Dienstag, 1. Juli 2014

Felipe Masse als Gast bei der DTM


Foto: DTM-Media
Felipe Masse besuchte am vergangenen Wochenende im Rahmen des Rennens auf dem Norisring zum ersten Mal ein DTM-Rennen und war begeistert.
Foto: DTM-Media
Wie er berichtete verfolge er die DTM schon lange und hält sie für eine großartige Meisterschaft. Im Interview sagte er auch, dass er im letzten Jahr über einen Wechsel in die DTM ernsthaft nachgedacht hatte, weil lange Zeit nicht klar war ob er in der Formel 1 bleiben kann. Auch für die Zukunft will er nicht ausschließen hier noch einmal zu fahren.
 

Stimmen der BMW-Piloten nach dem Rennen

Marco Wittmann verteidigte am Norisring seine Meisterschaftsführung
Foto: BMW-Motorsport
Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG, Platz 6):

„Ich denke, dass wir insgesamt zufrieden sein können. Wir haben ein paar Punkte gesammelt, und das war in diesem Rennen wichtig. An diesem Wochenende waren wir einfach nicht konkurrenzfähig genug, um ganz vorne mitmischen zu können. Im Nassen hat es uns etwas an Speed gefehlt, die Balance war nicht optimal. Wir haben dadurch zunächst ein paar Positionen verloren. Bei einigen Attacken der Konkurrenz war es sinnvoller, die Tür offenzulassen statt umgedreht zu werden. Wir haben dann auf Slicks gewechselt, und anschließend war unsere Pace recht gut. Ich konnte wieder nach vorn fahren. Jetzt geht es dann mit neuem Schwung nach Moskau.“ 

 
Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM, Platz 7):

„Das war mein bestes Ergebnis in diesem Jahr. Ich fahre zwar keine Rennen, um Siebter zu werden. Trotzdem nehme ich dieses Resultat gerne mit – vor allem, wenn man bedenkt, wie wir in das Wochenende gestartet sind. Wir haben hart dafür kämpfen müssen, um die richtige Performance auf dieser Strecke zu finden. Im Regen hatte ich ein für meinen Fahrstil sehr gutes Auto, obwohl uns insgesamt vielleicht der Speed ein wenig gefehlt hat. Aber ich habe das Rennen trotzdem genossen. Das war ein fairer, sauberer Kampf auf einem Stadtkurs. Heute war alles dabei. Ich denke, wir haben den Fans eine super Show geboten.“ 

Bruno Spengler ist enttäuscht von seinem Ergebnis am Norisring
Foto: BMW-Motorsport
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer, Platz 11):

„Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Mit einem Safety-Car-Start ist es schwierig, zu Beginn Positionen gut zu machen. Danach ging es im Regen eigentlich ziemlich gut, aber leider war mein Auto nach einem kleinen Kontakt in der ersten Runde vorne links beschädigt. Deshalb war es für mich schwierig, mich weiter vorzuarbeiten, als es trockener wurde. Die Strategie, früh auf Slicks zu wechseln, war sehr gut, aber leider war unsere Pace wegen des Schadens nicht gut genug. Das Team und ich haben heute unser Bestes gegeben. Wir müssen das jetzt abhaken und uns auf die nächsten Rennen konzentrieren.“ 

Augusto Farfus am Norisring mit falscher Strategie
Foto: BMW-Motorsport
Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM, Platz 14):

„Ich denke, dass wir heute ein sehr starkes Auto hatten. Wir konnten ein wirklich hohes Tempo gehen. Zu Beginn des Rennens haben wir mit unserer Strategie gepokert. Aber leider ist der Plan nicht aufgegangen. Es hätte funktioniert, wenn es eine Safety-Car-Phase gegeben hätte, aber das war nicht der Fall.“ 
 
Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK, Platz 16):

