechs deutsche Nachwuchstalente um einen der begehrten Podestplätze. Für den Berliner Motoryachtclub Preußen ging der Muggensturmer Sascha Schäfer an den Start. Mit einer perfekten Fahrweise und großem Vorsprung fegte er der Konkurrenz davon. Mit zwei ersten und einem dritten Platz holte er sich den Gesamtsieg für Grünau und baute seinen Vorsprung in der Serie aus.
 
Premieren in Grünau: GT-15 und Jetboot Cup
 
Mit der Neueinführung der Klasse GT-15 eröffnete der Deutsche Motoryachtverband in diesem Jahr neue Möglichkeiten für einen frühen Einstieg in den Motorbootsport. Mit 15-PS-Motoren stürzten sich zehn junge Nachwuchsfahrer in die Wellen. Den Sieg holte Uvis Lazarenoks.

spektakuläre Rennen in den Jet-Ski-Klassen
Foto: Jens Hawrda
Neben den regelmäßig ausgetragenen Rennklassen durfte sich das Publikum in Grünau auf eine rasante Neuerung freuen. Im ADAC Jetboot Cup kämpften die Piloten in vier Klassen um den Pokal. In der sitzenden Kategorie siegten Frank Wittling (Runabout Open) sowie André Wend (Runabout Stock). Die ersten Plätze im Jetski sicherten sich Kevin Huckele (Ski Open) und Anders Keller (Ski Stock).
die Runabout-Klassen glänzen mit schierer Motorleistung
Foto: Jens Hawrda