„Am Anfang hat es im Nassen ganz gut funktioniert, und ich konnte mich bis auf Rang acht vorarbeiten. Danach habe ich leider sukzessive an Grip verloren und mich einmal gedreht. Das war schade, denn eventuell wäre noch der eine oder andere Punkt drin gewesen. Insgesamt waren wir hier aber einfach nicht schnell genug.“ 
 
Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG, Platz 17):

„Mein Start war gut, und ich konnte mich in den ersten Runden bis auf Position fünf vorarbeiten. Leider haben wir dann beim Boxenstopp die falsche Entscheidung getroffen und auf der langsam abtrocknenden Strecke noch einmal Regenreifen aufgezogen. Dann war es natürlich schwierig für mich, gegen die Konkurrenz auf Optionsreifen etwas auszurichten. Schade, denn heute war sicher mehr drin.“ 

Antònio Felix da Costa ohne Punkte am Norisring
Foto: BMW-Motorsport
António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK, Platz 20):

„Das war kein gutes Wochenende für uns. Wir hatten mit unserem Auto von Beginn an den falschen Weg eingeschlagen, und dann war es einfach zu schwierig, wieder aufzuholen. Ich bin sicher, dass wir für das Rennen in Moskau die richtigen Schlüsse ziehen werden und dort wieder stark auftreten werden.“ 

Martin Tomczyk hatte ein Wochenende zum Vergessen
Foto: BMW-Motorsport
Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer, Ausfall):

„Die Kollision mit Gary Paffett geht auf meine Kappe. Es tut mir sehr leid. Wir hatten gerade auf die Optionsreifen gewechselt, und ich habe mich dann beim Bremspunkt vertan. Die Bedingungen waren sehr schwierig, aber für alle gleich.“

Montag, 30. Juni 2014

Stimmen der Audi-Piloten zum Rennen

Jamie Green, erstes Podium seit dem Wechsel zu Audi
Foto: Audi-Motorsport
Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM), Platz 2
Reifen: Regen/Option
"Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Natürlich wäre es toll gewesen, für Audi hier zu gewinnen. Das war unser Ziel und das haben wir nicht ganz geschafft. Aber es begann schlecht mit einem Zwischenfall mit Paul di Resta nach dem Start hinter dem Safety-Car. Seine Linie und sein Speed haben mich überrascht, leider hatten wir einen Kontakt, dadurch verlor ich Zeit auf den Führenden Robert Wickens. Ich bekam eine Durchfahrtsstrafe. Wenn man die ganze Action betrachtet, kann ich mich über den zweiten Platz freuen. Ich freue mich auch über das erste Podium, das ich mit dem Audi Sport Team Rosberg erzielt habe. Darauf können wir aufbauen."
dritter Platz und schnellste Rennrunde für Mattias Ekström
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 3
Reifen: Regen/Option
"Es war ein guter Tag, ich habe das Fahren im RS 5 DTM genossen, das Auto war im Trockenen und im Nassen gut. Ich feiere den dritten Platz nicht wie einen Sieg, aber wir haben Punkte für die Meisterschaft und die schnellste Rennrunde. Wir haben gezeigt, dass man mit uns im Kampf um den Sieg rechnen kann. Leider müssen wir ein ganzes Jahr warten, bis wir hier wieder antreten."

Edoardo Mortara (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 4
Reifen: Regen/Option
"Es war ein verrücktes Rennen für mich, wir sind von Startposition 20 auf Platz vier vorgefahren. Wir hatten ein tolles Auto und einen guten Rhythmus. Ich bin sehr zufrieden und freue mich auf Moskau."

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Platz 8
Reifen: Regen/Option
"Das ist ein sehr enttäuschendes Ergebnis. Von da, wo wir gestartet sind, wäre ein gutes Ergebnis möglich gewesen - das haben andere Fahrer ja gezeigt. Die haben viele Positionen gutgemacht. Das haben wir nicht. Ich habe am Anfang des Rennens einige Plätze verloren, weil das Auto auf Regenreifen langsam war. In der Mitte des Rennens wurde es besser, auch hat mich das Team zur richtigen Zeit zum Stopp geholt. Am Ende gab es aber leider Probleme mit den Bremsen und ich war glücklich, es bis ins Ziel geschafft und vier Punkte gesammelt zu haben."
Adrien Tambay, kleiner Fehler verhinderte besseres Resultat
Foto: Audi-Motorsport
Adrien Tambay (Playboy Audi RS 5 DTM), Platz 9
Reifen: Regen/Option
"Es war ein hartes Rennen und es wäre leicht gewesen, einen Fehler zu machen und auszuscheiden. Ich habe keine Fehler gemacht. Wir hatten einen kleinen Zwischenfall mit Pascal (Wehrlein), das tut mir leid. Es war schwierig auf der feuchten Strecke mit Slicks zu fahren."

Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Platz 10
Reifen: Regen/Option
"Ein Punkt! Das ist von da hinten, wo wir herkommen, grundsätzlich erst einmal okay. Das war ja auch das Ziel. Wir haben elf Plätze gutgemacht. Aber wir wollen um Siege kämpfen, nicht nur um Punkte - das ist natürlich nicht zufriedenstellend. Das Rennen hat Spaß gemacht. Ich hatte viele Kämpfe und es ist relativ schnell vergangen. Die Pace, die das Auto unter den jeweiligen Bedingungen hatte, war gut. Von daher gehen wir jetzt mit einem blauen Auge nach Hause."

Nico Müller (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 18
Reifen: Regen/Option
"Im Chaos nach dem Start hat sich Joey Hand in der zweiten Runde verbremst und mich umgedreht. Danach war ich ganz hinten. Wir haben auf das Safety-Car gepokert und gleich den Boxenstopp gemacht, aber das Safety-Car kam nicht und wir waren dann hinten. Mit den Blauen Flaggen hat es nicht gut funktioniert, ich habe zu lange gewartet, eine Durchfahrtsstrafe bekommen und noch eine Runde verloren. Es war ein enttäuschendes Rennen."

Miguel Molina (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 22
Reifen: Regen/Option
"Wir hatten eine ziemlich aggressive Strategie, bei der wir bei erster Gelegenheit in die Box gefahren sind. Im Nachhinein eine falsche Entscheidung, denn es wurde trockener und es gab auch keine Safety-Car-Phase, auf die wir spekuliert hatten. Natürlich bin ich von diesem Rennwochenende enttäuscht, aber in der Fahrerwertung liegen wir noch gut. Wenn wir unseren Rhythmus halten, sind wir in der Lage, an die guten Ergebnisse der ersten Rennen anzuschließen."

Stimmen der Mercedes-Piloten zum Rennen


Robert Wickens führt vor Jamie Green
Foto: Mercedes-Motorsport
Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG C-Coupé):

Sieger

„Ich hätte mir heute keinen besseren Tag wünschen können. Schon unsere gute Pace im Training und die Pole Position kamen für mich nach dem schwierigen Saisonstart unerwartet. Dann heute auch noch das Rennen zu gewinnen, ist wie ein Traum für mich. Die Bedingungen waren wie bei meinem ersten DTM-Sieg auf dem Nürburgring im vergangenen Jahr sehr schwierig. Aber ich war bei diesen Verhältnissen schon immer schnell. Das Team hat hart gearbeitet, um unsere Performance zu verbessern und dieser Erfolg ist der verdiente Lohn dafür. Die Wetterbedingungen waren verrückt. Wir wussten nie, ob es weiter regnen oder abtrocknen würde. Meine Mannschaft hat fantastische Arbeit geleistet und mir stets mitgeteilt, ob ich weiter angreifen oder die Reifen schonen sollte. Vielen Dank an meine Jungs: Ihr seid super!“

Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé):

5. Platz

„Ich denke, heute wäre Platz vier realistisch gewesen. Leider wurde ich von Adrian Tambay gedreht. Dabei wurde die ganze linke Seite meines Autos beschädigt. Trotzdem habe ich versucht, weiter anzugreifen und habe gegen Ende wieder auf Tambay aufholen können. Das zeigt, dass ich schneller als er war, was seine Aktion noch unverständlicher für mich macht. Alles in allem bin ich froh, dass ich in die Punkte gefahren bin. Es ist natürlich auch toll für das Team, dass Robert gewonnen hat. Vor allem weil mit Moskau nun eine Strecke kommt, die uns wieder weniger liegt.“

Gary Paffett mit flscher Strategie
Foto: Mercedes-Motorsport
Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):

12. Platz

„Ich hatte einen guten Start. Dann haben meine Reifen leider nachgelassen und Pascal und Christian konnten an mir vorbei gehen. Danach haben wir uns entschieden, einen neuen Satz Reifen aufzuziehen. Dadurch wurde ich auch wieder schneller. Leider ist die Strecke zu schnell abgetrocknet und ich musste ein weiteres Mal zum Boxenstopp. Die Strategie ging also nicht auf. Zu allem Überfluss hat mich dann Martin Tomczyk auch noch umgedreht, sodass ich noch weitere Positionen verloren habe. Wir haben leider die Möglichkeit am Norisring viele Punkte einzufahren nicht genutzt. Aber zumindest hat Robert gewonnen und damit die glorreiche Mercedes Tradition weitergeführt.“

Daniel Juncadella (23, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé):

13. Platz

„Das war ein komisches Rennen für mich. In der zweiten Runde habe ich versucht, an Miguel Molina vorbei zu gehen, aber er hat mir keinen Platz gelassen, sodass ich mich gedreht habe und ans Ende des Feldes zurückgefallen bin. Meine Strategie war aber in Ordnung, sodass ich zum Schluss noch 13. geworden bin. Jetzt müssen wir das Rennen genau analysieren und versuchen, uns weiter zu verbessern.“

sein Rennen war bereits in der Einführungsrunde ruiniert: Paul Di Resta
Foto: Mercedes-Motorsport
Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):

15. Platz

„Mein Rennen war eigentlich schon vor dem Start ruiniert. Ich habe keine Ahnung, was Jamie Green versucht hat, als er mich in der Einführungsrunde gedreht hat. Mit Startplatz zwei hatte ich eine hervorragende Ausgangsposition und dann passiert so etwas. Wir haben dann versucht, mit einer anderen Strategie wieder nach vorne zu fahren. Als die Strecke dann aber abgetrocknet ist und wir einen zweiten Boxenstopp machen mussten, war das Rennen endgültig gelaufen. Positiv an diesem Wochenende war, dass wir ein schnelles Auto hatten, was man auch an Robert gesehen hat. Leider konnten wir daraus nicht das mögliche Kapital schlagen. Aber wir werden weiter kämpfen.“

Vitaly Petrov (29, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):

20. Platz

„Wir haben heute die falsche Strategie gewählt und mit dem frühen Reifenwechsel einen Fehler gemacht. Dadurch habe ich das gesamte Rennen über blaue Flaggen gezeigt bekommen und bin in keinen Rhythmus gekommen. Damit war das Rennen vorbei.“

Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé):

ausgefallen (als 21. gewertet)

„Durch meinen Ausfall heute habe ich wichtige Punkte in der Meisterschaft verloren. Nach meinem letzten Boxenstopp war das hintere rechte Rad nicht richtig befestigt und hat sich dann leider gelöst, sodass ich keinen Vortrieb mehr hatte. So etwas ist natürlich ärgerlich. Gerade nachdem ich mich bis auf den zweiten Platz nach vorne gekämpft habe.“

Robert Wickens siegt überlegen am Norisring

Robert Wickens (Mercedes AMG C-Coupè) siegt am Norisring überlegen
Foto: DTM-Media
Mercedes-Benz DTM-Pilot Robert Wickens (FREE MAN’S WORLD Mercedes AMG C-Coupé) gewann am Sonntag vor 121.000 Zuschauern das DTM-Saisonhighlight auf dem Norisring. Wie im Vorjahr startete der Kanadier von der Pole Position ins Rennen, das bei schwierigen Wetterverhältnissen auf dem Straßenkurs in Nürnberg stattfand. Mit 23,9 Sekunden Vorsprung erzielte Wickens auf dem Weg zu seinem zweiten DTM-Erfolg einen klaren Start-/Ziel-Sieg. 

„Ich bin überglücklich. Von Beginn an konnte ich mich voll und ganz auf mein Rennen konzentrieren und den Vorsprung ausbauen. Bisher war es eine verrückte Saison für uns, umso schöner ist dieser Sieg für mich und das ganze Team. Der Norisring war schon immer ein gutes Pflaster für uns“, sagte der 25-Jährige.  

Der Brite Jamie Green, der auf dem Norisring bereits vier DTM-Siege einfahren konnte, fuhr in seinem Audi RS 5 DTM als Zweiter über die Ziellinie. Nach einer Kollision in der Startphase wurde gegen den 32-Jährigen eine Fünf-Sekunden-Strafe verhängt. „Ich bin beim Start mit Paul Di Resta aneinander geraten, wofür ich eine Strafe bekommen habe. Dass es trotzdem für den zweiten Platz gereicht hat, ist sehr schön. Ich freue mich sehr, dass Audi so konkurrenzfähig hier war,“ erklärte Green. Die starke Vorstellung der Ingolstädter machte Markenkollege Mattias Ekström perfekt, der sich von Startplatz zwölf auf den dritten Rang vorkämpfte. 

sechster Platz am Norisring und bester BMW-Pilot: Marco Wittmann
Foto: BMW-Motorsport
Ein sechster Platz reichte Marco Wittmann, um seine Spitzenposition in der Tabelle zu verteidigen. Der 24-Jährige führt nach seinem Heimspiel mit 58 Zählern die Gesamtwertung weiterhin an. „Mein Ziel war es, Punkte zu holen. Das habe ich geschafft. Mir gelang ein guter Start, und es lief zunächst sehr gut für mich. Leider war der Abbau der Regenreifen zu stark, weshalb ich zur Mitte des Rennens wieder Boden verloren hatte. Der sechste Platz am Ende war ein versöhnliches Resultat“, sagte der bestplatzierte Pilot eines BMW M4 DTM.  

Neuer Zweitplatzierter in der Gesamtwertung ist Edoardo Mortara (Audi), dem auf dem Norisring eine eindrucksvolle Aufholjagd von Platz 20 auf vier gelang. Sein Rückstand auf Wittmann beträgt nach vier von zehn Rennen 19 Zähler. 

Der vierte Saisonlauf auf dem 2,3 Kilometer langen Stadtkurs forderte den 23 Piloten von Audi, BMW und Mercedes-Benz viel Fingerspitzengefühl ab. Regen hatte die Strecke vor dem Start in eine Rutschbahn verwandelt. Die Rennleitung entschied sich daher dafür, das Feld hinter dem Safety-Car ins Rennen zu schicken. Eine große Enttäuschung erlebte Christian Vietoris, der bis kurz vor Schluss einem sicheren zweiten Platz entgegen fuhr. Der 25-Jährige rollte aus, nachdem sich an seinem DTM Mercedes AMG C-Coupé ein Rad gelöst hatte.

das Podium vom Norisring
Foto: Audi-Motorsport
 

Rennergebnis Norisring (Top-Five):
 
1.     Robert Wickens (Mercedes)
2.     Jamie Green (Audi)
3.     Mattias Ekström (Audi)
4.     Esoardo Mortara (Audi)
5.     Pascal Wehrlein (Mercedes) 
 
Meisterschaftsstand nach vier Rennen (To-Five):
 
1.     Marco Wittmann   58 Pkt.
2.     Edoardo Mortara  39 Pkt.
3.     Mattias Ekström   35 Pkt.
4.     Mike Rockenfeller 35 Pkt.
5.     Adrien Tambay     28 Pkt.